Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 3187
Eingetragen
26.6.2000
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Gesellschaft ist tätig auf dem Gebiet der Fertigung von Komponenten und Kunststoffprodukten für elektrische und elektronische Geräte, deren Verkauf, Import und Export Consulting sowie des Ankaufs und Verkaufs bebauter und unbebauter Grundstücke einschließlich der Verwaltung eigener Grundstücke, ferner der Beteiligung an Unternehmen jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Martin Reimler
seit 9.5.2012
Geschäftsführer
Lassi Tapani Niemi
seit 21.10.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Fibox Oy Ab
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Fibox Oy Ab
Finland
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fibox GmbH

Porta Westfalica

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Fibox GmbH, Porta Westfalica

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Fibox GmbH mit Sitz in Porta Westfalica ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Fibox Oy Ab mit Sitz in Espoo in Finnland. Die Fibox-Unternehmensgruppe gehört zu den internationalen Marktführern im Bereich der Herstellung von Kunststoff- und Aluminiumgehäusen für elektrische und elektronische Komponenten. Des Weiteren ist die Fibox Oy Ab ein namhafter Hersteller von technischen Kunststoffspritzteilen (Fibox PAM Oy Ab), sowie als Schaltschrankbauer (Fibox Tested Systems Oy Ab) tätig. Mit Fibox Charging Oy Ab als jüngster Gründung bedient die Fibox-Gruppe den wachsenden Markt der E-Mobilität.

Die Fibox-Gruppe ist in wichtigen Industriemärkten mit eigenen Vertriebsgesellschaften tätig, darüber hinaus unterstützen Importeure in 30 weiteren Märkten die Verkaufsaktivitäten.

Um die Produktionsmöglichkeiten optimal nutzen zu können, wurde beschlossen, die Produktionsstätten unter dem Begriff ONE Fibox zu bündeln.

Der deutschen Fibox GmbH haben sich dadurch neue Aufgaben gestellt.

Die Fibox GmbH ist weiterhin der europäische OEM-Standort innerhalb der Fibox Gruppe. Investitionen, um das Geschäft ausbauen zu können und zu festigen wurden im Berichtsjahr vorgenommen.

Der Ausbau des Kundenkreises wurde auch im abgelaufenen Jahr aktiv fortgesetzt, obwohl Einflüsse von außen am Unternehmen nicht spurlos vorübergingen. Inflation, Energieverteuerung und der neu aufgeflammte Nahostkonflikt hatten Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens.

Im überwiegenden Maße liefert die Fibox GmbH die Produkte in Märkte der europäischen Union. Der Anteil aller Waren ging mit 86,0% (-2,0%) in fast alle EU-Mitgliedsstaaten. Nach wie vor liegt der Schwerpunkt hierbei auf dem Heimatmarkt Deutschland, Frankreich, Finnland und Österreich.

Die Schwierigkeiten nach dem EU-Austritt Großbritanniens haben sich gelegt und der Markt hat sich nicht nur stabilisiert, sondern wächst wieder. Eine Umsatzsteigerung von +13,5% zeugen davon.

Der deutsche Hauptmarkt ist regional aufgeteilt und wird mit angestellten Reisenden bearbeitet. Darüber hinaus nutzt Fibox ein engmaschig gestricktes Netz von Distributoren, um die Vertriebsaktivitäten des eigenen Außendienstes zu unterstützen und zu multiplizieren. Eine Ausweitung dieser Vertriebskanäle erfolgt durch eine neu geschaffene Position.

Neben dem Segment des Handels, findet sich der Hauptkundenkreis in den Branchen Telekommunikation und Datentransfer, Gebäudeautomatisierung und Antriebstechnik. Technische Vorteile von Kunststoffen lassen Fibox-Produkte für diesen Bereich interessant werden. Nach wie vor gelingt es, verglichen zu unseren direkten Marktbegleitern, durch eine breite Streuung des Kundenkreises, weitestgehend konjunkturunabhängig zu sein.

