Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRA 51803
Eingetragen
12.11.2003
Branche
Herstellung von militärischen KampffahrzeugenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
BCW Kraftfahrzeugtechnik GmbH
0.00%
BCW Kraftfahrzeugtechnik GmbH
0.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Anteil
Autec Verwaltungs-GmbH
Germany
BCW Kraftfahrzeugtechnik GmbH
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AUTEC GmbH & Co.KG

Schifferstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I Grundlagen des Unternehmens

Die AUTEC GmbH & Co. KG beschäftigt sich an ihrem Firmenstandort Schifferstadt mit der Konstruktion, der Herstellung und dem Vertrieb von Leichtmetallrädern und deren Komplementärprodukten - Reifen, Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) und Kompletträder. Ziel des Unternehmens ist, die gute Marktposition in der Branche - mit den hauptsächlichen Absatzmärkten in Deutschland und der EU - weiter auszubauen.

Die Gesellschaft ist eine Personenhandelsgesellschaft und unterliegt hier den Normen einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB.

Der Jahresabschluss vermittelt alle tatsächlichen Verhältnisse der Gesellschaft bezüglich ihrer Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nach § 264 II 1 HGB.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Gesellschaft sind konform zu den bisher verwendeten Methoden und nicht verändert, § 246 III HGB und § 252 II HGB.

II Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbleiben im abgelaufenen Geschäftsjahr allgemein komplex. Die wirtschaftlich schwach verlaufende Entwicklung Chinas bietet dem Weltmarkt wenig Auftriebschancen. Zinsniveaus in den USA und der EU erreichen zwecks Inflationsbekämpfung ihre Peaks. Während die US-amerikanische Wirtschaft unbeschadet auf hohem Niveau verbleibt, erscheinen die Auswirkungen in der EU spürbarer. Die anhaltenden geopolitischen Konflikte bergen ihre jeweils individuellen Risiken und veranlassen die Politik regelmäßig zu Eingriffen zwischen Sanktionierungen mit einschränkenden Wirkungen auf die wirtschaftlichen Handlungen, bis hin zu protektionistischen Vorgehensweisen, die Unternehmen ebenfalls zu signifikanten Reaktionen bewegen.

Die Inflationsdynamik erscheint zum neuen Jahr 2024 durch die Maßnahmen der Zentralbanken in Griff, sodass der Markt für das nunmehr laufende Geschäftsjahr 2024 bereits allgemein mit Zinssenkungen rechnet. Erneut überraschend aufflammende Probleme - seien es u.a. die Störung der Seefracht durch Angriffe der Huthi im Roten Meer oder der eskalierte Konflikt zwischen Israel und der Hamas - bieten hier jedoch regelmäßig neue, teils erhebliche Risiken für Weltwirtschaft und Handel.

Die Knappheit in der Verfügbarkeit von Arbeitskräften insbesondere auf dem europäischen Arbeitsmarkt hält weiterhin an und sorgt zunehmend für Herausforderungen. Es entsteht ein Dilemma zwischen volkswirtschaftlichen Notwendigkeiten und dem tatsächlichen Umgang damit in der Realität. Während sich politische Entscheidungsträger den Anforderungen der Realität nicht zu stellen scheinen, sehen sich Unternehmen zu erheblichen Anpassungen in Arbeitszeiten sowie dem Lohn- und Gehaltsgefüge genötigt, um ihre individuelle Situation am Markt nicht zu beeinträchtigen.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Automobilbranche scheint sich im Bereich der preislichen Verwerfungen der vergangenen Jahre, so insbesondere im Bereich der Rohstoffkosten, etwas zu erholen und zu stabilisieren. Die Konfliktherde im Nahen Osten haben weit weniger Einfluss auf die Störung von Lieferketten als dies in Corona-Zeiten der Fall war. Neuzulassungen in Deutschland erleben auf dieser Basis eine Steigerung von 7,3% im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund des sehr niedrigen Ausgangsniveaus sollte diese Steigerung jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das allgemeine Niveau nach wie vor als niedrig im Vergleich zu Vor-Coronazeiten zu bezeichnen ist.

