Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 1346
Eingetragen
24.11.1976
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Mess- und Prüfgeräten aller Art. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die mit dem vorgenannten Gesellschaftszweck in Zusammenhang stehen oder geeignet sind, ihm zu dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Gegenstand im In- und Ausland erwerben oder sich an solchen Unternehmen in jeder geeigneten Form beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nina Thelen
seit 29.11.2024
Prokura
Evelyn Myrenne
seit 28.3.2012
Geschäftsführer
Karl-Heinz Backes
seit 28.3.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
70.00%
15.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Evelyn Myrenne
Roetgen
70.00%
D***** M******
15.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Myrenne GmbH

Roetgen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Myrenne GmbH Spezialmaschinen- und Apparatebau, Roetgen

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.525,00 63.580,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.130.729,10 2.226.041,10
2. technische Anlagen und Maschinen 1.569.479,77 1.619.468,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 874.921,00 710.270,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.874.097,03 154.020,16
6.449.226,90 4.709.800,03
Summe Anlagevermögen 6.537.751,90 4.773.380,03
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 531.194,72 664.799,88
2. fertige Erzeugnisse und Waren 2.859.188,72 3.080.367,00
3. geleistete Anzahlungen 115.735,67 24.000,00
3.506.119,11 3.769.166,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 578.423,12 763.837,94
2. Forderungen gegen Gesellschafter 28,40 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 401.850,81 569.486,10
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 300,00 (EUR 2.100,00)
980.302,33 1.333.324,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.065.414,49 3.728.662,60
Summe Umlaufvermögen 7.551.835,93 8.831.153,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.829,67 39.181,69
14.139.417,50 13.643.715,24

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 77.000,00 77.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 10.070.857,88 9.110.118,39
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
Summe Eigenkapital 10.147.857,88 9.187.118,39
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 473.314,00 506.982,00
2. Steuerrückstellungen 2.022.172,69 650.224,42
3. sonstige Rückstellungen 561.312,86 1.078.082,83
3.056.799,55 2.235.289,25
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 840.996,36 320.363,84
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 840.996,36 (EUR 320.363,84)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.829.511,16
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (EUR 1.829.511,16)
3. sonstige Verbindlichkeiten 90.711,71 66.847,60
- davon aus Steuem EUR 77.752,33 (EUR 66.847,60)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 90.711,71 (EUR 66.847,60)
931.708,07 2.216.722,60
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.052,00 4.585,00
14.139.417,50 13.643.715,24

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Myrenne GmbH Spezialmaschinen- und Apparatebau, Roetgen

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.037.480,29 7.783.117,75
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.850.132,47 2.698.447,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 468.584,90 521.689,95
- davon für Altersversorgung EUR 83.050,82 (EUR 83.924,62)
3.318.717,37 3.220.137,34
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 536.282,14 524.651,42
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.216.421,97 1.046.150,84
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 2.008,76 (EUR 0,00)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.590,88 304,18
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.296,68- 20.612,95-
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.053.962,36 1.604.181,65
8. Ergebnis nach Steuern 961.984,01 1.408.913,63
9. sonstige Steuem 1.244,52 1.061,98
10. Jahresüberschuss 960.739,49 1.407.851,65
11. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 1.470.950,03
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen 960.739,49 2.878.801,68
13. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268-274a, §§ 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt.

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und § 275 HGB Anwendung.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr dahingehend verändert, dass die Abschreibung neu angeschaffter Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens linear erfolgte, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Myrenne GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Roetgen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aachen
Register-Nr.: HRB 1346

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen der in den Vorjahren aktivierten Wirtschaftsgüter wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände sowohl linear als auch geometrisch degressiv vorgenommen.

Soweit neue Wirtschaftsgüter erworben und aktiviert wurden, erfolgte die Abschreibung linear.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit dem gewogenen Durchschnitt bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanz stichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Unfertige Leistungen

Die unfertigen Leistungen werden entsprechend ihres Fertigungsgrads mit den anteiligen Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips gemäß § 255 Absatz 2 HGB bewertet.

