INTERINVEST GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan-Christian Dr. Gerlach seit 4.2.2025 | Prokura |
Kay Dipl.-Ing. Gerlach seit 8.8.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PROMUS Holding GmbHZevenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG DER PROMUS HOLDING GMBH FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Die nachstehende Kapitalflussrechnung zeigt Herkunft und Verwendung der Finanzmittel und wurde nach DRS 21 erstellt:
Konzerneigenkapitalentwicklung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang zum 31. Dezember 2023I. Angaben zur Form und Darstellung des Konzernabschlusses Die PROMUS Holding GmbH hat ihren Sitz in Zeven. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Tostedt unter der HRB Nr. 209567 geführt. Der Konzernabschluss der PROMUS Holding GmbH ist nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt worden. Die ergänzenden Vorschriften nach § 42 GmbHG wurden berücksichtigt. Die Bilanz wurde unter Beachtung der Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Kapitalflussrechnung entspricht DRS 21 und der Eigenkapitalspiegel entspricht DRS 22. II. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Gesellschaften werden jeweils im Wege der Quotenkonsolidierung nach § 310 HGB, Vollkonsolidierung nach §§ 300 HGB ff. und nach der at-Equity-Methode nach §§ 311 ff. HGB in den Konzernabschluss einbezogen. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Sofern sich hier Abweichungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Konzern ergeben, wurden diese über HB II- Anpassungen angepasst. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach § 301 Abs. 1 S. 2 HGB durch die Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen, neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs. Dabei werden die Vermögenswerte und Schulden sowie die Anteile anderer Gesellschafter mit ihren Zeitwerten angesetzt. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und mindestens einmal jährlich einer Prüfung auf Werthaltigkeit unterzogen. Ein verbleibender passiver Unterschiedsbetrag wird unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Die aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen eliminierten Zwischengewinne (§ 304 HGB) sowie die sonstigen erfolgswirksamen Konsolidierungsdifferenzen werden in die entsprechenden Aufwands- und Ertragsposten der Konzerngewinn- und Verlustrechnung eingestellt. Anteile anderer Gesellschafter nach § 307 HGB wurden entsprechend berücksichtigt. Latente Steuern wurden, soweit vorhanden, nach § 306 HGB erfasst. III. Angaben zum Konsolidierungskreis Konsolidierungsstichtag ist der 31.12.2023. Alle in den Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften weisen dabei den gleichen Stichtag aus. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie die unterschiedlichen Zeitpunkte der Erstkonsolidierung ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht:
* Beteiligungsquote aus Sicht des Konzerns
Der Einbezug der verbundenen Unternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung erfolgt, mit Ausnahme der Package Plus GmbH, durch das Vorliegen von Kapital- und Stimmrechtsmehrheit, bei der Package Plus erfolgt der Einbezug im Rahmen der Vollkonsolidierung durch Stimmrechtsmehrheit. Für folgende Gesellschaften wurde das Wahlrecht nach § 296 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen und es wurde auf den Einbezug in den Konzern verzichtet, da diese von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind:
IV. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss wurde unter dem Gesichtspunkt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze der einbezogenen Unternehmen wurden im Konzernabschluss grundsätzlich beibehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear oder degressiv bemessen. Ihnen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde, die unter Beachtung der steuerlichen Abschreibungstabellen geschätzt wurden. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden bei erstmaligem Ansatz zu den Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses über den Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden bemessen. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung wird linear bemessen. Ihnen liegt die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von zehn Jahren zugrunde. Die Abschreibungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts wurde dabei aufgrund der langfristigen Produktlebenszyklen im Bereich der Lebensmittel- und Getränkeindustrie vorgenommen. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden ebenfalls nach § 253 Abs. 3 S. 4 über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. at equity bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, es wurden dementsprechend Abwertungen vorgenommen, soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Pensionsrückstellungen wurden nach der sog. PUC-Methode mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Abzinsung erfolgte nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RVO) auf der Grundlage der von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Daten. Bei den Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Tochterunternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen werden zum Bilanzstichtag mit den Stichtagskursen (Bilanz) bzw. den Durchschnittskursen (GuV) bewertet. Die Bewertung des Eigenkapitals erfolgt zum historischen Kurs im Zeitpunkt der Anschaffung. Latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände sowie Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Aufgrund einer sich ergebenden Steuerentlastung wurde gemäß § 274 Abs. 1 HGB auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in den Einzelabschlüssen verzichtet. Latente Steuern werden im Konzernabschluss gemäß § 306 HGB auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden entsprechend dem Wahlrecht nach § 306 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 30 % zugrunde (15 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. V. Erläuterungen der Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagenspiegel dargestellt. Der Konzernanlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 283 gegen nicht konsolidierte Tochterunternehmen. Die sonstige Vermögensgegenstände enthalten TEUR 211 aus Forderungen gegen nicht konsolidierte verbundene Unternehmen. Eigenkapital Das Stammkapital bezeichnet das im Handelsregister eingetragene Stammkapital der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 50. Währungsausgleichsposten Sämtliche Kursdifferenzen, die sich bei der Umrechnung der Einzelabschlüsse in Euro sowie aus den Konsolidierungsmaßnahmen ergeben, werden im Währungsausgleichsposten ausgewiesen, diese betragen zum 31.12.2023 EUR -220,71 (31.12.2022: EUR -3.961,42). Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung Die passiven Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Die Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrags aus der Erstkonsolidierung erfolgt linear innerhalb von 1 bzw. 10 Jahren korrespondierend zu den Mehrabschreibungen aufgrund der aufgedeckten stillen Reserven im Sachanlagevermögen, unter Anwendung von DRS 23 Tz 146. Bei dem Passiven Unterschiedsbetrag handelt es sich um einen technischen Unterschiedsbetrag, der sich aus der Kapitalkonsolidierung nach Anwendung der Neubewertungsmethode im erstmaligen Zeitpunkt der Konsolidierung ergeben hat. Ein Ausweis dieser Auflösung erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 2.246 (2022: TEUR 2.247). Sonderposten für Investitionszuschüsse des Anlagevermögens In der Bilanz sind Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 1.853 (31.12.2022: TEUR 896) enthalten. Die Auflösung der Sonderposten erfolgt ratierlich. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten sowie Besicherung mit Grundpfandrechten und ähnlichen Rechten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 669 (31.12.2022: TEUR 383) sowie aus Verbindlichkeiten im Rahmen sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 24 (31.12.2022 TEUR 21). VI. Erläuterungen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Handel mit Lebensmitteln und ähnlichen Produkten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung TEUR 2.246 (31.12.2022: TEUR 2.247). Fremdwährungsdifferenzen Die unter den Posten "sonstige betriebliche Erträge" und "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesenen Fremdwährungsdifferenzen ergeben sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen aus der Auf- und Abzinsung in Höhe von TEUR 0 (31.12.2022: TEUR 3). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beziehen sich im vollen Umfang auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Erträge aus latenten Steuern TEUR 206 (31.12.2022: TEUR 253) beruhen im Wesentlichen aus Effekten aus der Neubewertungsmethode und Konsolidierungsmaßnahmen wie folgt:
Unter Anwendung des Konzernsteuersatzes von 30% würde sich ein erwarteter Steueraufwand von TEUR 1.826 ergeben. Der ausgewiesene Steueraufwand aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gemäß Gewinn- und Verlustrechnung beträgt TEUR 1.618. Wesentliche Ursachen für die Abweichung zwischen erwartetem und ausgewiesenem Steueraufwand resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz auf Ebene der Einzelabschlüsse. VII. Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds entspricht dem Posten B. III. der Konzernbilanz. Die Kapitalflussrechnung entspricht den Vorgaben nach DRS 21. Bestände des Finanzmittelfonds von quotal einbezogenen Unternehmen wurden zu 50% berücksichtigt. Die Zugänge aus der Übergangskonsolidierung der Husumer- Gruppe wurden als zahlungsunwirksam eliminiert. VIII. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich nach Gruppen beschäftigt:
Geschäftsführung Alleiniger Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023
Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält wird gemäß § 314 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Es besteht eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Factoring Bank. Dabei werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Geschäftsbereich Handel mit Lebensmitteln an die Factoring Bank abgetreten und im Gegenzug ein Finanzierungsrahmen von derzeit TEUR 3.000 bereitgestellt. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus vorstehenden Haftungsverhältnissen wird aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der Hauptverpflichteten als gering eingestuft, weshalb von einer Inanspruchnahme nicht auszugehen ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich wie folgt:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 23,5 und betrifft Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsberichterstattung Wesentliche Ereignisse nach Abschlussstichtag bestehen nicht. Geschäfte mit nahestehenden Personen Es wurden keine wesentlichen, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt, die nach § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB angabepflichtig wären. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Als Gesellschafter der PROMUS Holding GmbH, Zeven, fungiert der Geschäftsführer, Herr Kay Gerlach. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 50.000,00 und ist voll eingezahlt. Die PROMUS Holding GmbH, Zeven, stellt als oberstes Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.
Zeven, den 24. Juni 2024 PROMUS Holding GmbH Kay Gerlach, Geschäftsführer Konzernanlagevermögen zum 31.12.2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023der PROMUS Holding GmbH, Zeven1. Grundlagen des Konzerns 1.1 Geschäftsmodell des Konzerns Die PROMUS Holding GmbH ist ein als Finanzholding ausgeprägtes "Family Office". Der Geschäftszweck umfasst das Halten und Verwalten eigenen Vermögens und Beteiligungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, aber nicht als Dienstleistung für Dritte und unter Ausschluss des KWG. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 ist sie direkt oder indirekt an über 28 Einzelfirmen beteiligt. Vier davon befinden sich im EU-Ausland (Dänemark, Schweden, Polen, Niederlande). Die Strategie der PROMUS Holding GmbH besteht darin, sich an Unternehmen zu beteiligen, die sich entlang der Wertschöpfungskette "Grundbedürfnisse der Menschen" betätigen. Insbesondere gibt es einen Beteiligungsfokus auf Food. Hierunter aggregieren sich Handels- und Produktionsunternehmen. Letztere dienen der Vertikalisierung. Zudem ist die PROMUS Holding GmbH über die Suncatcher Gruppe auch im Bereich erneuerbarer Energien investiert. Die Anlageperspektive ist langfristig und nachhaltig. Die PROMUS-Gruppe ist auch ein Spezialist für "schwierige Fälle" und Turnaround Investments. Ziel ist es aber immer, sich an Unternehmen mit einem skalierbaren Geschäftsmodell zu beteiligen. Das technisch-betriebswirtschaftliche Know-how des Unternehmers wird über die Holding in den Tochtergesellschaften abgebildet. Sinnvolle Investitionen sorgen dafür, dass die Tochtergesellschaften technisch sehr gut aufgestellt sind und ihre Wettbewerbsfähigkeit permanent erhöhen. Immer, wo es möglich ist, werden Synergien gehoben. Die wesentlichen Säulen der Unternehmensgruppe werden abgebildet durch die
