PASA Bau-Gesellschaft mbH
Bismarckstraße 34, 48268 Greven, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Friederich Albert Sahle seit 7.12.2012 | Geschäftsführer |
Uwe Sahle seit 5.8.2003 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PASA Bau-Gesellschaft mbHGrevenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGLIEDERUNG I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Berichterstattung über die Branchensituation 2. Geschäftsverlauf 3. Darstellung der Lage a) Vermögenslage b) Finanzlage c) Ertragslage d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die PASA Bau-Gesellschaft mbH ist ein mittelständisches Bauunternehmen, dessen Leistungsspektrum folgende Bereiche abgedeckt:
Dabei werden die Bauleistungen mit dem eigenen, qualifizierten Personal und mit ausgesuchten Nachunternehmen durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Berichterstattung über die Branchensituation Die deutsche Bauwirtschaft verzeichnet im dritten Jahr infolge viele Verluste. Für das abgelaufene Jahr 2023 rechnet der Zentralverband des deutschen Baugewerbes mit einem realen Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe von 5,3 %. Per November 2023 meldet das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Insolvenzen von 265 auf 1.280 (+ 26 %). Die Kombination aus anhaltend hohen Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten wirkt sich weiterhin negativ auf die Nachfrage nach Bauleistungen aus. So wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 insgesamt 260.100 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt. Das waren 26,6 % oder 94.100 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Niedriger war die Zahl der Baugenehmigungen zuletzt im Jahr 2012. 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung ist mit der in 2023 erzielten Gesamtleistung von TEUR 49.260 zufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr konnte hier ein Wachstum von 21,8 % oder TEUR 8.806 erzielt werden. Die Mitarbeiterzahl verringerte sich stichtagsbezogen um 17 Mitarbeiter auf insgesamt 82 Mitarbeiter. Die Personalkosten verringerten sich im gleichen Zug zum Vorjahr um TEUR 550 auf TEUR 4.622. Bezogen auf die Gesamtleistung beträgt ihr Anteil an der Gesamtleistung 9,4 % (Vorjahr: 12,7 %). Die Aufwendungen für Subunternehmer nahmen um TEUR 3.849 auf TEUR 24.171 zu. Aufgrund der insgesamt gestiegenen Gesamtleistung ist ihr Anteil an dieser von 50,3 % auf 49,1 % gesunken. Die Gesamtinvestitionen der PASA Baugesellschaft mbH lagen mit TEUR 602 über dem Vorjahresniveau von TEUR 408. Betragsmäßig im Vordergrund standen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen innerhalb der Betriebs- und Geschäftsausstattung. 3. Darstellung der Lage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 TEUR 7.105, davon entfallen TEUR 1.263 auf das Eigenkapital. Dies entspricht einem Anteil von 17,8 % (Vorjahr: 8,3 %) am Bilanzvolumen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 29,9 % gegenüber 40,1 % im Vorjahr. Das Fremdkapital erhöhte sich um TEUR 900 auf TEUR 5.842. Wesentlicher Faktor ist hier die Zunahme der Rückstellungen für noch anfallende Baukosten um TEUR 1.550. Das Gesellschafterdarlehen wurde hingegen um TEUR 500 getilgt. b) Finanzlage Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.255 auf TEUR 1.345 (Vorjahr: TEUR 2.600). Der Cash-flow für die Investitionstätigkeit weist einen Saldo von ./. TEUR 530 (Vorjahr: ./. TEUR 301) aus. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt wegen der Tilgung des Gesellschafterdarlehens ./. TEUR 500 (Vorjahr: ./. TEUR 2.000). c) Ertragslage Das im Vorjahr prognostizierte positive Jahresergebnis wurde erreicht. Die Gesamtleistung erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 8.806 = 21,8 %. Die PASA Baugesellschaft mbH erzielte im Geschäftsjahr einen Gewinn von TEUR 813 (Vorjahr: Gewinn von TEUR 220). Das Betriebsergebnis ist positiv und beträgt TEUR 2.197 nach TEUR 1.441 im Vorjahr. Der relative Anteil bezogen auf die Gesamtleistung ist leicht auf 4,3 % nach 3,5 % im Vorjahr gestiegen. Das negative Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 114 auf./. TEUR 28 verbessert. d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Steuerungsgrößen zur Messung des Erfolgs der Strategieumsetzung der Gesellschaft sind die Gesamtleistung und die Produktivität der Mitarbeiter. Wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist das stetig wachsende Leistungsspektrum der Gesellschaft innerhalb der Sahle- Gruppe. III. Prognosebericht Hinsichtlich der Ertragsentwicklung gehen wir für 2024 und die Folgejahre von positiven Jahresergebnissen und einem Leistungszuwachs aus. Für den hohen Bestand an unfertigen Leistungen zuzüglich nicht aktivierter Verwaltungskosten rechnen wir mit einer Umsatzrendite von mindestens 3 % im Realisationszeitpunkt. Zur Absicherung der positiven Ergebnisse sieht sich die Geschäftsführung in der Pflicht, Umsatz und Ertrag stetig zu steigern. Sie ist bestrebt, Risiken künftiger negativer Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage, insbesondere im Kostenbereich, frühzeitig zu erkennen und zeitnah gegenzusteuern. IV. Chancen und Risikobericht Die Chancen der PASA Baugesellschaft mbH liegen am anhaltend hohen Bedarf an Wohnraum und der Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur. Die Risiken der künftigen Entwicklung für das Unternehmen liegen in der wirtschaftlichen Abhängigkeit von der Baukonjunktur und dem Fachkräftemangel aufgrund zunehmender Überalterung. Das aktuell hohe Niveau der Baustoffpreise sorgt, in Verbindung mit anhaltend hohen Finanzierungskosten, für einen Rückgang der Nachfrage nach Bauleistungen. Die PASA Bau-Gesellschaft mbH ist hiervon, aufgrund der kontinuierlich fortgeführten Bautätigkeit der verbundenen Konzernunternehmen, derzeit nicht betroffen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch Wertberichtigungen und entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen.
