Stena Line GmbH & Co. KG

22767 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRA 127995
Vorher
VISION 137. Konservierungs- und Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG
Eingetragen
26.3.2008

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stena Line GmbH & Co. KG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Stena Line GmbH & Co. KG wurde ursprünglich als "Vision 137. Konservierungs- und Vermögens-Verwaltungs GmbH & Co. KG" 2008 gegründet. Im Jahr 2012 erwarb die schwedische Reederei Stena Line Scandinavia AB die Gesellschaft und benannte sie um in "Stena Line GmbH & Co. KG". Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit erfolgte im Oktober 2012 mit Übernahme von vier Fährlinien der deutsch-dänischen Reederei Scandlines. Die Rechte an den Baltikum Routen Travemünde - Ventspils und Travemünde- Liepaja wurden im Dezember 2015 innerhalb der Stena Line Group an die Stena Line Baltic AS verkauft. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie haben zu einer Neuausrichtung des Geschäftsmodells der Stena Line GmbH & Co. KG geführt. Bereits zum Ende Juni 2020 musste die Route Sassnitz-Trelleborg einschließlich Fährbetrieb, Bordershop und Check-In dauerhaft geschlossen werden, nachdem pandemiebedingt die zentrale Einnahmequelle weggebrochen war. Seit Juli 2021 fährt das auf der Route Rostock-Trelleborg verkehrende Fährschiff "Mecklenburg-Vorpommern" unter schwedischer Flagge im Pool der Fähren der Stena Line Scandinavia AB. Neben der Ausgliederung des Schiffsbetriebs aus der Stena Line GmbH & Co. KG wurden zum Mai 2021 auch Check-in und Customer Service Rostock in die deutsche Schwestergesellschaft Baltic Roro Services GmbH übergeleitet. Damit erfolgte eine Neuausrichtung der Stena Line GmbH & Co. KG auf das kommerzielle und strategische Geschäft von Stena Line (Geschäftsführung, Trade Management, Sales) in Deutschland.

Mit Wirkung zum Juni 2022 wurde zunächst der frachtorientierte Customer Service im Rahmen eines Teilbetriebsübergangs von der Baltic Roro Services GmbH in die Stena Line GmbH & Co. KG zurück übertragen. In einem weiteren Teilbetriebsübergang zum Januar 2023 folgten der Check-in Kiel und Rostock sowie das Travel Contact Center. Im Geschäftsbetrieb der Baltic Roro Services GmbH verblieben war damit nur noch die Stauerei in Rostock. In einem letzten Schritt wurde die Baltic Roro Services GmbH rückwirkend zum Januar 2023 auf die Stena Line GmbH & Co. KG verschmolzen. Durch die Verschmelzung wird das Employer-Branding unter der einheitlichen Gruppenmarke "Stena Line" gestärkt, um auch weiterhin geeignete Fachkräfte rekrutieren zu können. Die vereinfachte Organisationsstruktur eröffnet Potenzial, administrative Prozesse zu verschlanken und Synergien zu nutzen.

Komplementärin der Stena Line GmbH & Co. KG ist die Stena Line Reederei GmbH. Der Sitz beider Gesellschaften ist in Hamburg; Kommanditistin ist die Stena Line Scandinavia AB. Alleinige Gesellschafterin der Stena Line Reederei GmbH ist die Stena Line Scandinavia AB.

Stena Line ist eine international operierende Reederei mit Sitz in Göteborg, die aktuell 17 Routen in Nordeuropa bedient. Die Geschäftstätigkeit der Stena Line GmbH & Co. KG liegt in der Business Region Germany mit Mitarbeitern an den Standorten Hamburg, Rostock und Kiel.