auf die im weiteren Verlauf detaillierter eingegangen wird. TSI ist ein Handelsunternehmen mit Sitz in Zeven. Das Unternehmen ist seit fast 30 Jahren als zuverlässiger Partner und Organisator komplexer Wertschöpfungsketten am Markt etabliert. TSI entwickelt insbesondere Food und Near Food Produkte. Damit wird nahezu der gesamte deutsche und europäische Lebensmitteleinzelhandel beliefert. Zudem ist TSI zunehmend weltweit vertrieblich tätig. Die Produkte werden nach den Vorgaben der TSI durch ein internationales Produzentennetzwerk oder die Schwestergesellschaften hergestellt. Ziel ist es, dem Kunden dadurch einen Nutzen zu verschaffen, dass er innovative und margenträchtige Produkte unter TSI-eigenen Marken oder seinen eigenen Handelsmarken erhält. So kann der Kunde ein noch besseres Geschäft machen. Der Ansatz ist dabei, entweder ein besseres Produkt zum bestehenden Preis oder marktübliche Qualität zum besseren Preis zu bieten. TSI verkauft ein Geschäft an den Kunden. HMB ist ein Produktionsunternehmen mit Sitz in Husum. Wasser als Rohstoff wird durch intelligente Konzepte veredelt. Der Absatz erstreckt sich auf vier Geschäftsbereiche: Regional, Marke, Individual und Sport. Der wesentliche Absatzmarkt der Gesellschaft ist Deutschland und das benachbarte Ausland mit zunehmendem Fokus auf Skandinavien. Das B2B-Geschäft des Unternehmens wird wesentlich durch kundenindividuelle Lösungen bestimmt, wobei dann die Markenentwicklung in der Verantwortung der Partner liegt. Schnelligkeit, Flexibilität und außergewöhnliche Lösungen sind hierbei die vertrieblichen Argumente, mit denen das Unternehmen seine Kunden überzeugt. Die Diversifizierungsstrategie des Unternehmens führt zu einem breiten Produktportfolio mit vergleichsweise kleinen Fertigungschargen. In den vergangenen vier Jahren wurden zweistellige Millionenbeträge investiert, um das Unternehmen auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. HES ist ein Produktionsunternehmen mit Sitz in Bad Dürrenberg. Das Unternehmen ist einer der führenden, international tätigen Hersteller von Kräuter- und Gewürzerzeugnissen. Der Vertrieb der Erzeugnisse erfolgt im Wesentlichen über die TSI, die damit verbundenen Umsätze sind auf Konzernebene herauskonsolidiert. Neben den Marken der TSI werden auch diverse Private Label Produkte für den Lebensmitteleinzelhandel produziert. Dabei wird der Hauptgeschäftszweig der Verarbeitung und Verpackung von Gewürzen und Gewürzmischungen in Streuern, Mühlen, Beuteln und Dosen durch das Herstellen und Abfüllen von Backprodukten ergänzt. Ziel ist es, innovative Verfahren zu entwickeln, um anwenderfreundliche Würzprodukte für den Endverbraucher herzustellen. Die wichtigsten Säulen sind eine hochmoderne Produktion, deren Flexibilität sowie das permanente Entwickeln von neuen Verpackungsformen und Gewürzmischungen. 1.2 Geschäftsbereiche des Konzerns Aus Konzernsicht lassen sich generell die Geschäftstätigkeiten in die folgenden drei Sparten aufteilen: 1.2.1. Herstellung und Vertrieb von Getränken, Früchten, Kräutern und Gewürzen Folgende Gesellschaften im Konzern sind im Bereich der Herstellung sowie dem Vertrieb von Getränken tätig:
Folgende Gesellschaften im Konzern sind im Bereich der Herstellung sowie dem Vertrieb von Kräutern und Gewürzen tätig:
Folgende Gesellschaften im Konzern sind im Bereich der Herstellung sowie Vertrieb von getrockneten Früchten und Fruchtsnacks sowie Superfoods tätig:
1.2.2. Handel mit Lebensmitteln und anderen Waren Folgende Gesellschaften im Konzern sind im Bereich der Herstellung sowie dem Vertrieb von Lebensmitteln und anderen Waren tätig:
1.2.3. Erneuerbare Energien In folgenden Gesellschaften werden Photovoltaikanlagen entwickelt und betrieben:
1.3 Zweigniederlassungen und Standorte Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. Hauptsitz des Konzerns (PROMUS Holding GmbH) ist in Zeven, es bestehen weiterhin Standorte in Berlin, Husum, Bad Dürrenberg, Ostrau und in Halle. Darüber hinaus bestehen Standorte in Dänemark und Schweden, Polen und in den Niederlanden. 1.4 Ziele und Strategie Ziel des Konzerns ist das kontinuierliche und nachhaltige Wachstum in allen Beteiligungsunternehmen weiter voranzutreiben. Hier werden Investments forciert, die im Bereich der Grundbedürfnisse von Menschen - insbesondere im Kernsegment der Nahrungsmittelindustrie - angesiedelt sind. Das Wachstum wird durch den operativen Ausbau der Einzelgesellschaften und gezielte M&A Aktivitäten aktiv, aber besonnen vorangetrieben. Ein weiteres Ziel besteht darin, konzernweit die Effizienz zu steigern, indem im Konzernverbund die Synergien weiter ausgebaut werden. 1.5 Steuerungssystem Der Konzern verfügt über moderne und individualisierte Steuerungssysteme sowie eine komplexe IT-Infrastruktur. Alle Unternehmen im Konzern nutzen mit SAP S/4 HANA oder SAP Business One Warenwirtschaftssysteme, die es ermöglichen, die Ressourcen effizient zu steuern. Jedes Jahr werden konzernweit hohe Beträge in den weiteren Ausbau der IT-Infrastruktur investiert. Aufgrund des konzernweit hohen Digitalisierungsgrads ist es möglich, datenbasiert Entscheidungen zu treffen und den Konzern darüber erfolgreich zu steuern. 1.6 Forschung und Entwicklung Der Konzern verfolgt, wie jede Tochtergesellschaft für sich auch, den Grundsatz "Jeder tut das, was er am besten kann". Dabei konzentriert er sich darauf, die Beteiligungen bei ihren Entscheidungen auf Wunsch zu begleiten und ansonsten lediglich die Geschäftsanteile zu halten. Es gibt keine Zentralfunktionen der Holding. Es wird übergeordnetes Wissen durch die Vernetzung des Alleingeschäftsführers zur Kenntnis gebracht, in einzelnen Beteiligungen vorhandenes Wissen allen Gesellschaften verfügbar gemacht. So wird dazu beigetragen, dass die Einzelgesellschaften voneinander profitieren, ohne voneinander abzuhängen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft stagnierte in 2023. Das BIP ist um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. 1 Gleichzeitig prägten rückläufige, aber weiterhin hohe Inflationsraten die wirtschaftliche Entwicklung. Die durchschnittliche Inflationsrate in 2023 lag bei 5,9%. 2 Der damit einhergehende Einbruch der Kaufkraft im privaten Sektor erklärt die Wirtschaftskrise in Deutschland jedoch nur teilweise. Die deutsche Wirtschaft leidet darüber hinaus an im internationalen Vergleich deutlich höheren Energiepreisen, einer überbordenden Bürokratie, sowie einer insgesamt angespannten innenpolitischen Lage.
