Science Applications International DANET - Beteiligungsgesellschaft mbHLiquidiert

64331 Weiterstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 6396
Eingetragen
23.2.2006
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Gegenstand
Ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Gesellschaften unter Einschluss der Danet - Gesellschaft für Beratung und Softwareentwicklung mbH (neu), vormals JFVG Siebenundzwanzigste Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH ("Danet").

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Devoteam S.A.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Devoteam S.A.
France
1.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Science Applications International Danet-Beteiligungsgesellschaft mbH

Weiterstadt

Jahresabschluss zum 31.12.2007

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktiva

31.12.2007 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 12.297.231,13 12.658.431,13
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sonstige Vermögensgegenstände 453.012,00 0,00
II. Guthaben bei Kreditinstituten 513,51 561,70
453.525,51 561,70
12.750.756,64 12.658.992,83

Passiva

31.12.2007 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.067.751,29 2.067.751,29
III. Gewinnvortrag 4.046.890,57 4.164.960,87
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 52.484,80 -118.070,30
7.167.126,66 7.114.641,86
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 58.090,00 91.949,84
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 273.287,64 134.090,70
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.220.300,84 5.318.310,43
3. Sonstige Verbindlichkeiten 31.951,50 0,00
5.525.539,98 5.452.401,13
12.750.756,64 12.658.992,83

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007

2007 Vorjahr
EUR EUR
1. Sonstige betriebliche Aufwendungen -127.253,74 -112.196,60
2. Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
23.616,74 0,00
3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 273.273,46 (Vorjahr: EUR 5.873,70)
-273.273,46 -5.873,70
4. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -376.910,46 -118.070,30
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 429.395,26 0,00
6. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 52.484,80 -118.070,30

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

1. Allgemein, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gesellschaft richtet sich bei der Bilanzierung und Bewertung nach den Vorschriften des HGB. Die Gesellschaft nimmt die ihr als kleiner Kapitalgesellschaft eingeräumten Erleichterungen im Rahmen der Aufstellung des Anhangs gem. § 288 und § 276 HGB teilweise in Anspruch. Insbesondere werden zu Positionen der Gewinn und Verlustrechnung keine Angaben im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in Staffelform i.S. des § 275 Abs. 1 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bezüglich der Bilanzierung und Bewertung sind keine Änderungen eingetreten. Es ist jedoch zu bemerken, dass ein Körperschaftsteuer-Erstattungsanspruch in Höhe von TEUR 453, der durch eine Änderung des § 37 KStG im Dezember 2006 entstanden ist (SEStEG vom 7.12.2006), wegen der damals noch laufenden Betriebsprüfung erst im Jahr 2007 Gewinn erhöhend eingebucht wurde (vgl. auch Ziffer 2 Abschnitt Umlaufvermögen. Es werden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewendet.

Finanzanlagen

Die Gegenstände des Finanzanlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten angesetzt

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt, mit Ausnahme des in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Körperschaftsteuerguthabens gemäß § 37 KStG, welches mit dem Barwert angesetzt wurde.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Kapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt und entspricht dem Eintrag im Handelsregister und dem Gesellschaftsvertrag.

Rückstellungen

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um Erfüllungsrückstände abzudecken.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

2. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Die Gesellschaft ist mehrheitlich beteiligt an der Danet GmbH, Weiterstadt. Die Anteile an dieser Gesellschaft werden innerhalb der 'Anteile an verbundenen Unternehmen' ausgewiesen. Sie sind mit ihren Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem diesem Anhang nachgestellten Anlagespiegel.

Umlaufvermögen

In den sonstigen Vermögensgegenständen wird das Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG in Höhe von 453 TEUR ausgewiesen. Die Restlaufzeit für 394 TEUR liegt über einem Jahr.

Kapital

Das Kapital zum 31. Dezember 2007 beträgt EUR 1.000.000,00 und entspricht dem Eintrag im Handelsregister und dem Gesellschaftsvertrag.

Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres in Höhe von 118 TEUR wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 6) sowie für Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr TEUR 86).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen von den Gesellschaftern gewährte Darlehen der Danet Partner GbR in Höhe von TEUR 2.662 (Vorjahr TEUR 2.712) sowie der Science Applications International Germany GmbH in Höhe von TEUR 2.558 (Vorjahr: TEUR 2.606). Diese Darlehen werden mit 2 % über dem Basiszinssatz verzinst.

Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Danet GmbH in Höhe von TEUR 273 (Vorjahr TEUR 134).

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse/Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen weder angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB noch sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB.

Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates

Dem Aufsichtsrat gehörten im Berichtsjahr an:

William Roper Corporate Executive Vice President der Science Applications International Inc., San Diego, USA
bis 28. Mai 2007
Paul Greiner Senior Vice President, Chief Deputy Counsel der Science Applications International Inc., San Diego, USA
ab 28. Mai 2007
Dr. Reiner Nickel Vorsitzender der Geschäftsführung der Danet GmbH, Darmstadt-Weiterstadt
Pamela Bumann Assistant Vice President der Science Applications International Inc., San Diego, USA
Dr. Burkhard Austermühl Geschäftsführer der Danet GmbH, Alsbach-Hähnlein

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten keinerlei Bezüge von der Gesellschaft

Geschäftsführer:

Jacques Bentz, Diplom-Ingenieur, Boulogne Billancourt, Paris, Frankreich

Aufstellung des Anteilbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB

Zum Bilanzstichtag war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen i. S.  285 Nr. 11 HGB mittelbar oder unmittelbar beteiligt:

Firma, Sitz Anteil
%
Gezeichnetes Kapital
31. Dez. 2007
Eigenkapital
31. Dez. 2007
TEUR TEUR
Unmittelbar
Danet GmbH, Weiterstadt 51,6 3.000 10.026
Mittelbar
Danet Consult GmbH, Weiterstadt 100 * 100 100
Danet Ltd., Brighton, Großbritannien 100 * 45 2) 2.346
Danet Beratung und Software-Entwicklung GmbH, Wien, Österreich 100 * 50 171
Beteiligungsunternehmen
UAB Danet Baltic, Vilnius, Litauen 30 * 3 4) -149
Firma, Sitz Jahresüberschuss/
-fehlbetrag 2007
TEUR
Unmittelbar
Danet GmbH, Weiterstadt 1.206
Mittelbar
Danet Consult GmbH, Weiterstadt 304 1)
Danet Ltd., Brighton, Großbritannien 2) 273
Danet Beratung und Software-Entwicklung GmbH, Wien, Österreich 121 3)
Beteiligungsunternehmen
UAB Danet Baltic, Vilnius, Litauen 4) 19 4)

1) vor Ergebnisabführung
2) Umrechnung EUR zu GBP zum Stichtagskurs: EUR 1/GBP 0,73335
4) Umrechnung EUR zu LTL zum Stichtagskurs: EUR 1/LTL 3,4528.
* Der prozentuale Ausweis der mittelbaren Beteiligungen bezieht sich auf die unmittelbare Beteiligung an der Danet GmbH.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft stellt einen IFRS Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007 (vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007) auf. Dieser wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im Unternehmensregister veröffentlicht.

Der IFRS Konzernabschluss weicht in den folgenden, wesentlichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden vom deutschen Handelsrecht (HGB) ab:

Geschäfts- oder Firmenwert: Entgegen der Möglichkeit nach HGB werden Geschäfts- oder Firmenwerte nicht mit den Rücklagen verrechnet. Weiterhin werden Geschäfts- oder Firmenwerte nicht planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, sondern lediglich Wertminderungen aufwandswirksam berücksichtigt.

Anlagevermögen: Die Anschaffungskosten der Gegenstände des Anlagevermögens werden über eine tendenziell längere voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Pensionsrückstellungen: Die Pensionsrückstellungen werden gemäß IAS 19 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) auf Basis eines aktuellen Marktzinssatz sowie unter Berücksichtigung der zukünftigen Entwicklungen der Renten und Gehälter kalkuliert. Nach HGB werden die Rückstellungen auf Basis des Teilwertes nach steuerlichen Kriterien unter Anwendung eines festen Zinssatzes von 6,0% p.a. berechnet. Zukünftige Gehaltssteigerungen werden explizit nicht berücksichtigt.

Latente Steuern: Unterschiedlich zum Handelsrecht, besteht nach IFRS eine Aktivierungspflicht für aktive latente Steuern auf temporäre sowie quasi-temporäre Differenzen. Das HGB sieht dagegen lediglich eine Bilanzierungspflicht von aktiven latenten Steuern auf temporäre Differenzen aus Konsolidierungsvorgängen vor, während ansonsten ein Aktivierungswahlrecht besteht. Eine Bilanzierung von passiven latenten Steuern sieht dagegen sowohl das HGB als auch die IFRS vor. Weiterhin sind nach IFRS aktive latente Steuern auf bestehende steuerliche Verlustvorträge zu aktivieren und entsprechend ihrer zukünftigen Nutzung zu bewerten. Eine solche Vorgehensweise ist nach HGB nicht zulässig.

 

Weiterstadt, 28. März 2008

Jacques Bentz, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Anschaffungskosten
Stand am Stand am
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 12.658.431,13 0,00 361.200,00 12.297.231,13
kumulierte Abschreibungen
Stand am Stand am
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Nettobuchwerte
Stand am
31.12.2007 Vorjahr
EUR EUR
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 12.297.231,13 12.658.431,13

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Science Applications International Danet-Beteiligungsgesellschaft mbH, Weiterstadt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Science Applications International Danet-Beteiligungsgesellschaft mbH, Weiterstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Science Applications International Danet-Beteiligungsgesellschaft mbH, Weiterstadt, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

 

Frankfurt am Main, 18. April 2008

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

J. Wegner, Wirtschaftsprüfer
ppa. R. Wegner, Wirtschaftsprüfer

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