Auch über die verstärkte Einbindung der Distributionskanäle wird der Umsatz zunehmend in diversifizierten Märkten gemacht.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die allgemeine Wirtschaftsentwicklung in Deutschland im Berichtszeitraum war geprägt durch Unsicherheiten in der Energiepolitik, der nicht beendeten Auseinandersetzungen im Osten Europas und dem neu entfachten Nahostkonflikt. Die Corona Pandemie spielte hingegen keine Rolle mehr, trotz des im Frühjahr 2022 begonnenen Krieges im Osten Europas. Alle gesteckten Ziele und Erwartungen wurden durch eine starke Ungewissheit und geringe Planbarkeit ersetzt. Daher mussten die Planungen im Laufe des Geschäftsjahres mehrfach angepasst werden.

Die allgemeine Lage hat den gesamten Markt und damit auch unsere wichtigen Mitbewerber getroffen. Trotz der wenig überschaubaren Lage war der Jahresverlauf positiv, dies gilt nach vorliegenden Informationen für den Großteil unserer Branche.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Auf Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, ging der Umsatz im vergangenen Jahr um 7,7% zurück. Trotz der allgemeinen Situation hat sich das Geschäft in acht Ländern positiv entwickelt, so stiegen die Umsätze in Österreich um +11,9% und Großbritannien sogar um +13,5 %. In beiden Ländern bei bereits guten Vorjahresergebnissen. Das Geschäft mit Dritten ist im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 0,1% angestiegen. Das Projektgeschäft (veredelte Standardprodukte) lief, gemessen am Gesamtumsatz, stabil und verteilt sich auf die wichtigsten Märkte, wie Deutschland, Frankreich oder Großbritannien.

Durch die eingangs geschilderten Umstände waren die Erwartungen gleich zu Beginn des Jahres deutlich verhalten. Leider haben sich die Aussichten im Laufe des Jahres nicht verbessert.

Das Book-to-Bill-Ratio war mit 100,3% positiv.

2.3 Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Fibox GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin verbessert. Im Jahr 2023 wurde ein positives Jahresergebnis von +TEUR 101 erzielt, welches auf neue Rechnung vorgetragen wird, das EBITDA belief sich auf TEUR 286. Die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Rohergebnisses entsprach damit den Erwartungen.

2.3.1 Ertragslage

Das Rohergebnis verschlechterte sich durch den gestiegenen Umsatz und eine gesunkene Materialaufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr um 4,44% auf TEUR 8.369 (i. Vj. TEUR 8.758). Ursächlich hierfür ist vor allem der Umsatzrückgang des Geschäftsjahres 2023.

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 297 gestiegen. Der Personalbestand betrug im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 80 Arbeitnehmer (i. Vj. 81).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 169 angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Bildung einer Rückstellung für erwartete Strafzahlungen zurückzuführen, die sich im Rahmen der abgeschlossenen Betriebsprüfung ergeben haben (TEUR 100). Ein weiterer wesentlicher Anstieg der Aufwendungen ist auf Währungskursschwankungen zum Bilanzstichtag zurückzuführen (TEUR 81). Im Vergleich zum Vorjahr (Jahresüberschuss TEUR 669) hat sich das Jahresergebnis 2023 aufgrund des gesunkenen Umsatzes, bei gleichzeitig gestiegenen Personalaufwendungen und gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen verschlechtert. Dennoch war ein Jahresüberschuss von TEUR 101 zu verzeichnen. Maßgebend für die positiven Ergebnisse der letzten vier Geschäftsjahre war eine Konzernumstrukturierung.

Der bedeutende finanzielle Leistungsindikator EBITDA belief sich auf TEUR 286 (i. Vj. TEUR 1.141). Die Verschlechterung erklärt sich durch das gesunkene Rohergebnis, sowie den Anstieg der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr.

2.3.2. Finanzlage

Die Fibox GmbH ist fast ausschließlich gesellschafterfinanziert. Die Liquiditätslage konnte gegenüber dem Vorjahr unterjährig verbessert werden, Liquidität war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Der Finanzmittelfond zum Bilanzstichtag ist um TEUR 18 auf TEUR 577 gestiegen.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Fibox GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 6.131. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (TEUR 6.431) um 4,7% reduziert.

An der Bilanzsumme hatte das Anlagevermögen zum Bilanzstichtag einen Anteil von 10,8 %. Die Erhöhung ist investitionsbedingt und betrifft das Sachanlagevermögen. Das Vorratsvermögen und die Forderungen aus Lieferungen sind durch den reduzierten Materialeinsatz gesunken.

Die Veränderungen bei den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschaftern erklären sich im Wesentlichen durch den geringeren Umsatz bei gleichzeitig gesunkenem Materialeinsatz.

Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr leicht vor allem durch den Anstieg der Forderungen gegenüber dem Finanzamt.

Zum Bilanzstichtag lag durch den Jahresüberschuss ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 831 (i. Vj TEUR 932) vor. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung liegt aufgrund des erklärten Rangrücktritts nicht vor.

Für Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.000 liegt zur Sicherung des Fortbestands der Fibox GmbH eine Rangrücktrittsvereinbarung mit der Fibox Oy vor.

2.4 Gesamtaussage

Aufgrund der dargestellten Geschäftsentwicklung, die maßgeblich durch eine allgemeine Unsicherheit innerhalb Europas beeinflusst wurde, kann das Jahr 2023 als gut bezeichnet werden, da sowohl Umsatzziele erfüllt werden konnten als sich auch die Gewinnerwartungen auf Grund der eingeleiteten Maßnahmen weiterhin positiv entwickelt haben.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Mit der Fokussierung auf die Regionen D/A/CH und Benelux wird die Fibox GmbH in die Lage versetzt, sich um den Bereich des Geschäftes zu kümmern, der für das gesamte europäische Geschäft von großem Interesse ist. Diese Ausrichtung wird konsequent weitergeführt und ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung, Ausrichtung und dem damit verbundenem Wachstum in den kommenden Jahren.

Für den wichtigen Markt D/A/CH wurden im abgelaufenen Berichtszeitraum wichtige vertriebsstrategische Weichen gestellt. So wurden die begonnenen Anpassungen, sowohl im Außendienst als auch im Vertriebsinnendienst fortgesetzt.

Obwohl das Unternehmen auch weiterhin mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert sein wird, ist es umso wichtiger, dass eine geeignete Strategie zur Risikovermeidung und Risikoabwehr zur Verfügung steht.

Auf Grund der Erfahrungen werden wir auch zukünftig auf das innerhalb des Fibox Konzerns installierte Berichtswesen und Controlling zurückgreifen - welches optimiert und ausgebaut wurde und auch weiterhin wird -, um in der Lage zu sein, zeitnah zu entscheiden und handeln zu können.

Mit der Umstellung der Buchhaltungssoftware auf das System Datev wurde ein wesentlicher Schritt hin zu Datenstabilität und Vergleichbarkeit getan.

Auf Gruppenebene ist ein Controller ausschließlich für die Belange der GmbH zuständig.

Die Geschäftsführung der Fibox GmbH sieht die langfristige Entwicklung grundsätzlich positiv. Dieser Schluss basiert auf den weiterhin positiven Marktsignalen, auch wenn das allgemeine Umfeld - Fibox-Kunden sind zu einem erheblichen Teil exportorientiert und müssen sich teilweise deutlichen Marktveränderungen stellen - uneinheitliche Signale aussendet. Durch die Konzentration auf die Regionen D/A/CH, Benelux und das europäischen OEM- Geschäft hat sich der Umsatz bereits erhöht und eine weitere Ausweitung wird erwartet. Mit einer verbesserten Marktbearbeitung und Investitionen in neue Produkte, sowie der Umsetzung eingeleiteter Strukturmaßnahmen in der Fertigung, ist das Ziel, auch weiterhin den Umsatz mit Neukunden und bestehenden Kunden auszubauen. Hier zeigt bereits die Neustrukturierung des Kundenservices positive Wirkung. Diese Gesamtentwicklung ist auch das Resultat der Vertriebsarbeit aus den vergangenen Jahren.

Die Konzernzugehörigkeit der Fibox GmbH sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite bietet den Vorteil, bestehende Risiken grundsätzlich zu mindern. Die Wettbewerbssituation auf den Hauptmärkten wird für die Fibox GmbH auch weiterhin das bedeutendste Risiko im Hinblick auf einen nicht zu unterschätzenden Preisdruck sein. Es besteht das Risiko, dass Erhöhungen der Beschaffungspreise nicht auf der Absatzseite durchgesetzt werden können.

Dieser Aspekt muss eng mit dem Hauptlieferanten abgewogen werden.

Weiterhin sei in diesem Zusammenhang auf die Rohmaterialpreisentwicklung hingewiesen, die zunehmend von schwankenden Weltmarktentwicklungen, insbesondere dem Ölpreis und Dollarkurs, abhängt.

