Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Standard-Metallwerke GmbH
Rustigestraße 11, 59457 Werl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johann Erich Wilms seit 25.3.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Standard-Metallwerke GmbHWerlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Standard-Metallwerke GmbH mit Sitz in Werl erfüllt zum Abschlussstichtag die Voraussetzungen einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB i.V.m. § 267 Abs. 4 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des HGB und GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Sie wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit um Zwischenergebnisse erweitert. Die Standard-Metallwerke GmbH mit Sitz in Werl ist eingetragen unter HRB 8584 beim Amtsgericht Arnsberg. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierung und Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten erfolgte nach folgenden Grundsätzen: Das Anlagevermögen (immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen) wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen enthalten ausschließlich unmittelbar zuzurechnende Einzelkosten sowie die auf diese Einzelkosten entfallenden angemessenen Teile der Gemeinkosten gem. § 255 Abs. 2 S. 2 HGB. Nicht enthalten sind Gemeinkosten gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB sowie Fremdkapitalzinsen i.S.v. § 255 Abs. 3 S. 2 HGB. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden entgeltlich erworben und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen planmäßig auf der Grundlage der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen entsprechend § 253 Abs. 5 HGB vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, deren Ermittlung bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Basis der Herstellkosten erfolgte. Sofern der Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen vorgenommen. Bei der Bewertung des in den Vorräten enthaltenen Aluminiums und Kupfers wurde von der Vereinfachungsregel der Lifo-Methode Gebrauch gemacht. Bei Ansatz der Notierung auf den Bilanzstichtag ergäbe sich für die gesamten im Vorratsvermögen ausgewiesenen Metalle ein um TEUR 1.116 (Vj.: TEUR 1.204) höherer Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Die übrigen Aktiva wurden zum Nominalwert bzw. unter zeitanteiliger Abgrenzung angesetzt. Das Gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen wurden auf Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten wurden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB passiviert. Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens wird wie folgt dargestellt: Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Sonstigen Vermögensgegenständen entfallen auf den mittelbaren Gesellschafter TEUR 806 (Vj.: TEUR 894) aus bestehender Umsatzsteuerorganschaft. Das Gezeichnete Kapital beträgt am 31. Dezember 2023 EUR 3.500.000,00. Der Posten Sonstige Rückstellungen setzt sich wie folgt zusammen (in EUR):
Die Rückstellung für Garantieleistungen wurde in Abhängigkeit von dem zugrundeliegenden Risiko in Höhe von 2,5% bis 3,5% des garantiebehafteten Umsatzes gebildet. Die Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 3.568 (Vj.: TEUR 4.561) erfolgte durch Sicherungsübereignung des gesamten derzeitigen sowie zukünftigen Warenlagers in den Räumlichkeiten in Werl. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die im Warenverkehr üblichen Eigentumsvorbehaltsrechte. Die unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Mietkaufdarlehen i.H.v. TEUR 599 (Vj.: TEUR 1.522) sind durch Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert (Vorjahreswerte in Klammern):
Zur Verbesserung der Kapitalstruktur sowie der Liquidität wurden im Rahmen des sog. "echten Factorings" Forderungen an die Deutsche Factoring Bank GmbH & Co. KG, Bremen, verkauft. Hieraus ergibt sich im Berichtszeitraum ein Betrag im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB i.H.v. TEUR 10.517. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Umsatzerlösen von TEUR 118.506 sind Exporterlöse in Höhe von TEUR 82.075 enthalten. Diese gingen fast ausschließlich in das europäische Ausland. Die Vergleichszahlen für das Vorjahr waren TEUR 116.583 und TEUR 76.741. In den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind Versicherungsentschädigungen i.H.v. TEUR 400 sowie Energiesteuererstattungen für Vorjahre i.H.v. TEUR 121. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für Gewährleistungen i.H.v. TEUR 514 (Vj.: TEUR 0). Unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen ist ein Betrag i.H.v. TEUR 100 aus der Abschreibung der Beteiligung an der Carl Froh Tubes GmbH enthalten. Aus Gründen der besseren Darstellung der Ertragslage wurde das Sonstige Fertigungsmaterial in Höhe von TEUR 2.993 von den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialaufwand umgegliedert. V. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer Der Mitarbeiterbestand setzte sich wie folgt zusammen:
Daneben bestanden durchschnittlich 22 (Vorjahr: 23) Ausbildungsverhältnisse. 2. Mutterunternehmen gemäß § 285 Nr. 14 HGB Die Geschäftsanteile der Gesellschaft werden von der WG Anlagenbau-Beteiligungs GmbH, Menden, gehalten. Diese ist Herrn Johann Erich Wilms voll zuzurechnen und eingetragen unter HRB 9753 beim AG Arnsberg. 3. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Die Beteiligungen sind unter Aktiva A. III. Finanzanlagen ausgewiesen. 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat von der dem mittelbaren Gesellschafter Johann Erich Wilms zuzurechnenden HW-Immobilien GmbH & Co. KG Mitte Gebäude und Lagerflächen mit einem Mietzins im Berichtsjahr von insgesamt TEUR 706,4 angemietet. Die Mietverträge bestehen seit 2014 und sehen eine Option auf Verlängerung um jeweils ein Jahr vor. Am Bilanzstichtag bestanden Leasingverpflichtungen mit folgenden Fälligkeiten (in EUR):
Im Rahmen von Vermarktungsgarantien zugunsten von zwei Schwestergesellschaften wurden gegenüber einer Leasinggesellschaft unwiderrufliche Rückkaufsangebote abgegeben. Der zum 31.12.2023 offene Saldo beläuft sich auf TEUR 107. 5. Honorar des Abschlussprüfers Das auf das Geschäftsjahr 2023 entfallende Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen ist in der Gewinn- und Verlustrechnung i.H.v. TEUR 20 enthalten. 6. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 7. Übrige Angaben Im Geschäftsjahr war der Kaufmann Johann Erich Wilms als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Wilms hat von der Gesellschaft keine Vergütung erhalten.
Werl, 23.09.2024 gez. Johann Erich Wilms Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 28.09.2024. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Standard-Metallwerke GmbH (im Folgenden: Standard-Metallwerke), Werl, ist ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich der Fertigung von nahtlos gezogenen Rohren aus NE-Metallen wie Kupfer und Aluminium nebst zahlreichen verschiedenen Legierungen. Wir produzieren ausschließlich an unserem einzigen Standort in Werl. Dabei stellt die Automobilindustrie den für uns wesentlichen Markt dar. Als langjähriger Partner entwickeln und liefern wir Lösungen für Wärmetauscher, Flüssigkeitsleitungen sowie für mechanische und elektrische Anwendungen im Zusammenhang mit Automobilen. Die von uns produzierten Rohre finden insbesondere in den Bereichen Kraftstoff-, Ölleitungs- und Klimatisierungssystemen Anwendung. Im Berichtszeitraum lag der Exportanteil unserer Produkte bei rund 2/3. 2. Forschung und Entwicklung Wir legen den Fokus unserer Entwicklungsaktivitäten auf Problemlösungen für unsere Kunden und bieten ihnen an, sie im Rahmen unseres Projektmanagements von der Produktidee über ihre Realisierung bis hin zur Serienproduktion zu betreuen. Durch stetige Optimierung der Legierungen haben wir Fortschritte bei der Entwicklung der Korrosionsbeständigkeit von Aluminium erlangt und ermöglichen damit unter anderem Alternativen zu Kupferrohren. Wir sorgen für eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung unserer Produkte und Produktionsabläufe und sind bestrebt, unseren hohen technischen Standard zu erhalten und auszubauen, um am Weltmarkt weiterhin konkurrenzfähig sein zu können. Wir verzichten auf quantitative Angaben zum Faktoreinsatz und zu den Ergebnissen der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, da diese Informationen für den verständigen Adressaten nicht wesentlich sind. Wesentliche Veränderungen der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. 3. Qualitätsmanagement, Umwelt und Personal Qualität ist in unserem Unternehmen ein vorrangiges Ziel und ein dynamischer Prozess. Dahinter steht ein entsprechendes Qualitätsmanagement, um die Weiterentwicklung der Prozesse zu gewährleisten. Unser hohes Qualitätsniveau wird durch interne und externe Audits regelmäßig überprüft und bestätigt. Die Gesellschaft unterliegt den Qualitätsstandards wie ISO/TS16949, ISO 14001, ISO 50001, ISO 9001 sowie weiteren kundenspezifischen Qualifizierungen, die deutlich über das Regelnormwerk hinausgehen. Gesundheits- und Umweltstandards sind ebenfalls zertifiziert. Die Produktionsmittel sind auf dem neuesten Stand der Technik und bieten die Möglichkeiten, die Produkte optimal zu fertigen. Wir denken und handeln nachhaltig und zukunftsorientiert. Deshalb planen und arbeiten wir so, dass die Umwelt so wenig wie möglich belastet wird. Der Umweltschutz genießt einen hohen Stellenwert und wir sind nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Wir trennen Prozessausschuss und Schrotte, soweit möglich, sortenrein. Dadurch erreichen wir eine sehr hohe Recycling-Quote, die auch wirtschaftlich vorteilhaft ist. Schon seit vielen Jahren nutzen wir die Abwärme der Kompressoren für die Heizung des Verwaltungsgebäudes. Im Jahresmittel kann dadurch ca. die Hälfte des Wärmebedarfs gedeckt werden. Zur Stromgewinnung haben wir umfangreiche Photovoltaikanlagen auf unseren Werkshallen installiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 wurde vor allem durch hohe Energiepreise, eine zunehmende Inflation, ökonomische Instabilitäten wichtiger internationaler Partner, verstärkte geopolitische Unsicherheiten sowie durch herausfordernde Finanzierungsbedingungen belastet. Demzufolge sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) ging im Jahr 2023 um 2,0% zurück. Trotz der konjunkturellen Schwächephase zeigt sich hingegen der Arbeitsmarkt stabil. Im Jahr 2023 war ein Anstieg bei der Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland um 0,7% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Die Entwicklung unserer Geschäftstätigkeit wird maßgeblich durch die Entwicklung der Automotivebranche beeinflusst, da der genannte Industriezweig den für uns entscheidenden Geschäftsbereich darstellt. Dabei ist insbesondere die Anzahl der PKW-Zulassungen ein entscheidender Indikator. Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14% mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4% weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden. 2. Geschäftsverlauf Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich eine im Vorjahresvergleich leicht positive Umsatzentwicklung. Neben einer Umsatzsteigerung von TEUR 1.923 auf TEUR 118.506 hat sich auch die Gesamtleistung um TEUR 1.756 auf TEUR 118.941 erhöht. Dies entspricht einer Zunahme von 1,5%. Vor allem wegen gestiegener Materialaufwendungen sowie der Verlustübernahme einer Tochtergesellschaft verringerte sich das Jahresergebnis im Berichtsjahr auf TEUR -471 (Vj.: TEUR 1.180). Auch im Berichtsjahr wurde weiterhin das Geschäft mit Halbzeug durch die margenstärkeren und weniger metallintensiven Komponenten substituiert: so liegt der Umsatzanteil von qualitativ hochwertigen und innovativen Komponenten im Berichtsjahr mit TEUR 30.577 (Vorjahr: TEUR 27.685) über dem Vorjahresniveau. Im Berichtszeitraum haben sich gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen im Hinblick auf die organisatorische Struktur, Standorte, Produktgruppen, Geschäftsprozesse, Absatzmärkte sowie die für das Geschäft relevanten externen Einflussfaktoren ergeben. 3. Lage a) Ertragslage Für das Berichtsjahr ergibt sich bezogen auf den Umsatz eine gegenüber dem Vorjahr positive Entwicklung der Gesellschaft. Unter Berücksichtigung der im Berichtsjahr realisierten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 118.506 (Vorjahr: TEUR 116.583), einer Bestandsveränderung in Höhe von TEUR 353 (Vj.: TEUR 518) und aktivierter Eigenleistungen in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 84) stieg die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.756 auf TEUR 118.941 (Vj.: TEUR 117.185). Bei einer im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlichen Anzahl an Mitarbeitern von 386 (Vorjahr: 366) ergibt sich eine im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Gesamtleistung pro Mitarbeiter von TEUR 308 (Vorjahr: TEUR 320). Die Wareneinsatzquote liegt mit 73,0% der Gesamtleistung über dem Vorjahresniveau. Der Rohertrag i.H.v. TEUR 32.861 fiel um TEUR 839 unter den Vorjahreswert. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.788 auf TEUR 19.307 erhöht: bei einer durchschnittlichen Beschäftigtenzahl von 386 (Vj.: 366) liegen die durchschnittlichen Lohnkosten je Mitarbeiter damit bei TEUR 50,0 (Vj: TEUR 47,9). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen haben sich um TEUR 193 gegenüber 2022 verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 9.580 um TEUR 537 unter dem Vorjahreswert. Das Finanzergebnis hat sich nach TEUR -1.995 im Vorjahr auf nunmehr TEUR -2.118 verschlechtert. Grund hierfür ist im Wesentlichen die Ergebnisübernahme einer Tochtergesellschaft: im Berichtszeitraum waren Verluste in Höhe von TEUR 1.567 (Vj.: TEUR 1.765) zu übernehmen. Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag i.H.v. TEUR 283 (Vj.: TEUR 652) und den sonstigen Steuern i. H. v. TEUR 1 (Vj .: TEUR 2) ergibt sich für das Berichtsjahr abschließend ein Jahresergebnis i. H. v. TEUR -471 (Vj .: TEUR 1.180). Aufwendungen und Erträge aus wesentlichen Inflations- und Wechselkurseinflüssen liegen im Berichtsjahr nicht vor. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist im Berichtsjahr weiterhin als stabil zu beurteilen. Wesentliche Investitionen in das Anlagevermögen betrafen im Berichtsjahr den Maschinenpark. Zum Abschlussstichtag bestanden keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen bzw. bedeutsame Investitionsvorhaben. Die ausreichende Liquidität der Gesellschaft und die Fähigkeit zur Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen innerhalb der Zahlungsfristen waren während des gesamten Geschäftsjahres 2023 sichergestellt. Die Standard-Metallwerke hat mit ihrer Gesellschafterin WG Anlagenbau- Beteiligungs GmbH ein Kontokorrentverhältnis zum Zwecke der Verbuchung der Geschäftsbeziehungen geschlossen. Der Saldo dieses Kontokorrentkontos kann sowohl Schuld- als auch Forderungscharakter annehmen, auf ihm werden insbesondere die von der WG Anlagenbau- Beteiligungs GmbH an uns vergebenen Kredite bzw. die von uns vorgenommenen Geldanlagen erfasst. Zum Bilanzstichtag bestand eine Forderung i. H. v. TEUR 7.800 (Vj.: TEUR 6.970). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch planmäßige Tilgungen von TEUR 4.561 auf TEUR 3.568 verringert. Wesentliche Änderungen von Kreditkonditionen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht ergeben. Zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit bestehen diverse Mietkaufdarlehen, diese haben zum 31.12.2023 einen Saldo von TEUR 599 (Vj.: TEUR 1.522) und eine Restlaufzeit von 12 Monaten. In Bezug auf die Kapitalstruktur verweisen wir auf unsere Berichterstattung zur Vermögenslage. c) Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10 auf TEUR 29.574 erhöht. Auf der Aktivseite der Gesellschaft hat sich der Buchwert des Anlagevermögens saldiert nach Zugängen, Abschreibungen sowie Abgängen um TEUR 883 auf TEUR 5.870 vermindert. Die Vorratshaltung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 956 und hat einen relativen Anteil an der Bilanzsumme von 36,0% (Vj.: 32,8%). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen nahmen maßgeblich wegen der höheren Dotierung des gruppeninternen Geldanlagekontos um insgesamt TEUR 975 auf TEUR 7.900 zu. Das Eigenkapital änderte sich um den Jahresfehlbetrag auf TEUR 14.271 (Vj.: TEUR 14.743). Bei einer gestiegenen Bilanzsumme liegt die Eigenkapitalquote damit bei 48,3% (Vj.: 49,9%). Das Fremdkapital beträgt im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 15.303. Das langfristige Fremdkapital betrifft Bankdarlehen sowie Mietkaufdarlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: dieser Saldo hat sich durch planmäßige Tilgungen um TEUR 1.583 auf TEUR 2.584 vermindert. Insgesamt erhöhte sich das kurz- und mittelfristige Fremdkapital um TEUR 2.065 auf TEUR 12.719, es hat damit einen Anteil von 43,0% an der Bilanzsumme (Vj.: 36,0%). Der Deckungsbeitrag A (Eigenkapital/Anlagevermögen) ist von 218,3% auf 243,1% ebenso wie der Deckungsbeitrag B ((Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) / Anlagevermögen) von 280,0% auf 287,1% gestiegen. Die erzielten Deckungsquoten sind weiterhin als positiv zu beurteilen. Die Strukturkennzahlen verdeutlichen, dass die Vermögenslage der Gesellschaft auch weiterhin als positiv einzustufen ist. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung wurden sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur wertorientierten Unternehmenssteuerung bedient sich die Standard-Metallwerke bedeutender Bilanz-, Liquiditäts- und GuV- Kennzahlen. Wie bereits in den Vorjahren ziehen wir für Zwecke der erfolgsorientierten Steuerung das EBITDA und das EBIT als finanzielle Leistungsindikatoren heran. Das EBITDA, als erste wesentliche Steuerungsgröße, resultiert aus dem um das Zinsergebnis, die Ertragsteuern, die Abschreibungen und die außergewöhnlichen Ergebniseffekte bereinigten Jahresüberschuss. Das EBITDA beträgt im Berichtsjahr TEUR 3.973 und ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.091 gesunken. Das EBIT dient als zweite wesentliche, finanzielle Steuerungsgröße des Unternehmens. Es resultiert aus dem um Abschreibungen geminderten EBITDA. Im Geschäftsjahr 2023 liegt das EBIT mit TEUR 1.931 um TEUR 1.898 unter dem Niveau des Vorjahres. Unsere steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren EBITDA und EBIT haben sich gegenüber 2022 deutlich gemindert. Auch die Entwicklung der EBITDA- bzw. der EBIT-Margen haben sich rückläufig entwickelt. Die genannten Rentabilitätskennzahlen drücken aus, welches operative Ergebnis durch einen Jahresumsatz erzielt worden ist und ergeben sich aus dem Verhältnis von EBITDA bzw. EBIT zu den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres: die EBITDA-Marge sank von 5,20% im Vorjahr auf 3,35%, ebenso die EBIT-Marge von 3,28% auf 1,63%. Die vom Finanz- und Steuerergebnis unabhängigen Rentabilitätskennzahlen verdeutlichen, dass die Gesellschaft im operativen Betriebsergebnis einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen hat. Damit konnte die im Rahmen der Lageberichterstattung des Vorjahres prognostizierte Entwicklung nicht vollständig erreicht werden: zwar hat sich der moderate Umsatzanstieg tatsächlich eingestellt, höhere Kosten vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2023 führten aber zu einem schwächeren EBITDA und EBIT als vorhergesagt. In Bezug auf die Prognose für die von uns zugrunde gelegten finanziellen Leistungsindikatoren für das laufende Geschäftsjahr 2024 verweisen wir auf unsere Ausführungen im anschließenden Abschnitt 'III. Prognosebericht'. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mangels Steuerungsrelevanz und Bedeutung für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Standard-Metallwerke zieht die Gesellschaft keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren heran. 6. Gesamtaussage der Geschäftsführung der Standard-Metallwerke zum Geschäftsverlauf und Für das Berichtsjahr ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr zwar ein gestiegenes Umsatzvolumen, das Jahresergebnis hat sich aber im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.651 auf TEUR -471 verringert. Die von uns herangezogenen finanziellen Leistungsindikatoren haben sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls negativ entwickelt. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist aber weiterhin als positiv zu beurteilen. III. Prognosebericht Als Prognosezeitraum haben wir DRS 20 entsprechend den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 zugrunde gelegt. Für Prognosezwecke der von uns herangezogenen finanziellen Leistungsindikatoren EBITDA und EBIT bedienen wir uns der qualitativ-komparativen Prognose. Weitere, als die im Folgenden dargestellten Sondereinflüsse auf die wirtschaftliche Lage der Standard-Metallwerke GmbH nach dem Prognosezeitraum sind derzeit nicht ersichtlich. Die Prognose unseres Geschäftsjahres 2024 wird in einem erheblichen Maße durch die branchenspezifische Entwicklung der Automotivebranche beeinflusst. Die wesentlichen Annahmen, auf denen der folgende Prognosebericht beruht, resultieren daher aus der voraussichtlichen Entwicklung der genannten Branche. Das ifo-Institut betitelt die aktuelle Konjunkturprognose für 2024 mit den Worten: "Deutsche Wirtschaft wie gelähmt". Preisbereinigt stellt man ein Wachstum von 0,2% in Aussicht, was eine erneute Absenkung zur Prognose im Winter 2023 bedeutet. Die Frühindikatoren deuten noch keine Trendwende an. Man rechnet erst im zweiten Halbjahr mit einer Erholung, als wichtiger Hebel werden dabei die Energiepreise bezeichnet. Der IWF prognostiziert ein Wirtschaftswachstum von 0,5% für das Jahr 2024 und sieht Deutschland als Schlusslicht in einer Reihe der stärksten Volkswirtschaften, während man weltweit ein Wachstum von 3% prognostiziert. Als Gründe für die Positionierung Deutschlands werden die Exportorientierung und die hohen Energiepreise genannt. In der gesamten Europäischen Union erwartet man gemäß des European Commission Economic Forecast 2024 ein Wachstum von 0,9% (Vorjahr 0,5%) bei einer Inflationsrate von immer noch 3% (Vorjahr 6,3%). Für Deutschland erwartet ECEF einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3%. Es zeichnen sich also erhebliche Risiken für den Industriestandort Deutschland ab. Viele Zulieferer müssen investieren, werden jedoch zusätzlich neben hohen Energie- und Rohstoffpreisen vom hohen Zinsniveau belastet. Zeitgleich dämpft ein gesunkenes Reallohnniveau die Nachfrage der privaten Konsumenten. So werden die kommenden fünf Jahre laut der aktuellen GAES Studie von KPMG von steigenden Kosten und geringerer Profitabilität geprägt sein. Auch hier nennt man als wesentliche Treiber hohe Energiekosten, Zinsniveau und Inflation. Knapp die Hälfte der befragten Führungskräfte der Automobilindustrie betrachten sowohl die Volatilität der Rohstoffpreise als auch den Mangel an Arbeitskräften als 'sehr besorgniserregend bis extrem besorgniserregend'. Zudem wird der fortwährende Krieg in der Ukraine auch unser Geschäftsjahr 2024 beeinflussen. Die allgemeine Situation am Beschaffungsmarkt zeichnet sich dadurch aus, dass wir mit Preissteigerungen über alle Beschaffungssortimente konfrontiert werden. Höhere Einkaufspreise, getrieben durch einen kräftigen Anstieg von Rohstoff- und Energiekosten, werden mittelfristig auch Halbzeug und Endprodukte verteuern. Wir halten mit Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität dagegen. Wir streben an, die Kostensteigerungen, z.B. im Bereich der Energie, weitestgehend zu kompensieren: so konnte z.B. der Energieverbrauch durch Investitionen in energieeffizientere Technologien bereits spürbar gesenkt werden. Zusätzlich werden mit Hilfe eines Effizienzprogramms Synergien innerhalb der Wilms-Gruppe genutzt. Darüber hinaus müssen wir unvermeidbare Kostensteigerungen bestmöglich abschwächen. Auftragsverschiebungen sind durch Beeinträchtigung der Lieferketten auch weiterhin möglich. Globale Auswirkungen, wie z.B. bilaterale Länderbeziehungen mit Auswirkungen auf mögliche Zölle, Abnahmebeschränkungen, Ausweitung der Restriktionen durch Kriegsauswirkungen etc. sind nicht abschließend überschaubar. Im Bereich der E-Mobilität konnten wir bereits neue Produkte am Markt platzieren. Hier gilt es, rechtzeitig auf aktuelle technische Anforderungen der Kunden zu reagieren. Im Jahr 2023 wurden weitere Projekte mit mehrjähriger Laufzeit gewonnen. Dementsprechend bauen wir unsere Maschinenkapazität und Automatisierung aus. Der Start in das Jahr 2024 ist insgesamt als verhalten zu bewerten. Im zweiten Halbjahr zeichnet sich eine spürbar verschlechterte Auftragslage im Bereich der Flachleiterproduktion mit Auswirkungen auf die Ertragslage ab. Die sogenannte Umweltprämie als Absatzförderung für die E- Mobilität im heimischen Automobilmarkt ist ausgelaufen. Zusätzlich sind europaweit die Abrufe von Produkten im Umfeld der Elektrofahrzeuge eingebrochen. Wir müssen auch 2024 vorbereitet sein, unsere Kapazitäten zu skalieren, um auf kurzfristige Einbrüche reagieren zu können. Aufgrund der vorstehend dargelegten externen und internen Sachverhalte planen wir mit einem deutlichen konjunkturell bedingten Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr, profitieren aber zeitgleich vom Anlauf renditestarker Projekte. Wir planen für das Jahr 2024 im operativen Bereich (vor Ergebnisübernahme) mit einem zum Jahr 2023 deutlich rückläufigen metallbereinigten EBIT und EBITDA. Der Ausblick auf das Gesamtjahr 2024 bekräftigt die von uns prognostizierte Entwicklung der herangezogenen finanziellen Leistungsindikatoren. Für nichtfinanzielle Leistungsindikatoren verzichten wir mangels Steuerungsrelevanz und Bedeutung für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Standard-Metallwerke GmbH auf die Angabe von Prognosewerten. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken Unsere Halbzeugsparte stellt ein solides Fundament dar, welches auch zur wettbewerbsfähigen Eigenversorgung der Komponentenfertigung an Bedeutung gewonnen hat. Wir gehen davon aus, dass ein nachhaltiger Ausbau des Geschäftsfelds der Komponentenfertigung mittel- bis langfristig den Erfolg der Standard-Metallwerke GmbH sichern kann. Zunehmend an Bedeutung gewinnt der Bereich Elektromobilität. Im Komponentenbereich zeichnen sich fortwährend neue Anwendungszwecke und Chancen in der Elektromobilität ab, beispielsweise im Bereich des Thermomanagements sowie der Klimatisierung des Fahrgastraums. Die Nachfrage nach unseren Produkten ist im Wesentlichen von der Automobilproduktion abhängig. Die Automobilproduktion kann unter anderem durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie den Anstieg von Energiepreisen, Zinsen, Tarifvereinbarungen, behördlichen Auflagen und anderen Faktoren beeinflusst werden. Eine sichere Versorgung mit bezahlbarer Energie ist ein wichtiger Baustein für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland. Der einsetzende Fachkräftemangel wird auch vor unserer Branche keinen Halt machen. Diesem Trend begegnen wir mit einem wettbewerbsfähigen Vergütungssystem und internen Weiterbildungsmöglichkeiten. Zusätzlich setzen wir als Ausbildungsbetrieb auch auf den Berufsnachwuchs und stellen in jedem Jahr Auszubildende für alle Abteilungen ein. Seit 2020 sind wir als "familienfreundliches Unternehmen" zertifiziert. Neben branchenweiten Risiken stehen zusätzliche weltweite Unsicherheiten, wie z.B. neue Handelsbeschränkungen oder eine zunehmend restriktive Klimapolitik im Raum. Die Euro 7 Abgasnorm setzt die OEM weiter unter Druck, da die Abgasnachbehandlung aufwendiger und damit teurer wird. Hohe Energiepreise, Fachkräftemangel und zunehmender Wettbewerbsdruck verschärfen die Situation zusätzlich. Ein anhaltend hohes Zinsniveau, hohe Rohstoff- und Energiekosten und steigende Anforderungen an die Nachhaltigkeit belasten die Profitabilität. Es gilt, die externen und internen Risiken rechtzeitig zu erkennen und Vorsorgemaßnahmen einzuleiten. Einseitig auf Verbrenner ausgerichtete Produktportfolios werden als kritisch eingestuft. Laut VDA befindet sich die Automobilindustrie in einer Zeitenwende. Die "Multi-Krisen" treffen die deutsche Automobilindustrie inmitten einer beispiellosen Transformation. Es ist ein Wandel, der bereits ohne die aktuellen Krisen großen Druck auf unsere Branche ausübt. Dabei erreichen die deutschen Konzernmarken im Bereich der Elektromobilität einen Marktanteil von 44% in Europa, während in den USA (9%) und in China (5%) Wachstumspotenzial vorhanden ist. In der "Global Automotive Supplier Study" (Roland Berger Strategy Consultants und Lazard) wird ein sich verlangsamendes Wachstum projiziert. Dabei stehen insbesondere auch die Zulieferer vor neuen technologischen Herausforderungen. Die Herausgeber der Studien raten zu einer Überarbeitung der Unternehmensstrategie und einer nachhaltigen Optimierung der Kostenstruktur. Eine nachhaltige Produktion, bei der auch ökologische Aspekte eine Rolle spielen, gewinnt an Bedeutung. Eine generelle Zunahme von Komplexität und Regulierungsdruck ist zu erwarten. In der Branche erwartet man mittelfristig gute Chancen auf profitables Wachstum, kurzfristig wird Gegenwind in Form von Inflation und hohen Zinsen erwartet. In der von KPMG veröffentlichten Studie "GAES 2022" erwarten 70% der befragten Personen auch ohne regulatorische Eingriffe des Staates ab etwa 2030 eine Kostenparität von Elektro- und Verbrenner-Technologie, was die Akzeptanz der E-Mobilität im Markt deutlich steigern soll. Fahrzeugflotten, wie z.B. die großer Versicherungsunternehmen werden zunehmend auf elektrische Fahrzeuge umgestellt. Die Branche hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2025 eine CO 2 Neutralität des Fuhrparks zu erreichen. TCO-Berechnungen weisen bereits ohne Subventionen beim Erwerb einen Kostenvorteil von bis zu 15% gegenüber Verbrennerfahrzeugen aus. Allerdings erwartet man einen weiterhin volatilen Energiemarkt, so dass die Güte der Prognose darunter leidet. Währenddessen wird ein Großteil der Forschungs- und Entwicklungsbemühungen in die Themen Antrieb (Batterien, aber auch Hybridisierung und Biofuel), autonomes Fahren und AI investiert. Das könnte Druck auf das bestehende Modell-Portfolio ausüben, da bestehende Technologie schnell veraltet sein wird. Der Höhepunkt der globalen Produktion von Verbrenner-Fahrzeugen wird um 2025 erwartet. Man erwartet bei reinelektrisch betriebenen Fahrzeugen deutlich weniger, dafür aber wertvollere Bauteile, was Druck auf die Zulieferer ausüben wird. Die Industrie wird 65% weniger Zeit bei der Montage dieser Fahrzeuge benötigen, der elektrische Antriebstrang wird bis zu 1.400 traditionelle Komponenten im Antrieb ersetzen. In der Europäischen Union sollen ab 2035 alle zugelassenen Neuwagen lokal emissionsfrei sein. Das "Fit for 55"-Maßnahmenpaket der Europäischen Union beschleunigt den Transformationsdruck in der Automobilindustrie. Bereits 2030 sollen die Emissionen um 55% reduziert werden. Im Sommer 2024 kommt noch einmal Bewegung in das von der EU ausgerufene Verbrenner-Verbot für Neuzulassungen ab 2035, denn bis zum Herbst wird eine Entscheidung fallen, ob es Ausnahmen für E-Fuels geben wird. Zur Stärkung unserer Marktposition werden wir die Kompetenzen als Zulieferer für die Elektromobilität im Bereich Flachleiter und Komponenten weiter ausbauen. Gleichzeitig werden wir ein verlässlicher Partner der Automobilhersteller bleiben, wenn intelligente und effiziente Produkte im Umfeld konventioneller Antriebe gefragt sind. Unser Business Development fokussiert sich weiter auf die Entwicklung und Vermarktung von Produkten für bestehende Märkte und Zukunftsmärkte. Hinsichtlich der Verlustübernahme einer Tochtergesellschaft werden derzeit Überlegungen geprüft, den zugrundeliegenden Ergebnisabführungsvertrag in 2024 zur Entlastung unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu beenden. Beschaffungsrisiken Grundsätzlich können sich auf der Beschaffungsseite Risiken aus dem unerwarteten Anstieg der Preise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, insbesondere Kupfer und Aluminium, ergeben. Vor dem Hintergrund, der steigenden Rohstoffnachfrage und des weitgehend unveränderten Rohstoffangebots ist mittelfristig mit einem Anstieg der Rohstoffpreise zu rechnen. Die Rohstoffknappheit kann sich 2024 weiter fortsetzen. Grundsätzlich besteht auch auf Seiten der Zulieferer die Gefahr von Insolvenzen und das Risiko von Engpässen im Bereich der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Die Standard-Metallwerke GmbH verfügt über ein Risikomanagement, in dem Performance und Bonität der Lieferanten regelmäßig überwacht werden. Wir streuen das Risiko durch an die Situation angepasste Sourcing Strategien. Fragile Wertschöpfungsketten und anhaltend volatile Rohstoffpreise werden generell als eine große Herausforderung in der Branche wahrgenommen. Qualitätsrisiken Wesentliche Risiken können sich aus nicht erkannten Materialfehlern ergeben, die angesichts der hohen Stückzahlen der abgesetzten Produkte zu nennenswerten Garantieaufwendungen führen können. Ursachen hierfür sind unter anderem die immer kürzer werdenden Produktzyklen und komplexeren Anforderungen an die Produkte und dass sich auch bei höchstmöglicher Qualitätskontrolle Fehler nicht vollständig ausschließen lassen. Das Unternehmen versucht im Rahmen kontinuierlicher Prozessverbesserungen z.B. im Rahmen der Wareneingangskontrolle und interner Prüfungen und Audits, das Risiko zu minimieren. Es wird darauf ankommen, auch künftig für diese unvermeidlichen Restrisiken einen angemessenen Versicherungsschutz vorzuhalten. Insgesamt schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos für den verbleibenden Prognosezeitraum als gering ein. Dem Garantierisiko wird darüber hinaus durch eine ausreichend bemessene Garantierückstellung Rechnung getragen. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende Risiken sind für den von uns zugrunde gelegten Prognosezeitraum nicht ersichtlich. Die Gesellschaft weist mit einer Eigenkapitalquote in Höhe von 48,3% (Vorjahr: 49,9%) eine sehr stabile Eigenkapitalsituation auf. Darüber hinaus sind aufgrund des mit der Wilms- Gruppe bestehenden Kontokorrentverhältnisses die ausreichende Liquidität der Gesellschaft und die Fähigkeit zur Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen für den Prognosezeitraum sichergestellt. Sonstige Risiken Rechtliche Risiken aus juristischen Auseinandersetzungen, Finanzrisiken, Produktionsrisiken, Personalrisiken, Umweltrisiken, IT-Risiken, Investitionsrisiken oder sonstige Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Gesamtbild der Risikolage der Standard-Metallwerke Derzeit sind keine Risiken für die Standard-Metallwerke GmbH erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig gefährden könnten. Die Risikosituation für die Standard- Metallwerke GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die dargestellten Risiken werden von uns nicht quantifiziert, da dies auch nicht zur internen Steuerung erfolgt und vor dem Hintergrund der ohnehin geringen Eintrittswahrscheinlichkeit der genannten Risiken die quantitativen Angaben für den verständigen Adressaten nicht wesentlich wären. 2. Chancenbericht Die Chancensituation für die Standard-Metallwerke GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Als mittelständisches Unternehmen sind wir im Vergleich zu unseren Großkonzern-Wettbewerbern besonders flexibel. Wie bereits dargestellt, liegt die entscheidende Chance der Standard-Metallwerke GmbH im weiteren Ausbau der Produktion und des Vertriebes von qualitativ hochwertigen und innovativen Komponenten für die Automobilindustrie. Mit neuartigen Produkten im Bereich der E-Mobilität werden wir uns auch in Zeiten des Wandels als verlässlicher Partner der Automobilhersteller erweisen. Wir begegnen den Herausforderungen eines volatilen Umfeldes mit Flexibilität, Rationalisierung und weiterer Transformation des Unternehmens. Wir gehen nicht davon aus, dass kurzfristig ein disruptiver Technologiesprung die E-Mobilität zur dominierenden Antriebsart macht. Stattdessen wird mittelfristig auf den globalen Märkten ein Mix aus Verbrennungsmotoren, Hybrid-Antrieben und reinen Elektroantrieben die Mobilität darstellen. Nur durch eine Politik der kontinuierlichen Kostenreduktion können wir den zunehmenden internationalen Anforderungen an den Preiswettbewerb gerecht werden. Dem wachsenden Anteil an E-Mobilität begegnen wir mit neuen Produkten im Umfeld der Stromversorgung, aber auch im Bereich der weiteren Peripherie, wie z.B. medienführenden Leitungen. Entsprechende Nominierungen liegen bereits vor. Für Komponenten zur Verwendung in Verbrennungsmotoren konnten wir schon Nachfolger buchen, teilweise mit verlängerten Laufzeiten. Eine weitere Chance für uns als weltweit tätiges Unternehmen im Bereich der Fertigung von nahtlos gezogenen Rohren aus NE-Metallen wie Kupfer und Aluminium liegt darin, dass wir in der Lage sind unterschiedliche Branchen zu bedienen. Zwar liegt unser gegenwärtiger Fokus im Bereich der Automobilindustrie, jedoch sind wir auch in der Lage das Industriegeschäft auszubauen. Die dargestellten Chancen werden von uns nicht quantifiziert, da dies auch nicht zur internen Steuerung erfolgt. Die Einschätzung der genannten Chancen wurde zum Bilanzstichtag vorgenommen. Für die Beurteilung der Chancen wurde der bereits im Prognosebericht festgelegte Prognosezeitraum zugrunde gelegt. Nach Abschluss des Berichtszeitraums haben sich die Chancen in ihrer Bedeutung nicht geändert. Neue Chancen nach Schluss des Berichtszeitraums sind ebenfalls nicht aufgetreten. V. Risikomanagementsystem Das standardisierte Risikomanagementsystem zur Früherkennung wesentlicher und bestandsgefährdender Risiken ist ein integraler Bestandteil der Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungssysteme unserer Gesellschaft. Es umfasst neben der systematischen Identifikation die Bewertung, Steuerung, Dokumentation, Kommunikation und Überwachung von Risiken. Grundsätze, Prozesse und Verantwortlichkeiten im Risikomanagement sind in unserem Managementhandbuch geregelt. Unsere Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt überwiegend durch Banken- sowie Gesellschafterdarlehen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unserer Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Der mit der Deutsche Factoring Bank GmbH & Co. KG, Bremen, geschlossene Vertrag dient der Minimierung des Ausfallrisikos der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Verbesserung der kurzfristigen Liquidität. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen wesentlichen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Werl, 23.09.2024 gez. der Geschäftsführer Johann Erich Wilms Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Standard-Metallwerke GmbH, Werl Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Standard-Metallwerke GmbH, Werl, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Standard-Metallwerke GmbH, Werl, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Menden, 24.09.2024 ziegler
audit/tax 21 GmbH
Ziegler, Wirtschaftsprüfer |
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