Konecranes Port Services GmbH
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Gottwald Port Technology GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum 30. September 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006Die Gottwald Port Technology GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist der weltweit führende Anbieter von mobilen Hafenkranen. Darüber hinaus werden Produkte und Lösungen für die Hafenautomatisierung angeboten. Für den automatisierten Container-Transport vom Hafenkai zum Lagerareal oder Bahnterminal werden ferngesteuerte, führerlos betriebene Automated Guided Vehicles (AGVs) gebaut und die Software für die Flottensteuerung angeboten. Für das Handling der Zwischenlagerung von Containern werden Automated Stacking Cranes (ASCs) angeboten. Abgerundet wird das Produktportfolio durch Rohrportalkrane (WSGs) für See- und Binnenhäfen sowie Schienenkrane. 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Wachstum der Weltwirtschaft ist trotz der hohen Rohstoffpreise weiterhin solide. Allerdings haben sich die Aussichten für die Weltkonjunktur leicht verschlechtert, bleiben aber weiterhin günstig. Der Hauptgrund ist eine Abschwächung der weltweiten Konjunkturdynamik, für die es in den Vereinigten Staaten Anzeichen gibt. Entscheidend wird nicht nur sein, wie stark sich die US-Konjunktur abkühlt, sondern auch, wie die Weltwirtschaft darauf reagiert. Das Weltwirtschaftswachstum dürfte den Prognosen zufolge davon aber nur moderat gebremst werden. Eine signifikante Abschwächung des Welthandels-wachstums ist nicht zu erwarten. Die Wettbewerbspositionierung sowie die Marktanteile der Gottwald Port Technology haben sich vor diesem Hintergrund leicht verbessert. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Auftragsentwicklung und Umsatz Der Auftragseingang der Gottwald Port Technology GmbH betrug im Geschäftsjahr 2005/2006 Mio. EUR 287,4. Der Umsatz im gleichen Zeitraum lag bei Mio. EUR 264,0. Den größten Anteil am Umsatz hatte der Bereich Hafenmobilkrane. Im Vergleich zum Vorjahr sind sowohl Auftragseingang als auch Umsatz gestiegen. Die Geschäftslage ist bei unvermindertem Wettbewerbsdruck weiterhin gut. Die Gottwald Port Technology GmbH hat ihre Position als Marktführer im Bereich der Hafenmobilkrane mit einem Marktanteil von rund 44 % aller verkauften Geräte behaupten können. Für das Geschäftsjahr 2006/2007 erwartet die Gesellschaft abermals eine Steigerung des Geschäftsvolumens. Im Oktober 2005 konnte ein Großauftrag über 96 AGVs mit dem neu entwickelten dieselelektrischen Antrieb für Euromax in den Niederlanden hereingenommen werden. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gottwald Port Technology GmbH ist im Geschäftsjahr maßgeblich von dem Börsengang und den damit einhergehenden Refinanzierungsaktivitäten innerhalb der Demag Cranes AG, geprägt worden. Die Ausleihungen gegenüber der Gottwald HoldCo 3 (drei) GmbH betrugen einschließlich der aufgelaufenen Zinsen und der Verrechnung der Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag zum Stichtag Mio. EUR 19,4. Die Ausleihungen gegenüber der Gottwald HoldCo 4 (vier) GmbH betrugen einschließlich der aufgelaufenen Zinsen und der Verrechnung von Ergebnisabführungen am 30. September 2006 Mio. EUR 22,1. Aus den Refinanzierungsaktivitäten resultieren zum Stichtag Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Demag Cranes AG in Höhe von Mio. EUR 70,0. Der Anstieg bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Mio. EUR 4,7 ist auf die Steigerung des Umsatzes, insbesondere in den letzten beiden Monaten des Geschäftsjahres zurückzuführen. Die Vorräte erhöhten sich aufgrund der guten Auftragslage im Geschäftsjahr deutlich um Mio. EUR 24,6 auf Mio. EUR 59,3. Die liquiden Mittel im Geschäftsjahr 2005/2006 betrugen zum Stichtag Mio. EUR 1,9 (Vorjahr: Mio. EUR 3,7). Ertragslage Im Geschäftsjahr 2005/2006 konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um Mio. EUR 3,1 auf Mio. EUR 8,2 gesteigert werden. Das Finanzergebnis in Höhe von Mio. EUR -6,3 (Vorjahr: Mio. EUR -5,8) ist geprägt durch die im Rahmen es Börsengangs im Geschäftsjahr durchgeführte Refinanzierung. Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Anlagen Im zurückliegenden Geschäftsjahr wurden Mio. EUR 12,1 hauptsächlich in Maßnahmen zur Kapazitäts-erweiterung und Rationalisierung, zur Optimierung der Infrastruktur sowie zur Verbesserung der Gebäudesubstanz investiert. Neben zahlreichen kleineren Einzelmaßnahmen erfolgte an Großprojekten die Fertigstellung der Lackieranlage in Höhe von Mio. EUR 3,6, die Anschaffung von Maschinen zur Erhöhung der Produktionskapazität in Höhe von Mio. EUR 0,5, die Anschaffung von EDV-Lizenzen in Höhe von Mio. EUR 0,3 und der Kauf von Regalanlagen für die Lagerung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von Mio. EUR 0,3. In den Bau neuer Werkstransportwege und zur Schaffung von befestigten Freilager-flächen sind Mio. EUR 0,7 investiert worden. Mit dem Neubau eines Fräs- und Bohrwerkes (Mio. EUR 1,1) und dem Werksumbau (Mio. EUR 0,6) zur Reduzierung der Durchlaufzeiten, insbesondere mit Blick auf die neue Krangeneration und die Kapazitätserweiterung wurde begonnen Die Kernsanierung eines Verwaltungsgebäudes zur Schaffung von Büroarbeitsplätzen (EUR Mio. 0,7) sowie der Bau neuer Sozialanlagen, Umkleide- und Duschräume (Mio. EUR 0,3) wurden vorangetrieben, um dem Wachstum auch in dieser Hinsicht gerecht zu werden. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft hat eine Betriebsstätte in Antwerpen, Belgien. Bedeutende Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag (30. September 2006) und dem Erstellungsdatum (07. November 2006) sind keine besonderen Ereignisse eingetreten. 3. Risikobericht Die Gottwald Port Technology GmbH ist als international tätiges Unternehmen unterschiedlichen Risiken in ihren Betätigungsfeldern ausgesetzt. Diese Risiken werden durch ein umfassendes Risikomanagementsystem, das alle Geschäftstätigkeiten und Entscheidungsprozesse mit einbezieht, überwacht und begrenzt. Die wichtigsten Komponenten des Systems sind standardisierte Planungs- und Kontrollprozesse, unternehmensübergreifende Richtlinien und Berichtssysteme. Da es Aufgabe von Unternehmen ist, Gelegenheiten zu erkennen und zu nutzen, wäre es eine Risiko, wenn Chancen unbeachtet blieben. Daher hat die Gottwald Port Technology GmbH ebenfalls ein Chancenmanagement implementiert, das sich an das bestehende Risikomanagement anlehnt. Für die Umsetzung des Chancenmanagements gelten die gleichen Grundsätze und entsprechenden Vorgehensweisen wie beim Risikomanagement. Das Risikomanagementsystem dient dem frühzeitigen Erkennen von Chancen und Risiken. Risiken werden aufgrund definierter Risikokategorien identifiziert. Checklisten stellen die vollständige Erfassung von Risiken und Chancen sicher und vereinfachen damit eine systematische Überwachung. Im Rahmen der Bewertung erfolgt die Einschätzung möglicher Ergebnisauswirkungen im Fall des Eintritts von Risiken und Chancen sowie die Ermittlung des wahrscheinlichsten Ergebniseffekts. Die Bewertung wird ergänzt durch die Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und der Angabe der bereits getroffenen Risikovorsorge. Die Dokumentation von Risiken und Chancen erfolgt in standardisierten Risikoberichten. Sie beschreiben die relevanten Sachverhalte und beinhalten unter anderem eine Bewertung, die Eintrittswahrscheinlich-keiten und den Stand eingeleiteter Steuerungsmaßnahmen. Das Risikoberichtswesen erfolgt vierteljährlich zusätzlich zur Finanzberichterstattung und zur Jahresplanung sowie einmal im Jahr mit der jährlich aktualisierten Mittelfristplanung. Die Risikobericht-erstattung ergänzt den Jahresplanbericht, der die erwartete zukünftige Entwicklung berücksichtigt, um potenzielle Vermögensminderungen bzw. -mehrungen. Neben den periodischen Berichten, die das gesamte Risikoinventar umfassen, erfolgt bei wesentlichen Änderungen und bei Identifiaktion neuer Risiken eine unverzügliche Ad-hoc-Berichterstattung. Gesamtwirtschaftliche Risiken und Marktrisiken Aufgrund der starken Präsenz des Unternehmens in den europäischen Märkten würde eine wirtschaftliche Abschwächung der Konjunktur in der Europäischen Union negative Auswirkungen auf das Unternehmen nach sich ziehen. Weitere makroökonomische Risiken, wie steigende Energiekosten oder ein Wachstumseinbruch in den Volkswirtschaften Amerikas oder Asiens, bergen ebenso Risiken für die Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens. Die Gottwald Port Technology GmbH ist in Märkten mit hohem Wettbewerbsdruck tätig. Durch kontinuierliche Neuentwicklungen, Produktdiversifikation und