Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 732433
Vorher
Blitz S15-371 GmbH
Eingetragen
13.5.2015
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Ausführung und Produktion von Kunststoffteilen jeglicher Art, sowie Handel und Vertrieb von Eigen- und Fremdprodukten aus dem Bereich Plastik und Werkzeuge und deren Optimierung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
ĺñigo Euba Álvarez
seit 12.3.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GRUPO COSMOS XXI, S.L.ESP
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
GRUPO COSMOS XXI, S.L.
Spain
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

COSMOS PFULLENDORF GmbH

Pfullendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

I.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die COSMOS PFULLENDORF GmbH, Pfullendorf ("Gesellschaft"), ist in der Sparte Kunststofftechnik tätig. Von der Gesellschaft werden technische Präzisionsteile aus thermoplastischen Kunststoffen im Spritzgussverfahren hergestellt. Ferner werden Werkzeuge im Kundenauftrag durch Einschaltung von Subunternehmern hergestellt und an die Kunden weiterverkauft. Diverse Zertifizierungen werden für den laufenden Verbesserungsprozess genutzt, um auf dieser Basis Hightech-Produkte für den Automobilbereich zu fertigen.

Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in eigenen Räumen am Standort Pfullendorf und ist hauptsächlich für Kunden aus der Automobilbranche tätig. Die Gesellschaft ist Teil des Konzerns der Grupo Cosmos XXI, S.L., Urroz Villa, Navarra, Spanien.

I.2. Forschung und Entwicklung

Aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit betreibt die Gesellschaft keine eigene Forschung und Entwicklung, ist jedoch von der Branchenfortentwicklung beeinflusst.

II. Wirtschaftsbericht

II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen (BMWK 13.12.2023). Im 1. Quartal 2023 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken, im 2. Quartal 2023 unverändert geblieben, im 3. Quartal 2023 um 0,1 % und im 4. Quartal 2023 um 0,3 % gesunken (jeweils im Vergleich zum Vorquartal). Im Gesamtjahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % geringer als im Vorjahr; Deutschland befand sich in einer Rezession (Statista und tagesschau.de 30.1.2024).

Demgegenüber ist nach Schätzungen das reale BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU im Jahr 2023 um 0,5 % gestiegen (Eurostat 30.1.2024). Das weltweite BIP-Wachstum wird für das vergangene Jahr 2023 auf rund 3,1 % geschätzt (statista 31.1.2024).

Die Inflation, die wegen hoher Energiepreise und Lieferschwierigkeiten in vielen Branchen in 2022 sprunghaft gestiegen ist, war in Deutschland auch im Jahr 2023 mit 5,9 % hoch (Destatis 16.1.2024). Die in 2022 und 2023 ergriffenen Zinsmaßnahmen der Zentralbanken sollten die Inflationsraten senken, stellten aber auch ein Konjunkturrisiko dar.

Der US-Dollar ist im Jahr 2023 wieder unter die Parität des Eurokurses zum USD gesunken, nachdem es im Juli 2022 erstmals seit 20 Jahren zu einer Parität des EUR zu USD gekommen war (tagesschau.de 12.7.2022), was die in USD gehandelten Güter wie Energie und Rohstoffe erheblich verteuert hatte.

Die Automobilbranche, der Hauptabsatzmarkt der Gesellschaft, zeigte im Jahr 2023 eine weiterhin rückläufige Branchenentwicklung. Zwar stieg die Inlandsproduktion von PKW in 2023 um 18% im Vergleich zum Vorjahr, der Wert liegt aber immer noch ca. 12% unter dem Niveau von 2019. Auch der Export von PKW stieg 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 17%, befindet sich aber immer noch 11% unterhalb des Niveaus vor der Corona-Krise (2019). Der Auftragseingang aus dem Inland sank in 2023 um 18% gegenüber 2022, der Auftragseingang aus dem Ausland um 3% (vda 4.1.2024).

Insgesamt befindet sich die Automobilindustrie in Deutschland daher weiter in einer sehr schwierigen Lage, wenngleich der Umsatz der Automobilindustrie in Deutschland von EUR 506.154 Mio. in 2022 auf EUR 564.237 Mio. in 2023 gestiegen ist (statista 9.9.2024).

II.2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz 2023 der Gesellschaft sank im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 17.330 im Vorjahr um TEUR 1.968 auf TEUR 15.362, mithin um 11,4% und liegt damit leicht unterhalb der im Vorjahreslagebericht abgegebene Prognose (EUR 15,6 Mio.). Diese Umsatzminderung verbunden mit erhöhten Kosten führten zu einer Verschlechterung der Zahlen, so dass das Betriebsergebnis 2023 TEUR -1.762 (i.Vj. TEUR -773) und der Jahresfehlbetrag 2023 TEUR -1.984 (i.Vj. TEUR -899) betrug (Prognose im Vorjahreslagebericht EUR +0,3 Mio.). Das deutliche Verfehlen der Prognose war insbesondere auf nicht einkalkulierte Kosten wie eine nicht absehbare deutlich höhere Managementgebühr, ungeplante Instandhaltungsaufwendungen sowie Forderungsverluste aus nachträglichen Preisanpassungen eines Hauptkunden zurückzuführen. Infolge des Jahresfehlbetrags musste zum Ende des Geschäftsjahres 2023 wieder ein negatives Eigenkapital von TEUR -4.269 (i.Vj. TEUR -2.286) ausgewiesen werden.