Die Entwicklungen des Automobilmarkts erleben jedoch Herausforderungen anderer Natur: Zum einen ist die Kluft zwischen Zulieferunternehmen und den Automobilherstellern durch die ungleiche Verteilung der Kosten aus den preislichen Verwerfungen nicht gering und führt zu offenen Konflikten zwischen den Parteien. Zum anderen sind die Anforderungen an die Automobilhersteller durch den Übergang zur E-Mobilität weiterhin gewachsen: Der allgemein (zu) hohe regulatorische Aufwand sowie die stetig verschärften gesetzlichen Anforderungen, z.B. an die CO 2 -Einsparungen oder an die Entwicklung hin zum autonomen Fahren, werden gleichzeitig durch erheblichen Wettbewerbsdruck durch günstige Fahrzeughersteller aus China ergänzt. Wird seitens der politischen Entscheidungsträger an der Sanktionierung der fernöstlichen Wettbewerber gearbeitet, so bieten innenpolitische Ad-Hoc-Entscheidungen, z.B. über den kurzfristigen Wegfall von Subventionen, keine Stabilität der Rahmenbedingungen.

Die hohen Energiekosten aus 2022/23 sowie fehlende Zulassungen haben spezifisch im Bereich der Leichtmetallräder Konsequenzen in Deutschland nach sich gezogen. So liegen im letzten Quartal 2023 bereits zwei Insolvenzfälle bei etablierten Räderherstellern vor. Weitere Konsolidierungen der Branche sind nicht auszuschließen, wenn auch ein neues Gleichgewicht dabei entsteht.

Geschäftsverlauf

Umsatz

Das Geschäft für AUTEC zeigt in 2023 zunächst einen geplant schwachen Verlauf, der durch das starke, saisonale Wintergeschäft letztendlich zu einer Steigerung des Umsatzes führt.

Beschaffung

Die Beschaffungsziele für AUTEC werden im Geschäftsjahr vollständig und positiv erfüllt sowie durch Sicherungsmaßnahmen im Währungsbereich unterstützt. Die Lagerbestände wurden zum Ende des Geschäftsjahres auf ein niedrigeres, den Zinsanforderungen angepasste Niveau reduziert. Die zukünftige Belieferung durch starke, partnerschaftlich arbeitende Produktionsbetriebe ist stabil und vollständig gesichert.

Investitionen

Investitionsmaßnahmen haben in 2023 keinen ausgedehnten Umfang, sichern jedoch durch Grundstückszukäufe die langfristige Entwicklung des Unternehmens.

Forschung & Entwicklung

Der Aufwand für Zwecke der Forschung und Entwicklung beträgt im abgeschlossenen Geschäftsjahr ca. T€ 200,0.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage veränderte sich um das im Wirtschaftsjahr 2023 erzielte Ergebnis und ist im Jahresabschluss im Detail vollständig ausgewiesen:

• Die Ertragslage spiegelt sich zum Stichtag im Jahresergebnis von T€ 832,8 (Vorjahr: T€ 1.284,0) wider. In Anbetracht der preislichen Verwerfungen und Konsolidierungen im Marktumfeld ist das Ergebnis aus Sicht der Gesellschafter hoch zufriedenstellend.

• Die Finanzlage ist charakterisiert durch einen positiven cash flow von T€ 2.114,8 (Vorjahr: T€ 2.551,0). Der benötigte cash flow für Vorräte ist vollständig durch Kreditlinien gedeckt. Die Liquidität 2. Grades beträgt 26,61 % (Vorjahr: 19,05 %).

• Die Vermögenslage ist geprägt durch eine um T€ 4.345,50 auf T€ 33.797,55 gesunkene Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote steigt aufgrund des Rückgangs des Gesamtkapitals auf 53,26 % (Vorjahr: 47,19 %).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung nutzen wir kontinuierlich die Entwicklung des Rohergebnisses und des Gesamtergebnisses als ausschlaggebende Leistungsindikatoren. Das im Vergleich zum Vorjahr erzielte Ergebnis erreicht den geplanten Zielbereich. Die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und EE-Steuern beträgt 4,11 % (Vorjahr: 4,20 %).

