Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 9085
Vorher
SADA Zweite GmbH
Eingetragen
25.2.2004
Branche
ReiseveranstalterKonzertveranstalterReisebüros
Gegenstand
die Organisation, die Veranstaltung von Reisen und deren Vertrieb

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Stefan Römheld
seit 18.9.2025
Geschäftsführer
Iakovos Almpanis
seit 1.6.2022
Prokura
Sabine Jordan-Glaab
seit 13.5.2022
Geschäftsführer
Christian Vogt
seit 10.12.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
40.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vtours GmbH

Aschaffenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. November 2022

bis zum
31. Oktober 2023


I. Marktlage / Geschäftsverlauf

Das Geschäftsmodell der Vtours GmbH ist die Organisation und Veranstaltung von Reisen und deren Vertrieb im deutschen Markt mit den Marken vtours, vfly und urlaubstransfers.

Das Geschäftsjahr 2022/2023 war das erste Geschäftsjahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020, welches praktisch komplett ohne Ein-/Beschränkungen hinsichtlich Ein- und Ausreise in den jeweiligen Urlaubsländern oder des Flugverkehrs als solchem verlief. Auch ein mögliches "Flugchaos", wie im Sommer 2022 erlebt, blieb aus. Dementsprechend lagen die Umsätze, insbesondere in der Wintersaison (November - April), deutlich über denen des Vorjahres, welches noch durch die letzte große Welle von Covid-19 ab November 2021 bis in den Frühling 2022 beeinträchtigt war. Die Frühbucherphase im Januar/Februar 2023 verlief deutlich besser als erwartet, und Bedenken, dass dadurch das Kurzfristbuchungsverhalten im Sommer 2023 negativ beeinflusst würde, bewahrheiteten sich nicht. Trotz zwar mit reduziertem Tempo, aber nichtsdestotrotz weiterhin ansteigender Verbraucherpreise blieb die Reiselust der Menschen offensichtlich ungebrochen.

Insgesamt konnte die Vtours GmbH einen Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr von 356,5 Mio. EUR erzielen und damit das Vorjahr um 71,8 Mio. EUR (+25,2 %) übertreffen.

II. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Der Umsatz aus Reiseveranstaltungen (Pauschalreisen, Nur-Hotel, Nur-Flug, Nur-Transfer) konnte im Vergleich zum Vorjahr um 25,3 % (vtours +30,0 %, vfly +17,1 %, urlaubstransfers +10,2 %) auf 345,9 Mio. EUR gesteigert werden. Die Stornoerlöse blieben im Vergleich zum Vorjahr praktisch konstant und lagen bei 5,8 Mio. EUR (-1,1 % vs. Vorjahr). Der Rohertrag I (Umsatzerlöse ./. Reisevorleistungen) stieg um 26,3 % leicht besser als der Umsatz. Der Rohertrag II (= Umsatzerlöse ./. Reisevorleistungen ./. Vermittlungsprovisionen) lag bei +20,8 % zum Vorjahr. Die im Vergleich zum Rohertrag I verschlechterte Entwicklung ist insbesondere auf erhöhte Provisionsaufwendungen durch das überdurchschnittliche Wachstum von Vertriebspartnern mit überdurchschnittlichen Provisionssätzen zurückzuführen. Die Personalkosten stiegen um 18,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei -0,29 Mio. EUR, der Jahresüberschuss bei -0,24 Mio. EUR. Die Vorjahresprognose zur Umsatzentwicklung konnte übertroffen werden, beim Jahresergebnis konnte die Planung hingegen nicht erfüllt werden, dies ist im Wesentlichen auf stark erhöhte IT-Projektkosten zurückzuführen, welche für die Migration der noch verbliebenen touristischen Altsysteme in die Hotelplan-SAP Umgebung entstanden sind.

