Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 108957
Eingetragen
21.11.1985
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: 1. An- und Verkauf sowie An- und Vermietung (Leasing) von und Handel mit beweglichen und unbeweglichen Gütern. 2. Übernahme operativer Leasinggesellschaften 3. Agenturvermittlungen von beweglichen und unbeweglichen Gütern. 4. Vermittlung / Kauf/ Verkauf / Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.20% identifiziert99.80% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
0.20%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
E.M. Leasing GmbHEigenbeteiligung
99.80%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
EM Mobilien Leasing GmbH & Co. KG
Germany
102.300 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

E.M. Leasing GmbH

Heilbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Geschäftsjahr vom 01. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009

Lagebericht

1.0 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

In 2009 verschmolz die em Mobilien Leasing GmbH & Co. KG mit und zur emLEASING GmbH (emL), zur Entlastung in der Administration, verbunden mit unserer eigenen Maßgabe, einen Zugewinn an bilanzieller Transparenz für uns und Dritte (BaFin, Deutsche Bundesbank, Refinanzierungspartner) zu generieren.

An der Geschäftsausrichtung änderte dadurch nichts, so dass emL auch zukünftig ihren Wirkungsbereich in der Finanzierung von mobilen, fungiblen, materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern aus den Bereichen Medizintechnik, Produktionsmaschinen, Kraftfahrzeuge und IT haben wird.

Aufgrund der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen des "KWG light", oblag es uns, den gesamten internen Geschäftsablauf neu zu dokumentieren, diesen zu prüfen und gegebenenfalls zu ändern. In Form unseres neuen Handbuchs und den vorgenommenen Änderungen in der betrieblichen Ablauforganisation haben wir diesen Anforderungen Rechnung getragen.

Des Weiteren wurden die Parameter in Hinblick auf Bonität einschätzende Faktoren (Rating) und den verschärften Bestimmungen unserer Refinanzierungspartner so umgesetzt, dass wir unsere Fremdfinanzierungsanfragen erst nach positiver interner Vorabprüfung (nach neuem Muster und Verfahren) an unsere Refinanzierungspartner einreichen.

Die weltweite Finanzmarktkrise hat in 2009 deutliche Spuren hinterlassen. Investitionen wurden aus Gründen rückläufiger Ertragszahlen und negativer Umsatzprognosen zurück gestellt oder waren gar in Hinblick auf die betriebliche Rentabilität nicht mehr finanzierbar. Das Mobilienleasing in Deutschland verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang von über 20 % (im Vergleich zum Vorjahr) - emL 42%. Hauptursächlich dafür war, dass die Umsätze aus dem Bereich des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes und Kraftfahrzeuge bereits bei unserer internen Vorabprüfung negativ beschieden wurden. Im Bereich der Medizintechnik können wir jedoch eine deutliche Planübererfüllung berichten.

Im Umfeld der Refinanzierung haben wir zwei weitere Institute gewonnen, so dass wir Seitens der Refinanzierungsmöglichkeiten auch weiterhin unser gesamtes Portfolio platzieren können.

1.1 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Obgleich die Umsatzerwartungen im Gesamten nicht erreicht wurden, sind wir mit dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von € 270.274,35 zufrieden. Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Als Ertragsfaktoren sind unser konsequentes Beibehalten des hohen Niveaus an Eigenkapitalrefinanzierungen sowie der hohe Anteil an Vollamortisations- und Nutzungsverträgen zu nennen.

Unser Finanzmanagement ist uns selbst verpflichtend transparent aufgebaut und wird in Form eines umfangreichen Reportings regelmäßig an unsere Refinanzierungspartner eingereicht. emL refinanziert sich vorwiegend in Form des regresslosen Forderungsverkaufs, der Darlehensaufnahme sowie durch Einsatz von freier Liquidität. Darlehensaufnahmen werden nur dann eingegangen, wenn unsere interne Prüfung positiv verläuft und die Zustimmung mindestens zweier Kompetenzträger erfolgt. Drittrefinanzierungen werden ausnahmslos mit Festzinsvereinbarungen unterlegt, so dass kein Zinsänderungsrisiko besteht.

