LIOKON GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Sportanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Bender seit 2.4.2012 | Geschäftsführer |
Daniel Beitlich seit 2.4.2012 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Revikon GmbHGießenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Das Aufgabengebiet der Revikon GmbH reicht von der Entwicklung verlassener Militärgelände und Industriebrachen bis hin zur Revitalisierung von Gewerbeimmobilien, teilweise auch denkmalgeschützter Objekte in diesem Segment. Ein Schwerpunkt wird zukünftig auf der energetischen Sanierung von Bestandsimmobilien liegen. Darüber hinaus realisiert die Revikon GmbH für ihre Kunden Neubauprojekte als Gesamt-Paket. Die Wertschöpfungskette reicht von der Grundstücksaufbereitung und Baurechtschaffung bis hin zur schlüsselfertigen Fertigstellung nutzerspezifischer Mietflächen. Die Revikon GmbH hat verschiedene Tochtergesellschaften gegründet, die sich objektbezogenen Themen widmen. Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt in einem Radius von 200 km um den Firmensitz in Gießen. Ziel der Revikon GmbH ist es, in neuen Geschäftsfeldern, wie z.B. der Entwicklung von neuen Gewerbegebieten in Zusammenarbeit mit Kommunen, weiter zu wachsen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. So beschreibt es der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (kurz GdW) in seinem GdW Informationsschreiben 168 zur gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland 2023/2024. Zwar hat im Verlauf des Jahres die Inflation nachgelassen und sich der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt. Allerdings blieb die Erholung beim privaten Konsum bislang aus. In realer Rechnung sind die Einkommen in Deutschland über längere Zeit zurückgegangen. Wichtige Bereiche des Verarbeitenden Gewerbes haben an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt, insbesondere die Automobilindustrie im Zuge des Umstiegs von Verbrennern auf Elektromotoren und die Chemiebranche aufgrund der höheren Energiepreise in Europa. So verharrte die Produktion in der chemischen Industrie auf dem niedrigen Niveau, auf das sie Ende des Jahres 2022 im Zuge der Energiekrise gedrosselt wurde, schreibt der GdW. Die Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank leiteten zudem auf dem deutschen Immobilienmarkt einen deutlichen Einbruch ein. Bis zuletzt gingen deshalb insbesondere die Investitionen in Wohnbauten stark zurück. Weiter schreibt er, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % gesunken ist. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Laut Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (kurz BBSR) Expertenpanel 2024 steckt die Immobilienbranche in Deutschland inmitten einer Zeit tiefgreifender Umbrüche. Die Entwicklungen der letzten Jahre - von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie über die zwischenzeitlich drastisch gestiegenen Baukosten bis hin zu den gravierenden Zinssteigerungen - haben die Branche massiv beeinflusst. Auch strukturelle Herausforderungen wie der Fachkräftemangel, die mobile Arbeit und die Notwendigkeit zur energetischen Modernisierung von Bestandsimmobilien verschärfen die Lage. Neben den wirtschaftlichen Aspekten spielen auch regulatorische Herausforderungen eine zentrale Rolle, so der BBRS. Insbesondere die Verschärfung der Klimaschutzanforderungen und die Umsetzung der ESG-Kriterien (Environmental, Social and Governance) in der Immobilienbranche werden den Markt langfristig transformieren. Dies stellt Eigentümerinnen und Eigentümer, Investorinnen und Investoren sowie die Politik vor große Aufgaben. Im Gesamtblick, führt der BBRS aus, zeigen die Einschätzungen für 2024, dass die Unsicherheiten in der Branche weiterhin bestehen, jedoch auch Chancen für innovative Lösungen und Anpassungen bieten. Gerade in unsicheren Zeiten wird die Immobilienwirtschaft ihre Flexibilität unter Beweis stellen müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben. 