Finanzlage

Die Gesellschaft hält selbst weiterhin keine Beteiligungen an anderen Unternehmen, so dass das Finanzmanagement der Vtours GmbH die Zahlungsströme aus dem laufenden Geschäftsbetrieb erfasst. Kernaufgabe des Finanzmanagements ist es, die nachhaltige Versorgung mit liquiden Mitteln sicherzustellen und Wechselkursrisiken beim Einkauf von touristischen Leistungen außerhalb der Euro-Zone zu minimieren.
Der Finanzmittelbestand betrug zum Stichtag 1,71 Mio. EUR und war somit um 0,21 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr. Hinzu kommen Kontokorrentkonten bei der Muttergesellschaft MTCH AG, welche unter den Forderungen ausgewiesen sind, und zum Bilanzstichtag einen Bestand von 1,59 Mio. EUR auswiesen. Allen Zahlungsverpflichtungen konnte durch die Bereitstellung einer langfristigen Kreditlinie durch die MTCH AG uneingeschränkt nachgekommen werden.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von -0,13 Mio. EUR lag um - 0,13 Mio. EUR unter dem Vorjahr (0,00 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr wurden außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente nur im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit in Form von Leasingverträgen genutzt.

Investitionen
Branchentypisch ist das Geschäft der Vtours GmbH nicht anlagenintensiv. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 0,08 Mio. EUR getätigt. Demgegenüber stehen Abschreibungen in Höhe von 0,11 Mio. EUR.
Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum Stichtag 56,67 Mio. EUR und war somit um 21,57 Mio. EUR oder 61,4 % höher als zum vorangegangenen Geschäftsjahresende.

Auf der Aktivseite erhöhten sich als größte Positionen die geleisteten Anzahlungen um 22,89 Mio. EUR vornehmlich aufgrund im Vergleich zum Vorjahr früheren Auszahlungszeitpunkten von touristischen Vorauszahlungsvereinbarungen mit Flug und Landleistungsträgern für das folgende Geschäftsjahr sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 3,37 Mio. EUR auf 5,18 Mio. EUR, primär bedingt durch verzögerte Zahlungseinzüge zum Geschäftsjahresende. Demgegenüber steht eine Reduktion um 5,69 Mio. EUR bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, insbesondere durch geringere Bestände auf den Kontokorrentkonten mit der Mutter MTCH AG.

Auf der Passivseite erhöhten sich insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 16,91 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr, was vornehmlich auf eine temporäre Verschiebung der Zahlungstätigkeit kurz vor dem Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist, sowie die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um 5,49 Mio. EUR, bedingt durch die bereits angesprochene verbesserte Buchungslage verglichen mit dem Vorjahr.

III. Risiken und Chancen

Risiken

Die Handhabung von unternehmensspezifischen Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der Geschäftsführung. Zur Kontrolle und Überwachung der Risiken stehen diverse Kontrollsysteme zur Verfügung. Kernstück des Risikomanagements soll das interne Berichtswesen sein, das ein Controlling ausgewählter wirtschaftlich relevanter Eckdaten ermöglicht. Hierbei werden im Wesentlichen die Deckungsbeitragssituation und die Umsatzerlöse wöchentlich analysiert und überwacht. Darüber hinaus erfolgt eine tägliche und wöchentliche Beobachtung der Buchungseingänge. Das Berichts- und Kontrollsystem soll eine zeitnahe und sachgerechte Information der Entscheidungsträger sicherstellen. Wesentliche Risiken werden bei Auftreten/Bedarf oder im Rahmen von unterjährigen Reporting-Events (Forecast, Monats- oder Jahresabschluss) mit der Hotelplan-Konzernleitung besprochen.
Gesamtwirtschaftliche Risiken/ Corona-Pandemie / Inflation

Das Buchungsverhalten von Reisenden ist durch verschiedene ökonomische und soziale Einflussfaktoren gekennzeichnet. In den letzten Jahren gab es regelmäßige externe Ereignisse wie z.B. Terroranschläge, Naturkatastrophen, Krankheiten/Epidemien oder politische Unruhen, die die Entwicklung des Gesamtmarktes negativ beeinflusst haben. Die weltweite Corona-Pandemie scheint überstanden und stellt derzeit kein bestandsgefährdendes Risiko mehr dar. Das Thema Inflation hat im Laufe des Jahres an Bedeutung verloren, stellt aber nach wie vor ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Nachfrage dar, welches sich auch auf den Bereich Urlaub und Reisen auswirken kann. Das Risiko hieraus wird für die Gesellschaft als moderat erachtet.

