Stammdaten

Register
Amtsgericht Stadthagen HRB 2047
Eingetragen
29.5.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit FlachglasHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus Glas
Gegenstand
Die Aqusition sowie der Vertrieb von Anlagen zur Herstellung von Hohlglas. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art zu übernehmen, sich an solchen zu beteiligen oder ihre Geschäfte zu führen.

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Peter Müller
seit 11.1.2022
Geschäftsführer
Achim Prange
seit 12.6.2020
Prokura
Jens Langer
seit 12.6.2020
Prokura
Michael Hüsken
seit 3.7.2013
Geschäftsführer
Thorsten Evers
seit 3.7.2013
Prokura
Torsten Dr. Schoen
seit 2.7.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Ardagh Glass Packaging Holdings SARLLUX
89.82%
Ardagh Group S.A.LUX
10.18%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heye International GmbH

Obernkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftsmodell

Die Heye International GmbH (im Weiteren: HI) ist ein Teil der Ardagh Group S. A., Luxemburg (im Weiteren: Ardagh Group). Die Ardagh Group ist ein führendes Verpackungsunternehmen in den Bereichen Metall, Glas und Technologie mit 109 Produktionsstätten in 22 Ländern und ca. 23.500 Mitarbeitern.

HI erbringt weltweit Leistungen für die Behälterglasindustrie. Das Leistungsangebot reicht von der Planung, Lieferung und Inbetriebnahme von Behälterglasproduktionslinien, der Produktion von Einzelkomponenten und Ersatzteilen für die Behälterglasfertigung und Behälterglasprüfung bis zum Angebot technischer Assistenz. Der Sitz des Unternehmens ist in Obernkirchen mit einem Zweigwerk in Nienburg/Weser, einem Lager in Stadthagen sowie einem Büro in Moskau. Mit der Ardagh Group Germany GmbH besteht seit 2004 ein Ergebnisabführungsvertrag. HI wird in den Konzernabschluss der Ardagh Group einbezogen.

Die Mitarbeiterzahl belief sich am 31. Dezember 2016 auf 299 (Vorjahr: 296). Das Unternehmen hat im Berichtsjahr zehn Mitarbeiter für 25-jährige und einen Mitarbeiter für 40-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt.

Die Geschäftsanteile an der HI werden zu 94,8% von der Ardagh Group Germany GmbH und zu 5,2 % von der Heye Beteiligungs GmbH & Co. KG gehalten.

Neben dem deutschen handelsrechtlichen Abschluss wird für die gruppeninternen Zwecke innerhalb der Ardagh Group parallel ein Group Reporting Package auf Basis internationaler Rechnungslegungsvorschrift erstellt. Daher ist die zentrale Steuerungsgröße der Gesellschaft der EBITDA nach IFRS im Verhältnis zum Umsatz. Die Unterschiede zu den HGB Zahlen ergeben sich im Wesentlichen aus den unterschiedlichen Zinssätzen bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen sowie unterschiedlichen Nutzungsdauern bei der Abschreibung vom Anlagevermögen.

2. Forschung- und Entwicklung

Im Geschäftsjahr wurde die Internationalisierung des HI-Produktportfolios fortgesetzt. Die Umstellung auf die weltweiten Standards ist weitestgehend abgeschlossen.

Der neue IS-Maschinentyp "SpeedLine" wurde durch ein teilbares Maschinenbett erweitert, um weiteren Absatz in bestehende Glaswerke mit geringen Freiräumen zu ermöglichen. Die "SpeedLine" wurde mit neuen Optionen, wie z.B. integrierten Scheren- und Scoopbesprühungen, GobLoadingSystem und LED Zustandsvisualisierung ausgestattet. Zum sicheren Betreiben der "SpeedLine" wurden Schutzgitter integriert und ein Roboter entwickelt, der das manuelle Schmieren der Vorformen automatisch durchführen kann. Beide Funktionen wurden auf der Glasstec 2016 präsentiert.