laufenden Effizienzsteigerungsmaß-nahmen sowie durch intensive Kundenmanagementprogrammen werden Risiken in diesen Bereichen begrenzt. Beschaffungsrisiken Die Gottwald Port Technology GmbH ist Preisschwankungen am Rohstoffmarkt ausgesetzt. Risiken im Beschaffungsbereich begegnet das Unternehmen durch individuell getroffene Maßnahmen im Beschaffungsmanagement. Wirtschaftlich günstige Vereinbarungen mit Lieferanten bergen auch ein höheres Maß an Abhängigkeit. Etwaige Lieferverzögerungen, Lieferausfälle oder Qualitätsmängel könnten zu Produktionsunterbrechungen führen und negative Auswirkungen auf die Ertragslage nach sich ziehen. Die Gottwald Port Technology GmbH minimiert solche Risken durch umfassende Auswahl-verfahren von Lieferanten, durch Überwachungsprozesse und Lieferantenmanagementsysteme. Währungsrisiken Im Rahmen der internationalen Geschäftsbeziehungen ist die Gottwald Port Technology, insbesondere im Verkauf, Währungsrisiken aufgrund von Wechselkursänderungen ausgesetzt. Zur Begrenzung des Währungsrisikos werden Auftragseingänge in Fremdwährung nach festgelegten Verfahrensweisen abgesichert. Produktionsprozessrisiken Interne Risiken ergeben sich u.a. aus der Kompexität der Projekte. Zu den wesentlichen Risiken solcher Projekte gehören unerwartete technische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Entwicklungen an den Projektstandorten und Problemen bei Partner- oder Subunternehmen mit den daraus resultierenden Störungen der Logistik. Durch umfassende Richtlinien- und Verfahrensanweisungen zu Projekt- und Qualitätsmangement, Produkt- und Arbeitssicherheit sowie zum Umweltschutz werden diese Risiken minimiert. Eine weitere Eingrenzung der Risiken erfolgt durch systematische Weiterbildungs- und Qualifikationsprogramme für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, kontinuierliche Verbesserungen von Produktionsprozessen und Technologien sowie regelmäßige Wartung von Anlagen und Systemen. Eine angemessene Versicherungsdeckung besteht für Verluste in Folge von Energieversorgungsausfällen, technischem Versagen, Feuer, Explosionen und ähnlichen Vorkommnissen. Schwierigkeiten in der Auftragsabwicklung können das kalkulierte Projektergebnis erheblich beeinträchtigen, wenn ungeplante Mehrkosten entstehen und die Nichteinhaltung von Fertigungsterminen bei Projektgeschäften üblicherweise mit Vertragsstrafen belegt ist. Durch entsprechende Vertragsgestaltungen sowie ein umfassendes Projekt- und Qualitätsmanagement lassen sich diese Risiken zwar verringern, aber nicht vollständig ausschließen. Darüber hinaus bestehen bei langfristigen Projekten Risiken durch Verschiebungen der Abnahme- und Abrechungszeitpunkte. Qualitätsrisiken Die Gottwald Port Technology GmbH hat ein Qualitätsmanagementsystem entsprechend ISO 9001 implementiert. Standardisierte Prozesse ermöglichen Ansätze zur Identifikation, Behebung und Vermeidung von Ausfällen. Trotz dieser effizienten, systemtatischen Gestaltung des Qualitäts-managements können Risiken aus Produkthaftung nicht zur Gänze ausgeschlossen werden. Derartige Risiken können sich in Form von finanziellen Verlusten und Imageschädigung auf das Unternehmen auswirken. Etwaige finanzielle Verluste, die durch Produkthaftungsfälle erwachsen könnten, sind durch Versicherungen ausreichend abgedeckt. IT-Risiken Durch den Ausfall von IT-Systemen und/oder Manipulation von Daten können wichtige Prozesse der Gottwald Port Technology GmbH gestört werden, unter anderem mit der Folge von Lieferproblemen oder Lieferausfällen. Wir begegnen diesem Risiko durch das Anlegen von Sicherungskopien des Datenbestands, Berechtigungskonzepten für die jeweiligen Mitarbeiter, Notfallplänen sowie Richtlinien zur IT-Sicherheit, die regelmäßig geprüft werden. Durch den Kauf eines neuen redundanten Speicherungssystems wird das Datenausfallrisiko weiter reduziert werden. Haftungsrisiken Die Gottwald Port Technology GmbH haftet gesamtschuldnerisch im Rahmen der Finanzierung der Demag Cranes AG für Bankkredite und Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 140.825. Darin enthalten sind Bürgschaften in Höhe von TEUR 55.589. Das Wechselobligo beträgt TEUR 273. Gesamtrisikobeurteilung Sämtliche Risiken, denen die Gottwald Port Technolgy GmbH ausgesetzt ist, unterliegen hinsichtlich ihrer Einflüsse auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage einer permanenten Kontrolle und Steuerung. Potentielle Schäden werden - soweit hinreichend konkretisiert - in den aktuellen Jahresplanungen berücksichtigt. Aus heutiger Sicht ergibt sich weder aus einzelnen Risiken noch aus der Gesamtheit aller derzeit bekannten Risiken unter Substanz- und Liquiditätsaspekten eine Bestandsgefährdung des Unter-nehmens. Der Risikobericht bezieht sich auf die Lage der Gottwald Port Technology GmbH zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes. 4. Forschungs- und Entwicklungsbericht Produktbereich Hafenmobilkrane Die neue Krangeneration 5 wurde als Stückgutkran mit den Modellen G HMK 6406, 6407, 7408, 7608 und 8710 erfolgreich in den Markt eingeführt. Triebwerksoptionen bei den Modellen 7608 und 8710 führten darüber hinaus zu erfolgreichen Einsätzen als Schwerlastkrane. Im Bereich der 4-Seil-Greiferkrane wurden die Varianten Pontonkran (G HPK 8200B) und Mobilkran (G HMK 8210 B ) entwickelt und auftragsbezogen umgesetzt. Die Entwicklung verschiedener Krane im Bereich der Kompaktklasse mit einheitlichem Konzept wurde begonnen. 4 Modelle im Tragkraftbereich von 44 t bis 100 t wurden für den Einsatz in kleineren Häfen entwickelt und werden im nächsten Geschäftsjahr konstruktiv umgesetzt. Produktbereich Teil- und vollautomatische Hafentechnologie Entwicklungsschwerpunkte im Produktbereich Teil- und vollautomatische Hafentechnologie waren die Weiterentwicklung des Automated Stacking Cranes auf Basis des Auftrages für den Kunden P&O Ports (Dubai Ports World) und die Entwicklung eines Automated Guided Vehicles mit einem dieselelektrischen Antrieb nach Erhalt eines Auftrages für den Kunden HHLA, Hamburg sowie weiterer Aufträge für die Kunden Euromax und ECT, Rotterdam. 5. Gesellschaftliche Veränderungen Mit Wirkung ab dem 23. Juni 2006 ist Herr Dirk Kießling aus der Geschäftsführung ausgeschieden und mit Wirkung ab dem 27. Juni 2006 in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewechselt. In der Aufsichtsratssitzung vom 14. August 2006 ist er zum Vorsitzenden des Aufsichtrates gewählt worden. Mit Wirkung ab dem 10. August 2006 ist Herr Dirk Kießling ebenso zum Mitglied des Beirates der Gesellschaft bestellt worden. Herr Dr. Mathias Dobner ist seit dem 23. Juni 2006 alleiniger Geschäftsführer der Gottwald Port Technology GmbH. Die Herren Dr. Horst Heidsieck und Werner Paschke sind mit Wirkung ab dem 23. Juni 2006 aus dem Beirat und dem Aufsichtsrat der Gesellschaft ausgeschieden. Herr Dr. Harald Joos ist mit Wirkung ab dem 27. Juni 2006 zum Mitglied des Aufsichtsrates und mit Wirkung ab dem 10. August 2006 zum Mitglied des Beirates der Gesellschaft bestellt worden. Der Beirat der Gesellschaft war zwischen dem 23. Juni und dem 10 August 2006 unbesetzt. 6. Beteiligungen Die Gottwald Port Technology GmbH hält 100 % der Gesellschaftsanteile an der Gottwald Port Technology Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Düsseldorf. Die Gesellschaft hat zurzeit keine Geschäftsaktivitäten. Weiterhin hält die Gottwald Port Technology GmbH 20 % der Gesellschafteranteile an der AQZ Ausbildungs- und Qualifizierungszentrum Düsseldorf GmbH mit Sitz in Düsseldorf. Unternehmensgegenstand ist die Förderung der Berufsausbildung. Die Gesellschaft ist nicht darauf ausgerichtet, Gewinne zu erwirtschaften. Mit Wirkung vom 1. Januar 2006 hat die Gesellschaft die Mehrheit der Anteile (69,78 %) an der Software Gesellschaft TBA Nederland B.V. übernommen. Der verbleibende Anteil von 30,22 % wird weiterhin von den beiden Gründern der TBA Nederland B.V., Dr. Yvo Saanen und Klaas Pieter van Til, gehalten. Gleichzeitig ist die TBA Nederland B.V. in TBA B.V. umbenannt worden. Ebenso hält die Gesellschaft über ihre Tochtergesellschaft der TBA B.V. 100% der Anteile an der nicht konsolidiert verbundenen Gesellschaft TBA Romania, Satu Mare, Rumänien, die im September 2006 von der TBA B.V. gegründet worden ist. Die neu übernommene Software-Gesellschaft TBA B.V. wird Gottwalds Know-how im Bereich der Steuerungssoftware für Produktionseinrichtungen und das Fachwissen der TBA Nederland B.V. im Bereich der Simulations- und Emulationsanwendungen vereinen. Der Einsatz von Hafensimulations- und -Emulationsanwendungen bietet den Kunden bei der Planung und Realisierung von Hafen- und Terminalanlagen und Erweiterungsprojekten eine Reihe von Vorteilen. 