Fertige Erzeugnisse

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Absatz 2 HGB unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Auszahlungen, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern, sowie Rückstellungen für Steuern aus einer laufenden steuerlichen Außenprüfung.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einnahmen, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Myrenne GmbH Spezialmaschinen- und Apparatebau, Roetgen

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 219.182,73 52.271,83
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 219.182,73 52.271,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.978.460,40 1.515,19
2. technische Anlagen und Maschinen 5.566.132,53 216.988,09
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.617.059,70 309.826,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 163.867,60 1.721.014,53
Summe Sachanlagen 11.325.520,23 2.249.343,84
Summe Anlagevermögen 11.544.702,96 2.301.615,67
Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 271.454,56
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 271.454,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.979.975,59
2. technische Anlagen und Maschinen 481.844,91 5.301.275,71
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.672,23 1.848.213,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 937,66 1.883.944,47
Summe Sachanlagen 561.454,80 13.013.409,27
Summe Anlagevermögen 561.454,80 13.284.863,83
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 155.502,73 27.326,83 182.929,56
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 155.602,73 27.326,83 182.929,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.752.419,30 96.827,19 1.849.246,49
2. technische Anlagen und Maschinen 3.946.663,76 266.971,09 481.838,91 3.731.795,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 906.789,70 145.157,03 78.654,23 973.292,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.847,44 9.847,44
Summe Sachanlagen 6.615.720,20 508.955,31 560.493,14 6.564.182,37
Summe Anlagevermögen 6.771.322,93 536.282,14 560.493,14 6.747.111,93
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vojahr 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.525,00 63.580,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 88.525,00 63.580,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.130.729,10 2.226.041,10
2. technische Anlagen und Maschinen 1.569.479,77 1.619.468,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 874.921,00 710.270,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.874.097,03 154.020,16
Summe Sachanlagen 6.449.226,90 4.709.800,03
Summe Anlagevermögen 6.537.751,90 4.773.380,03

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden dahingehend geändert, dass neue bewegliche Wirtschaftsgüter, die erworben und aktiviert wurden, unter dem Wechsel des Grundsatzes der Bewertungsstetigkeit nunmehr linear abgeschrieben wurden. Diese Entscheidung basiert auf einer optimierten Planbarkeit der Abschreibungsbeträge sowie einer Anpassung der steuerlichen Überlegungen, die sich aus der geänderten Nutzung der Wirtschaftsgüter ergaben. Die lineare AfA bietet eine gleichmäßige Verteilung der Abschreibungen über die gesamte Nutzungsdauer der Vermögenswerte und entspricht der tatsächlichen Abnutzung im laufenden Geschäftsbetrieb.

Angaben zur Bilanz

Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 800,00 EUR (Vorjahr: 2.100,00 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 28,40 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Pensionsrückstellung 473.314,00 EUR
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuerrückstellung 1.167.692,87 EUR
Körperschaftsteuerrückstellung 854.479,82 EUR
sonstige Rückstellungen
Prozesskostenrückstellung 1.700,00 EUR
Rückstellung für Tantieme 221.863,00 EUR
Rückstellung für Berufsgenossenschaft 6.800,00 EUR
Urlaubsrückstellung 137.756,93 EUR
Rückstellung für Gewährleistung 119.812,93 EUR
Rückstellung Publizität Unternehmensregister 420,00 EUR
Rückstellung für Jahreabschluss und Prüfung 69.000,00 EUR
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 3.960,00 EUR

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 931.708,07 EUR (Vorjahr: 387.211,44 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 1.829.511,16 EUR).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 1.829.511,16 EUR).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund einer laufenden steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2019-2021 wurden Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für die Jahre 2019 bis 2023 in Höhe von insgesamt 1.047.323,67 EUR als Steueraufwand gebucht, um den Risiken aus der Betriebsprüfung Rechnung zu tragen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 38 (Vorjahr: 36).

Geschäftsorgane

Im Berichtsjahr und im Zeitpunkt der Bilanzberichtigung wurden die Geschäfte der Gesellschaft als jeweils einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen, geführt:

Backes, Karl-Heinz, Roetgen, *22.08.1962, Maschinen- und Bauschlossermeister

Myrenne, Evelyn, Roetgen, *16.06.1970, Feinmechanikerin

Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die für frühere Geschäftsführer sowie deren Hinterbliebenen gebildeten Rückstellungen betragen 473.314,00 EUR.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarverfahren (projected unit credit method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

Rechnungszins von 1,83 %

Rechnungszins mit 7-Jahres-Durchschnitt 1,75 %

Fluktuation: keine

kein Anwartschaftstrend

Rententrend: 1,50% Jährlich

als biometrische Rechnungsgrundlagen: Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Der im Februar 2022 ausgebrochene Krieg zwischen Russland und der Ukraine führte zu einer Destabilisierung der makroökonomischen Rahmenbedingungen. Neben allgemein steigenden Inflationsraten sind hier auch Störungen in Lieferketten einhergehend mit evtl. Preiserhöhungen im Rohwarenbereich sowie bei Strom und Gas anzuführen. Dies könnte sich weiterhin negativ auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken.

