Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 29747
Vorher
Aukamm-Hotelgesellschaft mbHAstron Resorts GmbHPrivate M Resorts GmbHAS Resort Hotels GmbHSporthotel Achental GmbHGolf Resort Achental GmbH
Eingetragen
30.11.2001
Branche
Vermittlungstätigkeiten für BeherbergungsdienstleistungenBetrieb von SportanlagenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Betrieb von Hotelunternehmen, insbesondere des Resorts DAS ACHENTAL (vormals Golf Resort Achental)

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Franz Wiessler
seit 30.3.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Dieter Müller
seit 30.3.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
17.800.000 €
89.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Resort Achental GmbH

Grassau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 52.879,00 107.250,00
II. Sachanlagen 3.721.054,24 4.223.026,20
III. Finanzanlagen 32.529.632,42 32.529.632,42
36.303.565,66 36.859.908,62
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 622.841,73 507.370,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.764.692,43 2.698.194,07
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 1.643.753,00 (Vorjahr: EUR 1.795.425,11)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.363.960,86 1.497.587,39
4.751.495,02 4.703.151,91
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 77.092,34 88.657,02
41.132.153,02 41.651.717,55

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 20.000.000,00 20.000.000,00
II. Kapitalrücklage 51.799.900,00 51.799.900,00
III. Verlustvortrag -37.378.586,10 -33.053.033,70
IV. Jahresfehlbetrag -2.735.322,19 -4.325.592,40
31.685.991,71 34.421.273,90
B. RÜCKSTELLUNGEN 517.274,00 1.084.416,00
C. VERBINDLICHKEITEN 8.926.887,31 6.146.027,65
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.426.887,31 (Vorjahr: EUR 872.129,15)
- davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr: EUR 7.500.000,00 (Vorjahr: EUR 5.273.898,50)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 7.527.622,89 (Vorjahr: EUR 5.273.898,50)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.000,00 0,00
41.132.153,02 41.651.717,55

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.913.472,23 9.688.180,85
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.563.119,32 -6.779.052,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.343.002,22 -1.285.663,23
- davon für Altersversorgung: EUR 203,60 (Vorjahr: EUR 204,40)
-7.906.121,54 -8.064.716,02
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.268.878,51 -1.656.522,80
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.661.450,11 -4.534.075,18
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 287.280,00 302.400,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 287.280,00 (Vorjahr: EUR 302.400,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -99.624,26 -60.859,25
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 99.624,26 (Vorjahr: EUR 60.859,25)
7. Ergebnis nach Steuern -2.735.322,19 -4.325.592,40
8. Jahresfehlbetrag -2.735.322,19 -4.325.592,40

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Resort Achental GmbH hat ihren Sitz in Grassau und ist dort beim Amtsgericht Traunstein im Handelsregister unter der Nr. HRB 29747 eingetragen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB teilweise Gebrauch. Bei der Offenlegung gelten für die Gesellschaft die Erleichterungen des § 327 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten erfolgte unverändert zum Vorjahresabschluss.

Die immateriellen Vermögensgegenstände (EDV-Software) werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet und linear über eine Nutzungsdauer von drei Jahren planmäßig abgeschrieben.

Der Geschäfts- oder Firmenwert (Mietrechte) wird auf die Geschäftsjahre der Nutzung, die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (20 Jahre), planmäßig linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag, vermindert um die planmäßige Abschreibung, angesetzt. Die Einbauten auf fremden Grundstücken werden über die Laufzeit der Mietverträge, die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung entsprechend ihrer Nutzungsdauer jeweils linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter EUR 800,00 unterliegen der Sofortabschreibung gemäß § 6 Abs. 2 EStG.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko wurde in Form eines pauschalen Abschlags berücksichtigt. Forderungen, die älter als 120 Tage sind, werden vollständig wertberichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Going Concern-Prämisse erstellt.

