Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 16157
Eingetragen
29.12.2016
Branche
Herstellung von DauerbackwarenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von tiefgekühlten, gekühlten und normal temperierten Backwaren

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jonas Sindermann
seit 14.3.2025
Geschäftsführer
Max Graeser
seit 1.2.2024
Prokura
Markus Dr. Schirmer
seit 14.1.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
European Bakery Bidco B.V.NLD
64.00%
European Bakery Bidco B.V.NLD
34.56%
coolback GmbHEigenbeteiligung
1.44%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.280.000 €
64.00%
Germany
720.000 €
36.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

coolback Hoppegarten GmbH

Hoppegarten

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage

a) Konjunktur und Branchenentwicklung

Für die europäische und somit auch die deutsche Wirtschaft, wurde das Abschlussjahr 2022 durch den andauernden Krieg zwischen den Ländern Ukraine und Russland dominiert. Pandemiebedingte Auswirkungen aus den vorangegangenen Jahren als Basiseffekte, spiegeln sich ebenfalls in Form einer Inflation auf Rekordniveau in Deutschland von 8,7 % wider. Zwischenzeitlich erreichte die Inflation eine Höhe von über 10 %.

Die Auswirkungen des Krieges führten zu extremen Energiepreiserhöhungen, Rohstoff- und Materialengpässen (vgl. Anstieg ifo-Knappheitsindikator von durchschnittlich 52,2 Pkt. auf 68,6 Pkt.). Dennoch konnte im BIP von Deutschland eine preisbereinigte Steigerung von 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden.

Die in den Vorjahren aufgetretenen Einschränkungen und Schließungen im Gastronomie- und Hotelgewerbe, konnten im Jahr 2022 deutliche Aufholeffekte verzeichnen. Dementgegen wirkten knappheitsbedingte Preisanstiege für Rohstoffe und Verpackungsmaterial für das verarbeitende Gewerbe.

Aufgrund dieser Entwicklung war es notwendig die überdurchschnittlichen Preisanstiege auf dem Rohstoffmarkt, mehrmals im Laufe des Jahres an die Kunden weiterzureichen.

Die coolback Hoppegarten GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der industriellen Herstellung von tiefgekühlten und normaltemperierten Backwaren. Die Herstellung dieser Produkte erfolgt in der im Jahr 2018 in Betrieb genommenen Betriebsstätte in Hoppegarten.

b) Umsatzentwicklung

Die coolback Hoppegarten GmbH verzeichnete im Berichtsjahr einen Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 44.734 um TEUR 15.819 (+35,4 %) auf TEUR 60.553, wobei die Eigenleistung um 39,6 % (TEUR +16.628) höher lag als im Vorjahr. Ausschlaggebend sind der Wegfall der Corona-Beschränkungen im Jahr 2022 und die Übernahme eines Kunden von der coolback GmbH.

c) Beschaffung und Kostenentwicklung

Die Beschaffungssituation verschärfte sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals weiter und war geprägt von Unsicherheiten in puncto Verfügbarkeit und infolgedessen auch der Kosten. Die Preissteigerungen für die wichtigsten Rohstoffe wie Mehl und Butter lagen im Jahr 2022 bei durchschnittlich 43 % bzw. 62 %. Durch den strategischen Einkauf und Abschluss von Kontrakten über mehrere Monate, konnten die sprunghaften Anstiege gedämpft werden und haben üblicherweise einen verzögerten Effekt. Die Materialaufwandsquote zur betrieblichen Gesamtleistung ist im Jahresdurchschnitt auf 62,4 % gestiegen, sie lag damit 3,8 %-Punkte über dem Vorjahreswert von 58,6 %.

Der Personalaufwand ist um 5,7 % angestiegen, die Personalaufwandsquote hat sich dennoch um 3,9 %-Punkte verringert, als direkte Folge der erhöhten Umsatzerlöse. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im gleichen Zeitraum um 7,6 % gestiegen.

d) Geschäftsverlauf und -ergebnis

Im Berichtsjahr wurde erstmals ein Kunde von der coolback GmbH und der coolback Hoppegarten GmbH als Alleinkunde des Werks Hoppegarten geführt, weshalb die Absatzmengen in Hoppegarten gestiegen sind.

