Oberbayern - Presse - GmbHLiquidiert

84503 Altötting, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 15890
Eingetragen
3.8.2004
Branche
Verlegen von ZeitungenVerlegen von ZeitschriftenDruck- und Medienvorstufe
Gegenstand
Erbringung von Redaktionsbeiträgen und Beibringung von Anzeigenaufträgen für die Passauer Neue Presse im Gebiet von Altötting, Burghausen, Garching, Traunstein, Freilassing, Laufen sowie ggf. angrenzende weitere Gebiete, sowie Erbringung weiterer Leistungen für die Passauer Neue Presse zur Erstellung der Regionalausgaben in diesen Gebieten sowie allen Dienstleistungen und Tätigkeiten, die damit im Zusammenhang stehen und diesem Zweck dienen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

60.18% identifiziert39.82% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Simone Anne Edith Tucci-DiekmannPassauer Neue Presse GmbH+1
30.09%
Alexander DiekmannPassauer Neue Presse GmbH+1
30.09%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
33.90%
Dr. Hans Kapfinger Stiftung
5.92%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Neue Presse-Verlags-Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Verlagsgruppe Passau GmbH

Passau

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk

Anlagen

1. Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016

2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

3. Konzern-Gesamtergebnisrechnung

4. Konzern-Eigenkapitalentwicklung

5. Konzern-Kapitalflussrechnung

6. Konzernanhang

7. Konzernlagebericht

Bestätigungsvermerk

Wir haben den von der Verlagsgruppe Passau GmbH, Passau, aufgestellten Konzernabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang, sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Fi-nancial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards an Auditing (ISA) vorgenommen. Danach ist die Prüfling so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie den IFRS insgesamt und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Verlagsgruppe Passau GmbH, Passau. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bonn, den 11. Juli 2017

Flick Gocke Schaumburg GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Hötzel, Wirtschaftsprüfer

Leverkus, Wirtschaftsprüfer

Bei der Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfling hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVA

Anhang 31.12.2016 31.12.2015
  Tz. EUR EUR EUR
Langfristiges Vermögen        
Immaterielle Vermögenswerte (1) 199.194.186   74.116.568
Sachanlagen (2) 120.271205   92.041.545
Anteile an at equity bewerteten unternehmen (3) 5.752.148   1.094.009
Latente Ertragsteuern (4) 4.371.426   3.626.270
Sonstige Vermögenswerte (5) 1.542.493   21.208.585
      331.133.458 192.086.977
Kurzfristiges Vermögen        
Vorräte (6) 6.412,865   6.506,396
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (7) 20.124.812   18.728.258
Sonstige Vermögenswerte (8) 47.936.630   34.283.539
Flüssige Mittel   13.330.096   55.311.149
      87.804.403 114.829.342
Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte (13)   0 1.250.648
      418.937.861 308.166.967

PASSIVA

       
  Anhang 31.12.2016 31.12.2015
  Tz. EUR EUR EUR
Eigenkapital        
Anteil der Gesellschafter der Verlagsgruppe Passau GmbH   180.819.653   175.736.242
Anteile anderer Gesellschafter   2.437.240   2.510.935
      I 83.256.893 178.247.177
Langfristige Schulden        
Rückstellungen für Pensionen (9) 22.430.908   17.171.061
Latente Ertragsteuern (4) 15.860.247   11.039.543
Sonstige Rückstellungen (10) 787.025   579.147
Verzinsliche Finanzschulden (11) 107.101.357   45.302.542
Sonstige Verbindlichkeiten   61.771   42.909
      146.241.308 74.135.202
Kurzfristige Schulden        
Rückstellungen für laufende Ertragsteuern   17.019.948   1.786.457
Sonstige Rückstellungen (10) 8.138.537   7.204.333
Verzinsliche Finanzschulden (11) 39.759.341   27.150.191
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   7.993.893   7.405.685
Sonstige Verbindlichkeiten (12) 16.527.941   12.237.922
      89.439.660 55.784.588
      418.937.861 308.166.967

Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

Anhang 2016 2015
Tz. EUR EUR EUR EUR
Umsatzerlöse (14)   212.776.815   224.318.007 *
Sonstige betriebliche Erträge (15)   2.403.325   3.512.402 *
Bestandsveränderungen und Aktivierte Eigenleistungen     0   -497
      215.180.140   227.829.912
Materialaufwand (16) -65.186.536   -71.945.585  
Personalaufwand (17) -94.147.263   -95.010,352  
Sonstige betriebliche Aufwendungen (18) -28.132.484 -187.466.283 -30.270.556 -197.226.493
EBITDA     27.713.857   30.603.419
Abschreibungen     -12.098.005   -15.101.949
Betriebsergebnis     15.615.852   15.501.470
Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen     81.588   83.045
Sonstiges Finanzergebnis (19)   -174.570   89.223
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   1.465.820   1.312.143  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -2.214.904 -749.084 -2.634.157 -1.322.014
Ergebnis vor Steuern     14.773.786   14.351.724
Ertragsteuern (20)   -4.777.603   -4.153.688
Ergebnis aus fortgefährten Aktivitäten     9.996.183   10.198.036
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten (21)   0   19.568.150
Konzernergebnis     9.996.183   29.766.186
davon Anteil anderer Gesellschafter     267.942   791.182
davon Anteil der Gesellschafter der Verlagsgruppe Passau GmbH     9.728.241   28.975.004

* Vorjahreszahlen angepasst (siehe Anhang Abschnitt III, (14) und (15))

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Anhang Anteil der Gesellschafter der Verlagsgruppe Passau Anteile anderer Gesellschafter Gesamt
Tz. EUR EUR EUR
Konzernergebnis 2015   28.975.004 791.182 29.766.186
Sonstiges Ergebnis, das nicht in das Konzernergebnis umgebucht wird        
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Leistungsorientierten Plänen   -93.737 0 -93.737
Im erwirtschafteten Eigenkapital erfasstes Ergebnis   28.881.267 79 I .182 29.672.449
Sonstiges Ergebnis, das unter bestimmten Bedingungen in das Konzernergebnis umgebucht wird        
Währungsumrechnung        
Umrechnung ausländischer Geschäftseinheiten   218.701 216 218.917
Ergebniswirksame Vereinnahmung   -12.368.844 0 -12.368.844
Veränderungen der Marktbewertung von Sicherungsgeschäften   337.713 0 337.713
    -11.812.430 216 -11.812.214
Direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis (22) -11.906.167 216 -11.905.951
Konzerngesamtergebnis 2015   17.068.837 791.398 17.860.235
Konzernergebnis 2016   9.728.241 267.942 9.996.183
Sonstiges Ergebnis, das nicht in das Konzernergebnis umgebucht wird        
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Leistungsorientierten Plänen   -928.602 0 -928.602
Im erwirtschafteten Eigenkapital erfasstes Ergebnis   8.799.639 267.942 9.067.581
Sonstiges Ergebnis, das unter bestimmten Bedingungen in das Konzernergebnis umgebucht wird        
Währungsumrechnung        
Umrechnung ausländischer Geschäftseinheiten   -3.760.715 -76.040 -3.836.755
Veränderungen der Marktbewertung von Sicherungsgeschäften   315.879 0 315.879
    -3.444.836 -76.040 -3.520.876
Direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis (22) 4.373.438 -76.040 -4.449.478
Konzerngesamtergebnis 2016   5.354.803 191.902 5.546.705

Konzern-Eigenkapitalentwicklung

Anteil der Gesellschafter der Verlagsgruppe Passau
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Eigenkapital
EUR EUR EUR
Stand 31.12.2014 733.704 24.439.241 137.070.199
Konzerngesamtergebnis     28.881.267
Ausschüttung     -1.626.235
Abgang     0
Erwerb von Minderheitsanteilen     -1.004.614
Übrige Veränderungen     -69.397
Stand 31.12.2015 733.704 24.439.241 163.251.220
Konzerngesamtergebnis     8.799.639
Ausschüttung     -255.646
Übrige Veränderungen     -15.746
Stand 31.12.2016 733.704 24.439.241 171.779.467
Anteil der Gesellschafter der Verlagsgruppe Passau
Unterschiedsbetrag Währungsumrechnung Marktbewertung Sicherungsgeschäfte Summe
EUR EUR
Stand 31.12.2014 1.243.039 -2.118.532 161.367.651
Konzerngesamtergebnis -12.150.143 337.713 17.068.837
Ausschüttung     -1.626.235
Abgang     0
Erwerb von Minderheitsanteilen     -1.004.614
Übrige Veränderungen     -69.397
Stand 31.12.2015 -10.907.104 -1.780.819 175.736.242
Konzerngesamtergebnis -3.760.715 315.879 5.354.803
Ausschüttung     -255.646
Übrige Veränderungen     -15.746
Stand 31.12.2016 -14.667.819 -1.464.940 180.819.653
Anteile anderer Gesellschafter Gesamt
EUR EUR
Stand 31.12.2014 5.842.591 167.210.242
Konzerngesamtergebnis 791.398 17.860.235
Ausschüttung -165.435 -1.791.670
Abgang -3.858.332 -3.858.332
Erwerb von Minderheitsanteilen -99.286 -1.103.900
Übrige Veränderungen -1 -69.398
Stand 31.12.2015 2.510.935 178.247.177
Konzerngesamtergebnis 191.902 5.546.705
Ausschüttung -265.597 -521.243
Übrige Veränderungen 0 -15.746
Stand 31.12.2016 2.437.240 183.256.893