1 Vgl. Pressemitteilung v. 15.1.2024,
Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% gesunken,
Statistisches Bundesamt,
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html#:~:text=Pressemitteil
ung%20Nr.,3%20%25%20niedriger%20als%20im%20Vorjahr, letzter
Zugriff: 20.3.2024
Die anhaltende Inflation verschärft den bereits seit einigen Jahren laufenden Preiskampf im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und erhöht den Druck auf die Lieferanten. Insbesondere im hochkonzentrierten deutschen LEH teilen sich die Top 10 Großkunden über 90% des Marktes. 3 In den letzten Jahren hat sich der Markt aufgrund der Übernahme kleinerer Marktteilnehmer weiter konsolidiert. 2.2 Geschäftsverlauf Insgesamt hat sich der Konzern in 2023 positiv entwickelt. Die Unternehmensgruppe hat die für das Berichtsjahr gesetzten Ziele nahezu vollumfänglich erreicht. Trotz der ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kann TSI auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken. Dem Inflationsrisiko begegnete die TSI, wie auch in 2022, mit einem ausgefeilten Kontrollsystem, um negative Preisentwicklungen frühzeitig zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Zugunsten margenstärkerer Geschäfte wurden in diesem Zuge auch bewusst Absatzrückgänge in bestimmten Bereichen in Kauf genommen. Aufgrund des breiten Angebotsportfolios der TSI über sieben Warengruppen und fünf Geschäftsbereichen hinweg, ist die TSI ggü. Mono-Markenartikelherstellern jedoch einem deutlich geringeren Risiko von Umsatzausfällen ausgesetzt. Über alle Geschäftsbereiche und Warengruppen hinweg erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,7%. Gleichzeitig konnten Kosten gesenkt werden, so dass das Rohergebnis insgesamt sogar um 7,68% gesteigert werden konnte. Die Investition in den Aufbau des Vertriebsapparats, sowie das Category Management der TSI entfalteten in 2023 weiter ihre Wirkung. TSI agiert zudem als zentrale Vertriebs- und Serviceeinheit, auch gegenüber anderen Konzerngesellschaften. Dies schont im Konzernverbund Ressourcen. Die strategische Partnerschaft mit HES trug insbesondere im Gewürzsegment zu deutlichen Umsatzsteigerungen bei. Auch die Kooperationen mit der Firma Nutripur für den Bereich Süßwaren/Superfoods und HMB im Bereich Getränke konnte deutlich ausgebaut werden. Auch in 2023 lag zudem ein wesentlicher Fokus der TSI darauf, konzernweit die Strukturen zu vereinheitlichen und dadurch die Synergien zu verbessern. Da der HMB relativ geringe Absätze mit dem Lebensmitteleinzelhandel erzielt, ist eine Vergleichbarkeit mit den relativ stark an den Lebensmitteleinzelhandel verbundenen Branchendaten kaum möglich. So weisen diese für Mineral- und Heilwasser für 2022 einen Absatzrückgang um -4,5%, unter Einbezug der Erfrischungsgetränke einen Absatzrückgang von immer noch -3,4% aus. Dagegen konnte sich der HMB nach einem bereits erfolgreichen Geschäftsjahr 2022 abermals verbessern. Das Absatzniveau in 2023 übertraf das Vorjahr um +22,0 % nochmals deutlich. Das für die Branche wichtige Sommergeschäft entwickelte sich in Summe eher durchschnittlich: Nach einem recht warmen Juni boten die Monate Juli und August im Norden relativ kühle Temperaturen. Durch diese eher moderaten Effekte bestand durchgehend Lieferbereitschaft. Auf der Kostenseite schwächten sich die Inflationseffekte sukzessiv ab. Das verbliebene Maß war durch antizipatorische Preiserhöhungen im Vorjahr hinreichend abgedeckt. Bei den Absatzsegmenten stach im Jahr 2023 v.a. das Skandinaviengeschäft hervor. So konnten eine Reihe neuer Kunden gewonnen und das Sortiment ausgebaut werden. Gleichzeitig hielt die opportune Lohnabfüllung für Handelsmarken in Deutschland auf hohem Niveau unverändert an. Zuvor hatten wir aufgrund unserer Gesamtausrichtung damit gerechnet, dass dieses Geschäft - für unsere Firma eigentlich von eher untergeordneter Bedeutung - deutlich zurückgehen würde. Daneben entwickelten sich auch nahezu alle anderen Segmente über Vorjahr. Die vom HMB exklusiv hergestellte Lizenzmarke Viva con Agua wuchs weiter - auch dank der Unterstützung eines Subherstellers in Süddeutschland. Lediglich das Regionalgeschäft verlor etwas Absatz zum Vorjahr, was maßgeblich am Rückgang im Mittelpreissegment lag. Letzteres ist nach unserer Einschätzung sowohl auf den in diesem Bereich allgemein rückläufigen Gesamtmarkt zurückzuführen als auch auf die Auslistung durch Preiserhöhungen in 2022. Angesichts eines gesättigten Kernmarktes ist der Wettbewerb im Segment für Mineralwässer weiterhin sehr intensiv. Daher hält der HMB auch weiter am erfolgreichen Konzept der Diversifikation fest. Klumpenrisiken, wie sie die Konkurrenz mit dem Einzelhandel eingeht, bestehen nicht und sollen auch weiterhin vermieden werden, auch wenn dies zu einer hohen Komplexität führt. HES konnte sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 in dem gesamtwirtschaftlich sehr herausfordernden - weiterhin durch den Ukraine-Krieg geprägten Jahr - sehr gut behaupten. Die Menge der insgesamt über alle Geschäftsbereiche und Warengruppen verkauften Einheiten konnte um 8,8% erhöht werden zum Vorjahr. Durch eine Veränderung des Produktmixes als auch die Veränderung von einzelnen Rohwarenpreisen konnte der Umsatz des Vorjahres nicht erreicht werden. Insgesamt sank der Umsatz um 9,8%. Die Kosten haben sich erhöht, da in Qualität und Digitalisierung investiert wurde. Zudem wurde das eigene Personal ausgebaut, während auf Leihpersonal nahezu komplett verzichtet wurde. Weiterhin sind Kosten im Zusammenhang mit dem Auf- und Ausbau der neuen Betriebsstätte in Ostrau entstanden. Durch die Umstrukturierung des gesamten Beschaffungsprozesses konnte der Rohertrag signifikant verbessert werden. Dabei entstand die erste Wirkung dieser Maßnahmen im zweiten Halbjahr 2023. Das Rohergebnis (unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung und des Materialaufwands) stieg um 11,4 %. Die große Herausforderung im Jahr 2023 lag darin, die Balance zwischen Produktmix, Inflation, gestiegenen Erzeugerpreisen, Optimierung des Sourcings und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit herzustellen. Der größte Fokus lag dabei darauf, dass die Beschaffung nachhaltig neu zu strukturieren. Ebenso die Investition in neue Kapazitäten und Innovationen. HES forciert Kostenführerschaft, was mithilfe der zwei Standorte und den getätigten Investitionen auch erreicht wird. HES konnte in 2023 Neukunden gewinnen, die sich im Kerngeschäft bewegen. Hier bleibt auch der Fokus bestehen, dass HES in einzelnen Geschäfts- und