Im Jahr 2022 stieg die durchschnittliche Produktionsleistung über alle Anlagen auf 72,2 %, was einen Anstieg um 13,1 % bedeutet (Vorjahr 63,8 %).

Im Geschäftsjahr 2022 haben wir ein Betriebsergebnis von +TEUR 1.581 und final einen Jahresüberschuss von +TEUR 994 erwirtschaftet.

Das Betriebsergebnis lag im Jahr 2022 TEUR 1.336 über der Planung, zurückzuführen ist dies auf die signifikante Steigerung von Eigenleistung und Umsatz insbesondere durch die Preiserhöhungen im zweiten Halbjahr 2022.

In Bezug auf die Coronaeinschränkungen hat sich die Lage gegenüber den vorangegangenen, pandemiebestimmten Jahren entspannt. Das hat geholfen, die Absätze und Umsätze zu steigern. Der größte Absatzanstieg ist daher im Bereich Foodservice durch die nichtmehr beschränkten Raststätten, Restaurants, Hotels und anderweitige von den Reisebeschränkungen betroffene Einrichtungen in Europa zu verzeichnen.

Nachfolgend werden die betrieblichen Kennzahlen dargestellt:

Kennzahlen zur Vermögenslage: 31.12.2022 31.12.2021
TEUR % TEUR %
Langfristig gebundenes Vermögen 26.036 79,7 29.676 85,2
Kurzfristig gebundenes Vermögen 6.640 20,3 5.173 14,8
Vermögen insgesamt 32.676 100,0 34.849 100,0
Eigenkapital -919 -2,8 -1.913 -5,5
Mittel- und kurzfristiges Fremdkapital 24.769 75,8 28.636 82,2
Langfristiges Fremdkapital 8.826 27,0 8.126 23,3
Kapital insgesamt 32.676 100,0 34.849 100,0
Kennzahlen zur Ertragslage: 2022 2021
TEUR % TEUR %
Betriebliche Gesamtleistung 60.957 100,0 45.563 100,0
Gesamte Betriebsaufwendungen 59.376 97,4 45.774 100,5
Betriebsergebnis 1.581 2,6 -211 -0,5
Zinsen, Periodenfremdes Ergebnis, Steuern -587 -1,0 -53 -0,1
Jahresergebnis +994 1,6 -264 -0,6
Kennzahlen zur Finanzlage: 31.12.2022 31.12.2021
TEUR % TEUR %
Flüssige Mittel (in % der Bilanzsumme) 1 0,0 240 0,7
Jahresergebnis (in % der Gesamtl.) 994 1,6 -264 -0,6
Abschreibungen (in % der Gesamtl.) 3.874 6,4 2.707 5,9
Cashflow (Jahreserg. + Abschreibungen) 4.868 8,0 2.443 5,3

e) Investitionen

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft Platz zum Aufbau einer Produktionslinie aus dem Beteiligungskreis der Inhaber zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2022 wurde mit dem Aufbau der Anlage begonnen. Hier wird im Jahr 2023 die Produktion beginnen. Die Produktionslinie ist im Eigentum des nahestehenden Unternehmens wird aber von der coolback Hoppegarten betrieben und die gesamte Produktion an das nahestehende Unternehmen verkauft.

Das Anlagevermögen hat sich insgesamt im Jahr 2022 um TEUR 3.640 auf TEUR 26.036 verringert. Den Zugängen von insgesamt TEUR 633 standen Abgänge von TEUR 400 und Abschreibungen von TEUR 3.874 gegenüber.

Im Jahr 2023 sind Investitionen zur Energieeinsparung und -gewinnung sowie die Optimierung der vorhandenen Infrastruktur geplant. Darüber hinaus wird das ERP-System auf die neueste Version gebracht, um den Digitalisierungs- und Kompatibilitätsgrad zu steigern.

f) Bilanz und Kapitalstruktur

Das Anlagevermögen entspricht 79,7 % der Bilanzsumme. Die Vorräte haben sich um TEUR 522 auf TEUR 3.517 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Abschlussstichtag TEUR 2.306 (i. Vj. TEUR 1.360).

Das Eigenkapital hat sich in Höhe des Jahresüberschusses um TEUR 994 erhöht und beträgt zum Abschlussstichtag TEUR -919. Rangrücktrittserklärungen in ausreichender Höhe liegen vor, so dass die Fortführung gesichert ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 5.148 vermindert und betragen zum Abschlussstichtag TEUR 19.979 (i. Vj. 25.127). Bestehende Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Berichtsjahr planmäßig getilgt.