7. Mitarbeiter Die Gottwald Port Technology GmbH beschäftigte am 30. September 2006 729 Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Praktikanten), von denen 343 Lohnempfänger und 386 Gehaltsempfänger waren. Die Anzahl der Auszubildenden und Praktikanten lag bei 55. Im September 2006 wurde das neue tarifvertraglich vereinbarte Entgeltrahmenabkommen (ERA) eingeführt. 8. Ausblick Die Gottwald Port Technology sieht sich als einen international ausgerichteten Technologieführer. Mit innovativen Produkten und hohen Qualitätsstandards will sie ihre Marktstellung sichern und weiter erfolgreich expandieren. Die Gottwald Port Technology GmbH geht davon aus, auch in den kommenden Geschäftsjahren ihren Umsatz weiter zu steigern. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine signifikanten Stahlpreisänderungen zu befürchten sind. Für die kommenden Geschäftsjahre ist ein kontinuierlicher Anstieg des Ergebnisses geplant.
Düsseldorf, den 11. Dezember 2006 Die
Geschäftsführung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie dem § 42 GmbHG. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Umsatzkostenverfahren angewendet worden. Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 8. August 2002 gegründet und am 27. August 2002 in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf - unter Nummer HRB 42969 - eingetragen. Gegenüber dem Vorjahr wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze grundsätzlich unverändert beibehalten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig ab dem Erwerbszeitpunkt über die erwartete Nutzungsdauer, die bei überwiegend drei Jahren liegt, linear abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert sowie der Markenname werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften über 15 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Für die Gebäudeabschreibungen gelten die Grundsätze des § 7 EStG. Die Abschreibungen erfolgen ab dem Erwerbszeitpunkt mit der jeweils kürzesten steuerlich zulässigen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Ausleihungen für Wohnraumbeschaffung sind auf den Gegenwartswert abgezinst. Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag inklusive aufgelaufener Zinsen angesetzt. Umlaufvermögen Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tagespreisen, unfertige Erzeugnisse zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten, angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie anteilige Kosten der allgemeinen Verwaltung. Die Kosten des Vertriebs sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung sind nicht aktiviert. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die von Kunden erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen sind zum Nennwert bilanziert. Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Liquide Mittel Die flüssigen Mittel sind zu Nominalwerten bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt worden. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind gemäß § 6a EStG nach versicherungsmathematischen Berechnungen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % und unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit ihrem Teilwert erfasst. Sonstige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Liquide Mittel und Forderungen in ausländischer Währung sind mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Mittelkurs am Bilanzstichtag, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt, wobei die sonstigen Steuern als Betriebsaufwand den einzelnen Funktionsbereichen zugeordnet sind. Forschungs- und Entwicklungskosten werden gemäß § 265 Abs. 5 HGB in einem separaten Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten Ausleihungen an die Gesellschafterin der Gottwald HoldCo 4 (vier) GmbH in Höhe von T€ 22.068 (Vorjahr T€ 21.750). Der Kreditvertrag wurde am 30. September 2006 geschlossen. 2. Vorräte