Die Finanzierung des Geschäftsbetriebs und der Investitionen des Geschäftsjahres 2023 erfolgte im Wesentlichen durch die Aufnahme neuer Darlehen, die durch den Gesellschafter, die Grupo Cosmos XXI, S.L., Urroz Villa, Navarra, Spanien bereitgestellt wurden.

Insgesamt war die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 wesentlich schlechter als im Vorjahr und weiterhin nicht zufriedenstellend.

II.3. Lage

II.3.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse verminderten sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 17.330 im Vorjahr auf TEUR 15.362 (-11,4%); die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) verminderte sich 2023 gegenüber 2022 um 11,7% auf TEUR 15.420 (i.Vj. TEUR 17.467). Die Umsatzminderung resultierte im Wesentlichen aus Umsätzen im Werkzeugbereich und konnte durch Umsatzerhöhungen im Teilebereich nicht ausgeglichen werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 99 gegenüber dem Vorjahr, im Wesentlichen aufgrund von gegenüber dem Vorjahr geringeren Zuschüssen zu Energiekosten.

Im Geschäftsjahr 2023 sank der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr absolut um TEUR 3.302 auf TEUR 10.035 (-24,8%) und damit deutlich überproportional zur Verminderung der Gesamtleistung. Relativ zur Gesamtleistung verminderte sich der Materialaufwand von im Vorjahr 76,4% auf 65,1% in 2023. In Folge des gesunkenen Materialaufwands erhöhte sich der Rohertrag im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.255 (+30,4%) auf TEUR 5.385 (i.Vj. TEUR 4.130). Die Verminderung der Materialaufwandsquote geht im Wesentlichen zurück auf die überproportional gesunkenen Energiekosten; so betragen die Kostensenkungen bei den bezogenen Leistungen des Materialaufwands 2023 aufgrund der Energiekosten TEUR 1.052.

Die Personalaufwendungen stiegen von TEUR 2.774 im Vorjahr auf TEUR 3.583 im Geschäftsjahr 2023 (+29,2%). Ursächlich für diese Erhöhung war (neben üblichen Entgelterhöhungen) ein gegenüber dem Vorjahr erheblich gestiegener Personalbestand, ein gegenüber dem Vorjahr geminderter Bezug von Leistungen aus Kurzarbeitergeld und geminderte Erstattung von damit im Zusammenhang stehenden Sozialversicherungsbeiträgen durch die Agentur für Arbeit. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung erhöhte sich dadurch von 15,9% im Vorjahr auf 23,2% in 2023.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 erheblich von TEUR 1.883 im Vorjahr um TEUR 1.298 auf nunmehr TEUR 3.181 (+68,9%). Wesentliche Aufwandserhöhungen sind bei den Personalumlagen (TEUR 113), den Raumkosten (TEUR 121), den Reparaturen und Instandhaltungen (TEUR 259) sowie den Forderungsverlusten (TEUR 345) zu verzeichnen. Die Aufwandsminderungen gegenüber dem Vorjahr betreffen vor allem die Aufwendungen für Container (TEUR -74). Aufgrund der gesunkenen Gesamtleistung und der stark gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte sich deren Anteil an der Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 auf 20,6 % (i.Vj. 10,8 %).

Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.298) und der Personalkosten (TEUR 809) sind der Hauptgrund dafür, dass sich trotz des verbesserten Rohertrags (TEUR 1.255) eine Verschlechterung des operativen Ergebnisses im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR -1.762 (i.Vj. TEUR -773) ergab.

Das Finanzergebnis des Geschäftsjahres 2023 (Zinsen an Banken und Unternehmen der Grupo COSMOS) verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 95 von TEUR -113 auf TEUR -208. Ertragsteuern fielen im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr nicht an.

In der Zusammenfassung von Betriebsergebnis, Finanzergebnis und Steuern ergab sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von TEUR 1.983 (i.Vj. Jahresfehlbetrag TEUR 899). Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Umsatzrentabilität -12,9% (i.Vj. -5,2%) und die Gesamtkapitalrentabilität -13,1% (i.Vj. -7,6%).

II.3.2. Finanzlage

Die Ziele des Finanzmanagements der Gesellschaft sind die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele.Nachdem das Eigenkapital aufgezehrt ist, finanziert sich die COSMOS PFULLENDORF GmbH zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen aus Konzernverbindlichkeiten (76,5%; i.Vj. 85,3%), aus Bankverbindlichkeiten (4,2%; i.Vj. 5,0%) sowie aus Lieferantenverbindlichkeiten (4,2%; i.Vj. 4,7%). Im Dezember 2023 erhielt die COSMOS PFULLENDORF GmbH von ihrer Alleingesellschafterin ein weiteres Darlehen in Höhe von EUR 5,0 Mio. Das Darlehen mit sieben Jahren Laufzeit ist nach zwei tilgungsfreien Jahren in monatlichen Raten zu tilgen. Bedingt durch gesunkene kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und weiterer Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen des Grupo Cosmos-Konzerns verminderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen in 2023 um TEUR 519 auf TEUR 10.656.

Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 TEUR 1.158 nach TEUR 2.337 zum Vorjahresstichtag. Die Abnahme der liquiden Mittel im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.179 resultiert aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR -4.318; i.Vj. TEUR 366), dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR 5.120; i.Vj. TEUR 2.636) sowie dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit (TEUR -1.981; i.Vj. TEUR -1.242).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2023 basiert wesentlich auf einer Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -5.699; i.Vj. Erhöhung TEUR 2.607), einer Erhöhung der Verbindlichkeiten und Kundenanzahlungen (TEUR 330; i.Vj. TEUR -240), einer Erhöhung der Rückstellungen (TEUR 1.090; i.Vj. TEUR 344), einer Verminderung der Kundenforderungen (TEUR 1.699; i.Vj. Anstieg TEUR -1.762) sowie den Abschreibungen (TEUR 448; i.Vj. TEUR 410). Weitere wesentliche Minderungen des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit entfallen auf den Jahresfehlbetrag (TEUR -1.983; i.Vj. TEUR -899) und die Erhöhung des Bestands an Vorräten (TEUR 213; i.Vj. 335). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit des Geschäftsjahres 2023 resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung von Bankverbindlichkeiten (TEUR -60; i.Vj. Aufnahme Bankverbindlichkeiten TEUR 650) und der Gewährung eines neuen Darlehens von Grupo Cosmos XXI, S.L. (TEUR 5.000; i.Vj. TEUR 2.000).

Unter Berücksichtigung der getroffenen Finanzierungsmaßnahmen war die Gesellschaft 2023 wie im Vorjahr in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Vermeidung einer Überschuldung hatte die Gesellschafterin Grupo Cosmos XXI, S.L., Urroz Villa, Navarra, Spanien, am 26. März 2019 gegenüber der Gesellschaft eine harte Patronatserklärung abgegeben, gemäß der sie für die Dauer ihrer Eigenschaft als Konzernmuttergesellschaft die COSMOS PFULLENDORF GmbH bis zum 31. Dezember 2020 so ausstatten wird, dass diese jederzeit in der Lage ist, ihre finanziellen Verpflichtungen vollständig zu erfüllen und ihre Verbindlichkeiten, die innerhalb des vorgenannten Zeitraums fällig sind oder werden, gegenüber all ihren Gläubigern begleichen kann. Die Patronatserklärung wurde am 29. Mai 2020 für die Zeit bis zum 31. Dezember 2021, am 22. Juli 2021 für die Zeit bis zum 31. Dezember 2022, am 16. September 2022 für die Zeit bis zum 31. Dezember 2023 und am 14. Februar 2023 für die Zeit bis 31. Dezember 2028 erneuert.

II.3.3. Vermögenslage

Die (um den Eigenkapitalfehlbetrag bereinigte) Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 verminderte sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 von TEUR 10.822 auf TEUR 9.665 (TEUR -1.157 bzw. -10,7%). Die Verminderung betrifft beim Vermögen im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -1.699) und die Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR -1.179) und beim Kapital hauptsächlich die Konzernverbindlichkeiten (TEUR -519).

Für das Anlagevermögen erfolgten im Jahr 2023 laufende Ersatz- und Ergänzungsinvestitionen in Höhe von TEUR 1.981 (i.Vj. TEUR 1.242). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen in Maschinen und Betriebsausstattung. Bedingt durch diese Investitionen beträgt das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2023 57,1% (i.Vj. 36,9%) der bereinigten Bilanzsumme; es ist zu 100,0% mittel- bis langfristig finanziert (i.Vj. 99,2%).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich 2023 von TEUR 2.926 zum Vorjahresstichtag um TEUR 1.685 auf TEUR 1.241 (-57,6%). Die Verminderung der Kundenforderungen um TEUR 1.699 resultiert im Wesentlichen daraus, dass zum Ende des Jahres 2023 weniger Werkzeugrechnungen vorlagen, die erst im folgenden Jahr von den Kunden bezahlt wurden. Die Vorratsbestände erhöhten sich zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 213 (14,4%) aufgrund von verzögerten Warenabrufen der Kunden sowie aufgrund von erhöhten Rohstoffbeständen.

Durch den Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von TEUR -1.983 verschlechterte sich das Eigenkapital im Geschäftsjahr 2022 von TEUR -2.286 auf TEUR -4.269, so dass weiterhin ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag auszuweisen ist. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 ist, wie bereits zum Ende des Vorjahres, negativ.

Die Rückstellungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 469 um TEUR 1.090 auf TEUR 1.559 (232,4%). Dies ist im Wesentlichen auf erhöhte Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen zurückzuführen (TEUR +1.112).

Die Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen der Grupo Cosmos im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 519 (4,6%) auf TEUR 10.656 vollzog sich im Bereich der kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -5.699), während sich die Verbindlichkeiten im Bereich der Darlehen (TEUR 5.124) sowie im Bereich der übrigen Konzernverbindlichkeiten (TEUR 56) erhöhten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Kundenanzahlungen erhöhten sich 2023 von TEUR 687 um TEUR 330 auf TEUR 1.017 (+48,0%). Die sonstigen Verbindlichkeiten verminderten sich 2023 von TEUR 127 um TEUR 14 auf TEUR 113, hauptsächlich betrifft dies Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben.

