Krinner Schraubfundamente GmbH

Passauer Straße 55, 94342 Straßkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 10512
Vorher
Krinner Christbaumständer GmbH
Eingetragen
2.10.1998
Branche
Herstellung von Schrauben und NietenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Befestigungen im Erdreich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Corinna Lichtenegger
seit 23.10.2024
Prokura
Daniel Jung
seit 23.10.2024
Prokura
Geschäftsführer
Patricia Müllner
seit 11.3.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
49.00%
49.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Krinner Schraubfundamente GmbH

Straßkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht

1. Kernaktivitäten der Gesellschaft
Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2022/2023 in den Teilbereichen Fundamentbau sowie Vertrieb und Montage von Schraubfundamenten tätig.
Für die Montage der Schraubfundamente bietet die Gesellschaft selbst entwickelte Maschinen und Roboter an. Zu den Anwendungsgebieten im Fundamentbau zählen unter anderem Holzbau, Werbe- und Verkehrstechnik, Stadt- und Galabau, Hallen- und Containerbau sowie Zaunbau.
2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Der Markt scheint zunehmend bereit für die breite Anwendung des Schraubfundaments als Alternative zu Beton. Besonders im Nordamerikanischen Raum werden erste größere Projekte im Infrastrukturbereich erwartet. Auch in Europa kündigt sich eine zunehmende Öffnung des Marktes für die Verwendung von Schraubfundamenten an. Dies ist im Zusammenhang zu den erforderlichen Zertifizierungen zu sehen.
3. Geschäftsverlauf
Das Umsatzziel konnte entgegen unserer Prognosen nicht erreicht werden. Im Jahresüberschuss enthalten sind Erträge aus bereits abgeschriebenen Darlehensforderungen in Höhe von 133 TEUR.
Zum Stichtag des Berichtsjahres waren im Unternehmen 50 Mitarbeiter beschäftigt, 7 davon in Teilzeit. Zum Stichtag des Vorjahres waren 45 fest angestellte Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, 5 davon in Teilzeit.

4. Darstellung der Lage

4.1. Ertragslage


01.04.2022-31.03.2023
01.04.2021-31.03.2022
Änderung ggü. d. Vorjahr in

TEuro
TEuro
TEuro
1. Rohergebnis
10.531,0
13.113,9
-2.582,9
2. Personalaufwand
2.455,5
1.872,4
583,1
3. Abschreibungen
595,2
919,1
-323,9
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7.776,5
9.259,9
-1.483,4
5. Finanzerträge
311,7
26,4
285,3
6. Finanzaufwand
104,4
21,3
83,1
7. EE-Steuern
222,0
0,0
222,0
8. Sonstige Steuern
4,8
4,9
-0,1
9. Jahresergebnis
-315,7
1.062,7
-1.378,4



Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in China in Höhe von 150 TEUR.
4.2. Finanzlage
4.2.1. Kapitalstruktur
Das Eigenkapital hat sich aufgrund des aktuellen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr verringert, die Eigenkapitalquote liegt bei 41,96 % (Vorjahr: 42,48 %).
Die Rückstellungsquote liegt bei 9,06 % (Vorjahr: 10,97 %), die Verbindlichkeitenquote bei 48,98 % (Vorjahr: 46,55 %). Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 7.521 TEUR (Vorjahr: 7.406 TEUR).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Ende des Geschäftsjahres insgesamt 3.539 TEUR (Vorjahr: 4.108 TEUR).
4.2.2. Investitionen
Investitionen in den Sachanlagebereich sowie in EDV-Software wurden in Höhe von 1.333 TEUR (Vorjahr: 1.255 TEUR) getätigt.
Dies betrifft hauptsächlich die Anschaffung von Anlagen und Maschinen zur Fertigung von Schraubfundamenten.