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steueransprüche, Forderungen gegen Belegschaftsmitglieder, Versicherungsansprüche, Vorauszahlungen sowie Kautionen und Hinterlegungen. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 478 (Vorjahr: TEUR 603) enthält im Wesentlichen Abgrenzungen für Gratifikationen (TEUR 280). 5. Eigenkapital Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 4.374 ist an die Muttergesellschaft abgeführt worden. 6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von TEUR 9.215 (Vorjahr: TEUR 8.941) enthalten sämtliche Verpflichtungen aus der Mannesmann-Leistungsordnung ("DUK"/"MUK"), den Einzelzusagen der Gesellschaft ("Essener-Verband") und dem Deferred Compensation Programm. 7. Steuerrückstellungen Die passivierten Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 44) resultieren aus einer Rückstellung für Körperschaftsteuer für die Betriebsstätte in Antwerpen, einer Rückstellung für Grundsteuer abzüglich geleisteter Vorauszahlungen. 8. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 23.401 (Vorjahr: TEUR 21.067) betreffen im Wesentlichen Gewährleistungen TEUR 5.880 (TEUR 4.887), ausstehende Kosten für abgerechnete Aufträge TEUR 6.977 (TEUR 6.162), sonstige Risiken im Zusammenhang mit Verkaufsgeschäften TEUR 2.065 (TEUR 2.648), zukünftige Jubiläumszahlungen an Mitarbeiter TEUR 857 (TEUR 879), Altersteilzeitverpflichtungen TEUR 1.660 (TEUR 1.219), Personalkosten und Risiken im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft TEUR 5.962 (TEUR 5.272). 9. Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten unter anderem Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung, Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Personen TEUR 1.050 (Vorjahr TEUR0) sowie Steuern und Abgaben. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch im Rahmen der Finanzierung der Demag-Cranes AG für Bankkredite und Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 140.825. Bürgschaften und Rücknahmeverpflichtungen gegenüber Finanzierungsinstituten und Endkunden aus der Lieferung von Hafenmobilkranen bestehen in Höhe von TEUR 55.859. Das Wechselobligo beträgt TEUR 273. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in folgender Höhe:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen im Wesentlichen auf Miet- und Leasingverträge. Des Weiteren besteht ein Bestellobligo aus Investitionen in Höhe von TEUR 1.914 und aus langfristigen Lieferverträgen von TEUR 77.724. Derivative Finanzinstrumente Die Gottwald Port Technology GmbH nutzt derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) zur Absicherung gegen Währungsrisiken für vorhandene Aufträge. Zum Stichtag bestehen folgende Kontrakte:
Die aufgeführten Finanzinstrumente sind Teile von Bewertungseinheiten und weisen daher keine Buchwerte auf. IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 10. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse unterteilen sich nach geografisch bestimmten Regionen wie folgt:
Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Produktbereichen stellt sich wie folgt dar:
11. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.816 (Vorjahr: TEUR 2.611) enthalten im Wesentlichen Kursgewinne (TEUR 252), Erträge aus der Auflösung von Pauschal- und Einzelwertberichtigungen von Forderungen (TEUR 61), Versicherungserstattungen (TEUR 639), Erträge aus Rückstellungsauflösungen (TEUR 448) und Personalkostenzuschüsse (TEUR 59 ). 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen In diesem Posten werden mit TEUR 2.916 (Vorjahr: TEUR 2.016) alle betrieblichen Aufwendungen erfasst, die den Funktionsbereichen nicht zuordenbar sind. Dies sind im Wesentlichen Abschreibungen auf den im Rahmen der Anwachsung aktivierten Firmenwert und Markennamen (TEUR 1.359), Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen (TEUR 735 ), Verluste aus Anlagenabgängen (TEUR 423) und Aufwendungen aus der Einstellung von Pauschal- und Einzelwertberichtigungen von Forderungen (TEUR 348) 13. Finanzergebnis
Sonstige Steuern Die in den Funktionsbereichen ausgewiesenen sonstigen Steuern betragen im Geschäftsjahr 2005/2006 TEUR 179. Angaben nach § 285 Nr. 8 HGB Materialaufwand
Personalaufwand
