Fleischerei Kunze OHG

Dresden

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRA 2248
Vorher
Fleischerei Kunze GmbH & Co KGFleischerei Joachim Kunze OHG
Eingetragen
15.8.1995

Historie

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Management

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fleischerei Kunze GmbH & Co. KG

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 10.169,13 15.211,13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 10.117,00 15.159,00
III. Finanzanlagen 51,13 51,13
B. Umlaufvermögen 192.929,37 192.628,84
I. Vorräte 12.813,63 12.398,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 134.535,55 135.563,28
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 45.580,19 44.666,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 169,97 26,83
Bilanzsumme, Summe Aktiva 203.268,47 207.866,80

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 87.240,99 145.060,13
I. Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafter 50.564,43 66.751,02
II. Kapitalanteile der Kommanditisten 110.374,42 114.279,30
III. Jahresfehlbetrag 73.697,86 35.970,19
B. Rückstellungen 8.245,23 7.727,99
C. Verbindlichkeiten 107.782,25 55.078,68
Bilanzsumme, Summe Passiva 203.268,47 207.866,80

Anhang

1. Allgemeine Angaben

a) Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Durch die erstmalige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) haben sich Veränderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben. Auf die Anpassung der Vorjahreszahlen wurde gem. Art. 67 Abs. 8 EGHGB verzichtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der

§§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

b) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Als Nutzungsdauer werden bei Software drei Jahre zugrunde gelegt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. - soweit zulässig - nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände.

Die Zugänge an beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden nach der pro-rata-temporis-Regel (§ 7 Abs. 1 Satz 4 EStG) abgeschrieben.

Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern und Trivialsoftware (R 6.13 EStR) im Wirtschaftsjahr 2011 wurden nach § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens.

Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis werden der Gewinnaufschlag sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind als Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter 12 Monaten, verzinsliche Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Anzahlungen oder Vorausleistungen sind mit ihrem Nennbetrag (Rückzahlbetrag) angesetzt.

Die Gesellschaft ist als kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 274a Nr. 5 HGB n.F. von der Erfassung latenter Steuern ausgenommen.

2. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB).

Finanzanlagen

Es handelt sich um Beteiligungen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr Vorjahr
gesamt Restlaufzeit größer 1 Jahr gesamt Restlaufzeit größer 1 Jahr
EUR EUR EUR EUR
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
134.535,55

120.657,92

135.563,28

120.657,92
davon:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2.905,64

0,00

3.920,38

0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
21.284,88

10.764,42

21.284,88

10.764,42
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
109.893,50

109.893,50

109.893,50

109.893,50
Sonstige Vermögensgegenstände
451,53

0,00

464,52

0,00

Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rechnungsabgrenzungsposten ist kein Disagio enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten sowie übrige Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Summe davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr einem bis zu fünf Jahren mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten 107.782,25 90.047,63 17.734,62 0,00
davon
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
18.930,13

18.930,13

0,00

0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
15.000,00

0,00

15.000,00

0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
2.734,62

0,00

2.734,62

0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 71.117,50 71.117,50 0,00 0,00

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Sonstige Angaben

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtigen Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung und Vertretung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin, die als Gesellschaft mit beschränkter Haftung durch ihre satzungsgemäß bestellten und im Handelsregister eingetragenen Organe handelt.

Als Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin ist Herr Joachim Kunze bestellt. Ihm wurde Gesamtvertretungsbefugnis in der Weise erteilt, dass er entweder mit einem Geschäftsführer gemeinsam oder in Gemeinschaft mit einem Prokuristen die Gesellschaft vertritt. Es wurde Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt.

Die Kapitalgesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der Fleischerei Kunze GmbH & Co. KG mit Sitz in Dresden.

Dresden, 11. Dezember 2012

gez. Joachim Kunze

Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 21.12.2012.

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