Risiko aus der Insolvenz eines Leistungsträgers

Im Falle der Insolvenz eines Leistungsträgers kann es zu Verlusten kommen, insbesondere, wenn Vorauszahlungen auf Leistungen an die entsprechenden Partner geleistet wurden.

Das Risiko hieraus wird für die Gesellschaft als moderat erachtet.

Liquiditätsrisiko

Aufgrund der Zugehörigkeit zum Migros/Hotelplan-Konzern und deren kontinuierlicher Bereitschaft zur Bereitstellung benötigter Liquidität wird das Risiko für die Gesellschaft als gering erachtet.

Forderungsausfallrisiko

Ausfallrisiken von Forderungen wird durch das Forderungsmanagement (u.a. über einen Rechtsanwalt und ein Inkassounternehmen) und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das Risiko hieraus wird für die Gesellschaft als moderat erachtet.

Preisänderungsrisiken

Preisänderungsrisiken werden auf der Verkaufsseite durch laufende Wettbewerbsbeobachtungen des Produktmanagements analysiert und überwacht. Das Risiko hieraus wird für die Gesellschaft als gering erachtet.

Branchenrisiken

Branchenübliche Risiken wie z.B. Währungsrisiken, Auslastungsrisiken von Fixkapazitäten und Preisänderungen sind im Geschäftsmodell des Veranstalters Vtours vergleichsweise gering, da erst im Moment der Nachfrage aktuell kontrahiert wird. Zur Absicherung von Währungsrisiken für den Einkauf künftiger Reisevorleistungen, die in USD, THB, GBP oder CHF zu bezahlen sind, werden Devisen-Termingeschäfte für alle in Fremdwährung zu bezahlenden Vorausleistungen abgeschlossen. Mögliche Haftungsrisiken und Schadensfälle aus dem täglichen Geschäft sind durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Eventuelle Ausfallrisiken der wichtigsten IT-Lösungen sind durch entsprechende Service-Level-Agreements abgesichert. Das Risiko hieraus wird für die Gesellschaft als gering erachtet.
Risiken aus dem Klimawandel

Der fortschreitende Klimawandel birgt für die Gesellschaft durchaus Risiken. Einerseits kann es zu einem verändertem Nachfrageverhalten kommen, welches die Gesellschaft möglicherweise nur bedingt bedienen kann (z.B. Urlaub ohne Flug, ggf. mit Zuganreise), andererseits könnte es zu einer Erhöhung der Risiken bei der Durchführung von Reisen aufgrund extremer Wetterphänomene (z.B. Überschwemmungen, Hurricanes) kommen. Das Risiko hieraus wird derzeit für die Gesellschaft als gering erachtet.

Zusammenfassung der Risikolage

Das größte Risiko für die Gesellschaft wird im Risiko aus gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, der Insolvenz eines wichtigen Leistungsträgers und dem generellen Forderungsausfallrisiko gesehen. Es sind derzeit keine Risiken zu erkennen, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Chancen

Neben den beschriebenen Risiken eröffnen sich aber auch Chancen.

Chancen aus stärkerer Fokussierung auf Nachhaltigkeit

Die Hotelplan-Gruppe möchte sich zukünftig noch stärker für Nachhaltigkeit einsetzen. Das Thema rückt auch bei Kunden und Partnern immer stärker in den Fokus, so dass sich hier positive Impulse auf die Geschäftstätigkeit ergeben können. Die Chance hieraus wird als mittel erachtet.

Chancen durch Synergiepotentiale innerhalb des Konzerns

Durch die Zusammenlegung von Funktionen innerhalb der Hotelplan-Gruppe (z.B. zentraler Einkauf der Volumenveranstalter) entstehen Potentiale zur Kosteneinsparung. Diese Chance wird als mittel erachtet.

Chancen durch Konzernzugehörigkeit
Die Zugehörigkeit zu einer soliden Unternehmensgruppe wie der Migros stärkt das Vertrauen bestehender und neuer Kunden in das Unternehmen und führt damit zu mehr Buchungen. Diese Chance wird als mittel erachtet.

