Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 5405
Vorher
CKC-AG
Eingetragen
7.11.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungArchitekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Gegenstand
Die Beratung von Unternehmen in Fragen der Organisation und des Einsatzes neuer Technologien.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Böhl
seit 1.11.2018
Prokura
Stefan Wichert
seit 1.11.2018
Vorstandsmitglied
Dirk Gerhard Weiser
seit 1.11.2018
Prokura
Björn Schichler
seit 1.11.2018
Prokura
Sönke Thoms
seit 17.3.2017
Prokura
Felicitas Dr. Pudwitz
seit 15.1.2013
Prokura
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

ckc ag

Braunschweig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

Stand am 31.12.2016
T€
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 112.686,00 72
II. Sachanlagen 500.504,89 358
III. Finanzanlagen 1.944.227,26 1.944
  2.557.418,15 2.374
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 80.273,36 73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.406.613,60 7.972
(davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: 1.071,00 €, i. V. 1 T€)    
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 32.149,01 14
  9.519.035,97 8.059
C. Rechnungsabgrenzungsposten 74.209,75 96
  12.150.663,87 10.529

Passiva

   
    Stand am 31.12.2016
  T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400
II. Gewinnrücklagen 40.000,00 40
III. Bilanzgewinn 477.224,13 476
  917.224,13 916
B. Rückstellungen 2.547.759,66 2.147
C. Verbindlichkeiten 5.881.922,10 5.343
(davon    
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 2.062.479,36, i. V. 2.244 T€;    
- Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 876.583,32 €, i. V. 624 T€)    
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.803.757,98 2.123
  12.150.663,87 10.529

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

Vorjahr
T€
1. Rohergebnis   20.397.844,13 19.867
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 14.337.903,62   13.553
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 2.618.443,13   2.349
(davon für Altersversorgung: 153.605,43 €; i. V. 92 T€)      
  16.956.346,75   15.902
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 378.343,95   167
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.731.882,66   2.379
    20.066.573,36 18.448
    331.270,77 1.419
5. Erträge aus Beteiligungen 50.450,00   130
6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00   46
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.170,57   4
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 183.879,88   0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 189.865,33   269
    -319.124,64 -89
10. Ergebnis nach Steuern   12.146,13 1.330
11. sonstige Steuern   10.891,50 10
12. Jahresüberschuss   1.254,63 1.320
13. Gewinnvortrag (i. V. Verlustvortrag)   475.969,50 844
14. Bilanzgewinn   477.224,13 476

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

I. Allgemeine Grundsätze

Die ckc ag hat ihren Sitz in Braunschweig und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig unter Nummer HRB 5405.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der sie ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes aufgestellt.

Das Wahlrecht für den Ausweis von Pflichtangaben wird grundsätzlich dahingehend ausgeübt, dass die erforderlichen Angaben im Wesentlichen im Anhang enthalten sind. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich beibehalten worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden/Angaben zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen kamen sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungsdauer wurde jeweils unter Zugrundelegung der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt.

In Anlehnung an die steuerlichen Regelungen werden Geringwertige Wirtschaftsgüter im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wird.

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem nachfolgend wiedergegebenen Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2017 Zugang Abgang Stand am 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 360.807,68 73.135,80 49.643,02 384.300,46
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 276.569,24 276.569,24
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.543.846,37 489.502,04 104.876,48 1.928.471,93
  1.820.415,61 489.502,04 104.876,48 2.205.041,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.726.993,55 2.726.993,55
2. Beteiligungen 28.200,00 28.200,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.502,26 3.502,26
  2.758.695,81 0,00 0,00 2.758.695,81
Summe I. - III. 4.939.919,10 562.637,84 154.519,50 5.348.037,44
Abschreibungen
Stand am 01.01.2017 Zugang Abgang Stand 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 288.540,68 32.638,80 49.565,02 271.614,46
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 166.559,24 17.874,00 184.433,24
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.296.477,37 327.831,15 104.205,48 1.520.103,04
  1.463.036,61 345.705,15 104.205,48 1.704.536,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 814.468,55 814.468,55
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
  814.468,55 0,00 0,00 814.468,55
Summe I. - III. 2.566.045,84 378.343,95 153.770,50 2.790.619,29
Buchwert
Stand am 01.01.2017 Stand am 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 72.267,00 112.686,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 110.010,00 92.136,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 247.369,00 408.368,89
  357.379,00 500.504,89
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.912.525,00 1.912.525,00
2. Beteiligungen 28.200,00 28.200,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.502,26 3.502,26
  1.944.227,26 1.944.227,26
Summe I. - III. 2.373.873,26 2.557.418,15

