Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 109513
Vorher
OSE Systems GmbHEnea Embedded Technology GmbH
Eingetragen
9.5.1995
Branche
Entwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Software, insbesondere Software für die Entwicklung von und den Einsatz in Echtzeitsystemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jérôme Arpin-Pont
seit 10.11.2023
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Enea Software ABSWE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Enea Software AB
Sweden
370.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Enea GmbH i.L.

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 12.754,50 16.912,50
I. Sachanlagen 12.754,50 16.912,50
B. Umlaufvermögen 1.540.321,92 1.276.544,92
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 845.714,09 578.504,63
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 694.607,83 698.040,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.530,66 1.575,94
Aktiva 1.555.607,08 1.295.033,36

Passiva

30.6.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 704.143,39 632.430,24
I. Gezeichnetes Kapital 189.178,00 189.178,00
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Verlustvortrag 1.556.747,76 1.660.468,38
IV. Jahresüberschuss 71.713,15 103.720,62
B. Rückstellungen 817.532,53 539.180,00
C. Verbindlichkeiten 33.931,16 48.366,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 33.931,16 48.366,25
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 75.056,87
Passiva 1.555.607,08 1.295.033,36

Anhang

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZUR OFFENLEGUNG

Die Enea GmbH i.L. hat ihren Sitz in München und ist unter HRB 109513 beim Amtsgericht München registriert. Mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Juni 2023 hat der Alleingesellschafter Enea Software AB die Auflösung der Gesellschaft mit Ablauf des 30. Juni 2023 beschlossen. Damit besteht ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 30. Juni 2023.

Die Enea GmbH i.L. ist zum 30. Juni 2023 eine kleine, gesetzlich nicht prüfungspflichtige Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB und hat den Jahresabschluss generell nach den §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Regelungen des GmbHG aufzustellen. Die Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften nach §§ 266, 274a, 288 und 326 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist demnach lediglich verpflichtet, die (verkürzte) Bilanz und den Anhang (ohne die Gewinn- und Verlustrechnung betreffende Angaben) beim Elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Ein Lagebericht wurde nicht erstellt.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie dem § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Größenabhängige Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften werden nach § 326 HGB für die Offenlegung in Anspruch genommen.

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB unter Annahme der Unternehmensfortführung vorgenommen; die Sondervorschriften der §§ 265 bis 283 HGB für Kapitalgesellschaften (betreffend Gliederung, Ansatz und Bewertung) wurden berücksichtigt.

Das Sachanlagenvermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Zugänge werden im Jahr der Anschaffung pro-rata tem­poris abgeschrieben. Selbständig bewertbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem im Handelsregister als Stammeinlage eingetragenen Nominalbetrag.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Soweit Verpflichtungen gegen Entgelt übernommen wurden, wurde das Anschaffungskostenprinzip angewendet. Im Zuge der Bewertung der (angeschafften) Pensionsrückstellungen wurden die Anpassungen aus der Aufzinsung der Vorjahresrückstellungen sowie aus der Änderung des Rechnungszinses für die Jahre 2019 ff. in Höhe von insgesamt EUR 87.240 nicht berücksichtigt. Aufgrund der über den Gutachtenwerten liegenden Anschaffungskosten wurde davon ausgegangen, dass diese Zinseffekte in den Anschaffungskosten bereits größtenteils berücksichtigt wurden und eine Berücksichtigung des Zinsaufwandes sonst zu einer Überdotierung der Rückstellung führen würde.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag (Nominalwert) angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Auch aus der Aufgabe der Fortführungshypothese ergeben sich keine materiellen Auswirkungen. Eine Wertberichtung des Sachanlagevermögens sowie der Forderungen im Umlaufvermögen war nicht erforderlich, da auch die Liquidationswerte insgesamt in etwa den Buchwerten entsprechen. Darüber hinaus ergibt sich durch die Vereinbarung der Kostenaufschlagsmethode auf Basis der Vollkosten (ohne Ertragssteuern) per-se kein Drohverlust.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung stammt zum Teil aus der Übernahme der Niederlassung in Berlin zum 1. April 2019. Die Anschaffungskosten für die gebrauchten Wirtschaftsgüter in Höhe von EUR 52.301 werden über die geschätzte Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen der Übernahme der Niederlassung in Berlin in Höhe von EUR 352.903,00 hat eine unbestimmte Restlaufzeit. Es wurde unterstellt, dass die Restlaufzeit mehr als 1 Jahr beträgt. Die übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 757.380,87 (Vorjahr: EUR 502.507,63). Darin enthalten sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 757.380,87 (Vorjahr: EUR 502.507,63).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entfällt auf Versicherungsbeiträge für den Zeitraum bis März 2024 sowie auf den IHK-Beitrag für das Kalenderjahr 2023.