Die Darlehen aus dem Gesellschafter bzw. gesellschafternahen Kreis von insgesamt fast TEUR 5.000 dienen der Teilfinanzierung der Investitionen und zum Teil der Finanzierung des Umlaufvermögens.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 775 auf TEUR 5.018 erhöht.

Die Gesellschaft verfügt über eine ausreichende Rahmenkreditvereinbarung in Höhe von TEUR 5.000 zur Sicherstellung der Liquidität. Zum Stichtag war der Kreditrahmen in Höhe von TEUR 3.407 ausgenutzt. Diese Kreditlinie steht künftig unverändert zur Verfügung.

g) Personal

Die Geschäftsführung wurde durch Herrn Jürgen Fleige und Herrn Dr. Markus Schirmer als jeweils einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer wahrgenommen.

Die Personalkosten betrugen 2022 TEUR 9.367 (i. Vj. TEUR 8.865). Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 243 (i. Vj. 209) Personen im Unternehmen beschäftigt. Davon 213 (i. Vj. 152) Festangestellte, 28 (i. Vj. 55) Leiharbeitskräfte und 2 Auszubildende.

Die Krankenquote betrug durchschnittlich 7,3 %.

II. Künftige Entwicklung und Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Voraussichtliche Entwicklung

Aufgrund des aktuellen politischen und wirtschaftlichen Umfelds ist die Planbarkeit und Vorhersehbarkeit der Geschäftsentwicklung deutlich eingeschränkt.

Neben den gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen ist die Volatilität in den einzelnen Preisen bei den zu erwartenden Rückgängen eine der Herausforderungen der sich die Gesellschaft im kommenden Geschäftsjahr gegenübersieht.

Gleichzeitig muss bei potenziellen Preisrückgängen und der damit einhergehenden, kundenseitigen Forderung nach Anpassung genauso umsichtig reagiert werden, wie im zurückliegenden Jahr bei den Preisanstiegen.

Zur Sicherung bzw. für den Ausbau der Umsätze werden mit den Hauptkunden weiter Produkte gemeinsam entwickelt.

Die Versorgungslage für unseren Hauptrohstoff Mehl steht aufgrund der geopolitischen Entwicklungen in Europa weiterhin unter genauer Beobachtung. Die Neuordnung der Versorgungskanäle in Europa zeigte sich zum Ende des Jahres 2022 als etabliert.

Wir gehen derzeit davon aus, dass sowohl der Mehlpreis als auch der Butterpreis tendenziell eine Korrektur nach unten im Vergleich zu 2022 erfahren wird.

Unsere Verkaufskontrakte werden wir mit entsprechenden Mehlkontrakten im Einkaufsbereich gegendecken.

2. Chancen der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft wird weiterhin das eigene Kundengeschäft erweitern. Der Vertrieb wird weitere Kunden akquirieren können, wobei das Marktgebiet Norddeutschland (hauptsächlich Großraum Berlin) im Fokus steht. Des Weiteren wird mit bestehenden Kunden über eine Erweiterung der Produktrange nachgedacht.

3. Risiken der künftigen Entwicklung

Im Zuge unserer geschäftlichen Aktivitäten sind wir einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Wir begegnen diesen Risiken durch ein angemessenes Risikomanagement-System. Wesentlicher Bestandteil des Systems sind einheitliche Vorgaben und Richtlinien für Arbeitsabläufe, kontinuierliche Durchführung von Wartungen und Instandhaltungen der Produktionsanlagen, permanente Qualitätskontrollen, monatliche Auswertung und Steuerung der Geschäftsentwicklung und Auswahl der Zulieferer. Im Jahr 2023 ist der Ausbau des Controllings elementarer Bestandteil der internen Weiterentwicklung.

Bei den Verpackungskosten gab es im Jahr 2022 ebenfalls starke Preiserhöhungen; hier ist eine Preisberuhigung nicht absehbar, wir rechnen mit weiter steigenden Preisen sowohl bei Kartonagen wie auch bei Folien.