Konzern-Kapitalflussrechnung

Anhang 2016 2015
Tz. EUR EUR
  (23)    
Konzernergebnis   9.996.183 29.766.186
Abschreibungen   12.098.005 17.732.012
Veränderung langfristiger Rückstellungen und Verbindlichkeiten   -94.843 1.767.996
Nicht-zahlungswirksames Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen   81.588 221.215
Nicht-zahlungswirksame Erträge und Aufwendungen   -148.516 -2.830.056
Gewinne/Verluste aus Abgängen von Anlagen und Beteiligungen   460.125 -18.062.855
Veränderungen Vorräte   -82.370 1.920.741
Veränderungen Forderungen und sonstige Vermögenswerte   -2.431.226 3.873.581
Veränderungen kurzfristiger Rückstellungen und Verbindlichkeiten   1.006.800 -1.113,028
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit   20.885.746 33.275.792
Einzahlungen aus Abgängen Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte   1.818.932 2.748.258
Einzahlungen aus dem Verkauf von Tochterunternehmen abzgl. veräußerter flüssiger Mittel   0 61.687.529
Einzahlungen aus Ausleihungen und übrigen Finanzanlagen   0 0
Einzahlungen aus dem Verkauf von at equity bewerteten Unternehmen   48.199 4.000
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte   -9.503.990 -5.222.654
Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen abzgl. erworbener Flüssiger Mittel   -119.992.124 -307.787
Auszahlungen für Investitionen in at equity bewertete Unternehmen   -451.371 0
Auszahlungen für Ausleihungen und übrige Finanzanlagen   -8.480.996 -14.195.481
Cashflow aus Investitionstätigkeit   -136.561.350 44.713.865
Ausschüttungen/Dividenden   -255.646 -1.626.235
Ausschüttungen an Minderheitengesellschafter   -265.597 -165.435
Auszahlungen für den Erwerb von Minderheitsanteilen   0 -1.101.515
Tilgung/Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten (Saldo)   74.566.020 -32.052.198
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit   74.044.777 -34.945.383
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes   -41.630.827 43.044.274
Wechselkurseffekte Finanzmittelbestand   -350.226 -46.262
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode   55.311.149 12.313.137
Finanzmittelbestand am Ende der Periode   13.330.096 55.311.149

Konzernanhang für das Konzerngeschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Erläuterungen

1. Grundlagen

Die Verlagsgruppe Passau GmbH ist ein internationaler Medienkonzern mit Sitz in 94036 Passau, Medienstraße 5. Die Herausgabe und der Druck regionaler Tageszeitungen sind die Hauptgeschäftsbereiche.

Der Konzernabschluss der Verlagsgruppe Passau wird gemäß § 315a Abs. 3 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die IFRS umfassen die vorn International Accounting Standards Board (IASB) erlassenen IFRS, die International Accounting Standards (IAS), die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie des Standing Interpretations Committee (SIC).

Neben der Gewinn- und Verlustrechnung, der Bilanz und der Kapitalflussrechnung werden die Veränderungen des Eigenkapitals und eine Gesamtergebnisrechnung gezeigt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt.

Der vorliegende Abschluss umfasst das Geschäftsjahr 2016 auf der Basis der Berichtsperiode vom 1. Januar bis 31. Dezember des Jahres. Er wurde am 10. Juli 2017 von der Geschäftsführung zur Veröffentlichung freigegeben. Bis zum Zeitpunkt der Billigung durch die Gesellschafterversammlung können die Geschäftsführung oder die Gesellschafterversammlung Änderungen am Abschluss vornehmen.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der Verlagsgruppe Passau GmbH 33 (Vorjahr 20) inländische und 8 (Vorjahr 10) ausländische Tochterunternehmen einbezogen, die entweder von der Verlagsgruppe Passau GmbH kontrolliert werden oder an denen der Verlagsgruppe Passau GmbH unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Verlagsgruppe Passau nach § 313 Abs. 2 HGB ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

3. Akquisitionen

Im Geschäftsjahr 2016 hat die Verlagsgruppe Passau die Donaukurier-Gruppe in Ingolstadt (Erstkonsolidierungsstichtag 31. Dezember 2016) und die VGP Nieruchomości Sp. z o.o. in Polen (Erstkonsolidierungsstichtag 31. Dezember 2016) erworben.

Die Akquisitionen haben zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung folgende Auswirkungen auf die Vermögenswerte und Schulden der Verlagsgruppe Passau:

2016
  TEUR
Zahlungsmittel 122.259
Anschaffungskosten 122.259
Erworbenes Vermögen und Schulden  
Langfristiges Vermögen 164.172
Kurzfristiges Vermögen (ohne liquide Mittel) 7.938
Liquide Mittel 2.267
Schulden 52.118
Saldo 122.259

Die Akquisitionen des Geschäftsjahres 2016 hätten zu einem ca. 25 % höheren Umsatz und unter Berücksichtigung der Kaufpreisallokationen zu einem ca. 5 % niedrigeren Ergebnis geführt, wenn diese Akquisitionen bereits zum 1. Januar des Geschäftsjahres stattgefunden hätten.

4. Konsolidierungsmethoden

Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten ohne die Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten mit dem anteiligen neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen am Erwerbsstichtag. Dabei werden die Vermögenswerte und Schulden mit ihren Zeitwerten angesetzt. Danach verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden als Firmenwert aktiviert. Passive Unterschiedsbeträge werden als Ertrag aus günstigem Unternehmenserwerb erfolgswirksam vereinnahmt. Die Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit überprüft.

Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden eliminiert. Zwischenergebnisse werden herausgerechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind.

5. Währungsumrechnung

Die Jahresabschlüsse ausländischer Gesellschaften werden nach dem Konzept der funktionalen Währung umgerechnet. Bei sämtlichen Gesellschaften ist dies die jeweilige Landeswährung, da die Gesellschaften ihr Geschäft in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben. Vermögenswerte und Schulden werden mit dem Devisenmittelkurs zum Geschäftsjahresende umgerechnet. Firmenwerte aus den Jahresabschlüssen der ausländischen Gesellschaften werden als Vermögenswerte in der lokalen Währung bilanziert und ebenfalls mit dem Devisenmittelkurs zum Konzernabschlussstichtag umgerechnet. Firmenwerte aus Kapitalkonsolidierung sowie Anpassungen von Vermögenswerten und Schulden an die Zeitwerte aus Unternehmenserwerben vor dem 31. Dezember 2005 werden als Vermögenswerte und Schulden der Verlagsgruppe Passau angesehen und zu historischen Kursen umgerechnet. Aufwands-und Ertragsposten werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet.

Nicht realisierte Währungsumrechnungsdifferenzen aus Darlehen zwischen verbundenen Unternehmen, die Bestandteil der Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb sind, werden erfolgsneutral in den Posten "Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung" eingestellt. Realisierte Währungsumrechnungsdifferenzen aus Darlehen zwischen verbundenen Unternehmen werden erst bei Abgang oder Teilabgang von Eigenkapitalanteilen an dem entsprechenden ausländischen Geschäftsbetrieb im sonstigen Finanzergebnis erfasst.

Währungsumrechnungsdifferenzen zwischen dem Stichtagskurs innerhalb der Bilanz und dem Durchschnittskurs innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung werden erfolgsneutral im Eigenkapital verrechnet.

Die für die Währungsumrechnung zu Grunde gelegten Wechselkurse wesentlicher Währungen haben sich wie folgt entwickelt:

Stichtagskurs Jahresdurchschnittskurs
31.12.2016 31.12.2015 2016 2015
  1 EUR = 1 EUR = 1 EUR = 1 EUR =
Tschechische Kronen   27.025   27.283
Polnische Zloty 1,4240 4,2615 4,3625 4,1839

6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen: Erworbene immaterielle Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen mit Ausnahme von immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer, angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs werden nicht aktiviert. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagegruppen.

Im Verlagsgruppe-Konzern sind folgende Abschreibungsdauern festgesetzt:

o Gebäude 30 - 50 Jahre
o Druckmaschinen 8 - 12 Jahre
o Maschinen der Weiterverarbeitung 8 - 12 Jahre
o Sonstige Maschinen 5 - 10 Jahre
o Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 15 Jahre
o Kundenstämme 15 Jahre

Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Bei immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer erfolgt jährlich eine Prüfung auf Werthaltigkeit. Reparaturkosten, die die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlängern, werden als laufender Aufwand gebucht.

Finanzierungsleasing: Gemietete Sachanlagen, die wirtschaftlich als Anlagenkäufe mit langfristiger Finanzierung anzusehen sind, werden mit dem beizulegenden Zeitwert der Leasinggegenstände zu Beginn des Leasingverhältnisses oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer oder - wenn kürzer - über die Laufzeit des Leasing-vertrages. Die aus den künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen sind passiviert.

Zuwendungen der öffentlichen Hand: Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten verrechnet.

Finanzanlagen: Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden - sofern es sich nicht um Anteile von untergeordneter Bedeutung handelt - nach der Equity-Methode bewertet. Die übrigen Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zum Marktwert bilanziert, soweit ein solcher verfügbar ist. Marktwertänderungen werden erfolgswirksam erfasst. Ist ein Marktwert nicht verfügbar, werden sie wie Ausleihungen mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.

Vorräte: Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert. Bei der Bewertung der Vorräte kommt überwiegend das Durchschnittspreisverfahren zur Anwendung. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden die direkt zurechenbaren Kosten und die anteiligen Gemeinkosten einschließlich Abschreibungen unter Annahme einer Normalauslastung einbezogen. Fremdkapitalzinsen und Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sind nicht Bestandteil der Herstellungskosten im Umlaufvermögen. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer bzw. aus verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden angemessene Abschläge berücksichtigt.

