P. L. Lorenzen Nachf.
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Vey seit 27.11.2007 | Prokura |
Jan Walter seit 16.8.2006 | Geschäftsführer |
Jens Walter seit 30.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
Jens Walter | 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kaffee-Import-Compagnie GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022 / 2023
Amtsgericht Hamburg, HRB 30870Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren entwickelt. Die Darstellungsstetigkeit nach § 265 HGB ist gegeben. Gegenstand der Kaffee-Import-Compagnie GmbH sind gemäß § 2 der Satzung Import-, Transit- und Großhandelsgeschäfte von und mit Rohkaffee, die Übernahme von Agenturen sowie Makler-, Kommissions- und die Vermittlung von Börsengeschäften, insbesondere auf dem Gebiet des Kaffeehandels und alle hiermit in Zusammenhang stehenden erlaubnisfreien Geschäfte. Das Geschäftsjahr entspricht dem Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. Juni. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss des Vorjahres wurden unverändert übernommen. AKTIVSEITE Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die erwartete Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 13 Jahren. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 (Brutto-Anlagenspiegel) sind im Anschluss dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
Umlaufvermögen Fertige Erzeugnisse und Waren haben sich zum Bilanzstichtag bei Lagerhaltern oder schwimmend befunden. Die Bewertung der Warenvorräte erfolgt zum Niederstwert gemäß § 253 HGB. Sofern die Wiederbeschaffungskosten, bestehend aus Börsen- und Umrechnungskurs, geringer als die Einstandskosten sind, werden die Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Sie werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden bei Zugang mit dem aktuellen Devisenkurs umgerechnet. Effekte aus Kursänderungen wurden durch Neubewertungen am Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB berücksichtigt. Sämtliche Forderungen im Umlaufvermögen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. PASSIVSEITE Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 103.000,00. Rückstellungen Rückstellungen werden zu den Beträgen erfasst, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen sind. Die sonstigen Rückstellungen entfallen insbesondere auf Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus Urlaubs- und Überstundenansprüchen sowie Tantiemen (TEUR 220, Vorjahr: TEUR 4), ferner auf Verpflichtungen gegenüber Dritten (TEUR 34, Vorjahr: TEUR 19). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen erfasst. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Sie werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Devisenkassakurs am Bilanzstichtag angesetzt. Folgende Übersicht stellt die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten dar:
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 1) und auf Verbindlichkeiten aus Steuern TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 22). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind zugleich auch Verbindlichkeiten gegen Geschäftsführer. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind durch Abtretung von Forderungen sowie durch Sicherungsübereignung der Warenbestände besichert. Bewertungseinheiten Sofern die Voraussetzungen des § 254 HGB erfüllt waren, werden schwebende Einkaufs- und Verkaufsgeschäfte (Warentermingeschäfte) und mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen mit Finanzierungsinstrumenten zum Ausgleich gegenläufiger Zahlungsströme zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst und nach der Einfrierungsmethode entsprechend bilanziert. Dem jeweiligen Warentermingeschäft steht ein jeweils betragsgleiches Termingeschäft