Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 757202
Eingetragen
23.6.2016
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Vorfertigung und Montage von Maschinen und Industrieanlagen sowie Rohrleitungen, Schweißtechnik, Metallverarbeitung, Projektberatung und Qualitätssicherung, Vermittlung von Fachpersonal, Handel und Vermietung von Maschinen und Werkzeug.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Darko Knezevic
seit 23.6.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Sretenko Djuricic
Baesweilerhof 8, 50933 Köln
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IMSS GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2020 bis zum 28.02.2021

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Rechtliche Struktur

Das Unternehmen IMSS GmbH, Stuttgart wurde im Juni 2016 gegründet. Die IMSS GmbH hat den Hauptsitz in Stuttgart und seit April 2019 eine Niederlassung in Köln eröffnet.

2. Geschäftsmodell

Gegenstand der Geschäftstätigkeit sind Industrieservice, industrieller Anlagenbau sowie Montage vorgefertigter Rohrleitungssysteme in diversen Industriezweigen. Zu unseren Kunden gehören Betreiber konventioneller Kraftwerke, Müllverbrennungsanlagen sowie Stahlwerke. Unsere Dienstleistung erfüllen wir überwiegend in Form von Werk- und Werklieferverträgen.

Im Mittelpunkt der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2020/21 standen Revisionen von bestehenden konventionellen Kraftwerken, die Neumontage von Industrieanlagen mit den dazugehörigen Komponenten und Verrohrung von Anlagen in der Chemie und affinen Industrieanlagen.

3. Organisatorische Struktur

Die Geschäftsbereiche der IMSS GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Betriebsführung, Verwaltung- und Personalwesen, Projektmanagement und Qualitätsmanagement. Kurze Entscheidungswege, innovative Grundhaltung, unternehmerisches Denken und Handeln der Mitarbeiter sowie die Einbindung der Kunden in wichtige Entscheidungsprozesse sind Merkmale, die die Unternehmensphilosophie prägen. Die IMSS GmbH erfüllt Ihre Aufgaben in ihre Projekten mit Eigenpersonal und beauftragt ebenfalls Subunternehmen. Werkzeuge und weitere Dienstleistungen zur Erfüllung ihrer Gewerke werden hauptsächlich gemietet oder geleast.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Hauptschwerpunkt unseres Industrieservice liegt in der Energietechnik und hierbei insbesondere in der Erbringung von Leistungen im Zusammenhang mit dem Neu- und Umbau von fossilen Kraftwerken. In Deutschland sind Montageleistungen für konventionelle Kraftwerke zur Verstromung der Energieträger Kohle und Kernbrennstoffe deutlich zurückgegangen. Die Verbrennung von Gas als Energieträger dient als Brückentechnologie zur Dekarbonisierung der Stromerzeugung.

Der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen kommt in der Europäischen Union (EU) aus Gründen der Sicherheit und der Diversifizierung der Energieversorgung, des Umweltschutzes sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts eine der höchsten Prioritäten zu. Die Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen sieht ehrgeizige Ziele für alle Mitgliedstaaten vor, damit die EU bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent am Endenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen erreicht. Ebenso sollen die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 im Vergleich zum Basisjahr 1990 um 80 bis zu 95 % reduziert werden.1

Anreiz für die Umsetzung der Ziele sind hohe öffentliche Fördermaßnahmen für sog. alternative Erzeugungsanlagen zur Umwandlung von Wind-, Licht- und Biomassenenergie in Strom. Diese Marktentwicklung in Deutschland ist in ihrer Dynamik weltweit wohl ohne Beispiel. Andere große Industriestaaten wie die USA, China und neuerdings auch wieder Japan weiten ihre konventionelle Stromerzeugung hingegen weiter aus.