Großkunden, die überwiegend projektbezogen kaufen, bergen latent das Risiko eines zukünftigen Verlustes der Geschäftsbeziehung, weil sie beispielsweise zukünftige Projekte nicht mit uns abwickeln, bzw. bestehende Projekte auslaufen. Umso mehr sind hier eine hohe Fertigungsflexibilität und auch Qualität unserer Produkte gefragt, um dieses Risiko zu minimieren. An dem Ziel, diese teilweise Abhängigkeit von einzelnen Großkunden durch die Ausweitung des OEM Distributionsnetzwerkes abzufedern, wird intensiv gearbeitet.

Als Transaktionswährungen dienen sowohl auf der Absatz- als auch auf der Beschaffungsseite der Euro sowie im überschaubaren Maße der US-Dollar und das GBP, so dass latente Risiken aus Wechselkursänderungen bestehen.

Auf Grund unseres umfangreichen Know-hows und der hohen Markteintrittsbarrieren sehen wir potenziellen neuen Mitbewerbern gelassen entgegen; zumal es sich bei unseren wichtigsten Märkten um Spezialmärkte handelt. Potenzielle wettbewerbsfähige neue Mitbewerber müssen ein umfangreiches Portfolio von unterschiedlichen Gehäusegrößen sowie für deren Produktion die notwendigen Spezialwerkzeuge vorhalten.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag des Geschäftsjahres konnte zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 831 (TEUR -101) reduziert werden.

Zur Sicherung des Fortbestands des Unternehmens besteht seit September 2018 eine Rangrücktrittsvereinbarung mit der Muttergesellschaft Fibox Oy Ab für Verbindlichkeiten gegenüber dieser Gesellschaft in Höhe von TEUR 3.000.

Seit Februar 2016 besteht darüber hinaus eine unbefristete Patronatserklärung der Fibox Oy Ab über einen Betrag von TEUR 500, welche als allgemeine Liquiditätszusage und allgemeine Eigenkapitalgarantie ausgestaltet ist.

Um darüber hinaus ausreichende Liquidität zu gewährleisten, ist die Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung durch die Konzernmutter, Fibox Oy Ab, erforderlich. Derzeit erfolgt dies durch die Einbindung der Fibox GmbH in die Konzernfinanzierung. Die externen Finanzierungsmöglichkeiten der Gesellschaft sind begrenzt, eigene Kreditlinien bestehen derzeit nicht.

Durch die Einbindung in den Fibox Konzern sind wir auch von dessen Entwicklung abhängig.

Eine Prognose der weiteren Geschäftsentwicklung 2024 vor dem Hintergrund der bekannten makroökonomischen Risiken, insbesondere in der für uns wichtigen Eurozone, erscheint schwierig, zumal zu beobachten ist, dass sich der Markt und dessen Umfeld immer schnelleren Veränderungen zu unterwerfen hat.

Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsführung in ihrer ursprünglichen Planung von einem Umsatzanstieg auf TEUR 18.508 (IST 2023: TEUR 16.773) aus. Weiterhin erwarten wir durch die strategische Neuausrichtung der Fibox GmbH innerhalb des Konzerns, dass sich das EBITDA von TEUR 286 in 2023 auf dann TEUR 1.441 im Geschäftsjahr 2024 erhöht.

 