Im Bereich der Prüftechnik wurden dem Produkt "SmartLine" weitere neue Module hinzugefügt bzw. bestehende Prüfmodule verbessert. Die neue kamerabasierte Rissprüfung wurde auf der Glastec 2016 präsentiert. Das neue Produktions-Management-System PlantPilot wurde inzwischen bei diversen Kunden erfolgreich in Betrieb genommen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Markt- und Wettbewerbsumfeld

In dem Angebotsumfeld zur Erstellung kompletter Behälterglasproduktionslinien ist HI einer der wesentlichen Anbieter auf dem Weltmarkt. Der Markt für dieses Angebot wird definiert von Erweiterungs- und Modernisierungsprojekten sowie von der Errichtung neuer Behälterglasfabriken.

Im Markt für Maschinen und Ausrüstung für die Glasproduktion konkurriert HI mit Wettbewerbern aus Europa, USA und Fernost. HI hat durch Patente und selbst entwickelte Technologien einen weltweiten Bekanntheitsgrad und einen gefestigten Marktanteil erworben. Die von HI seit Geschäftsbeginn eingerichtete Maschinenbasis und die abgeschlossenen Technical Assistance Agreements bilden die Grundlage für feste Kundenbeziehungen und das heutige Maschinen- und Ausrüstungsgeschäft.

2. Ertragslage

HI erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 81,1 Mio. € (Vorjahr: 101,9 Mio. €). Hierbei wurden aus Projekten in Australien, Türkei, USA und Thailand Beträge von zusammen 28,6 Mio. € abgerechnet.

Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) in Höhe von 7,4 Mio. € (Vorjahr: 15,9 Mio. €) erzielt.

Das erwirtschaftete Jahresergebnis von 5,5 Mio. € (Vorjahr: 15,9 Mio. €) wurde auf Basis des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Ardagh Group Germany GmbH abgeführt. Insgesamt ist das Geschäftsjahr als eher schwach anzusehen.

Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2016 belief sich auf 42,8 Mio. € und lag damit deutlich über Vorjahresniveau (19,3 Mio. €).

3. Finanz- und Vermögenslage

Die liquiden Mittel standen im Berichtsjahr stets ausreichend zur Verfügung. Zum Jahresende betrug der Bestand der liquiden Mittel 5,7 Mio. €. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr auf 3,4 Mio. €, der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf - 0,9 Mio. €.

Die immateriellen Vermögensgegenstände (1,6 Mio. €) betreffen im Wesentlichen den als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierten Unterschiedsbetrag aus der Verschmelzung mit der Busch & Spreen GmbH.

Im Umlaufvermögen dominieren mit 31,2 Mio. € (Vorjahr: 24,6 Mio. €) die Vorräte, wovon 10,9 Mio. € (Vorjahr: 10,0 Mio. €) die unfertigen Erzeugnisse betreffen.

Auf der Passivseite werden 34,2 Mio. € (Vorjahr: 37,7 Mio. €) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen, die im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Ardagh Group Germany GmbH betreffen.

4. Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von 0,9 Mio. € getätigt. Diese beinhalteten als größten Einzelposten Investitionen in die IT-Infrastruktur (0,2 Mio. €).

5. Finanzieller Leistungsindikator

Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator, der zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen wird, dient die Entwicklung des EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) in Prozent vom Umsatz. Die Kennzahl beläuft sich auf 9,1% (Vorjahr: 15,6%) und entwickelte sich somit schwächer als für das Geschäftsjahr budgetiert.

III. Chancen- und Risikobericht

Der Erfolg des Unternehmens ist stark an die Entwicklung des weltweiten Behälterglasmarktes gebunden. Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung sowie die Möglichkeit, Projekte zu finanzieren beeinflusst das Volumen der Investitionen in Ausrüstungen und Maschinen für die Behälterglasproduktion und deren unterstützenden Dienstleistungen. Speziell die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern, die Schwerpunktmärkte für HI darstellen, kann eine deutliche Auswirkung auf den Erfolg von HI haben.

Aufgrund der oben genannten Basisbedingungen und des Projektanteils im Umsatz können die Gesamtumsätze der Gesellschaft Schwankungen unterliegen. Dementsprechend beinhaltet dieser Teil der Umsatzplanung eine gewisse Unsicherheit.

HI wickelt einen Teil seiner Umsätze im Rahmen von Festpreisvereinbarungen ab. Aufgrund der Komplexität und hohen technischen Anforderungen birgt dies gewisse Risiken in Hinblick auf die Ausweitung der ursprünglich kalkulierten Kosten. Darüber hinaus übernimmt HI im Rahmen von Projektverträgen übliche Gewährleistungsverpflichtungen.

