Teutoburger Weg eGbR
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pascal Kleinehanding seit 4.12.2023 | Prokura |
Stephan Quest seit 2.6.2022 | Prokura |
Josef Lahrkamp seit 2.6.2022 | Prokura |
Stephan Vick seit 9.3.2020 | Geschäftsführer |
Frank Michalke seit 19.2.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wolters GmbHGüterslohJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Wolters GmbH, Gütersloh, (Amtsgericht Gütersloh, HR B1444) zum 31.12.2023 ist nach den geltenden handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften (Handelsgesetzbuch, GmbH-Gesetz) aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenklasse einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Annahme der Unternehmensfortführung. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sowie die Form der Darstellung wurden grundsätzlich beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem Gliederungsschema gemäß § 266 HGB für Kapitalgesellschaften. Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB bewertet. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz a) Aktivseite Anlagevermögen Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen gemäß der amtlichen AfA-Tabelle. Grundlage der Bewertung des Sachanlagevermögens sind die Anschaffungs- und Herstellungskosten, von denen entsprechend ihrer Nutzungsdauer auf Grundlage der amtlichen AfA-Tabelle planmäßige lineare und degressive Abschreibungen, soweit steuerlich zulässig, vorgenommen wurden. Die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden gemäß § 6 (2) EstG in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst. Die Bewertung der im Finanzanlagevermögen enthaltenen Wertpapiere erfolgt gemäß § 253 HGB zu Anschaffungskosten, d. h. zum Kaufkurs. Liegt der Kurswert zum 31.12. des Berichtsjahres unterhalb des Kaufkurses, wird vom Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB Gebrauch gemacht und auf den niedrigeren Kurswert abgeschrieben. Unter den Finanzanlagen werden als Wertpapiere des Anlagevermögens Investmentanteile ausgewiesen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren wurden grundsätzlich zu nach der Durchschnittsmethode ermittelten Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwendbarkeit ergaben, wurden durch angemessene Abwertung berücksichtigt (Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert). Auf die bevorratete Handelsware wurde aufgrund erheblich sinkender Preise ein Abschlag in Höhe von 20 % vorgenommen. Der im Vorjahr aufgrund der Einführung einer neuen ERP-Software gebildete Sicherheitsabschlag in Höhe von TEUR 816 bzw. 3 % des damaligen Lagerbestandes wird ratierlich abgebaut und betrug zum 31.12.23 noch TEUR 544. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen sowie durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % der Nettoforderungen abgedeckt. Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit einem festgelegten Devisenkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unverändert zum Vorjahr mit dem Devisen-Kassa-Mittelkurs zum Abschlussstichtag. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, so dass zum Abschlussstichtag unverändert zum Vorjahr bestehende Kursverluste aufwandswirksam berücksichtigt werden, Kursgewinne aber nicht. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nominalbetrag bewertet. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten sind vorausgezahlte Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres abgegrenzt. b) Passivseite Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Es liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der Allianz vor. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung der Heubeck-Richttafel 2018 G. Der Berechnung liegt ein Rechnungszins von 1,83 % zugrunde. Es wurde keine Rentendynamik unterstellt. Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 1.064,00 (Vj.: 5.213,00). Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen In den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Erfüllungsbeträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf die Garantierückstellung in Höhe von TEUR 628, auf Urlaubsverpflichtungen (TEUR 136), Rückstellungen für Dienstjubiläen (TEUR 62), Rückstellungen für Altersteilzeit (TEUR 37), Rechtsstreitigkeiten (TEUR 30) und im Übrigen auf Kosten für Buchhaltung, IHK-Beitrag, Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, Jahresabschlussprüfung, Kosten für zukünftige Steuerprüfungen etc. in Höhe von insgesamt rd. TEUR 40. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB. Die Rückstellung für Garantieverpflichtungen wurde mit 0,5 % des garantiebehafteten Umsatzes der Jahre 2021 bis 2023 berechnet. Die Rückstellungen für Dienstjubiläen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,5 % berechnet worden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestanden am Bilanzstichtag nicht. Angaben zu Sicherheiten der Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem üblichen Eigentumsvorbehalt besichert. Im Übrigen sind die Verbindlichkeiten ungesichert. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar (§ 285 Nr. 1 HGB):
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 13.250 (Vj.: TEUR 9.749) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Restbetrag betrifft wie im Vorjahr die sonstigen Verbindlichkeiten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3.828 (Vj.: TEUR 4.924) enthalten. Hierbei handelt es sich jeweils um sonstige Verbindlichkeiten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 330 auf Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 28 auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. 3. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform aufgestellt. Von den Zinsaufwendungen resultieren TEUR 7 (Vj.: TEUR 8) aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen. Es entfallen TEUR 214 (Vj.: TEUR 89) auf verbundene Unternehmen. Im Personalaufwand ist ein Aufwand in Höhe von TEUR 73 (Vj.: TEUR 98) für Altersversorgung erfasst. Aufgliederung der Umsatzerlöse (ohne Erlösschmälerungen) 2023
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 74 (Vj.: TEUR 269) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von TEUR 158 (Vj.: TEUR 2). 4. Sonstige Angaben a) Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 84 Mitarbeiter beschäftigt, davon 8 Teilzeitbeschäftigte (Vj.: 8) sowie 3 Auszubildende (Vorjahr: 0). b) Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war Stephan Vick, Wirtschaftsingenieur, Gütersloh. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht ein Pachtvertrag mit der Wolters Verwaltungs GmbH & Co. KG, der sich jeweils um 2 Jahre verlängert, sofern dieser nicht rechtzeitig gekündigt wird. Bis zum Vertragsende 2024 beträgt die Summe der Verpflichtungen aus laufendem Pachtvertrag TEUR 573. Die Verpflichtung besteht gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Es bestehen Leasingverträge mit einem Gesamtvolumen von noch rd. TEUR 56. d) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, vom Jahresüberschuss einen Betrag von EUR 1.000.000,00 auszuschütten und den Restbetrag von EUR 359.976,98 den Gewinnrücklagen zuzuführen. e) Geschäfte mit nahestehenden Personen Mit nahestehenden Unternehmen sind Geschäfte nur zu marktüblichen Konditionen zustande gekommen.
Gütersloh, den 28. März 2024 Stephan Vick, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell des Unternehmens Die Wolters GmbH mit Sitz in Gütersloh ist tätig im Handel mit Verbindungselementen aller Art, vornehmlich aber Muttern. Die Beschaffung erfolgt im Wesentlichen über zwischengeschaltete Importgesellschaften aus Nicht-EU-Ländern. Es wird ebenfalls Ware aus Deutschland und der EU direkt bezogen. Die Kundenstruktur ist sehr vielfältig und deckt das gesamte B2B-Segment ab bis hin zu industriellen Abnehmern mit Just in Time-Konzepten. Wichtigste Kennzahlen in unserem Unternehmen sind die Umsatzrendite, der Umsatz sowie der Cashflow. Ferner sind die Kundenzufriedenheit und Reklamationen von großer Bedeutung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war 2023 wie auch im Vorjahr durch Krisen geprägt, wie den fortdauernden Krieg in der Ukraine, nach wie vor hohe Preissteigerungen und hohe Zinsen und damit verbunden eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 somit gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Dabei ging die Bruttowertschöpfung insbesondere im produzierenden Gewerbe um 2,0 % zurück (ohne Baugewerbe), und hier insbesondere in den energieintensiven Industriezweigen der Chemie- und Metallindustrie. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Nichtsdestotrotz verzeichnete das Baugewerbe 2023 ein leichtes Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft. Der größte preisbereinigte Zuwachs wurde im Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % erzielt. Dagegen wurde im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ein Minus von 1,0 % verzeichnet. Der private Konsum sank 2023 preisbereinigt um 0,8 %. Hier sanken die Ausgaben besonders für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben um 1,7 %. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2023 preisbereinigt 3,0 % mehr investiert als im Vorjahr. Die verhaltene wirtschaftliche Dynamik machte sich auch im Außenhandel bemerkbar. Die Importe sanken preisbereinigt mit -3,0 % stärker als die Exporte (-1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Mio. Erwerbstätigen erbracht worden, das waren 0,7 % mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie. Der Beschäftigungsaufbau fand dabei fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Alle oben genannten Aussagen und Zahlen des Lageberichts stammen aus der Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts (DESTATIS) v. 15.01.24. Die Absatzmärkte der Wolters GmbH liegen zu rd. 60 % im Inland, ferner im angrenzenden Ausland, insbesondere in Frankreich und den Niederlanden. Die Wolters GmbH ist von den konjunkturellen Entwicklungen in den oben erwähnten Bereichen betroffen. 2. Geschäftsverlauf Der Jahresumsatz der Wolters GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 20,2 % reduziert. Der Materialeinsatz sank von TEUR 27.319 um rd. 23 % auf TEUR 21.014. Die Beschäftigtenzahl betrug 84, davon 3 Auszubildende. Die Personalkosten sanken um ca. 8,5 % auf TEUR 5.311; die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 20,5 % auf TEUR 2.834. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsätze vor Erlösschmälerungen sanken nach Zielregionen differenziert recht gleichmäßig (im Inland um ca. 20 %, die EU-Umsätze um ca. 19 %, die Drittlands- und Transitumsätze um ca. 22 %). Das Betriebsergebnis hat sich von TEUR 2.712 auf TEUR 1.973 reduziert. Das Finanzergebnis verbesserte sich von minus TEUR 168 auf minus TEUR 118. Die Ertragssteuern sind auf TEUR 495 gestiegen (Vorjahr: TEUR 411). Der Jahresüberschuss reduzierte sich von TEUR 2.133 im Vorjahr auf TEUR 1.360. Die Eigenkapitalrendite sank von 10,5 % im Vorjahr auf nunmehr 6,6 %. b) Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gesichert. Bankkredite werden nicht in Anspruch genommen. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Das working capital (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital) erhöhte sich von TEUR 14.045 im Vorjahr auf nunmehr TEUR 16.697. Hierin enthalten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 143), die Waren mit TEUR 19.560 (Vorjahr: TEUR 23.176), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 3.599 (Vorjahr: TEUR 3.785), die sonstigen Vermögensgegenstände mit TEUR 1.620 (Vorjahr: TEUR 1.419) und die liquiden Mittel mit TEUR 11.093 (Vorjahr: TEUR 2.783), abzüglich der kurzfristigen Rückstellung mit TEUR 1.313 (Vorjahr: TEUR 1.672) und der Verbindlichkeiten mit TEUR 17.954 (Vorjahr: TEUR 15.590). Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Investitionen betrugen im Bereich der immateriellen Wirtschaftsgüter und des Sachanlagevermögens TEUR 235 (Vj.: TEUR 629). Die Abschreibungen beliefen sich auf rd. TEUR 628 (Vj.: TEUR 598). Das Finanzanlagevermögen verminderte sich auf TEUR 1.936 (Vj.: TEUR 3.873). Die Finanzierung erfolgt komplett aus Eigenmitteln ohne jeglichen Fremdwährungseinfluss. c) Vermögenslage Die Eigenkapital-Quote ist mit 51,2 % bei einem Eigenkapital von TEUR 20.676 und einer Bilanzsumme von TEUR 40.347 weiterhin hoch. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen mit TEUR 17.078 ca. 42,3 % der Bilanzsumme (Vorjahr TEUR 14.673). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen ca. 0,5 % der Bilanzsumme und können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die wesentlichen Positionen auf der Aktivseite der Bilanz waren insbesondere der Warenbestand mit TEUR 19.560 (Vorjahr: TEUR 23.176), das Sachanlagevermögen mit TEUR 2.370 (Vorjahr: TEUR 2.508), die Wertpapiere des Anlagevermögens mit TEUR 1.936 (Vorjahr: TEUR 3.873), die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit TEUR 5.220 (Vj.: TEUR 5.204) und die Bankguthaben mit TEUR 11.093 (Vj.: TEUR 2.783). 