Zusammenfassend befindet sich die COSMOS PFULLENDORF GmbH zum 31. Dezember 2023 in einer negativen Vermögens- und Ertragslage.

III. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen Leistungsindikatoren stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
2021
TEUR
Umsatzerlöse 15.362 17.330 11.526
Jahresergebnis -1.984 -899 -1.016
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 79 65 67

IV. Nachtragsbericht

Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf die Angaben im Anhang.

V. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

V.1 Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

In Deutschland setzte sich die wirtschaftliche Stagnation des Jahres 2023 (BIP -0,3 %) auch im Jahr 2024 fort. Im Frühjahr 2024 gingen die OECD, der IWF und der Sachverständigenrat noch von einem geringen Wirtschaftswachstum 2024 von +0,2 %, die Bundesregierung von +0,3 % und die EU-Kommission von +0,1 % aus (OECD 2.5.2024, EU-Kommission 15.5.2024, BMWK 24.4.2024, IWF 16.7.2024, Sachverständigenrat 15.5.2024). Im Herbst 2024 gingen die aktualisierten Prognosen von einem Rückgang des preisbereinigten deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, so die fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute und der Sachverständigenrat um 0,1 % und die Bundesregierung um 0,2 % (Gemeinschaftsdiagnose 26.9.2024, Sachverständigenrat 13.11.2024; BMWK 9.10.2024). Inzwischen wurde der tatsächliche Rückgang des preisbereinigten deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2024 mit -0,2 % festgestellt (destatis 15.1.2025). Für 2025 wird für Deutschland lediglich eine schwache Erholung mit einem Wirtschaftswachstum in der Größenordnung von 0,3 % bis 0,7 % erwartet (Sachverständigenrat 13.11.2024; BMWK 29.1.2025; OECD 4.12.2024, EU-Kommission 15.11.2024).

Für die Weltwirtschaft wird (wie in 2023) auch für das Jahr 2024 und 2025 von nur verhaltenem Wachstum in Höhe von 3,2 % bzw. 3,3 % (OECD 4.12.2024) bzw. jeweils 2,6% (Sachverständigenrat 13.11.2024) ausgegangen.

Noch schwächer wird das Wirtschaftswachstum für das Jahr 2024 in der EU mit 0,9 % und für den Euro-Raum mit 0,8 % bzw. 0,7 % erwartet. Auch für 2025 werden in der EU (+1,5 %) bzw. im Euro-Raum (+1,3 %) keine wesentlichen Wachstumsimpulse prognostiziert (EU-Kommission 15.11.2024, Sachverständigenrat 13.11.2024, OECD 4.12.2024).

Die Inflation hat im Jahr 2024 in Deutschland angehalten, war jedoch mit 2,2 % deutlich geringer als im Vorjahr (5,9 %), ebenso im Jahr 2025 mit erwarteten 2,0-2,2 %. Im Euro-Raum wird die Inflation 2024 mit 2,4 % und für 2025 mit 2,1 % erwartet (destatis 16.1.2025, BMWK 29.1.2025, Sachverständigenrat 13.11.2024, EU-Kommission 15.11.2024).

Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland bleibt unverändert skeptisch. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte im Februar 2025 bei 85,2 Punkten. Die Unternehmen waren etwas unzufriedener mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen hellten sich hingegen etwas auf. Die deutsche Wirtschaft wartet ab. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die aktuelle Lage wurde zwar etwas schlechter beurteilt. Für die kommenden Monate waren die Unternehmen aber merklich weniger pessimistisch. Die Auftragsentwicklung hat sich stabilisiert. Im Dienstleistungssektor ist der Index gesunken. Die Unternehmen zeigten sich weniger zufrieden mit der aktuellen Lage. Auch die Erwartungen trübten sich etwas ein. Insbesondere im Bereich Transport und Logistik nahmen die skeptischen Stimmen zu. Im Handel legte das Geschäftsklima zu. Dies war insbesondere auf eine Aufhellung der Erwartungen zurückzuführen. Auch ihre gegenwärtige wirtschaftliche Situation bewerteten die Unternehmen etwas besser. Diese Entwicklung war sowohl im Groß- als auch Einzelhandel zu beobachten. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Grund dafür waren weniger skeptische Erwartungen. Die laufenden Geschäfte wurden hingegen etwas schlechter eingeschätzt. Zentrales Problem bleibt der Auftragsmangel (ifo Institut 24.2.2025).

Entwicklung der Branche

Die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung betraf auch die Automobilindustrie, den Hauptabsatzmarkt für die Gesellschaft: Insgesamt liefen in Deutschland im Jahr 2024 4,1 Mio. Pkw von den Bändern, genauso viel wie im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion 2024 allerdings noch um 12 Prozent unter dem damaligen Wert. Im Gesamtjahr 2024 wurden knapp 3,2 Mio. Pkw aus deutschen Werken an Kunden in aller Welt geliefert, 2 Prozent mehr als 2023. Damit bleibt der Export um 9 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. 2024 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt insgesamt 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, 1 Prozent weniger als im Jahr 2023. Der Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ist aber weiter deutlich negativ: Im vergangenen Jahr 2024 wurden 22 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als im Jahr 2019 (Pressemitteilung VDA 6.1.2025).