Es besteht eine Patronatserklärung der DMG Beteiligungs GmbH, Münsing, gegenüber der Resort Achental GmbH mit Datum vom 22. Juli 2024, in der sich die Patronin verpflichtet, die Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass sie ihre Zahlungsverpflichtungen erbringen kann. Die Patronatserklärung ist betraglich unbegrenzt und gilt für einen Zeitraum von 18 Monaten, jedoch nur, solange die Gesellschaft Tochtergesellschaft der DMG Beteiligungs GmbH, Münsing, ist. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses liegen keine Indikatoren für eine Veräußerungsabsicht der Anteile auf Ebene der Muttergesellschaft vor. Die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft hängt somit von der finanziellen Unterstützung durch die DMG Beteiligungs GmbH, Münsing, ab. Die Geschäftsführung sieht die Fortführungsprognose für die nächsten 18 Monate sowie darüber hinaus nicht gefährdet. Wir verweisen hierzu auch auf die Ausführungen im Lagebericht in Abschnitt "6. Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung" und "7. Ausblick".

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die darauf entfallenden Abschreibungen des Geschäftsjahres werden gemäß § 284 Abs. 3 HGB in einem Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

Die Finanzanlagen betreffen folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:

Beteiligung Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
Name Sitz % TEUR TEUR
Achental Immobilie HGV GmbH & Co. KG Grassau 94,00 16.059 -566
Achental Golf GmbH & Co. KG Grassau 94,00 8.434 -347
Achental Appartements GmbH & Co. KG Grassau 90,91 1.814 147

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit kleiner ein Jahr und in Höhe von TEUR 7.500 (Vorjahr: TEUR 5.274) eine Restlaufzeit größer einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 7.500 (Vorjahr: TEUR 5.274) enthalten, die eine Restlaufzeit von zwei Jahren haben.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten die Corona Überbrückungshilfe in Höhe von TEUR 703 (Vorjahr: TEUR 0).

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Mietverpflichtungen für 2024 betragen TEUR 2.296 (Vorjahr: TEUR 1.971). Die Verpflichtungen für 2025 bis 2028 betragen TEUR 1.517 (Vorjahr: TEUR 3.116) und ab 2029 TEUR 2.666.

Darüber hinaus bestehen Mietverpflichtungen an einzelne Appartement-/bzw. Zimmereigentümer für Mietverträge mit einer Laufzeit bis zum 30. April 2025 in Höhe von jährlich TEUR 322. Die Verpflichtungen aus sonstigen Mietverträgen mit einer Laufzeit von einem Jahr beträgt TEUR 98.

Die finanziellen Verpflichtungen aus sonstigen Leasingverträgen belaufen sich bis zum Jahre 2024 auf insgesamt TEUR 298 (Vorjahr: TEUR 245) und für die Jahre 2025 bis 2028 auf TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 89).

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist Komplementärin bei der Achental Immobilie HGV GmbH & Co. KG, Grassau, der Achental Appartements GmbH & Co. KG, Grassau, der Achental CGH Beach GmbH & Co. KG, Grassau, der Achental Sport Campus GmbH & Co. KG, Grassau und der Achental Golf GmbH & Co. KG, Grassau.

Die Gesellschaft hat mit Datum vom 18. Dezember 2014 eine Patronatserklärung zugunsten der Achental Golf GmbH & Co. KG, Grassau, abgegeben. Mit der Patronatserklärung verpflichtet sich die Gesellschaft, die Achental Golf GmbH & Co. KG, Grassau, in einer Weise finanziell so auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Patronatserklärung ist betraglich unbegrenzt und hat eine Kündigungsfrist von 18 Monaten zum Ende des Geschäftsjahres der Achental Golf GmbH & Co. KG, Grassau. Die Patronatserklärung erlischt vor diesem Zeitpunkt im Falle einer direkten oder indirekten Übertragung sämtlicher Anteile an der Achental Golf GmbH & Co. KG, Grassau, durch die Gesellschaft, einer Verschmelzung oder Spaltung der Gesellschaft oder der Achental Golf GmbH & Co. KG, Grassau, oder im Falle einer Auflösung der Gesellschaft oder der Achental Golf GmbH & Co. KG, Grassau.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 161 Mitarbeiter (Vorjahr: 161 Mitarbeiter) beschäftigt.

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Dieter Müller, Kaufmann, Münsing

Ursula Schelle-Müller, Kauffrau, Münsing

Franz Wiessler, Kaufmann, München

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung wurden, wie im Vorjahr, keine Bezüge gewährt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.735.322,19 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 37.378.586,10 auf neue Rechnung vorzutragen.