Der Unternehmenserfolg der IMSS gründet sich auf den Fähigkeiten der in den Projekten eingesetzten Mitarbeiter. Die hohe Arbeitsqualität unserer Mitarbeiter ermöglicht es, die an uns herangetragenen Projektaufträge besser ausführen zu können als das Gros unserer Mitwettbewerber. Unser hoher Qualitätsanspruch bedingt wiederum einen überdurchschnittlichen Einsatzwillen des für IMSS arbeitenden Personals und deren kontinuierlicher Teilnahme an umfassenden Schulungsmaßnahmen. Die Schulungsmaßnahmen werden dabei meistens abseits der Projektstandorte durchgeführt. Der Fokus der Verjüngung der Montagemannschaft und der Fachkräftemangel wird eine bedeutende Rolle für die weitere Entwicklung des Unternehmens spielen.

Angesichts geringer Neubautätigkeiten war der Kraftwerksanlagenbau in Deutschland vor allem durch Dienstleistungs- und Umbautätigkeiten geprägt. Weitere Einsatzgebiete waren in Skandinavien und die Beneluxländer.

Die wirtschaftliche Entwicklung auf den Absatzmärkten der IMSS ist insgesamt als positiv zu beurteilen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Industrieserviceunternehmen ist die IMSS GmbH zunehmend auch im EU-Ausland tätig. Außereuropäische Projekte, wie in Saudi-Arabien, sind Einzelfälle und sind derzeitig keine Zielmärkte. Für die Zukunft will sich die Gesellschaft auf die Veredelung der eigenen Leistung im Projektmanagement und Engineering konzentrieren. Hierfür sind Investitionen in Know-how und strategische Partnerschaften in der Ausarbeitung, die vertrauensvoll umgesetzt werden.

Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Ursache hierfür waren die erhöhte Dienstleistungstiefe, die Vertiefung der Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die verstärkte Kundenbetreuung und -pflege. Hauptabsatzmarkt ist Europa.

Die Fluktuation beim Mitarbeiterbestand war im Geschäftsjahr gering. Die Suche nach neuen Mitarbeitern wird durch digitale Kanäle und auf dem verdeckten Arbeitsmarkt durchgeführt. Die Entwicklung des Auftragsbestands und der zu erwartenden Projektzuschläge setzt sich positiv fort.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
%
Gesamtleistung 20.654.544 18.102.646 2.551.898 14,10
Betriebsergebnis 3.498.707 2.182.865 1.315.842 60,30
Zinsergebnis 2.403 -14.613 17.016 116,40
Ergebnis vor Steuern 3.499.783 2.168.252 1.332.858 61,50
Jahresüberschuss 2.426.803 1.525.045 901.758 59,10

b) Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens kann als sehr solide bezeichnet werden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr T€ 1.534,0. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Projekte finanziert und Zahlungen an Kreditoren bedient werden.

c) Vermögenslage
wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 82 100 -18 -18,3
kurzfristige Vermögenswerte 2.872 2.296 576 25,1
liquide Mittel 5.096 4.446 651 14,6
Passiva
Eigenkapital 4.923 2.496 2.427 97,2
langfristige Verbindlichkeiten 7 20 13 -62,8
Bilanzsumme 8.070 6.862 1.208 17,6

3. Finanzielle Leistungsindikatoren und Schlussfolgerung

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus u.a. auf den Kennzahlen Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Zur internen Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz pro Leistungsstunde vom Gesamtumfang, Umsatzrendite und Cashflow verwendet. Das Rohergebnis je Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr um etwa 23,4 Prozentpunkte gestiegen und beträgt im Geschäftsjahr T€ 109,2.

III. Prognosebericht

Der Schwerpunkt der geschäftlichen Tätigkeiten der IMSS liegt zukünftig weiterhin im deutschen und europäischen Raum. Die Marktstellung der IMSS ist gleichwohl nicht unangefochten. Wir stehen in einem starken Wettbewerb mit Firmen aus Osteuropa, hauptsächlich aus Polen und der Slowakei.

Wenn es der IMSS weiterhin gelingen wird, sich durch hervorragende Arbeit und zukünftig durch Engineering von ihren Wettbewerbern abzusetzen, ist weiteres Wachstum gepaart mit unternehmerischem Erfolg möglich. Hervorragende Arbeit zeichnet sich insbesondere durch Schnelligkeit, Flexibilität, Verlässlichkeit, Genauigkeit und niedrige Fehlerquoten aus.