Anteile an verbundenen Unternehmen/Beteiligungen

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Anteile betreffen folgende Gesellschaften:

Gesellschaft Anteil der ckc ag Jahresergebnis Eigenkapital
% TEUR TEUR
ckc advanced it GmbH, Holzwickede 100,00 -184 600
(vor Verlustübernahme)      
ckc projektmanagement services GmbH, Braunschweig 50,1 193 353
nevento GmbH, Braunschweig 25,6 14 70
it.plattform GmbH i.L., Braunschweig 25,0 -1 83

Vorräte betreffen noch nicht abgerechnete Projektarbeiten, die retrograd bewertet werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich wurden, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, Wertberichtigungen vorgenommen.

Zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von einem halben Prozent des Netto-Forderungsbetrages vorgenommen.

Von den Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen haben 12 (i. V. 8) T€ eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten wird entsprechend der Laufzeit der einzelnen Positionen aufgelöst.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Kapital beträgt 400.000,00 €.

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 400.000 Stückaktien, die auf den Namen lauten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind ausreichend bemessen, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig und zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Rückstellung für Pensionen ist nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf Basis eines Zinssatzes von 3,68 % (bei einer unterstellten Restlaufzeit von 15 Jahren am Bilanzstichtag), eines Rententrends von 2,00 % und unter Beachtung der Heubeck-Richttafeln 2005 G ermittelt.

Der sich aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergebende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 95.940,00 €.

Für den abzinsungsbedingten Unterschiedsbetrag besteht nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2.062 (i. V. 545) T€ sind durch die Abtretung von Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen in Form eines Globalzessionsvertrages besichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 367 T€ auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie unter dieser Position saldiert 35 T€ auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Unternehmensverbund.

In den Verbindlichkeiten sind Beträge aus noch nicht fälliger Umsatzsteuer, welche rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, in Höhe von 417 T€ enthalten.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in 2017 fakturierte Beträge passiviert, für die die Leistungserbringung erst in 2018 erfolgt.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen 31.787,00 (i. V. 35.280,00) € auf Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasing- und Mietverpflichtungen in Höhe von derzeit 963 T€ jährlich, die auch jeweils in den Folgejahren anfallen werden.

Aus gesamtschuldnerischer Haftung mit zwei Tochterunternehmen für einen Kreditrahmenvertrag bei der Commerzbank AG von nominal 3.150 T€ besteht ein Haftungsverhältnis (Valuta 31. Dezember 2017: 2.456.031,97 €, i. V. 923.698,52 €). Der auf die Tochterunternehmen entfallende Anteil an der Inanspruchnahme beläuft sich auf 55.846,15 €, i. V. 63.951,38 €. Das Risiko der Inanspruchnahme wird unter Berücksichtigung vorliegender Businesspläne als gering eingeschätzt.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 249 (i. V. 229) Mitarbeiter als Kernpersonal und 5 (i. V. 3) Aushilfen beschäftigt.

V. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

VI. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.254,63 € ab. Nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres über 475.969,50 € verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von 477.224,13 €. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Organe

Vorstand

 

H.-G. Christian Krentel, Kaufmann, Braunschweig (Vorstandsvorsitzender)

 

Karsten Kisser, Kaufmann, Müden

 

Carsten Becker, Kaufmann, Buch (ab 1. April 2018)

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Mitglieder des Aufsichtsrats

Vorsitzender

 

Herr Jens Fokuhl, Geschäftsführer, Wolfenbüttel

Stellvertreter d. Vorsitzenden:

 

Herr Thorsten Sponholz, Sprecher der Betriebsleitung am Standort Siemens Braunschweig, Cremlingen

 

Herr Prof. Dr. Reinhold Haux, Geschäftsführender Direktor des Peter L. Reichertz Instituts für Medizinische Informatik der Technischen Universität Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover, Wolfenbüttel (bis 3. August 2017)

 

Herr Prof. Dr.-Ing. Lars Wolf, Geschäftsführender Leiter des Instituts für Betriebssysteme und Rechnerverbund der TU Braunschweig, Wolfenbüttel (ab 3. August 2017)

 

Herr Cäsar Jaworski, Angestellter der ckc ag, Braunschweig

 

Frau Dr. Rita Schulz, Dipl.-Informatikerin, Braunschweig

 

Herr Roland Scholz, Dipl. Ingenieur, Bortfeld

Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrates für 2017 betrug 50.650 €.

