MECADAT Besitz GmbH
Selbe AdresseVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karl Rohrmüller seit 6.12.2013 | Vorstandsmitglied |
Ralph Schmitt seit 6.12.2013 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MECADAT AGLangenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019MECADAT AG, LangenbachInhalt 1. Die MECADAT AG 2. Die Zielgruppe - Unsere Kunden 3. Die aktuelle Marktsituation * 4. Erweiterung des Angebots für die Kunden 5. DACH-weites Netzwerk 6. Wirtschaftsbericht der MECADAT AG a. Geschäftsverlauf b. Ertragslage c. Vermögenslage d. Finanzlage 7. Chancen- und Risikobericht 8. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess 9. Forschung und Entwicklung 10. Prognosebericht 11. Bericht des Aufsichtsrates 1. Die MECADAT AG Seit über 30 Jahren liefert die MECADAT AG CAD/CAM/CAE Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau. Mit innovativen Systemen wird der komplette Workflow im Werkzeug- und Formenbau abgebildet - von der Machbarkeitsanalyse, der Kalkulation über die Konstruktion, Simulation, Fertigung und Dokumentation. Alle Abteilungen im Werkzeug- und Formenbau werden durch die Lösungen der MECADAT AG bei Ihren täglichen Aufgaben unterstützt. Die Software VISI kommt dabei zentral zum Einsatz, da diese speziell für den Werkzeug- und Formenbau entwickelt wurde. Das Produkt VISI ist die marktführende Software für die Konstruktion und NC-Programmierung im Werkzeug- und Formenbau. Durchdachte Anwendungen für die Konstruktion und Entwicklung ermöglichen dem Werkzeug- und Formenbauer eine unübertroffene Produktivität. Ein optimiertes Zusammenspiel aller Prozesse, ohne Schnittstellen, bietet der Branche perspektivisch die Chance in puncto Bauzeitverkürzung, Qualitätsverbesserung und Kosteneinsparung um mehr als 20 Prozent effizienter zu werden. Die Prozesse im Werkzeug- und Formenbau sind unsere Kernkompetenz. Mit über 30 Jahren Erfahrung und 25 hochqualifizierten Mitarbeitern sind wir bekannt für unser Knowhow und einen exzellenten Support mit kürzesten Reaktionszeiten. Die Ausbildung der Anwender findet in unseren Schulungszentren an den Standorten Paderborn und Langenbach statt. Die modern ausgestatten Schulungsräume bieten die ideale Lernumgebung. Das Schulungsprogramm wird durch Seminare zu den Softwareupdates ergänzt und bietet den Kunden die Möglichkeit immer auf dem neuesten Stand zu sein. Der Vertrieb der VISI Software erstreckt sich auf den gesamten deutschsprachigen Bereich Europas (DACH). Um das ganze Gebiet effektiv abdecken zu können, wird neben dem Direktvertrieb auch mit Vertriebspartnern gearbeitet. Die Gesellschaft generiert mit ca. 76 % den wesentlichen Teil ihrer Umsatzerlöse im Servicebereich. Mit Wartungsverträgen für Software werden 67 % der Umsatzerlöse erzielt. Weitere 9 % entfallen auf den Bereich Customizing und Training. Der Verkauf von Software macht 29 % der gesamten Umsatzerlöse aus. 2. Die Zielgruppe - Unsere Kunden Die Zielgruppe der MECADAT AG, der Werkzeug- und Formenbau in DACH, ist überwiegend mittelständisch geprägt: Rund 65 % aller Werkzeugbaubetriebe beschäftigen weniger als 50 Mitarbeiter. Der Fokus liegt dabei auf der Herstellung von Spritzgießwerkzeugen sowie auf Werkzeugen zur Blechumformung. In Europa liegt Deutschland auf Platz 1 der Produzenten für Serienwerkzeuge. Deutsche Werkzeugbaubetriebe zeichnen sich durch Werkzeuge mit hoher Komplexität aus. Zudem kann eine hohe Qualität im Leistungserstellungsprozess identifiziert werden. Dieser zeichnet sich vor allem durch anforderungsgerechte Entwicklung und Konstruktion, systematische Fremdvergabe in der mechanischen Fertigung sowie hohe Kompetenzen in Montage und Werkzeugqualifizierung aus. Die interne Wertschöpfung ist dabei insbesondere durch eine hohe Prozessbeherrschung und hohe Auslastungen aufgrund einer zunehmenden Automatisierung in der mechanischen Fertigung charakterisiert. 