Die Preise für Strom und insbesondere Gas liegen für 2023 über dem Vorjahresniveau, so dass wir mit weiter steigenden Kosten rechnen. Die Preis- und Versorgungssituation wird gleichfalls vom Krieg in der Ukraine belastet und aus diesem Grund sind weitere Steigerungen zu erwarten. Auf der anderen Seite hat zuletzt eine Beruhigung der Preisentwicklung eingesetzt und es bleibt abzuwarten, in welchem Umfang die Kostenbremsen der Bundesregierung für Strom und Gas wirken werden.

Durch die Preisrückgänge für Energie und Rohstoffe ist ein rückwärtsgerichteter Effekt wie zum Vorjahr zu erwarten. Sowohl dem Einkauf als auch dem Vertrieb wird deshalb eine Rolle von besonderer Sensibilität zuteil, da im Vergleich zum Vorjahr eine Forderung nach Preisanpassung von Kundenseite als sehr wahrscheinlich anzusehen ist.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Kreditlinien zur Sicherstellung der Liquidität. Diese Kreditlinien stehen künftig unverändert zur Verfügung. Darüber hinaus steht durch die enge Verbindung auch die Schwestergesellschaft, die coolback GmbH, Nuthe-Urstromtal, grundsätzlich mit liquiden Mitteln bereit, um die Handlungsfähigkeit der coolback Hoppegarten GmbH jederzeit zu gewährleisten, sofern dies notwendig sein sollte. Diverse Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse werden bereits über die coolback GmbH, Nuthe-Urstromtal, mit abgesichert und die Tilgungen regelmäßig bedient.

4. Prognosebericht 2023 und Prognoseertragslage

Mit unserer industriellen Produktion im expandierenden Teilsegment tiefgekühlte und normal temperierte Backwaren sehen wir unverändert gute Marktchancen und erwarten auch für 2023, vorbehaltlich der Entwicklung im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, eine gute Auslastung unserer Kapazitäten und ein Jahresergebnis, das in der Höhe sehr stark abhängig von der Entwicklung der Rohstoffkosten sein wird.

Wir gehen für das nachfolgende Geschäftsjahr 2023 von folgender Prognoseertragslage aus:

Sollzahlen Istzahlen
31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Betriebliche Gesamtleistung 85.261 100,0 60.957 100,0
Gesamte Betriebsaufwendungen 82.621 96,9 59.376 97,4
Betriebsergebnis 2.640 3,1 1.581 2,6
Zinsen, Periodenfremdes Ergebnis, Steuern -1.032 -1,2 -587 -1,0
Jahresergebnis +1.608 1,9 +994 1,6

Für die Vermögenslage und die Finanzlage wird durch die planmäßigen Darlehensrückführungen sowie die Ergebnisverbesserung eine positive Entwicklung erwartet.

 

Hoppegarten, den 11. April 2023

gez. Jürgen Fleige, Geschäftsführer

gez. Dr. Markus Schirmer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
TEUR
A. Anlagevermögen 26.036.264,69 29.676
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.381,00 14
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.381,00 14
II. Sachanlagen 26.032.883,69 29.662
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.630.927,98 8.750
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.043.065,00 20.506
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.428,00 320
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 61.462,71 86
B. Umlaufvermögen 6.640.099,83 5.170
I. Vorräte 3.516.859,49 2.995
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.597.837,11 2.137
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 919.022,38 858
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.122.104,33 1.935
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.306.527,09 1.360
2. Sonstige Vermögensgegenstände 815.577,24 575
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.136,01 240
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 3
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 919.722,82 1.913
SUMME AKTIVA 33.596.087,34 36.762

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
TEUR
A. Eigenkapital 0,00 0
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000
II. Verlustvortrag -3.913.707,67 -3.649
III. Jahresüberschuss / i. Vj. Jahresfehlbetrag 993.984,85 -264
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 919.722,82 1.913
B. Rückstellungen 537.803,00 358
1. Steuerrückstellungen 9.289,00 0
2. Sonstige Rückstellungen 528.514,00 358
C. Verbindlichkeiten 33.058.284,34 36.404
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.978.740,19 25.127
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.018.706,00 4.243
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 1.372.162,99 372
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.958.232,44 6.027
5. Sonstige Verbindlichkeiten 730.442,72 635
- davon aus Steuern: EUR 52.333,93 / i. Vj. TEUR 49
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 / i. Vj. TEUR 6
SUMME PASSIVA 33.596.087,34 36.762