Mutterunternehmen

Das Stammkapital der Resort Achental GmbH, Grassau, wird zu 89 % von der DMG Beteiligungs GmbH, Münsing, gehalten.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wäre.

 

Grassau, 7. März 2025

Dieter Müller

Ursula Schelle-Müller

Franz Wiessler

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 155.960,08 0,00 0,00 0,00 155.960,08
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.213.926,28 0,00 0,00 0,00 1.213.926,28
1.369.886,36 0,00 0,00 0,00 1.369.886,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.100.470,10 0,00 0,00 0,00 2.100.470,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.635.715,23 442.267,18 0,00 173.533,79 9.251.516,20
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 216.058,81 68.024,84 -10.559,71 -205.499,09 68.024,85
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 212.803,24 -244.768,54 31.965,30 0,00
10.952.244,14 723.095,26 -255.328,25 0,00 11.420.011,15
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 46.775.695,42 0,00 0,00 0,00 46.775.695,42
59.097.825,92 723.095,26 -255.328,25 0,00 59.565.592,93
Kumulierte Abschreibungen
1. Jan. 2023 Abschreibungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.469,08 1.491,00 0,00 155.960,08
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.108.167,28 52.880,00 0,00 1.161.047,28
1.262.636,36 54.371,00 0,00 1.317.007,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.666.205,39 125.143,00 0,00 1.791.348,39
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.063.012,55 844.595,97 0,00 5.907.608,52
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 244.768,54 -244.768,54 0,00
6.729.217,94 1.214.507,51 -244.768,54 7.698.956,91
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 14.246.063,00 0,00 0,00 14.246.063,00
22.237.917,30 1.268.878,51 -244.768,54 23.262.027,27
Restbuchwerte
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.491,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 52.879,00 105.759,00
52.879,00 107.250,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 309.121,71 434.264,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.343.907,68 3.572.702,68
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 68.024,85 216.058,81
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
3.721.054,24 4.223.026,20
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 32.529.632,42 32.529.632,42
36.303.565,66 36.859.908,62

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Der Geschäftszweck der Gesellschaft ist der Betrieb des Resorts "DAS ACHENTAL", eines Leisure- und Golf-Resorts in Grassau im Chiemgau, mit 179 Zimmern, verschiedenen Restaurants, Tagungs- und Eventkapazitäten, direkt angeschlossenem Golfplatz mit eigener Akademie sowie einem Spa-Bereich mit In- und Outdoorpool. Im Mai 2021 erfolgte die Neueröffnung des Fine-Dining-Restaurants "es:senz". Im Geschäftsjahr 2022 wurde der operative Betrieb des Golfplatzes sowie des Chiemgauhofes von der Resort Achental GmbH übernommen.

Darüber hinaus hält die Gesellschaft Beteiligungen an den immobilienhaltenden Tochtergesellschaften:

Achental Golf GmbH & Co. KG

Achental Immobilie HGV GmbH & Co. KG

Achental Appartements GmbH & Co. KG

Achental CGH Beach GmbH & Co. KG

Achental Sport Campus GmbH & Co. KG

Die Achental Golf GmbH & Co. KG, Grassau, hat den an das Resort angrenzenden Golfplatz auf einer Fläche von rund 90 ha entwickelt und den Golfplatz, die Driving-Range sowie die PGA Golf-Akademie bis zum 31. Dezember 2021 selbst betrieben. Zum 1. Januar 2022 wurde der Betrieb der Golfanlage direkt von der Resort Achental GmbH auf Basis eines langfristigen Mietvertrags übernommen. Bei der Achental Immobilie HGV GmbH & Co. KG, Grassau, und der Achental Appartements GmbH & Co. KG, Grassau, handelt es sich um die immobilienverwaltenden Besitzgesellschaften des mehrheitlichen Eigentums an den Immobilien des Resorts.