Die uns zur Verfügung stehenden Refinanzierungslinien sind ausreichend, um unsere Planung 2010 und 2011 zu realisieren.

Unsere uns zugesagten Kontokorrentlinien ermöglichen es, dass wir jederzeit in der Lage sind, unsere finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Selbst durch die, aus der letzten Betriebsprüfung entstandene (vorgezogene) Steuerlast wird es zu keiner kritischen Anspannung unserer Liquidität führen.

Anhand unserer internen cash-flow-Analyse (Finanzmanagement) sind wir kalendertäglich in der Lage unsere Disposition exakt zu eruieren. Anhand dieser gewonnen Daten, können wir eine (auch für die Planung 2010/2011) vorhandene, ausreichende Kapitaldienstfähigkeit belegen.

1.2 Risikobericht

Risiken in Hinblick auf besonders stark Insolvenz gefährdete Branchen und Objekt bezogen, hohe Wertverluste sind im Geschäftsjahr 2009 als Anlass genommen worden, ein neues Verfahren der Antragsbearbeitung einzuführen (scoring). Unsere Risikoanalyse stellt darauf ab, dass selbst im Falle einer deutlichen Zunahme von realen Verlusten, ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, den Fortbestand der emL zu sichern.

Unser Controlling sieht eine diversifizierte Risikoanalyse (MaRisk) der Gestalt vor, dass wir Ausfall- und Objektrisiken stringent beachten und Engagements nur dann eingehen, wenn ausreichend objektive und subjektive Deckungspotenziale (Risikotragfähigkeitsberechnung) vorhanden sind.

Kein Kunde und kein Lieferant hat für die emL eine abhängige Stellung. Da emL ein hohes Maß an regresslosem Forderungsverkauf platzieren kann, sind Bestand gefährdende Risiken nicht erkennbar.

Prozessrisiken sind durch unsere überschaubare Größenordnung mittels klaren Anweisungen aus unserem Handbuch (Kompetenzregelung), des Vier-Augen-Prinzips sowie der parallelen und fortwährenden Datensicherung (intern/extern) nahezu ausgeschlossen. Unsere Vertragsvordrucke werden durch unseren Rechtsbeistand bei geänderten rechtlichen Bestimmungen angepasst.

1.3 Prognosebericht

Über die weltwirtschaftliche Lage lässt es sich angesichts der kaum vollends zu erkennenden Risiken auch keine plausible Aussage treffen. U. E. wird es in 2010 bei einer hohen Zahl von Mittelstandsbetrieben zu Liquiditätsengpässen kommen. Die betriebswirtschaftlichen Rechnungslegungen 2009 werden Zeugnis einer substanziellen Gefährdung ablegen. Dies führt zwangsläufig zu Restriktionen (unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Bestimmungen) in der Kreditvergabe der Kreditinstitute.

Ein Flächen deckender Investitionsschub wird zum einen aus Überkapazitäten produktiver Leistung und zum anderen aus fehlender Nachfrage heraus nicht stattfinden. Partiell sind Investitionsförderungen oder Subventionen als einzige Intention vorhanden.

Umso mehr zählt für uns, die Verbindung mit den Herstellern im Bereich der Medizintechnik zu festigen und auszubauen, da das Gesundheitswesen sowohl im Facharzt-, als auch im privaten Klinikbereich, genügend Spielraum für lukrative Investitionen darstellt (IGeL, Präventivbehandlungen, Diagnose).

Ein spürbares Wiederbeleben der Wirtschaft - unter den Lasten des Jahres 2008 und 2009 - sehen wir frühestens in 2011, so dass wir für uns eine realistische Planung abgeben, die unter Einhaltung aller Vorsichtsprinzipien, zu aller erst den Erhalt unserer Liquidität vorsieht.