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022
EUR
2021
TEUR
1. Umsatzerlöse 60.552.664,58 44.734
2. Veränderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen 60.391,00 466
3. Sonstige betriebliche Erträge 352.941,68 758
4. Materialaufwand 38.084.818,89 26.720
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 38.026.491,17 26.669
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 58.327,72 51
5. Personalaufwand 9.367.411,99 8.865
a) Löhne und Gehälter 8.056.780,19 7.794
b) Soziale Abgaben 1.310.631,80 1.071
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.873.545,65 2.707
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.108.184,89 7.485
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 475.416,46 474
- davon an Gesellschafter: EUR 131.344,59 / i. Vj. TEUR 146
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag /
i. Vj. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 61.677,30 + 30
10. Ergebnis nach Steuern 994.942,08 -263
11. Sonstige Steuern 957,23 1
12. Jahresüberschuss / i. Vj. Jahresfehlbetrag 993.984,85 -264

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die coolback Hoppegarten GmbH, Hoppegarten, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt (Oder) unter HRB 16157 FF eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurden die handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB sowie des Gesellschaftsvertrages angewandt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Grundsätze der Einzelbewertung und der Unternehmensfortführung, das Vorsichtsprinzip und der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurden beachtet.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze aufgestellt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, mit einer Ausnahme gegenüber dem Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Im Berichtsjahr wurde der Ausweis der Aufwendungen für Verpackungsmaterialien von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren geändert. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

Bei Anwendung der zuvor genannten Änderungen ergeben sich folgende Vorjahresbeträge:

ursprünglich
EUR
Gewinn- und Verlustrechnung Vorjahr Überleitung
EUR
angepasst
EUR
Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahr 2022
EUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 19.714.271,11 +6.954.675,54 26.668.946,65 38.026.491,17
Sonstige betriebliche Aufwendungen 14.439.379,72 -6.954.675,54 7.484.704,18 8.108.184,89

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um ggf. erhaltene Zuschüsse und um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen der Zugänge erfolgen ausschließlich nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 wird in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Anschaffung und den nachfolgenden vier Jahren mit jeweils 20 % linear abgeschrieben wird.

Die Bewertung der Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Fertigerzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten und den anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten auch die Verwaltungskosten eingerechnet. Der Grundsatz des Niederstwertprinzips sowie der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Grundsätzlich wird bei der Bewertung der Vorräte das sog. Fifo-Verfahren als Verbrauchfolgeverfahren angewandt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert worden. Auf zweifelhafte Forderungen werden, soweit erforderlich, angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Zahlungsrisiko wurde auf den Nettoforderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nominalwerten angesetzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet.

Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bei der Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, ist durch die Bildung ausreichender Rückstellungen Rechnung getragen. Bilanzierungswahlrechte für Rückstellungen wurden nicht wahrgenommen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Bilanzierungswahlrechte für Rückstellungen wurden nicht wahrgenommen. § 253 Abs. 2 HGB war nicht anzuwenden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

4. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagengitter dargestellt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen decken alle zum Abschlussstichtag erkennbaren Risiken ab. Sie beinhalten im Wesentlichen Beträge für den Personalbereich (TEUR 99), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 32), Berufsgenossenschaft (TEUR 21), ausstehende Rückvergütungen (TEUR 20), ausstehende Rechnungen (TEUR 284) und übrige Rückstellungen (TEUR 73).

Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen beinhalten sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.372 (i. Vj. TEUR 372).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.456 (i. Vj. TEUR 2.456) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.186 (i. Vj. TEUR 5.210) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.684 (i. Vj. TEUR 1.639).

Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem im Folgenden dargestellten Verbindlichkeitenspiegel:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 (31.12.2021)
EUR
< 1 Jahr (31.12.2021)
EUR
1 - 5 Jahren (31.12.2021)
EUR
über 5 Jahren (31.12.2021)
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.978.740,19 7.809.115,99 8.452.094,65 3.717.529,55
(25.127.362,02) (8.954.556,42) (11.154.370,16) (5.018.435,44)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.018.706,00 5.018.706,00 0,00 0,00
(4.242.688,30) (4.242.688,30) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 1.372.162,99 0,00 0,00 1.372.162,99
(372.162,99) (0,00) (0,00) (372.162,99)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.958.232,44 2.502.395,43 0,00 3.455.837,01
(6.026.933,62) (3.571.096,61) (0,00) (2.455.837,01)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 730.442,72 450.442,72 0,00 280.000,00
(635.434,16) (355.434,16) (0,00) (280.000,00)
Gesamtsummen 33.058.284,34 15.780.660,14 8.452.094,65 8.825.529,55