Im April 2025 hat die US-Regierung unter Präsident Donald Trump neue Zölle auf Importe verhängt, die auch europäische Unternehmen betreffen. Diese Maßnahmen umfassen unter anderem:

- Pauschale Zölle von 20 % auf zahlreiche importierte Waren, einschließlich bestimmter Produkte aus der EU.

- 25 % Zölle auf Fahrzeuge, Stahl und Aluminium, die weiterhin für die EU gelten.

- 125 % Zölle auf chinesische Importe, mit potenziellen Auswirkungen auf globale Lieferketten.

Diese protektionistischen Maßnahmen haben zu einem dramatischen Rückgang des ZEW-Konjunkturindikators geführt, was auf eine erhöhte Unsicherheit in den globalen Märkten hinweist.

Für Unternehmen mit Exportbeziehungen in die USA, insbesondere in den Bereichen Automobil, Stahl und Elektronik, besteht die Gefahr von Umsatzrückgängen und erhöhten Kosten. Der Handelsverband BGA warnt vor möglichen Lieferengpässen und negativen Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.

Das Unternehmen beobachtet die Entwicklungen aufmerksam und prüft geeignete Maßnahmen zur Risikominderung, einschließlich der Diversifizierung von Lieferketten und Märkten.

Für weitere Erläuterungen wird auf den Lagebericht verwiesen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresgewinn beträgt 960.739,49 EUR.

In die Rücklagen werden 960.739,49 EUR eingestellt.

 

Roetgen, den 15. April 2025

gez. Evelyn Myrenne, Geschäftsführerin

gez. Karl-Heinz Backes, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

A.1 Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Myrenne GmbH wurde am 11.11.1976 gegründet und hat ihren Sitz in Roetgen.

Dieser Standort birgt den Vorteil der Nähe zum Dreiländereck und den Instituten der RWTH/ FH Aachen.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 und bis zum Berichtszeitpunkt nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Myrenne GmbH besteht in der Fertigung, Montage und Produktentwicklung von komplexen Bauteilen und Sonderlösungen für die

a) Halbleiterindustrie

Fertigung von Fräs-, Dreh- und Schweißteilen für hochvakuumdichte Baugruppen, für den Einsatz in Reinräumen der EUV-Halbleiterindustrie

einschließlich Vormontage, Reinigung, Verpackung, Labeling und Beförderung zum Endkunden

b) Automobilindustrie

Mess- und Prüfgeräte von elektrischen und elektronischen Komponenten im Rahmen der Montagelinie in diversen Automobilwerken

c) Laserindustrie

Komponenten zur Strahlführung inklusive Pulver-, Kühl- und Gasversorgung

Innen- und Außenoptiken zum Auftragsschweißen, Härten, Polieren, Schneiden und Reinigen

d) Medizin- und Labortechnik

Baugruppen für die Nuklearmedizin

Kundenspezifische Komponenten für den medizinischen Labor- und Op-Bereich

e) für die Additive Fertigung

Komplette Baugruppen und Einzelteile zur Herstellung von Lasersinteranlagen für Kunststoff und Metall

Endbearbeitung von komplexen AM-Bauteilen

Fertigung von FDM-Bauteilen

f) Einzelteil- und Ersatzteilfertigung im Maschinenbau

in jeglichen Sondermaterialien, inklusiver CAD/CAM-Bearbeitung

einschließlich der Planung und Entwicklung von benötigten Aufspann-, Mess- und Schweißvorrichtungen

Die Myrenne GmbH setzt auf Kontinuität und Stabilität.

Die Qualität der Produkte wird durch hochwertige Maschinen, hochqualifizierte Mitarbeiter/-innen und klarstrukturierte Prozessabläufe gewährleistet.

Dies wird zudem durch den Einsatz und regelmäßiger Zertifizierung eines Qualitätssicherungssystems seit dem Jahr 2000 nach ISO 9001:2015 durch LRQA sichergestellt und geprüft.