4.2.3. Liquiditätslage
Kapitalflussrechnung verkürzt



2021/2022 EUR
2022/2023 EUR

Jahresergebnis lt. GuV
1.062.689,96
-315.816,67
+
Abschreibung auf SAV
919.077,78
595.214,77
+
Sonstiges i. R. d. laufenden Geschäftstätigkeit
-4.809.432,78
-734.022,90

Cashflow a. d. laufenden Geschäftstätigkeit
-2.827.655,04
-454.624,80

Cashflow a.d. Investitionstätigkeit
-1.013.867,07
179.732,42

Cashflow a.d. Finanzierungstätigkeit
-6.939,97
575.436,98

Summe der Cashflows
-3.848.472,08
300.544,60
+
Finanzmittelfond am Anfang d. Periode
496.167,47
-3.352.304,61
=
Finanzmittelfond am Ende d. Periode
-3.352.304,61
-3.051.760,01

Aufgliederung Finanzmittelfond



Guthaben laufende Konten
755.963,55
487.685,53

Kurzfristige Kontokorrentkredite
-4.108.268,16
-3.539.445,54


-3.352.304,61
-3.051.760,01



Die Fähigkeit, die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen war, aufgrund der eingeräumten Kontokorrentrahmen, jederzeit gegeben.

4.2.4. Vermögenslage


Bilanz zum

Bilanz zum

Änderung ggü.


31.03.2022

31.03.2023

d. Vorjahr in


TEuro
%
TEuro
%
TEuro
%
AKTIVA






Immaterielles Anlagevermögen
1,2
0,0
1,4
0,0
0,2

Sachanlagen
1.405,5
8,8
1.755,1
11,4
349,6
24,9
Finanzanlagen
12,5
0,1
12,5
0,1
0,0
-
Vorräte
6.258,6
39,3
9.126,5
59,4
2.867,9
45,8
Forderungen
5.524,2
34,7
3.346,0
21,8
-2.178,2
-39,4
Sonstige Vermögensgegenstände
1.906,6
12,0
571,5
3,7
-1.335,1
-70,0
Flüssige Mittel/Wertpapiere
756,0
4,8
487,7
3,2
-268,3
-35,5
Rechnungsabgrenzungsposten
44,7
0,3
54,2
0,4
9,5
21,3
Summe Aktiva
15.909,3
100,0
15.354,9
100,0
-554,4
-3,5

Bilanz zum

Bilanz zum

Änderung ggü.


31.03.2022

31.03.2023

d. Vorjahr in


TEuro
%
TEuro
%
TEuro
%
PASSIVA






Eigenkapital
6.758,2
42,5
6.442,4
42,0
-315,8
-4,7
Rückstellungen
1.745,0
11,0
1.391,7
9,1
-353,3
-20,2
Kreditverbindlichkeiten
4.108,3
25,8
3.539,4
23,1
-568,9
-13,8
Verbundverbindlichkeiten
1.487,2
9,3
2.574,7
16,8
1.087,5
73,1
Sonstige Verbindlichkeiten
1.810,7
11,3
1.406,7
9,1
-404,0
-22,3
Summe Passiva
15.909,3
100,0
15.354,9
100,0
-554,4
-3,5


5. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung
Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird von folgender voraussichtlicher Entwicklung ausgegangen: Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/2024 werden unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Zugrunde gelegt werden dabei weitere Lieferungen von Schraubfundamenten für Solarprojekte in die USA und in Europa, die Direktlieferung von Sonder-Fundamenten bei Spezialaufträgen sowie der Vertrieb der standarisierten Produkte über unser weltweit tätiges Krinner-Partnersystem, wobei der Umsatzrückgang vor allem auf den Solarmarkt in den USA zurückzuführen sein wird. Rohstoff- und Herstellungskosten werden anfangen zu sinken, jedoch wird sich der US-Amerikanische Solarmarkt erst schrittweise erholen, so dass wir im nachfolgenden Geschäftsjahr mit einem Ergebnisrückgang rechnen müssen.