Für den deutschen Pkw-Markt rechnet der Verband der Automobilindustrie (VDA) 2025 mit einem leichten Anstieg von 1 Prozent auf weiterhin 2,8 Mio. Einheiten. Das ist etwa ein Viertel weniger als im Vorkrisen-Jahr 2019. Bezüglich des Pkw-Exports erwartet er für das aktuelle Jahr 2025 einen leichten Anstieg um 2 Prozent auf 3,2 Mio. Einheiten. Bei der Pkw-Inlandsproduktion erwartet der VDA für dieses Jahr nur einen leichten Anstieg (+1 Prozent auf 4,15 Mio. Einheiten). Die Märkte in Europa (EU, EFTA & UK; +2 Prozent; 13,2 Mio. Einheiten) und den USA (+2 Prozent; 16,2 Mio. Einheiten) dürften 2025 aufgrund des nach wie vor niedrigen Marktvolumens etwas stärker wachsen als der chinesische Markt (+1 Prozent; 23,2 Mio. Einheiten) (Pressemitteilung VDA 21.1.2025).

Die weitere Zukunft der Automobilindustrie wird kurzfristig maßgeblich beeinflusst werden durch die Auswirkungen des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine, die Entwicklung der Inflation und durch die Entwicklung der Handelsbeziehungen mit China bzw. den USA (z.B. Strafzölle). Dies betrifft sowohl die Frage der Verfügbarkeit von Elektronikbauteilen (z.B. Lieferengpässe bei Microchips und Steuerungselemente) um die Produktion aufrecht erhalten zu können, als auch die Auswirkungen durch Einschnitte im verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte aufgrund steigender Preise. Dazu kommen schwindende Marktanteile deutscher Hersteller in den großen ausländischen Märkten, insbesondere dem chinesischen Markt in Bezug auf den Verkauf von E-Autos. Längerfristig werden sich Einflüsse ergeben durch Entwicklungen auf dem Gebiet des autonomen Fahrens, der E-Mobilität und des Car-Sharings.

Die genannten Absatzentwicklungen in der Automobilindustrie schlagen unmittelbar auf die Zulieferer durch.

Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir trotz der schwachen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der allgemeinen Kaufzurückhaltung der Kunden in der Automobilindustrie Umsatzerlöse von ca. 24 Mio. Euro, also im Vergleich zu 2023 deutlich höhere Umsatzerlöse. Trotz bereits durchgeführter und weiterhin geplanter Rationalisierungsmaßnahmen, Maßnahmen im Bereich der Energieeinsparung, verbesserter Ressourcenausnutzung und Preisverhandlungen mit den Kunden erwarten wir für das Jahr 2024 ein negatives Jahresergebnis von ca. EUR -2 Mio. bei einer konstanten Mitarbeiterzahl. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir Umsatzerlöse in Höhe von ca. EUR 30 Mio. sowie einen Jahresfehlbetrag im Bereich von EUR -1,6 Mio.

Die längerfristigen Veränderungen im Bereich der Automobilindustrie werden im Jahr 2024 noch keine Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Gesellschaft haben.

V.2 Risikobericht

Neben den Risiken im allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld (s.o.) bestehen weiterhin folgende unternehmensspezifische Risiken.

Die Gesellschaft verfügt über ein permanentes Risikomanagementsystem, das die regelmäßige Identifikation, Analyse und Bewertung der wesentlichen unternehmensspezifischen Risiken wie Absatzpreis- und -mengenreduzierungen, Rohstoffpreiserhöhungen und sonstige Einflussgrößen sicherstellt. Im Rahmen der Risikosteuerung und -bewältigung ergreift die Unternehmensleitung die notwendigen Maßnahmen; dabei ist das Risikomanagementsystem in den Konzern der Grupo Cosmos XXI, S.L., Urroz Villa, Navarra, Spanien, integriert.

Die starke Fokussierung auf die Automobilbranche ermöglicht eine sehr starke Spezialisierung auf die hier nachgefragten Produkte, führt aber auch zu einer starken Abhängigkeit von diesem Kundenkreis. Die Absatzprobleme der Autoindustrie im Zusammenhang mit der Ukrainekrise, mit den Lieferengpässen, mit der Dieselkrise, mit der Klimadiskussion und daraus folgend dem Trend zu immer mehr Elektroautos und die sich abzeichnende Zunahme von Car-Sharing Modellen könnten sich zukünftig negativ auf die Geschäftslage auswirken. Die Ungewissheit in den Handelsbeziehungen mit China und den USA (z.B. Einführung von Zöllen), ein längeres Hinziehen der Ukrainekrise, die Auswirkungen der wirtschaftlichen Rezession in Deutschland und die damit einhergehende Kaufzurückhaltung der Kunden und gestörte Lieferketten stellen aktuelle Gefahren für die Zielerreichung 2024 und 2025 dar. Die Probleme der Automobilbranche könnten negative Folgen für die Erwirtschaftung von ausreichend hohen positiven Cashflows aus dem operativen Geschäft und damit auf die planmäßige Bedienung der Darlehen haben.

Die in den Vorjahren durch die Ukrainekrise bedingten Engpässe und Störungen in den Lieferketten sind bis zum Zeitpunkt der Berichtserstellung beseitigt worden. Unterbrechungen in den Lieferketten waren nicht mehr zu verzeichnen. Es ist damit zu rechnen, dass die jederzeitige Lieferbereitschaft weiterhin aufrechterhalten werden kann.