Unsere Maßnahmen, der ökologischen Verantwortung gerecht zu werden, wurden mit der Verleihung des Siegels ÖKO-Profit 2022/2023 und der Verleihung des Eifelawards 2023 zum Thema Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Der Neubau der Halle 7 wurde unter Berücksichtigung der Energieeffizienz begonnen und der Rohbau wurde fertiggestellt.

A.2. Personal

Die Myrenne GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Den Erhalt der qualifizierten Stammbelegschaft sichert die Myrenne GmbH durch stetige Aus- und Fortbildungsmaßnahmen.

Wegen der hohen Mitarbeiterzufriedenheit wird die Gesellschaft regemäßig seit dem Jahr 2017 als "Familienfreundlicher Arbeitgeber" durch die Bertelsmann-Stiftung ausgezeichnet.

Die Myrenne GmbH verfügt über eine eigene Konstruktionsabteilung mit in der Regel 4 Mitarbeitern/innen, davon 2 Diplom-Ingenieuren. Von den rund 23 ausgebildeten Facharbeiter*innen der Produktion sind 7 Meister und 2 Techniker, welche 3-4 Auszubildende betreuen.

Die Auszubildenden werden regelmäßig durch die Handwerkskammer wegen außerordentlichen Leistungen prämiert. In 2023 erhielten wir die Auszeichnung "Ausbildungsbetrieb des Jahres 2022" in der Kategorie I "Überdurchschnittliche Ausbildungsergebnisse".

Vor dem Hintergrund des Status "familienfreundlicher Arbeitgeber" und ausgezeichneten Ausbildungsbetriebes dürfen wir auch zukünftig mit qualifizierten Bewerber*innen rechnen, welche unseren Bedarf an Fachpersonal sicherstellen. Es ist weiterhin geplant nicht nur ca. 5-10% der Arbeitsplätze mit Auszubildenden zu besetzen, sondern diese auch zu übernehmen.

A.3 Forschung und Entwicklung

In Zusammenarbeit mit dem TFI in Aachen haben wir das Forschungsprojekt EcoEmiScan gestartet.

Um der Höhe und Stetigkeit der Qualitätsanforderungen der Kunden gerecht zu werden, entwickelt und plant die Myrenne GmbH in eigener Regie die erforderlichen Fertigungsprozesse und baut die dazu benötigten Aufspann-, Mess- und Schweißvorrichtungen, mit anschließender Dokumentation.

Das Know-How der Firma Myrenne erweitert sich permanent dadurch, dass für Kunden Prototypen mit dem Potential zur Serienfertigung erforscht und entwickelt werden. Dies umfasst die Erstellung von Machbarkeitsstudien, sowie nachfolgend das Engineering, die Zeichnungs- und Stücklistenerstellung, die Materialanalysen, die Herstellung verschiedener Prototypen und Erstmuster mit anschließender Fertigungs-und Prozessoptimierung und der abschließenden Dokumentation.

A.4 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Maschinen- und Anlagenbau für den Zeitraum 2023 bis 2025 zeigen sich insgesamt schwierig. Trotz eines etwas günstigeren Dezembers bleibt der Auftragseingang für das gesamte Jahr stark rückläufig. Insgesamt verzeichnete die Branche einen realen Rückgang der Aufträge um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies spiegelt sich sowohl im Inland, wo die Bestellungen um 11 Prozent sanken, als auch im Ausland mit einem Rückgang von 13 Prozent wider. Besonders deutlich waren die Einbrüche in den Euro-Ländern mit einem Minus von 16 Prozent.

Die Unsicherheit über einen nachhaltigen globalen Konjunkturaufschwung belastet vor allem die Investitionsgüterindustrie, die auf stabile Absatzmärkte angewiesen ist. Große Märkte wie Europa, die USA und China zeigen weiterhin ein geringes Vertrauen in eine langfristige wirtschaftliche Erholung. Im Dezember 2023 verbesserte sich die Situation leicht, wobei die Nicht-Euro-Länder sogar einen leichten Anstieg der Bestellungen verzeichneten (+1 Prozent), während die Inlandsnachfrage (-13 Prozent) und die Bestellungen aus den Euro-Ländern (-11 Prozent) weiterhin rückläufig blieben.