Zudem ist die Weiterentwicklung der Gesellschaft durch die Gründung von strategischen Partnerschaften geplant. Weiterhin planen wir zukünftig weitere Einstellungen von fachlich qualifizierten Mitarbeitern. Entsprechend dieser Handlungsstrategie haben wir im Geschäftsjahr neue Geschäftspartner und neue Industriebereiche gefunden und die Zusammenarbeit aufgenommen. Zur Stammkundschaft gehören namhafte Anlagenbauer, mit denen wir gemeinsam Projekte in den verschiedenen Industriezweigen, von Kraftwerken bis Brückenbau, bewältigen.

Weiterhin müssen wir uns stetig den sich verändernden Bedürfnissen unserer Endkunden und den sich wandelnden Verhältnissen auf dem Beschaffungs- und Absatzmarkt anpassen. Entsprechend befindet sich unser EDV-gestütztes Controlling-Instrumentarium im ständigen Umbruch. Dies gilt ebenso für die Zuordnung von Personal zu Entscheidungsbereichen und -kompetenzen.

Insgesamt plant die Gesellschaft ein Jahresergebnis 2021/2022 auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2020/2021.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Risiken auf der Beschaffungsseite bestehen vornehmlich in der Qualität der Leistungen. Unsere Lieferanten und Subunternehmer werden in Zukunft intensiver auditiert, um von den Kunden geforderte Ansprüche an Qualität und termingerechte Leistungserbringung weiterhin zu gewährleisten. Gemeinsam mit unseren Lieferanten werden Maßnahmen entwickelt und Prozesse definiert, um bessere Einkaufskonditionen zu erreichen.

Auf der Absatzseite bestehen Risiken insbesondere in der Kundenstruktur: In den vergangenen Geschäftsjahren wurden mehr als 70 % des Gesamtumsatzes mit Energieunternehmen und Kraftwerksbetreibern erzielt. Die derzeitigen politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen haben zu einer deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in dieser Branche geführt.

Mangelnder Nachwuchs im Montagebereich und die Veränderung der Work-Life Balance sind bedeutende Herausforderungen für die Unternehmensentwicklung. Dabei wird das Fachkräfteeinwanderungsgesetz eine große Rolle spielen. Das unbürokratische und schnelle Einbringen von Fachkräften aus dem Ausland wird die Qualität und die Angebotserfüllung verbessern.

2. Chancenbericht

Der Inlandsumsatz und auch der Umsatz im europäischen Raum hat sich im Geschäftsjahr 2020/2021 zufriedenstellend entwickelt. Der Industrieservice von Energieanlagen wird auch in Zukunft das Kerngeschäft der Gesellschaft bleiben. Die IMSS GmbH bemüht sich weiterhin, ihre Aktivitäten auf weitere Kundengruppen auszudehnen. Der Bestand an liquiden Mitteln ist weiterhin solide und wirkt als Risikopuffer für die Projektfinanzierung des Unternehmens. Die Corona Pandemie hat keinen weitergehenden negativen Einfluss auf die Geschäftsaktivitäten. Wir sind jedoch für unsere Branche positiv gestimmt und erwarten für das Kalenderjahr 2022 insgesamt eine positive Ertragssituation. Es wird die Aufgabe der Geschäftsleitung sein, durch gezieltes Kostenmanagement die Erreichung eines positiven Ergebnisses zu unterstützen. Die Geschäftsleitung blickt insgesamt zuversichtlich in die kommenden zwei bis fünf Jahre.