Der Markt für Ausrüstungen zur Behälterglasproduktion unterliegt einer geringen Veränderungsgeschwindigkeit in Bezug auf verwendete Basistechnologien. Der zukünftige Markterfolg von HI hängt auch davon ab, die Technologiekompetenz in Breite und Tiefe auf einem adäquaten Niveau zu halten, was stetige Weiterentwicklungen von Produkten und Technologien erfordert.

Die Gesamtsumme der Risiken stellt keine Gefahr für den Fortbestand der Gesellschaft dar. Über die hier aufgezeigten Risiken hinaus bestehen nach den uns heute bekannten Informationen keine die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HI grundsätzlich gefährdenden Risiken.

Hinsichtlich der Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf die Angaben im Anhang.

IV. Prognosebericht

Auf Basis der aktuellen Auftragssituation erwartet HI ein positives Geschäftsjahr 2017 mit steigenden Umsätzen im Vergleich zum Jahr 2016. Hierbei wird ein positives Gesamtergebnis erwartet.

Die Ertragssituation des Unternehmens wird von der plangemäßen Abwicklung der anstehenden Aufträge und der Akquisition weiterer Aufträge für Modernisierungs-, Erweiterungs- und Neubauprojekte abhängen.

Auf Basis der aktuellen Planung geht die Gesellschaft davon aus, dass sich der finanzielle Leistungsindikator im Vergleich zu 2016 deutlich steigern wird.

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016
31.12.2015
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 392.844,00 319.587,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.208.015,84 1.392.366,52
  1.600.859,84 1.711.953,52
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 1.403.533,50 1.302.495,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.479.184,00 1.266.290,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 491.454,00 508.254,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.430,33 196.526,35
  3.420.601,83 3.273.565,85
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 100,00 100,00
  5.021.561,67 4.985.619,37
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.753.497,46 13.433.768,32
2. Unfertige Erzeugnisse 10.934.170,00 10.043.599,00
3. Fertige Erzeugnisse 1.362.365,00 1.018.099,00
4. Geleistete Anzahlungen für Vorräte 1.193.851,19 98.331,63
  31.243.883,65 24.593.797,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.746.758,62 13.313.474,24
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.650.080,80 4.477.451,03
3. Sonstige Vermögensgegenstände 302.241,92 338.204,42
  21.699.081,34 18.129.129,69
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.681.142,39 13.047.279,96
  58.624.107,38 55.770.207,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 147.923,82 121.706,25
  63.793.592,87 60.877.533,22

Passiva

   
  31.12.2016
31.12.2015
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 50.100,00 50.100,00
II. Kapitalrücklage 3.764.188,56 3.764.188,56
III. Gewinnrücklagen    
andere Gewinnrücklagen 51.562,00 51.562,00
IV. Gewinnvortrag 4.388.921,84 4.388.921,84
  8.254.772,40 8.254.772,40
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 431.439,00 453.355,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 2.791,88
3. Sonstige Rückstellungen 5.698.417,44 6.672.329,12
  6.129.856,44 7.128.476,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.123.629,21 3.538.650,26
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.459.799,58 3.805.640,92
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 34.165.681,86 37.737.571,91
(davon gegenüber Gesellschafter € 33.723.011,53; Vorjahr € 37.668.354,98)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 488.349,38 245.821,73
(davon aus Steuern € 174.724,49; Vorjahr €170.412,65)    
  49.237.460,03 45.327.684,82
D. Rechnungsabgrenzungsposten 171.504,00 166.600,00
  63.793.592,87 60.877.533,22