Sonstiges

Die Gesellschaft ist von der Aufstellung eines Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017 gemäß § 293 Abs. 1 HGB befreit.

 

Braunschweig, den 3. April 2018

Der Vorstand

gez. H.-G. Christian Krentel

gez. Karsten Kisser

gez. Carsten Becker

Gewinnverwendungsvorschlag und -beschluss

In der Sitzung am 17. Mai 2018 stimmte der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Jahresergebnisses und dem Vorschlag an die Hauptversammlung zur Verwendung des Bilanzgewinns einstimmig zu.

Ergebnisverwendung des Bilanzgewinns zum 31. Dezember 2017

Die Hauptversammlung hat am 9. August 2018 beschlossen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ckc ag, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Braunschweig, den 27. April 2018

PKF FASSELT SCHLAGE
Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Johannes, Wirtschaftsprüferin

Troch, Wirtschaftsprüferin

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die ckc group verfolgt die Strategie im Segment der IT-Dienstleistungsunternehmen einer der besten (nicht größten) IT-Zulieferer der Automotive-Industrie in Deutschland zu sein. Das Leistungsspektrum der ckc group zur Erreichung dieses Ziels besteht aus Unternehmensberatung, IT-Consulting, individueller Softwareentwicklung und Application Management Services. Die Auftragsabwicklung erfolgt dabei verstärkt in agilen Softwareentwicklungsprojekten zum Festpreis, insbesondere in den neuen Themenfeldern Simulation, Fahrzeugdiagnose und connected car.

Die ckc ag wurde in 1989 gegründet und beschäftigt zum 31.12.2017 im ckc Konzern rd. 340 festangestellte Mitarbeiter. Die ckc ag ist mit rd. 290 Mitarbeitern die größte operative Gesellschaft in der ckc group und nimmt gleichzeitig die Managementfunktionen für die übrigen Mehrheitsbeteiligungen im Konzern war. Ende 2016 hat ckc mit 16 regionalen Marktbegleitern in der Region Braunschweig/Wolfsburg die Kooperation i3systems mit rd. 1.500 Mitarbeitern ins Leben gerufen, um im Wettbewerb mit den Global Playern der Branche konkurrenzfähige Liefermodelle anbieten zu können. In 2017 wurde dann die operative i3systems GmbH zur Abwicklung großer Rahmenverträge gegründet.

ckc bedient nahezu ausschließlich Großkunden in den genannten Geschäftsfeldern, so dass ein großer Teil des Umsatzes auf wenige Kunden entfällt. Die Gesellschaft verfügt über keinen eigenen Grundbesitz. Die Geschäftsräume an den Standorten Braunschweig, Berlin, Halle, Hamburg und München sind angemietet.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für das Jahr 2017 hat sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland nochmals leicht auf 2,2 % erhöht. Das Wachstum wurde gefördert durch die unveränderte Politik des billigen Geldes durch die EZB und eine unverändert hohe Binnennachfrage. Befürchtete negative Einflüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung durch den sogenannten BREXIT oder protektionistische Maßnahmen in den Vereinigten Staaten konnten bis zum Jahresende 2017 nicht verzeichnet werden.

Der für die ckc ag relevante Markt der IT-Services ist in 2017 mit 2,3 % (i. V. 2,7 %) nur leicht stärker gewachsen als die Gesamtwirtschaft in Deutschland.

Geschäftsverlauf der ckc ag

Die Geschäftsentwicklung in der ckc ag war Anfang 2017 geprägt durch erhebliche Investitionen nach den Unsicherheiten aufgrund der Dieselproblematik beim Hauptkunden Volkswagen in 2016. Im 2. Quartal führte der Abbruch eines großen Transitionsprojektes für einen Neukunden zu einer erheblichen Ergebnisbelastung. Trotz planmäßiger Entwicklung im 2. Halbjahr 2017 konnte damit für das Geschäftsjahr 2017 nur eine EBITDA-Marge (Geschäftsergebnis vor Steuern, Finanz- und Beteiligungsergebnis sowie Abschreibungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) von 2,7 % erreicht werden.