Neben der Abhängigkeit von der allgemeinen Konjunktur besteht für das Unternehmen die Abhängigkeit von der Konjunktur bestimmter Branchen, in denen Schraubfundamente Anwendung finden, v.a. die Baubranche, die durch die Zinsentwicklung und die Zinspolitik der EZB ein schwieriges Jahr voraussehen lässt.

Ein weiteres Risiko ist das Wettbewerbsumfeld am Markt, das sich zunehmend professionalisiert und mit Unternehmen wie beispielsweise Winkelmann und Thyssen-Krupp auch finanzstarke Akteure auf den Markt aufmerksam werden. Die Preislandschaft hat sich hingegen weitestgehend auf einem markverträglichen Niveau stabilisiert.

Bei allen unternehmerischen Entscheidungen und Aktivitäten wägen wir die Chancen und Risiken sorgfältig ab, mit dem Ziel die Risiken zu erkennen und zu steuern, so dass die Chancen die Risiken überwiegen.

Die Bemühungen des Business Development auf dem Nordamerikanischen Kontinent zeigen erste Erfolge und es konnten sowohl Handelsketten als stabiler Vertriebskanal wie auch kleine und mittlere Bauunternehmen akquiriert werden. Dies generiert einen konstanten Absatz von Schraubfundamenten und wird weiter ausgebaut und mit einer US-amerikanischen Zulassung für Bauprodukte (ICC) unterfüttert. Besonders mit Infrastrukturprojekten (Bsp. Bahn) sieht man das Potential, ein weiteres stabiles Standbein aufzubauen. Darüber hinaus ist man bemüht, in USA ebenso ein Partnernetzwerk zu installieren.

In Europa werden die Bemühungen erhöht, anwendungsbezogene Zertifizierungen für Schraubfundamente in diesem Geschäftsjahr sowie eine allgemeine Bauartgenehmigung (aBg) durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) zu erhalten, so dass das Marktinteresse für das Schraubfundament erheblich gesteigert werden kann. Viele Projekte, die für das Schraubfundament als Fundamentbaulösung verschlossen waren, werden hier erstmal erreichbar werden.

Eine weitere Wachstumschance wird in den allgemeinen europäischen Aufschwung von erneuerbaren Energien gesehen, wobei die Schraubfundamente vor allem für herausfordernde Solarprojekte eine effiziente Lösung bieten.

Ziel beim Fundamentbau ist es, neben dem Schraubfundament verstärkt Investitionen in die komplette Fundamentlösung zu tätigen. Angestrebt wird, sich von reinen Schraubfundamente-Produktlieferanten durch eine umfassende Gesamtlösung zu unterscheiden und den Wettbewerbsvorsprung weiter auszubauen. Hierzu zählen neben dem Fundament als Produkt, innovative Maschinentechnik, Krinner-Cloud und Softwarelösungen sowie Forschung und Entwicklung in der Grundlagenerstellung von Bemessungskonzepten und Vordimensionierungserkenntnisse. Durch den intensiven und fokussierten Ausbau eines professionellen Partnernetzwerkes soll dieses Know-How der Fundamentierungstechnik weiter in den identifizierten Kernanwendungen und -märkten forciert werden.

Dafür wurden auch Investitionen im Personalbereich vorgenommen, um die Umsetzung dieser Ziele voranzutreiben.

Im Bereich des Managements wird man in den kommenden Jahren auf einen stringenten Kurs bei der Komplexitätsreduktion und bei der Verbesserung interner Prozesse setzen.