Forderungen: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine gesellschaftsindividuelle Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Unverzinste Forderungen mit einer Laufzeit über einem Jahr werden mit dem Barwert angesetzt. Fremdwährungsforderungen aus den Einzelabschlüssen werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Pensionsrückstellungen: Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach dem "Anwartschaftsbarwertverfahren" (Projected-Unit-Credit-Method) errechnet. Bei der Bewertung von Altersversorgungsleistungen finden zukünftige Steigerungen von bei-trags- und leistungsorientierten Zusagen Berücksichtigung. Den Berechnungen liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,75 % (Vorjahr 2,5 %), ein erwarteter Rententrend von 1,5 % (Vorjahr 1,5 %) und eine durchschnittliche Fluktuation von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) zu Grunde. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sowie die damit zusammenhängenden latenten Steuern werden im Jahr ihres Entstehens sofort und in vollem Umfang im sonstigen Ergebnis innerhalb der Gesamtergebnisrechnung erfasst und im Eigenkapital als Teil des erwirtschafteten Eigenkapitals dargestellt.

Latente Steuern: Latente Steuern werden auf Abweichungen zwischen den Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz der einbezogenen Gesellschaften sowie auf Konsolidierungsvorgänge und Verlustvorträge vorgenommen. Latente Steuerabgrenzungen werden nur berücksichtigt, wenn ihre Realisierung hinreichend gesichert erscheint. Für die Bewertung der latenten Steuern werden - unter Beachtung des lokalen Steuersatzes des betroffenen Konzernunternehmens - die zum Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten steuerlichen Vorschriften verwendet.

Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten aus den Einzelabschlüssen werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Derivative Finanzinstrumente: Derivative Finanzinstrumente werden zum Marktwert bewertet Bei derivativen Finanzinstrumenten, die in einem Sicherungszusammenhang stehen, werden die Veränderungen des Marktwerts ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst.

Umsatzrealisierung: Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Erzeugnisse oder Waren geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind.

Schätzungen: Im Konzernabschluss müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die die bilanzierten Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die Angabe von sonstigen Verpflichtungen am Bilanzstichtag und den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Wesentliche Schätzungen und Annahmen sind insbesondere hinsichtlich der Bewertungsparameter zur Überprüfung der Werthaltigkeit der immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer, der Festlegung der Nutzungsdauer der Sachanlagen sowie der Realisierbarkeit von steuerlichen Vorteilen aus der Nutzung von Verlustvorträgen getroffen worden. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.

7. Neue Rechnungslegungsvorschriften

Im Januar 2016 wurde IFRS 16 "Leasing" veröffentlicht, der IAS 17 ablöst und für Geschäftsjahre anzuwenden ist, die ab dem 1. Januar 2019 beginnen. Nach IFRS 16 haben Leasingnehmer grundsätzlich alle Leasingverhältnisse in Form eines Nutzungsrechts und einer entsprechenden Leasingverbindlichkeit zu bilanzieren. Davon ausgenommen sind Leasingverträge mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten sowie Leasingverhältnisse über geringwertige Vermögenswerte. Die Übernahme in europäisches Recht ist bisher noch nicht erfolgt. Zu Auswirkungen der Neuregelung auf den Konzernabschluss können bisher keine Angaben gemacht werden, die über die im Anhang angegebenen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingzahlungen hinausgehen.

Darüber hinaus sind bis zur Aufstellung des Abschlusses auch weitere neue Standards und Interpretationen in Kraft getreten, deren Anwendung erstmalig in späteren Geschäftsjahren verpflichtend ist. Die Verlagsgruppe Passau verzichtet auf eine vorzeitige Anwendung und geht davon aus, dass diese voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben werden.

II. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Immaterielle Vermögenswerte

Die folgende Übersicht zeigt die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte.

in TEUR Firmenwerte Titelrechte Übrige Summe
Bruttowerte 1.1.2015 102.029 62.100 36.939 201.068
Veränderungen Konzernkreis -10.838 -21.680 -8.802 -41.320
Zugänge 0 5 650 655
Abgänge 0 0 929 929
Umbuchungen 0 95 72 167
Währungsänderungen 0 0 8 8
Bruttowerte 31.12.2015 91.191 40.520 27.938 159.649
Veränderungen Konzernkreis 0 51.406 75.261 126.667
Zugänge 0 0 130 130
Abgänge 663 0 2.501 3.164
Umbuchungen 0 0 105 105
Währungsänderungen -195 -415 -345 -955
Bruttowerte 31.12.2016 90.333 91.511 100.588 282.432
Abschreibungen 1.1.2015 44.885 30.356 21.684 96.925
Veränderungen Konzernkreis -1.191 -4.787 -7.303 -13.281
Abschreibungen 0 0 2.804 2.804
Abgänge 0 0 924 924
Umbuchungen 0 96 -96 0
Währungsänderungen 0 0 8 8
Abschreibungen 31.12.2015 43.694 25.665 16.173 85.532
Veränderungen Konzernkreis 0 0 0 0
Abschreibungen 0 0 1.789 1.789
Abgänge 663 0 2.491 3.154
Umbuchungen 0 0 0 0
Währungsänderungen -195 -415 -319 -929
Abschreibungen 31.12.2016 42.836 25.250 15.152 83.238
Nettowerte 31.12.2015 47.497 14.855 11.765 74.117
Nettowerte 31.12.2016 47.497 66.261 85.436 199.194

Die Werthaltigkeit der Firmenwerte und der Titelrechte mit unbegrenzter Nutzungsdauer wurde überprüft. Als zahlungsmittelgenerierende Einheiten wurden im Jahr 2016 die PNP-Gruppe und die Polska Press-Gruppe identifiziert. Den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurden Firmenwerte und Titelrechte mit unbegrenzter Nutzungsdauer mit folgenden Buchwerten zugeordnet:

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
PNP-Griippe 62.352 62.352
Polska Press-Gruppe 0 0
  62.352 62.352

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2016 wurde kein Impairment-Test durchgeführt, da die letzte Berechnung des erzielbaren Betrags bei der PNP-Gruppe im Geschäftsjahr 2014 einen Wert ergab, der den Buchwert der Einheit wesentlich überstieg. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer aktualisierten Ermittlung der erzielbare Betrag niedriger wäre als der aktuelle Buchwert des Vermögenswerts, wurde als äußerst gering eingestuft, so dass der Impairment Test entfallen konnte.

Die Werthaltigkeit der im Geschäftsjahr erworbenen Titelrechte mit unbestimmter Nutzungsdauer wurde im Rahmen der Kaufpreisverteilung getestet.

(2) Sachanlagen

Die folgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Sachanlagen.

in TEUR Grundstücke und Gebäude Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau Summe
Bruttowerte 1.1.2015 147.194 113.411 31.027 1.978 293.610
Veränderungen Konzernkreis -32.599 -24.660 -5.516 -2 -62.777
Zugänge 550 590 1.755 2.029 4.924
Abgänge 5.122 1.592 1.504 13 8.231
Umbuchungen -35 1.209 103 -1.445 -168
Währungsänderungen 28 28 5 -28 33
Bruttowerte 31.12.2015 110.016 88.986 25.870 2.519 227.391
Veränderungen Konzernkreis 20.033 8.216 3.712 891 32.852
Zugänge 2.638 2.656 1.632 3.371 10.297
Abgänge 2.530 8.930 4.391 132 15.983
Umbuchungen 894 763 -326 -1.436 -105
Währungsänderungen -2.009 -1.813 -571 -142 -4.535
Bruttowerte 31.12.2016 129.042 89.878 25.926 5.071 249.917
Abschreibungen 1.1.2015 52.918 84.665 25.219 1 162.803
Veränderungen Konzernkreis -11.028 -21.535 -4.990 0 -37.553
Abschreibungen 4.068 8.900 1.960 0 14.928
Abgänge 1.957 1.352 1.455 0 4.764
Umbuchungen -24 60 -36 0 0
Währungsänderungen -13 -47 -5 0 -65
Abschreibungen 31.12.2015 43.964 70.691 20.693 1 135.349
Veränderungen Konzernkreis 0 0 0 0 0
Abschreibungen 3.141 5.364 1.804 0 10.309
Abgänge 1.160 8.241 4.312 0 13.713
Umbuchungen 0 498 -498 0 0
Währungsänderungen -471 -1.347 -483 0 -2.301
Abschreibungen 31.12.2016 45.474 66.965 17.204 1 129.644
Nettowerte 31.12.2015 66.052 18.295 5.177 2.518 92.042
Nettowerte 31.12.2016 83.568 22.913 8.722 5.070 120.273

Grundstücke, Gebäude und Maschinen mit einem Restbuchwert von EUR 24,3 Mio. (Vorjahr EUR 35,9 Mio.) dienen als Sicherheit für verzinsliche Finanzschulden.

In den technischen Anlagen und Maschinen sind zum Bilanzstichtag keine als Finanzierungsleasing klassifizierten gemieteten Vermögenswerte mehr enthalten. Im Vorjahr betrug der Restbuchwert dieser Vermögenswerte EUR 0,5 Mio.

(3) Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen

Mit dem Erwerb der Donaukurier-Gruppe wurden auch Anteile an der Funkhaus Ingolstadt GmbH & Co. KG mit Sitz in Ingolstadt erworben, die zum 31. Dezember 2016 nach der Equity-Methode bilanziert wird. Die Funkhaus Ingolstadt GmbH & Co. KG betreibt private Hörfunksender in der Region Ingolstadt.

Im Vorjahr wurden mit der Veräußerung der tschechischen VLP auch die Anteile an dem nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten Unternehmen Prvni novinova spolecnost a.s. (PNS) abgegeben.