Gesamtaussage

Die Gesamtlage des Unternehmens schätzen wir auf Basis des Jahresabschlusses 2023 sowie basierend auf dem breit aufgestellten Leistungsspektrum innerhalb der Branche weiterhin als nochmals verbessert und somit durchweg solide hinsichtlich der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ein.

III Prognosebericht

Während sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Rahmenbedingungen der Branche weiterhin auf einem komplexen Niveau befinden und Unternehmen mit den Veränderungen herausgefordert sind, verändert sich der Anspruch im Konsumverhalten der Verbraucher im Grundsatz nicht. Verbraucher sind teils durch die Stabilisierung der Inflationswerte und gleichzeitig durch hohe Lohnabschlüsse in einem breiten Spektrum entlastet, sodass das schwache Kaufverhalten der Vorjahre sich langsam verbessern wird.

Trotz offensichtlich schlechter Stimmungslage an den Märkten erfolgt eine langsame, aber anhaltende Erholung auch im Automobilbereich, die sich positiv auf das Unternehmen auswirken wird und wieder zu einer Steigerung der Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und EE-Steuern beitragen wird.

IV Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Branchenspezifische Risiken

Die Transformation zum elektrischen Antrieb im Automobilbereich erlebt aufgrund mehrerer Ursachen - nicht ausreichende Ladeinfrastruktur und Stromversorgung, unbefriedigende Batterietechnik, zunehmender Wettbewerb sowie fehlende Planungssicherheit durch politisch kurzsichtige oder unreife Entscheidungen - einen vorübergehenden Dämpfer, der durch konsistente technische Weiterentwicklungen und ggf. größere Technologieoffenheit mittel- bis langfristig gelöst werden wird.

Ein theoretisch denkbares Ausfallrisiko besteht zu diesem Zeitpunkt aufgrund der positiven Kapitalisierung und Marktposition des Unternehmens grundsätzlich nicht. Risiken aus dem Produkthaftungsbereich bleiben weiterhin durch die berechnungsgestützte, konstruktive Designgestaltung sowie durch interne Überwachungsmaßnahmen abgesichert und durch eine hervorragende Qualitätspolitik und Reputation des Unternehmens im Markt untermauert.

Risiken aus Finanzinstrumenten

Aufgrund der in den vergangenen Jahren anhaltend und wiederholt auftretenden Krisenauslösern verbleiben weltweit wirtschafts- und handelspolitische Risiken. Dieser Einfluss fordert Unternehmen zu regelmäßigen flexiblen Anpassungen an das jeweilige Geschehen.

Preisänderungsrisiken aus Währungs- und Materialpreisschwankungen sind dabei eine grundsätzliche Gegebenheit, die mittels Risikominimierungsmaßnahmen begrenzt werden - z.B. in Form von Währungssicherungsgeschäften oder Lagerbeständen in einem angemessenen Ausmaß. Potentielle Beeinträchtigungen aus Finanzinstrumenten für das neue Geschäftsjahr 2024 können dabei stets durch sinnvollen Einsatz kontrolliert und gesteuert werden.

Materialpreissteigerungen werden im kommenden Geschäftsjahr mit einer potentiellen Erstarkung der Chinesischen Wirtschaft wieder einen höheren Stellenwert einnehmen als im vergangenen Geschäftsjahr. Mit Engpässen ist vor dem Hintergrund der stabilen Lieferbeziehungen nicht zu rechnen.

Allgemeine Aussage

Geopolitische Veränderungen prägen vermehrt die Natur der allgemeinen Geschäftsverläufe. Einzelne Veränderungen bleiben jedoch stets lösbar, sofern regelmäßig mit einem Grundmaß an Flexibilität agiert wird. Mit einer flächendeckenden Beeinträchtigung, wie z.B. durch die Corona-Pandemie, ist aus diesen Veränderungen nicht zu rechnen.