an der Warenbörse in New York gegenüber. Preisänderungen auf der Warenseite werden durch gegenläufige Preisänderungen an der Börse ausgeglichen. Etwaige zum Bilanzstichtag nicht realisierte Verluste aus Warengeschäften stehen positive Börsenwerte gegenüber. Basiswert und Währung sind beim Grund- und Sicherungsgeschäft jeweils identisch; daher werden sich die Warenentwicklungen bzw. Zahlungsströme voraussichtlich ausgleichen (§ 285 Nr. 23a HGB). Der Wert der Fremdwährungszahlungsströme aus Einkaufs- bzw. Verkaufskontrakten entspricht jeweils gegenläufigen Fremdwährungszahlungsströmen aus Sicherungsgeschäften, so dass kein Preisänderungs- und Währungsrisiko aus Sicherungsgeschäften zum Bilanzstichtag besteht. Die Grund- und Sicherungsgeschäfte umfassen einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten. Devisensicherungsgeschäfte (Währungstermingeschäfte) werden zur Absicherung von Forderungen aus bereits abgeschlossenen Warenverkäufen mit Lieferzeitpunkten in der Zukunft zur Sicherung des US-Dollarkurses gegen Schwankungen des Euro mit Banken abgeschlossen. Zum Ausgleich gegenläufiger Zahlungsströme werden die Vorgänge zu einer Bewertungseinheit nach § 254 HGB zusammengefasst. Den jeweiligen Forderungen in Euro steht im Rahmen eines Makrohedges jeweils ein Sicherungsgeschäft gegenüber. Die Absicherung dient somit der Vermeidung von Währungskursrisiken aus der Verwirklichung der Kontrakte. Basiswert und Währung sind bei Grund- und Sicherungsgeschäft identisch, daher werden sich die Wertentwicklungen bzw. Zahlungsströme voraussichtlich ausgleichen (§ 285 Nr. 23a HGB). Der Wert der Fremdwährungszahlungsströme aus den Verkaufskontrakten entspricht den gegenläufigen Fremdwährungszahlungsströmen aus den Sicherungsgeschäften, sodass kein Preisänderungs- und Währungsrisiko aus den Sicherungsgeschäften zum Bilanzstichtag besteht. Die Grund- und Sicherungsgeschäfte umfassen einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 1.030 (Vorjahr: TEUR 697) auf solche aus der Währungsumrechnung, TEUR 2.046 (Vorjahr: TEUR 105) auf solche aus Warentermingeschäften und TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 19) auf Versicherungsentschädigungen. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 1.168 (TEUR 1.127) auf solche aus der Währungsumrechnung und TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 5) auf Forderungsabschreibungen. Aufwendung für Altersversorgung Von den Personalaufwendungen entfallen auf Altersversorgung TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 10). Zinsaufwand an Gesellschafter und Geschäftsführer Von den Zinsaufwendungen entfallen auf Gesellschafter die auch Geschäftsführer sind, TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 18). Angaben von Anteilsbesitz an Unternehmen von mind. 20% der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehendes Unternehmen berichtet: Name: List & Beisler Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg Geschäftsjahr: 1.1. - 31.12. Höhe des Anteils am Kapital: 40 % Eigenkapital per 31.12.2022: EUR 4.658.048,81 Ergebnis des Geschäftsjahres 2022: EUR 878.262,47 SONSTIGE PFLICHTANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen finanzieller Art, die nicht aus der Bilanz hervorgehen und für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind (§ 285 Nr. 3 HGB), bestehen wie folgt:
Mitarbeiter 2022/2023 wurden durchschnittlich sieben Arbeitnehmer (davon sechs Angestellte) sowie zwei Geschäftsführer im Unternehmen beschäftigt. Geschäftsführer Geschäftsführer der Kaffee-Import-Compagnie GmbH waren im Berichtsjahr:
Von der Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird im Berichtsjahr unter Bezug auf § 286 Absatz 4 HGB abgesehen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.