2. Geschäftsverlauf Wesentliches Geschäftsfeld der Revikon GmbH ist der Erwerb und die Entwicklung von Grundstücken und Immobilien. Im Geschäftsjahr konnten fünf (Vorjahr drei) wesentliche Objekte verkauft werden. Wie bisher werden weitere Projekte betreut und umgesetzt, mit deren Verkauf in den Folgejahren gerechnet werden kann. Die Revikon GmbH bewegt sich in ihren Markt weiterhin gegen die negative Gesamtmarktentwicklung auf dem Immobilienmarkt. Dies liegt im Wesentlichen an der sehr guten Vernetzung der Gesellschaft im regionalen Raum, dem Kontakt zu weiterhin investitionswilligen und investitionsfähigen Geschäftspartnern wie bspw. der öffentlichen Hand, der Rüstungsindustrie oder dem Lebensmittelhandel. Die sehr dynamische und flexible Entscheidungsfindung der Gesellschaft, trägt zum langjährigen Erfolg bei. Im aktuellen Auftragsbestand, befinden sich neben dem Neubau der Polizeistation in Wetzlar, ein Produktionsgebäude mit Verwaltung in Wetzlar sowie ein Kindergartenneubau und eine Nahversorgungszentrum mit drei Lebensmittelmärkten in Büdingen vor ihrer Fertigstellung in 2024. Darüber hinaus werden wir unsere Liegenschaft in Heuchelheim "Auf dem langen Furt" verkaufen können. Hier rechnen wir mit einem Erlösvolumen um die TEUR 86.500. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 8.910 (Vorjahr TEUR 16.766) erzielt. Dieses Ergebnis entspricht in etwa den kurzfristigen Erwartungen der Geschäftsleitung. Die positive Veränderung des Ergebnisses gegenüber der Einschätzung der Geschäftsleitung aus dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf des Neubaus Finanzamt Nidda. Der Geschäftsverlauf wird durch die Geschäftsleitung als zufriedenstellend angesehen. 3. Lage a) Vermögenslage und Kapitalstruktur Einen Überblick über die Kennzahlen der Bilanz zum 31.12.2023 gibt folgende Übersicht:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Bilanzsumme um TEUR 6.685 auf nunmehr TEUR 154.239 erhöht. Dabei resultiert die Erhöhung des Anlagevermögens im Wesentlichen aus dem Anstieg des Finanzanlagevermögens. Die Sachanlagen steigen gegenüber dem Vorjahr nach Abzug der Abschreibungen um TEUR 781 auf TEUR 35.611. Die Finanzanlagen erhöhen sich in Summe um TEUR 4.456. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Zugang der Beteiligung für die Parkhaus Roonstraße GmbH, die aus der Grundstücksentwicklungsgesellschaft Schiffenberger Weg mbH in die Revikon übernommen wurde (TEUR 1.340). Daneben erhöhen sich die Ausleihungen an verbundene Unternehmen um TEUR 5.658, im Wesentlichen beeinflusst durch teilweise Darlehensrückzahlung der Grekon 4 GmbH in Höhe von TEUR -3.528 sowie weitere Darlehensgewährungen an die Grekon 5 GmbH (TEUR 3.500) und die Grekon 1 GmbH mit einem Betrag von TEUR 3.952 (Nennung wie in Vorjahren ohne abgerechnete Zinsen). Die Minderung des Vorratsvermögens resultiert im Wesentlichen aus erhaltenen Anzahlungen, die mit einem Betrag in Höhe von TEUR -29.417 (Vj.: TEUR 0) bilanziert und wie bisher offen von den Vorräten abgesetzt sind. Gegenläufig wirken sich dabei wesentliche Zugänge für Projekte in Wetzlar u.a. beim Neubau der Polizeistation (TEUR 8.717), Neubau für die Firma Hensoldt (TEUR 7.694) oder dem Projekt Parkhaus Sportparkstraße (TEUR 7.201) aus. Abgänge im Vorratsvermögen der Revikon GmbH zum Jahresende zeigen sich dabei im Wesentlichen für das Finanzamt Nidda (TEUR 12.075) und Grundstücksverkäufe in Butzbach-Bodenrod (TEUR 593). Die Eigenkapitalquote erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 3,1 %-Prozentpunkte auf nunmehr 63.4 %. Neben dem positiven Jahresergebnis wurden die Investitionen weiterhin durch Finanzierungen u.a. bei der Volksbank Mittelhessen, der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen oder der Sparkasse Wetzlar, aber auch durch die Gesellschafter gestützt. Es handelt sich bei den Kreditverbindlichkeiten ausschließlich um Projektfinanzierungen. Die Reduzierung der Rückstellungen um TEUR 708 resultiert im Wesentlichen aus dem reduzierten Rückstellungsbedarf für Ertragsteuern gegenüber dem Vorjahr. b) Finanzlage Die Veränderung der Finanzmittel zeigt die folgende verkürzte Kapitalflussrechnung:
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich im Berichtsjahr ein Mittelzufluss von insgesamt TEUR 16.925. Dieser setzt sich im Wesentlichen aus gesunkener Aktiva (TEUR 13.850) sowie dem Periodenergebnis (TEUR 8.910) zusammen. Gegenläufig wirkten sich die Ertragssteuerzahlungen (TEUR -5.158) und die sonstigen Beteiligungserträge (TEUR 2.633) aus. Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von TEUR -1.705. Dies ist im Wesentlichen der Effekt aus einer im Geschäftsjahr höheren Aktivität der Aus- und Einzahlungen ins Finanzanlagevermögen für Beteiligungen und Ausleihungen welche sich saldiert mit einem Effekt von TEUR -5.072 auswirken. Demgegenüber stehen die erhaltenen Beteiligungserträge des Jahres 2023 in Höhe von TEUR 3.249, die sich gegenüber dem Vorjahr annähernd halbiert darstellen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEUR -7.254. Dieser setzt sich aus der Rückführung von Bankverbindlichkeiten in Höhe von etwa TEUR -6.511 und aus der Zahlung von Zinsen im Geschäftsjahr (TEUR -771) zusammen. Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr ein Mittelzufluss in Höhe von TEUR 7.966, so dass sich der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 weiter erhöht und sich damit am Stichtag auf TEUR 29.444 erhöht hat. Die Geschäftsentwicklung der Geschäftsjahren 2024 und 2025 zeigt, dass die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens jederzeit gewährleistet sein wird. c) Ertragslage Einen Überblick über die Ergebniskennzahlen der Revikon GmbH zeigt die folgende Übersicht:
Das Rohergebnis der Gesellschaft hat sich um TEUR 5.722 gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Neben den um TEUR 3.981 reduzierten Umsätzen gegenüber dem Vorjahr, im Wesentlichen aus fehlenden Verkaufstransaktionen, wirkt sich hier die Erhöhung des Aufwands für bezogene Leistungen auf TEUR 34.232 (Vj. TEUR 11.312) negativ aus. Gegenläufige Effekte wirken dabei aus den Positionen Erhöhung der Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (TEUR 22.330; Vj. TEUR 6.682) und dem Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, die sich um TEUR 5.597 auf TEUR 3.390 gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 vermindern. Insgesamt zeigt sich in der Entwicklung des Rohergebnisses oder der Materialaufwandquote Ende 2023 der hohe Fertigstellungsgrad der bereits erwähnten Projekte, die in 2024 beendet werden, hier bspw. die neue Polizeistation in Wetzlar, Hensoldt oder das Parkhaus Sportparkstraße. Das Ergebnis nach Steuern sinkt im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.816 auf TEUR 9.285. Dies ist neben den Auswirkungen aus dem Rohergebnis im Wesentlichen der geringeren steuerlichen Belastung als Gegeneffekt zuzurechnen. Das Finanzergebnis des Geschäftsjahres beträgt TEUR 2.358 (Vorjahr: TEUR 5.820). Dies ist im Wesentlichen beeinflusst durch die geringeren Erträge aus Beteiligungen gegenüber dem Vorjahr (TEUR -5.120) sowie einer Verbesserung der Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens mit einem Plus von TEUR 1.705. Das Ergebnis nach Steuern wird im Berichtsjahr durch Zahlungen aus Steuern von Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 2.976 (Vj.: TEUR 6.233) gemindert. Dies führt zu einem Jahresüberschuss von TEUR 8.910 (Vorjahr TEUR 16.766). III. Prognosebericht Unverändert zu Vorjahren stehen auch im Jahre 2024 wieder Projekte zum Verkauf an. Weiterhin ist auch zukünftig mit einem positiven Geschäftsverlauf zu rechnen, da, wie in Vorjahren, einige interessante Zukäufe perspektivisch in Aussicht stehen. Dieser Umstand sowie der weitere Ausblick auf die kommenden Monate in unserem Geschäftsumfeld veranlassen uns zu einer insgesamt positiven Einschätzung der weiteren Entwicklungen. Dies gilt trotz der weiterhin nur schwer zu fassenden geopolitischen Krisenherde wie beispielsweise der seit Anfang 2022 existierende Krieg in der Ukraine oder den Unsicherheiten in der politischen Landschaft in Deutschland aber auch global, die das Geschäftsmodell auch in den Folgejahren aufgrund unserer guten Marktposition sowie der Sondernachfragen bspw. nach Logistikflächen, nur bedingt beeinflussen wird. Es gilt die Entwicklungen wie Zinsveränderungen oder ansteigende Energie- und Baukosten kritisch zu beobachten und frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um unser Geschäftsmodell nachhaltig auszurichten und zu stützen. Für das Jahr 2024 sind neben steigenden Mieteinnahmen, bspw. durch das Nahversorgungszentrum Büdingen mit seinen drei Supermärkten, wesentliche Verkaufsszenarien zu erwarten. Dabei handelt es sich bspw. um die bereits erwähnten Projekte Polizei Wetzlar, Produktion und Verwaltung Hensoldt, Parkhaus Sportparkstraße oder den Verkauf der Erstaufnahmeeinrichtung (kurz HEAE) in Gießen an das Land Hessen. Der Umsatz wird sich dadurch wesentlich erhöhen und etwa um TEUR 100.000 liegen. Der Gewinn nach Steuern wird vermutlich zwischen TEUR 40.000 und TEUR 50.000 liegen. IV. Chancen- und Risikobericht Für 2024 steht der Verkauf von weiteren Flächen und Objekten beispielsweise in Gießen, Nidda, Wetzlar oder Heuchelheim an. Die Grundstücke sind zumeist bereits reserviert und es ist mit einem Verkauf zu rechnen. Auch 2024 rechnen wir weiterhin nur mit einem geringen Anteil an Miet- und Forderungsausfall, da ein überwiegender Teil der Mieten weiterhin aus Verträgen mit der öffentlichen Hand resultiert. 1. Wesentliche Chancen Wie bereits vorstehenden beschrieben, werden zum Ende des Geschäftsjahres 2023 im Vorratsbestand befindliche Projekte, beispielsweise im Bereich des ehemaligen US-Depots in Gießen, dem Neubau der Polizeistation oder der Neubau Produktions- und Verwaltungseinheit der Firma Hensoldt in Wetzlar, ihre Verkaufsreife in 2024 erreichen. Daneben werden wir die vermietete Verwaltungseinheit in Gießen aus unserem Anlagevermögen heraus veräußern, so dass die Chancen 2024 auch in den nachfolgenden Jahren weiterhin sehr gut für die Gesellschaft sind. Da die Zins- und Konjunkturentwicklung auch für das Jahr 2024 für die Revikon GmbH als stabil angesehen werden können, gehen wir weiterhin von einer überschaubaren Einflussgröße für uns daraus aus. Durch Beobachtung dieser Entwicklungen, sowie frühzeitig einzuleitender Gegenmaßnahmen dazu, sehen wir uns für etwaige zukünftige Verschlechterungen etwaiger Zins- und Konjunkturaussichten gut aufgestellt. Zukäufe sind für die Folgejahre geplant, da sich das Angebot durch Schließungen und Insolvenzen stark erhöht und die Revikon als einer der Spezialisten am Markt einer der bevorzugten Ansprechpartner ist. Wir rechnen mit günstigen Gelegenheiten. 2. Wesentliche Risiken Risiken für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 bestehen im Wesentlichen durch die immer noch vorhandene konjunkturelle Eintrübung der Aussichten der deutschen Gesamtwirtschaft bzw. der Entwicklung der Inflation, auch durch die sich abzeichnenden politischen Unsicherheiten in den Vereinigten Staaten von Amerika für die Weltwirtschaft. Der immer noch stattfindende Krieg in der Ukraine unterstützt dabei die negativen Tendenzen einer Perspektiveinschätzung. Bedingt durch diese Einflüsse, die auch 2024 und darüber hinaus eine Investitionsbereitschaft und den Anlagedruck abschwächen könnten, sowie die Zins- und Inflationsentwicklung weiter nach oben treiben, bleibt auf längere Sicht immer ein gewisses Restrisiko, welches wir für 2024 zum Zeitpunkt der Erstellung diese Berichts für die Revikon ausschließen können. Für das Jahr 2025 erwarten wir aus heutiger Sicht in Bezug auf die Absatzseite ein wesentlich schwächeres Jahr als 2024. Dabei sind aber die oben genannten Auswirkungen sowie die weiteren Entwicklungen in und um Deutschland wie so oft schwer zu kalkulieren. Wie bereits in der Vergangenheit waren und sind die Baustellen der Revikon GmbH zu keiner Zeit negativ davon beeinflusst, so dass wie geplant an den Baustellen gearbeitet werden kann und wir uns aufgrund unserer sehr guten Marktposition auch noch kurzfristig gute Geschäfte zu eigenmachen werden. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken können aktuell aufgrund des Geschäftsmodells und der sehr guten Liquiditätslage weitgehend ausgeschlossen werden. Durch die Nähe der Geschäftsleitung zu allen wesentlichen Geschäftsvorfällen werden Risiken zeitnah erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Ein explizit eingerichtetes schriftlich fixiertes Risikomanagementsystem besteht daher nicht. 3. Gesamtaussage Die aktuellen Projekte der Revikon GmbH im Bereich Logistik, Wohnen, Gewerbe und Handel sind weiterhin finanziell solide geplant und auch in einem sich eventuell abschwächenden Markt sehr gut zu realisieren. Außerdem sind interessierte Kooperationspartner in jeglicher Form am Markt durchaus vorhanden. An Finanzinstrumenten kommen im Wesentlichen Bankguthaben sowie Bank- und Gesellschafterverbindlichkeiten zum Tragen. Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind mittelfristig nicht erkennbar.
Gießen, den 22. Mai 2025 gez. Daniel Beitlich, Geschäftsführer gez. Martin Bender, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sind berücksichtigt. Größenabhängige Erleichterungen nach HGB werden in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen, der Höhe nach ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Alle Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und sind daher nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag. III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den angefügten Anlagenspiegel. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 27.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, selbstschuldnerische Bürgschaften sowie durch Abtretungen von Miet-/Pachtzinsforderungen besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.149 (im VJ TEUR 4.068). Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Bei den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.912 bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von rd. TEUR 5 jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter. Bei den Ausleihungen an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, liegen Rangrücktritte in Höhe von TEUR 2.171 vor. VI. Sonstige Angaben Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr die Herren Daniel Beitlich, Kaufmann, Gießen, und Martin Bender, Kaufmann, Lahnau. Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB kann unter Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB aufgrund der Feststellbarkeit der Bezüge verzichtet werden. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer: Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 17 Arbeitnehmer (Vorjahr 17) beschäftigt. Davon sind 12 Angestellte (Vorjahr 12) und 5 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 5). Aufstellung des Anteilsbesitzes:
1) Jahresabschluss zum 31.12.2023 (noch nicht testiert) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt hinsichtlich der Ergebnisverwendung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 sind keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung, die zu einer geänderten Beurteilung der Unternehmenslage führen, eingetreten.
Gießen, den 22. Mai 2025 gez. Daniel Beitlich, Geschäftsfüher gez. Martin Bender, Geschäftsfüher
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Revikon GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Revikon GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Revikon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Gießen, den 22. Mai 2025 THEOBALD
JUNG SCHERER AG
gez. Prof. Dr. Hubert Jung, Wirtschaftsprüfer gez. Sebastian Jung, Wirtschaftsprüfer |
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