Die strategischen und kommerziellen Aktivitäten sowie das operative Geschäft in den Häfen Kiel und Rostock werden auf Basis eines Service Level Agreements von der Stena Line Scandinavia AB honoriert. Dabei werden auf Monatsbasis tatsächliche Kosten zuzüglich eines Mark-up erstattet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2023 verzeichnete das reale Bruttoinlandsprodukt Deutschlands einen Rückgang von 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Auch in Schweden war die Entwicklung leicht negativ mit einem Rückgang von 0,1%, während für die gesamte EU ein Wachstum von 0,5% zu verzeichnen war. Damit stoppte die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem Corona bedingten Einbruch im Jahr 2020. Insbesondere im produzierenden Gewerbe ging die Wirtschaftsleistung zurück. Auch der Außenhandel Deutschlands war rückläufig. So sanken die Importe um 3,0% und die Exporte um 1,8%. Insgesamt dämpften die geopolitische Instabilität und weiterhin hohe Preise die Nachfrage im In- und Ausland und damit die Konjunktur. Die rückläufige Nachfrage nach Transportkapazität hatte negative Konsequenzen für die Geschäftsentwicklung von Stena Line, deren Hauptkunden im Bereich Freight Speditionen sind.

Nach einem Anstieg der privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 gingen diese in 2023 wieder um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr zurück und liegen damit 1,5% unter dem Vorkrisenniveau von 2019, was im Wesentlichen auf die hohen Verbraucherpreise zurückgeführt wird. Besonders gespart wurde bei Ausgaben für langlebige Wirtschaftsgüter wie Haushaltsgeräte. Dagegen ist die Reiselust ungebrochen, wie die jährliche Deutsche Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen zeigt. So liegt die Reisefrequenz wieder auf Vor-Corona-Niveau und die durchschnittlichen Ausgaben für den Urlaub auf einem neuen Höchststand. Bei den Auslandsreisezielen liegt Skandinavien auf Platz 3 (im Vorjahr Platz 5) der Top-Destinationen in Europa. Reisende schätzen neben der Natur, Sicherheit, hohen Qualität, Atmosphäre und Gastfreundschaft vor allem die gute Möglichkeit zur Anreise mit dem eigenen PKW. Dieser Trend hat auch die Entwicklung im Kundensegment der Geschäfts- und Privatreisenden bei Stena Line positiv beeinflusst.

Eine Darstellung der Entwicklung von Marktanteilen ist nicht möglich, da für die Stena Line GmbH & Co. KG keine Vergleichszahlen hierzu vorliegen. Von den Wettbewerbern werden keine Zahlen offengelegt.

2.2 Prognose-Ist-Vergleich

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde basierend auf dem Service Level Agreement ein stabil positives Ergebnis prognostiziert. Mit 864 TEUR liegt das Ergebnis für 2023 über Vorjahr (268 TEUR). Diese Steigerung ist auf höhere Zinserträge aus dem Cashpool mit Stena AB, die Auflösung einer Rückstellung im Zusammenhang mit der Schließung der Route Sassnitz-Trelleborg und höhere Einnahmen aus dem Mark-up zurückzuführen.

3. Lage

3.1 Ertragslage

Der Umsatz der Stena Line GmbH & Co. KG basiert im Wesentlichen auf dem Service Level Agreement mit der Gesellschafterin Stena Line Scandinavia AB. Dabei erstattet die Stena Line Scandinavia AB der Stena Line GmbH & Co. KG die tatsächlich angefallenen Kosten auf Monatsbasis zuzüglich eines Mark-up. Des Weiteren fallen Umsätzen aus durchgeleiteten Warenverkäufen an. Hier erbringt die Stena Line GmbH & Co. KG als registrierter Empfänger verbrauchsteuerliche Serviceleistungen für Lieferungen des verbundenen Unternehmens Retail and Food Services in Sweden AB an externe Kunden. Durch dieses Geschäftsmodell ist ein positives Ergebnis gewährleistet, das an den Mark-up geknüpft ist.

Im Jahr 2023 kamen durch die Verschmelzung der Baltic Roro Services GmbH 1.328 TEUR Umsätze aus dem Stauereigeschäft hinzu. Dabei handelt es sich zu 91% um konzerninterne Stauereiumsätze aus dem Vertrag mit der Stena Line Scandinavia AB. Von 2024 sind diese konzerninternen Stauereileistungen in das bestehende Service Level Agreement mit der Gesellschafterin Stena Line Scandinavia AB einbezogen und werden nicht mehr separat in Rechnung gestellt.