(4) Latente Ertragsteuern

Die aktiven latenten Ertragsteuern resultieren aus der Berücksichtigung von Verlustvorträgen, die erst in den Folgejahren mit entsprechenden Gewinnen verrechnet werden sowie aus temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen der Steuerbilanz und des Konzernabschlusses.

Die passiven latenten Ertragsteuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen der Steuerbilanz und des Konzernabschlusses vor allem im Sachanlagevermögen und bei immateriellen Vermögenswerten.

Insgesamt werden für Verlustvorträge aktive latente Ertragsteuern in Höhe von EUR 0, l Mio. (Vorjahr EUR 0,3 Mio.) gebildet. Aktive und passive latente Ertragsteuern derselben Gesellschaft wurden verrechnet. Es bestehen Verlustvorträge in Höhe von EUR 6,3 Mio. (Vorjahr EUR 7,1 Mio.), für die keine aktiven latenten Ertragsteuern (EUR 1,1 Mio.; Vorjahr EUR 1,3 Mio.) gebildet wurden. Diese Verlustvorträge verfallen ganz überwiegend innerhalb eines Zeitraums von einem bis fünf Jahren (wie Vorjahr).

(5) Sonstige langfristige Vermögenswerte

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Forderungen gegen sonstige nahe stehende Personen und Unternehmen 156 19.128
Forderungen aus Ertragsteuern 0 714
Beteiligungen 1.132 996
Übrige langfristige Vermögenswerte 254 371
  1.542 21.209

Die Beteiligungen sowie die Ausleihungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, da ein Marktwert nicht verfügbar ist.

(6) Vorräte

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.012 6.211
Handelswaren 162 109
Übrige 239 186
  6.413 6.506

(7) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt:

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Anfangsbestand 1. Januar 3.205 5.623
Veränderungen Konzernkreis 114 -2.084
Zuführungen 815 670
Inanspruchnahmen -462 -439
Auflösungen -176 -552
Währungsänderungen -90 -13
Endbestand 31. Dezember 3.406 3.205

Die folgende Tabelle enthält eine Analyse der Altersstruktur der zum Bilanzstichtag bestehenden, überfälligen, nicht wertberichtigten Forderungen:

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Überfällig bis 90 Tage 3.696 3.693
Überfällig mehr als 90 bis 180 Tage 338 277
Überfällig mehr als 180 Tage 229 140
  4.263 4.110

(8) Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Forderungen gegen sonstige nahe stehende Personen und Unternehmen 34.255 26.441
Forderungen gegen Gesellschafter 4.582 4.928
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 525 80
Forderungen aus Ertragsteuern 1.578 1.415
Rechnungsabgrenzungsposten 950 637
Übrige kurzfristige Vermögenswerte 6.047 783
  47.937 34.284

(9) Pensionsrückstellungen

Pensionsrückstellungen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und laufenden Leistungen an aktive und ehemalige Mitarbeiter und deren Hinterbliebene bei deutschen Konzernunternehmen gebildet. Es handelt sich um Leistungszusagen (Defined Benefit Plans), deren Höhe sich in der Regel nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit und der Vergütung der Mitarbeiter richtet.

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltene Pensionsaufwand. die Pensionsrückstellung sowie der Anwartschaftsbarwert haben sich wie folgt entwickelt:

2016 2015
TEUR TEUR
Pensionsaufwand    
Dienstzeitaufwand 145 152
Zinsaufwand 438 491
Erwartete Rendite aus Planvermögen -22 -25
  561 618
Fortschreibung der Pensionsrückstellungen    
Pensionsrückstellung 31.12. 17.171 17.084
Pensionsaufwand 561 618
Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) 1.777 260
Pensionszahlungen -809 -788
Sonstige Anpassungen -2 -3
Zugänge Konzernkreis 3.733 0
Pensionsrückstellung 31.12. 22.431 17.171
Zeitwert des Planvermögens 901 868
Anwartschaftsbarwert 31.12. 23.332 18.039

Die Pensionsrückstellungen würden sich bei einer Senkung des zu Grunde gelegten Rechnungszinsfußes bzw. bei einer Erhöhung des Rententrends von jeweils 50 Basispunkten um EUR 1,5 Mio. bzw. um EUR 1,2 Mio. erhöhen. Die Änderungen würden, unter Berücksichtigung latenter Steuern, unmittelbar mit dem Eigenkapital verrechnet, wodurch sich keine Wirkung auf den Pensionsaufwand ergäbe.

Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der Pensionsverpflichtungen betrug rd. 14 Jahre.

(10) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Personal- rückstellungen sonstige Rückstellungen Summe
TEUR TEUR TEUR
Stand 1.1.2015 4.965 3.740 8.705
Zuführungen 1.178 3.257 4.435
Inanspruchnahme 1.891 2.058 3.949
Auflösungen 140 725 865
Sonstige Änderungen -264 -279 -543
Stand 31.12.2015 3.848 3.935 7.783
davon langfristig 579 0 579
davon kurzfristig 3.269 3.935 7.204
Zuführungen 1.809 2.600 4.409
Inanspruchnahme 1.357 2.499 3.856
Auflösungen 1 545 546
Sonstige Änderungen 861 275 1.136
Stand 31.12.2016 5.160 3.766 8.926
davon langfristig 787 0 787
davon kurzfristig 4.373 3.766 8.139

Die Personalrückstellungen enthalten vor allem Rückstellungen für Altersteilzeit und Urlaubsrückstellungen.

(11) Verzinsliche Finanzschulden

Die Zusammensetzung der verzinslichen Finanzschulden ist in der nachfolgenden Tabelle abgebildet:

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Langfristige verzinsliche Finanzschulden    
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 107.101 45.303
  107.101 45.303
Kurzfristige verzinsliche Finanzschulden    
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.614 23.036
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 0 726
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 706 808
Verbindlichkeiten gegen sonstige nahe stehende Personen und Unternehmen 2.439 2.580
  39.759 27.150

Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt teilweise durch dingliche Sicherheiten. Es handelt sich dabei überwiegend um Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen.

(12) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten    
Negativer Zeitwert Derivate 2.072 2.519
Erhaltene Anzahlungen 1.214 1.288
Rechnungsabgrenzungsposten 200 115
Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 283 350
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 286 7
Übrige Verbindlichkeiten 12.473 7.959
  16.528 12.238

(13) Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte

Bei den zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten des Vorjahres handelte es sich um polnische Immobilien, die nicht mehr betrieblich genutzt und kurzfristig veräußert werden sollten. Im Geschäftsjahr sind die Vermögenswerte zum Teil mit einem geringfügigen Gewinn veräußert worden, der im sonstigen betrieblichen Ertrag ausgewiesen wird, und zu einem anderen Teil ins Anlagevermögen umgegliedert worden.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(14) Umsatzerlöse

2016 2015
TEUR TEUR
Anzeigen- und Beilagenerlöse 82.655 87.848
Vertriebserlöse 86.384 87.906
Druckerlöse 26.127 29.531
Übrige 17.611 19.033
  212.777 224.318

Zur besseren Darstellung der Ertragslage wurden Mieterträge und Erträge aus der Kostenerstattung Dritter, die im Vorjahr als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen wurden, in diesem Jahr als Umsatzerlöse ausgewiesen. Der Vorjahresvergleichswert der übrigen Umsatzerlöse wurde entsprechend angepasst (TEUR 1.904).

(15) Sonstige betriebliche Erträge

2016 2015
TEUR TEUR
Erträge aus Anlagenabgang und Zuschreibungen zum Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) 603 742
Erträge aus Rückstellungsauflösungen 546 865
Übrige sonstige betriebliche Erträge 1.254 1.905
  2.403 3.512

Zur besseren Darstellung der Ertragslage wurden Mieterträge und Erträge aus der Kostenerstattung Dritter, die im Vorjahr als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen wurden, in diesem Jahr als Umsatzerlöse ausgewiesen. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend angepasst (Mieterträge: TEUR 1.241; Erträge aus der Kostenerstattung Dritter: TEUR 663).

(16) Materialaufwand

2016 2015
TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 30.351 34.391
Bezogene Leistungen 34.836 37.555
  65.187 71.946

(17) Personalaufwand

2016 2015
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 75.792 77.183
Aufwendungen für Sozialabgaben und Altersversorgung 18.355 17.827
  94.147 95.010

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter (ohne Zusteller) setzt sich nach Ländern wie folgt zusammen:

2016 2015
Anzahl Anzahl
Deutschland/Österreich 1.027 988
Polen 2.472 2.638
  3.499 3.626

(18) Sonstige betriebliche Aufwendungen

2016 2015
TEUR TEUR
Vertriebskosten 9.222 9.544
Verwaltungskosten 6.235 7.034
Mieten/Leasing 4.074 4.267
Instandhaltung/Reparatur 2.759 2.843
Übrige 5.842 6.583
  28.132 30.271

(19) Sonstiges Finanzergebnis

Im sonstigen Finanzergebnis ist ein Währungsergebnis von EUR -0,3 Mio. (Vorjahr EUR 0,0 Mio.) enthalten.