Angaben nach § 285 Nr. 6 HGB Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 3.815 (Vorjahr TEUR 129). V. Sonstige Pflichtangaben Anteilsbesitz (Stand 30. September 2006) Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Gottwald Port Technology GmbH ist als Anlage 2 zum Anhang dargestellt. Sie wird beim Handelsregister des Amtsgerichts in Düsseldorf hinterlegt. Angaben zum Mutterunternehmen gemäß § 291 Abs. 2 HGB und § 285 Nr. 14 HGB Mit Wirkung vom 18. Mai 2006 haben die Gottwald Luxembourg 2 (b) S.à.r.l., Luxemburg, und die Gottwald Management Beteiligungs GmbH & Co. KG ihre Anteile an der Gottwald HoldCo 3 (drei) GmbH in die Demag Cranes AG, Düsseldorf, eingebracht. Ab diesem Zeitpunkt sind alle Konzernunternehmen der Demag Cranes AG im Verhältnis zur Gesellschaft verbundene Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB. Alleiniger Gesellschafter ist die Gottwald HoldCo 4 (vier) GmbH, Düsseldorf, deren Anteile wiederum vollständig von der Gottwald HoldCo 3 (drei) GmbH gehalten werden. Die Gesellschaft wird in den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) Rechnungslegungsvorschriften aufgestellten Konzernabschluss der Demag Cranes AG, Düsseldorf, einbezogen und ist somit von der Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 291 Abs. 2 HGB befreit. Die Demag Cranes AG erstellt für den kleinsten und für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der Gottwald Port Technology GmbH einbezogen ist. Der Konzernabschluss der Demag Cranes AG wird beim Registergericht der Stadt Düsseldorf und beim Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht. Wesentliche Unterschiede zwischen deutscher Rechnungslegung und IFRS Grundsätzliches Die Muttergesellschaft Demag Cranes AG, Düsseldorf ist ein börsennotiertes Unternehmen. Der Konzernabschluss zum 30. September 2006 der Demag Cranes AG, Düsseldorf wird auf Basis der vom International Accounting Standard Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Accounting Standards (IAS) bzw. der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Geschäfts- oder Firmenwert Gemäß HGB ist der aktive Unterschiedsbetrag aus
der Kapitalkonsolidierung (Firmen- oder Geschäftswert)
in jedem folgenden Geschäftsjahr zu mindestens einem
Viertel durch Abschreibungen zu tilgen
Forschungs- und Entwicklungskosten Nach HGB besteht gemäß § 248 HGB ein Aktivierungsverbot für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände. Demgegenüber können nach IFRS bei Erfüllung von bestimmten Kriterien und Voraussetzungen (IAS 38.57) insbesondere Entwicklungskosten aktiviert werden. Die Aufwendungen für Forschung sind sowohl nach HGB als auch nach IFRS grundsätzlich als Aufwand der Periode zu erfassen. Sachanlagen Nach HGB besteht ein Abschreibungswahlrecht bei voraussichtlich vorübergehender Wertminderung, während nach IFRS außerplanmäßige Abschreibungen nur bei dauerhafter Wertminderung zulässig sind. Vorräte Die Vorräte sind nach HGB ebenso wie nach IFRS mit den Herstellungskosten zu bewerten. Beim Umfang der Herstellungskosten besteht sowohl nach HGB als auch nach IFRS das Wahlrecht, fertigungsbedingte und nicht fertigungsbedingte Gemeinkosten zu aktivieren. Die Muttergesellschaft übt diese Wahlrechte so aus, dass sie mit IFRS korrespondieren. Hiernach werden die Herstellungskosten als produktbezogene Vollkosten definiert, bei denen neben den Material- und Lohneinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung die Material- und Fertigungsgemeinkosten zwingend einzubeziehen sind. Zudem sind Verwaltungskosten zu berücksichtigen, sofern sie in eindeutigem Zusammenhang mit der Erzeugung der zu bewertenden Produkte stehen. Abwertungen zur Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Werts werden nach HGB je nach Art der Vorräte differenziert auf Basis des Absatz- und/oder des Beschaffungsmarktes ermittelt. Nach IFRS wird der "net realizable value" dabei grundsätzlich auf der Basis des Absatzmarktes errechnet. Der Beschaffungsmarkt wird vernachlässigt. Die Abwertung der Rohstoffe ist nach IFRS abhängig von der Abwertung der Fertigprodukte. Latente Steuern Handelsrechtlich ist die Bildung aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge nicht erlaubt, da die erwarteten zukünftigen Steuerersparnisse als noch nicht realisiert gelten. Nach IFRS sind aktive latente Steuern auf alle temporären Differenzen zwischen dem Buchwert und dem Steuerwert eines Vermögenswertes oder einer Schuld anzusetzen, sofern es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis vorhanden sein wird, gegen das die temporäre Differenz verwendet werden kann. Passive latente Steuern sind auf alle zu versteuernden temporären Differenzen zwischen dem Buchwert eines Vermögenswertes oder einer Schuld anzusetzen. Latente Steuern werden mit dem aktuell gültigen Steuersätzen bewertet und undiskontiert angesetzt. Der Ansatz und die Auflösung von latenten Steuern erfolgt