Die Anzahl der Mitarbeiter lag im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich bei 110 Mitarbeitern im Vergleich zu 43 im Vorjahr. Darin enthalten sind zwei Auszubildende zur Fachkraft für Hafenlogistik in einer Verbundausbildung. Der Anstieg ergibt sich aus dem Teilbetriebsübergang und der Verschmelzung der Baltic Roro Services GmbH, in dessen Rahmen sich alle Mitarbeiter bereit erklärt haben, in die Stena Line GmbH & Co. KG überzugehen.

Im Herbst 2023 wurde in der Stena Line Gruppe erneut die Mitarbeiterumfrage "Stena Pulse" in Zusammenarbeit mit dem Anbieter Brilliant durchgeführt. Die Teilnahmequote lag mit 85% über Vorjahr (75%) und die Ergebnisse sind in allen Kategorien besser als im Vorjahr und als der Benchmark, den Brilliant über alle teilnehmenden Organisationen erstellt. So lag der Engagement Index bei 84% (Vorjahr 83%), der Leadership Index bei 85% (Vorjahr 80%) und der Team Efficiency Index bei 80% (Vorjahr 79%). Besonders erfreulich ist die Steigerung des Net Promotor Score von 9 in 2021 über 19 im Vorjahr auf nunmehr 21 (Benchmark 15), der die Weiterempfehlungsrate von Stena Line als Arbeitsgeber angibt. Insbesondere an diesem Punkten setzen die Teams gemeinsam mit dem HR-Bereich an, um die Mitarbeiterzufriedenheit und die Attraktivität von Stena Line als Arbeitsgeber weiter zu verbessern.

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Bilanzstichtag Anlagevermögen
TEUR
Umlaufvermögen/RAP
TEUR
Eigenkapital
TEUR
kfr Fremdkapital
TEUR
lfr Fremdkapital
TEUR
Bilanzsumme
TEUR
31.12.2022 58 25.233 24.424 867 0 25.291
31.12.2023 62 4.404 3.608 858 0 4.465

Durch Verschmelzung der Baltic Roro Services GmbH auf die Stena Line GmbH & Co. KG hat sich das Kommanditkapital um 25 TEUR erhöht. 295 TEUR wurden aus der Gewinnrücklage der Baltic Roro Services GmbH in die Kapitalrücklage der Stena Line GmbH & Co. KG übertragen.

Mit Einstellung des operativen Routenbetriebs und der Neuausrichtung des Geschäftsmodells hat sich der Liquiditätsbedarf der Stena Line GmbH & Co. KG erheblich verringert. Daher wurde im Dezember 2023 ein Teil der Kapitalrücklage in Höhe von 22 Mio. EUR aufgelöst und aus den liquiden Mitteln an die Kommanditistin ausgezahlt. Infolgedessen haben sich das Eigenkapital und das Umlaufvermögen sowie die Bilanzsumme signifikant verringert. Das positive Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 erhöht das Eigenkapital um TEUR 864.

Das Anlagevermögen ist um 4 TEUR auf nunmehr 62 TEUR angestiegen. Wesentliche Bestandteile des Anlagevermögens sind die Büroausstattung am Unternehmenssitz in Hamburg sowie ein Gabelstapler im Stauereibetrieb, die beide planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben werden.

Die Rückstellungen als Bestandteil des kurzfristigen Fremdkapitals sind weiter zurückgegangen und liegen nur noch bei TEUR 467 (Vorjahr TEUR 636). Eine Rückstellung zum Kurzarbeitergeld in Höhe von 262 TEUR, das im Jahr 2020 während der Corona bedingten Aussetzung der Sassnitz-Trelleborg Route bezogen wurde, konnte nach Abschlussprüfung der Bundesagentur für Arbeit im November 2023 aufgelöst werden.

Die Gesellschaft bilanziert zu Fortführungswerten, da die Geschäftsführung auf Basis des neuen Geschäftsmodells und Service Level Agreements davon ausgeht, dass zukünftig positive Ergebnisse erzielt werden, so dass die Fortführung der Gesellschaft überwiegend wahrscheinlich ist.