Chancen durch günstige Kreditbeschaffung

Die Konzernzugehörigkeit eröffnet des Weiteren durch den Zugang zu konzerninternen zinsgünstigen Darlehen Möglichkeiten (z.B. Sicherung günstiger Einkaufskonditionen durch Vorauszahlungen, Anzahlung der Provision an Vermittlungsagenturen bei Buchung, o.ä.), die Mitbewerber in dieser Form nicht oder nur unter schwierigeren Bedingungen haben. Die Chancen hieraus werden als hoch erachtet.

Zusammenfassung der Chancenlage

Als größte Chance wird der einfache Zugang zu Liquidität über die Muttergesellschaft Hotelplan und der daraus resultierenden Möglichkeit buchungssteigernder Maßnahmen gesehen.
IV. Prognosebericht

Die Vorjahresprognose/Budgetplanung für das Geschäftsjahr 2022/2023 konnte im Hinblick auf den Umsatz übertroffen werden, und zwar um 17,3 %. Die noch in der Budgetplanung erwartete Preisexplosion bei den Energiepreisen blieb glücklicherweise aus, so dass die Nachfrage nach Urlaubsreisen sowohl im Lang- wie auch im Kurzfristbereich stabil blieb.

Beim Ergebnis vor Steuern konnten die Erwartungen und die Vorjahresprognose hingegen nicht erfüllt werden. Mit einem Verlust vor Steuern von -0,3 Mio. EUR lag das Ergebnis um 0,7 Mio. EUR unter der Planung. Diese Entwicklung ist vornehmlich auf stark erhöhte IT-Projektkosten zurückzuführen, welche für die Migration der noch verbliebenen touristischen Altsysteme in die Hotelplan-SAP-Umgebung entstanden sind.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird ein Umsatz von 392,3 Mio. EUR erwartet, einem Plus von 10 % gegenüber Vorjahr. Neben erwarteten Preissteigerungen zwischen 2-3 % wird vor allem von Mengensteigerungen ausgegangen, die im Pauschalreise- und Flugbereich insbesondere durch verstärkt genutzte Vorauszahlungsvereinbarungen und Volumendeals und damit verbundenen günstigeren Einkaufspreisen erreicht werden sollen. Die Buchungen für Abreisen ab November 2023 liegen derzeit sehr deutlich zweistellig im Plus, allerdings schrumpft dieses Plus wöchentlich, vornehmlich bedingt durch reduzierte Nachfrage für das Zielgebiet Ägypten aufgrund des Gaza-Konfliktes sowie aufgrund eingeschränktem Flugportfolio für Winterabreisen im Nachgang der angesprochenen Systemmigration. Die Erreichung des Umsatzziels ist von der weiteren Entwicklung in diesen Bereichen abhängig. Das Geschäftsjahresergebnis vor Steuern liegt gemäß Planung bei 0,58 Mio. EUR und damit um 0,87 Mio. EUR höher als im Vorjahr. Hier wird neben erhöhtem Deckungsbeitrag durch Mengenwachstum vor allen Dingen erwartet, dass die jährlichen IT-Kosten deutlich sinken, da die Systemmigration im November 2023 abgeschlossen wurde.

Für die erkennbaren Herausforderungen ist die Vtours GmbH aufgrund der Unterstützung durch die Muttergesellschaft MTCH AG angemessen finanziert und verfügt hierdurch bei Bedarf über genügend Liquiditätsreserven.

Im vorliegenden Lagebeicht werden Annahmen und Schätzungen berücksichtigt. Aus diesem Grund sind die Angaben hinsichtlich der Prognose keine Garantie, da Annahmen immer Risiken und Unsicherheiten enthalten. Die vorliegenden Aussagen werden unterjährig nicht aktualisiert und Entwicklungen, die nach dem Erstellungsdatum liegen, werden nicht berücksichtigt.