Die gesellschaftlichen Veränderungen in Bezug auf die Arbeitskultur und -ethik bergen in der Breite Konfliktpotential, das allgemein sowohl in den Unternehmen als auch politisch adressiert werden muss, um den gesellschaftlichen Wohlstand langfristig zu erhalten. Den kurz- und mittelfristigen Herausforderungen ist das Unternehmen mit seiner grundsätzlich stark ausgeprägten Stabilität der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation gewachsen.

 

Schifferstadt, 7. Mai 2024

gez. AUTEC Verwaltungs-GmbH

vertreten durch

Geschäftsführer Dr. Hans-Uwe Berger

Geschäftsführer Thomas Geis

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 18.663.012,74 18.406.929,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23.804,00 49.001,00
II. Sachanlagen 18.639.208,74 18.357.928,63
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.514.391,32 14.773.349,21
2. technische Anlagen und Maschinen 2.743.820,57 3.211.763,57
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 380.996,85 372.815,85
B. Umlaufvermögen 15.133.149,55 19.734.006,82
I. Vorräte 12.125.984,64 16.960.479,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.512.102,30 2.485.276,88
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 495.062,61 288.250,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.383,14 2.110,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 33.797.545,43 38.143.046,45

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 18.000.000,00 18.000.000,00
B. Rückstellungen 420.287,10 635.749,64
C. Verbindlichkeiten 15.377.258,33 19.507.296,81
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.265.695,00 12.392.991,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.909.877,48 1.337.262,24
Bilanzsumme, Summe Passiva 33.797.545,43 38.143.046,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.915.928,00 8.284.451,39
2. Personalaufwand -2.417.132,75 -2.446.128,42
a) Löhne und Gehälter -2.039.473,12 -2.060.603,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -377.659,63 -385.524,89
davon für Altersversorgung 6.329,56 13.082,81
3. Abschreibungen -1.281.998,58 -1.267.027,39
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.281.998,58 -1.267.027,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.733.273,85 -2.943.964,16
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -443.823,50 -121.931,29
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag -111.294,98 -194.543,41
7. Ergebnis nach Steuern 928.404,34 1.310.856,72
8. sonstige Steuern -95.651,10 -26.845,48
Jahresüberschuss 832.753,24 1.284.011,24

Anhang

I. Allgemeine Angaben zur GmbH & Co. KG

Die AUTEC GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Schifferstadt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen am Rhein unter HRA 51803 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB i.V.m. § 264a HGB auf.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, der betrieblichen Nutzungsdauer entsprechenden, Abschreibungen bilanziert. Hierbei enthalten die Anschaffungskosten auch Nebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis abgeschrieben (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren).

Die Abschreibungen auf Gebäude werden nach der linearen Methode pro rata temporis mit einer Nutzungsdauer von 33 Jahren vorgenommen.

Die Abschreibung des beweglichen Sachanlagevermögens wird nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Netto-Wert von 250 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand verbucht. Die weiteren geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Netto-Wert von 1.000 € werden ab Zugangsjahr als Pool über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bilanziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Es wurden im Berichtsjahr abgesicherte Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) beinhalten Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Jahres, die bereits im Geschäftsjahr geleistet wurden.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Pensionsrückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen tragen der erwarteten Inanspruchnahme Rechnung und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden laut § 253 Absatz 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (ausgenommen Pensionsrückstellungen) abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Das Anlagevermögen entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 841.369,15 0,00 841.369,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.615.811,55 1.237.411,11 20.853.222,66
2. technische Anlagen und Maschinen 5.221.113,96 190.685,58 5.411.799,54
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.610.637,85 109.985,00 1.720.622,85
Summe Sachanlagen 26.447.563,36 1.538.081,69 2.798.564.505,00
Summe Anlagevermögen 27.288.932,51 1.538.081,69 28.827.014,20
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 792.368,15 25.197,00 817.565,15 23.804,00 49.001,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.842.462,34 496.369,00 5.338.831,34 15.514.391,32 14.773.349,21
2. technische Anlagen und Maschinen 2.009.350,39 658.628,58 2.667.978,97 2.743.820,57 3.211.763,57
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.237.822,00 101.804,00 1.339.626,00 380.996,85 372.815,85
Summe Sachanlagen 8.089.634,73 1.256.801,58 9.346.436,31 18.639.208,74 18.357.928,63
Summe Anlagevermögen 8.882.002,88 1.281.998,58 10.164.001,46 18.663.012,74 18.406.929,63

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Diese betragen T€ 9,2 (Vorjahr: T€ 9,4) bzw. T€ 12,0 (Vorjahr: T€ 8,0).