3.3 Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage

Mit Verschmelzung der Baltic Roro Services GmbH auf die Stena Line GmbH & Co. KG wurden alle Aktivitäten in Deutschland unter "Stena Line" gebündelt, was die Administration verschlankt und Synergiepotentiale eröffnet. Das Service Level Agreement mit der Stena Line Scandinavia AB generiert Einnahmen über die Kosten hinaus auf Basis des Mark-up.

Die Umsatzrentabilität lag bei 9% (Vorjahr 5%). Durch Verschmelzung der Baltic Roro Services GmbH hat sich die Anlagenintensität kaum verändert und liegt bei 1% (Vorjahr 0%). Trotz Reduzierung der Kapitalrücklage ist die Eigenkapitalquote mit 81% weiterhin hoch (Vorjahr 97%), gleiches gilt für die Liquidität.

4. Chancen- und Risikobericht

Auf Basis des Service Level Agreements mit der Stena Line Scandinavia AB werden der Stena Line GmbH & Co. KG auf Monatsbasis die tatsächlichen Kosten zuzüglich eines Mark-up erstattet. Dadurch ist ein positives Jahresergebnis für die Stena Line GmbH & Co. KG in Abhängigkeit von der Entwicklung der Muttergesellschaft gewährleistet. Daher müssen die Chancen und Risiken im Gesamtzusammenhang der Stena Line Gruppe betrachtet werden.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Stena Line belastbar ist, sich an neue Situationen anpassen und gleichzeitig auf das operative Geschäft konzentrieren kann. Allerdings verändert sich die Welt schneller als je zuvor. Geopolitische Spannungen und direkte Konflikte bis hin zu Kriegen nehmen zu und wir sehen globale Trends, wie einen verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und KI.

4.1 Chancenbericht

Die Strategie von Stena Line fokussiert auf die folgenden vier Bereiche, um langfristige Rentabilität sicherzustellen:

Steigerung der Resilienz in der Stena Line Gruppe

Ausrichtung des Frachtgeschäfts auf die Kunden von morgen

Ausrichtung des Travelgeschäfts auf die Kunden von morgen

Vorreiter im Hinblick auf Nachhaltigkeit

Die Steigerung der Resilienz setzt an der Erhöhung von Umsatz und Bruttomarge sowie verbesserter Nettomarge innerhalb des Kerngeschäfts und bei Portfoliounternehmen an. So hat die Stena Line Scandinavia AB mit einer 49%-igen Beteiligung an Africa Morocco Link im April 2024 eine Business Region außerhalb Europas in der Straße von Gibraltar erworben, die wichtig im globalen Handel ist und Wachstumspotential bietet. Auch die Einbindung von KI soll in allen Geschäftsfeldern vorangetrieben werden und zur Steigerung der Resilienz beitragen. So wurde mit "Medius" schrittweise ab Oktober 2023 eine neue Software zur Rechnungsbearbeitung und Vertragsverwaltung implementiert, die KI nutzt.

Die Attraktivität unseres Routennetzwerkes, Zuverlässigkeit und Qualität sind Schlüsselfaktoren für unsere Kunden im Frachtsegment. Mit dem Start des Stena Line eigenen Kiel-Verona Zuges wurde im Februar 2024 das Angebot im kombinierten Verkehr erweitert. Der "Carbon Emissions Calculator" ermöglicht unseren Kunden, den CO 2 Abdruck der an Bord unserer Schiffe transportierten Güter zu ermitteln. Mittels "Insetting" können Frachtkunden ihre Emissionen freiwillig reduzieren. Dabei setzt Stena Line über die unternehmenseigenen CO 2 Ziele hinausgehend Biotreibstoff ein. Der Kunde bezahlt für die CO 2 Reduktion und erhält ein Zertifikat für sein Nachhaltigkeitsreporting.

Im Travelsegment startet im Sommer 2024 der Launch der "Travel Companion App" in ausgewählten Märkten, die unsere Kunden rund um ihre "customer journey" begleitet und maßgeschneiderte Angebots- und Upselling-Möglichkeiten bietet. Der Reisetrend "Coolcation", der angesichts steigender Sommertemperaturen in südlichen Reisezielen mehr auf Regionen mit moderatem Klima und weniger Menschenmassen - insbesondere auf Skandinavien - setzt, macht Schweden zu einem attraktiven Ziel für "Coolcation"-Reisen.

