IS eins INVESTSUPPORT GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Degner seit 13.5.2020 | Prokura |
Christoph Neumeister seit 7.7.2016 | Geschäftsführer |
Kathleen Berngruber seit 7.7.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 30.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HT Service GmbHHalle (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der HT Service GmbH, Halle (Saale)1 Grundlagen der Gesellschaft - Geschäftsmodell Die HT Service GmbH ist ein professioneller Gebäudedienstleister und betreut verschiedene Einrichtungen aus dem öffentlichen und privaten Sektor. Dazu gehören beispielsweise soziale Einrichtungen, Unternehmen aus dem fertigenden Gewerbe, und Behörden. Der Schwerpunkt des Dienstleistungsportfolios liegt im Bereich des infrastrukturellen Facility Managements und umfasst Gebäudereinigung, Hausmeisterdienste, Wirtschaftsdienste und die Pflege von Außenanlagen. Das Unternehmen ist zertifiziert nach den Normen DIN EN ISO 9001 Qualitätsmanagement und DIN EN ISO 14001 Umweltmanagement. Die Gesellschaft betreibt unselbständige Niederlassungen in Halle (Saale), Leipzig, Döbeln, Lutherstadt Eisleben, Dessau-Roßlau, Magdeburg und Dresden. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wirtschaftsleistung in Deutschland sank nach den guten Entwicklungen der letzten Jahre - mit Ausnahme des Einbruchs im Corona-Jahr 2020 - wieder, und zwar im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,7% (Quelle: Bundesregierung/statistisches Bundesamt). Diese Veränderung wirkte sich kaum auf die Branche der Gebäudedienstleister aus, denn der Arbeitsmarkt ist unverändert sehr angespannt - die Branche verzeichnet seit dem Jahr 2019 einen stetigen Rückgang der Beschäftigten (Quelle: Bundesinnungsverband der Gebäudedienstleister). Im beschäftigungsstärksten Handwerk Deutschlands, der Branche der Gebäudedienstleister, waren im Jahr 2023 30.199 Unternehmen angemeldet (Vorjahr 2022: 29.262); diese erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von TEUR 26.264.209 (Vorjahr 2022: TEUR 24.007.504) (Quelle: Bundesinnungsverband der Gebäudedienstleister). 2.2 Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war ein solides Geschäftsjahr. Nach Umsatzzuwächsen durch Preisanpassungen und Gewinnung von Neuaufträgen beläuft sich der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 251,7 auf einem zufriedenstellenden Niveau. 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Der Umsatz konnte um TEUR 1.552,0 auf TEUR 18.536,7 gesteigert werden, was einer Steigerung um 9,14% entspricht. Grund für die dennoch niedrigere Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr sind vor allem die Preissteigerungen bei Materialeinkäufen und Logistikaufwendungen und deutlich erhöhte Personalaufwendungen durch Lohnanpassungen und Kosten für krankheitsbedingte Fehlzeiten der Beschäftigten. Der Personalaufwand ist mit TEUR 14.490,4 deutlich höher als im Vorjahr (TEUR 12.821,3); die Personalkostenquote beträgt 78,17%. Wesentlicher Grund für die gestiegenen Personalkosten ist der Umsatzzuwachs, der zwangsläufig zu höheren Personalkosten führt. Als weitere Gründe sind gestiegene Sozialaufwendungen (+0,88 %) und Tariferhöhungen zum 01.01.2023 (+3,9%) zu nennen. 2.3.2 Finanzlage Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen, insbesondere gegenüber Materiallieferanten, Personaldienstleistern und Nachunternehmern wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:
Die Finanzlage ist geordnet. Langfristiges Vermögen und Investitionen sind mit langfristigen Darlehen finanziert worden. Gewinne wurden nicht ausgeschüttet, somit konnte die Eigenkapitalquote mit 20% im Geschäftsjahr deutlich verbessert werden (Vorjahr 15%). Der vereinfachte Cashflow (Jahresergebnis + Abschreibungen) betrug im Geschäftsjahr TEUR 598,1, im Vorjahr TEUR 700,0. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Forderungslaufzeit betrug im Jahr 2023 51 Tage, Vorjahr: 63 Tage. Die Laufzeit für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 66 Tage, Vorjahr: 68 Tage. 2.3.3 Vermögenslage Das Eigenkapital vergrößerte sich ergebnisbedingt von TEUR 775,5 auf TEUR 1.027.2. Gegenüber dem Vorjahr gab es nur eine geringe Änderung der Bilanzsumme von TEUR 5.219,5 auf TEUR 5.174,4. Die Entwicklung der Sach- und Finanzanlagen sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Investiert wurde in die regionale Ausweitung und Stabilisierung, im Übrigen wurden im Wesentlichen Ersatzbeschaffungen in den Bereichen Maschinen, Fuhrpark und Betriebsausstattung sowie sonstige geringwertige Wirtschaftsgüter vorgenommen. Die Finanzierung erfolgte aus dem laufenden Geschäft. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind von uns aus nicht geplant. Der wachsende Arbeitskräftemangel in Deutschland bildet weiterhin die größte Herausforderung, um die angestrebte Umsatzsteigerung von ca. 7% zu erreichen. Die Suche nach zuverlässigen und geeigneten Arbeitskräften muss durch ein verbessertes Recruiting optimiert werden. Um trotz steigender Kosten für Personaleinsatz die Profitabilität zu erhalten bzw. zu steigern, werden Investitionen in moderne Reinigungsmaschinen, die Optimierung der Logistik und die Sicherung einer günstigen Energieversorgung erforderlich sein. Wir gehen von einem Investitionsvolumen von 500 TEUR aus. Ende des Jahres 2024 läuft der derzeit gültige Lohntarifvertrag aus. Die Ergebnisse sind abzuwarten. Wir streben für das Jahr 2024 einen Jahresumsatz von 20 Mio. EUR an. Aufgrund der dauerhaft hohen Kostenbelastungen für Personal wird für das Jahr 2024 ein gleichbleibendes Betriebsergebnis erwartet. 3.2 Risikobericht Folgende Risiken werden die Branche weiter beschäftigen: • Erhöhung des Verwaltungsaufwands aufgrund angepasster rechtlicher Rahmenbedingungen, • Verschärfung der Lage am Arbeitsmarkt, • Wirtschaftlichkeitszwang der öffentlichen Hand. Um rechtzeitig auf Risiken eingehen zu können, hat die HT Service GmbH ein internes Reporting-System etabliert. Es basiert auf Auswertungen zu Kunden, Mitarbeitern und weiteren Stakeholdern und liefert gebündelte Informationen in Form eines Management-Reports. Daneben wird die Geschäftsleitung monatlich über Indikatoren über wirtschaftliche Entwicklungen informiert. Weiter finden regelmäßige Bereichsupdates statt, bei denen sich die Leitungen der unselbstständigen Niederlassung mit der Geschäftsleitung austauschen. 3.3 Chancenbericht Wir sehen unverändert Chancen in der Branche. Durch die regionale Stärkung unseres Aktionsradius im mitteldeutschen Raum bieten wir den Kunden stabile Leistungsstärke und Nähe, sind ebenso für Mitarbeiter erreichbar und sehen Möglichkeiten der Personalbindung. An der Aufgabe der Digitalisierung unserer Prozesse arbeiten wir weiterhin. Investitionen in geeignete IT-Infrastruktur werden ebenso erforderlich sein wie ressourcenschonendes Agieren im gesamten Tätigkeitsbereich.
Halle (Saale), den 18.09.2024 Kathleen Berngruber, Geschäftsführung Christoph Neumeister, Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear pro rata temporis vorgenommen. Die Bewertung Geringwertiger Wirtschaftsgüter erfolgt seit dem 1. Januar 2018 nach der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2 EStG. Danach werden die Zugänge ab 1. Januar 2018, deren Anschaffungskosten EUR 800 nicht überschreiten, sofort abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nennwerten bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken zum Erfüllungsbetrag Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 42.383,39 EUR. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.769.224,90 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.964.353,69 Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert. Eine Schätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauer war nicht möglich, daher wurden als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer 10 Jahre festgelegt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 6.500,00 EUR). Rückstellungen Die Höhe der Rückstellungen setzt sich aus folgenden Positionen zusammen:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 915.781,96 EUR (Vorjahr: 963.453,82) Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.188.676,26 EUR. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verbunden: Grundschuld, Abtretung Lebensversicherungen, Bürgschaften, Zessionsvertrag, Abtretung Mietforderungen Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, der nach der Nettokreditmethode erfasst wurde, beträgt 2.021.252,31 EUR. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, der nach der Bruttokreditmethode erfasst wurde, beträgt 23.100,76 EUR. Der Anteil der Zinsen aus dieser Summe beläuft sich auf 1.262,69 EUR. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 38.977,50 EUR (Vorjahr: 174.900,00 EUR). Latente Steuern Die Zuführung der latenten Steuern in 2022 beträgt -32.479,95 EUR. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 92.350,58 EUR. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu vermerken. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bis 1 Jahr ergeben sich: 272.955,23 EUR. Für die Dauer von 1 bis 5 Jahren bestehen Verpflichtungen in Höhe von 202.251,85 EUR. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 251.683,25 EUR. Auf neue Rechnung werden 251.683,25 EUR vorgetragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Über den Abschlussstichtag hinaus liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor. Unterschrift der Geschäftsführung
Halle (Saale), 07.10.2024 gez. Kathleen Berngruber, gez. Christoph Neumeister
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HT Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HT Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HT Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Halle (Saale), 19. September 2024 Henschke
und Partner mbB
Dipl.-Kfm. (FH) Marcus van den Broek, Wirtschaftsprüfer |
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