(20) Ertragsteuern

2016 2015
TEUR TEUR
Laufende Ertragsteuern 4.361 6.237
Latente Ertragsteuern 417 -2.083
  4.778 4.154

Die Überleitung vom erwarteten zum ausgewiesenen Ertragsteueraufwand stellt sich wie folgt dar:

2016 2015
TEUR TEUR
fahresergebnis vor Ertragsteuern 14.774 14.352
Rechnerischer Ertragsteueraufwand (30 %) 4.432 4.306
Abweichende Steuersätze im Ausland -246 -417
Periodenfremde Steuern -116 147
Effekte aus steuerfreien Erträgen und steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen (Saldo) 182 165
Effekte aus der Bewertung aktiver latenter Steuern 421 -294
Sonstige Steuereffekte 105 247
Konzern-Steueraufwand 4.778 4.154

(21) Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten

2015
TEUR
Laufendes Ergebnis  
Erlöse 67.672
Aufwendungen -63.856
Ergebnis vor Steuern 3.816
Ertragsteuern -154
  3.662
Veräußerungserfolg 15.906
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten 19.568
davon Anteil anderer Gesellschafter 781
davon Anteil der Gesellschafter der VGP 18.787

Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrifft die im Vorjahr veräußerte tschechische VLP-Gruppe.

IV. Sonstige Erläuterungen

(22) Sonstiges Ergebnis

Das sonstige Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

2016 2015
Sonstiges Ergebnis Vor Steuern Steuereffekt Netto Vor Steuern Steuereffekt Netto
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Sonstiges Ergebnis, das nicht in das Konzernergebnis umgebucht wird            
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Leistungsorientierten Plänen -1.313 385 -928 -260 166 -94
Sonstiges Ergebnis, das unter bestimmten Bedingungen in das Konzernergebnis umgebucht wird            
Währungsumrechnung            
Umrechnung ausländischer Geschäftseinheiten -3.837 0 -3.837 219 0 219
Ergebniswirksame Vereinnahmung 0 0 0 -12.369 0 -12.369
Veränderungen der Marktbewertung von Sicherungsgeschäften 447 -131 316 478 -140 338
  -3.390 -131 -3.521 -11.672 -140 -11.812
Direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis -4.703 254 -4.449 -11.932 26 -11.906

(23) Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung des Konzerns zeigt die Veränderung der Zahlungsmittel durch Mittelzu- und -abflüsse im Laufe des Berichtsjahres. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die ausgewiesene Liquidität umfasst Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten.

Es wurden Zinsen in Höhe von EUR 1,4 Mio. (Vorjahr EUR 1,2 Mio.) vereinnahmt und Zinsen in Höhe von EUR 12 Mio. (Vorjahr EUR 2,6 Mio.) gezahlt. Im Geschäftsjahr wurden im Saldo Steuerzahlungen in Höhe von EUR 5,1 Mio. (Vorjahr EUR 4,2 Mio.) geleistet.

Die Konzern-Kapitalflussrechnung enthält für das Vorjahr Cashflows, die den nicht fortgeführten Aktivitäten zuzurechnen sind. Beim Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sind dies EUR 2,4 Mio., beim Cashflow aus Investitionstätigkeit EUR -0,3 Mio. und beim Cashflow aus Finanzierungstätigkeit EUR -3,2 Mio. Die Einzahlungen aus dem Verkauf von Tochterunternehmen im Vorjahr wurden um veräußerte flüssige Mittel von EUR 2,8 Mio. reduziert.

(24) Finanzinstrumente und Kapitalmanagement

Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gegliedert nach den Bewertungskategorien des lAS 39:

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Finanzielle Vermögenswerte    
Kredite und Forderungen    
Langfristiges Vermögen - Sonstige Vermögenswerte 403 19.381
Kurzfristiges Vermögen - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.125 18.728
Kurzfristiges Vermögen - Sonstige Vermögenswerte 44.793 31.966
Kurzfristiges Vermögen - Flüssige Mittel 13.330 55.311
  78.651 125.386
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte    
Langfristiges Vermögen - Sonstige Vermögenswerte 1.132 996
  79.783 126.382
Finanzielle Verbindlichkeiten    
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten    
Langfristige Schulden - Verzinsliche Finanzschulden 107.101 45.303
Langfristige Schulden - Sonstige Verbindlichkeiten 46 31
Kurzfristige Schulden - Verzinsliche Finanzschulden 39.759 27.150
Kurzfristige Schulden - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.994 7.406
Kurzfristige Schulden - Sonstige Verbindlichkeiten 7.241 1.832
  162.141 81.722

Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen den Zeitwerten, die auf Basis nicht beobachtbarer Inputfaktoren (Stufe 3 gemäß !FRS 13 _Bemessung des beizulegenden Zeitwerts") ermittelt wurden.

Aufgrund der zum Bilanzstichtag bestehenden vertraglichen Vereinbarungen über die zuvor dargestellten finanziellen Verbindlichkeiten ergeben sich für Zinsen und Tilgungen undiskontiert folgende Zahlungsmittelabflüsse:

2016 2015
TEUR TEUR
Innerhalb von bis zu einem Jahr 58.330 38.443
Innerhalb von zwei bis fünf Jahren 90.175 40.257
Nach mehr als fünf Jahren 27.059 9.028
  175.564 87.728

Die folgende Tabelle zeigt das Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten:

2016 2015
TEUR TEUR
Kredite und Forderungen -656 -405
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 91 110
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten -272 -11
  -837 -306

Das Zinsergebnis aus Finanzinstrumenten, die nicht erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet wurden, ergibt sich wie folgt:

2016 2015
TEUR TEUR
Zinserträge 1.411 1.230
Zinsaufwendungen -2.215 -2.634
  -804 -1.404

Die folgende Übersicht gibt den Bestand und den beizulegenden Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente an:

31.12.2016 31.12.2015
Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert
TEUR TEUR TEUR TEUR
Zinsbegrenzungsgeschäfte (Caps) 0 0 10.000 0
Zinsswapgeschäfte 20.000 -2.072 20.000 -2.519

Für die derivativen Finanzinstrumente bestehen keine öffentlich notierten Marktpreise. Der beizulegende Zeitwert wurde auf Basis beobachtbarer Marktdaten (Stufe 2 gemäß IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts") zum Bilanzstichtag ermittelt.

Die einzelnen Risiken im Zusammenhang mit den Finanzinstrumenten der Verlagsgruppe Passau einschließlich der Sensitivitätsanalysen werden im Lagebericht dargestellt.

Die Ziele des Kapitalmanagements beinhalten die Sicherstellung der jederzeitigen Liquidität sowie die Aufrechterhaltung einer angemessenen Kapitalstruktur der Verlagsgruppe Passau. Die Steuerung erfolgt im Wesentlichen durch Bankdarlehen.

(25) Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Summe Summe
2017 2018 bis 2021 ab 2022 31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verpflichtungen aus          
a) Finanzierungsleasing 0 0 0 0 727
b) Miet- und Leasingverträgen 4.595 11.623 7.370 23.589 5.302
Bestellobligo für Sachanlagen 406     406 337
2016 2015
TEUR TEUR
Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse 0 1.400

(26) Angaben zu nahe stehenden Personen

Die Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen erfolgen im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit. Mit nahe stehenden Personen und Unternehmen wurden folgende Transaktionen getätigt:

2016 2015
TEUR TEUR
Assoziierte Unternehmen    
Umsatzerlöse 117 59
Sonstige Erträge 8 0
Bezogene Leistungen 0 64
Sonstige Aufwendungen 5 14
Sonstige nahe stehende Personen    
Umsatzerlöse 4.421 7.059
Zinserträge 1.222 1.012
Mietaufwendungen 2.084 2.091
Sonstige Aufwendungen 180 163

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben bei der Verlagsgruppe Passau GmbH und ihrer Tochtergesellschaften belaufen sich für das Berichtsjahr auf EUR 0,6 Mio. (Vorjahr EUR 0,6 Mio.). Es bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Passau GmbH, die zum 31. Dezember 2016 mit einem Wert von EUR 0,9 Mio. (Vorjahr EUR 0,8 Mio.) bilanziert sind.

(27) Abschlussprüferhonorar

Der Aufwand für Abschlussprüfungsleistungen des Konzernabschlussprüfers beträgt im Geschäftsjahr TEUR 65.

(28) Befreiung inländischer Gesellschaften von der Offenlegung

Für folgende Tochtergesellschaften wurden für das Geschäftsjahr 2016 die Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB bzw. des § 264b HGB bezüglich der für diese Gesellschaften ansonsten geltenden Offenlegungsvorschriften in Anspruch genommen:

ATV Alle Tage Verlags-GmbH Passau
BGL-Medien GmbH Passau
Donaukurier GmbH Ingolstadt
DONAUKURIER Handels GmbH & Co. KG Ingolstadt
DONAUKURIER Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Ingolstadt
Donau-Isar-Bayerwald-Presse-GmbH Deggendorf
Donau-Wald-Presse-GmbH Passau
Neue Presse Multimedia GmbH Passau
Neue Presse Post GmbH Passau
Neue Presse Zeitungsvertriebs GmbH Passau
NPS Neue Presse Unternehmensservice GmbH Passau
Oberbayern-Presse-GmbH Altötting
Oberland-Presse-GmbH Passau
Passauer Neue Presse GmbH Passau
Passauer Neue Presse Druck GmbH Passau
PNP ExCom GmbH Passau
POL-Print Medien GmbH Passau
Rottaler-Presse-GmbH Eggenfelden

 