Hamburg, den 20. August 2023 Jens Walter Jan Walter Lagebericht 01.07.2022-30.06.2023KAFFEE-IMPORT-COMPAGNIE GmbH.Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Zweigniederlassungsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Unser Unternehmen befasst sich seit Gründung vor über 40 Jahren mit dem Import, Export und Transithandel von Rohkaffee, den wir weltweit einkaufen und vertreiben. Wir beziehen Rohkaffees aus vielen der wichtigen Erzeugerländer und verkaufen diese entweder bereits direkt mit der Verschiffung aus diversen Erzeugerländern vorwiegend an große und mittlere Röstereien, sowie an andere Rohkaffeehandelsfirmen überwiegend im europäischen Markt, aber auch im außereuropäischen Ausland. Zusätzlich verschiffen wir Kaffees nach Europa und lagern diese bei externen Lagerhaltern für die spätere Auslieferung an unsere Kunden. Neben der reinen Handelstätigkeit unterstützen wir Kunden auch durch Beratung und bei der Auswahl von Kaffees zur Erstellung von Kaffeemischungen. Preisschwankungen an den Rohkaffeebörsen, Verfügbarkeiten, logistische Herausforderungen bei den Verschiffungen und Qualitätsschwankungen der Rohware sowie Veränderungen in Beschaffungs- und Absatzmärkten sind die wesentlichsten externen Einflussfaktoren auf unseren Unternehmenserfolg. 2. Forschung und Entwicklung Als Rohstoffhändler führen wir keine Produktveredelung durch und somit entfallen Tätigkeiten im Bereich der Forschung und Entwicklung weitgehend. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltweite Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2022 bei 101,56 Billionen USD und hat sich in 2023 auf insgesamt circa 104,8 Billionen USD erhöht. (vgl. Statista) Als Rohkaffeehändler ist die Kaffee-Import-Compagnie in ihrem Handelsbereich grundsätzlich von konjunkturellen Einflüssen nicht so stark betroffen. Kaffee ist ein relativ preiswertes Getränk und Genussmittel. Es kann quasi als Grundnahrungsmittel angesehen werden. Allgemeine gesamtwirtschaftliche Konjunkturschwankungen haben daher auf die Gesamtnachfrage von Kaffee nur geringeren Einfluss. Allenfalls wird es zu Verschiebungen innerhalb des Segmentes Kaffee kommen, aber höchstens sehr geringfügig zur Verschiebung hin zu Kaffee oder weg von Kaffee. Nach den Angaben der Internationalen Kaffeeorganisation (ICO) lag die weltweite Produktion von Rohkaffee im Kaffeejahr 2022/23 (01.07.2022- 30.06.2023) nahezu unverändert bei etwa 165,5 Mio. Sack á 60 kg. Gleichzeitig sank die globale Nachfrage um 1,9 % auf 173,0 Mio. Sack. Damit lag die Produktion trotzdem das dritte Jahr in Folge unterhalb der Nachfrage. Nach den starken Preissteigerungen des Jahres 2021, die auf hohem Niveau bis Ende des zweiten Quartals 2022 anhielten, bewegten sich die Preise an den Kaffeebörsen während des Berichtszeitraumes mit großen Schwankungen auf einem deutlich niedrigeren Niveau zwischen 145 und 212 und einem Durchschnittspreis von 165 US-Cents/lb. Nur der Durchschnittspreis für Robusta Kaffee hat sich im Kaffeejahr 2022/2023 auf 112,39 US-Cents/lb. erhöht. ICO group indicator daily prices
Die Vielfalt der am Markt erhältlichen Kaffeeprodukte und ihre Zubereitungsformen nimmt über die Jahre ständig zu. Neben den preisbewussten Käufern von Kaffee aus dem Supermarktregal hat diese Entwicklung zu einem gestiegenen Qualitätsbewusstsein bei vielen Verbrauchern geführt. Zu beobachten ist, dass Spezialitätenkaffee neben den seit Jahren im Trend liegenden "Boutique-Röstereien" und Coffee-Shop Konzepten vermehrt im Lebensmitteleinzelhandel und in Bäckereien zu finden ist. Daneben statten Arbeitgeber vermehrt ihre Büros mit Kaffeevollautomaten aus, um ihre Mitarbeiter mit qualitativ hochwertigerem Kaffee zu versorgen. In Coffee-Shops erhältliche kaffeebasierte Milchgetränke heiß und kalt haben den Konsumentenkreis deutlich erweitert. Sie haben