Die liquiden Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde in einem versicherungsmathematischen Gutachten das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

• Zinssatz: 1,82 % (10 Jahresdurchschnitt - Stand: November 2023)

• Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen: 0,00 %

• Restlaufzeit (pauschal): 15 Jahre

• Zugrunde gelegte Sterbetafeln: Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018G", Köln

• Ausschüttungssperre:

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr von 1.507,00 € (Ausschüttungssperre).

Der in der Soll-Pensionsrückstellung enthaltene Zinsaufwand für das Jahr 2023 beträgt 1.631,00 €.

• Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden:

Die Pensionsrückstellung wird mit den Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsansprüchen dienen, saldiert.

Stand zum 31.12.2023
Stand zum 31.12.2022
Rückstellungen für Pensionen 92.810,00 91.605,00
Verrechnetes Deckungsvermögen -65.699,00 -54.088,51
27.111,00 37.516,49

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten werden im folgenden Verbindlichkeitenspiegel aufgezeigt:

Bezeichnung bis 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
mehr als 5 Jahre
31.12.2023
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.077.296,00 2.188.399,00 0,00 8.265.695,00
Vorjahr: 9.127.296,00 3.265.695,00 0,00 12.392.991,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.909.877,48 0,00 0,00 1.909.877,48
Vorjahr: 1.337.262,24 0,00 0,00 1.337.262,24
Summe 10.908.859,33 2.668.399,00 1.800.000,00 15.377.258,33
Vorjahr: 13.961.601,81 3.745.695,00 1.800.000,00 19.507.296,81

Es bestehen Sicherungen (Grundschulden) von T€ 6.600,0 (Vorjahr: T€ 6.600,0) für die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ist ein Darlehen der Autec Verwaltungs GmbH von T€ 53,1 (Vorjahr: T€ 53,3) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten befinden sich T€ 745,6 (Vorjahr: T€ 355,9) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 0,0) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 117,4 (Vorjahr: T€ 119,4) Leasingverpflichtungen bis zum Jahr 2025. Es bestehen keine Verpflichtungen für künftige Investitionen.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Berichtsjahr T€ 397,2 (Vorjahr: T€ 956,5) Erträge aus Währungsumrechnungen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen von T€ 403,9 (Vorjahr: T€ 486,3).

VI. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2023 waren neben 3 leitenden Angestellten (Vorjahr: 3) durchschnittlich nach Köpfen 41 Mitarbeiter (Vorjahr: 45 Mitarbeiter) wie folgt beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer: 16,42 (16,92)
Kaufmännische Angestellte: 24,58 (27,17)
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 30,08 (35)
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 10,92 (10)

Die AUTEC Verwaltungs-GmbH, Schifferstadt, ist mit T€ 26,0 persönlich haftender Gesellschafter.

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die AUTEC Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:

- Herrn Dr. Hans-Uwe Berger (Diplomingenieur)

- Herrn Thomas Geis (Diplombetriebswirt)

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.

Das Jahresergebnis 2023 wird dem Gesellschafterkonto der Kommanditistin gutgeschrieben.

 

Schifferstadt, 7. Mai 2024

gez. AUTEC Verwaltungs-GmbH

vertreten durch

Geschäftsführer Dr. Hans-Uwe Berger

Geschäftsführer Thomas Geis

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die AUTEC GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AUTEC GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AUTEC GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Idstein, den 7. Mai 2024

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gez. Torsten Weimar, Wirtschaftsprüfer

gez. Thomas Müller, Wirtschaftsprüfer

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