Die neuen aufsichtsrechtlichen Bestimmungen belasten den operativen Geschäftsbetrieb in der Form, als dass unverhältnismäßig viel berichtet und belegt sowie durch ständig neue Verfahrensanweisungen, fortwährend die Struktur unserer Arbeitsprozesse neu definiert werden muss. Obgleich u. E. dies in keinem Verhältnis zu der Bedeutung und Größe emL (auch und insbesondere nicht auf den übergeordneten Zweck zum Schutze Interessen Dritter bezogen) steht.

Für 2010 und 2011 erwarten wir einen stagnierenden, maximal leicht steigenden Umsatz mit befriedigendem Ertragsausweis.

1.4 Sonstiges

Vorgänge von besonderer Bedeutung, welche nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

 

Heilbronn, 30.05.2010

emLeasing GmbH

Peter Ziegler

Frank Hagmann

BILANZ zum 31. Dezember 2009

AKTIVA

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Barreserve
a) Kassenbestand 85,31 364,23
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 97.847,76 430.806,24
3. Forderungen an Kunden 372.702,43 529.550,18
4. Beteiligungen 300,00 0,00
5. Immaterielle Anlagewerte 5.459,00 3,00
6. Sachanlagen zur eigenen Verwendung 45.220,00 60.531,00
7. Leasingvermögen 29.626.114,95 15.571.843,00
8. Eigene Anteile oder Aktien 2.258.211,66 0,00
9. Sonstige Vermögensgegenstände 978.513,71 1.678.414,51
10. Rechnungsabgrenzungsposten 654,66 629,02
33.385.109,48 18.272.141,18

PASSIVA

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 886.337,91 656.859,01
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 7.330.958,16 2.867.804,60
8.217.296,07 3.524.663,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten
aa) täglich fällig 227.759,74 866.564,84
227.759,74 866.564,84
3. Sonstige Verbindlichkeiten 285.025,55 370.589,17
4. Rechnungsabgrenzungsposten 22.922.790,79 12.584.594,92
5. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 68.300,00 65.005,00
b) Steuerrückstellungen 515.330,22 239.603,92
c) andere Rückstellungen 217.652,52 27.569,14
801.282,74 332.178,06
6. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 102.500,00 102.258,34
b) Gewinnrücklagen
ba) Rücklage für eigene Anteile 2.258.211,66 0,00
c) Vortrag auf neue Rechnung - 1.429.757,07 491.292,24
930.954,59 593.550,58
33.385.109,48 18.272.141,18

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
vom 01. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Leasingerträge 11.908.316,62 14.841.622,54
2. Leasingaufwendungen - 2.456.878,07 - 3.594.979,03
3. Zinserträge aus
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 56.733,80 118.296,78
4. Zinsaufwendungen 1.526.365,70 1.205.398,21
7.981.806,65 10.159.542,08
5. Provisionsaufwendungen 23.635,45 33.644,04
6. Sonstige betriebliche Erträge 194.361,72 24.921,04
7. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 62,00 118.611,00
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 896.483,38 676.209,04
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 38.300,66 21.192,07
934.784,04 697.401,11
- darunter: für Altersversorgung Euro 4.424,13 (Euro - 18.159,87)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 173.575,79 183.531,63
- 1.108.359,83 - 880.932,74
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 53.536,42 17.356,14
10. Abschreibungen auf Leasingvermögen - 6.478.565,55 - 6.268.511,72
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.754,92 8.546,51
12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 665.837,31 942,45
13. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 544.224,25 0,00
- 121.613,06 - 942,45
14. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 384.765,14 3.093.140,52
15. Außerordentliche Erträge 59,99 0,24
16. Außerordentliche Aufwendungen 55,00 3.014,75
17. Außerordentliches Ergebnis 4,99 - 3.014,51
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 114.495,78 236.443,54
19. Jahresüberschuss 270.274,35 2.853.682,47
20. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die Rücklage für eigene Anteile 2.258.211,66 0,00
21. Vortrag auf neue Rechnung 1.987.937,31 - 2.853.682,47
22. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31.12.2009 wurde auf der Grundlage der neuen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, ergänzend um § 340a Abs 2 HBG aufgestellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde abweichend zu § 275 HGB die durch Rechtsverordnung erlassenen Formblätter der RechKredV angewandt. Neue Posten wurden nach § 265 Abs. 5 S. 2 HGB insoweit eingefügt, als ihr Inhalt nicht von einem vorgeschriebenen Posten gedeckt war.