Die Rückstellungen umfassen Versorgungsleistungen in Höhe von EUR 375.040,00, sonstige Personalkosten (Abfindungen, Provisionen, Urlaub und Urlaubsgeld) in Höhe von EUR 427.214,19, Aufwendungen für Jahresabschluss und Steuererklärungen in Höhe von EUR 6.032,00 sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 9.246,34. Mit Ausnahme der Pensionsverpflichtungen haben die Verpflichtungen eine Laufzeit von weniger als einem Jahr und wurden daher nicht abgezinst. Bei der Bewertung der gegen Entgelt übernommenen Versorgungsleistungen wurde das Anschaffungskostenprinzip berücksichtigt. Soweit sich der Erfüllungsrückstand ohne Berücksichtigung des Zinsaufwandes aus der Aufzinsung bzw. der Anpassung des Rechnungszinses gegenüber dem Vorjahr erhöht hat, wurde auch der Rückstellungswert der Versorgungsleistungen erhöht. Aus der Bewertung der Versorgungsverpflichtung resultiert eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 10.615,00.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum 30. Juni 2023 aufgelöst, da die Leistungen mit Wirkung ab dem 1. Juli 2023 nicht mehr durch die Enea GmbH i.L. erbracht werden.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen - ausgehend von den planmäßigen Vertragslaufzeiten - zum 30. Juni 2023 wie folgt:

- Fällig 2023  EUR 21.465,40

Mit Miet- und Servicevertrag vom 21. Oktober 2019 wurden Büroräumlichkeiten in Berlin zu einer monatlichen Nettomiete in Höhe von EUR 6.829,06 angemietet. Der Vertrag hat eine unbestimmte Laufzeit und kann mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende gekündigt werden. Die für ein monatliches Nettoentgelt in Höhe von EUR 525,88 angemieteten Pkw-Stellplätze können mit einer Frist von 1 Monat gekündigt werden. Die monatlichen Nettofixkosten für Mobilfunk belaufen sich auf EUR 29,96 (1x), 46,20 (7x), EUR 48,28 (1x) sowie EUR 50,70 (1x). Die Mobilfunkverträge haben keine feste Laufzeit und können mit einer Frist von 1 Monat gekündigt werden. Die vorstehend genannten finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen berücksichtigen weitere etwaige im 2. Halbjahr 2023 vorgenommene Vertragsanpassungen oder Neuabschlüsse nicht. Die Miet- und Leasingverträge vermitteln kein wirtschaftliches Eigentum an den Mietobjekten bzw. Leasinggegenständen und sind daher nicht in der Bilanz ausgewiesen.

SONSTIGE ANGABEN

Als Geschäftsführerin war Frau Veronique Haggouchi, Wiesbaden, als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführerin bestellt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Juni 2023 wurde Frau Veronique Haggouchi zum 30. Juni 2023 als Geschäftsführerin abberufen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 14. Juli 2023.

Mit Eintragung vom 20. Juni 2023 wurde Herr Jan Berth Häglund, Stockholm/Schweden, als einzelvertretungsberichtigter Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Juni 2023 sowie mit Handelsregistereintragung vom 14. Juli 2023 wurde Herr Häglund zum Liquidator mit Einzelvertretungsbefugnis ernannt.

Die Gesellschaft beschäftigte im ersten Halbjahr 2023 durchschnittlich 11,5 Mitarbeiter.

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen ihrer Alleingesellschafterin Enea Software AB, Kista/Schweden. Somit ist die Enea GmbH i.L. ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB zur Enea Software AB. Als verbundenes Unternehmen wird die Enea GmbH i.L. in den Konzernabschluss der Enea AB einbezogen. Der Konzernabschluss der Enea AB wird veröffentlicht und ist an deren Sitz erhältlich.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Stockholm, 27. September 2023,

gez. Jan Berth Häglund


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 27.09.2023 festgestellt.

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