besonders dazu geführt, dass das durchschnittliche Einstiegsalter in den regelmäßigen Kaffeekonsum gesunken ist, da diese Getränke besonders junge Menschen ansprechen. Weltweit ist zu beobachten, dass bei Verbrauchern eine Mehrausgabebereitschaft für besondere Qualitäten besteht. Neben der höheren Qualität suchen Verbraucher zunehmend nach einer Individualisierung gewohnter Produkte. Wir beobachten in den letzten Jahren wie dem Anspruch an die Qualität des Produktes auch das Thema der Nachhaltigkeit eine immer stärker werdende Relevanz beim Konsumenten einnimmt. Besonders bei Großröstern entsteht so eine erhöhte Nachfrage nach zertifizierten Kaffees. Dies betrifft etablierte Zertifizierungen wie Fairtrade, Demeter und Bio-Zertifikate als auch weitere internationale Nachhaltigkeitszertifizierungen wie Rainforest Alliance. Durch unsere langjährigen Lieferantenverbindungen in die verschiedenen Ursprungsländer ist die Kaffee-Import-Compagnie in der Lage, auch den wachsenden Ansprüchen unserer Kunden in diesen Themenbereichen gerecht zu werden. Um die enge Bindung im Kunden- und Lieferantenkreis aufrecht erhalten zu können, führen wir regelmäßige Reisen zu unseren Geschäftspartnern in wesentlichen kaffeeproduzierenden Anbauländern sowie Kundenbesuche in den Verbraucherländern durch. Zusätzlich nehmen ständig steigende regulatorische Anforderungen einen größeren Einfluss auf unser Geschäft, besonders in den europäischen Markt. Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (seit 01.01.2023 in Kraft) und die EU-Entwaldungsverordnung erlegen uns auf, unsere Lieferanten auf die Einhaltung der Standards zu verpflichten und die Herkunft unserer Produkte transparent zu machen. So haben wir mit einem Compliance-Officer neues Personal eingestellt, um die regulatorischen Anforderungen erfüllen zu können. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Bereich des Rohkaffeeimports sind wir in Deutschland und den europäischen Nachbarländern ein seit vielen Jahrzehnten alteingesessener Marktteilnehmer. Der Import von Rohkaffee nach Europa wird von einer relativ begrenzten Anzahl von Firmen betrieben. Das größte Handelsvolumen fällt dabei auf einige wenige multinationale Gruppen. Unser eigener Marktanteil auf dem Rohkaffeemarkt ist dabei schwer abschätzbar. Neben der Direktbelieferung von Röstereien findet zusätzlich ein nicht unerhebliches Handelsgeschäft unter den Importeuren selbst statt, was dazu führen kann, dass ein Kaffee bereits mehrfach gehandelt worden ist, bis er letztlich bei der Rösterei und dann im Einzelhandel bzw. der Gastronomie den Weg zum Verbraucher findet. a) Ertragslage
Das Betriebsergebnis liegt trotz gefallener Umsatzerlöse, welche hauptsächlich durch ein niedrigeres durchschnittliches Preisniveau im Berichtszeitraum zu erklären sind, deutlich über dem Vorjahr. Maßgebliche Ursache dafür ist die Realisierung positiver Ergebnisse aus Börsengeschäften. Aus Währungskursumrechnungen hat sich ein negatives Nettoergebnis von etwa TEUR 100 ergeben. Personal- und sonstige betriebliche Aufwendungen lagen etwas unter dem Vorjahresniveau. Der Saldo aus Zinsaufwendungen und -erträgen hat etwa 20% über dem Vorjahr gelegen, was trotz durchschnittlicher Kreditinanspruchnahme unter einem unter dem Vorjahr liegendem durchschnittlichen Marktpreisniveau durch ein deutlich gestiegenes Zinsniveau zu begründen ist. Im Vorjahr hat es aufgrund des Negativergebnisses keine Steuerzahlungen gegeben. Für dieses Jahr ist der Steueraufwand entsprechend gestiegen. b) Finanzlage Kapitalstrukur Zum 30.06.2023 betrug das Eigenkapital € 2,99 Mio. (VJ € 2,60 Mio.). Die Eigenkapitalquote liegt mit 41,2 % um 5,5 %-Punkte über dem Vorjahr von 35,7%. Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit standen der Gesellschaft im Berichtsjahr Kreditlinien bei Banken in Höhe von USD 8 Mio. zur Verfügung. Zum Stichtag lagen die Verbindlichkeiten insgesamt bei € 3,45 Mio. im Vergleich zu € 4,34 Mio. im Vorjahr. Zum Stichtag betrug der Wert des Warenbestandes € 3,56 Mio. verglichen mit € 5,15 Mio. zum 30.06.2022. Durch den Saisonverlauf bei Rohkaffeeernten und -verschiffungen in unseren Hauptlieferantenländern sowie Schwankungen der Rohkaffeepreise entsteht unterjährig regelmäßig erhöhter Liquiditätsbedarf. Angesichts der vorhandenen Eigen- und Finanzierungsmittel war unsere Finanzlage im Berichtszeitraum zu jeder Zeit als komfortabel für die Finanzierung des von uns bewegten Geschäftsvolumens zu bezeichnen. Investitionen Im Berichtszeitraum haben wir keine Investitionen durchgeführt. Für die Nutzung des Warenwirtschaftssystem zahlen wir monatliche Nutzungsentgelte. In das System wird seitens des Anbieters investiert und laufend weiterentwickelt. Liquidität Regelmäßig ist im Verlaufe des Jahres durch Saisonalitäten in der Rohkaffeebeschaffung und Schwankungen der Rohkaffeepreise sehr variabler Liquiditätsbedarf zu beobachten. Viele Kaffeeerzeugerländer können nur in bestimmten Perioden des Jahres ihre Ernte verschiffen, um negative Auswirkungen auf die Qualität zu vermeiden. Da von der Industrie jedoch ganzjährige Belieferung mit den Qualitäten erwartet wird, kann es periodisch zu erhöhter Lagerhaltung und damit zu erhöhtem Liquiditätsbedarf kommen. Zusätzlich erhalten einige Kunden Zahlungsziele. Nach Abschluss des Berichtszeitraumes aber vor Fertigstellung dieses Berichtes sind uns seitens der Kreditgeber Finanzierungsmittel gekürzt worden, so dass die zur Verfügung stehende Liquidität als knapp zu bezeichnen ist. Die reduzierten Finanzierungsmittel sollen durch neue Geldgeber ersetzt werden. c) Vermögenslage
Das kurzfristige Vermögen liegt mit T€ 6,507 zum Stichtag leicht unterhalb des Vorjahres (T€ 6.592). Der Rückgang ergab sich daher, dass die Reduzierung des Warenlagerwertes größer war als die Erhöhung der Forderungen. Das volleingezahlte Stammkapital beträgt € 103.000. Darüber hinaus stehen dem Unternehmen nicht ausgeschüttete Gewinne aus den Vorjahren zur Verfügung. Die mit unseren Kreditgebern getroffene Vereinbarung zur wirtschaftlichen Eigenmittelquote (erweitert um nichtrealisierte Gewinne) haben wir zum 30.06.2023 voll erfüllt und insofern ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeiten über den Berichtszeitraum als solide zu betrachten gewesen. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren betrachten wir den Umsatz, das Betriebsergebnis und den Cashflow. Der Umsatz lag im Berichtsjahr aufgrund des gefallenen durchschnittlichen Preisniveaus unter dem Umsatz des Vorjahres. Das Betriebsergebnis (vor neutralen Effekten) betrug im Berichtsjahr T€ 1.008. Der Cashflow betrug T€ -1.288. Daneben ist für uns die insgesamt kontrahierte Menge mit Drittkunden (nicht verbundene Unternehmen) unabhängig von der Lieferperiode ein zu betrachtender Leistungsindikator. Diese lag im Berichtsjahr in unserer Gesellschaft um 23,8 % unter dem Vorjahr. 4. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2022-2023 ist aus unserer Sicht nur bedingt befriedigend verlaufen. Zwar konnte vorwiegend durch die Realisierung der Börsengeschäfte wieder ein positives Jahresergebnis erzielt werden, jedoch hat andauernder Preisdruck unserer wichtigen Industriekunden dazu geführt, dass wir Absatzzahlen des Vorjahres nur unter Inkaufnahme geringerer Margen und damit unter Erhöhung unseres Risikos hätten halten können. Letztlich haben wir zum Schutz der Marge darauf verzichtet Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Angesichts der vorhandenen Finanzierungslinien konnten im Berichtsjahr alle Verbindlichkeiten fristgerecht bedient werden. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen hat im Geschäftsjahr keine Zweigniederlassungen unterhalten. IV. Prognosebericht Prognosen zu Um- und Absatzzahlen sind im Laufe der vergangenen Jahre immer schwieriger geworden. Sie hängen für uns mit limitierten Finanzmitteln in aller erster Linie von der zukünftigen Entwicklung des Marktpreisniveau und des Wechselkurses zum US-Dollar ab. Eine Prognose wäre deshalb für das Jahr 2023-2024 nur sehr eingeschränkt aussagefähig. V. Chancen- und Risikobericht Verzögerungen bei Verschiffungen aus den Ursprungsländern sowie anhaltende Probleme in der weltweiten Logistik stellen nach wie vor erhebliche Herausforderungen dar. Ebenfalls müssen wir in unseren Lieferketten sicherstellen, die wachsenden Anforderungen in Bezug auf die gesetzlichen Vorgaben erfüllen zu können (z.B. Lieferkettensorgfaltsgesetz und EU Entwaldungsrichtlinien). Dieses kann für alle Marktteilnehmer zu einer eingeschränkten Auswahl möglicher Lieferanten führen, woraus sich dann sowohl Risiken als auch Chancen ergeben können. Wir gehen davon aus, dass wir uns mit unseren soliden Lieferantenbeziehungen alle Vorgaben erfüllen können und wir uns eher einen Marktvorteil zu anderen Marktteilnehmern erarbeiten können. Eine sich weiter abschwächende Konjunktur und möglicherweise wieder steigende Inflation und ein damit verbundener Kaufkraftverlust könnte ab einem bestimmten Grad negative Auswirkungen auf die Nachfrage haben, auch wenn dieses für den Bereich Kaffee in der Vergangenheit nicht der Fall gewesen ist. Kaffee bleibt auch bei hohen Weltmarktpreisen ein weiterhin recht günstiges Genussmittel. Eine negative Auswirkung auf Umsatz und Betriebsergebnis sind dennoch nicht auszuschließen. Kaffee als landwirtschaftliches Produkt unterliegt erntebedingten Schwankungen in Menge und Qualität. Sofern die Ernte von Lieferanten durch wetter- oder umweltbedingte Faktoren geringer oder ganz ausfällt, könnte die Warenverfügbarkeit bestimmter Kaffees für uns trotz im Voraus abgeschlossener fester Lieferverträge eingeschränkt sein. Wir begegnen diesem Risiko durch eine breite Streuung der Lieferanten sowohl regional - wo möglich - in bestimmten Ursprünge als auch international. Wir verfügen über Lieferantenbeziehungen in verschiedenste, oft schwierige Rohkaffeeursprünge, die wir über lange Zeiträume aufgebaut haben. Diesen Vorsprung mit direktem Zugang zu allen für unser Marktsegment interessanten Kaffees und verlässlichen Partnern werden wir auch zukünftig zu unserem Vorteil nutzen und gehen daher davon aus, dass wir uns am Markt auch weiterhin behaupten können. Des Weiteren bestehen bei Rohkaffee als börsengehandeltem Commodity klassische Marktrisiken. So haben starke Anstiege der Preise an den Terminmärkten einen negativen Einfluss auf die Liquiditätslage der Firma. Auch muss versucht werden, die von den aktuellen Kreditgebern reduzierten Finanzmittel möglichst kurzfristig durch zusätzliche Kreditgeber wieder zu erhöhen. Preisschwankungen für Rohkaffee sowie Änderungen des USD-Wechselkurses stellen stets einen Unsicherheitsfaktor dar und die Entwicklungen sind nur sehr schwer vorherzusehen. Den überwiegenden Teil unserer Bestände sichern wir über Warentermingeschäfte gegen Preisschwankungen ab. Allerdings gibt es Kaffeequalitäten und auch Preiskomponenten wie Differenziale und Logistikkosten, die nur bedingt absicherbar sind. Bei großen Bewegungen ergeben sich hieraus zusätzliche Chancen und Risiken für die Margensituation. Der Anteil der Börsenteilnehmer, die kein physisches Interesse an Kaffee haben, ist über die Jahre gestiegen. Durch die Erhöhung des Anteils dieser spekulierenden Marktteilnehmer erhöht sich die Volatilität der Börsenpreise. Wir stellen fest, dass aus Sicht erfahrener Marktteilnehmer relativ unbedeutende Informationen und Nachrichten zu erhöhten Preisbewegungen führen. Eine Absicherung gegen ungewünschte starke Preisbewegungen kann negativen Einfluss