Die Entwicklung der Personalkosten und des Absatzmarktes sind maßgebende Faktoren für die weitere Entwicklung. Die als Folge der Engpässe bei der Materialbeschaffung Anfang 2022 verzeichneten Preiserhöhungen haben im ersten Halbjahr 2023 nachgegeben und zu sinkenden Einkaufspreisen geführt. Auch bei den Energiepreisen sind im Vergleich zu Vorjahren sinkende Preise zu verzeichnen. Aufgrund der Einbindung in die Grupo COSMOS sieht die Geschäftsführung die Gesellschaft in einer stabilen Ausgangssituation mit guten Möglichkeiten, die bestehenden Marktchancen zu nutzen. Weitere operative Risiken der künftigen Entwicklung sind kurzfristig nicht absehbar.

Eine positive Entwicklung der Gesellschaft setzt voraus, dass auch künftig eine technologisch führende Rolle in den Geschäftsfeldern der Gesellschaft besetzt werden kann. Hierzu ist neben dem Erkennen zukünftiger Tätigkeitsschwerpunkte auch das Halten und Gewinnen von hervorragenden Mitarbeitern eine wichtige Voraussetzung. Insofern ist qualifiziertes Personal ein entscheidender Faktor für unsere Gesamtleistung und die Gewinnung von Fachkräften ist ganzjährig ein zentrales Anliegen. Durch eine leistungsgerechte Vergütung ist eine solide Stammbelegschaft gegeben.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung des folgenden bestandsgefährdenden Risikos unter der Zugrundelegung des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung bzw. Lage der COSMOS PFULLENDORF GmbH hat zur Sicherung der Finanzierung und damit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit die Konzernmuttergesellschaft Grupo Cosmos XXI, S.L., Urroz Villa, Navarra, Spanien, am 14. Februar 2023 gegenüber der COSMOS PFULLENDORF GmbH eine bis zum 31. Dezember 2028 oder bis zu deren früherem Ausscheiden aus dem Grupo Cosmos XXI-Konzern befristete harte Patronatserklärung abgegeben, gemäß der sie die COSMOS PFULLENDORF GmbH so ausstatten wird, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre finanziellen Verpflichtungen vollständig zu erfüllen und ihre Verbindlichkeiten, die innerhalb des vorgenannten Zeitraums fällig sind oder werden, gegenüber all ihren Gläubigern begleichen kann. Ohne die Aufrechterhaltung der Sicherung der Finanzierung durch die Konzernmuttergesellschaft sowie die hierzu erforderlichenfalls notwendigen Umsetzungsmaßnahmen ist die COSMOS PFULLENDORF GmbH in ihrem Bestand gefährdet.

V.3 Chancenbericht

Neben den im vorstehenden Abschnitt aufgeführten Risiken sieht die Geschäftsführung in den nächsten Jahren folgende Chancen:

Aufgrund der sich abzeichnenden Entwicklungen in der E-Mobilität und im Car-Sharing dürften für die Automobilbranche langfristig Umsatzrückgänge zu erwarten sein. Auf der anderen Seite ist die Nachfrage nach Kunststoffprodukten ungebrochen. Gerade in der Automobilindustrie ist der Bedarf an weiterentwickelten Werkstoffen mit verbesserten Eigenschaften vorhanden. Auch die Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität könnten dazu führen, dass zukünftig sogar mehr aus Kunststoff gefertigte Teile zum Einsatz kommen.

Die Gesellschaft ist auf Grund der vorhandenen Erfahrung und Zuverlässigkeit zuversichtlich, ihren Marktanteil in Zukunft vergrößern zu können.

VI. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind.

Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation und -bewertung, insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten, das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Die Forderungen bestehen im Wesentlichen gegen große Automobil- und Automobilzulieferungsunternehmen, so dass die wesentlichen Ausfallrisiken sich auf Großkunden konzentrieren, jedoch als gering eingeschätzt werden.

Die Gesellschaft fakturiert ihre Umsätze in EURO, so dass bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die erhaltenen Finanzierungsdarlehen des Mutterunternehmens sind fest verzinslich, so dass ein Zinsrisiko erst beim Auslaufen der Darlehen besteht. Aufgrund der erhaltenen harten Patronatserklärung des Konzernmutterunternehmens wird das Liquiditätsrisiko bis Ende 2028 als gering eingeschätzt. Sicherungsgeschäfte durch derivative Finanzinstrumente werden nur nach Einzelfallprüfung und in Abstimmung mit dem Konzern abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine derivativen Finanzinstrumente.

