smafo
GmbH
Paderborn
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
282.156,59 |
321.338,08 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
253.080,00 |
257.354,88 |
| II.
Sachanlagen |
29.076,59 |
63.983,20 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.030.531,43 |
526.341,78 |
| I.
Vorräte |
881.708,20 |
460.647,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
100.556,61 |
28.038,50 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
689,12 |
689,12 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
48.266,62 |
37.656,28 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
117.101,87 |
1.595,99 |
| D.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
39.793,55 |
747.450,71 |
| Aktiva |
1.469.583,44 |
1.596.726,56 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
32.052,00 |
25.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
1.462.948,00 |
20.000,00 |
| III.
Verlustvortrag |
792.450,71 |
162.959,74 |
| IV.
Jahresfehlbetrag |
742.342,84 |
629.490,97 |
| V.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
39.793,55 |
747.450,71 |
| B.
Rückstellungen |
38.830,00 |
6.945,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.388.954,28 |
1.589.781,56 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
489.304,10 |
536.407,68 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
752.166,54 |
998.373,88 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
41.799,16 |
|
| Passiva |
1.469.583,44 |
1.596.726,56 |
Anhang 2022
Registerinformationen
Die smafo GmbH hat Ihren Sitz in Paderborn und wird
beim Amtgericht Paderborn unter dem Registerblatt HRB 1437
geführt.
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der smafo GmbH wurde auf der
Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu
beachten.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
Die Gesellschaft ist als Kleinstkapitalgesellschaft
vom Ausweis der latenten Steuern befreit.
Die Gliederungen der Bilanz zum 31.12.2022 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.
Januar bis 31. Dezember 2022 erfolgten analog den in §
266 HGB bzw. § 275 Abs. 2 HGB vorgeschriebenen
Gliederungsschemata für Kapitalgesellschaften
(§264 HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung
wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss wurde nach den
Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.
Die Bilanzierung und Bewertungsmethoden wurden
gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten,
soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung
erforderten. Im Einzelnen waren dies folgende
Grundsätze und Methoden:
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Nach § 248 Abs. 2 HGB können
selbstgeschaffene immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als
Aktivposten in die Bilanz aufgenommen werden. Dieses
Ansatzwahlrecht findet gem. Art. 66 Abs.7 EGHGB nur auf
jene selbst geschaffene immateriellen
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
Anwendung, mit deren Entwicklung in Geschäftsjahren
begonnen wird, die nach dem 31.12.2009 beginnen. Die
Gesellschaft hat von diesem Wahlrecht im laufenden
Wirtschaftsjahr Gebrauch gemacht.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände und entsprechend den
steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.
Seit dem 01. Januar 2008 wurden aufgrund steuerlicher
Vorschriften alle geringwertigen Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von mehr als 150 Euro
bis zu 1.000 Euro in einem Sammelposten
berücksichtigt. Dieser wird entsprechend des § 6
Abs. 2 a EStG über fünf Jahre aufgelöst.
Diese steuerliche Behandlung wird auch für die
Handelsbilanz übernommen, da die
betragsmäßigen Unterschiede zwischen der
handels- und steuerrechtlichen Vorgehensweise relativ und
absolut gering sind.
Durch eine weitere Gesetzesänderung ist es ab
2010 wieder möglich zu der ursprünglichen
Abschreibung für Geringwertige Wirtschaftsgüter
überzugehen, so dass bewegliche Gegenstände des
Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410 Euro im Jahr
des Zugangs abgeschrieben werden können. Es besteht
ein Wahlrecht zwischen der Sammelpostenmethode und der
Sofortabschreibung für geringwertige
Wirtschaftsgüter, die je Geschäftsjahr für
alle Zugegangenen nur einheitlich ausgeübt werden
können. Die Berichtsfirma hat die Sofortabschreibung
für neu angeschaffte Wirtschaftsgüter dieser Art
gewählt.
Steuerliche Sonderabschreibungen nach § 7g EStG
für mittlere und kleinere Betriebe wurden im
Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Forderungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.
In die Kapitalrücklagen wurde im
Gründungsjahr ein Betrag von 20.000 EUR durch die
Gesellschafter zu gleichen Teilen eingestellt.
Im laufenden Geschäftsjahr erfolgte eine weitere
Einzahlung in die Kapitalrücklage durch den
hinzugekommenen Gesellschafter in Höhe von 1.442.948
Euro.
Eine stille Beteiligung in Höhe von 50.000 EUR
mit einer qualifizierten Rangrücktrittsvereinbarung
wird im Bereich des Fremdkapitals ausgewiesen. Die stille
Beteiligung wird besichert durch Teile des
Umlaufvermögens.
Ein partiarisches Darlehen mit einer qualifizierten
Rangrücktrittsvereinbarung wird im Bereich des
Fremdkapitals ausgewiesen. Durch den Rangrücktritt ist
das Darlehen wie haftendes Eigenkapital zu interpretieren.
Hier wurde im Vorjahr ein Betrag von 690.500 EUR aus
einer Crowdfunding Kampanie eingestellt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum
Rückführungsbetrag angesetzt. Dies gilt auch
für eventuell vorhandene unverzinsliche
Verbindlichkeiten. Sofern die Tageswerte über den
Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die
Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Bruttoanlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Geschäftsjahresabschreibung
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird lediglich als Zugang
ausgewiesen; sie ist somit in der
Geschäftsjahresabschreibung enthalten.
Fortführung der Unternehmenstätigkeit
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter
der Going-Concern-Prämisse. Die Gesellschaft befindet
sich zwar unverändert im Aufbau, jedoch wirken sich
die gesunkene Nachfrage und eine schwierige Liefersituation
negativ auf das Ergebnis aus. Die geplanten Umsätze
des Geschäftsjahres 2023 konnten aufgrund eines
notwendigen Lieferantenwechsels sowie der dramatisch
veränderten Marktsituation nicht erreicht werden. Eine
angestrebte Kapitalerhöhung aus dem internen
Gesellschafterkreis vor dem 31.12.2023 sowie eine weitere
Finanzierung der bestehenden Gesellschafter in Q1 2024
sollen die Liquidität bis zu Beginn der Hauptsaison,
aber auch für das Gesamtjahr 2024 sicherstellen.
Für die weitere Entwicklung wird ein Wachstumsszenario
zugrunde gelegt. Die darauf basierende, monatliche
Liquiditätsplanung der Gesellschaft spiegelt unter
Berücksichtigung von Kosteneinsparungen in allen
Bereichen und der Annahme einer weiteren, erfolgreichen
Fundraising-Maßnahme zunächst eine ausgeglichene
Liquiditätslage wider. Sollten die Finanzierungen
nicht rechtzeitig erfolgen oder die geplanten Umsätze
nicht eintreten, kann eine Bestandsgefährdung der
Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden.
Sonstige Pflichtangaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft hatte sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus virtuellen Aktienoptionsprogrammen
gegenüber Mitarbeitern. Es handelt sich hierbei
grundsätzlich um ungewisse Verbindlichkeiten. Da eine
Inanspruchnahme zurzeit unwahrscheinlich ist, erfolgte kein
Ansatz einer Rückstellung.
Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug
im abgelaufenen Geschäftsjahr 15.
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer: Sven-Ulrik Schneider
weiterer Geschäftsführer: Christopher
Wesselovsky
Die Geschäftsführer sind von den
Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Sven-Ulrik Schneider
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2023
festgestellt.
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