erfolgswirksam, sofern der ihnen zugrunde liegende Sachverhalt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurde. Latente Steuern sind dagegen erfolgsneutral anzusetzen und aufzulösen, wenn der ihnen zugrunde liegende Sachverhalt unmittelbar mit dem Eigenkapital verrechnet wurde. Rückstellungen Den IFRS liegt im Vergleich zum deutschen HGB bei Rückstellungen ein anderes Verständnis des Vorsichtsprinzips zugrunde. Die IFRS stellen tendenziell höhere Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit der relevanten Ereignisse und die Bestimmbarkeit des rückstellungsfähigen Betrags. Eigenkapital Die aus der Erstanwendung der IFRS resultierenden Erstanwendungseffekte sind in den Gewinnrücklagen dargestellt. Pensionsrückstellungen Grundsätzlich besteht nach IFRS eine Passivierungspflicht in Höhe der Pensionsverpflichtung, soweit diese nicht durch Planvermögen gedeckt ist. Der als Schuld zu erfassende Betrag entspricht dem Saldo des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zzgl. versicherungsmathematischer Gewinne oder Verluste und abzgl. des am Bilanzstichtag beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens. Um den Barwert von leistungsorientierten Verpflichtungen und den damit verbundenen Dienstzeitaufwand zu bestimmen, ist es erforderlich, eine versicherungsmathematische Bewertungsmethode anzuwenden, die Leistungen den Dienstjahren der Arbeitnehmer zuzuordnen sowie versicherungsmathematische Annahmen zu treffen. Nach HGB sind Pensionsrückstellungen mit dem sich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ergebenden Barwert anzusetzen. Eine Verwendung der buchhalterischen Methode ist unzulässig. Ein gesondertes Bewertungsverfahren ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Bestandteile der Rechnungslegung In Erweiterung der größenabhängigen Pflichtbestandteile (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und zusätzlicher Lagebericht mit Ergänzungsfunktion) ist nach IFRS die Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals und der Kapitalflussrechnung Pflicht. Um diese Bestandteile wird der Konzernabschluss daher erweitert. Aufgliederung der Mitarbeiter nach Gruppen Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer setzt sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie des Aufsichtsrates wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Mitglieder des Beirats erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im abgelaufenen Geschäftsjahr die Herren: Dirk Kießling, Wetter, Kaufmann (bis 23.06.2006) Dr.-Ing. Mathias Dobner, Rommerskirchen. Ingenieur Beirat Aufgrund des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 11. November 2002 wurde ein Beirat eingerichtet. Dieser war vorübergehend nicht besetzt. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 10. August 2006 wurde nunmehr ein Beirat erneut eingerichtet. Im Geschäftsjahr gehörten diesem die folgenden Personen an:
Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten im abgelaufenen Geschäftsjahr die folgenden Personen an: 1) als Vertreter des Gesellschafters:
2) als Vertreter der Arbeitnehmer:
Düsseldorf, den 07. Dezember 2006 Gottwald Port Technology GmbH Die
Geschäftsführung
Bilanz zum 30. September 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2005/2006
Aufstellung
des Anteilsbesitzes der Gottwald Port Technology GmbH,
Düsseldorf (HRB 42969)
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| Firmenname | Sitz, Ort | Anteil in % | Eigenkapital
TEUR |
Ergebnis
TEUR |
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| direkt | indirekt | ||||
| INLAND | |||||
| Konsolidierte Gesellschaften *) | |||||
| Gottwald Port Technology Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,00 | 25 | 0 | |
| Nichtkonsolidierte Gesellschaften | |||||
| AQZ Ausbildungs- und Qualifizierungszentrum Düsseldorf GmbH **) | Düsseldorf | 20,00 | 412 | 5 | |
| AUSLAND | |||||
| Konsolidierte Gesellschaften *) | |||||
| TBA B.V., Delft, Niederlande | Delft, NL | 69,78 | 860 | 519 | |
| Nichtkonsolidierte Gesellschaften | |||||
| TBA Romania, Satu Mare, Romania | Satu Mare, RO | 100,00 | 10 | -1 | |
*) Im Rahmen des
befreienden Konzernabschlusses der Demag Cranes AG.
**) Das
Geschäftsjahr der AQZ ist das Kalenderjahr. Das Ergebnis
betrifft das Geschäftsjahr 2005.
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