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016
2015
1. Umsatzerlöse 81.100.022,03 101.895.618,24
2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen und fertigen Erzeugnissen 890.571,00 3.521.345,35
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 12.217,61
4. Sonstige betriebliche Erträge 170.120,14 2.192.522,35
(davon Erträge aus Währungsumrechnung € 10.503,79; Vorjahr € 9.200,94)    
  82.160.713,17 107.621.703,55
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 44.845.114,25 52.751.920,15
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.260.815,06 11.029.273,30
  48.105.929,31 63.781.193,45
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 13.942.162,80 14.136.122,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.590.177,37 2.689.956,04
(davon für Altersversorgung € 59.076,98; Vorjahr € 24.923,21)    
  16.532.340,17 16.826.078,35
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen    
  868.558,00 858.003,94
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.107.652,74 9.112.119,95
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 14.310,92; Vorjahr € 62.701,72)    
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.482,71 154,60
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.048.027,17 1.055.607,99
(davon an verbundene Unternehmen € 964.882,46; Vorjahr € 914.148,11)    
(davon Aufwendungen aus Aufzinsung € 33.521,00; Vorjahr € 37.243,00)    
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8,01 116.044,46
12. Ergebnis nach Steuern 5.500.680,48 15.872.810,01
13. Sonstige Steuern 13.442,60 16.255,78
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 5.487.237,88 15.856.554,23
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

1. Vorbemerkung

Der Jahresabschluss und der Lagebericht sind nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den Größenkriterien des § 267 HGB ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren.

Durch die Erstanwendung der Vorschriften des am 23. Juli 2015 in Kraft getretenen Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) ändern sich die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Ausweismethoden in der Gewinn- und Verlustrechnung. Im Einzelnen werden durch BilRUG die in den Gliederungsschemata zur Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Posten "außerordentliche Erträge" und "außerordentliche Aufwendungen" sowie dementsprechend die Zwischenergebnisse "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" und "außerordentliches Ergebnis" gestrichen. Eine weitere Änderung der GuV-Gliederungsschemata ist die Einfügung eines Zwischenergebnisses "Ergebnis nach Steuern" zwischen dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" und dem Posten "sonstige Steuern". Diesbezüglich wurde eine entsprechende Anpassung der Vorjahresbeträge gemäß Art. 75 Abs. 2 EGHGB vorgenommen.

Darüber hinaus ergeben sich durch die Erstanwendung des BilRUG im Geschäftsjahr 2016 Ausweisänderungen im Zusammenhang mit der Neudefinition der Umsatzerlöse. Diese betreffen insbesondere die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Erträge sowie die korrespondierenden Aufwandsposten. Insofern sind die entsprechenden Vorjahresbeträge nicht vergleichbar.

Die übrigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr, mit Ausnahme der Bewertung der Pensionsrückstellungen, fortgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen ausgewiesen. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig wie bisher entsprechend der erwarteten wirtschaftlichen Werthaltigkeit über 15 Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen unter Berücksichtigung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Zugänge zu Gegenständen des beweglichen Sachanlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren sofortiger Abgang unterstellt wird, werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Der Wertansatz der Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen. Ungängige Stoffe wurden anteilig einzelwertberichtigt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Bei der Bewertung der Vorräte wurde das Niederstwertprinzip beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Kassenbestände und Bankguthaben sowie Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird nicht mehr der auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre (3,24 %) zugrunde gelegt, sondern der nach § 253 Abs. 2 HGB veränderte Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre, welcher für 2016 4,01 % beträgt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,5 % zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation in Höhe der branchenspezifischen Standardwerte unterstellt.

Der Differenzbetrag, der sich aus der Ermittlung der Rückstellung auf Basis des 7-Jahres- und des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergibt, ist in der Ergebnisabführung mit enthalten und hat folglich keiner Abführungssperre unterlegen.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,24 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtung dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen) verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 136 auf Basis der Mitteilung durch den Versicherer mit dem jeweiligen Aktivwert zum Bilanzstichtag. Der Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Das Deckungsvermögen wurde mit dem Erfüllungsrückstand von T€ 138 saldiert.

Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind kurzfristig fällig und werden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Nennwert angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Sämtliche Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 50.100,00. Mit Gesellschafterbeschluss vom 23. November 2009 hat die Ardagh Group Germany GmbH Anteile im Wert von € 2.600,00 auf die Heye Beteiligungs GmbH & Co. KG übertragen. Die Geschäftsanteile werden nun zu 94,8 % von der Ardagh Group Germany GmbH und zu 5,2 % von der Heye Beteiligungs GmbH & Co. KG gehalten.