Passau, den 10. Juli 2017

Simone Tucci-Diekmann, Geschäftsführerin

Alexander Diekmann, Geschäftsführer

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Gesellschaft Sitz Anteil %
I. In den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen
ADMIS Sp. z o.o. Polen 100,00
Aligia GmbH Deutschland 100,00
ATV Alle Tage Verlags-GmbH Deutschland 100,00
bavero GmbH & Co. KG Deutschland 100,00
BGL-Medien GmbH Deutschland 100,00
Chiemgau Post GmbH Deutschland 100.00
Chiemgau Werbung und Vertrieb GmbH Deutschland 100,00
CSI ComputerSatz GmbH Deutschland 100.00
DK digital GmbH Deutschland 100,00
DOM PRASY Sp. z o.o. Polen 100,00
Donaukurier GmbH Deutschland 100,00
DONAUKURIER Handels GmbH & Co. KG Deutschland 100,00
DONAUKURIER Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Deutschland 100,00
DONAUKURIER Vertriebsgesellschaft mbH Deutschland 100,00
Donau-Isar-Bayerwald-Presse-GmbH Deutschland 100,00
Donau-Wald-Presse-GmbH Deutschland 100,00
Foto ROGER GmbH Deutschland 90,00
Grupa E-Budownictwo Sp. z o.o. Polen 100,00
1-1/CM Beteiligungs GmbH Österreich 100.00
Medienhaus Ingolstadt GmbH Deutschland 100,00
Michael Ludwig Medien GmbH Deutschland 100,00
minzgriin GmbH & Co. KG Deutschland 94,44
Neue Presse Multimedia GmbH Deutschland 100,00
Neue Presse Post GmbH Deutschland 100,00
Neue Presse Zeitungsvertriebs GmbH Deutschland 100,00
NPS Neue Presse Unternehmensservice GmbH Deutschland 100,00
Oberbayern-Presse-GmbH Deutschland 100,00
Oberland-Presse-GmbH Deutschland 100,00
Passauer Neue Medien GmbH Deutschland 100,00
Passauer Neue Presse GmbH Deutschland 100,00
Passauer Neue Presse Druck GmbH Deutschland 100,00
PNP ExCom GmbH Deutschland 100,00
POL-Print Medien GmbH Deutschland 100,00
Polska Press Sp. z o.o. Polen 100,00
Pro Media Sp. z o.o. Polen 53,00
Przcagcncja Sp. z o.o. Polen 100,00
RADIO IN Rundfunk- und Fernseh Anbieter GmbH Deutschland 100,00
Rottaler-Presse-GmbH Deutschland 100.00
Verlag Bayer. Anzeigenblätter Gesellschaft mit beschränkter Haftung Deutschland 100,00
VGP Nieruchomo§ci Sp. z o.o. Polen 100,00
vsb VerteilService Bayern GmbH Deutschland 100,00
II. In den Konzernabschluss nicht einbezogene verbundene Unternehmen    
bavero Verwaltungs GmbH Deutschland 100,00
DK Personal GmbH Deutschland 100,00
DONAUKURIER Verlag Verwaltungs GmbH Deutschland 100,00
DONAUKURIER Vermarktungsgesellschaft mbH Deutschland 100,00
minzgrün Verwaltungs GmbH Deutschland 100,00
III. Assoziierte Unternehmen, auf die die Equity-Methode angewendet wird    
3 T Control Precision Systems, S.L. Spanien 39,00
Funkhaus Ingolstadt GmbH & Co. KG Deutschland 45,00
Funkhaus-Passau GmbH & Co_ KG Deutschland 41,61
Hörfunk Burgkirchen-Mühldorf Betriebsgesellschaft mbH Deutschland 23,40
Poludniowa Oficyna Wydawnicza Sp. z o.o. Polen 40,00
UnserRadio Deggendorf Programmanbieter GmbH & Co. KG Deutschland 50,00
IV. Assoziierte Unternehmen, auf die die Equity-Methode nicht angewendet wird    
DAI Regionalfunk Ingolstadt GmbH & Co. Ingo TV KG Deutschland 31,25
FS-Radio Domberg Radio- und Programmanbieter GmbH & Co.KG Deutschland 22,25
Funkhaus Ingolstadt Verwaltung GmbH Deutschland 45,00
Funkhaus-Passau Verwaltungs-GmbH Deutschland 41,61
Kuscianska Oficyna Wydawnicza Sp. z o.o. Polen 50,00
PIN Mail Ingolstadt GmbH i. L. Deutschland 25,23
PIN Mail Südost GmbH i.L. Deutschland 49,00
Anbietergemeinschaft Radio ND 1 GbR Deutschland 50,00
Wagrowiecka Oficyna Wydawnicza Sp. z o.o. Polen 38,75

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016

Konzernstruktur

Die Verlagsgruppe Passau ist ein internationaler Medienkonzern mit verlegerischen Aktivitäten in Deutschland (Verlagshaus Passauer Neue Presse sowie ab dem Jahreswechsel 2016/2017 Verlagshaus Donaukurier) und Polen (Verlagshaus Polska Press).

Kerngeschäft aller Verlagshäuser innerhalb der Verlagsgruppe Passau ist die Herausgabe regionaler und überregionaler Abonnement- und Kaufzeitungen sowie anderer Periodika wie kostenloser Sonntagszeitungen, Anzeigenblätter, Zeitungsbeilagen und Zeitschriften. Hinzu kommen Aktivitäten im Onlinebereich. im Druck von Zeitungen und Werbeprospekten, im Bereich der Zustellung von Post- und Werbesendungen sowie als Werbe- und Kommunikationsagentur.

Geschäftsverlauf Gesamtkonzern

Das Umfeld für die Medienbranche bleibt weiterhin schwierig: Unverändert sind rückläufige Werbeumsätze in den Printmedien und rückläufige Auflagen zu beobachten, worin insbesondere der fortschreitende strukturelle Wandel hin zu den digitalen Medien zum Ausdruck kommt. Die Verlagsgruppe Passau konnte vor diesem Hintergrund im Geschäftsjahr 2016 das Ergebnis des Vorjahres -bezogen auf die fortgeführten Aktivitäten-nicht ganz wiederholen, das Ergebnisniveau aber doch in etwa halten.

Zum Jahresende 2016 erfolgten mit dem Erwerb der Donaukurier-Gruppe durch ein Tochterunternehmen der Passauer Neue Presse GmbH sowie dem Kauf einer polnischen Immobiliengesellschaft zwei bedeutsame Akquisitionen.

Der Erwerb des Donaukuriers stellt den mit Abstand größten Zukauf in der Unternehmensgeschichte der Passauer Neuen Presse dar und wird die Position der Verlagsgruppe Passau auf dem bayerischen Zeitungsmarkt ganz erheblich stärken. Mit einer verkauften Auflage von 86.608 erreichen die Ausgaben des Donaukurier mehr als die Hälfte der Auflage der Passauer Neuen Presse (162.412, jeweils IV. Quartal 2016; Quelle IVW). Das Verbreitungsgebiet des Donaukuriers und seiner Lokalausgaben umfasst neben der Stadt Ingolstadt die Landkreise NeuburgiSchrobenhausen, Eichstätt, Pfaffenhofen sowie Teile der Landkreise Roth, Kelheim und Aichach/Friedberg.

Der Erwerb der Immobiliengesellschaft in Polen wird die Ergebnisse der polnischen Gruppe dauerhaft stabilisieren. Die Gesellschaft hält Immobilien in mehreren Großstädten Polens, die teilweise von der Polska Press Gruppe angemietet und teilweise fremdvermietet sind.

Als Folge dieser Akquisitionen erhöhte sich 2016 erstmals nach mehreren Jahren der konsequenten Entschuldung die Konzernverschuldung wieder deutlich. Dennoch liegt die Eigenkapitalquote mit einem Wert von ca. 44 % weiterhin auf hohem Niveau.

Geschäftsverlauf in den Landesgruppen

Die deutsche PNP-Gruppe konnte 2016 das sehr gute Ergebnis des Vorjahres nicht ganz erreichen. Ursache hierfür war unter anderem, dass die letzte Stufe bei der Einführung des Mindestlohns vollzogen wurde und dadurch vor allem bei den Personalkosten im Bereich der Zustellung ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen war.

Nach den Übernahmen zweier Verlage in Oberbayern in den Jahren 2012 und 2014 erfolgten im Geschäftsjahr weitere Schritte zur organisatorischen Optimierung. Zudem blieb im Geschäftsjahr die strategische Weiterentwicklung des Verlags im Bereich Internet ein wesentlicher Schwerpunkt. Dabei entwickelt sich der Internetauftritt des Verlags hinsichtlich der Zahl der Visits sehr erfreulich. Die Entwicklung bei der im Jahr 2013 neugegründeten Tochtergesellschaft minzgrün, die als Agentur für Werbung und Kommunikation Dienstleistungen insbesondere im Bereich Suchmaschinen-Marketing und Web-Design anbietet, verläuft weiter im Rahmen der Planung. Im Bereich Druck-Weiterverarbeitung wurde mit der PNP Excom GmbH eine eigenständige Gesellschaft

gegründet, die intern und extern Dienstleistungen der Kommissionierung und Expedition von Presseerzeugnissen erbringt.

Im Geschäftsjahr 2016 konnten, wenngleich mit einer etwas geringeren Dynamik, wie in den Vorjahren abermals die Umsatzerlöse gesteigert werden. Sowohl die Anzeigen- als auch die Beilagenerlöse sind gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Dieser insgesamt in Deutschland beobachtbare Rückgang bei den Werbeerlösen im Bereich Tageszeitungen hält nun seit mehreren Jahren unverändert an. Bei den Vertriebserlösen ist hingegen ein spürbarer Zuwachs zu verzeichnen. Die verkaufte Auflage fiel zwar erneut -wenn auch der Rückgang geringer ausfiel als im Branchendurchschnitt-, die Erhöhung der Bezugspreise konnte dies aber mehr als ausgleichen. Die Druckerlöse schließlich konnten gegenüber dem Vorjahr annähernd konstant gehalten werden.

