Heber Vermögens GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Matthias Heber seit 6.2.2009 | Geschäftsführer |
Günther Philipp Heber seit 6.2.2009 | Geschäftsführer |
Thomas Drießlein seit 29.5.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Mark Group B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heber GmbHRotthalmünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023 der Heber GmbHGrundlagen des Unternehmens Die Heber GmbH ist Hersteller von Lüftungs- und Klimageräten für die Industrie sowie für Sonderanwendungen raumlufttechnischer Geräte, Reinraumgeräte und Hygienegeräte für Krankenhäuser und Lebensmittelindustrie. Mit 148 Mitarbeiter produziert die Heber GmbH ausschließlich am Standort in Rotthalmünster. Tätigkeitsschwerpunkt und Hauptabsatzmärkte sind Deutschland und Mitteleuropa, weitere Niederlassungen sind nicht vorhanden. Konjunktur und Branchenumfeld Nach Angaben des statistischen Bundesamtes sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent. Das für die Heber GmbH entscheidende Marktumfeld im Bauhauptgewerbe schrumpfte ebenfalls, der Auftragseingang ging im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 % zurück. Geschäftsverlauf und Entwicklung Das Geschäftsjahr 2023 wurde entgegen der gesamtwirtschaftlichen Tendenz mit einem Rekordstand an Aufträgen begonnen, was zu einem deutlich Umsatzsprung führte. Die Auslastung war während des gesamten Jahres kontinuierlich auf Rekordhoch, die Umsätze und der damit verbundene Rechnungsausgang ebenso, so dass das Jahr 2023 mit einem Rekordumsatz in Höhe von 28,07 Mio. € abgeschlossen werden konnte, die Gesamtleistung unter Berücksichtigung der halbfertigen Erzeugnisse lag mit knapp über 27,25 Mio. € etwas niedriger, aber ebenfalls auf Rekordniveau. Insgesamt bedeutet dies eine Steigerung der Gesamtleistung in Höhe von 43,4 %. Darstellung der Lage Die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft war im Jahr 2023 von Anfang an auf Rekordniveau. Durch die zusätzlichen Aufträge für den Endkunden Carl Zeiss SMT, die teilweise durch Mehrstunden und zusätzlicher Samstagsarbeit abgearbeitet wurden, konnte ein Rekordergebnis in Umsatz und Gewinn eingefahren werden. Auf der Einkaufseite blieben die Preise konstant bzw. wurden nur moderat erhöht, insbesondere der Stahlpreis war nur niedrigen Schwankungen unterworfen. Die Finanzlage ist stabil. Alle langfristigen Verbindlichkeiten wurden planmäßig verzinst und getilgt. Die Ausnutzung der Kontokorrentlinien war zum Bilanzstichtag moderat und auf normalem Niveau. Die im Jahr 2023 eingestellte Kontokorrentlinie wurde nicht benötigt und auch nicht wieder aktiviert. Das langfristige Anlagevermögen ist um rund 144 T€ gesunken was auf die ordentlichen Abschreibungen auf das Anlagevermögen zurückzuführen ist, die höher als die Investitionen ist. Das Umlaufvermögen ist durch die weiterhin hohen Lagerbestände von Zukaufteilen aber durch den niedrigeren Bestand an halbfertigen Erzeugnissen bei knapp unter 5 Mio. €, rund 0,6 Mio. € weniger als im Vorjahr. Das Eigenkapital steigt auf Grund des Jahresüberschusses um 94,5 T€, die Eigenkapitalquote liegt bei 40,6 % (VJ 35,2 %). Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Für die Lüftungstechnik-Branche in Deutschland zeichnet sich auch in den kommenden Jahren ein positives Bild ab. Die steigende Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen bietet gute Chancen für innovative Unternehmen. Zudem eröffnet die verstärkte Ausrichtung auf Nachhaltigkeit neue Geschäftsmöglichkeiten. Des Weiteren wird bei der Lüftungstechnik mittlerweile von einem Megatrend gesprochen, da erkannt wurde, dass die Energiemenge, die in den Gebäuden gebunden bzw. durch den Luftaustausch ohne Wärmerückgewinnung verloren geht, immens ist. Investitionen Die Konsolidierung hinsichtlich Investitionen im Maschinenbereich wurde im Jahr 2023 fortgeführt, es wurden lediglich kleinere Ersatzinvestitionen getätigt. Die Planung für einen Hallenneubau auf dem in 2019 erworbenen Grundstück wurde weitergeführt, der Bebauungsplan liegt beim Landratsamt Passau, eine Genehmigung lag zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes immer noch nicht vor. Hinter dem Bürogebäude wurde auf dem Feld ein geschotterter Mitarbeiterparkplatz errichtet. Dies war notwendig, da mit der Errichtung des Heizhaus mit Hackschnitzelheizung begonnen wurde und dadurch Parkplätze verloren gingen. Im Jahr 2023 wurden die Erdaushubarbeitern durchgeführt sowie die Betonfundamente betoniert. Der Rest der Fertigstellung des Heizhauses erfolgt im Jahr 2024. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft Da die Auftragslage zum Jahresende 2023 sehr solide war und das Preisniveau stabil ist, geht die Geschäftsführung davon aus, dass das Jahr 2024 erneut ein sehr gutes Jahr werden wird, allerdings nicht mehr auf dem Rekordniveau von 2023. Die Stahlpreise haben sich auf einem höheren Niveau eingependelt und sind relativ robust. Der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2024 war sehr zufriedenstellend, so dass bei der Erstellung des Lageberichts ein Auftragsstand im niedrigen zweistelligen Millionenbereich vorhanden ist. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten liegt erheblich über dem Durchschnitt der Jahre vor dem Rekordjahr 2023. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB Währungsrisiken: Sowohl bei Debitoren als auch Kreditoren werden die Verträge basierend auf Euro abgeschlossen. Währungsrisiken bestehen daher nicht. Ausfallrisiken: Bestehende Kunden, als auch Neukunden, werden stets mittels Warenkreditversicherung für Ausfallrisiken abgesichert. Über das zugesicherte Versicherungslimit hinaus bzw. bei Ablehnung des Kreditlimits wird nur per Vorauskasse Ware geliefert. Liquiditätsrisiken: Sämtliche Kredittilgungen und Zinszahlungen wurden planmäßig bedient. Der Kontokorrentlinien wurden, wenn notwendig, stets maximal bis zum vereinbarten Rahmen in Anspruch genommen und sind in ausreichender Höhe vorhanden. Für erhaltene Anzahlungen wurden Vorauszahlungsbürgschaften an die Kunden ausgegeben, Avallinien sind in ausreichender Höhe vorhanden.
Rotthalmünster, 08.08.2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Heber GmbH hat ihren Sitz in Rotthalmünster/Weihmörting und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Passau Abt. B Nr. 1594. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG), sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Einordnung der Gesellschaft erfolgt nach § 267 (2) HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Bestandsnachweis, Gliederung und Bewertung 2.1. Bestandsnachweis Der Bestandsnachweis für das Anlagevermögen erfolgt durch das Anlageverzeichnis aus der Anlagenbuchhaltung. Aus der Anlagenbuchhaltung können neben dem Anschaffungsdatum und den Anschaffungskosten auch die Abschreibungen, Restbuchwerte und Anlagenabgänge entnommen werden. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Saldenlisten zum Bilanzstichtag nachgewiesen. Für die Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben Kontoauszüge zum Bilanzstichtag 31.12.2023 vorgelegen. 2.2. Gliederung Vom Gesetz geforderte Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitgehend im Anhang aufgenommen worden. Bei der Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt. 2.3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Die Immateriellen Wirtschaftsgüter betreffen im Wesentlichen gekaufte Software, die planmäßig abgeschrieben wird. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten wurden unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen ermittelt. Auf Neuanschaffungen erfolgt eine planmäßige lineare Abschreibung entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungsmethoden für in den Vorjahren angeschaffte Wirtschaftsgüter werden wie bisher fortgeführt (lineare Abschreibung). Für Zuschreibungen oder außerordentliche Abschreibungen bestand keine Veranlassung. Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von € 800 netto werden sofort abgeschrieben. Bei den Vorräten erfolgt die Aktivierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten. Dem Bestandsrisiko aus der Ungängigkeit wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Die teilfertigen Arbeiten wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen angemessene Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurde für Zins- und Beitreibungskosten eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind weitgehend durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Soweit Einzelrisiken absehbar waren, wurde eine Einzelwertberichtigung gebildet. Fremdwährungsforderungen bestanden per 31.12.2023 keine. Die Kassenbestände und Postgiroguthaben sind zum Nennwert angesetzt. Wegen Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz und aufgrund unterschiedlicher Bewertungsverfahren bei der Pensionsrückstellung wurden aktive latente Steuern in Höhe von € 109.606,07 ausgewiesen. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Passiva Die Pensionsrückstellung basiert auf versicherungsmathematischen Berechnungen nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,82 % sowie unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021. Dabei wurde die Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angewendet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zum Stichtag 31.12.2023 in Form der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz, beträgt € 2.551. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Für Biometrische Annahmen wurde die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Von Rentensteigerungen wurde nicht ausgegangen. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von € 1.016.175,00 wurde mit dem Zeitwert des vorhandenen Deckungsvermögens in Höhe von € 603.141 saldiert. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Bewertet wurden die Rückstellungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Sonstige Rückstellungen mit einer festen langfristigen Laufzeit bestehen nicht, so dass eine Abzinsung nicht geboten war. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Der Wertansatz der Haftungsverhältnisse i. S. des § 251 HGB entspricht dem am Bilanzstichtag tatsächlich vorhandenen Haftungsrisiko (s. Eventualverbindlichkeiten). 2.4. Angaben zur Bilanz 2.4.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, sowie die Abschreibungen des laufenden Jahres sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. 2.4.2 Umlaufvermögen Die Summe der sonstigen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt € 1,2 (Vorjahr 1,2 T€). 2.4.3 Aktive Rechnungsabgrenzung In den Rechnungsabgrenzungsposten ist kein Disagio enthalten. 2.4.4 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt € 250.000,00 (Stammkapital). 2.4.5 Verbindlichkeiten vgl. Verbindlichkeitsspiegel Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführer bestehen in Höhe von € 0,00. (Vorjahr T€ 112). 2.4.6 Bilanzvermerke Eventualverbindlichkeiten
Für tatsächlich drohende Inanspruchnahmen wurde eine angemessene Rückstellung gebildet. 2.4.7 Sonstige Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet-/Leasingverträgen. Der Gesamtbetrag aus diesen Verpflichtungen beträgt zum 31.12.2023 € 273.103,88 (Vorjahr 161,6 T€). 2.5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen € 62.615,97 (Vorjahr 138,8 T€). Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Bezüglich der Bezüge der Gesellschafter-Geschäftsführer und Geschäftsführer wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung in Höhe von € 38.593,00 (Vorjahr 37,7 T€) wurde mit Zinserträgen in Höhe von € 31.047,00 (Vorjahr 30,7 T€) aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen saldiert. Der saldierte Betrag in Höhe von € 6.978 (Vorjahr 7,0 T€) ist in dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen (Vorjahr Zinsen und ähnliche Erträge) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten € 6.151,34 Erträge (Vorjahr 28,9 T€ Erträge) aus Veränderung latenter Steuern. 2.6. Sonstige Anhangangaben Die zahlenmäßige Darstellung der Belegschaft zeigt folgendes Bild:
2.7 Geschäftsführer: Herr Dipl.-Betriebswirt (FH) Günther Heber Herr Joachim Heber, Industriemeister 2. 8 Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Weihmörting, den 08.08.2024 Günther Heber Joachim Heber Verbindlichkeitsspiegel per 31.12.2023
Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Heber GmbH, 94094 Rotthalmünster/Weihmörting Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Heber GmbH, 94094 Rotthalmünster/Weihmörting, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heber GmbH, 94094 Rotthalmünster/Weihmörting, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, den inhaltlich geprüften Bestandteilen des Lageberichts oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Fürstenzell, den 08.08.2024 CENTURA
GmbH
Dipl.-Kfm. Fritz Erbersdobler, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 8.8.2024. |
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