Zur Erläuterung der durchgeführten Anwendung und Überleitung der Ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (§§ 340a - 340o HGB) ist die Umgliederung der einzelnen Positionen der Darstellung zur Überleitung zur Vorjahresbilanz zu entnehmen, die diesem Anhang beigefügt ist.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Abschreibungsmethoden wurden in der Vergangenheit mehrfach geändert. Während Anschaffungen der Geschäftsjahre bis 2006 grundsätzlich linear abgeschrieben wurden, werden Anschaffungen des Geschäftsjahres 2007 degressiv, Anschaffungen des Geschäftsjahres 2008 linear und Anschaffungen des Geschäftsjahres 2009 wieder degressiv abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 150,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und nach § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens ab einem Wert von € 150,00 bis € 1.000,00 wurden jeweils im Jahr des Zugangs als ein Sammelposten aktiviert und diese werden nach § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre verteilt gleichmäßig abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den steuerlichen Regelungen nach dem Teilwertverfahren durchgeführt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie beinhalten die Rückstellungen für die Aufbewahrungspflicht in Höhe von 15.000 €, die Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung in Höhe von 8.000 €, die Rückstellungen für die Veröffentlichungspflicht des Jahresabschlusses 2009 in Höhe von 250 €, die Rückstellung für Urlaub in Höhe von 5.402,52 € sowie die Rückstellungen für einen voraussichtlichen und bereits eingeforderten Schaden aus einem Betrugsfall in Verbindung mit der Refinanzierungsbank GEFA. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Soweit nachstehend nichts Abweichendes angegeben ist, haben Forderungen und Verbindlichkeiten eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben EUR 63.746,27 (Vorjahr EUR 1.315.268,99) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben EUR 886.337,91 (Vorjahr EUR 656.859,01) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und EUR 4.806.053,64 (Vorjahr EUR 1.745.037,61) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Das Leasingvermögen ist im Regelfall den finanzierenden Banken (Forfaitierung beziehungsweise Darlehen) als Sicherheit übereignet.

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten EUR 160.591,41 (Vorjahr EUR 364.166,67) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie EUR 124.434,06 (Vorjahr EUR 6.022,37) Verbindlichkeiten aus Steuern. EUR 129.022,37 (Vorjahr EUR 6.422,50) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. EUR 160.591,49 (Vorjahr EUR 364.166,67) bestehen gegenüber Gesellschaftern.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Abschreibung ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Managementvergütung für die im Jahr 2009 durch Verschmelzung erloschene EM Mobilien Leasing GmbH & Co. KG in Höhe von EUR 175.000,00.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen besteht der bis April 2010 laufende Mietvertrag aus der Immobilie Gymnasiumstraße 35, 74072 Heilbronn in Höhe von ca. 10.000 €.

Sonstige Pflichtangaben

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungen belief sich auf TEUR 5.

Der Gesamtbetrag der Mitgliedern der Geschäftsführung gewährten Kredite beträgt EUR 799.000,00. Der vereinbarte Zinssatz ist 2,25 % p.a. Die Darlehenslaufzeit ist nicht begrenzt. Es handelt sich hierbei um einen Teilbetrag der sonstigen Vermögensgegenstände, der gleichzeitig Forderungen gegenüber Gesellschaftern darstellt.