Im letzten Quartal des Jahres (Oktober bis Dezember 2023) zeigte sich eine Abflachung der Abwärtstrends bei den Auslandsbestellungen, während das Inlandsgeschäft weiterhin mit deutlichen Rückgängen (-15 Prozent) zu kämpfen hatte. Die Aufträge aus den Euro-Ländern und den Nicht-Euro-Ländern gingen um 4 bzw. 7 Prozent zurück. Trotz der möglichen Bodenbildung bei den Auslandsaufträgen bleibt die Lage insgesamt herausfordernd, insbesondere aufgrund der anhaltenden Rückgänge im Inlandsgeschäft.

Insgesamt verdeutlichen diese Zahlen die anhaltenden Herausforderungen für den Maschinen- und Anlagenbau, die eine nachhaltige Erholung der Branche weiterhin erschweren.

Auftragseingang 2023 im Maschinen- und Anlagenbau: Moderatere Ordereinbußen zum Jahresschluss Wirtschaft Kompakt

2024 war für die Maschinenbauindustrie, insbesondere im Bereich der Elektrischen Automation, ein schwieriges Jahr. Der VDMA prognostizierte für den Maschinenbau ein Produktionsminus von 8 %, bedingt durch schwachen Welthandel und zurückhaltende Investitionen. Die Elektrische Automation verzeichnete in den ersten neun Monaten einen Rückgang des Auftragseingangs um 10 % und einen Umsatzrückgang von 18 %. Besonders betroffen waren die Bereiche Sensorik, Steuerungstechnik und Sonstige Erzeugnisse, bei denen sowohl die Nachfrage als auch der Umsatz deutlich sanken. Die Branche erwartet für 2024 einen realen Umsatzrückgang von 16 %.

Die Unsicherheiten am Markt führten dazu, dass Investitionen zurückgestellt und viele Entscheidungen auf 2025 verschoben wurden. Für das kommende Jahr wird eine leichte Erholung erwartet, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte.

Zudem brachte der Cyber Resilience Act (CRA) neue Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen. Unternehmen müssen sich auf die Umsetzungen ab 2026 vorbereiten, um Sanktionen zu vermeiden. Gleichzeitig gewann die Manufacturing-X-Initiative an Bedeutung, die den Handel mit Daten und die Entwicklung datenbasierter Geschäftsmodelle fördert, um Unternehmen der Elektrischen Automation langfristig zu stärken.

Cyber Resilience Act (CRA) - vdma.org - VDMA

http://www.vdma.org/manufacturing-x

https://www.vdma.org/viewer/-/v2article/render/132690926

go.vdma.org/eabranchenfuehrer

A.5 Geschäftsverlauf

Unsere Kerngeschäfte - bestehend aus Halbleiter- und Laserindustrie, Medizintechnik, Additiver Fertigung, Automobil-Branche und Einzel- und Ersatzteilfertigung - laufen weiterhin sehr konstant und zuverlässig.

Es kündigt sich an, dass es im Bereich der Halbleiterindustrie einen Rückgang der Aufträge geben wird.

Trotz hoher Diversität des Produktportfolios konnte die konjunkturelle Schwankung in einzelnen Branchen/Segmenten nicht ganz ausgeglichen werden. Der Umsatz fiel um ca. -13,60 %.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Myrenne GmbH ist insgesamt als positiv zu bewerten.

B.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse fielen von 15.475.245,81 EUR um -13,60 % auf 13.370.294,37 EUR. Ursprünglich wurde für das Jahr 2023 mit einem Umsatz in Höhe des Jahres 2022 gepalt. Grund für den Rückgang des Umsatzes war die deutlich geringe Nachfrage im Bereich der Halbleiterindustrie.

Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug 92,29 %, der Auslandsanteil lag bei 7,70 %.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist zufriedenstellen, fiel allerdings gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres.

Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern stieg von 3.012.033,30 EUR um 0,09 % auf 3.014.701,85 EUR an.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 3,07 % von 3.220.137,34 EUR auf 3.318.717,37 EUR leicht gestiegen.

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen.

Diese Politik hat sich insoweit bewährt, als dass sich im laufenden Geschäftsjahr der Materialeinkauf deutlich reduziert hat. Zudem konnten die Arbeitsprozesse in vielen Bereichen optimiert werden, so dass ingesamt ein deutlicher Rückgang des Materialaufwandes verzeichnet werden konnte. Die Materialaufwandsquote reduzierte sich damit um -10,47 % im Vergleich zum Vorjahr.