4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrendite ist errechnet aus dem Verhältnis von Jahresüberschuss und Umsatzerlösen. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr reduziert. Der Umsatz pro Mitarbeiter sank im Geschäftsjahr um rd. 16 %. Bei den Mitarbeitern ist der Geschäftsführer mitgezählt. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich im Berichtsjahr auf insgesamt TEUR 11.093, mithin 27,5 % der Bilanzsumme. Die Reklamationen von Kundenseite konnten aufgrund unseres guten Qualitätsmanagements auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten werden. Die durchschnittliche Dienstzeit aller Mitarbeiter der Wolters GmbH liegt bei rund 17 Jahren. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. III. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens auf der Grundlage der aktuellen Wirtschafts- und Branchenentwicklung für 2024 verhalten. Auf Basis der bis zur Aufstellung des Lageberichts vorliegenden Daten gehen wir für 2024 von leicht sinkenden Umsätzen und Erträgen aus. Aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit und des internen Qualitätsmanagements erwarten wir wie im Vorjahr Reklamationen auf sehr geringem Niveau. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollte sich die Konjunktur in Europa verschlechtern, wird dies auch die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken: Die Wettbewerbsrisiken sehen wir gegenüber dem Vorjahr unverändert. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapital-Situation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Auf der Beschaffungsseite bestehen potentielle Währungsrisiken und -chancen, da die Beschaffung größtenteils auf US-Dollar-Basis erfolgt. Demgegenüber sind die Chancen und Risiken auf der Absatzseite vernachlässigbar, da die Fakturierung fast ausschließlich in Euro erfolgt. Beurteilung des Gesamtrisikos Aus der Analyse der Einzelrisiken sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, die - für sich genommen oder in Kombination mit anderen Risiken - den Fortbestand der Gesellschaft im Berichtszeitraum und darüber hinaus gefährdet haben bzw. gefährden können. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche unterstreichen wir durch ein konsequentes Qualitätsmanagement, eine umfangreiche Kontrollabteilung mit Labor und diversen Prüf- und Sortiermaschinen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unsere langjährige Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, kurzfristige Lieferfähigkeit durch umfangreiche Lagerhaltung und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken für die künftige Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und dem begrenzten Absatzmarkt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sehen wir derzeit nicht. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht die Zusammenarbeit mit den meisten Kunden schon seit langem. Kreditlimite der Kunden werden unter Zuhilfenahme von Creditreform-Auskünften fortwährend an die Risikoeinschätzung angepasst. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, wenn angeboten auch innerhalb der Skontofristen bezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement mit konsequentem Mahnwesen. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Wolters GmbH nicht unterhalten.
Gütersloh, den 28. März 2024 Stephan Vick, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss der Wolters GmbH, Gütersloh, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wolters GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Bad Oeynhausen, 05. August 2024 AUDITAS
GmbH
Gez. Dipl. Kfm. Nils Weinberger, Wirtschaftsprüfer Gez. Dipl.-Bw Burkhard Osterwisch, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Wolters GmbH per 31.12.2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 08. November 2024 festgestellt worden. Gemäß dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung beschloss die Gesellschafterversammlung, vom Jahresüberschuss einen Betrag von EUR 1.000.000,00 auszuschütten und den verbleibenden Betrag von EUR 359.976,98 den Gewinnrücklagen zuzuführen. |
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