B + S Haushaltwaren GmbHLiquidiert

69483 Wald-Michelbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 40421
Vorher
B + S Haushaltswaren GmbH
Eingetragen
11.11.1983
Branche
Großhandel mit nicht elektrischen Haushaltsgeräten, Haushaltswaren aus Metall sowie sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern a. n. g.Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Produktion Herstellung, Bearbeitung und der Vertrieb von Haushaltwaren und aller damit zusammenhängenden Geschäfte wie Lagerung, Umschlag und Verteilung der Waren, darüber hinaus der Handel mit Waren aller Art und der Import / Export dieser Waren.

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Wojcik
seit 31.10.2006
Geschäftsführer
Peter Bihn
seit 31.10.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

B + S Haushaltwaren GmbH

Wald-Michelbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 714.345,68 614.152,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.020,00 2,00
II. Sachanlagen 306.297,00 262.910,00
III. Finanzanlagen 407.028,68 351.240,54
B. Umlaufvermögen 2.156.702,11 1.770.397,86
I. Vorräte 1.143.373,00 948.183,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 910.501,44 766.003,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 102.827,67 56.211,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.583,84 89.673,53
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.907.631,63 2.474.223,93

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 527.152,47 513.654,31
I. gezeichnetes Kapital 255.645,93 255.645,93
II. Kapitalrücklage 67.107,06 67.107,06
III. Gewinnrücklagen 190.901,32 182.609,42
IV. Jahresüberschuss 13.498,16 8.291,90
B. Rückstellungen 523.279,06 446.418,00
C. Verbindlichkeiten 1.857.200,10 1.514.151,62
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.907.631,63 2.474.223,93

Anhang


I. Allgemeine Angaben

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss der B + S Haushaltwaren GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen wurden gemäß § 288 HGB in Anspruch genommen. Auf die Aufstellung eines Lageberichts wurde gem. § 164 I S.3 HGB verzichtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetztes zu beachten.

Die neuen Vorschriften zur Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden in vollem Umfang beginnend zum 01. Januar 2010 angewandt. Die Vorjahreszahlen wurden im Rahmen der Umstellung des Jahresabschlusses auf die Regelungen des BilMoG zum 1. Januar 2010 nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Entsprechend wurden die §§ 252 Abs. 1 Nr. 6, 265 Abs. 1 und § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB auf Grund der durch das BilMoG geänderten Vorschriften im Jahresabschluss 2010 nicht angewandt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich keine Änderungen in den Bilanzierungs- oder Bewertungsmethoden ergeben, die über die erstmalige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) hinausgehen.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden bei Anschaffungskosten bis 150,00 Euro in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 direkt in den Aufwand verrechnet. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert von 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 gemäß der steuerlichen Regelungen in einen Sammelposten eingestellt und pauschal über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Diese Abschreibungen wurden fortgeführt.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungkosten bis EUR 410,00 wurden im Erwerbsjahr sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgte während des Berichtsjahres mit dem tagesaktuellen Devisenkurs. Zum Bilanzstichtag werden Vermögensgegenstände und Schulden erfolgswirksam zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet, soweit deren Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Fremdwährungsforderungen und- verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden am Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips zum historischen Kurs oder zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben Euro 11.414,65 (Vj. Euro 13.046,52) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von Euro 11.000,00 (Vj. Euro 6.000,00) enthalten.

Vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bezüglich der Aktivierung latenter Steuern wurde nicht gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft hat zum 01.01.2010 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der so genannten Project Unit Credit - Methode erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 5,25 zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Zum 01.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von Euro 24.690,00. Die Gesellschaft hat das Wahlrecht nach Artikel 67 Abs.1 EGHGB zur Verteilung der erforderlichen Zuführung nicht ausgeübt, sondern den Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen in voller Höhe im Geschäftsjahr zugeführt

Zum 31.12.2010 wurden die Pensionsrückstellungen auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachten der Allianz Lebensversicherungs- AG vom 27.04.2011 gebildet und basieren auf folgenden Parametern:
  

Zinssatz der Deutschen Bundesbank 31.12.2010:
 5,15 %
Gehaltstrend:  
 0,00 %
Fluktuationswahrscheinlichkeit:
 0,00 %
Bewertungsmethode:
      Projected Unit Credit Methode
Biometrische Parameter:
     Richttafeln 2005 G nach Heubeck


In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit

 bis zu einem Jahr mit
Euro   1.253.187,79 (Vj. 999.622,26)
 und mit einer Laufzeit von 1-5 Jahre mit
 Euro     604.012,31 (Vj. 514.529,36)

enthalten.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern mit Euro 14.385,37 (Vj. Euro 14.289,88) und im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 1.822,37 (Vj. Euro 2.622,46) enthalten.


IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustverrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) resultierten außerordentliche Aufwendungen in Höhe von Euro 24.690,00 aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen zum 01.01.2010.


V. Ergänzende Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Name
  Vorname
  Vertretungsbefugnis
Bihn
Peter
Einzelvertretungsberechtigt
Wojcik
Wolfgang
Einzelvertretungsberechtigt


Dem Geschäftsführer, Herrn Peter Bihn, wurde im laufenden Kalenderjahr ein Darlehen in Höhe von 22.611,90 Euro gewährt.

Am Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB im Rahmen der Bihn-Gruppe bis zwei Millionen Euro für Factoring gegenüber der Heller Bank AG, Mainz.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses
 
durch die Geschäftsführung:

Wald-Michelbach, den 30.06.2011

 

Geschäftsführer

Herr Peter Bihn

Herr Wolfgang Wojcik

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