Geschäftsverlauf der Unternehmensgruppe

In der Tochtergesellschaft ckc advanced it GmbH an den Standorten München und Dortmund hat sich die Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung + sonstige betriebliche Erträge) in 2017 um 5,8 % auf 4.193 TEUR vermindert. Der Standort Dortmund mit Schwerpunkt im Segment SAP wurde Ende 2017 geschlossen. Die Gesellschaft wird sich zukünftig auf das Geschäftsfeld automotive in Süddeutschland fokussieren. Das aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen negative Jahresergebnis in Höhe von 184 (i. V. positive Jahresergebnis von 46) TEUR wurde im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages übernommen.

Die im Segment Projektmanagement/IT-Consulting tätige Tochtergesellschaft ckc projektmanagement services GmbH konnte ihre Geschäftstätigkeit in 2017 leicht ausweiten und einen Umsatz von 1.561 (i. V. 1.502) TEUR erzielen, das Jahresergebnis 2017 der Tochtergesellschaft beläuft sich auf 193 (i. V.175) TEUR.

Ertragslage

Die in den Vorjahren getätigten Investitionen in den Know-how-Aufbau für agile Softwareentwicklungsprojekte sowie eine hohe Nachfrage im automotive-Segment in den Bereichen Digitalisierung, carlT und connected car haben in 2017 zu einem Umsatzanstieg von 12 % auf 26,4 (i. V. 23,6) Mio. EUR geführt. Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres zeigt sich dabei um 8 % gegenüber dem Vorjahr erhöht, zu Jahresbeginn erwartet haben wir eine Steigerung von 10 %.

Der Umsatzsteigerung stehen erneut erhebliche Investitionen in die eigene IT-Infrastruktur sowie in Recruiting- und Personalentwicklungsmaßnahmen gegenüber.

Im Finanzergebnis haben sich die Zinsaufwendungen (Saldo) durch die planmäßige Tilgung langfristiger Darlehen auf 186 (i. V. 265) TEUR vermindert.

Das Beteiligungsergebnis umfasst die Verlustübernahme der ckc advanced it GmbH sowie die Ausschüttung einer Beteiligungsgesellschaft und hat sich auf minus 133 (i. V. plus 176) TEUR vermindert.

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2017 beläuft sich danach auf 1 TEUR und liegt deutlich unter dem Planergebnis von rd. 400 TEUR.

Vermögenslage/Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft ist in 2017 durch die vollständige Tilgung der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten geprägt.

Bilanziell ergibt sich unverändert ein Eigenkapital von 0,9 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) beträgt 7,6 %. Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) ist zu 71 % (i. V. 104 %) durch Eigenkapital und mittel- und langfristiges Fremdkapital (langfristige Rückstellungen 901 (i. V. 804) TEUR + Tilgungsdarlehen 0 (i. V. 759) TEUR) gedeckt.

Die Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich mit 563 (i. V. 211) TEUR aufgrund des weiteren Ausbaus der IT-Infrastruktur sowie der Errichtung zweier neuer Standorte gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem der ckc ag und des Konzerns teilt sich auf die Sektoren Strategische Risiken, Marktrisiken, Finanzrisiken, politisch-rechtliche Risiken, Risiken aus Corporate Governance und Leistungsrisiken. Das System wird im Rahmen eines Ampelberichtes vom Vorstand permanent überwacht und im jährlichen Rhythmus vom Aufsichtsrat bzgl. seiner Effizienz und evtl. eingetretener Risiken überprüft. Zusätzlich werden periodische Statusberichte der operativen Einheiten zum Risikomanagement erstellt und anschließend konsolidiert.

Früherkennung/Reporting

Zur operativen Steuerung des Unternehmens und des Konzerns existiert daneben auf den verschiedenen Ebenen ein Berichts- und Controllingsystem. Die operative Steuerung erfolgt durch ein konzerneinheitliches monatliches Reportingsystem mit Monatsabschlüssen jedes einzelnen Profitcenters und Kennzahlen zu Auslastung, Umsatz, operativen Ergebnissen und Margen. Die zeitnahe Erfassung und Auswertung aller betrieblichen Daten ermöglicht eine schnelle Erkennung und Reaktion auf die Geschäftsentwicklung.