3. Die aktuelle Marktsituation * Während der Qualitätsvorsprung das bisherige Differenzierungsmerkmal für Werkzeugbaubetriebe am Hochlohnstandort Deutschland darstellte und einen höheren Preis gegenüber der internationalen Konkurrenz rechtfertigte, wird die entstehende Konkurrenz durch steigende Produktqualitäten auf dem internationalen Markt stetig höher. Hinzu kommt, dass sich die deutsche Branche Werkzeugbau aktuell in einer herausfordernden wirtschaftlichen Gesamtsituation befindet. Durch die abflachende deutsche Gesamtwirtschaft ist auch im deutschen Werkzeugbau eine grundsätzliche Stagnation zu erkennen. So liegt bspw. die durchschnittliche Umsatzrendite der Branche im Jahr 2019 47 % unter dem Wert von 2016. Dadurch ist es nicht verwunderlich, dass die Anzahl der Unternehmen der Branche, die ihre Geschäftslage als wirtschaftlich sehr gut bewerten, bei lediglich 4 % liegt. Dieser Wert ist 41 Prozentpunkte geringer als noch 2016. Darüber hinaus erwarten laut dem "Konjunkturbarometer" der Zeitschrift "Werkzeug- und Formenbau" 93 % der deutschen Werkzeugbaubetriebe in den nächsten 12 Monaten kein Wachstum (Stand 02/2020). Entscheidungen zu treffen, gestaltet sich in der aktuellen Marktlage, insbesondere mit Hinblick auf den Kapitaleinsatz, schwieriger als noch Anfang 2019. Daher ist es nicht verwunderlich, dass 68 % der deutschen Werkzeugbaubetriebe in den nächsten 12 Monaten keine größeren Investitionen planen. 4. Erweiterung des Angebots für die Kunden In den letzten 2 Jahren wurde die Produktpalette kontinuierlich erweitert und durch die folgenden Lösungen ergänzt: 1. Für das Messen auf Werkzeugmaschinen und Koordinatenmessmaschinen wurde eine Lösung unseres Partners Men At Work in das Produktportfolio aufgenommen. Diese Lösung ergänzt die VISI CAD/CAM Software um das Messen und dient zur weiteren Automatisierung der Fertigungsprozesse. Inzwischen kommt diese Lösung bei vielen Kunden zum Einsatz. * Quelle: Tooling in Germany; RWTH Aachen, Fraunhofer IPT 2. Ein weiteres Produkt, das im Laufe der letzten Monate das Angebot für unsere Kunden im Bereich der Blechumformung erweitert, ist Stampack Xpress - eine Lösung zur Simulation von Blechumformprozessen. Durch den Einsatz einer Simulationssoftware werden Probleme im Umformprozess bereits in der Konstruktionsphase erkannt. Dadurch reduziert sich die Anzahl der Korrekturzyklen am Werkzeug, Fertigungszeit und -kosten gestalten sich effizienter. Bei bisherigen Präsentationen in Seminaren oder Kundenvorführungen haben wir eine gute Resonanz von bestehenden und neuen Kunden bekommen. 3. NCSIMUL ist ein von der Firma SPRING Technologies (HEXAGON) entwickeltes Softwareprogramm, mit dem die CNC-Bearbeitung in einem dreistufigen Prozess simuliert, überprüft und optimiert wird. Diese Software soll das Produktportfolio ebenfalls erweitern. Aktuell befinden wir uns hier in der Vorbereitungsphase, in der Techniker und Vertriebs-Mitarbeiter ausgebildet werden. Durch den Einsatz von NCSIMUL können unsere Kunden prozesssichere NC-Programme bereitstellen, Maschinen und Werkzeuge sind vor Kollisionen geschützt. Durch die Programmoptimierung werden darüber hinaus die Bearbeitungszeiten reduziert. 5. DACH-weites Netzwerk Die Anwendungen im Formen- und Werkzeugbau sind sehr umfangreich. Schnittstellen zwischen verschiedenen Bereichen bedeuten im Allgemeinen auch mehrere Anbieter. Um für die Kunden durchgängige Lösungen bieten zu können, pflegen wir enge Beziehungen zu anderen Lieferanten der Branche. So werden beispielsweise Bauteilkataloge mit den Herstellern auf Basis von deren Daten abgeglichen oder Postprozessoren zur Ansteuerung von Werkzeugmaschinen mit den Maschinenherstellern zusammen optimiert. Bei Seminaren und anderen Veranstaltungen können den Teilnehmern, zusammen mit anderen Lieferanten des Werkzeug- und Formenbaus, bereichsübergreifende Lösungen präsentiert werden. So werden Lösungen für den Werkzeug-Formenbau enger verzahnt, wovon alle profitieren. 