Die Nachhaltigkeitsstrategie basiert auf strategischen Schlüsselbereichen aus den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, die in direktem Zusammenhang mit der Reederei stehen. Eines der wichtigsten Ziele ist eine Reduzierung der direkten CO 2 Emission aller Schiffe um 30 % bis 2030 (Basisjahr 2019). Stena Line steht für Gleichstellung, Inklusion und Vielfalt und versucht kontinuierlich, die Attraktivität zu steigern, um die richtigen Talente anzuziehen und zu halten. In 2023 wurde unternehmensweit ein Anti-Harassment Training implementiert. Leadership Training und Empowerment ermöglichen es jedem Einzelnen zu wachsen und seine Potentiale zu nutzen. Stena Line misst die Weiterempfehlungsrate als Arbeitsgeber in der jährlichen Mitarbeiterumfrage. Der Net Promotor Score hat sich von 9 in 2021 auf nunmehr 21 in 2023 gesteigert. Ziel ist eine Weiterempfehlungsrate von 30.

4.2 Risikobericht

Einnahmen und Ergebnis der Gesellschaft sind von zahlreichen Faktoren abhängig - dabei lassen sich viele nicht unmittelbar beeinflussen, darunter politische und rechtliche Bedingungen mit Wirkung auf den Markt für Reise und Transport. Die Identifizierung und Analyse dieser Risiken hat für Stena Line eine hohe Priorität.

Risiken und Unsicherheit im Unternehmen

Die Zuverlässigkeit der Flotte ist von höchster Relevanz für das operative Geschäft. Schäden an den Fähren durch Unfälle und technische Probleme können hohe Kosten verursachen. Deshalb legt Stena Line großen Wert darauf, dass die Schiffe sich in einem ausgezeichneten Zustand befinden, und spart nicht an Instandhaltungsmaßnahmen. Versicherungen reduzieren zusätzlich das Risiko von Kosten aus möglichen Schadensfällen. Die Geschäftsführung geht von einer geringen (unter 20%) Wahrscheinlichkeit und geringen potentiellen finanziellen Auswirkungen aus. Das Risiko für das nächste Geschäftsjahr wird als gering eingestuft.

Risiken und Unsicherheit in der Branche

Da unsere Kunden hauptsächlich dem Transportsektor zuzurechnen sind, der stark konjunkturabhängig ist, stellt die Ungewissheit der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa ein Risiko für die Nachfrage nach Transportkapazität dar. Um auch für Konjunkturkrisen gewappnet zu sein, verfolgt Stena Line ein starke Kostendisziplin. Auch das große Netzwerk von Routen reduziert das wirtschaftliche Risiko mittels Streuung und wird daher als gering eingeschätzt.

Mit Einbeziehung der Schifffahrt in das Emissions Trading System (ETS) der EU seit Januar 2024 sind zusätzliche Kosten für die Reeder entstanden. Die Regelung wird schrittweise eingeführt, so dass in 2024 für 40% der CO 2 -Emissionen Zertifikate gekauft werden müssen. In 2025 liegt der Anteil bei 70% und ab 2026 schließlich bei 100%. Diese Kosten müssen den Kunden im Fracht- und Travelsegment weiterbelastet werden. In enger Kooperation mit Stena Teknik und Stena Oil arbeiten wir kontinuierlich an Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und dem schrittweisen Ausbau der Nutzung von Biotreibstoff aus nachhaltigen Quellen. Durch Reduzierung des CO 2 Ausstoßes können wir die ETS Kosten senken.

Risiken und Unsicherheit in der Region und weltweit

Die Umweltfaktoren, die den größten Einfluss auf das Unternehmen haben, sind Fragen der Handelsregulierung und Einfuhrbestimmungen innerhalb der EU und dem restlichen Nordeuropa, die Auswirkungen des Brexit und die Entwicklung des Ölpreises.