 

Pfullendorf, 18. März 2025

COSMOS PFULLENDORF GmbH

Die Geschäftsführung

Gezeichnet: Juan Angel Irigoyen Esteban, Geschäftsführer

Gezeichnet: Inigo Euba Alvarez, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.522.707,87 3.989.255,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.568,28
II. Sachanlagen 5.522.707,87 3.985.687,60
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.969.262,74 2.013.597,54
2. technische Anlagen und Maschinen 2.522.265,95 925.380,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.002.896,34 1.018.426,73
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.282,84 28.282,84
B. Umlaufvermögen 4.094.631,77 6.745.409,31
I. Vorräte 1.696.056,70 1.482.933,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.240.730,94 2.925.727,84
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.306,17 19.002,20
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.220.424,77 2.906.725,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.157.844,13 2.336.747,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.440,09 87.354,06
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.269.187,90 2.285.612,37
Summe Aktiva 13.933.967,63 13.107.631,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 2.310.612,37 1.411.615,26
III. Jahresfehlbetrag 1.983.575,53 898.997,11
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 4.269.187,90 2.285.612,37
B. Rückstellungen 1.558.818,09 468.813,57
C. Verbindlichkeiten 12.375.149,54 12.638.818,05
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 589.534,77 650.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 169.743,16 67.708,35
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 419.791,61 582.291,65
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.656.448,71 11.174.592,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.375.204,16 7.798.147,29
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.281.244,55 3.376.445,18
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.129.166,06 814.225,58
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.129.166,06 814.225,58
Summe Passiva 13.933.967,63 13.107.631,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.449.909,63 4.293.464,67
2. Personalaufwand 3.583.086,84 2.773.780,55
a) Löhne und Gehälter 2.853.140,08 2.334.228,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 729.946,76 439.551,85
3. Abschreibungen 447.919,38 410.400,64
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 447.919,38 410.400,64
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.180.954,07 1.882.950,27
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 145,06
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 208.134,90 112.713,69
7. Ergebnis nach Steuern -1.970.185,56 -886.235,42
8. sonstige Steuern 13.389,97 12.761,69
9. Jahresfehlbetrag 1.983.575,53 898.997,11

Anhang

Geänderter ANHANG 2023

I. Allgemeine Angaben z. Jahresabschluss u. zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der COSMOS PFULLENDORF GmbH, Pfullendorf ("Gesellschaft"), Amtsgericht Ulm HRB 732433, für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Erleichterungen der §§ 286 Abs. 4 und 288 Abs. 2 HGB wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung des folgenden bestandsgefährdenden Risikos unter der Zugrundelegung des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung bzw. Lage der COSMOS PFULLENDORF GmbH hat zur Sicherung der Finanzierung und damit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit die Konzernmuttergesellschaft Grupo Cosmos XXI, S.L., Urroz Villa, Navarra, Spanien, am 14. Februar 2023 gegenüber der COSMOS PFULLENDORF GmbH eine bis zum 31. Dezember 2028 oder bis zu deren früherem Ausscheiden aus dem Grupo Cosmos XXI-Konzern befristete harte Patronatserklärung abgegeben, gemäß der sie die COSMOS PFULLENDORF GmbH so ausstatten wird, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre finanziellen Verpflichtungen vollständig zu erfüllen und ihre Verbindlichkeiten, die innerhalb des vorgenannten Zeitraums fällig sind oder werden, gegenüber all ihren Gläubigern begleichen kann. Ohne die Aufrechterhaltung der Sicherung der Finanzierung durch die Konzernmuttergesellschaft sowie die hierzu erforderlichenfalls notwendigen Umsetzungsmaßnahmen ist die COSMOS PFULLENDORF GmbH in ihrem Bestand gefährdet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 bis 7 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum ergibt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von bis zu 50 Jahren, bei beweglichem Anlagevermögen linear über Nutzungsdauern von 3 bis 14 Jahren vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 10 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 14 Jahre. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen.

Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % (i.Vj. 1 %) zu Forderungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. In der Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 27,7 % (i.Vj. 27,7 %).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen unverändert zum Vorjahr in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen TEUR 10 (i.Vj. TEUR 10) gegen Gesellschafter.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.484; i.Vj. TEUR 372), Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 50; i.Vj. TEUR 72) und Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 25; i.Vj. TEUR 25).

Verbindlichkeitenspiegel und Sicherungsrechte

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

Restlaufzeit Gesamtbetrag davon durch Pfandrechte Art u. Form der
bis zu 1 Jahr
EUR
mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
31.12.2023
EUR
und ähnliche Rechte gesichert
EUR
Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 169.743,16 419.791,61 0,00 589.534,77
(i.Vj. TEUR 68) (i.Vj. TEUR 582) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR 650)
Erhalten Anzahlungen auf Bestellungen 427.500,00 0,00 0,00 427.500,00
(i.Vj. TEUR 72) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR 72)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 588.974,69 0,00 0,00 588.974,69 Übliche Eigentumsvorbehalte
(i.Vj. TEUR 615) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR 615)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.375.204,16 6.160.461,59 2.120.782,96 10.656.448,71
(i.Vj. TEUR 7.798) (i.Vj. TEUR 3.377) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj.TEUR 11.175)
Sonstige Verbindlichkeiten 112.691,37 0,00 0,00 112.691,37
(i.Vj. TEUR 127) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR 127)
- davon aus Steuern 92.816,12
(i.Vj. TEUR 116)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 16.322,09
(i.Vj. TEUR 11)
3.674.113,38 6.580.253,20 2.120.782,96 12.375.149,54
(i.Vj. TEUR 8.680) (i.Vj. TEUR 3.959) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR 12.639)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 10.635 (i.Vj. TEUR 5.455) sonstige Verbindlichkeiten und in Höhe von TEUR 21 (i.Vj. TEUR 5.720) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR 10.635 (i.Vj. TEUR 7.827) gegenüber Gesellschaftern.

Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung

Im Geschäftsjahr fielen folgende Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung an:

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 355 enthalten aus Forderungsverlusten in Bezug auf erwartete nachträgliche Preisanpassungen auf Vorjahresumsätze mit einem großen Kunden. Diese sind vollumfänglich periodenfremd.

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Befristete Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen:
2024 96
2025 - 2028 7
2029 und später 0
103

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung:

Juan Angel Irigoyen Esteban, Geschäftsführer der Grupo Cosmos XXI, S.L., Urroz Villa, Navarra, Spanien;

Inigo Euba Alvarez, Geschäftsführer in Deutschland (ab 28. Oktober 2024);

Fernando Jose Yabar Oteiza, Geschäftsführer in Deutschland (bis 28. Oktober 2024).

Erläuterung der Änderung der Angabe zu den Organen der Gesellschaft:

Mit Gesellschafterbeschluss vom 28. Oktober 2024 wurde Herr Fernando Jose Yabar Oteiza als Geschäftsführer abberufen und Herr Inigo Euba Alvarez als Geschäftsführer bestellt. Im Anhang war bisher weder die Abberufung vn Herrn Yabar Oteiza noch die Bestellung von Herrn Euba Alvarez dargestellt.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 79 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 70
Angestellte 6
Leitende Angestellte 3
79

Nachtragsbericht

Am 31. Dezember 2024 beschloss die Alleingesellschafterin Grupo Cosmos XXI, S.L., Urroz Villa, Navarra, Spanien, eine Zuzahlung in das Eigenkapital der Gesellschaft (Kapitalrücklage) in Höhe von EUR 6,3 Mio.

Konzernabschluss, Mutterunternehmen

Die COSMOS PFULLENDORF GmbH, Pfullendorf, wird in den Konzernabschluss ihrer Alleingesellschafterin Grupo Cosmos XXI, S.L., Urroz Villa, Navarra, Spanien, einbezogen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der Grupo Cosmos XXI, S.L., Urroz Villa, Navarra, Spanien, ist an deren Sitz erhältlich.

 

Pfullendorf, 04. April 2025

COSMOS PFULLENDORF GmbH

Die Geschäftsführung

Gezeichnet: Juan Angel Irigoyen Esteban, Geschäftsführer

Gezeichnet: Inigo Euba Alvarez, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchung Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 84.013,00 0 0 0 84.013,00
84.013,00 0 0 0 84.013,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.320.933,24 0 0 0 2.320.933,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.838.647,40 1.860.701,98 0 0 4.699.349,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.410.159,50 120.669,39 0 0 1.530.828,89
4. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 28.282,84 0 0 28.282,84
6.598.022,98 1.981.371,37 0 0 8.579.394,35
6.682.035,98 1.981.371,37 0 0 8.663.407,35
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.444,72 3.568,28 0 0 84.013,00
80.444,72 3.568,28 0 0 84.013,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 307.335,70 44.334,80 0 0 351.670,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.913.266,91 263.816,52 0 0 2.177.083,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 391.732,77 136.199,78 0 0 527.932,55
4. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
2.612.335,38 444.351,10 0 0 3.056.686,48
2.692.780,10 447.919,38 0 0 3.140.699,48
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.5683,28
0,00 3.568,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.969.262,74 2.013.597,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.522.265,95 925.380,49
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.002.896,34 1.018.426,73
4. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 28.282,84 28.282,84
5.522.708,87 3.985.687,60
5.522.707,87 3.989.255,88

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die COSMOS PFULLENDORF GmbH, Pfullendorf

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der COSMOS PFULLENDORF GmbH, Pfullendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COSMOS PFULLENDORF GmbH, Pfullendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

In einer Größenordnung von TEUR 689 wurden im Vorjahr (2022) Umsatzerlöse ausgewiesen, obwohl sie am Abschlussstichtag 31. Dezember 2022 nicht i.S. von § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB realisiert waren. Als Folgewirkung sind im Geschäftsjahr 2023 sowohl die Umsatzerlöse als auch der Jahresüberschuss um ca. TEUR 689 zu niedrig ausgewiesen.

Dieser Sachverhalt beeinträchtigt auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angabe "I.1 Allgemeines" im geänderten Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "V.2 Risikobericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die COSMOS PFULLENDORF GmbH ohne die Aufrechterhaltung der Sicherung der Finanzierung durch die Konzernmuttergesellschaft sowie die hierzu erforderlichenfalls notwendigen Umsetzungsmaßnahmen in ihrem Bestand gefährdet ist. Wie in Angabe "I.1 Allgemeines" im geänderten Anhang und Abschnitt "V.2 Risikobericht" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hinweis zur Nachtragsprüfung

Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 18. März 2025 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 4. April 2025 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung der Angabe "Organe der Gesellschaft" im Anhang bezog. Auf die Darstellung der Änderung durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitt "Organe der Gesellschaft", wird verwiesen.

 

Stuttgart, den 18. März 2025 / Begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannte Änderung: 4. April 2025

Grant Thornton AG
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Gezeichnet:

Hämmerle, Wirtschaftsprüfer

Sälzer, Wirtschaftsprüfer

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