 

Aschaffenburg, den 15. Dezember 2023

Vtours GmbH

Die Geschäftsführung

Sabine Jordan-Glaab

Torge Petersen


Bilanz

Aktiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Anlagevermögen 99.572,06 130.163,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.376,06 42.172,06
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.376,06 42.172,06
II. Sachanlagen 61.232,00 85.027,00
1. technische Anlagen und Maschinen 31.758,00 36.295,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.474,00 48.732,00
III. Finanzanlagen 2.964,00 2.964,00
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.964,00 2.964,00
B. Umlaufvermögen 54.258.812,49 33.014.796,22
I. Vorräte 40.478.188,46 17.589.524,68
1. geleistete Anzahlungen 40.478.188,46 17.589.524,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.069.882,83 13.512.736,91
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.179.296,73 1.807.186,95
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.344.666,61 9.036.007,07
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.545.919,49 2.669.542,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 58.191,15 58.190,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.710.741,20 1.912.534,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.306.807,64 1.953.883,61
Bilanzsumme, Summe Aktiva 56.665.192,19 35.098.842,89

Passiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.015.256,23 3.256.954,42
I. gezeichnetes Kapital 40.000,00 40.000,00
II. Bilanzgewinn 2.975.256,23 3.216.954,42
davon Gewinnvortrag 3.216.954,42 657.101,04
B. Rückstellungen 4.305.526,23 4.199.461,23
1. Steuerrückstellungen 97.564,00 213.708,17
2. sonstige Rückstellungen 4.207.962,23 3.985.753,06
C. Verbindlichkeiten 49.344.409,73 27.642.427,24
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.097,77 19.618,40
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.947.555,33 8.453.846,84
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 13.947.555,33 8.453.846,84
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.414.411,30 4.500.050,93
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 21.414.411,30 4.500.050,93
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.139.058,03 13.692.941,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.139.058,03 13.692.941,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.835.287,30 975.970,07
davon aus Steuern 90.189,36 80.048,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 90.189,36 84.410,83
Bilanzsumme, Summe Passiva 56.665.192,19 35.098.842,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.11.2022 - 31.10.2023
EUR
1.11.2021 - 31.10.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 356.463.889,39 284.651.527,84
2. sonstige betriebliche Erträge 2.961.235,15 3.192.197,37
3. Materialaufwand 337.626.678,16 269.053.980,65
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 310.366.069,46 248.121.671,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.260.608,70 20.932.308,88
4. Personalaufwand 7.254.315,37 6.106.498,65
a) Löhne und Gehälter 6.022.795,43 5.095.897,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.231.519,94 1.010.601,08
davon für Altersversorgung 29.122,77 33.243,00
5. Abschreibungen 106.455,28 122.690,22
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 106.455,28 122.690,22
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.794.401,07 9.527.681,76
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 599,20
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 143.694,87 21.343,05
davon aus verbundenen Unternehmen 127.458,12 5.813,15
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.076.175,26 271.569,45
davon an verbundene Unternehmen 1.076.175,26 270.512,34
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -289.205,73 2.783.246,73
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag -47.507,54 223.393,35
Jahresfehlbetrag 241.698,19 -2.559.853,38

Ergebnisverwendung

1.11.2022 - 31.10.2023
EUR
1.11.2021 - 31.10.2022
EUR
1. Jahresfehlbetrag 241.698,19 -2.559.853,38
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.216.954,42 657.101,04
3. Bilanzgewinn 2.975.256,23 3.216.954,42

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
C. Angaben zu Posten der Bilanz
D. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlust-Rechnung
E. Sonstige Angaben

I. Mutterunternehmen
II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse
III. Derivate Finanzinstrumente
IV. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Arbeitnehmer
V. Gesamthonorar des Abschlussprüfers
VI. Gewinnverwendung
VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag
VIII. Geschäftsführer/in

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
        Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Vtours GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Aschaffenburg
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Aschaffenburg
Register-Nr.: 9085