Eine große Herausforderung ist der Ölpreis, der in den letzten Jahren große Schwankungen aufweist. Um unter anderem die finanziellen Auswirkungen von Ölpreisänderungen abzumildern und die Umweltauswirkungen des Unternehmens zu reduzieren, wird im Rahmen des ESP (Energy Saving Program) gezielt an der Minimierung des Energie- und Kraftstoffverbrauchs gearbeitet.

Eine Harmonisierung der Verbrauch- und Mehrwertsteuer und Abgaben sowie veränderte Regeln für den Verkauf an Bord stellen ein Risiko dar. Die Geschäftsführung schätzt dieses Risiko gering ein.

Der anhaltende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hatte bisher nur begrenzte Auswirkungen auf den Betrieb von Stena Line. Solange die geografische Ausbreitung des Konflikts bestehen bleibt, dürften die anhaltenden Auswirkungen begrenzt sein. Wenn sich dies ändert, können die Auswirkungen sehr groß werden.

Der Anstieg der Inflation und der Zinssätze hat zu erhöhten Kosten für das Unternehmen geführt. Dies wirkte sich auch auf die Transportnachfrage aus, die etwas zurückgegangen ist. Durch die starken bereits 2020 ergriffenen Maßnahmen zur Kosteneinsparung sieht das Management das Unternehmen dafür gerüstet zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.

4.3 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Durch das Service Level Agreement mit der Stena Line Scandinavia AB sieht sich die Gesellschaft stabil aufgestellt. Für die Stena Line Gruppe ist das Risiko über verschiedene geographische Märkte sowie die unterschiedlichen Kundensegmente "Travel" und "Freight" gestreut. Innerhalb des Unternehmensnetzwerkes bieten sich Synergieeffekte. So ist die Gruppe insgesamt gut aufgestellt, um ihre Marktposition zu stabilisieren und weiter zu entwickeln.

5. Prognoseberichterstattung

Im Jahr 2024 soll auf Basis des Geschäftsmodells ein stabiles positives Ergebnis erzielt werden, was auf Einnahmen aus dem Mark-up beruht. Weitere Umsätze hat die Stena Line GmbH & Co. KG aus dem Stauereibetrieb in Rostock für einige externe Kunden sowie als durchlaufende Posten im Rahmen des verbrauchsteuerrechtlichen Services, der für Kunden des verbundenen Unternehmens Retail and Food Services in Sweden AB angeboten wird. Die Entwicklung von Umsatz und Kundenzufriedenheit wird nach Einstellung des operativen Routenbetriebs nicht mehr prognostiziert.

 

Hamburg, den 26.06.2024

Mikko Dennis Juelich für Stena Line Reederei GmbH

Svenja Kosminski für Stena Line Reederei GmbH

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.248,63 0,00
1.248,63 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksähnliche Rechte und Bauten 3.121,58 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.385,66 58.025,01
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.890,00 0,00
60.397,24 58.025,01
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.965,93 2.630,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 966.489,29 719.941,41
3. Sonstige Vermögensgegenstände 35.491,96 22.432,48
1.007.947,18 745.003,89
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.341.665,60 24.454.452,95
4.349.612,78 25.199.456,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 54.168,47 33.496,87
4.465.427,12 25.290.978,72

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Komplementärin
II. Kapitalanteile des Kommanditisten
1. Kommanditkapital 1.025.000,00 1.000.000,00
2. Kapitalrücklage 1.718.942,17 23.155.803,09
3. Erfolgsonderkonto (Gewinnvortragskonto) 863.764,65 268.311,87
3.607.706,82 24.424.114,96
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 467.085,18 636.347,96
467.085,18 636.347,96
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.862,90 44.088,06
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 3.686,34
3. Sonstige Verbindlichkeiten 366.772,22 182.741,40
(davon aus Steuern € 69.200,63 ; Vorjahr € 49.648,35)
390.635,12 230.515,80
4.465.427,12 25.290.978,72

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 9.716.689,96 5.729.101,74
2. Sonstige betriebliche Erträge 614.390,22 353.517,34
3. Materialaufwand
-958.921,69 -1.044.610,43
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.500,00 -2.500,00
-961.421,69 -1.047.110,43
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.110.002,50 -2.464.792,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -973.311,63 -477.367,97
(davon für Altersversorgung: € 38.395,03; Vorjahr: € 29.041,67)
-6.083.314,13 -2.942.160,32
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -63.572,68 -17.872,68
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.934.802,47 -1.896.195,55
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 755.423,58 300.613,37
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 754.276,05; Vorjahr: € 300.613,37)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -762,14 -158.753,60
(davon an verbundene Unternehmen: € 0; Vorjahr: € 0)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -178.866,00 -52.828,00
10. Ergebnis nach Steuern 863.764,65 268.311,87
11. Jahresüberschuss 863.764,65 268.311,87
12. Zuführung Erfolgssonderkonto 863.764,65 268.311,87
13. Ergebnis nach Verwendungsrechnung 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Hinweise

Die Stena Line GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRA 127995).

Die Stena Line GmbH & Co. KG ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Baltic RoRo Services GmbH wurde rückwirkend zum Januar 2023 auf die Stena Line GmbH & Co.KG durch einen Seitwärtsverschmelzungsvertrag verschmolzen. Die übernehmende Gesellschaft hat das Vermögen der Übertragenden Gesellschaft für Zwecke der Handelsbilanz zu Buchwerten übernommen. Als Gegenleistung für die Übertragung des Vermögens der Baltic RoRo Services GmbH wurde die Kommanditeinlage der Stena Line Scandinavia AB bei der Stena Line GmbH & Co.KG über EUR 25.000 erhöht und beträgt demnach nun EUR 1.025.000.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Geschäfts- und Firmenwert wird zu Anschaffungskosten planmäßig über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Im Jahr des Zugangs erfolgte eine zeitanteilige Ermittlung der Abschreibung. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag für das einzelne Wirtschaftsgut 250 Euro nicht übersteigen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als 250 Euro und bis zu 800 Euro betragen, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die liquiden Mittel (Kassenbestand / Guthaben bei Kreditinstituten) werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Währungsumrechnung

Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken, angesetzt. Weiterhin werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Der Berechnung der Jubiläumsrückstellungen liegen die Wahrscheinlichkeitswerte nach den neu veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18.11.2009 (RückAbzinsV) ermittelt und bekannt gegebene Rechnungszinssatz zum 31.12.2023 zugrunde.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in voller Höhe aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 905 (Vorjahr TEUR 668) enthalten.

Eigenkapital

Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 01.12.2023 wurde beschlossen, das für die Kommanditistin gebildete Sonderrücklagenkonto, welches in der Buchhaltung auch als Kapitalrücklage bezeichnet wurde, in Höhe von TEUR 22.000 aufzulösen. Die Kapitalrücklage wurde in 2023 aus den liquiden Mitteln an die Kommanditistin ausgezahlt. Infolgedessen haben sich das Eigenkapital und das Umlaufvermögen sowie die Bilanzsumme signifikant verringert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 636) gemindert und weisen nun einen Betrag von TEUR 467 aus. Der Rückgang resultiert aus der Auflösung der Rückstellung zum Kurzarbeitergeld in Höhe von 262 TEUR, das im Jahr 2020 während der Corona bedingten Aussetzung der Sassnitz-Trelleborg Route bezogen wurde. Diese konnte nach Abschlussprüfung der Bundesagentur für Arbeit im November 2023 ausgebucht werden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten in Höhe von 265 TEUR (Vorjahr TEUR 168) gebildet. Die Rückstellungen für die anstehenden Verwendungsprüfungen für Subventionen, die für die Jahre 2013-2019 bewilligt wurden, sind unverändert in Höhe von TEUR 110. Für die übrigen Abgrenzungen wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 92 (Vorjahr TEUR 85) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 391 haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr TEUR 231).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich aufgrund interner Umstrukturierungen auf EUR 0 (Vorjahr TEUR 3,7).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt TEUR 9.717 wurden im wesentlichen in drei Tätigkeitsbereichen erzielt. Der größte Teil stammt aus den internen Umsätzen für die erbrachten Leistungen für die Muttergesellschaft Stena Line Scandinavia AB in Höhe von TEUR 7.428. Des Weiteren fallen Umsätze aus den durchgeleiteten Warenverkäufen in Höhe von TEUR 960 an. Hinzugekommen durch die Verschmelzung sind die Umsätze aus dem Stauereigeschäft. Diese belaufen sich auf TEUR 1.328.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine Erträge aus der Währungsumrechnung (Vorjahr TEUR 0) enthalten.