Im Jahr 2021 wurden zudem zwei immobilienverwaltende Tochtergesellschaften reaktiviert bzw. neu gegründet: Die bisher nicht operativ tätige Achental CGH Beach GmbH & Co. KG, Grassau, für den Kauf des Hotels "Chiemgauhof" in Übersee - der nach Abriss neu gestaltet und im Februar 2025 eröffnen wird mit 28 Zimmern und Suiten, Restaurant, Sundowner Bar und Gastgarten in direkter Lage am Südufer des Chiemsees in der Feldwieser Bucht - sowie die Achental Sport Campus GmbH & Co. KG, Grassau, welche den Bau von Tennishallen und Mitarbeiterunterkünften unmittelbar angrenzend an das Resort Achental plant.

Parallel zum Bau des Golfplatzes wurden ab 2013 umfangreiche Bau- und Renovierungsmaßnahmen durchgeführt. Es wurden neben der umfassenden Renovierung der Zimmer zusätzliche Suiten, Konferenzbereiche, neue Restaurants, eine Bar- und Golflounge sowie ein Spa- Bereich geschaffen. Authentische Materialien, wie altes Holz, Glas und Naturstein, prägen heute das Erscheinungsbild des Hotels. "Chiemgau Pur" ist auch der Leitgedanke des gastronomischen Konzeptes.

2. Erläuterungen zur Ertragslage

Die Tourismusbranche in Deutschland hat sich im Jahr 2023 weiter von der Corona-Krise erholt, aber noch nicht die Übernachtungszahlen vor der Pandemie erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichneten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland in 2023 487,2 (Vorjahr: 450,8) Millionen Gästeübernachtungen. Das waren 8,1 % mehr als im Vorjahr, aber noch 1,7 % weniger als 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie.

DAS ACHENTAL konnte in 2023 mit 21.921 (Vorjahr: 18.309) vermieteten Zimmern ein Plus von 20 % zum Vorjahr erreichen. Dies entspricht einer theoretischen Jahresauslastung bei voller Kapazität und 365 Öffnungstagen von 34 % (Vorjahr: 28 %). Der Erlös pro vermietetem Zimmer ohne Golfplatz stieg um 5 % auf EUR 547,00 (Vorjahr: EUR 515,00).

Der Umsatz einschließlich Golfplatz stieg auf TEUR 13.003 (Vorjahr: TEUR 11.914). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalteten Erlöse in Höhe von TEUR 1.350 aus der Tilgung eines Darlehens an die Achental Immobilie HGV GmbH & Co. KG, das in Vorjahren wertberichtigt wurde sowie noch eine Corona-Hilfe in Höhe von TEUR 703. Nach Berücksichtigung des betrieblichen Aufwandes ergibt sich ein positives EBITDAR in Höhe von TEUR 661 (Vorjahr: TEUR -1.351).

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 13.003 85,7 11.914 94,4
Sonstige betriebliche Erträge 2.173 14,3 704 5,6
Gesamtleistung 15.176 100,0 12.618 100,0
Materialaufwand -3.263 -21,5 -2.929 -23,2
Personalaufwand -7.906 -52,1 -8.065 -63,9
Sonstiger Betriebsaufwand -3.346 -22,0 -2.975 -23,6
Betrieblicher Aufwand -14.515 -95,6 -13.969 -110,7
EBITDAR 661 4,4 -1.351 -10,7
Mietaufwand extern -331 -2,2 -344 -2,7
Mietaufwand intern -1.984 -13,1 -1.215 -9,6
EBITDA -1.654 -10,9 -2.910 -23,1
Abschreibungen -1.269 -8,4 -1.657 -13,1
EBIT -2.923 -19,3 -4.567 -36,2
Beteiligungs- und Zinsergebnis 188 1,2 241 1,9
EBT/Jahresfehlbetrag -2.735 -18,0 -4.326 -34,3
Veränderung
TEUR %
Umsatzerlöse 1.089 9,1
Sonstige betriebliche Erträge 1.469 -72,9
Gesamtleistung 2.558 66,4
Materialaufwand -334 -95,3
Personalaufwand 159 >100
Sonstiger Betriebsaufwand -371 -28,9
Betrieblicher Aufwand -546 -86,6
EBITDAR 2.012 >100
Mietaufwand extern 13 -19,9
Mietaufwand intern -769 >100
EBITDA 1.256 >100
Abschreibungen 388 -38,7
EBIT 1.644 >100
Beteiligungs- und Zinsergebnis -53 >100
EBT/Jahresfehlbetrag 1.591 >100