Aufgrund der seit dem Geschäftsjahr 2004 wirksamen steuerlichen Organschaft wurden für das Geschäftsjahr keine Rückstellungen für Ertragssteuern gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 5.698) enthalten im Wesentlichen Vorsorgen für ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 1.946), Gewährleistungsrückstellungen (T€ 1.700) sowie Personalkosten (T€ 976).

Die erhaltenen Anzahlungen sind mit T€ 4.649 (Vorjahr: T€ 3.539) durch Avale gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten die Gewinnabführung an die Ardagh Group Germany GmbH. Es besteht eine Sicherungsübereignung des Vorratsvermögens sowie des beweglichen Anlagevermögens und eine Globalzession zur Sicherung einer Barkreditlinie von € 1,0 Mio. und einer Avalkreditlinie in Höhe von € 15,0 Mio. Außerdem hat die Ardagh Group Germany GmbH eine Kapitalerhaltungsverpflichtung zu Gunsten der Heye International GmbH von € 7,2 Mio. übernommen. Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchentypische Sicherheiten.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund der Erstanwendung des BilRUG im Geschäftsjahr 2016 sind die Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB nicht mit denen des Vorjahres vergleichbar. Die gemäß BilRUG nunmehr in den Umsatzerlösen berücksichtigten Erträge aus Dienstleistungen (T€ 58) waren im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Erträgen (T€ 57) ausgewiesen. Somit hätten sich bei Anwendung des BilRUG im Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von T€ 101.953 ergeben.

Die Geschäftstätigkeit der Heye International GmbH erstreckt sich auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Anlagen zur Herstellung von Behälterglas. Von den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres entfielen T€ 19.702 auf verbundene Unternehmen. Die Umsätze gliedern sich in folgende Märkte: Australien (T€ 11.484), USA (T€ 11.002), Türkei (T€ 9.634), Thailand (T€ 9.806), Deutschland (T€ 4.696), Schweden (T€ 3.205), Mexiko (T€ 3.114), Polen (T€ 3.018), Russland (T€ 2.892), Brasilien (T€ 2.226), Tansania (T€ 2.222), Argentinien (T€ 2.205), Kasachstan (T€ 2.037), Taiwan (T€ 1.761), Niederlande (T€ 1.733), Trinidad und Tobago (T€ 1.711), und weitere Länder (T€ 8.354).

Durch das Projektgeschäft wurden 56,8% des Gesamtumsatzes realisiert, 43,2% wurden durch Ersatzteil-, und Ausrüstungsgeschäft sowie Serviceleistungen erwirtschaftet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erstattungen von Lohnersatzleistungen (T€ 68).

Die sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres enthalten mit T€ 2.026 Erträge, die im Vorjahresabschluss als außerordentliche Erträge ausgewiesen waren. Hinsichtlich der Effekte aus der BilRUG-Erstanwendung verweisen wir auf die Erläuterungen bei den Umsatzerlösen.

Im Vorjahr sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen T€ 12 enthalten, die in 2016 aufgrund der BilRUG-Vorschriften zu den Umsatzerlösen im Materialaufwand ausgewiesen werden. Dementsprechend sind die Materialaufwendungen im aktuellen Geschäftsjahr nicht mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Reisekosten (T€ 1.823), Ausgangsfrachten (T€ 1.323), Rechts- und Beratungskosten (T€ 1.286), Provisionen (T€ 1.223), Mieten und Pachten (T€ 646) und weitere Vertriebs- und Verwaltungskosten. Der Aufwand aus Währungskursdifferenzen wurde in Höhe von T€ 14 und der Aufwand aus Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von T€ 58 erfasst. Hinsichtlich der Effekte aus der BilRUG-Erstanwendung verweisen wir auf die Erläuterungen bei den Umsatzerlösen.

Im Rahmen der Bewertung von Rückstellungen für Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsverpflichtungen nach den handelsrechtlichen Vorschriften des BilMoG wurden Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 34 gebucht.

5. Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf insgesamt T€ 1.471. Durch die Miete bzw. das Leasing ergibt sich der Vorteil des im Vergleich zur Investition späteren Zahlungsmittelabflusses. Daneben besteht ein Bestellobligo für Investitionen und laufenden Bestellungen.