Der Jahresabschluss der Vtours GmbH mit Sitz in Aschaffenburg für das Geschäftsjahr vom 01. November 2022 bis 31. Oktober 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend hierzu waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Um die Aussagefähigkeit des Abschlusses zu erhöhen, wurde die gesetzliche Bezeichnung "Materialaufwand" entsprechend dem wesentlichen Posteninhalt in die Bezeichnung "Aufwendungen für touristische Leistungen" umbenannt und über das gesetzliche Schema der Gewinn- und Verlustrechnung hinaus ein Posten "Aufwendungen für Provisionen" hinzugefügt. Die sonstigen Steuern werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst, da es sich um Betriebskosten handelt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerken teilweise an dieser Stelle gemacht.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Bestimmungen für Kapitalgesellschaften.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um erworbene Software und Lizenzen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten entsprechend ihrer Nutzungsdauer, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer. Ausgenommen hiervon werden entgeltlich erworbene, nicht abnutzbare Internet-Domains mit ihren ursprünglichen Anschaffungskosten aktiviert und es erfolgt keine Abschreibung bzw. bei Bedarf erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert, die sich grundsätzlich nach den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen richten, die den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern entsprechen. Die Nutzungsdauern liegen in der Regel zwischen 3 und 10 Jahren.

Selbständig nutzungsfähige bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in vollem Umfang als Abschreibungen behandelt.

Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Abschreibungen erfolgen nur aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Bereits verauslagte Leistungsträgerrechnungen, die Reisen im nächsten Geschäftsjahr betreffen, werden unter den geleisteten Anzahlungen in den Vorräten erfasst.
Geleistete Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag bewertet.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt wurden, sind alle erkennbaren Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei der pauschalierten Einzelwertberichtigung von Kundenforderungen wurden dabei auch Forderungen berücksichtigt, die noch nicht an ein Inkassounternehmen zur weiteren Beitreibung übergeben worden waren. Für die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde am Bilanzstichtag eine Pauschalwertberichtigung von 0,3 % (Vorjahr 0,3 %) vom Netto-Forderungsbestand abgesetzt.
Kassenbestand und Bankguthaben wurden zum Nominalwert (Anschaffungskosten) angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag aktiviert, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrags waren aufgrund der gegebenen Fristigkeiten keine Kostensteigerungen einzurechnen und keine Abzinsungen vorzunehmen.

Erhaltene Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bewertet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf temporäre oder quasipermanente Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Aktive latente Steuern ergeben sich durch die handelsrechtliche Bewertung von Urlaubsrückstellungen und passive latente Steuern ergeben sich aufgrund der Fremdwährungsbewertung von Verbindlichkeiten bei einem Steuersatz von ca. 29 %. Der sich ergebende Aktivüberhang wird nicht angesetzt.

Soweit Posten enthalten sind, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden diese zu den Kursen zum Zeitpunkt der Erstverbuchung (Entstehung) oder bereits zu den endgültigen Euro-Erfüllungswerten umgerechnet. Soweit sich zum Erfüllungszeitpunkt Kursdifferenzen ergaben, sind diese nachfolgend bei den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung unter "Sonstige betriebliche Erträge" oder "Sonstige betriebliche Aufwendungen" aufgeführt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aus der Stichtagsbewertung resultierende Gewinne werden bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von kleiner einem Jahr ergebniswirksam erfasst. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen bei der Gesellschaft nicht.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

C. Angaben zu Posten der Bilanz

Hinsichtlich der Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens und die Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird auf den Anlagenspiegel verwiesen, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme der Kautionen und Deposits in Höhe von T€ 1.297 (Vorjahr T€ 721, ausgewiesen jeweils unter den sonstigen Vermögensgegenständen) innerhalb eines Jahres fällig. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind zudem Steuererstattungsansprüche von T€ 1.532 (Vorjahr T€ 669) ausgewiesen.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen von insgesamt T€ 3.345 (Vorjahr T€ 9.036) handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.758 (Vorjahr T€ 562) und dem Guthaben aus Cashpooling mit 1.587 (Vorjahr T€ 8.474).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit T€ 973 Rückstellungen für Rückforderungsrisiken/Reklamationen, mit T€ 818 Rückstellungen für Staffelprovisionen, mit T€ 716 Rückstellungen für fehlende Rechnungen, mit T€ 509 Rückstellungen für offene Rechnungen von der Germania Fluggesellschaft mbH und mit T€ 388 Rückstellungen für Superprovisionen.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 49.344 (Vorjahr T€ 27.642) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 21.414 (Vorjahr T€ 4.500), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von T€ 13.948 (Vorjahr T€ 8.454), sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.835 (Vorjahr T€ 976) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ 20), alle mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 12.139 (Vorjahr T€ 13.693). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen unterteilen sich in Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 10.000 (Vorjahr T€ 13.000) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.139 (Vorjahr T€ 693), mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sicherheiten wurden nicht bestellt.

D. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus Reiseveranstaltungen und Provisionen für die Vermittlung von Reisen fremder Veranstalter und Versicherungen. Die Umsätze werden mit Reisebeginn realisiert.

Aufgliederung nach Zielgebieten:







2022 / 2023
2021 / 2022




TEUR
TEUR
Mittelmeer



287.261
229.411
Fernreisen



40.016
34.009
Sonstige



29.187
21.231




356.464
284.651


Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:





2022 / 2023
2021 / 2022




TEUR
TEUR
Veranstaltung



352.805
282.404
Vermittlung



605
385
Dienstleistungen



3.054
1.862




356.464
284.651


Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich vorwiegend um Intercompany-Erträge (T€ 1.526, Vorjahr T€ 1.849) und periodenfremde und Erträge außergewöhnlicher Größenordnung aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen (T€ 480, Vorjahr T€ 385). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind weitere periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von T€ 367 (Vorjahr T€ 230) und Zahlungseingängen aus bereits abgeschriebenen Forderungen (T€ 272, Vorjahr T€ 330) enthalten.

Die Aufwendungen für Provisionen betreffen Provisionsabgaben an Dritte für die Vermittlung von Reisen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten überwiegend mit T€ 5.903 (Vorjahr T€ 3.314) Aufwendungen für Support/Wartung für Hard- und Software, mit T€ 2.225 (Vorjahr T€ 1.703) Aufwendungen für Insolvenzversicherung, mit T€ 1.086 (Vorjahr T€ 893) Buchungsgebühren, mit T€ 735 (Vorjahr T€ 380) Werbe- und Reisekosten und mit T€ 332 (Vorjahr T€ 306) Aufwendungen aus Kursdifferenzen/Währungsumrechnung. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 1) ausgewiesen.

E. Sonstige Angaben
I. Mutterunternehmen

Der Konzernabschluss des kleinsten und größten Konsolidierungskreises wird vom Migros- Genossenschafts-Bund, Zürich (Schweiz), erstellt und ist unter www.migros.ch verfügbar.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Aus Leasing-, Miet- und Pachtverträgen bestehen nach dem Vertragsstand zum Ende des Geschäftsjahres für die folgenden Jahre die nachfolgend aufgeführten Zahlungsverpflichtungen (jeweils ohne Umsatzsteuer), wobei die Verpflichtungen bis zum Ende der ersten ordentlichen Kündigungsmöglichkeit, längstens jedoch für die nächsten 5 Jahre, ausgewiesen werden:

EUR
2023 / 2024

404.825,17
2024 / 2025

79.067,18
2025 / 2026

0,00
 2026 / 2027 folgende

0,00
 
Summe

483.892,35


Die Miet- und Leasingverträge betreffen im Wesentlichen die Mietverträge der Büroflächen sowie die Miete von Servern.

In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwaltungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