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 entfallen mit TEUR 11.966 (Vorjahr: TEUR 9.389) auf das Resort Achental, mit TEUR 1.037 (Vorjahr: TEUR 850) auf die Erlöse aus dem Golfbetrieb und mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.675) auf den Betrieb des Chiemgauhofes. Der EBITDAR entfällt auf das Resort Achental in Höhe von TEUR 1.250 (Vorjahr: TEUR -800), auf den Chiemgauhof in Höhe von TEUR -11 (Vorjahr: TEUR 57) und auf den Golfbetrieb in Höhe von TEUR -578 (Vorjahr: TEUR -608).

Nach Berücksichtigung von Abschreibungen und dem positiven Beteiligungs- und Zinsergebnis, ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.735 (Vorjahr: TEUR 4.326).

3. Erläuterungen zur Finanz- und Vermögenslage

Finanzlage

Im Berichtsjahr wurde ein negativer operativer Cashflow von TEUR 1.456 (Vorjahr: TEUR 2.622) erzielt. Die Investitionen in den Hotelbetrieb Resort Achental beliefen sich für die Einrichtung der Vinothek und des Restaurants Weisser Hirsch auf TEUR 723 (Vorjahr: TEUR 1.771).

2023 2022
TEUR % TEUR %
Jahresfehlbetrag -2.735 -21,0 -4.326 -36,3
+ Abschreibungen 1.269 9,8 1.657 13,9
+ Anlagenabgänge 10 0,1 47 0,4
Operativer Cashflow -1.456 -11,2 -2.622 -22,0
+/- Sonstige Forderungen/ Verbindlichkeiten -360 -2,8 322 2,7
Free Cashflow -1.816 -14,0 -2.300 -19,3
- Neuinvestitionen -723 -5,6 -1.771 -14,9
+ Intercompany Forderungen/ Verbindlichkeiten 2.404 18,5 5.075 42,6
Cashflow nach Investitionen/
Finanzierungen -135 -1,0 1.004 8,4
Veränderung Liquidität -135 -1,0 1.004 8,4
Vortrag Flüssige Mittel 1.498 11,5 494 4,1
Flüssige Mittel 1.364 10,5 1.498 12,6
Veränderung
TEUR %
Jahresfehlbetrag 1.591 -36,8
+ Abschreibungen -388 -23,4
+ Anlagenabgänge -37 -78,7
Operativer Cashflow 1.166 -44,5
+/- Sonstige Forderungen/ Verbindlichkeiten -682 >100
Free Cashflow 484 -21,0
- Neuinvestitionen 1.048 -59,2
+ Intercompany Forderungen/ Verbindlichkeiten -2.671 -52,6
Cashflow nach Investitionen/
Finanzierungen -1.139 >100
Veränderung Liquidität -1.139 >100
Vortrag Flüssige Mittel 1.004 >100
Flüssige Mittel -135 -9,0

Der negative Free Cashflow in Höhe von TEUR 1.816 (Vorjahr: TEUR 2.300) und die Investitionen in Höhe von 723 (Vorjahr: 1.771) wurden durch zusätzlich ausgereichte Darlehen der DMG Beteiligungs GmbH, Münsing, finanziert. Insgesamt ist ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR 135 (Vorjahr: Mittelzufluss von TEUR 1.004) gegeben.

Vermögenslage

Das immaterielle Anlagevermögen der Resort Achental GmbH besteht im Wesentlichen aus dem Firmenwert aus der Übernahme des Hotelbetriebes in 2002 in Höhe von aktuell TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 107). Das Sachanlagevermögen besteht aus Einbauten auf fremden Grundstücken sowie aus der Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 3.721 (Vorjahr: TEUR 4.223).