Bei der Polska Press-Gruppe in Polen war das Jahr 2016 nach zunächst gutem Beginn geprägt von erneuten deutlichen und in dieser Höhe nicht erwarteten Umsatzrückgängen insbesondere bei den Anzeigenerlösen in den Printprodukten. Dem gegenüber standen die im Vorjahr bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung durch die Reorganisation von Abläufen, die den Umsatzrückgang jedoch nicht vollständig kompensieren konnten.

Strategisch stand weiterhin die Entwicklung des Onlinebereichs im Mittelpunkt. Hier konnten bei den Visits und Page Views ebenso wie bei den Werbeerlösen erneut große Fortschritte erzielt werden. Zur weiteren Stärkung der Marktposition wurde eine große Marketingkampagne für das Rubrikenportal gratka.pl (Immobilien, Autos, Arbeitsstellen etc.) durchgeführt, die zwar als laufender Aufwand rechnerisch das Ergebnis 2016 belastet, wirtschaftlich aber als Investition für die Zukunft anzusehen ist. Als weiterhin sehr schwierig erweist sich hingegen die Einführung von Bezahlmodellen für Online-Inhalte.

Im Druckbereich ergab sich im Herbst die Gelegenheit zum Erwerb gebrauchter Druckanlagen, die vom Maschinentyp genau dem Maschinenpark in Sosnowiec entsprechen und diesen ideal ergänzen. Nach Abschluss der notwendigen Baumaßnahmen und der Installation der Anlagen können aufgrund dieser Investition im Lauf des ersten Halbjahres 2017 die Druckstandorte Breslau und Tarnobrzeg geschlossen und Effizienzsteigerungen realisiert werden.

Gegenüber dem Voijahr sind sowohl die Anzeigen- und Vertriebserlöse als auch die Druckerlöse gesunken. Zwar konnte erneut eine deutliche Steigerung der Werbeerlöse im Onlinebereich realisiert werden. Diese Zuwächse bleiben in der absoluten Höhe jedoch hinter den Rückgängen bei den Werbeerlösen im Printbereich zurück. Die erfreulichen Zuwächse bei den Werbeerlösen im Onlinebereich sind dabei sowohl bei den Rubrikenportalen unter der Marke Gratka als auch bei den Internetauftritten der Zeitungstitel und den lokalen Informationsportalen unter der Marke Nase Miasto beobachtbar. Deutliche Rückgänge waren bei den Vertriebserlösen beobachtbar, da der anhaltende starke Auflagenrückgang nicht durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden kann. Ebenfalls rückläufig waren schließlich die Druckerlöse, insbesondere auch durch den Verkauf des Druckbetriebes in Warschau.

Aufgrund dieser Erlösrückgänge und der hohen Marketingaufwendungen zur Stärkung des Onlineportals Gratka konnten so die Ergebnisse auf Höhe des EBITDA im Vergleich zum Vorjahr insgesamt nicht wiederholt oder gar verbessert werden. Aufgrund auslaufender Abschreibungsdauern und damit sinkender Abschreibungen fällt jedoch zumindest das operative Ergebnis besser aus als im Vorjahr.

Ertragslage

Im Ergebnis des Vorjahres war aufgrund der Veräußerung das Ergebnis der tschechischen VLP-Gruppe separat als Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen. In den einzelnen Ertrags- und Aufwandspositionen waren keine Beträge der VLP enthalten.

Im folgenden werden nur die Ergebnisse aus den fortgeführten Aktivitäten betrachtet.

Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten (alle Angaben in TEUR)
2016 2015
Umsatzerlöse 212.777 224.318
Sonstige betriebliche Erträge (inkl. Bestandsveränderungen) 2.403 3.512
Materialaufwand 65.187 71.946
Personalaufwand 94.147 95.010
Sonstige betriebliche Aufwendungen 28.132 30.271
EBITDA 27.714 30.603
Abschreibungen 12.098 15.102
EBITA (operatives Ergebnis) 15.616 15.501
EBIT 15.616 15.501
Finanz- und Beteiligungsergebnis -842 -1.149
ERGEBNIS VOR STEUERN 14.774 14.352
Ertragsteuern 4.778 4.154
ERGEBNIS NACH STEUERN 9.996 10.198

Die Außenumsätze der fortgeführten Aktivitäten des Konzerns lagen im Geschäftsjahr 2016 bei 212,8 Mio. EUR und damit um 11,5 Mio. EUR oder 5,2 % unter dem Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür ist neben der branchenweit zu beobachtenden rückläufigen Anzeigen- und Auflagenentwicklung auch der negative Effekt durch die Wechselkursentwicklung des polnischen Zloty zum Euro.

Von diesen Umsatzerlösen entfallen 38,8 % auf Anzeigen- und Beilagenerlöse, 40,6% auf Vertriebserlöse und 12,3 % auf Druckerlöse. Gegenüber dem Vorjahr sind sowohl die Werbe- und Vertriebserlöse als auch die Druckerlöse rückläufig.

Gleichzeitig konnten durch anhaltende Kostendisziplin und Sparanstrengungen auch die operativen Kosten um insgesamt 9,8 Mio. EUR oder 5,0 % gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Die Personalaufwandsquote beträgt 44,3 %, die Materialaufwandsquote 30,6 %.

Per Saldo ergibt sich ein EBITDA in Höhe von 27,7 Mio. EUR, der damit um 2,9 Mio. EUR oder 9,5 % unter dem Vorjahreswert liegt.

Die Höhe der Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (12,1 Mio. EUR) liegt erstmals deutlich unter dem Vorjahreswert von 15,1 Mio. EUR.

Insgesamt errechnet sich hieraus ein EBIT von 15,6 Mio. EUR. Gegenüber dem Vorjahreswert von 15,5 Mio. EUR konnte das Ergebnis auf Höhe des EBIT konstant gehalten werden.

Erneut verbessert zeigt sich das Finanz- und Beteiligungsergebnis in Höhe von -0,8 Mio. EUR gegenüber -1,2 Mio. EUR im Vorjahr. Insgesamt Führt dies zu einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 14,8 Mio. EUR (Vorjahr 14,4 Mio. EUR).

Der Steueraufwand beträgt 4,8 Mio. EUR (gegenüber 4,2 Mio. EUR im Vorjahr). Somit ermittelt sich nach Berücksichtigung der Ertragsteuern ein Konzernergebnis in Höhe von 10,0 Mio. EUR (Vorjahr 10,2 Mio. EUR).

Davon entfielen 9,7 Mio. EUR auf die Gesellschafter der Verlagsgruppe Passau GmbH (Vorjahr 10,2 Mio. EUR) und auf die außenstehenden Gesellschafter 0,3 Mio. EUR (Vorjahr 0,0 Mio. EUR).

Finanzlage

Cash Flow (alle Angaben in TEUR)
2016 2015
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 20.886 33.276
Cashflow aus Investitionstätigkeit -136.561 44.714
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 74.044 -34.946
Zahlungswirksame Veränderung der Liquiden Mittel -41.631 43.044

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte im Jahr 2016 unter anderem durch den Wegfall der tschechischen Aktivitäten nur noch ein Cash Flow in Höhe von 20,9 Mio. EUR erwirtschaftet werden, was gegenüber dem Vorjahr (33,3 Mio. EUR) einen deutlichen Rückgang bedeutet.

Vor allem aufgrund der Akquisitionen ist beim Cashflow aus Investitionstätigkeit ein deutlicher Zahlungsmittelabfluss von per Saldo 136,6 Mio. EUR zu verzeichnen. Die Höhe der Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls angestiegen, liegt aber weiterhin insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Im Vorjahr ergab sieh im Bereich der Investitionstätigkeit ein Einzahlungsüberschuss in Höhe von 44,7 Mio. EUR, der überwiegend aus dem Verkauf der tschechischen Aktivitäten resultierte.

Zur Finanzierung der Akquisitionen wurden Finanzverbindlichkeiten per Saldo von 74,6 Mio. EUR aufgenommen. Daneben wurden 0,3 Mio. EUR an die Gesellschafter der Verlagsgruppe Passau und 0,3 Mio. EUR an Minderheitsgesellschafter ausgeschüttet.

Der Bestand der liquiden Mittel reduzierte sich um 42,0 Mio. EUR.

Bilanz (alle Angaben in TEUR)
31.12.2016 31.12.2015
Langfristige Aktiva 331.133 79,0% 192.087 62,3%
Kurzfristige Aktiva 87.805 21,0% 116.080 37,7%
Aktiva 418.938   308.167  
Eigenkapital 183.257 43,7% 178.247 57,8%
Langfristiges Fremdkapital 146.241 34,9% 74.135 24,1%
Kurzfristiges Fremdkapital 89.440 21,4% 55.785 18,1%
Passiva 418.938   308.167  

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich durch die Akquisitionen die Bilanzsumme deutlich um 110,8 Mio. EUR bzw. 36,0 % auf 418,9 Mio. EUR.

Auf der Aktivseite bilden die immateriellen Vermögenswerte mit 199,2 Mio. EUR (47,5 % der Bilanzsumme) durch die Akquisitionen nun erstmals den größten Posten innerhalb des langfristigen Vermögens. Die Sachanlagen betragen 120,3 Mio. EUR (28,7 %). Der Wert der Anteile at equity bewerteter Unternehmen erhöht sich akquisitionsbedingt ebenfalls auf 5,8 Mio. EUR (1,4 % der Bilanzsumme). Die aktiven latenten Steuern und sonstigen langfristigen Vermögenswerte ergeben zusammen 5,9 Mio. EUR (1,4 %).