Produktbereichen die Marktführerschaft ausbauen will. Die Nachfrage nach Harddiscount-Artikeln und Kundeneigenmarken bleibt ungebrochen. HES erfährt ein organisches Wachstum aus der vorhandenen Inflation und der Wechselbereitschaft der Kunden hin zu preiswerten Produkten. Entsprechend beschäftigt sich das Unternehmen auch im Schwerpunkt mit diesen Artikeln, da HES in der Lage ist ein besonderes Preis-Leistungs-Verhältnis darzustellen. Gleichzeitig bestanden auch in 2023 weiterhin Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs. Wie verhalten sich die Energiekosten, die Versorger und gibt es sogar Versorgungsausfälle? Die meisten Unsicherheiten sind nicht zum Tragen gekommen. Es konnte sehr gut gegen diesen Trend agiert werden. Die Inflation hingegen hat das Geschäft weiter befeuert, denn günstige Lebensmittel sind wichtiger denn je zuvor. Insgesamt ist festzuhalten, dass sich die Investitionen der Vergangenheit im Jahr 2023 ausgezahlt haben. Die permanente Prozessoptimierung, der Ausbau von Kapazitäten, die nachhaltige Entwicklung von Innovationen hat dazu geführt, dass die HES trotz unsicherer Zeiten ein verlässlicher Partner gewesen ist. Das Unternehmen hat sich komplett für die Zukunft positioniert. Weitere Ressourcen, weiteres eigenes Personal, Abschaffen von Leihpersonal und Investitionen in Maschinen, Anlagen und Systeme/Prozesse unterstützen die Weiterentwicklung des Unternehmens. 2.3 Darstellung der Lage des Konzerns Bei gestiegenen Umsätzen waren auch die Ertrags-, Finanz- und Kapitalkennziffern überaus positiv. Die PROMUS weist überdurchschnittlich solide Kennzahlen auf. Die im Jahresverlauf umgesetzten Maßnahmen zur Umsatzsteigerung haben gewirkt, so dass auch mit einer weiter sehr positiven Entwicklung in 2024 zu rechnen ist. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf und der Lage sehr zufrieden. Die über Jahre getätigten Investitionen, insbesondere in den Vertrieb und weitere Produktionskapazitäten schlagen sich in stetig besseren Marktzugang und kontinuierlich steigenden Absätzen und Umsätzen nieder. 2.3.1 Ertragslage Die konsolidierten Konzernumsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 sind um rund +7,0% gestiegen. Der Konzernrohertrag beträgt € 51,4 Mio. und wurde im Vergleich zum Vorjahreswert von € 43,9 Mio. um +17,1% verbessert. Dies entspricht einer stabilen Rohertragsquote von +37,8% gegenüber dem Vorjahr mit +34,5%. Das EBITDA ist für 2023 bei rund € 15,6 Mio. und konnte im Vergleich zum Vorjahr von 1,8 Mio. € um +13,4% verbessert werden. Im Bereich Kosten sind die Personalaufwendungen um +24,4 % auf € 16,8 Mio. gestiegen. Die Abschreibungen sind ebenfalls gestiegen, um +12,2% von 7,6 Mio. auf nun € 8,6 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von € 16,6 Mio. auf € 19,0 Mio. um +14,1% gestiegen. Trotz leicht gestiegener Kosten konnte auch das EBIT um rund 15,1% auf nun € 7,1 Mio. gesteigert werden. Das Finanzergebnis des Konzerns beträgt € -0,98 Mio. und resultiert im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen und dem Ergebnis aus assoziierten Unternehmen. Insgesamt hat der Konzern im Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Anteilen fremder Dritter in Höhe von € + 4,4 Mio. erwirtschaftet. Damit konnte der Konzernbilanzgewinn um +50,6% von € 8,1 Mio. in 2022 auf € 12,2 Mio. in 2023 gesteigert werden. 2.3.2 Finanzlage Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt für den Konzern in 2023 € 12,9 Mio. Dies entspricht einer Steigerung in Höhe von 53,4 % gegenüber 2022, wo ein Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von € 8,4 Mio. generiert wurde. Demgegenüber steht ein Cash-Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von € -10,1 Mio., bedingt hauptsächlich aus Investitionen in das Sachanlagevermögen, sowie ein Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von € -2,7 Mio., wesentlich bedingt durch die Tilgung von Bankverbindlichkeiten, die die Aufnahme von Bankverbindlichkeiten übersteigt. Ziel des Finanzmanagements ist es, jederzeit die Zahlungsmittel für einen ordnungsgemäßen Geschäftsgang bereitzustellen. Im täglichen Finanzmanagement liegt der Schwerpunkt im Liquiditätsmanagement zur taggleichen Bereitstellung von Liquidität für alle Geschäftsbereiche. Die Liquiditätslage war im Berichtszeitraum durchweg als gut zu bezeichnen. Das Management des Working Capital bildet bei der PROMUS Gruppe einen wesentlichen Schwerpunkt im Finanzmanagement und zielt darauf ab, dass im Umlaufvermögen gebundene Kapital zielorientiert und nachhaltig zu reduzieren, um dadurch die Freisetzung von Liquidität weiter voranzutreiben - ohne die Profitabilität zu beeinträchtigen. Jedes operative Unternehmen der PROMUS-Gruppe ist dabei eigenfinanziert; es wird darauf geachtet, dass keine Querfinanzierungen vorgenommen werden. Die PROMUS ist über das Geben von Eigenkapital und eigenkapitalähnlichen Mitteln hinaus an keiner Finanzierung beteiligt. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Es stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung, um auch ein deutlich höheres Umlaufvermögen zu finanzieren. 2.3.2.1 Kapitalstruktur Die Konzernbilanzsumme beläuft sich auf € 95,0 Mio. und ist damit um +1,4% gegenüber Vorjahr gestiegen. Sie ist finanziert durch Eigenkapital/eigenkapitalähnliche Posten (passiver Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung sowie Sonderposten aus Investitionszuschüssen) in Höhe von € 30,4 Mio. sowie Fremdkapital in Höhe von € 64,6 Mio. Die Eigenkapitalquote beläuft sich damit auf 32,0% und liegt damit über der Eigenkapitalquote des Vorjahres von 29,3%. Die Eigenkapitalquote liegt damit weiter deutlich über dem Branchendurchschnitt für Vergleichsunternehmen im Großhandel. Die finanzielle Situation des Unternehmens ist daher auch in 2023 als sehr gut zu bezeichnen. 2.3.2.2 Investitionen Die Gruppe hat im Geschäftsjahr 2023 erheblich investiert. Dabei handelt es sich in erster Linie um Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung, Produktionsmaschinen und moderne IT- Systeme. Auch in Zukunft wird der Ausbau von modernen Standorten ein Schwerpunkt sein. Die Digitalisierung wird massiv vorangetrieben. Das Ziel, die Prozesse im Hause durch SAP ERP Systeme (SAP S/4 HANA und B1) zu standardisieren, wurde auch im Jahr 2023 verfolgt. Das Ziel besteht darin, Prozesse weiter zu standardisieren und zu automatisieren, um den Informationsstand im Konzern zu vereinheitlichen. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrafen im Wesentlichen Hard- und Software sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung. In 2023 wurden ebenfalls diverse Investitionen bei der HES getätigt. Dazu zählte insbesondere der Ausbau der Kapazitäten im Produktionsbereich am weiteren Produktionsstandort in Ostrau. 2.3.2.3 Liquidität Die Liquidität im Konzern zum 31.12.2023 weist einen Stand von € 4,5 Mio. aus. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Es stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung, um auch ein deutlich höheres Umlaufvermögen zu finanzieren. 2.3.3 Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt für den Konzernabschluss im Geschäftsjahr 2023 eine solide Struktur der Konzern- und Unternehmensfinanzierung. Das Eigenkapital konnte deutlich gesteigert werden von € 12,4 Mio. auf € 16,5 Mio. Unter Berücksichtigung von eigenkapitalähnlichen Posten ergibt sich ein Wert von € 30,4 Mio. Die so ermittelte Eigenkapitalquote beläuft sich auf 32,0%. 2.3.4 Personal Im Jahresdurchschnitt hat der Konzern 339 Mitarbeiter beschäftigt. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung des PROMUS Konzerns findet im Wesentlichen über die Kenngrößen Absatz, Umsatz und Deckungsbeitrag 1 sowie EBITDA statt. Basis dafür ist ein ausgeklügeltes KPI basiertes Berichtswesen, das mehrdimensionale Betrachtungen aller Bereiche, Warengruppen und Einzelartikel ermöglicht. Dieses Berichtswesen wird permanent weiterentwickelt. Der Konzernumsatz betrug dabei im Geschäftsjahr € 136,0 Mio., was einer Steigerung von +7,0% gegenüber dem Vorjahr in Höhe von € 127,1 Mio. entspricht. Das EBITDA des Konzerns betrug € 15,6 Mio. Das EBITDA konnte damit um +13,4% gegenüber dem Vorjahr von € 13,8 Mio. gesteigert werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Das deutsche BIP wird laut Prognosen der OECD in 2024 voraussichtlich nur um 0,3% wachsen. Deutschland befindet sich damit weiterhin in einer Stagnationsphase und belegt damit im Vergleich zu den 20 größten Industrie- und Schwellenländern den vorletzten Platz. Die Inflationsentwicklung in Deutschland wird sich hingegen in 2024 deutlich entspannen. Laut OECD- Prognose wird diese auf 2,6% fallen. Damit bewegt sich Deutschland wiederum deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Ländern i. H. v. 6,6%. 4 Trotz dieser positiven Entwicklung ist die Stimmung in der deutschen Wirtschaft schlecht. Grund dafür sind diverse externe wirtschaftliche Faktoren, wie bspw. eine generell schwächere Weltkonjunkturlage, weiterhin hohe Energiekosten, aber auch gravierende innenpolitische Probleme und daraus resultierende Unsicherheit. Mit der Positionierung im Preiseinstiegssegment und "Grundbedürfnisse der Menschen" sieht sich der Konzern in diesem Marktumfeld jedoch gut und krisenresistent aufgestellt. Die Mission der PROMUS "Champagner für Alle" wird in Anbetracht eines inflationären Umfelds auch gesamtgesellschaftlich weiter an Bedeutung hinzugewinnen. Die PROMUS Gruppe soll auch zukünftig weiter wachsen. Das Geschäftsmodell ist besonders stark von Mitarbeitern in den Tochtergesellschaften und deren Art und Weise der Leistungsentfaltung abhängig. Deshalb ist Wachstum für die Unternehmensgruppe gleichbedeutend mit einem weiteren Ausbau des Personalstamms, insbesondere in den Bereichen Vertrieb, Einkauf und Produktmanagement sowie natürlich der Produktion. Es gilt aber immer der Grundsatz, alles was sich automatisieren lässt, dazu ist der Mensch zu schade. Deshalb haben Investitionen in Automatisierung immer Vorrang vor Personalaufbau, weil dies gleichbedeutend mit menschenwürdigen Arbeitsplätzen ist. Ein weiterer Schwerpunkt liegt daher darin, die Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv zu schulen, die Digitalisierung voranzutreiben und in den Ausbau und Wettbewerbsfähigkeit der Produktionen zu investieren. Es ist naheliegend, dass ständig Optionen im M&A-Bereich geprüft werden. Bei Vorliegen interessanter Targets wird auch in 2024 in weitere Beteiligungen investiert werden. Im Jahr 2023 hat TSI wichtige Grundlagen für weiteres Wachstum im Jahr 2024 gelegt. Das Vertrauen des Kunden in die TSI in der Handelsmarkenkompetenz steigt von Jahr zu Jahr kontinuierlich an. Mit Blick auf 2024 konnten bereits große Ausschreibungsvolumina gewonnen werden, die eine positive Wachstumsprognose in 2024 erwarten lassen. Das geplante Wachstum fußt jedoch nicht allein auf dem Geschäft mit Handelsmarken. Auch das TSI Markengeschäft wird aufgrund der Inflation und den immer wieder auftretenden Lieferkettenstörungen relativ zum Handelsmarkengeschäft immer bedeutender. Das Handelsmarkengeschäft ist traditionell durch lange Vorbereitungszeiträume und der Zusammenarbeit mit vielen externen Stakeholdern gekennzeichnet. Es ist weiterhin zu erwarten, dass es auch durch den nie nachlassenden Preisdruck im Handel verstärkt zu Regallücken im Handelsmarkenbereich kommen wird, die nicht kurzfristig durch einen Wechsel auf einen alternativen Handelsmarkenlieferanten geschlossen werden können. Hier kann TSI durch schnelle Prozesse und kurzfristige Warenverfügbarkeit durch die TSI-Markenartikel im Preiseinstieg erhebliche Marktanteile gewinnen. Aus diesem Grund wurde 2023 auch massiv in den Markenvertriebsausbau investiert. Zum jetzigen Zeitpunkt erwartet die Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr steigende Umsatzerlöse. Die Margen stehen dabei weiter im Fokus, dennoch wird mit einem verbesserten Ergebnis gerechnet. Außergewöhnliche Vorgänge sind in die Planung nicht eingeflossen. Das Planergebnis ist geprägt von einem starken Wachstum in allen Bereichen. Dieses Geschäft ist klassischerweise mit geringeren Margen ausgestattet und hat dementsprechende Auswirkungen auf die Ertragslage des Unternehmens. Insgesamt geht die Geschäftsführung der TSI auch für das Jahr 2024 von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Für das Planjahr 2024 rechnet HMB mit einer stabilen Umsatz- und Ertragslage. Dabei wird weiterhin nicht mit der Lohnabfüllung für Handelsmarken des Lebensmitteleinzelhandels gerechnet. So wird auch in Zukunft auf die eingefahrene Nischenausrichtung und die damit einhergehende Diversifizierung geachtet. Zudem scheinen sich v.a. die Vertriebsbemühungen rund um unsere Premiummarken zu belohnen, zeigt sich dieser Bereich doch etwas krisenresistenter. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Rückgang im Handelsmarkengeschäft und Mittelpreissegment vorwiegend durch die Gewinnung von wertigen Neukunden kompensiert werden kann. Da sich die Preise sprungfix entwickeln und inflationäre Effekte zu einer temporären Ergebnisdämpfung führen, rechnen wir für 2024 mit einem leicht sinkenden Geschäftsergebnis. Die Preise des Wettbewerbs können allerdings noch Einfluss darauf nehmen, wie sich dies tatsächlich entwickelt. Aufgrund des soliden Geschäftsmodells, guter Zukunftschancen in wertigen Absatznischen und der beherrschbaren Risiken sieht sich die Gesellschaft für die Zukunft gut aufgestellt. Es wird erwartet, dass sich das EBITDA im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 nicht wesentlich verändert. Das Geschäftsmodell der HES ist darauf ausgelegt, mit kleinen Margen aber großen Losgrößen Geschäft zu generieren. Dafür wurde in der Vergangenheit viel investiert und so soll auch in Zukunft weiter in Maschinen und Anlagen als auch in die Gesamtstruktur investiert werden. Auch der Personalbereich, die sog. Problemlösungskompetenz, soll weiter gewinnbringend ausgebaut werden. Verschiedene Stellen sollen weitere Unterstützung erfahren, damit wir weiterhin nachhaltig gut entwickeln, sourcen und produzieren können. HES konnte sich in den letzten Jahren als wichtiger Player im Private Label Segment etablieren. Die positive Wachstumsprognose fußt jedoch nicht allein auf dem Geschäft mit Handelsmarken. Auch für die bekannten Eigenmarken, die durch die HES produziert werden, wird in 2024 eine weitere positive Entwicklung erwartet. Gleichzeitig erwarten wir auch im Bereich der Lohnkunden ein deutliches Umsatzwachstum. Auch hier wird weiterhin mit einer performanten, hoch qualitativen Arbeit überzeugt. Der Zuspruch dieses Kundensegments ist unüberhörbar. Sehr großes Potenzial sieht HES weiterhin im Ausbau der Supply Chain. Direktimporte aus verschiedenen Ursprüngen in Kombination mit dem Ausbau unserer Broker-Partnerschaften sollen uns sowohl in der Zuverlässigkeit als auch im Preis unterstützen. Dafür gilt es, nachhaltige Beziehungen aufzubauen, Geschäftsreisen durchzuführen und sich mit Wissen aufzuladen. Die Internationalisierung spielt dabei bei der HES eine große Rolle. Zum jetzigen Zeitpunkt erwartet die Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr steigende Umsatzerlöse. Die Margen stehen dabei weiter im Fokus, dennoch wird mit einem noch einmal verbesserten Ergebnis gerechnet. Insgesamt wird eine weitere Steigerung des Konzernumsatzes und damit auch des Rohertrages bei gleichbleibender Rohertragsquote erwartet. Daneben ist mit einer Steigerung des EBITDA geplant. Durch den geplanten Ausbau des Mitarbeiterbestandes werden sich auch die Personalaufwendungen erhöhen und durch den Abschluss der Investitionen auch die Abschreibungen und durch den Ausbau des Geschäftes die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Insgesamt ist für den Konzern ein positives Jahresergebnis vor Anteilen Dritter über dem des laufenden Geschäftsjahres geplant und damit wird sich auch der Konzern Bilanzgewinn weiter erhöhen. 3.2 Risikobericht 3.2.1 Risikomanagementsystem Das Risikomanagement der PROMUS Gesellschaft findet über das ausführliche monatliche Berichtswesen statt (sog. High-Level-Controls). Hier stehen im Wesentlichen Beschaffungsrisiken, Preisrisiken, Forderungsausfallrisiken und Liquiditätsrisiken im Vordergrund, denen frühzeitig begegnet werden kann. Durch meist präventive Maßnahmen werden die Geschäftsrisiken minimiert bzw. schon vor ihrer Entstehung Maßnahmen zur Vermeidung ergriffen. Beschaffungsrisiken, Preisrisiken, Forderungsausfallrisiken und Liquiditätsrisiken sind in den Einzelgesellschaften adressiert und werden dort permanent von den verantwortlichen Personen observiert. So wird sichergestellt, dass durch meist präventive Maßnahmen die vorgenannten Geschäftsrisiken minimiert bzw. schon bevor sie entstehen, Gegenmaßnahmen zur Vermeidung ergriffen werden. Die Finanzinstrumente der PROMUS Gruppe sind im Wesentlichen Eigenkapital, Factoring, Forderungen, Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Leasing. Das Forderungsausfallrisiko in den Tochtergesellschaften ist sehr gering, da zum einen ein kleiner Teil der Forderungen aus Lieferungen- und Leistungen über Factoring und der verbleibende Teil größtenteils über die Kreditversicherung abgesichert ist. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen grundsätzlich unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren sich die Tochtergesellschaften wesentlich über Lieferantenkredite und über Kreditlinien bei Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist es, den Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Beim Management der eigenen Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Liquiditätsrisiken werden durch die Erstellung und laufende Anpassung eines Liquiditätsplanes sowie ausreichende Kreditlinien entgegengewirkt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden sofort entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates und striktes Debitorenmanagement. Zudem besteht bei den wesentlichen Unternehmen eine Warenkreditversicherung bzw. Factoring. Die Unternehmen informieren sich routinemäßig vor dem Eingehen von neuen Geschäftsbeziehungen über die Bonität der Kunden. 3.2.2 Risiken Die wesentlichen Risiken der Gruppe ergeben sich aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der damit korrespondierenden Nachfrageentwicklung. Nach vorn blickend überwiegen aber sicherlich die Chancen, die sich aus der stetigen Verbesserung und Erweiterung des Leistungsbildes ergeben. Es ist davon auszugehen, dass sich insb. in Deutschland die Wirtschaftslage aufgrund gestiegener Zinsen und Energiepreise, des Fachkräftemangels und einer generell schwachen Weltkonjunktur auch in 2024 weiter eintrüben wird. Insgesamt sieht sich die PROMUS-Gruppe als wichtiger Player in der krisensichereren Lebensmittelbranche jedoch geringeren Risiken ausgesetzt. Die Unternehmen der PROMUS- Gruppe haben sich bereits in 2022 frühzeitig auf die geänderten Marktbedingungen eingestellt und konnten trotz widriger Umstände ihr Geschäft weiter ausbauen. Aufgrund des hohen Digitalisierungsgrads in sämtlichen Gesellschaften konnten bereits frühzeitig effiziente Kontrollsysteme installiert werden, um Preissteigerungsrisiken entgegenzuwirken. Im Fall von Preissteigerungen in der Beschaffung von Ware und Verpackungsmaterialien konnte somit frühzeitig in die Verhandlungen mit Kunden und Lieferanten eingestiegen werden. Generell werden auf der Beschaffungsseite langfristige Liefervereinbarungen, auf der Kundenseite weitgehend kurzfristige Lieferverpflichtungen eingehalten. Durch eine entsprechende Vorratsbeschaffung, einer langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Lieferanten, eigenem