6. Wirtschaftsbericht der MECADAT AG a.Geschäftsverlauf Insgesamt wurde im ambitionierten, wirtschaftlich herausfordernden Jahr 2019 ein gutes Ergebnis erzielt. Die Entwicklung im Jahresverlauf zeigte sich ungeachtet der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bis zum Ende des 3. Quartals als stabil. Im Laufe des 4. Quartals zeigt sich erstmals eine Schwäche. Die zu diesem Zeitpunkt primär auf die Schwäche in der Automobilindustrie zurückzuführen war. Die ersten 3 Quartale 2019 zeigten ein positives Wachstum im Vergleich zum Vorjahr und das 4. Quartal ein negatives Wachstum. Im Gesamtergebnis der Umsatzerlöse war ein Minus von 2 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Das Betriebsergebnis lag auf gleichem Niveau. b.Ertragslage Die Umsatzerlöse der MECADAT AG haben 2019 diejenigen von 2018 nicht übertreffen können und liegen um 2,1 % unter dem Wert des Vorjahres bei 12.502 T€. Der Umsatz durch die Wartungsverträge konnte auch im Jahr 2019 weiter gesteigert werden. Die Umsatzerlöse aus dem Bereich Software sind im Direktvertrieb auf Vorjahresniveau, im indirekten Vertrieb jedoch deutlich rückläufig gewesen. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Das Betriebsergebnis lag um 348 T€ unter dem des Vorjahres. Die Abschreibungen sind 42 T€ höher im Vergleich zum Vorjahr. Die Ausgaben für Personal lagen im Vergleich zum Vorjahr nahezu auf gleichem Niveau. Trotz der genannten Situation konnte das Jahresergebnis um 3,9 % verbessert werden. c.Vermögenslage Die Bilanzsumme der MECADAT AG hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 % erhöht und liegt bei 12.217 T€. Die liquiden Mittel in Höhe von 4,6 Mio. € reduzierten sich um 1,5 Mio. €. Hintergrund sind Vermögensumschichtungen in festverzinsliche Wertpapiere und Aktien. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 67,6 %. d. Finanzlage Der Cashflow aus dem operativen Geschäft betrug 490 T€. Das Eigenkapital in Höhe von 8,26 Mio. € deckt zu 67,6 % die Bilanzsumme ab. 7. Chancen- und Risikobericht Durch weitere Kooperationen und eine engere Zusammenarbeit mit unserem Hauptlieferanten bei Messen, Seminaren und vertrieblichen Aktionen sowie ein erweitertes Produktportfolio sehen wir neue Möglichkeiten und eine erweiterte Zielgruppe. Auf der anderen Seite wächst dadurch auch die Abhängigkeit von unserem Hauptlieferanten. Zur Minimierung von Ausfallrisiken, wird von jedem Neukunden eine Bonitätsauskunft eingeholt. Im Falle einer nicht optimalen Auskunft werden dem Kunden Zahlungsbedingungen mit einer Teil- oder Komplettzahlung angeboten. Im Rahmen der Softwarewartungsverträge erhalten Kunden 2x jährlich eine neue Version der Software. Um eine fehlerhafte Software Version frühzeitig zu erkennen und deren Auswirkungen zu verhindern wurde vereinbart, dass einige unserer Techniker bereits im Vorfeld der Beta Version in die Produkttests involviert sind. Des Weiteren wird nach Freigabe der Softwareversion durch den Hersteller die Software schrittweise an Kunden ausgeliefert, dadurch kann frühzeitig erkannt werden, wenn Fehler beim Kunden auftauchen, die bei den Tests nicht erkannt werden konnten. Um die Risiken eines Ausfalls der IT zu minimieren, sind mehrere Lösungen bei MECADAT im Einsatz. So ist die Vernetzung der Standorte und Homeoffices durch VPN Verbindungen realisiert. Gegen Viren, Trojaner, etc. werden entsprechende Scanner auf allen Rechnern verwendet, die zentral gesteuert werden. Die Internetleitungen sind in den beiden Standorten jeweils mit einer Fallback-Leitung versehen. Es werden täglich alle Datenbanken und Dateien auf den Servern gesichert. Diese Sicherung wird in einem externen Datencenter gespeichert. 8. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess Das Kontroll- und Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Geschäfts-, Planungs-, Rechnungslegungs- und Kontrollprozesse. Das Kontroll- und Risikomanagement basiert auf der Risikoerkennung, -bewertung und -steuerung. Wesentliche Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems Es gibt bei der MECADAT AG eine klare Unternehmensstruktur. Die Zuständigkeiten sind in der Geschäftsordnung festgelegt. Bereichsübergreifende Schlüsselfunktionen werden von der Geschäftsführung gesteuert. Die Funktionen der im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess wesentlich beteiligten Bereiche Finanz- und Rechnungswesen sind klar getrennt. Die Verantwortungsbereiche sind eindeutig und stringent zugeordnet. Die Lohn-, Finanz- und Anlagenbuchhaltung wird extern durch eine Steuerkanzlei ausgeführt. Die im Bereich der Rechnungslegung eingesetzten EDV-Systeme sind durch entsprechende Sicherheitseinrichtungen gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird, soweit möglich, Standardsoftware eingesetzt. Eine entsprechende Verfahrensdokumentation ist erstellt und wird laufend aktualisiert. Erhaltene oder weitergegebene Buchhaltungsdaten werden laufend auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft. Durch die im Unternehmen und in der Steuerkanzlei eingesetzte Software finden programmierte Plausibilitätsprüfungen statt. Bei allen rechnungslegungsrelevanten Prozessen wird durchgängig das Vier-Augen-Prinzip angewendet. Rechnungslegungsrelevante Prozesse werden regelmäßig durch die Geschäftsführung überprüft und mit der Steuerkanzlei abgestimmt. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess stellt sicher, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell stets richtig erfasst, aufbereitet und gewürdigt sowie in die Rechnungslegung übernommen werden. 9. Forschung und Entwicklung Hauptsächlich werden Postprozessoren entwickelt. Diese werden mit jeder Softwarelizenz verkauft, die CAM Module enthält. Der Postprozessor erzeugt das Ausgabeformat der NC-Programme für die Werkzeugmaschine. Weitere Entwicklungen sind meist kundenspezifisch und betreffen die Automatisierung von Prozessen im Hause des Kunden oder die Anbindung des Kunden an seine Lieferanten. Forschung wird im Hause MECADAT nicht durchgeführt. 10.Prognosebericht Die Umsatzerlöse aus Wartungsverträgen sind stabil. Erlöse aus aktuell gekündigten Verträgen werden durch solche aus neuen Verträgen kompensiert. Es zeichnet sich ab, dass durch die neu eingeführten Software Produkte im 2. Halbjahr 2020 zusätzliche Umsatzerlöse in Höhe von 200 T€ zu erwarten sind. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation, mit der Schwäche der Automobilindustrie in Kombination mit der Corona Krise, gehen wir davon aus, dass unsere Kunden eher zurückhaltend beim Thema Investitionen sind. Da unsere Umsatzerlöse hauptsächlich im Bereich Softwareverkauf und Dienstleistungen rückläufig sind, erwarten wir für das Jahr 2020, dass die Umsatzerlöse auf niedrigerem Niveau als die des Jahres 2019 liegen werden. Jedoch erwarten wir auch für 2020 ein positives Ergebnis. 11.Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat der MECADAT AG hat sich im Geschäftsjahr 2019 ausführlich mit der Lage und Entwicklung des Unternehmens befasst. Während des Geschäftsjahres hat das Gremium den Vorstand eng begleitet und in wichtigen Fragen beraten sowie die ihm obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Über die aktuellen Entwicklungen und die Entwicklung der Ertragslage wurde der Aufsichtsrat regelmäßig informiert. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eng eingebunden. Auf Basis der Vorstandsberichte hat der Aufsichtsrat den Vorstand begleitet und über zustimmungspflichtige Vorhaben entschieden. Auf der Grundlage der Informationen durch den Vorstand und eigener Prüfungen konnte der Aufsichtsrat seiner Überwachungs- und Beratungsfunktion jederzeit nachkommen. Im Geschäftsjahr 2019 fanden insgesamt 2 Aufsichtsratssitzungen statt, in denen der Vorstand den Aufsichtsrat über die wirtschaftliche Lage und die Geschäftsentwicklung informierte. In allen Sitzungen war der Aufsichtsrat vollständig vertreten. In den Sitzungen wurden vor allem diese Punkte erläutert:
Die Hauptversammlung hat am 19. September 2019 für die Prüfung des Jahresabschlusses 2019 sowie des dazugehörigen Lageberichts die BTR Beratung Treuhand Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bräuhausstr. 4 80331 München gewählt. Der Aufsichtsrat hat sich von der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überzeugt und diesen mit der Prüfung beauftragt.