Personal

Der Erfolg des IT-Dienstleistungsgeschäfts der ckc ag ist in hohem Maße abhängig von der Qualifikation und dem Auftreten unserer Mitarbeiter beim Kunden. Zur Generierung zusätzlichen Wachstums ist es sowohl notwendig, zusätzliche Mitarbeiter zu akquirieren und auszubilden wie auch bestehende Mitarbeiter durch zeitgerechte Vergütungs- und Anreizsysteme an das Unternehmen zu binden um dem Abgang von Wissen und Kompetenzen frühzeitig entgegen zu wirken. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurden auch in 2017 die Themen Arbeitgebermarke, Rollenbuch und Ausbau der Qualifizierungswege weiter vorangetrieben. Ein weiterer Schwerpunkt war in 2017 die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zum active sourcing um dem Ressourcenmangel in unserem Segment entgegenzuwirken. Die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter stellt derzeit einen kritischen Erfolgsfaktor für das zukünftige Wachstum der Gesellschaft dar.

Finanzierung

Das mit den Hausbanken in 2012 vereinbarte Finanzierungskonzept zur Tilgung der bestehenden Verbindlichkeiten unter Wahrung des Liquiditätsbedarfs der Gesellschaft konnte in 2017 planmäßig beendet werden. Mittel- und langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4,7 Mio. EUR wurden damit innerhalb der vergangenen 5 Jahre vollständig getilgt.

Zur Absicherung des Finanzierungsbedarfs langfristiger Projekte und notwendiger Investitionen in neue Themen konnte Anfang 2017 der Finanzrahmen mit unseren Hausbanken für die kommenden Jahre um 2,0 Mio. EUR erhöht werden.

Ausblick

Die ckc ag wie auch der ckc Konzern erwarten für das Geschäftsjahr 2018 nach den derzeitigen Erkenntnissen eine Gesamtleistung von rd. 10 % über dem Vorjahresniveau. Trotz einerseits notwendiger Gehaltsanpassungen und andererseits unverändertem Preisdruck auf der Kundenseite erwarten wir ein deutlich verbessertes operatives Ergebnis (EBITDA = Geschäftsergebnis vor Steuern, Finanz- und Beteiligungsergebnis sowie Abschreibungen) vor Sondereffekten in Höhe von 0,7 Mio. EUR in der ckc ag und von 1,2 Mio. EUR im Konzern.

Um langfristig erfolgreich zu sein, sichern und verbessern wir bestehende Potentiale und schaffen neue Kompetenzen. Innerhalb unserer Matrixorganisation werden Kompetenzen und Marktchancen systematisch analysiert. Dadurch können wir Trends, Anforderungen und Chancen in unserem Marktumfeld erkennen und analysieren sowie unser Handeln danach ausrichten. Wesentliche Chancen in 2018 und den Folgejahren sehen wir aufgrund des in der Vergangenheit erfolgreich aufgebauten Know-hows im automotive Umfeld und hier speziell in den neuen Themen unter dem Schlagwort Digitalisierung oder digitale Transformation. Hier haben wir uns - auch in Kooperationen mit Partnern - so aufgestellt, dass wir heute auch größere Arbeitspakete in eigener Regie übernehmen können. Ziel ist es, dieses Know-how bei weiteren OEM's und Automobilzulieferern erfolgreich zu platzieren.

 

Braunschweig, im April 2018

Der Vorstand

gez. H.-G. Christian Krentel

gez. Karsten Kisser

gez. Carsten Becker

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2017

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Arbeit des Vorstands beratend begleitet und regelmäßig überwacht. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand umfassend über alle für die ckc ag relevanten Themen unterrichtet. Zwischen den Aufsichtsratssitzungen wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats bei Bedarf vom Vorstand über aktuelle Themen informiert.

Aufsichtsrat und Vorstand haben sich im Geschäftsjahr 2017 in sechs Sitzungen mit der Lage der Gesellschaft, der einzelnen Geschäftsfelder (Business Units) und Standorte befasst. Schwerpunkte der Aufsichtsratsarbeit waren die Jahresplanung 2017, das Risikomanagement der Gesellschaft einschließlich der regelmäßigen Durchsprache des Maßnahmenkataloges sowie organisatorische Veränderungen. Ein wichtiges Thema 2017 war die Nachfolgeplanung für den Vorstand, das vom Personalausschuss begleitet wurde.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 sowie der Lagebericht des Vorstands sind durch den von der Hauptversammlung gewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, der PKF Fasselt Schlage Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Braunschweig geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. In der Bilanzsitzung am 17. Mai 2018 wurden die Abschlussunterlagen in Anwesenheit des Abschlussprüfers ausführlich besprochen.

Der Jahresabschluss wurde vom Aufsichtsrat gebilligt und festgestellt.

 

Braunschweig, 9. August 2018

Jens Fokuhl, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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