 

Straßkirchen, den 09.01.2024

gez. Christoph Krinner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.769.094,00 1.419.249,64
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.435,00 1.228,00
II. Sachanlagen 1.755.115,00 1.405.477,64
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.067,00 13.019,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.588.205,00 882.125,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 149.593,00 199.479,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.250,00 310.854,64
III. Finanzanlagen 12.544,00 12.544,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.542,00 12.542,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1,00 1,00
3. Beteiligungen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 13.531.628,19 14.445.293,98
I. Vorräte 9.126.490,64 6.258.575,96
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.000,00 206.207,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.917.452,02 7.430.754,47
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.975,07 50.701,50
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.545,41 1.545,41
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.896.931,54 7.378.507,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 487.685,53 755.963,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 54.218,33 44.729,94
Summe Aktiva 15.354.940,52 15.909.273,56

Passiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.442.356,70 6.758.173,37
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 6.732.173,37 5.669.483,41
III. Jahresfehlbetrag 315.816,67 -1.062.689,96
B. Rückstellungen 1.391.689,82 1.744.957,00
C. Verbindlichkeiten 7.520.894,00 7.406.143,19
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.539.445,54 4.108.268,16
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.574.709,55 1.487.216,04
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.406.738,91 1.810.658,99
Summe Passiva 15.354.940,52 15.909.273,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.531.037,90 13.113.830,26
2. Personalaufwand 2.455.538,60 1.872.368,12
a) Löhne und Gehälter 1.996.204,40 1.476.138,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 459.334,20 396.229,39
davon für Altersversorgung 36.292,47 31.837,21
3. Abschreibungen 595.214,77 919.077,78
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 595.214,77 919.077,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.776.513,45 9.259.868,56
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 183.736,69 146.555,35
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 311.656,93 26.413,67
davon aus verbundenen Unternehmen 20.290,12 10.316,33
davon Erträge aus Abzinsung 281.864,00  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 104.435,91 21.323,21
davon an verbundene Unternehmen 17.721,43 16.652,92
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 222.027,65  
8. Ergebnis nach Steuern -311.035,55 1.067.606,26
9. sonstige Steuern 4.781,12 4.916,30
10. Jahresfehlbetrag 315.816,67 -1.062.689,96

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Krinner Schraubfundamente GmbH mit Sitz in Straßkirchen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Straubing unter der Nummer HRB 10512 eingetragen.
Der Jahresabschluss der Krinner Schraubfundamente GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Darüber hinaus wurden weitere außerplanmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen in China vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
-  Anteile an verbundenen Unternehmen und sowie Beteiligungen zu Anschaffungskosten
-  Ausleihungen zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer), die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt, soweit den Anzahlungen Vorräte zugeordnet werden konnten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Die Bankguthaben in Fremdwährung wurden mit dem Kurs zum 31.03.2023 bewertet.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung dieses Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht veranlagte Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Brutto-Anlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.



Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.04.2022
EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.03.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
592.782,51
836,13
0,00
0,00
593.618,64
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
592.782,51
836,13
0,00
0,00
593.618,64
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
248.535,22
0,00
0,00
0,00
248.535,22
2. technische Anlagen und Maschinen
6.262.744,19
1.250.941,40
951.867,32
77.443,02
6.639.261,29
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.914.523,27
73.113,22
320.716,53
0,00
2.666.919,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
725.512,03
8.365,85
235.527,47
-77.443,02
420.907,39
Summe Sachanlagen
10.151.314,71
1.332.420,47
1.508.111,32
0,00
9.975.623,86
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
12.542,00
0,00
0,00
0,00
12.542,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
1.299.909,69
0,00
133.317,08
0,00
1.166.592,61
3. Beteiligungen
1,00
0,00
0,00
0,00
1,00
Summe Finanzanlagen
1.312.452,69
0,00
133.317,08
0,00
1.179.135,61
Summe Anlagevermögen
12.056.549,91
1.333.256,60
1.641.428,40
0,00
11.748.378,11