3. Gesamtaussage

Es bestehen derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken. Sollten Ereignisse oder Entwicklungen von innen oder außen auf das Unternehmen einwirken und sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, so haben wir entsprechende Vorkehrungen geschaffen, die einen angemessenen Handlungsspielraum zulassen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei den Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Stuttgart, 30.11.2023

IMSS GmbH

gez. Darko Knezevic, Geschäftsführer

1 Europäischer Rat vom 29. und 30. Oktober 2009

Bilanz

Aktiva

28.2.2021
EUR
29.2.2020
EUR
A. Anlagevermögen 81.730,00 99.531,00
I. Sachanlagen 81.730,00 99.531,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 81.730,00 99.531,00
B. Umlaufvermögen 7.968.526,23 6.741.889,49
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.872.161,53 2.296.367,91
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.096.364,70 4.445.521,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.697,81 20.392,40
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.069.954,04 6.861.812,89

Passiva

28.2.2021
EUR
29.2.2020
EUR
A. Eigenkapital 4.923.183,27 2.496.380,10
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.471.380,10 946.335,28
III. Jahresüberschuss 2.426.803,17 1.525.044,82
B. Rückstellungen 1.150.431,20 229.082,41
C. Verbindlichkeiten 1.996.339,57 4.136.350,38
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.069.954,04 6.861.812,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.3.2020 - 28.2.2021
EUR
1.3.2019 - 29.2.2020
EUR
1. Rohergebnis 11.249.391,02 9.115.712,65
2. Personalaufwand 4.758.505,49 4.359.653,82
a) Löhne und Gehälter 3.882.722,99 3.562.093,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 875.782,50 797.559,96
3. Abschreibungen 33.360,64 23.690,87
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 33.360,64 23.690,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.958.818,23 2.549.502,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.520,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.117,30 14.613,50
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.072.979,63 642.366,13
8. Ergebnis nach Steuern 2.428.129,73 1.525.885,49
9. sonstige Steuern 1.326,56 840,67
Jahresüberschuss 2.426.803,17 1.525.044,82

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: IMSS GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Stuttgart
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 757202

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 4.921,00 EUR (Vorjahr: 6.172,88 EUR).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in nachfolgender Tabelle dargestellt:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
28.02.2021 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 1.026,40 1.026,40 0
Vorjahr 1.038,50 1.038,50 0
sonstige Verbindlichkeiten 969,9 962,5 7,4
Vorjahr 3.097,90 3.078,10 19,8
Summe 1.996,30 1.988,90 7,4
Vorjahr 4.136,40 4.116,60 19,8

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 640.537,50 EUR) enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023
EUR
Stand zum 31.12.2022
EUR
Änderung ggü. d. Vorjahr
in EUR
Steuerrückstellungen 726.468,72 0,00 726.468,72
Körperschaftsteuer 555.557,72 0,00 555.557,72
Gewerbesteuer 170.911,00 0,00 170.911,00
Sonstige Rückstellungen 423.962,48 229.082,41 194.880,07
Rückstellungen gesamt 1.150.431,20 229.082,41 921.348,79

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 101,00
Angestellte 3,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 105,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 103,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 2,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Darko Knezevic, Geschäftsführer

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB werden unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 2.426.803,17 EUR

Auf neue Rechnung werden 2.426.803,17 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stuttgart, 30.11.2023

gez. Darko Knezevic

Anlagespiegel zum 28. Februar 2021

der IMSS GmbH, Stuttgart

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.03.2020
Zugänge
Abgänge
Stand 28.02.2021
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.451,66 11.112,64 797,48 147.766,82
Summe Sachanlagen 137.451,66 11.112,64 797,48 147.766,82
137.451,66 11.112,64 797,48 147.766,82
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.03.2020
Abschreibungen Geschäftsjahr
Abgänge
Stand 28.02.2021
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.920,66 28.439,64 323,48 66.036,82
Summe Sachanlagen 37.920,66 28.439,64 323,48 66.036,82
37.920,66 28.439,64 323,48 66.036,82
Buchwerte
Stand 28.02.2021
Stand 01.03.2020
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 81.730,00 99.531,00
Summe Sachanlagen 81.730,00 99.531,00
81.730,00 99.531,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IMSS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis zum 28. Februar 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMSS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis zum 28. Februar 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 28. Februar 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis zum 28. Februar 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Reutlingen, den 10. Mai 2024

Mauer Unternehmensberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Stephan Mauer, Wirtschaftsprüfer

gez. Prof. Dr. Stefan Marx, Wirtschaftsprüfer

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