III. Derivate Finanzinstrumente
Zum Zweck der Absicherung der Einkaufspreise für künftige zum Bilanzstichtag fest kontrahierte Reisevorleistungen, die in der Währung USD, THB und CHF zu bezahlen sind, hat die Gesellschaft entsprechende Devisen-Termingeschäfte abgeschlossen.
Am Abschlussstichtag bestanden schwebende Devisen-Termingeschäfte in Höhe von nominal insgesamt USD 2.000.000,00 bzw. EUR 1.835.169,49 (Vorjahr: USD 639.612,80 bzw. EUR 636.407,31), THB 30.000.000,00 bzw. EUR 799.356,48 (Vorjahr: THB 12.199.924,69 bzw. EUR 333.601,46) und CHF 0,00 bzw. EUR 0,00 (Vorjahr: CHF 41.391,16 bzw. EUR 42.603,71) die jeweils zu bestimmten Zeitpunkten innerhalb eines Zeitraums bis zu 7 Monaten nach Abschlussstichtag entsprechend des prognostizierten Zahlungszeitpunkts der Reisevorleistungen fällig werden. Der in den sonstigen Rückstellungen enthaltene negative Zeitwert, der aus der Differenz von Terminkursen und Stichtagskursen resultiert, beträgt am Bilanzstichtag T€ 11 (Vorjahr T€ 13).

IV. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen
2022 / 2023

2021 / 2022
Angestellte
148

129
geringfügig Beschäftigte
10

12
Gesamtzahl durchschnittlich beschäftigter Arbeitnehmer
158

141

V. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr 2022/2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich einschließlich Auslagenersatz auf T€ 58. Andere Honorare wurden für den Abschlussprüfer nicht aufgewendet.

VI. Gewinnverwendung

Der Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2022/2023 in Höhe von EUR 2.975.256,23 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine für die Gesellschaft relevanten Ereignisse eingetreten.

VIII. Geschäftsführer/in

Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt von:

Sabine Jordan-Glaab, Reiseverkehrskauffrau Torge Petersen, Diplom-Kaufmann (FH) (seit 01.07.2023)

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge wurde von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und die entsprechenden Angaben unterlassen. Kredite, Vorschüsse und Haftungsverhältnissen wurden nicht gewährt bzw. eingegangen

 

Aschaffenburg, den 15. Dezember 2023

Sabine Jordan-Glaab, Geschäftsführerin

Torge Petersen, Geschäftsführer


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
davon
FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.11.2022




31.10.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
4.282.719,83
0,00
0,00
0,00
0,00
4.282.719,83
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
4.282.719,83
0,00
0,00
0,00
0,00
4.282.719,83
Sachanlagen






technische Anlagen und Maschinen
40.050,43
0,00
0,00
0,00
0,00
40.050,43
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
818.053,04
75.864,28
0,00
0,00
0,00
893.917,32
Summe Sachanlagen
858.103,47
75.864,28
0,00
0,00
0,00
933.967,75
Finanzanlagen






Wertpapiere des Anlagevermögens
2.964,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2.964,00
Summe Finanzanlagen
2.964,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2.964,00
Summe Anlagevermögen
5.143.787,30
75.864,28
0,00
0,00
0,00
5.219.651,58

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Abschreibungen

01.11.2022




31.10.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
4.240.547,77
6.796,00
0,00
0,00
0,00
4.247.343,77
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
4.240.547,77
6.796,00
0,00
0,00
0,00
4.247.343,77
Sachanlagen






technische Anlagen und Maschinen
3.755,43
4.537,00
0,00
0,00
0,00
8.292,43
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
769.321,04
95.122,28
0,00
0,00
0,00
864.443,32
Summe Sachanlagen
773.076,47
99.659,28
0,00
0,00
0,00
872.735,75
Finanzanlagen






Wertpapiere des Anlagevermögens
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
5.013.624,24
106.455,28
0,00
0,00
0,00
5.120.079,52

Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert
Buchwert


31.10.2023
31.10.2022

Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
35.376,06
42.172,06
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
35.376,06
42.172,06
Sachanlagen



technische Anlagen und Maschinen
0,00
31.758,00
36.295,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
29.474,00
48.732,00
Summe Sachanlagen
0,00
61.232,00
85.027,00
Finanzanlagen



Wertpapiere des Anlagevermögens
0,00
2.964,00
2.964,00
Summe Finanzanlagen
0,00
2.964,00
2.964,00
Summe Anlagevermögen
0,00
99.572,06
130.163,06

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Vtours GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vtours GmbH, Aschaffenburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vtours GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.
Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.
Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen,
die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;
• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.
Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung
und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 19. Dezember 2023

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kreninger
Wirtschaftsprüferin

Middelhoff
Wirtschaftsprüferin


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