Als Folge davon veränderten sich die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen gegenüber dem Vorjahr um -20,09 %.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 3.014.701,85 EUR erzielt.

Aufgrund einer laufendend steuerlichen Aussenprüfung für die Jahre 2019 bis 2021 mussten erhöhte Steuerrückstellungen für die Jahre 2019 bis 2023 gebildet werden. Aus diesem Grunde reduzierte sich der Jahresüberschuss deutlich von 1.407.851,65 EUR auf 960.739,49 EUR.

B.2 Finanzlage

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum 3.379.741,14 EUR (Vorjahr: 2.784.179,10 EUR).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf -2.245.825,77 EUR (Vorjahr: -468.026,92 EUR).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf -1.797.163,48 EUR (Vorjahr: 1.533,00 EUR).

Die Finanzmittelfonds am Ende des Berichtszeitraumes belief sich auf 3.065.414,49 EUR gegenüber dem Vorjahr von 3.728.662,60 EUR.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut.

Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr jedoch leicht verschlechtert.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme von Fremdmittel finanziert werden. Gegenüber dem Vorjahr konnten wir einen um -2.980.933,29 EUR verminderten Cashflow von -663.248,11 EUR erwirtschaften.

B.3 Vermögenslage

Das Gesamtvermögen / die Bilanzsumme im Berichtsjahr (14.139.417,50 EUR) hat sich gegenüber dem Vorjahr (13.643.715,24 EUR) um 495.702,26 EUR bzw. 3,63 % erhöht.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 46,24 % gekennzeichnet.

Die immateriellen Vermögenswerte haben sich von 63.580,00 EUR auf 88.525,00 EUR erhöht.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 36,93 % von 4.709.800,03 EUR auf 6.449.226,90 EUR.

Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verminderten sich um -14,30 % von 8.870.335,21 EUR auf 7.601.665,60 EUR.

24,80 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Unser Vorratsvermögen betrug zum Bilanzstichtag 3.506.119,11 EUR. Es hat sich gegenüber dem Vorjahr um -6,97 % verringert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um -24,27 % von 763.837,94 EUR auf 578.423,12 EUR.

Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 71,77 % gekennzeichnet.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 10,46 % von 9.187.118,39 EUR auf 10.147.857,88 EUR.

Das Eigenkapital deckt mit 10.147.857,88 EUR das Anlagevermögen mit 6.537.751,90 EUR jetzt zu 155,22%.

Mit diesen geordneten Vermögens- und Finanzlagen sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch in Zukunft erfolgreich arbeiten zu können.

C. Prognosebericht

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose.

Traditionsgemäß erfragt die Geschäftsführung der Myrenne GmbH im 4. Quartal bei den wichtigsten Kunden den geschätzten Materialbedarf für die nächsten 6-12 Monate an. Daraus erschließt sich eine realistische Einschätzung der Auftragslage, zumindest der ersten 6 Monate des Folgejahres.

Diese Vorgehensweise wird von den Geschäftspartnern sehr geschätzt und aktiv unterstützt, da die Vergangenheit gezeigt hat, wie wichtig es ist immer lieferfähig zu sein.

Zudem können stabile und verlässliche Einkaufspreise an die Kunden weitergegeben werden.

Mit Ausnahme des Geschäftsbereichs für die Halbleiterindustrie werden die Prognosezahlen für die übrigen Geschäftsbereiche gleich umsatzstark bleiben.

Auf Grund der wirtschaftlich deutlich schlechteren Rahmenbedingungen im Bereich der Halbleiterindustrie hat die Myrenne GmbH zum aktuellen Zeitpunkt im Folgejahr einen um 25,92 % deutlich geringeren Umsatz als im Vergleich zum Niveau des vorangegangenen Geschäftsjahres. Diesem Umstand wurde allerdings durch eine Reduzierung von Fremdleistungen um 38,79 % entgegengewirkt.

Bei dieser erwarteten Umsatzentwicklung wird für das Jahr 2024 ein Jahresüberschuss von ca. 400 TEUR erwartet.

Für das Jahr 2025 plant die Myrenne GmbH eine Umsatzstabilisierung auf dem Niveau des Jahres 2024 mit einem ähnlichen positiven Betriebsergebnis.