Langenbach, den 30. Juni 2020 gezeichnet Ralph Schmitt, Vorstand Karl Rohrmüller, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bei den Angaben zu den einzelnen Bilanzpositionen jeweils erläutert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht MECADAT AG Firmensitz laut Registergericht Langenbach Registereintrag Handelsregister Registergericht München Register-Nr. HRB 208862 II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen erfolgten linear und zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Anschaffungsjahr aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, Zahlungsverzögerungen, Zinsverluste sowie sonstige Risiken durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigen Wert am Bilanzstichtag angesetzt, der sich aus dem Börsen- oder Marktpreis ergibt. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Umrechnung in Euro für auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurde mit dem Kurs zum Anschaffungszeitpunkt vorgenommen. Zum Abschlussstichtag werden diese gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die periodengerechte Abgrenzung von anteiligen Aufwendungen, die auf den Zeitraum nach dem 31.12.2019 entfallen Der Ausweis des Eigenkapitals entspricht den Vorschriften des § 272 HGB i. V. m. § 268 Abs. 3 HGB. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der sich nach der Steuerbilanz ergebene Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Bei der Berechnung der latenten Steuern hat sich in der Summe eine aktive Steuerlatenz ergeben. Nach § 274 Abs. 1 HGB macht die Gesellschaft von dem Wahlrecht Gebrauch, die aktiven latenten Steuern nicht in der Bilanz anzusetzen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Aufgliederungen und die Fälligkeit sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmt Zeit danach darstellen. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. I II. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist auf dem nachfolgenden Blatt nachfolgend wiedergegeben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände FORDERUNGSSPIEGEL
Anlagenspiegel
3. Eigenkapital Das voll eingezahlte Grundkapital beträgt € 200.000,00 und ist eingeteilt in 4.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von € 50,00. Der Jahresabschluss wurde unter der Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. In dem Posten Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 5.303.169,80 einbezogen, der sich wie folgt ermittelt:
4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in ausreichendem Umfang. Die Rückstellungen betreffen überwiegend Urlaubsverpflichtungen (T€ 42), Tantiemen (T€ 100), zu erbringende Schulungsleistungen (T€ 8), Berufsgenossenschaft (T€ 6), Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 27) sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (T€ 6). 5. Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 54.203,99 (Vj T€ 45) enthalten. 6. Angaben zu Rechten auf Gewinnbezug Die Gesellschaft hat 200 Genussrechte an Mitarbeiter zu je € 50,00 ausgegeben. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Überlassungs-, Miet- und Leasingverträgen mit Gesellschafter und mit fremden Dritten belaufen sich auf jährlich € 712. 8. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden keine in der Bilanz oder im Anhang anzugebenden bzw. aus der Bilanz oder Anhang nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 107.670,16 (Vj T€ 105) enthalten. 2. Wesentliche Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Zuschreibung von Gegenständen des Umlaufvermögens (T€ 145), Erträge aus der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen (T€ 4) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens (T€ 20) und Kostenkorrekturen aus dem Vorjahr (T€ 20). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus der Einstellung in die Einzelwertberichtigung zu Forderungen (T€ 8), Kostenerstattungen für frühere Geschäftsjahre (T€ 3) und Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens (T€ 4). V. Sonstige Anhaben 1. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2019 wurden die Geschäfte durch die Vorstände Schmitt, Ralph, Diplom-Ingenieur Rohrmüller, Karl, Vertriebsleiter geführt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Pfeifer Franz, Elektrotechniker Prof. Dr. Jakob Stöckl, Geschäftsführer i.R. Schmitt Simon, Wirtschaftsingenieur. Aufsichtsratsvorsitzender im Geschäftsjahr 2019 war Herr Franz Pfeifer. 3. Anzahl der Mitarbeiter Der durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigten Angestellten betrug 26. 4. Besondere Vorgänge nach dem Abschluss des Geschäftsjahres Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2019 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 5. ErgebnisverwendungvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.738 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Langenbach, den 22. April 2020 gezeichnet Ralph Schmitt Karl Rohrmüller Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.07.2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MECADAT AGPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MECADAT AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MECADAT AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, den 30. Juni 2020 gezeichnet
BTR Beratung Treuhand Revision GmbH
Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer |
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