Im Jahresdurchschnitt 2009 wurden 4 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, davon 4 Angestellte und keine gewerblichen Arbeitnehmer.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Geschäftsführer: Frank Hagmann, Eggenstein-Leopoldshafen, Geschäftsführer

 

und Peter Ziegler, Heilbronn, Geschäftsführer

 

Heilbronn, 30.05.2010

Peter Ziegler

Frank Hagmann

RechKredV Bilanz Aktiva - angepasste Darstellung zur Umgliederung der Vorjahresbilanz 2008

1. Barreserve 364,23 € im Vorjahr Teil von Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditistituten und Schecks von 431.170,47 €

2. Forderungen an Kreditinstitute 430.806,24 € im Vorjahr Teil von Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditistituten und Schecks von 431.170,47 €

3. Forderungen an Kunden 529.550,18 € im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 529.550,18 €

4. Beteiligungen 300,00 € im Vorjahr Beteiligungen 300,00 €

5. Immaterielle Anlagewerte 3,00 € im Vorjahr Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 €

6. Sachanlagen zur eigenen Verwendung 60.531,00 € im Vorjahr andere Anlagenm, betriebs- und Geschäftsausstattung 60.531,00 €

7. Leasingvermögen 15.571.843,00 € im Vorjahr technische Anlagen und Maschinen 15.571.843,00 €

8. Eigene Anteile oder Aktien 0,00 € im Vorjahr eigene Anteile 0,00 €

9. Sonstige Vermögensgegenstände 1.678.414,51 € im Vorjahr sonstige Vermögensgegenstände 1.678.414,51 €

10. Rechnungsabgenzungsposten 629,02 € im Vorjahr Rechnungsabgrenzungsposten 629,02 €

RechKredV Bilanz Passiva - angepasste Darstellung zur Umgliederung der Vorjahresbilanz

1. a) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten täglich verfügbar 656.859,01 € im Vorjahr Teil von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 3.524.663,61 €

b) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit 2.867.804,60 € im Vorjahr Teil von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 3.524.663,61 €

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 866.564,84 € im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 866.564,84 €

3. Sonstige Verbindlichkeiten 370.589,17 € im Vorjahr Sonstige Verbindlichkeiten 370.589,17 €

4. Rechnungsabgrenzungsposten 12.584.594,92 € im Vorjahr Rechnungsabgrenzungsposten 12.584.594,92 €

5. a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 65.005,00 € im Vorjahr Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 65.005,00 €

b) Steuerrückstellungen 239.603,92 € im Vorjahr Steuerrückstellungen 239.603,92 €

c) sonstige Rückstellungen 27.569,14 € im Vorjahr sonstige Rückstellungen 27.569,14 €

6. a) Gezeichnetes Eigenkapital 102.258,34 € im Vorjahr Gezeichnetes Eigenkapital 102.258,34 €

b) Kapitalrücklage 0,00 € im Vorjahr Kapitalrücklage 0,00 €

c) Vortrag auf neue Rechnung 491.292,24 € im Vorjahr Vortrag auf neue Rechnung 491.292,24 €

RechKredV Gewinn- und Verlustrechung - angepasste Darstellung zur Umgliederung der Vorjahresgewinnermittlung

1. Leasingerträge 14.841.622,54 € im Vorjahr Umsatzerlöse 14.841.622,54 €

2. Leasingaufwendungen -3.594.979,03 € im Vorjahr aufgeteilt in Materialaufwand, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -2.216.417,31 € und in Materialaufwand, Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.377.907,19 € sowie Teil von sonstige betriebliche Aufwendungen, Kosten der Warenabgabe -654,53 €

3. Zinserträge aus Kredit und Geldmarktgeschäften 118.296,78 € im Vorjahr Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 118.296,78 €

4. Zinsaufwendungen -1.205.398,21 € im Vorjahr Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.205.398,21 €

5. Provisionsaufwendungen -33.644,04 € im Vorjahr Teil von sonstige betriebliche Aufwendungen, Kosten der Warenabgabe -33.644,04 €

6. Sonstige betrieblichen Erträge 24.921,04 € im Vorjahr aufgeteilt in sonstige betriebliche Erträge, sonstige ordentliche Erträge 1.391,89 €

und in sonstige betriebliche Erträge, sonstige Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23.529,15 €

7. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 118.611,00 € im Vorjahr Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 118.611,00 €

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand,

aa) Löhne und Gehälter -676.209,04 € im Vorjahr Löhne und Gehälter -676.209,04 €

ab) Soziale Abgaben und Altersversorgung -21.192,07 € im Vorjahr Soziale Abgaben und Altersversorgung -21.192,07 €

b) andere Verwaltungsausgaben -183.531,63 € im Vorjahr aufgeteilt in sonstige betriebliche Aufwendungen, Raumkosten -40.207,23 €,

 

in sonstige betriebliche Aufwendungen, Versicherungen, Beiträge und Abgaben -4.139,74 €,

 

in sonstige betriebliche Aufwendungen, Reparaturen und Instandhaltungen -20.025,83 €,

 

in sonstige betriebliche Aufwendungen, Fahrzeugkosten 0,00 €,

 

in sonstige betriebliche Aufwendungen, Werbe- und Reisekosten -27.650,90 €,

 

zum Teil in sonstige betriebliche Aufwendungen, verschiedene betriebliche Kosten -67.610,49 €,

 

in Verluste aus Wertminderungen oder aus Wertberichtigungen -2.503,58 €,

 

und in sonstige Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -21.393,86 €

9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle im Vorjahr Teil von Abschreibungen auf Anlagewerte und Sachanlagen -17.356,14 € immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -6.285.867,86 €

10. Abschreibungen auf im Vorjahr Teil von Abschreibungen auf Leasingvermögen -6.268.511,72 € immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -6.285.867,86 €

11. sonstige betriebliche Aufwendungen -8.546,51 € im Vorjahr Teil von sonstige betriebliche Kosten, verschiedene betriebliche Kosten -8.546,51 €

12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen -942,45 € im Vorjahr Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens -942,45 €

13. Erträge aus Zuschreibungen zu 3. sonstige betriebliche Erträge Forderungen im Kreditgeschäft 0,00 € im Vorjahr Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 0,00 €

15. Außerordentliche Erträge 0,24 € im Vorjahr außerordentliche Erträge 0,24 €

16. Außerordentliche Aufwendungen -3.014,75 € im Vorjahr außerordentliche Aufwendungen -3.014,75 €

18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -236.443,54 € im Vorjahr Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -236.443,54 €

20. Vortrag auf neue Rechnung -2.853.682,47 € im Vorjahr Vortrag auf neue Rechnung -2.853.682,47 €

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der E. M. Leasing GmbH, Heilbronn, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2009 bis 31.12.2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Gerlingen, 31.05.2010

Josef Stimpfle, Wirtschaftsprüfer

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2009
EUR
Beteiligungen 0,00 300,00 0,00 300,00
Immaterielle Anlagewerte 4.201,00 6.715,00 0,00 10.916,00
Sachanlagen zur Eigenen Verwendung 124.641,91 2.761,10 10.518,51 116.884,50
Leasingvermögen 54.524.431,70 7.291.039,62 9.131.181,90 52.684.289,42
54.653.274,61 7.300.815,72 9.141.700,41 52.812.389,92
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2009
EUR
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Anlagewerte 4.198,00 1.259,00 0,00 5.457,00
Sachanlagen zur Eigenen Verwendung 64.110,91 18.069,10 10.515,51 71.664,50
Leasingvermögen 22.402.749,38 8.218.280,64 7.562.855,55 23.058.174,47
22.471.058,29 8.237.608,74 7.573.371,06 23.135.295,97
Buchwerte
Stand 31.12.2009
EUR
Stand 31.12.2008
EUR
Beteiligungen 300,00 0,00
Immaterielle Anlagewerte 5.459,00 3,00
Sachanlagen zur Eigenen Verwendung 45.220,00 60.531,00
Leasingvermögen 29.626.114,95 32.121.682,32
29.677.093,95 32.182.216,32

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