auf unser Ergebnis haben. Es besteht ferner sowohl auf der Lieferanten- als auch auf der Abnehmerseite ein Risiko der Nichterfüllung von Verträgen. Hierdurch können sich erhebliche Verluste aus der Differenz zwischen aktuellem Marktwert und ursprünglichem Kontraktpreis ergeben, die unter Umständen nicht mehr eingefordert werden können. Wir sind bestrebt, durch eine sorgfältige Prüfung der Geschäftspartner dieses Risiko zu kontrollieren und so zu minimieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam es zu keinen wesentlichen Ausfällen in der Belieferung durch Lieferanten sowie zu Ausfällen seitens der Kunden. Des Weiteren stellen wir wachsenden Druck auf Handelsmargen fest. Ausgehend vom Preisdruck des Einzelhandels auf die Röstereien wird dieser Preisdruck durch die Lieferkette weitergereicht. Multinationale Rohkaffeeimporteure schließen teilweise zu extrem niedrigen Preisen ab, nur um Marktanteile nicht zu verlieren, bzw. sich neue zu sichern. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Risikomanagementziele Wesentliches Ziel unseres Risikomanagements ist die Identifizierung und Abwendung größerer - insbesondere bestandsgefährdender - Risiken. Risikomanagementmethoden Alle Entscheidungen risikorelevanter Schritte werden von der Geschäftsleitung persönlich getroffen. Ein flacher Hierarchieaufbau innerhalb der Unternehmensstruktur ermöglicht schnelles Agieren und Reagieren auf sich verändernde Situationen. Alle Instrumente zur Absicherung gegen Währungs-/ und Warenpreisschwankungen werden in diesem Sinne genutzt. Die Diversifizierung unseres Leistungs-/ und Produktangebotes reduziert das Risiko aus eventuell unerwünschten Entwicklungen in einzelnen Produktions- oder Absatzregionen. Unser Warenwirtschaftssystem unterstützt uns beim Management unserer Risiken zusätzlich. Handlungsbedarf lässt sich somit schneller erkennen und wir können entsprechend früh auf Veränderungen reagieren. Darstellung von aus der Verwendung von Finanzinstrumenten resultierenden Risikoarten und deren Ausmaß Risiken, die sich aus Preisschwankungen im Kaffee ergeben, versuchen wir durch Hedging an den Warenterminbörsen in New York und London zu minimieren. Spekulative Warentermingeschäfte werden nicht durchgeführt. Der Einsatz von Währungssicherungsinstrumenten erstreckte sich im Berichtsjahr auf die Absicherung zukünftiger Zahlungsströme in EUR und GBP. Spekulative Währungspositionen gehen wir weitestgehend nicht ein.
Hamburg, den 1. Dezember 2024 KAFFEE-IMPORT-COMPAGNIE GMBH. Jens Walter Jan Walter Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Kaffee-Import-Compagnie GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Kaffee-Import-Compagnie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Kaffee-Import-Compagnie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, den 15. Januar 2025 Dr. Dröge, Wirtschaftsprüfer |
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Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Einzelhandel mit Antiquitäten und antiken Teppichen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Künstler- und Modelagenturen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Mineralölerzeugnissen und von fossilen Brennstoffen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Unternehmensberatung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Architekturbüros für Hochbau
Beteiligungsgesellschaften
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Verlegen von Büchern
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Ambulante Pflegedienste
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Wärme- und Kältehandel
Unternehmensberatung
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Tabakwaren
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Unternehmensberatung
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen