Krinner
Schraubfundamente GmbH
Straßkirchen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023
Lagebericht
1. Kernaktivitäten der Gesellschaft
Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2022/2023
in den Teilbereichen Fundamentbau sowie Vertrieb und
Montage von Schraubfundamenten tätig.
Für die Montage der Schraubfundamente bietet die
Gesellschaft selbst entwickelte Maschinen und Roboter an.
Zu den Anwendungsgebieten im Fundamentbau zählen unter
anderem Holzbau, Werbe- und Verkehrstechnik, Stadt- und
Galabau, Hallen- und Containerbau sowie Zaunbau.
2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Der Markt scheint zunehmend bereit für die
breite Anwendung des Schraubfundaments als Alternative zu
Beton. Besonders im Nordamerikanischen Raum werden erste
größere Projekte im Infrastrukturbereich
erwartet. Auch in Europa kündigt sich eine zunehmende
Öffnung des Marktes für die Verwendung von
Schraubfundamenten an. Dies ist im Zusammenhang zu den
erforderlichen Zertifizierungen zu sehen.
3. Geschäftsverlauf
Das Umsatzziel konnte entgegen unserer Prognosen
nicht erreicht werden. Im Jahresüberschuss enthalten
sind Erträge aus bereits abgeschriebenen
Darlehensforderungen in Höhe von 133 TEUR.
Zum Stichtag des Berichtsjahres waren im Unternehmen
50 Mitarbeiter beschäftigt, 7 davon in Teilzeit. Zum
Stichtag des Vorjahres waren 45 fest angestellte
Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, 5 davon in
Teilzeit.
4. Darstellung der Lage
4.1. Ertragslage
|
01.04.2022-31.03.2023
|
01.04.2021-31.03.2022
|
Änderung ggü. d. Vorjahr in
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
1. Rohergebnis
|
10.531,0
|
13.113,9
|
-2.582,9
|
2. Personalaufwand
|
2.455,5
|
1.872,4
|
583,1
|
3. Abschreibungen
|
595,2
|
919,1
|
-323,9
|
4. Sonstige betriebliche
Aufwendungen
|
7.776,5
|
9.259,9
|
-1.483,4
|
5. Finanzerträge
|
311,7
|
26,4
|
285,3
|
6. Finanzaufwand
|
104,4
|
21,3
|
83,1
|
7. EE-Steuern
|
222,0
|
0,0
|
222,0
|
8. Sonstige Steuern
|
4,8
|
4,9
|
-0,1
|
9. Jahresergebnis
|
-315,7
|
1.062,7
|
-1.378,4
|
Die Abschreibungen enthalten
außerplanmäßige Abschreibungen auf
Sachanlagen in China in Höhe von 150 TEUR.
4.2. Finanzlage
4.2.1. Kapitalstruktur
Das Eigenkapital hat sich aufgrund des aktuellen
Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr verringert, die
Eigenkapitalquote liegt bei 41,96 % (Vorjahr:
42,48 %).
Die Rückstellungsquote liegt bei 9,06 %
(Vorjahr: 10,97 %), die Verbindlichkeitenquote bei
48,98 % (Vorjahr: 46,55 %). Die Verbindlichkeiten belaufen
sich auf 7.521 TEUR (Vorjahr: 7.406 TEUR).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
betragen zum Ende des Geschäftsjahres insgesamt
3.539 TEUR (Vorjahr: 4.108 TEUR).
4.2.2. Investitionen
Investitionen in den Sachanlagebereich sowie in
EDV-Software wurden in Höhe von 1.333 TEUR
(Vorjahr: 1.255 TEUR) getätigt.
Dies betrifft hauptsächlich die Anschaffung von
Anlagen und Maschinen zur Fertigung von Schraubfundamenten.
4.2.3. Liquiditätslage
Kapitalflussrechnung verkürzt
|
|
2021/2022
EUR
|
2022/2023
EUR
|
|
Jahresergebnis lt. GuV
|
1.062.689,96
|
-315.816,67
|
+
|
Abschreibung auf SAV
|
919.077,78
|
595.214,77
|
+
|
Sonstiges i. R. d.
laufenden Geschäftstätigkeit
|
-4.809.432,78
|
-734.022,90
|
|
Cashflow a. d. laufenden
Geschäftstätigkeit
|
-2.827.655,04
|
-454.624,80
|
|
Cashflow a.d. Investitionstätigkeit
|
-1.013.867,07
|
179.732,42
|
|
Cashflow a.d. Finanzierungstätigkeit
|
-6.939,97
|
575.436,98
|
|
Summe der Cashflows
|
-3.848.472,08
|
300.544,60
|
+
|
Finanzmittelfond am
Anfang d. Periode
|
496.167,47
|
-3.352.304,61
|
=
|
Finanzmittelfond am Ende d. Periode
|
-3.352.304,61
|
-3.051.760,01
|
|
Aufgliederung Finanzmittelfond
|
|
|
|
Guthaben laufende
Konten
|
755.963,55
|
487.685,53
|
|
Kurzfristige
Kontokorrentkredite
|
-4.108.268,16
|
-3.539.445,54
|
|
|
-3.352.304,61
|
-3.051.760,01
|
Die Fähigkeit, die fälligen
Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen war, aufgrund der
eingeräumten Kontokorrentrahmen, jederzeit gegeben.
4.2.4. Vermögenslage
|
Bilanz zum
|
|
Bilanz zum
|
|
Änderung ggü.
|
|
|
31.03.2022
|
|
31.03.2023
|
|
d. Vorjahr in
|
|
|
TEuro
|
%
|
TEuro
|
%
|
TEuro
|
%
|
AKTIVA
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielles
Anlagevermögen
|
1,2
|
0,0
|
1,4
|
0,0
|
0,2
|
|
Sachanlagen
|
1.405,5
|
8,8
|
1.755,1
|
11,4
|
349,6
|
24,9
|
Finanzanlagen
|
12,5
|
0,1
|
12,5
|
0,1
|
0,0
|
-
|
Vorräte
|
6.258,6
|
39,3
|
9.126,5
|
59,4
|
2.867,9
|
45,8
|
Forderungen
|
5.524,2
|
34,7
|
3.346,0
|
21,8
|
-2.178,2
|
-39,4
|
Sonstige
Vermögensgegenstände
|
1.906,6
|
12,0
|
571,5
|
3,7
|
-1.335,1
|
-70,0
|
Flüssige
Mittel/Wertpapiere
|
756,0
|
4,8
|
487,7
|
3,2
|
-268,3
|
-35,5
|
Rechnungsabgrenzungsposten
|
44,7
|
0,3
|
54,2
|
0,4
|
9,5
|
21,3
|
Summe Aktiva
|
15.909,3
|
100,0
|
15.354,9
|
100,0
|
-554,4
|
-3,5
|
|
Bilanz zum
|
|
Bilanz zum
|
|
Änderung ggü.
|
|
|
31.03.2022
|
|
31.03.2023
|
|
d. Vorjahr in
|
|
|
TEuro
|
%
|
TEuro
|
%
|
TEuro
|
%
|
PASSIVA
|
|
|
|
|
|
|
Eigenkapital
|
6.758,2
|
42,5
|
6.442,4
|
42,0
|
-315,8
|
-4,7
|
Rückstellungen
|
1.745,0
|
11,0
|
1.391,7
|
9,1
|
-353,3
|
-20,2
|
Kreditverbindlichkeiten
|
4.108,3
|
25,8
|
3.539,4
|
23,1
|
-568,9
|
-13,8
|
Verbundverbindlichkeiten
|
1.487,2
|
9,3
|
2.574,7
|
16,8
|
1.087,5
|
73,1
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
1.810,7
|
11,3
|
1.406,7
|
9,1
|
-404,0
|
-22,3
|
Summe Passiva
|
15.909,3
|
100,0
|
15.354,9
|
100,0
|
-554,4
|
-3,5
|
5. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und
Chancen und Risiken für die zukünftige
Entwicklung
Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird von
folgender voraussichtlicher Entwicklung ausgegangen: Die
Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/2024 werden
unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Zugrunde gelegt
werden dabei weitere Lieferungen von Schraubfundamenten
für Solarprojekte in die USA und in Europa, die
Direktlieferung von Sonder-Fundamenten bei
Spezialaufträgen sowie der Vertrieb der
standarisierten Produkte über unser weltweit
tätiges Krinner-Partnersystem, wobei der
Umsatzrückgang vor allem auf den Solarmarkt in den USA
zurückzuführen sein wird. Rohstoff- und
Herstellungskosten werden anfangen zu sinken, jedoch wird
sich der US-Amerikanische Solarmarkt erst schrittweise
erholen, so dass wir im nachfolgenden Geschäftsjahr
mit einem Ergebnisrückgang rechnen müssen.
Neben der Abhängigkeit von der allgemeinen
Konjunktur besteht für das Unternehmen die
Abhängigkeit von der Konjunktur bestimmter Branchen,
in denen Schraubfundamente Anwendung finden, v.a. die
Baubranche, die durch die Zinsentwicklung und die
Zinspolitik der EZB ein schwieriges Jahr voraussehen
lässt.
Ein weiteres Risiko ist das Wettbewerbsumfeld am
Markt, das sich zunehmend professionalisiert und mit
Unternehmen wie beispielsweise Winkelmann und Thyssen-Krupp
auch finanzstarke Akteure auf den Markt aufmerksam werden.
Die Preislandschaft hat sich hingegen weitestgehend auf
einem markverträglichen Niveau stabilisiert.
Bei allen unternehmerischen Entscheidungen und
Aktivitäten wägen wir die Chancen und Risiken
sorgfältig ab, mit dem Ziel die Risiken zu erkennen
und zu steuern, so dass die Chancen die Risiken
überwiegen.
Die Bemühungen des Business Development auf dem
Nordamerikanischen Kontinent zeigen erste Erfolge und es
konnten sowohl Handelsketten als stabiler Vertriebskanal
wie auch kleine und mittlere Bauunternehmen akquiriert
werden. Dies generiert einen konstanten Absatz von
Schraubfundamenten und wird weiter ausgebaut und mit einer
US-amerikanischen Zulassung für Bauprodukte (ICC)
unterfüttert. Besonders mit Infrastrukturprojekten
(Bsp. Bahn) sieht man das Potential, ein weiteres stabiles
Standbein aufzubauen. Darüber hinaus ist man
bemüht, in USA ebenso ein Partnernetzwerk zu
installieren.
In Europa werden die Bemühungen erhöht,
anwendungsbezogene Zertifizierungen für
Schraubfundamente in diesem Geschäftsjahr sowie eine
allgemeine Bauartgenehmigung (aBg) durch das Deutsche
Institut für Bautechnik (DIBt) zu erhalten, so dass
das Marktinteresse für das Schraubfundament erheblich
gesteigert werden kann. Viele Projekte, die für das
Schraubfundament als Fundamentbaulösung verschlossen
waren, werden hier erstmal erreichbar werden.
Eine weitere Wachstumschance wird in den allgemeinen
europäischen Aufschwung von erneuerbaren Energien
gesehen, wobei die Schraubfundamente vor allem für
herausfordernde Solarprojekte eine effiziente Lösung
bieten.
Ziel beim Fundamentbau ist es, neben dem
Schraubfundament verstärkt Investitionen in die
komplette Fundamentlösung zu tätigen. Angestrebt
wird, sich von reinen Schraubfundamente-Produktlieferanten
durch eine umfassende Gesamtlösung zu unterscheiden
und den Wettbewerbsvorsprung weiter auszubauen. Hierzu
zählen neben dem Fundament als Produkt, innovative
Maschinentechnik, Krinner-Cloud und Softwarelösungen
sowie Forschung und Entwicklung in der Grundlagenerstellung
von Bemessungskonzepten und
Vordimensionierungserkenntnisse. Durch den intensiven und
fokussierten Ausbau eines professionellen Partnernetzwerkes
soll dieses Know-How der Fundamentierungstechnik weiter in
den identifizierten Kernanwendungen und -märkten
forciert werden.
Dafür wurden auch Investitionen im
Personalbereich vorgenommen, um die Umsetzung dieser Ziele
voranzutreiben.
Im Bereich des Managements wird man in den kommenden
Jahren auf einen stringenten Kurs bei der
Komplexitätsreduktion und bei der Verbesserung
interner Prozesse setzen.
Straßkirchen, den
09.01.2024
gez.
Christoph Krinner, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.3.2023
EUR |
31.3.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.769.094,00 |
1.419.249,64 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.435,00 |
1.228,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.755.115,00 |
1.405.477,64 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
11.067,00 |
13.019,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
1.588.205,00 |
882.125,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
149.593,00 |
199.479,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
6.250,00 |
310.854,64 |
| III.
Finanzanlagen |
12.544,00 |
12.544,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
12.542,00 |
12.542,00 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
1,00 |
1,00 |
| 3.
Beteiligungen |
1,00 |
1,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
13.531.628,19 |
14.445.293,98 |
| I.
Vorräte |
9.126.490,64 |
6.258.575,96 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
10.000,00 |
206.207,21 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
3.917.452,02 |
7.430.754,47 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
18.975,07 |
50.701,50 |
| 2.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
1.545,41 |
1.545,41 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
3.896.931,54 |
7.378.507,56 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
487.685,53 |
755.963,55 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
54.218,33 |
44.729,94 |
| Summe
Aktiva |
15.354.940,52 |
15.909.273,56 |
Passiva
|
|
31.3.2023
EUR |
31.3.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
6.442.356,70 |
6.758.173,37 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
26.000,00 |
26.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
6.732.173,37 |
5.669.483,41 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
315.816,67 |
-1.062.689,96 |
| B.
Rückstellungen |
1.391.689,82 |
1.744.957,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
7.520.894,00 |
7.406.143,19 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
3.539.445,54 |
4.108.268,16 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
2.574.709,55 |
1.487.216,04 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.406.738,91 |
1.810.658,99 |
| Summe
Passiva |
15.354.940,52 |
15.909.273,56 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR |
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
10.531.037,90 |
13.113.830,26 |
| 2.
Personalaufwand |
2.455.538,60 |
1.872.368,12 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.996.204,40 |
1.476.138,73 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
459.334,20 |
396.229,39 |
| davon
für Altersversorgung |
36.292,47 |
31.837,21 |
| 3.
Abschreibungen |
595.214,77 |
919.077,78 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
595.214,77 |
919.077,78 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
7.776.513,45 |
9.259.868,56 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
183.736,69 |
146.555,35 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
311.656,93 |
26.413,67 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
20.290,12 |
10.316,33 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
281.864,00 |
|
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
104.435,91 |
21.323,21 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
17.721,43 |
16.652,92 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
222.027,65 |
|
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
-311.035,55 |
1.067.606,26 |
| 9.
sonstige Steuern |
4.781,12 |
4.916,30 |
| 10.
Jahresfehlbetrag |
315.816,67 |
-1.062.689,96 |
Anhang
Allgemeine Angaben
Die Krinner Schraubfundamente GmbH mit Sitz in
Straßkirchen ist im Handelsregister des Amtsgerichts
Straubing unter der Nummer HRB 10512 eingetragen.
Der Jahresabschluss der Krinner Schraubfundamente
GmbH wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs
aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den
unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige
Gemeinkosten einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Darüber hinaus wurden weitere
außerplanmäßige Abschreibungen auf das
Sachanlagevermögen in China vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Anteile an verbundenen Unternehmen und sowie
Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert bzw. zum
niedrigeren beizulegenden Wert.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit
dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer), die erhaltenen
Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem
Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem
Posten "Vorräte" abgesetzt, soweit den Anzahlungen
Vorräte zugeordnet werden konnten.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.
Die Bankguthaben in Fremdwährung wurden mit dem Kurs
zum 31.03.2023 bewertet.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für
eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die
Auflösung dieses Postens erfolgt linear entsprechend
dem Zeitablauf.
Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht
veranlagte Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Brutto-Anlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.04.2022
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.03.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
592.782,51
|
836,13
|
0,00
|
0,00
|
593.618,64
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
592.782,51
|
836,13
|
0,00
|
0,00
|
593.618,64
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
248.535,22
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
248.535,22
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
6.262.744,19
|
1.250.941,40
|
951.867,32
|
77.443,02
|
6.639.261,29
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.914.523,27
|
73.113,22
|
320.716,53
|
0,00
|
2.666.919,96
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
725.512,03
|
8.365,85
|
235.527,47
|
-77.443,02
|
420.907,39
|
Summe Sachanlagen
|
10.151.314,71
|
1.332.420,47
|
1.508.111,32
|
0,00
|
9.975.623,86
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
12.542,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
12.542,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
1.299.909,69
|
0,00
|
133.317,08
|
0,00
|
1.166.592,61
|
3. Beteiligungen
|
1,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1,00
|
Summe Finanzanlagen
|
1.312.452,69
|
0,00
|
133.317,08
|
0,00
|
1.179.135,61
|
Summe
Anlagevermögen
|
12.056.549,91
|
1.333.256,60
|
1.641.428,40
|
0,00
|
11.748.378,11
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.04.2022
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.03.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
591.554,51
|
629,13
|
0,00
|
0,00
|
592.183,64
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
591.554,51
|
629,13
|
0,00
|
0,00
|
592.183,64
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
235.516,22
|
1.952,00
|
0,00
|
0,00
|
237.468,22
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
5.380.619,19
|
496.069,42
|
825.632,32
|
0,00
|
5.051.056,29
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.715.044,27
|
96.564,22
|
294.281,53
|
0,00
|
2.517.326,96
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
414.657,39
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
414.657,39
|
Summe Sachanlagen
|
8.745.837,07
|
594.585,64
|
1.119.913,85
|
0,00
|
8.220.508,86
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
1.299.908,69
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.299.908,69
|
3. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
1.299.908,69
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.299.908,69
|
Summe
Anlagevermögen
|
10.637.300,27
|
595.214,77
|
1.119.913,85
|
0,00
|
10.112.601,19
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.03.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.03.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
1.435,00
|
1.228,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
1.435,00
|
1.228,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
11.067,00
|
13.019,00
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
1.588.205,00
|
882.125,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
149.593,00
|
199.479,00
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
6.250,00
|
310.854,64
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.755.115,00
|
1.405.477,64
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
12.542,00
|
12.542,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
133.317,08
|
1,00
|
1,00
|
3. Beteiligungen
|
0,00
|
1,00
|
1,00
|
Summe Finanzanlagen
|
133.317,08
|
12.544,00
|
12.544,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
133.317,08
|
1.769.094,00
|
1.419.249,64
|
Geschäftsjahresabschreibung
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Darin enthalten sind außerplanmäßige
Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen in China in
Höhe von 150.270,00 Euro.
Im Berichtsjahr war eine Zuschreibung auf die
Finanzanlagen in Höhe von 133.317,08 Euro vorzunehmen.
Angaben zu Ausleihungen
Die Ausleihungen gegenüber verbundenen
Unternehmen werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert
von 1,00 Euro bewertet. Der Betrag der Ausleihungen von
größer 1 Jahr beträgt 1,00 Euro. Zum
31.03.2023 beläuft sich das Darlehen ohne
Abschreibungen auf 1.166.592,61 Euro.
Angabe zu Forderungen
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro
(Vorjahr: 0,00 Euro).
Angabe zu Verbindlichkeiten
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 7.460 TEuro
(Vorjahr: 7.345 TEuro)
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten
mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
beträgt -,-- Euro (Vorjahr: -,-- Euro).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).
Bewertungseinheiten
Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresfehlbetrag beträgt 315.816,67 Euro.
Der Jahresfehlbetrag wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag
verrechnet. Der Gewinnvortrag zum 01.04.2023 beträgt
6.416.356,70 Euro.
Sonstige Pflichtangaben
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Christoph Krinner
|
ausgeübter Beruf:
|
M.A.
|
Vergütungen der Geschäftsführer
Auf die Angaben der Vergütung der
Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB
verzichtet.
Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG /
§ 264c Abs. 1 HGB)
Gegenüber dem Gesellschafter (Krinner
Vermögensverwaltungs GmbH) besteht zum Bilanzstichtag
eine Forderung in Höhe von 79.395,96 Euro (Vorjahr:
0,00 Euro) und eine Verbindlichkeit in Höhe von
695.964,67 Euro (Vorjahr: 122.200,35 Euro).
Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen
(§ 285 Nr. 21, § 288 Abs. 2 S. 3 HGB)
Im Laufe des Geschäftsjahres führte das
Unternehmen die folgenden, nicht zu marktüblichen
Bedingungen zustande gekommenen Transaktionen, mit
nahestehenden Unternehmen durch:
Nahe stehendes Unternehmen
|
Verkäufe im Berichtsjahr in TEuro
|
Krinner Foundation
Systems LP, USA
|
518
|
Zum Bilanzstichtag besteht eine Forderung
gegenüber der Krinner Foundation Systems LP über
962 TEuro, diese Forderung war in voller Höhe im Wert
zu berichtigen.
Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3
HGB
Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde
verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen
erheblichen Nachteil zufügen kann.
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahrs im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter/Angestellte
(davon teilzeitbeschäftigt: 6)
|
|
49
|
leitende Angestellte
|
|
3
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
52
|
|
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem
Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder
in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz
berücksichtigt sind, sind nicht festzustellen.
Straßkirchen, den
09.01.2024
gez.
Christoph Krinner, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Der Jahresabschluss wurde am 29.01.2024 durch die
Gesellschafterversammlung festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bei dem offen gelegten Abschluss handelt es sich um
eine verkürzte Fassung. Der Bestätigungvermerk
bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss
ohne Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Krinner Schraubfundamente GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Krinner
Schraubfundamente GmbH - bestehend aus der Bilanz zum
31. März 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krinner
Schraubfundamente GmbH für das Geschäftsjahr vom
1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter
- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind,
um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu
dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen
höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung,
den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Straubing, 18.01.2024
HT Huber Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Egon S. Huber, Wirtschaftsprüfer
|