Materialaufwand

Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) setzt sich wie folgt zusammen:

2023
T€
2022
T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 959 1.045
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3 3
962 1.048

Personalaufwand

Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:

2023
T€
2022
T€
Löhne und Gehälter 5.110 2.465
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (davon für Altersversorgung T€ 38; Vorjahr T€ 29) 973 477
6.083 2.942

Abschreibungen

In den Abschreibungen ist die Abschreibung auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr TEUR 18) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Aufgrund der Verschmelzung mit der Baltic RoRo Services GmbH ist ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu verzeichnen. Hierzu zählen vor allem die Leasing- (TEUR 103), der Kraftstoff- (TEUR 120) sowie Reparatur- und Instandhaltungskosten (TEUR 91) der Tugmaster. Zudem sind die Mietkosten infolge der Anmietung der zusätzlichen Büroräume sowie des Check Ins auf TEUR 310 angestiegen (Vorjahr TEUR 145).

Eine Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zum Vorjahr (TEUR 557) ist bei den Kosten für Werbemaßnahmen zu verzeichnen (TEUR 708).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr TEUR 48) enthalten. Die Reduzierung resultiert aus der Stabilisierung des Wechselkurses zwischen SEK und der Grundwährung EUR.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind keine Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr TEUR 0) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung der Gesellschaft ist die Komplementärin, die Stena Line Reederei GmbH, Hamburg, berechtigt und verpflichtet. Geschäftsführer der Komplementärin sind:

 

Mikko Dennis Juelich, Managing Director, Lübeck/Deutschland

 

Svenja Kosminski, Managing Director HR, Stockelsdorf/Deutschland

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten während des Geschäftsjahres betrug 110 Mitarbeiter (Vorjahr 43).

Komplementärin

Die Stena Line Reederei GmbH, Hamburg, ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft. Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 26.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB haben nicht bestanden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 750.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für den Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 29.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Stena Line GmbH & Co. KG, Hamburg, wird in den Konzernabschluss der Stena AB, Göteborg, Schweden (www.stenaline.com) als oberstes Mutterunternehmen (größter Konsolidierungskreis) sowie der Stena Line Scandinavia AB, Göteborg, (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Göteborg erhältlich.

Nachtragsbericht

Weitere berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

 

Hamburg, den 26.06.2024

Mikko Dennis Juelich für Stena Line Reederei GmbH

Svenja Kosminski für Stena Line Reederei GmbH

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 155.000,00 0,00 0,00 155.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 155.000,00 0,00 0,00 155.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.419,00 12.500,00 0,00 0,00 23.919,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und eschäftsausstattung 131.043,28 61.000,00 0,00 0,00 192.043,28
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.890,00 0,00 0,00 3.890,00
Summe Sachanlagen 142.462,28 77.390,00 0,00 0,00 219.852,28
Summe Anlagevermögen 142.462,28 77.390,00 0,00 0,00 219.852,28
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 153.751,37 0,00 0,00 153.751,37
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 153.751,37 0,00 0,00 153.751,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.419,00 9.378,42 0,00 0,00 20.797,42
2. andere Anlagen, Betriebs- und eschäftsausstattung 73.018,27 65.639,35 0,00 0,00 138.657,62
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 84.437,27 75.017,77 0,00 0,00 159.455,04
Summe Anlagevermögen 84.437,27 75.017,77 0,00 0,00 159.455,04
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 1.248,63 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.248,63 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.121,58 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und eschäftsausstattung 53.385,66 58.025,01
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.890,00 0,00
Summe Sachanlagen 60.397,24 58.025,01
Summe Anlagevermögen 60.397,24 58.025,01

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Stena Line GmbH & Co. KG, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stena Line GmbH & Co. KG, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stena Line GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 26. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Andreas Focke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefanie Bubbers, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 22. August 2024 festgestellt.

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