D. Chancen

a. Halbleiterindustrie:

In der sich rasant entwickelnden Welt der Halbleiterindustrie versuchen wir immer alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um technologisch den Anforderungen gerecht zu werden.

b. Automobilindustrie:

Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass sich unsere Kunden in dieser Branche weiterhin behaupten können und die Transformation zur CO 2 -neutralen Mobilität gelingt.

C. Laserindustrie:

Ist eine seit Jahrzehnten bewährte Technologie und wir schätzen mit normalen, konjunkturellen Schwankungen jederzeit klar zu kommen.

d. Medizintechnik:

Der gute Ruf der Firma Myrenne im Bereich der Medizintechnik führt dazu, dass ein immer breiteres Spektrum angeboten werden kann. In diesem Markt erwarten wir zurzeit die stärksten Wachstumschancen.

e. Additive Fertigung:

Wir versuchen, uns an den sich rasant entwickelnden Technologien und Märkten auch in Zukunft behaupten zu können. Auch sehen wir ein Potential darin, Anlagen und Baugruppen für den Bereich Additiv Manufacturing zu fertigen.

f. Einzelteil- und Ersatzteilfertigung:

In diesem Bereich sehen wir auch ein großes Potential für weiteres Wachstum. Insbesondere die Modernisierung und die Nachrüstung von Anlagen und Maschinen ist ein ständigwachsender Markt. Die hierfür benötigten speziellen Bauteile können vielfach nur mit einer hohenHandwerkskunst gefertigt werden.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

E. Risikobericht

E.1 Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, -analyse und -kommunikation sichergestellt werden. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling-und Frühwarnsystem.

Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

Dieses Risikomanagementsystem trägt dazu bei, Veränderungen oder künftige Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken, um diese nachhaltig beeinflussen zu können.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling-und Frühwarnsystem.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Zu unserem internen Überwachungssystem gehören:

unser Qualitätsmanagementhandbuch (QM-Handbuch), welche einer turnusgemäßen Rezertifizierung durch LRQA unterzogen wird,

die Anwendung einheitlicher Richtlinien, z. B. durch Dokumentation,

den Einsatz zuverlässiger Software,

die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals,

Einsatz einer eigenen QM-Abteilung mit kalibrierten, präzisen Messgeräten in klimatisierten Messräumen für die Zwischen- und Endkontrolle,

Arbeitsanweisungen werden im Vorfeld erstellt und bei Bedarf angepasst.

E.2 Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, vor allem bei den Rohstoffen.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch den Einsatz spezialisierter Fachunternehmen und regelmäßigen Backups minimiert.

Alle wichtigen technischen Anlagen sind in unserem Unternehmen redundant ausgelegt.

Es wurden zudem weitere Maßnahmen getroffen, um die IT-Sicherheit zu erhöhen.

Liquiditätsrisiken bestehen nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht.

E.3 Weitere wesentliche Risiken

Die für die Myrenne GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.

Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in einem weiteren:

Anstieg der Rohstoffpreise,

Fehlen benötigter Ersatzteile,

Corona- und andere krankheitsbedingten Personalausfällen und

außenpolitische Verwerfungeninsbesondere Ukraine-Russland-Konflikt und die Verwerfungen zw. China und Taiwan sowie die Auswirkungen der US-Wahl, sowie der Zollpolitik von Donald Trump, weil all diese Faktoren dies Auswirkungen auf die Halbleiterindustrie hat.

Produktrisiken

Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern,

Verschlechterung der Qualität der Rohstoffe,

das Fehlen benötigter Zukaufteile,

Wegfall oder Fehlleistungen von notwendigen Fremdfertigern und Lohnveredelern im Gesamtproduktionsprozess.

Umweltrisiken:

Äußere Umweltrisiken stufen wir in unserer Region als gering ein.

Bestandsgefährdende Risiken

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen.

Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

 

Roetgen, den 15. April 2025

gez. Evelyn Myrenne, Geschäftsführerin

gez. Karl-Heinz Backes, Geschäftsführer

Hinweise zum Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Myrenne GmbH, Roetgen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Myrenne GmbH, Roetgen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Myrenne GmbH, Roetgen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aachen, den 16. April 2025

WWS WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Gehlen, Wirtschaftsprüfer

Bette, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 17. April 2024 festgestellt.

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