Die Ardagh - Gruppe finanziert sich derzeit über festverzinsliche und variable Anleihen, den US Term Loan B sowie über ein Forderungs-Factoring-Programm. Die haftenden Gruppengesellschaften sind in diesem Zusammenhang allen unbesicherten Anleihen, besicherten Anleihen und dem US Term Loan B über insgesamt € 2.345 Mio. und $ 6.380 Mio. haftungsmäßig beigetreten, welche durch andere Gesellschaften der Ardagh-Gruppe als Emittenten und Kreditnehmer begeben bzw. aufgenommen wurden. Zusammen mit dem Beitritt haben die haftenden Gruppengesellschaften die gesamtschuldnerische Haftung für die Rückzahlung dieser Finanzverbindlichkeiten übernommen. Die Verwertung aufsteigender Garantien ist jeweils in marktüblicher Weise begrenzt (Limitation Language).

Die zugunsten verbundener Unternehmen eingegangenen Garantien gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar (Referenzkurs der EZB per 31.12.2016: 4,4103 PLN/EUR):

Anteilsbesitz am 31.12.2016

Gesellschaft Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital 2016 Jahresergebnis 2016
Fabryka Urzadzen Premyslowych Sp.z o.o., Poznan (Polen) 100 9.168 TPLN 2.540 TPLN

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Dirk Pörtner, Helpsen, Diplom-Ingenieur

Michael Hüsken, Nienburg, Dipl.-Ökonom

Torsten Schoen, Paris, Rechtsanwalt

Von der Schutzvorschrift des § 286 HGB wurde Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer von dieser Gesellschaft ein Gehalt bezogen hat.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 29. Dieses entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen.

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 193 (Vorjahr 183) Angestellte und 101 (Vorjahr 101) gewerbliche Mitarbeiter.

Die Gesellschaft wird in den nach International Financial Reporting Standards (IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind) aufgestellten Teilkonzernabschluss der Ardagh Packaging Holdings Ltd., Dublin/ Irland, (kleinster Konsolidierungskreis) sowie in den Konzernabschluss der Ardagh Group S.A., Luxemburg/ Luxemburg, einbezogen (größter Konsolidierungskreis).

Mit der Ardagh Glass Group GmbH besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

6. Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

 

Obernkirchen, den 29. März 2017

Heye International GmbH

Dirk Pörtner

Dr. Torsten Schoen

Michael Hüsken

Entwicklung des Anlagevermögens 2016

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
01.01.2016
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2016
Euro
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 1.751.883,46 245.956,39 0,00 24.917,95 2.022.757,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.765.237,39 0,00 0,00 0,00 2.765.237,39
  4.517.120,85 245.956,39 0,00 24.917,95 4.787.995,19
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 1.578.748,23 75.367,62 0,00 103.189,45 1.550.926,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.241.156,79 384.473,86 0,00 28.062,72 2.597.567,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.456.841,89 194.666,33 908.711,20 0,00 1.742.797,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 196.526,35 6.074,10 0,00 -156.170,12 46.430,33
  6.473.273,26 660.581,91 908.711,20 -24.917,95 6.200.226,02
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 100,00 0,00 0,00 0,00 100,00
  10.990.494,11 906.538,30 908.711,20 0,00 10.988.321,21
Abschreibungen
01.01.2016
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2016
Euro
Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 1.432.296,46 197.617,34 0,00 1.629.913,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.372.870,87 184.350,68 0,00 1.557.221,55
  2.805.167,33 381.968,02 0,00 3.187.135,35
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 276.252,73 77.519,07 0,00 353.771,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 974.866,79 199.642,58 0,00 1.174.509,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.948.587,89 209.428,33 906.673,20 1.251.343,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.199.707,41 486.589,98 906.673,20 2.779.624,19
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.004.874,74 868.558,00 906.673,20 5.966.759,54
Buchwerte
31.12.2016
Euro
31.12.2015
Euro
Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 392.844,00 319.587,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.208.015,84 1.392.366,52
  1.600.859,84 1.711.953,52
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 1.197.154,60 1.302.495,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.423.058,56 1.266.290,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 491.454,00 508.254,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.430,33 196.526,35
  3.420.601,83 3.273.565,85
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 100,00 100,00
  5.021.561,67 4.985.619,37

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heye International GmbH, Obernkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hannover, den 31. März 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helmuth Schäfer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Martin Sochor, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde am 28.04.2017 festgestellt.

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