kumulierte
Abschreibung
01.04.2022
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
kumulierte
Abschreibung
31.03.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
591.554,51
629,13
0,00
0,00
592.183,64
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
591.554,51
629,13
0,00
0,00
592.183,64
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
235.516,22
1.952,00
0,00
0,00
237.468,22
2. technische Anlagen und Maschinen
5.380.619,19
496.069,42
825.632,32
0,00
5.051.056,29
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.715.044,27
96.564,22
294.281,53
0,00
2.517.326,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
414.657,39
0,00
0,00
0,00
414.657,39
Summe Sachanlagen
8.745.837,07
594.585,64
1.119.913,85
0,00
8.220.508,86
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
1.299.908,69
0,00
0,00
0,00
1.299.908,69
3. Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
1.299.908,69
0,00
0,00
0,00
1.299.908,69
Summe Anlagevermögen
10.637.300,27
595.214,77
1.119.913,85
0,00
10.112.601,19


Zuschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.03.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.03.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
1.435,00
1.228,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
1.435,00
1.228,00
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
11.067,00
13.019,00
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
1.588.205,00
882.125,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
149.593,00
199.479,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
6.250,00
310.854,64
Summe Sachanlagen
0,00
1.755.115,00
1.405.477,64
III. Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
12.542,00
12.542,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
133.317,08
1,00
1,00
3. Beteiligungen
0,00
1,00
1,00
Summe Finanzanlagen
133.317,08
12.544,00
12.544,00
Summe Anlagevermögen
133.317,08
1.769.094,00
1.419.249,64

 
Geschäftsjahresabschreibung
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Darin enthalten sind außerplanmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen in China in Höhe von 150.270,00 Euro.
Im Berichtsjahr war eine Zuschreibung auf die Finanzanlagen in Höhe von 133.317,08 Euro vorzunehmen.

Angaben zu Ausleihungen
Die Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert von 1,00 Euro bewertet. Der Betrag der Ausleihungen von größer 1 Jahr beträgt 1,00 Euro. Zum 31.03.2023 beläuft sich das Darlehen ohne Abschreibungen auf 1.166.592,61 Euro.

Angabe zu Forderungen
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 7.460 TEuro (Vorjahr: 7.345 TEuro)
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt  -,-- Euro (Vorjahr: -,-- Euro).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Bewertungseinheiten
Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresfehlbetrag beträgt 315.816,67 Euro. Der Jahresfehlbetrag wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag verrechnet. Der Gewinnvortrag zum 01.04.2023 beträgt 6.416.356,70 Euro.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Christoph Krinner
ausgeübter Beruf:
M.A.


Vergütungen der Geschäftsführer
Auf die Angaben der Vergütung der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber dem Gesellschafter (Krinner Vermögensverwaltungs GmbH) besteht zum Bilanzstichtag eine Forderung in Höhe von 79.395,96 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) und eine Verbindlichkeit in Höhe von 695.964,67 Euro (Vorjahr: 122.200,35 Euro).

Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen (§ 285 Nr. 21, § 288 Abs. 2 S. 3 HGB)
Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen die folgenden, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Transaktionen, mit nahestehenden Unternehmen durch:

Nahe stehendes Unternehmen
Verkäufe im Berichtsjahr in TEuro
Krinner Foundation Systems LP, USA
518


Zum Bilanzstichtag besteht eine Forderung gegenüber der Krinner Foundation Systems LP über 962 TEuro, diese Forderung war in voller Höhe im Wert zu berichtigen.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter/Angestellte (davon teilzeitbeschäftigt: 6)

49
leitende Angestellte

3
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
52

 
Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht festzustellen.

 

Straßkirchen, den 09.01.2024

gez. Christoph Krinner, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile


Der Jahresabschluss wurde am 29.01.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Bei dem offen gelegten Abschluss handelt es sich um eine verkürzte Fassung. Der Bestätigungvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss ohne Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Krinner Schraubfundamente GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Krinner Schraubfundamente GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krinner Schraubfundamente GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Straubing, 18.01.2024


HT Huber Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Egon S. Huber, Wirtschaftsprüfer

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