Porta Westfalica, den 19.04.2024

Fibox GmbH

gez. Lassi Tapani Niemi, Geschäftsführer

gez. Hans-Martin Reimler, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 572.745,38 658.812,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 164,13 2.008,13
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 163,13 2.007,13
II. Sachanlagen 572.581,25 656.804,25
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.055,00 2.623,00
2. technische Anlagen und Maschinen 337.185,00 376.345,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.341,25 277.836,25
B. Umlaufvermögen 4.685.701,61 4.793.213,72
I. Vorräte 2.658.549,30 2.681.618,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.450.082,45 1.553.011,58
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 134.463,86 189.853,25
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 100.769,76 89.553,08
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.214.848,83 1.273.605,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 577.069,86 558.583,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.568,07 46.825,49
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 830.970,00 931.725,56
Summe Aktiva 6.130.985,06 6.430.577,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.296.564,00 1.296.564,00
III. Verlustvortrag 2.254.289,56 2.923.783,04
IV. Jahresüberschuss 100.755,56 669.493,48
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 830.970,00 931.725,56
B. Rückstellungen 875.700,97 789.416,06
C. Verbindlichkeiten 5.255.284,09 5.640.137,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 56.569,24 201.048,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 56.569,24 201.048,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.847.521,35 5.061.162,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.847.521,35 5.061.162,77
3. sonstige Verbindlichkeiten 351.193,50 377.926,50
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 351.193,50 377.926,50
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.023,49
Summe Passiva 6.130.985,06 6.430.577,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.368.025,39 8.757.769,33
2. Personalaufwand 4.426.056,43 4.128.755,15
a) Löhne und Gehälter 3.638.095,20 3.373.547,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 787.961,23 755.207,69
davon für Altersversorgung 39.773,11 36.334,64
3. Abschreibungen 143.848,16 153.709,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 143.848,16 153.709,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.654.193,85 3.484.915,67
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 106.623,78 25.942,72
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 286,00 115,00
davon Erträge aus Abzinsung 286,00 115,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 600,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 39.606,39 317.369,60
8. Ergebnis nach Steuern 104.006,56 673.134,48
9. sonstige Steuern 3.251,00 3.641,00
10. Jahresüberschuss 100.755,56 669.493,48

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Fibox GmbH hat ihren Sitz in Porta Westfalica und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Oeynhausen (Reg.-Nr. HR B 3187).

Der Jahresabschluss der Fibox GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Zur Erhöhung der Aussagekraft des Jahresabschlusses wurde die Bilanz in Anwendung des § 265 Abs. 5 HGB um die Posten ,,Forderungen gegen Gesellschafter'' und ,,Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern'' ergänzt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern wurden in Anlehnung an die in den amtlichen steuerlichen AfA-Tabellen angegebenen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bemessen, Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand erfasst. Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von über EUR 250,00 und bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden als geringe Wirtschaftsgüter erfasst und sofort vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie nach § 255 Abs. 2 HGB angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Auf fremde Währung lautende Posten wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Zum Bilanzstichtag lag aufgrund der in Vorjahren erwirtschafteten Jahresfehlbeträge ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 831 vor. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung liegt aufgrund eines erklärten Rangrücktritts in Höhe von TEUR 3.000 nicht vor.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beiliegenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Im Rahmen der durchgeführten Betriebsprüfung wurden Zweifel an der Angemessenheit der Verrechnungspreise innerhalb des Konzerns geäußert. Es ließ sich daher nicht ausschließen, das im Rahmen dieser Betriebsprüfung eine rückwirkende Anpassung der Verrechnungspreise vorgenommen werden würde. Hieraus entstand ein steuerliches Risiko für die Fibox GmbH in Bezug auf die Gewerbe und Körperschaftsteuer. Auf dieser Basis wurden in den Jahren 2021 und 2022 bereits Steuerrückstellungen für Gewerbesteuer (TEUR 332) und Körperschaftsteuer (TEUR 326) gebildet. Durch den Abschluss der Betriebsprüfung mit Datum vom 22.02.2024, stehen nun auch die voraussichtlich zu erwartenden steuerlichen Konsequenzen für die Körperschaft- und Gewerbesteuer fest. Die Rückstellung für die Körperschaft- und Gewerbesteuer wurde auf Basis der Auswertungen aus dem Betriebsprüfungsbericht vom 22.02.2024 angepasst. Für die Vorjahre beträgt die Rückstellung für Gewerbesteuer nun TEUR 210 und für die Körperschaftsteuer TEUR 157. Durch die im Geschäftsjahr 2023 geleistete Körperschaftsteuervorauszahlung ergibt sich kein weiterer Rückstellungsbedarf. Der Gewerbesteuerrückstellung wurden TEUR 49 zugeführt.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 460 betreffen im wesentlichen Rückstellungen für Boni (TEUR 109), Rückstellungen für Strafzahlungen resultierend aus der Betriebsprüfung 2016-2019 (TEUR 100), Rückstellungen für Urlaub (TEUR 71), Rückstellungen für Erstellungs-, Prüfungs- und Offenlegungskosten (TEUR 65), Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 50), Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen (TEUR 18), Rückstellungen für Provisionen (TEUR 17) sowie für Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 14).

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter betreffen Lieferungen und Leistungen. Es besteht für unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesene Verbindlichkeiten eine Rangrücktrittsvereinbarung in Höhe von TEUR 3.000.

Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Definition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst.

Im Geschäftsjahr fielen TEUR 4 periodenfremden Erträge und TEUR 41 periodenfremde Aufwendungen an.

4. Sonstige Angaben

Es bestehen in Höhe von TEUR 519 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese lassen sich nach Fristigkeiten wie folgt aufteilen:

• Restlaufzeit bis ein Jahr TEUR 363

• Restlaufzeit über ein Jahr bis fünf Jahre TEUR 156 Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

• Herr Lassi Tapani Niemi, Kaufmann

• Herr Hans-Martin Reimler, Kaufmann

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 soll mit dem bestehden Verlustvortrag verrechnet werden.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Fibox GmbH wird in den Konzernabschluss der Fibox Oy Ab, Espoo/Finnland, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim finnischen Handelsregister (www.prh.fi) veröffentlicht und kann dort bezogen werden.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:

2023 2022
Arbeiter 52 54
Angestellte 28 27
80 81

5. Nachtragsbericht

Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine militärisch angegriffen. Die Kampfhandlungen dauerten auch nach Abschluss der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 noch an. In Folge der kriegerischen Auseinandersetzung wurde Russland von der Mehrzahl der Länder der internationalen Staatengemeinschaft mit Sanktionen belegt. Die Sanktionen betreffen auch russische Unternehmen. Es bestehen große Unsicherheiten, wie sich die Situation in den Folgejahren entwickeln wird. Erwartet werden stark steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie gestörte Lieferketten. Mögliche Auswirkungen aus diesem Sachverhalt werden fortlaufend analysiert. Zu weiteren Ausführungen wird auf die Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung im Lagebericht verwiesen.

 

Porta Westfalica, den 19.04.2024

Fibox GmbH

gez. Lassi Tapani Niemi, Geschäftsführer

gez. Hans-Martin Reimler, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 153.404,74 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 579.282,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 732.686,74 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 271.530,79 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 758.518,22 23.491,08 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.023.005,16 34.290,08 1.600,69
Summe Sachanlagen 2.053.054,17 57.781,16 1.600,69
Summe Anlagevermögen 2.785.740,91 57.781,16 1.600,69
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 153.404,74
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 579.282,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 732.686,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 271.530,79
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 782.009,30
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.055.694,55
Summe Sachanlagen 0,00 2.109.234,64
Summe Anlagevermögen 0,00 2.841.921,38
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 151.397,61 1.844,00 0,00 0,00 153.241,61
2. Geschäfts- oder Firmenwert 579.281,00 0,00 0,00 0,00 579.281,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 730.678,61 1.844,00 0,00 0,00 732.522,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 268.907,79 568,00 0,00 0,00 269.475,79
2. technische Anlagen und Maschinen 382.173,22 62.651,08 0,00 0,00 444.824,30
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 745.168,91 78.785,08 1.600,69 0,00 822.353,30
Summe Sachanlagen 1.396.249,92 142.004,16 1.600,69 0,00 1.536.653,39
Summe Anlagevermögen 2.126.928,53 143.848,16 1.600,69 0,00 2.269.176,00
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 163,13 2.007,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 164,13 2.008,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.055,00 2.623,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 337.185,00 376.345,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 233.341,25 277.836,25
Summe Sachanlagen 0,00 572.581,25 656.804,25
Summe Anlagevermögen 0,00 572.745,38 658.812,38
davon mit einer Restlaufzeit
Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
TEUR
kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 1.133,1 1.133,1 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 134,5 134,5 0,0
gegenüber beteiligten Unternehmen 100,8 100,8 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 81,8 81,8 0,0
Summe 1.450,2 1.450,2 0,0
davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
TEUR
kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 156,5 156,5 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 56,6 56,6 0,0
gegenüber beteiligten Unternehmen 4.847,5 4.847,5 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 194,7 194,7 0,0
Summe 5.255,3 5.255,3 0,0

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der Fibox GmbH, Porta Westfalica, unter dem Datum vom 07.06.2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fibox GmbH, Porta Westfalica,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fibox GmbH, Porta Westfalica, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fibox GmbH, Porta Westfalica, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Bad Oeynhausen, den 07.06.2024

INTECON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Prasuhn, Wirtschaftsprüfer

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