Beim kurzfristigen Vermögen belaufen sich die Vorräte auf 6,4 Mio. EUR, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen summieren sich auf 20,1 Mio. EUR. Liquide Mittel sind am Bilanzstichtag in einer Höhe von 13,3 Mio. EUR vorhanden. In Summe ergeben die Sonstigen Vermögenswerte (einschließlich der Rechnungsabgrenzungsposten) 47,9 Mio. EUR.

Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital von 178,2 Mio. EUR um 5,1 Mio. EUR (2,8 %) auf 183,3 Mio. EUR. Dem positiven Konzernergebnis (10,0 Mio. EUR) wirkte hierbei vor allem ein negativer Effekt aus der Währungsumrechnung (-3,8 Mio. EUR) entgegen.

Da gleichzeitig beim Fremdkapital ein Anstieg um 105,8 Mio. EUR zu verzeichnen war, sank die Eigenkapitalquote zum Stichtag von 57,8 % am Ende des Vorjahres auf nun 43,7 %.

Das Fremdkapital (235,7 Mio. EUR bzw. 56,3 % der Bilanzsumme) umfasst verzinsliche Finanzschulden in Höhe von insgesamt 146,9 Mio. EUR (35,1 %; Vorjahr 72,5 Mio. EUR bzw. 23,5 %).

Die Rückstellungen für Pensionen betragen 22,4 Mio. EUR, die Rückstellungen für latente Steuern 15,9 Mio. EUR und alle übrigen Rückstellungen zusammen 25,9 Mio, EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 8,0 Mio. EUR, alle übrigen Verbindlichkeiten ergeben in Summe 16,6 Mio. EUR.

Mitarbeiter

Insgesamt waren 2016 in den (vollkonsolidierten) Konzernunternehmen durchschnittlich 3.499 Personen (Vorjahr 3.626) beschäftigt. Auf Deutschland und Österreich entfallen dabei 1.027 und auf Polen 2.472. Im Vorjahr verteilten sich die Mitarbeiter folgendermaßen auf die einzelnen Länder: Deutschland/Österreich 988 und Polen 2.638.

Der Personalaufwand (incl. Sozialabgaben) im Konzern beträgt 94,1 Mio. EUR gegenüber 95,0 Mio. EUR im Vorjahr. Die Rückstellungen für die betrieblichen Pensionszusagen in Deutschland belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 22,4 Mio. EUR (Vorjahr 17,2 Mio. EUR). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den im Zusammenhang mit der Akquisition der Donaukurier-Gruppe übernommenen Verpflichtungen. In den übrigen Ländern gibt es vergleichbare Verpflichtungen nicht.

Risikomanagement

Die Überwachung und Steuerung der Risiken erfolgt mit Hilfe verschiedener ineinander greifender Teilsysteme:

Im Rahmen der Unternehmenssteuerung werden allgemeine Markt- und Erlösrisiken im Zuge der Überwachung der Entwicklung von Erlösen, Mengen und Kosten in der Planung und im Berichtswesen erfasst und gesteuert. Risiken im Zusammenhang mit Investitionen, Projekten und Akquisitionen werden im Vorfeld im Rahmen der Investitionsprüfung identifiziert, bewertet und im Berichtswesen verfolgt.

Für die operativen Prozesse der Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Dokumentation der Risiken, der Festlegung und Durchführung geeigneter Gegenmaßnahmen sowie der Kommunikation darüber sind die jeweiligen Bereiche bzw. Konzerngesellschaften zuständig. Darüber hinaus fungieren die Abschlussprüfer als unabhängige Kontrollinstanzen.

Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen insbesondere aus Zinsänderungs- und Währungsrisiken.

Währungsrisiken werden traditionell nur in geringem Umfang abgesichert. Dies resultiert aus der im Langfristvergleich beobachtbaren Konvergenz des polnischen Zloty zum Euro. Zum Bilanzstichtag bestehen keine auf Euro lautenden Finanzierungen ausländischer Tochterunternehmen.

Angesichts einer überwiegenden Finanzierung der Verschuldung der Gruppe auf Basis kurzfristiger Geldmarktsätze besteht ein Zinsänderungsrisiko, das zum Teil durch geeignete Zinsderivate gehedgt wird. Eine Sensitivitätsanalyse für die finanziellen Verbindlichkeiten, die zum 31. Dezember 2016 eine kurzfristige Zinsbindung aufweisen, hat dementsprechend ergehen, dass ein Anstieg des Marktzinsniveaus zum Bilanzstichtag um 100 Basispunkte im Geschäftsjahr 2017 das Ergebnis und Eigenkapital des Konzerns in einer Größenordnung von etwa 0,4 Mio. EUR belasten würde.

Zur langfristigen Liquiditätssicherung bestehen zum Bilanzstichtag langfristige Finanzierungsvereinbarungen bzw. -zusagen mit den finanzierenden Banken. Die im Geschäftsjahr neu abgeschlossenen Kreditverträge enthalten nicht-finanzielle und finanzielle Nebenbedingungen, die den kreditgewährenden Banken bei Nichterfüllung ein Kündigungsrecht einräumen. Die Einhaltung dieser Nebenbedingungen wird laufend überwacht. Für den kurzfristigen Liquiditätsbedarf sind Kreditlinien in ausreichendem Umfang vorhanden.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen Ereignisse oder Entwicklungen eingetreten, die das im vorliegenden Abschluss vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft beeinflussen.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet die Verlagsgruppe Passau aufgrund der erstmaligen ergebnismäßigen Einbeziehung der Ende 2016 erworbenen Gesellschaften mit einem Anstieg des operativen Ergebnisses.

Aber auch ohne diesen Einfluss der neu erworbenen Aktivitäten wird eine leichte Steigerung der Ergebnisse erwartet. Bei den Umsätzen wird zwar weiterhin mit einem Rückgang gerechnet, auf der Kostenseite sollten sich aber weitere Einsparungen realisieren lassen. Der Fokus bleibt weiterhin auf strikter Kostendisziplin in allen Bereichen.

Bei der PNP-Gruppe in Deutschland dürften die Werbeumsätze wie im Trend der letzten Jahre leicht sinken. Auch wird erwartet, dass sich die Rückgänge bei den Auflagen fortsetzen und sogar leicht beschleunigen. Durch eine gleichzeitige Abo-Preiserhöhung sollten die Vertriebserlöse dennoch erneut gesteigert werden können. Auf der Kostenseite werden die Papierpreise voraussichtlich tendenziell stagnieren, die Personalkostenerhöhungen sind weitgehend von der Inflationswirkung bestimmt und werden daher weiterhin moderat ausfallen.

Aufgrund der fortgesetzten Anstrengungen im Bereich der Kosteneinsparungen und weiter sinkender Abschreibungen sollte insgesamt 2017 das operative Ergebnis in der PNP-Gruppe ohne Berücksichtigung der Donaukurier-Akquisition gegenüber 2016 etwas verbessert werden.

Strategisch stehen in 2017 und in den nächsten Jahren zum einen die Zusammenführung der bisherigen PNP-Gruppe und der Donaukurier-Gruppe und die Hebung von Synergiepotentialen, zum anderen die Weiterentwicklung im Bereich Online, Post und Online Agenturgeschäft im Vordergrund.

In Polen ist ebenfalls bei den Werbeerlösen im Printbereich mit weiter rückläufigen Zahlen zu rechnen. Andererseits entwickelt sich jedoch der Onlinebereich -auch aufgrund der Stärkung der Rubrikenportale "Gratka" durch die große Marketingkampagne 2016- weiter sehr positiv. Die Werbeerlöse aus diesem Bereich haben inzwischen einen bedeutenden Anteil an den Gesamtwerbeumsätzen der Polska Press-Gruppe. Bei den Vertriebserlösen werden die Auflagenrückgänge nicht durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden können.

Auch in Polen werden weitere Sparmaßnahmen auf der Kostenseite umgesetzt, so dass sich das operative Ergebnis 2017 der Polska Press Gruppe voraussichtlich gegenüber 2016 etwas verbessern sollte. Hinzu kommen in Polen ab 2017 die stabilen Ergebnisse der erworbenen Immobiliengesellschaft.

Strategisch werden neben dem ständigen Bemühen um Steigerungen der Kosteneffizienz in allen Bereichen insbesondere die Analyse und Reorganisation des Anzeigenverkaufs sowie die weitere Stärkung der Internet-Aktivitäten sowohl im Bereich der Nachrichten- und Unterhaltungsportale als auch im Bereich der Rubrikenportale im Mittelpunkt stehen.

Wesentliche Investitionen im Bereich der Sachanlagen sind für das Jahr 2017 weder in Deutschland noch in Polen geplant und auch in den nächsten Jahren nicht zu erwarten.

Insgesamt geht die Verlagsgruppe Passau sehr stabil und gut gerüstet in die kommenden Jahre. Dank der Verlagsakquisitionen der letzten Jahre und speziell dank des Erwerbs der Donaukurier-Gruppe ist sowohl in Deutschland als auch in Polen die Marktposition deutlich gestärkt worden.

Auf dieser Basis sollten die operativen Ergebnisse im Jahr 2017 ein höheres Niveau erreichen. Um dieses Niveau dauerhaft zu halten, müssen nun konsequent Synergien gehoben und das strikte Kostenmanagement fortgeführt werden. Auch müssen mittelfristig neue Erlösquellen etwa im Bereich der digitalen Medien und der Erbringung weitergehender Werbedienstleistungen konsequent erschlossen werden.

 

Passau, den 10. Juli 2017

Simone Tucci-Diekmann, Geschäftsführerin

Alexander Diekmman, Geschäftsführer

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