Fuhrpark und weiteren Ausbau des Speditionsnetzwerks konnten die Unternehmen der Gruppe sich auch gegenüber Beschaffungsrisiken in der Lieferkette erfolgreich absichern. Qualifiziertes Fachpersonal sowie hoffnungsvolle Nachwuchskräfte zu finden und zu binden, stellt neben dem operativen Geschäft immer eine große Herausforderung dar. Dies wird durch die Krise leichter werden. Zwar konkurriert die PROMUS-Gruppe mit anderen Unternehmen um hoch qualifizierte und leistungsstarke Fach- und Führungskräfte, aber durch die verschiedenen Geschäftsmodelle, attraktive Entwicklungsmöglichkeiten, Laufbahnoptionen und interessante Standorte erhöht sich die Attraktivität auch für jedes Konzernunternehmen unter dem Dach der Holding. Gegessen wird immer! Die Sehnsucht nach einem sicheren Einkommen in unsicheren Zeiten, wird dafür sorgen, dass sich noch mehr Menschen nach einem Arbeitsplatz in der Lebensmittelbranche umschauen. Weitere Risiken und Chancen, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben könnten, sieht die Geschäftsführung nicht. 3.3 Chancenbericht Die Gruppe blickt nach einem erfolgreichen Jahr 2023 auch positiv auf das laufende Geschäftsjahr 2024. Es ist bekannt, dass die Bedingungen im europäischen LEH durch Konzentration und verschärften Wettbewerb sowie die weltweit angespannte Wirtschaftslage nicht einfacher werden. Dies betrifft aber alle Marktteilnehmer gleichermaßen. Für die TSI ergeben sich durch die aktuelle Marktentwicklung aussichtsreiche Wachstumschancen. Die TSI ist mit ihrer langjährigen Erfahrung als wichtiger Player im Preiseinstiegssegment vorbereitet, um den Kunden auch in einem inflationären Marktumfeld ein attraktives Geschäft anbieten zu können. Grade in Krisenzeiten steigt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und zugleich preiswerten Lebensmitteln beim Endverbraucher. Durch ihre langjährige Positionierung in diesem Segment kann TSI genau diesen Bedarf auch zukünftig decken und sieht hier die Chance sein attraktives Leistungsportfolio weiter auszubauen. Zudem ergeben sich neue Möglichkeiten dadurch, dass viele teurere Markenartikel für den Endverbraucher zunehmend unattraktiver werden. TSI bekommt dadurch die Chance, sich über sieben verschiedene Warengruppen hinweg als alternativer, zuverlässiger Markenpartner anzubieten. Auch der Trend im LEH das Eigenmarkenportfolio weiter auszubauen, ist ungebrochen. Durch ihre langjährige Erfahrung in diesem Bereich kann sich TSI als starker Partner präsentieren. Durch den weiteren Ausbau des Produzentennetzwerkes erhält TSI die nötige Flexibilität, um auf Änderungen der Anforderungen am Markt schnell und zielgerichtet reagieren zu können. Insbesondere durch den bereits in 2022 erfolgten Ausbau der Produktionskapazitäten bei der HES wird TSI seine Wettbewerbsposition im Bereich Kräuter & Gewürze weiter stärken können. Auch das Geschäft im skandinavischen Raum wird in 2024 weiter an Fahrt aufnehmen. Damit ist ein weiterer wichtiger Grundstein für die Internationalisierung des Geschäfts gelegt. Die Chancen für den HMB liegen neben dem Individualgeschäft im Ausbau der eigenen Marken. Hier konzentrieren sich der HMB im Gastrobereich auf die junge Lifestyle-Marke Waterkant und im Einzelhandel auf die isotonischen Erfrischungsgetränke der Marke High Speed. Hinsichtlich der nationalen Ausrichtung von Viva con Agua hat die erfolgreich gestartete Partnerschaft mit der Fürstlich Bissinger Auerquelle gezeigt, dass der eingeschlagene Weg mit der regionalen Herstellung durch weitere Brunnenbetriebe aufgrund steigender Logistikkosten richtig ist. Weitere Partnerschaften dürften diesem Vorbild folgen und damit ganz nebenbei auch zu einer besseren Klimabilanz beitragen. Neben der Belebung des Neugeschäftes dürften verschiedene Lohnabfüllungsprojekte, der prosperierende Absatz in Skandinavien wie auch die wachsende Versorgung von Krankenhäusern zu einer hohen Kapazitätsauslastung führen. Gerade in Bezug auf den in sich geschlossenen Gesundheitssektor verspricht dabei auch die Etablierung eines Closed Loop Modells Fortschritt, bei dem die in Umlauf gebrachten PET-Flaschen konzentriert gesammelt, verwertet und der Preform-Herstellung wieder zur Verfügung gestellt werden. Die HES geht ebenfalls von einer positiven Geschäftsentwicklung in 2024 aus. Gerade im Geschäftsumfeld der Gesellschaft ist deutlich zu merken, dass viele Marktteilnehmer entweder nicht die Kapazitäten oder gar das Interesse für den Harddiscount besitzen. Durch die angestoßene Erweiterung der Produktionsmöglichkeiten an einem zweiten Standort, werden sich weitere vielversprechende Chancen ergeben. Der Markt fragt diesbezüglich regelmäßig nach. Aus der Erfahrung der Vergangenheit leitet das Unternehmen für sich ab, dass es auch in Zukunft im Wettbewerb bestehen wird. Die Kostenführerschaft, an der gearbeitet wird, wird HES stets in die Situation bringen, attraktiv anbieten zu können. So schafft es HES stets im Preis/Leistungsverhältnis am besten abzuschneiden. Durch weitere Investitionen, weitere Innovationen als auch den Ausbau der Partner auf der Beschaffungsseite hat HES diverse Skalierungseffekte, die noch gehoben werden können. Die nötige Flexibilität der Gesellschaft wurde mehrfach unter Beweis gestellt. Auch, dass neue Geschäftsbereiche wie der Lohnpack Sektor aufgebaut und weiterentwickelt werden können. Die Qualitäten der HES wurden in den letzten Jahren mehrfach von Dritten ausgezeichnet, sodass sich HES weiter als zuverlässiger Partner am Markt etabliert. Dank an alle, die mit uns zusammenarbeiten. Zunächst danken wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr engagiert. Unsere Kunden wissen das zu schätzen und machen deshalb mit uns gern gute Geschäfte. Für dieses immer stärker entgegengebrachte Vertrauen danken wir und sehen uns in unserer Strategie bestätigt. Unsere Produktionspartner haben viel geleistet und zu Stabilität und Zuverlässigkeit beigetragen. So entsteht das, was den PROMUS Konzern ausmacht: Alle profitieren. Vielen Dank!
Berlin, im Juni 2024 gez. Kay Gerlach, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PROMUS Holding GmbH: Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der PROMUS Holding GmbH, Berlin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der PROMUS Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, den 28. Juni 2024 Petra Lorey, Wirtschaftsprüferin Billigung Der vorliegende Konzernabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 14. Juli 2024 gebilligt. |
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