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 19.979 sind durch Sicherungsübereignungen der erworbenen Gegenstände des Anlagevermögens, durch bestellte Grundschulden auf fremdem Grund und Boden der Gesellschafterin coolback GmbH, Nuthe-Urstromtal, mehreren Höchstbetragsbürgschaften sowie gesamtschuldnerische Mithaftungen für Verbindlichkeiten besichert.

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu vermerken.

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 60.553 wurden Umsätze in Höhe von TEUR 3.843 im Ausland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 353) beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 9 aus dem Abgang von Anlagevermögen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 59, die in Höhe von TEUR 16 aus der Einstellung in die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen und in Höhe von TEUR 8 aus Verlusten aus Anlagenabgang und in Höhe von TEUR 35 aus sonstigen periodenfremden Aufwendungen resultieren.

5. Sonstige Angaben

Bilanzielle Überschuldung

Es liegt eine bilanzielle Überschuldung in Höhe von TEUR 920 zum 31. Dezember 2022 vor. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bilanzierung und Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind, da bestehende Rangrücktrittserklärungen in ausreichender Höhe vorliegen, welche die bilanzielle Überschuldung übersteigen.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 78 und bestehen insbesondere aus Mieten und Pachten sowie Wartungsverträgen. Das Bestellobligo beträgt TEUR 172.

Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer:

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl setzte sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt zusammen:

Arbeiter 201
Angestellte 12
Gesamt 213

Geschäftsführer

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:

Herr Jürgen Fleige, Berlin

Herr Dr. Markus Schirmer, Luckenwalde

Zudem war Herr Jürgen Fleige von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 2022 beträgt insgesamt TEUR 45 und entfällt in Höhe von TEUR 30 auf Jahresabschlussprüfungsleistungen, in Höhe von TEUR 12 auf Steuerberatungsleistungen und in Höhe von TEUR 3 auf sonstige Bestätigungsleistungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind trotz der weiter herrschenden Ausnahmesituation in Europa mit dem andauernden Krieg zwischen den Ländern Ukraine und Russland Preisrückgänge in den Hauptrohstoffbezügen Mehl und Butter zu verzeichnen. Gleichzeitig steigt das Zinsniveau im Euroraum weiter an.

Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 993.984,85 auf neue Rechnung vorzutragen.

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 56.254,80 0,00 0,00 56.254,80
56.254,80 0,00 0,00 56.254,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.562.152,48 185.181,98 0,00 9.747.334,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.860.037,21 370.263,60 372.382,62 27.857.918,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 672.775,41 77.434,67 3.717,00 746.493,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 85.462,71 0,00 24.000,00 61.462,71
38.180.427,81 632.880,25 400.099,62 38.413.208,44
38.236.682,61 632.880,25 400.099,62 38.469.463,24
Abschreibungen
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 41.678,80 11.195,00 0,00 52.873,80
41.678,80 11.195,00 0,00 52.873,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 811.723,48 304.683,00 0,00 1.116.406,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.353.705,21 3.461.147,98 0,00 10.814.853,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 353.118,41 96.519,67 573,00 449.065,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.518.547,10 3.862.350,65 573,00 12.380.324,75
8.560.225,90 3.873.545,65 573,00 12.433.198,55
Buchwerte
Stand 31.12.2022
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.381,00 14.576,00
3.381,00 14.576,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.630.927,98 8.750.429,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.043.065,00 20.506.332,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.428,00 319.657,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 61.462,71 85.462,71
26.032.883,69 29.661.880,71
26.036.264,69 29.676.456,71

 

Hoppegarten, den 11. April 2023

gez. Jürgen Fleige, Geschäftsführer

gez. Dr. Markus Schirmer, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die coolback Hoppegarten GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der coolback Hoppegarten GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der coolback Hoppegarten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Alzey, den 12. April 2023

AZ-Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. S. Cerny, Wirtschaftsprüfer

gez. K. Freund, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 3. Juli 2023 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 993.984,85 wird zusammen mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von EUR 3.913.707,67 auf neue Rechnung vorgetragen.

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