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 53 0,1 107 0,3
Sachanlagen 3.721 9,0 4.223 10,1
Finanzanlagen 32.530 79,1 32.530 78,1
Vorräte, Forderungen und Abgrenzungen 3.464 8,5 3.294 7,9
Flüssige Mittel 1.364 3,3 1.498 3,6
Total Aktiva 41.132 100,0 41.652 100,0
Eigenkapital 31.686 77,0 34.421 82,6
Gesellschafterdarlehen 7.500 18,2 5.275 12,7
Wirtschaftliches Eigenkapital 39.186 95,2 39.696 95,3
Rückstellungen 517 1,3 1.084 2,6
Übrige Verbindlichkeiten und PRAP 1.429 3,5 872 2,1
Total Passiva 41.132 100,0 41.652 100,0
Veränderung
TEUR %
Immaterielle
Vermögensgegenstände -54 -50,5
Sachanlagen -502 -11,9
Finanzanlagen 0 0,0
Vorräte, Forderungen und Abgrenzungen 170 5,2
Flüssige Mittel -134 -8,9
Total Aktiva -520 -1,2
Eigenkapital -2.735 -7,9
Gesellschafterdarlehen 2.225 42,2
Wirtschaftliches Eigenkapital -510 -1,3
Rückstellungen -567 -52,3
Übrige Verbindlichkeiten und PRAP 557 63,9
Total Passiva -520 -1,2

Das Finanzanlagevermögen beläuft sich unverändert auf TEUR 32.530 und setzt sich im Wesentlichen aus der Beteiligung an der Achental Golf GmbH & Co. KG, Grassau, in Höhe von TEUR 20.774 sowie aus den Beteiligungen an der Achental Immobilie HGV GmbH & Co. KG, Grassau, in Höhe von TEUR 7.521 und der Achental Appartements GmbH & Co. KG, Grassau, in Höhe von TEUR 4.235 zusammen.

Die Vorräte, Forderungen und Abgrenzungen haben sich leicht erhöht auf TEUR 3.464 (Vorjahr: TEUR 3.294). Die flüssigen Mittel in Höhe von TEUR 1.364 (Vorjahr: TEUR 1.498) betreffen neben den Kassenbeständen Guthaben bei Kreditinstituten.

Das wirtschaftliche Eigenkapital verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des Jahresfehlbetrages sowie gegenläufig erhöhten Gesellschafterdarlehen auf TEUR 39.186 (Vorjahr: TEUR 39.696). Nach Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages in Höhe von TEUR 2.735 beträgt die Eigenkapitalquote 77,0 % (Vorjahr: 82,6 %).

Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 517 (Vorjahr: TEUR 1.084) betreffen im Wesentlichen Personalkostenrückstellungen für Jahresprämien und Urlaubstage. Die Verbindlichkeiten bestehen aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 378 (Vorjahr: TEUR 241), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 866 (Vorjahr: TEUR 520), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.528 (Vorjahr: TEUR 5.274) sowie sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 111) und aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0).

Gesamtaussage zur Lage

Die im Jahre 2022 gestartete Neupositionierung basiert auf der hohen Qualität und der Vielfalt der Gastronomie. Der USP ist dabei das Fine Dining Restaurant es:senz, unter der Führung von Edip Sigl, welches in 2022 bereits mit 2 MICHELIN-STERNEN ausgezeichnet wurde. Auf dieser Basis wird das Resort konsequent weiterentwickelt. Das noch in Bau befindliche Lake Side Retreat Chiemgauhof direkt am Chiemsee wird das Angebot des Resorts noch erweitern und mit seinem Beachclub und den spektakulären Sonnenuntergängen ein zusätzliches Highlight für die Resort Gäste sein. Die Ramp-Up-Phase sollte bis spätestens 2028 abgeschlossen sein und das Resort in der Gewinnzone sein.

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Aufbau eines schlagkräftigen Mitarbeiter-Teams und dessen Qualifizierung hat eine hohe Bedeutung und ist der wesentliche Faktor für die angestrebte Neupositionierung und den zukünftigen Erfolg. Mit umfangreichen internen und externen Schulungen werden die Mitarbeiter weitergebildet und auf die steigenden Anforderungen vorbereitet.

Im Bereich Umweltschutz liegt der Schwerpunkt im operativen Bereich auf den Zielen der Vermeidung von Verpackungen, dem Einsatz von biologischen Reinigungsmitteln und der Wäscheoptimierung. Parallel wird bei den Baumaßnahmen und den Renovierungen umweltfreundliche und energiesparende Technik verwendet.

