Müller Bedachungen GmbH
Siemensstraße 9, 95168 Marktleuthen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kerstin Müller seit 31.3.2015 | Prokura |
Edgar Frank Müller seit 17.7.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Frank Müller | 51.00% |
| 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Müller Bedachungen GmbHMarktleuthenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Müller Bedachungen GmbH, Bedachungen GmbHMarktleuthenAKTIVA
PASSIVA
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht: Firmenname laut Registergericht: Müller Bedachungen GmbH Firmensitz laut Registergericht: 95168 Marktleuthen Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Hof Registernummer: 2531 Vorliegender Jahresabschluss der Müller Bedachungen GmbH zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu den handelsrechtlichen Bestimmungen wurden die Regelungen des GmbH- Gesetzes beachtet. Sofern hierfür ein Wahlrecht besteht, werden Angaben im Anhang und nicht in der Bilanz oder Gewinn- oder Verlustrechnung gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich gem. § 267 HGB um eine kleine Kapitalgesellschaft. 1. Aussagen zur Form des Jahresabschlusses a) Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bei der Darstellung Keine b) Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bei der Bewertung Keine 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 netto wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den Regelungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz durchgeführt und mit den Aktivwerten der Rückdeckungsversicherung verrechnet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. a) Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. b) Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten Die Herstellungskosten beinhalten keine Zinsen für Fremdkapital. 3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung a) Aktive latente Steuern Ein Aktivposten für latente Steuern war nicht zu bilden. b) Passive latente Steuern Der nach der Steuerbilanz sich ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz zeigt einen niedrigeren Gewinn. Es wurde deshalb ein Passivposten für latente Steuern gebildet. c) Pensionsrückstellungen Für die bestehenden Pensionsverpflichtungen wurde die Bewertung nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HG in der Fassung des BilMog durchgeführt. Als biometrische Annahmen wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G herangezogen mit einem Rechnungszins von 1,82% p.a. Als Bewertungsmehthode wurde die projected unit credit method (PUC-Methode) gewählt. Die PUC-Methode geht davon aus, dass in jedem Dienstjahr ein zusätzlicher Teil des endgültigen Leistungsanspruches entsprechend der Planformel erdient wird und bewertet jeden dieser Bausteine separat. Der Verpflichtungsumfang zum Stichtag entspricht dem Barwert des bis dahin erdienten Leistungsanspruchs. Hierbei bemisst sich die am Stichtag erdiente Versorgungsleistung entsprechend dem Verhältnis der erreichten Dienstjahre zu den bis zum einzelnen Leistungsbeginn erreichbaren Dienstjahr (degressives m/n-tel), mindestens der zum Stichtag unverfallbare Anspruch (in der Regel gemäß § 2 BetrAVG). Die erreichten Dienstjahre berechnen sich ab Firmeneintritt des Versorgungsberechtigten bis maximal zum in den Versorgungszusagen genannten Pensionsalter. Der Verpflichtungswert, berechnet mit PUC-Methode, wird angelehnt an IAS 19 defined benefit obligation (kurz DBO) genannt. Des Weiteren wurde auftragsgemäß eine Gehaltsdynamik (inkl. Karrieretrend) in Höhe von 0% p.a. angesetzt, sowie eine Rentendynamik in Höhe von 0% p.a. Zugrunde gelegt ist der Aktiven-Invaliden-Rentner-Bestand. Die bestehende Pensionsverpflichtung war wie folgt zu bewerten:
Der durch die Umstellung auf das BilMog entstandene Unterschiedsbetrag zwischen dem Handelsbilanzwert auf der Basis der Vorjahresannahmen und dem Handelsbilanzwert nach dem BilMog wurde nicht nach Art. 67 (1) EGHGB auf 15 Jahre verteilt. Nach § 246 (2) Satz 2 HGB sind Pensionsrückstellungen verpflichtend mit dem vorhandenen Deckungsvermögen zu saldieren. Es wurde deshalb die für die Pensionen angesammelte Rückdeckungsversicherungen in Höhe von € 144.156,08 wie folgt mit der zum 31.12.2022 gebildeten Pensionsrückstellung verrechnet:
Nachdem der Wert der Rückdeckungsversicherung die Pensionsrückstellung nicht übersteigt, wurde die verbleibende Pensionsrückstellung unter der Position D. aus Rückstellung für Pensionen (Konto 951) auf der Passivseite der Bilanz nicht passiviert und mit 0 € angesetzt. Der Zinsanteil zur Zuführung zur Pensionsrückstellung im Kalenderjahr 2023 betrug € 1.875,00. Die Pensionsrückstellung wurde mit den gebildeten Rückdeckungsversicherungen saldiert und das übersteigende Guthaben auf der Aktivseite der Bilanz unter Position Aktiver Unterschiedsbetrag mit € 32.857,08 bilanziert. Nach § 253 (6) HGB muss ein sogenannter Unterschiedsbetrag in Form der Differenz
ermittelt werden. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zzgl. eines Gewinnvortrags und abzgl. eines Verlustvortrags, mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen.
d) Betrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr beträgt € 24.582,54 (Vorjahr € 58.144,68). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als 5 Jahre beträgt € 0,00 (Vorjahr € 0,00) Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 0,00. e) Bewertungseinheiten Es wurden im Einzelfall Bewertungseinheiten für die Pensionsrückstellung und die dazu gehörenden Rückdeckungsversicherungen gebildet. f) Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. 4. Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. Der enthaltene Gewinnvortrag der Vorjahre beträgt € 1.743.495,49. a) Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen Von der Möglichkeit, die Eigenkapitalanteile von Wertaufholungen in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen, wurde nicht Gebrauch gemacht. Der eingestellte Eigenkapitalanteil beträgt € 0,00. b) Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesIn der Gesellschafterversammlung vom 12.09.2024 wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung angenommen. c) Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 0,00. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
5. Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten. a) Angaben zur Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Stand der Vorschüsse und Kredite an den Geschäftsführer (Verrechnungskonto) entwickelte sich zum 31.12.2023 wie folgt: Kreditentwicklung
b) Angaben zur unbeschränkten Haftung an Unternehmen Die Gesellschaft ist kein unbeschränkt haftender Gesellschafter an anderen Unternehmen. c) Angaben betreffend die Gesellschafter Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/§ 264c Abs. 1 HGB):
Die Angaben beinhalten keine Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind. d) Angaben zu Investmentvermögen Das Unternehmen hält keine Anteile oder Anlageaktien eines inländischen Investmentvermögen i.S. des § 2 Abs. 9 lnvG mit mehr als 10 %. Das Unternehmen hält keine Anteile oder Anlageaktien ausländischer Investmentanteile i.S. des § 2 Abs. 9 InvG von mehr als 10%.
Sofern eine Wertminderung am Bilanzstichtag vorlag, war diese nicht von Dauer. e) Angaben zu Zahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Kalenderjahr 2023 17 Beschäftigte. Davon 16 gewerbliche Arbeitnehmer und 1 kaufmännischer Arbeitnehmer. f) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
6. Unterzeichnung gemäß § 245 HGB Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses, wie er sich aus diesem Bericht ergibt, wird hiermit versichert.
Marktleuthen, 12.09.2024 Frank Müller und Kerstin Müller Gesellschafter-Geschäftsführer und Prokuristin der Müller Bedachungen GmbH |
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