Greven, den 12. Juli 2024 Uwe Sahle, kaufmännischer Geschäftsführer Friederich Sahle, technischer Geschäftsführer Tim Rengers, technischer Geschäftsführer BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangINHALTSVERZEICHNIS I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3. Rückstellungen 4. Verbindlichkeiten 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Unternehmensorgane 2. Anzahl der Arbeitnehmer 3. Konzernzugehörigkeit 4. Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die PASA Bau-Gesellschaft mbH hat ihren Sitz in Greven. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HR B 1410 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der Neufassung des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsvorschriften nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). III. Bilanzierung und Bewertungsmethoden Die auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber den Vorjahren grundsätzlich unverändert geblieben und werden an den handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und unter Anwendung der linearen Methode planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr als laufender Aufwand behandelt. Der Wertansatz des Vorratsvermögens ergibt sich unter Beachtung des Niederstwertprinzips aus den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- und Herstellungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Im Falle erkennbarer Einzelrisiken wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Für allgemeine Kreditrisiken bestehen Pauschalwertberichtigungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen wird im Anlagenspiegel dargestellt. Es hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt: Entwicklung der Anschaffungskosten
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Fälligkeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich aus dem nachstehend aufgestellten Forderungsspiegel:
3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend Beträge für rückständigen Urlaub in Höhe von EUR 122.800,00, für noch anfallende Baukosten in Höhe von EUR 1.810.800,00 und für die Gewährleistung aus abgerechneten Bauleistungen in Höhe von EUR 140.100,00. 4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und Besicherungen aller Verbindlichkeiten zeigt die nachfolgende Übersicht:
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Folgende nach § 285 Nr. 3a HGB anzugebenden, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, sind für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung: Leasingverpflichtungen auf die Dauer von 2 Monaten bis 34 Monaten in Höhe von EUR 19.843,76. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen abgerechnete Bauleistungen für Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen. VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Unternehmensorgane Geschäftsführer:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Mitglied Bezüge von der Gesellschaft erhält. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 80 Arbeitnehmer (Vorjahr 95) beschäftigt. Davon entfallen auf:
Die methodische Berechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB. 3. Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig den kleinsten Kreis von Mutterunternehmen aufstellt, ist die Sahle Holding Familienbeteiligungsgesellschaft mbH, Greven. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Steinfurt unter der Reg.-Nr. HRB 7061 geführt. Der Konzernabschluss ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch einzureichen. 4. Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 812.807,67 mit dem Gewinnvortrag von EUR 190.680,84 zu verrechnen und den Saldo auf neue Rechnung vorzutragen.
Greven, den 12. Juli 2024 Uwe Sahle, kaufmännischer Geschäftsführer Friederich Sahle, technischer Geschäftsführer Tim Rengers, technischer Geschäftsführer Bestätigungsvermerk Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PASA Bau-Gesellschaft mbH, Greven Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PASA Bau-Gesellschaft mbH, Greven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PASA Bau-Gesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 3. September 2024 VHL
Vahle & Langholz GmbH
Carl Michael Eichler, Wirtschaftsprüfer Dr. Hans-Georg Langholz, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsI. Anwesende: Die alleinige Gesellschafterin, die Sahle Baubetreuungsgesellschaft mbH, vertreten durch die Geschäftsführer
Sie tritt unter einstimmigem Verzicht auf gesetzliche und gesellschaftsvertragliche Form- und Fristvorschriften zu einer Gesellschafterversammlung zusammen. II. Tagesordnung:
III. Beschlussfassung: Zu 1.: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme in Höhe von EUR 7.105.281,31 und einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 812.807,67 wird festgestellt. Zu 2.: Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Zu 3.: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 812.807,67 wird mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 190.680,84 auf neue Rechnung vorgetragen.
Greven, den 30. September 2024 Stephan Breuer, Geschäftsführer Andreas Tegelkamp, Geschäftsführer |
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