5. Instrumente des Risikomanagements

Mögliche Risiken werden von der Gesellschaft laufend erfasst, analysiert und bewertet, um möglichst frühzeitig Informationen über die Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu erlangen. Marktwirtschaftlichen Risiken wird durch permanente Marktbeobachtung begegnet.

6. Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Beginnend ab 2013 befindet sich das Resort in einem tiefgreifenden Umstrukturierungs- und Neupositionierungsprozess, begleitet von umfangreichen Renovierungs- und Baumaßnahmen. Die kontinuierliche Entwicklung wurde durch die Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 unterbrochen und konnte dann in 2022 mit der Neupositionierung, insbesondere über die Gastronomie, fortgesetzt werden.

Liquiditätsrisiken werden durch kurz- und mittelfristige Finanzplanung und Vorhaltung liquider Mittel bzw. Darlehenslinien der Gesellschafterin reduziert. Eine Re-Kapitalisierung mit der Aufnahme von Fremdmitteln ist erst nach Erreichung der stabilisierten Ergebnisse ab 2025/2026 geplant.

Verbindlichkeiten lauten ausschließlich auf Euro, wesentliche Währungsrisiken bestehen nicht. Ausfallrisiken auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen aufgrund der Natur des Hotelgeschäfts nur in sehr eingeschränktem Umfang.

Der Aufbau eines leistungsstarken Teams, welches mit Begeisterung und Leidenschaft die Herausforderungen im Resort Achental meistert, ist aufgrund der allgemein herrschenden Fluktuation im Hotel- und Gaststättengewerbe eine schwierige Aufgabe. Hier wird mit einem attraktiven Lohngefüge und Mitarbeiterbenefits versucht, entgegenzuwirken.

Die Corona-Krise wurde und wird als bestandsgefährdendes Risiko gesehen. Der Liquiditätsbedarf der Geschäftsjahre 2020 bis 2022 konnte nicht aus dem operativen Geschäft der Gesellschaft gedeckt werden. Mit staatlichen Corona-Hilfen, einer Kapitalerhöhung durch die Muttergesellschaft DMG Beteiligungs GmbH, Münsing, sowie eines Gesellschafterdarlehens ist es gelungen, die Gesellschaft zu stabilisieren und die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.

Zusätzlich hat sich die Muttergesellschaft, DMG Beteiligungs GmbH, Münsing, mittels Patronatserklärung vom 22. Juli 2024 verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass die Gesellschaft finanziell so ausgestattet bleibt, dass sie ihre Zahlungsverpflichtungen erbringen kann. Die Patronatserklärung ist betraglich unbegrenzt und gilt zunächst für einen Zeitraum von 18 Monaten.

7. Ausblick

Mit vielfältiger Gastronomie, einem umfangreichen Sportangebot, eigenem Golfplatz, einem attraktiven Spa und zukünftig einem direkten Link zum Chiemsee über den Chiemgauhof wird DAS ACHENTAL zu einem der besten Resorts in Deutschland aufgebaut. Als Tagungs- und Incentive Spezialist, als Destination für Firmen, Trainingslager von internationalen Top-Fußballvereinen, aber auch zunehmend als Ziel von Individual- und Golfurlaubern hat sich das Resort bereits qualitativ erfolgreich etabliert. Diese Positionierung ist die Grundlage, das Geschäft weiter auszubauen und nach Abschluss aller geplanten Baumaßnahmen und der Ramp-Up-Phase bis spätestens 2028 nachhaltig Gewinne zu erwirtschaften. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein deutliches Umsatzwachstum, jedoch aufgrund der Pre-Opening-Kosten des Chiemgauhofes keine wesentliche Ergebnisverbesserung.

 

Grassau, 7. März 2025

Dieter Müller

Ursula Schelle-Müller

Franz Wiessler

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Resort Achental GmbH, Grassau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Resort Achental GmbH, Grassau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Resort Achental GmbH, Grassau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angabe zur Going Concern-Prämisse im Anhang unter "2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" sowie die Angaben im Lagebericht unter "6. Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung" und "7. Ausblick", in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Corona-Krise als bestandsgefährdendes Risiko angesehen wird. Wie in den Angaben dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 7. März 2025

PSP Peters Schönberger GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stephan Nowack, Wirtschaftsprüfer

Alexander Kämpf, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 17. März 2025 festgestellt.

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