Schepers Immobilien Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hermann Imgrund seit 25.10.2024 | Prokura |
Marcus Grebing seit 25.10.2024 | Prokura |
Georg Keller seit 25.10.2024 | Prokura |
Jörn Thier seit 15.12.2017 | Geschäftsführer |
Bernd Schepers seit 2.6.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
STK GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IMGRUND Silogistic GmbHWeselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023IMGRUND Silogistic GmbH Spedition Lagerung Logistic, WeselAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023IMGRUND Silogistic GmbH Spedition Lagerung Logistic, Wesel
ANHANG zum 31. Dezember 2023Imgrund Silogistic GmbHLogistikWeselAmtsgericht Duisburg, HRB 177511. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss Die Imgrund Silogistic GmbH hat ihren Sitz in Wesel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 17751 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), sowie des GmbHG aufgestellt. Hierbei wurden die für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsvorschriften grundsätzlich beibehalten (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden auf die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear verteilt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 € wurden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens zwischen einem Wert von 250,01€ bis 800,00€ wurden als Geringwertige Wirtschaftsgüter im Anlagevermögen erfasst und voll abgeschrieben. Ab einem Betrag von 410,01 € bis 1.000,00 € wurde bis zum 31.12.2017 ein Sammelposten gebildet und gem. § 6 Abs 2 EStG über 5 Jahre abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt und, bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, wurde eine Abzinsung gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB vorgenommen. Der Ausweis erfolgte nach der Nettomethode. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Anlagevermögen, Abschreibungen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte und der Abschreibungen je Anlageposten sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 250,00 € Anschaffungskosten werden als Aufwand gebucht. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Personaldarlehen, Steuerüberzahlungen, Mehrwertsteuer Ausland, Überzahlungen von Krankenkassenbeiträge und gewährte Darlehen als Forderungen erfasst. Die Beträge haben Forderungscharakter. Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen betragen bis zu einem Jahr. Das Darlehen gegenüber der Imgrund Port Logistics GmbH und dem Logistikzentrum Voerde wurde auf unbestimmte Zeit zur Verfügung gestellt und ist innerhalb einer Monatsfrist kündbar. 3.3 Aktive Rechnungsabgrenzungen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Bilanzstichtag darstellen, wurden aktiv abgegrenzt. Die Bewertung erfolgt mit dem Zahlungsbetrag. In den aktiven Rechnungsabgrenzungen sind Disagio von 47 T€ (VJ 38 T€) enthalten. 3.4 Rückstellungen
3.5 Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind bezogen auf Fahrzeugfinanzierungen vollständig durch Sicherungsübereignungen, die Kontokorrentdarlehen durch Forderungsabtretung und Grundpfandrechte des Gesellschafters gesichert. 3.6 Passive latente Steuern Die latenten Steuern ergeben sich aus einer unterschiedlichen Bewertung des Anlagevermögens in der Handels- und Steuerbilanz. Es kommen unterschiedliche Abschreibungsdauer und Abschreibungsmethode zum Ansatz.
3.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende nachstehende Restverpflichtungen:
3.8 Verschiedene betriebliche Erträge Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 12,6% oder 4.914 T€ auf 43.931 T€ gestiegen, hauptsächlich bedingt durch die Erhöhung der Befrachtung von eigenen und fremden Fahrzeugen in Höhe von 3.937 T€, der Erhöhung der Lagerfläche und des Lagerumschlages in Höhe von 877 T€ und der erhöhten Nachfrage nach Baustellendienstleistungen in Höhe von 915 T€. Bei den sonstigen Erträgen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 601 T€ handelt es sich im Wesentlichen um Versicherungsentschädigungen in Höhe von 382 T€, Bonusvereinbarungen mit Lieferanten in Höhe von 55 T€, belgische Maut in Höhe von 39 T€ und Mautrückerstattung in Höhe von 33 T€. 3.9 Verschiedene betriebliche Kosten Im Wirtschaftsjahr 2023 haben sich mit der Umsatzerhöhung die betrieblichen Kosten um 5.041 T€ erhöht, hauptsächlich die Personalkosten in Höhe von 1.808 T€ sowie die Mieten incl. der Nebenkosten und Abschreibungen in Höhe von 1.771 T€. 3.10 Steuern vom Einkommen und Ertrag Hierin sind Gewerbesteuern von 375 T€, Körperschaftsteuern inkl. Solidaritätsabgabe von 329 T€ und die Hinzuführung von latenten Steuern in Höhe von -19 T€ enthalten. 4. Sonstige Pflichtangaben 4.1 Haftungsverhältnisse Als Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V. m. § 268 Abs. 7 HGB werden vermerkt: Am 21.09.2020 hat die Imgrund Silogistic GmbH im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages für die nach § 15 AktG verbundene Imgrund Port Logistics (Erbbauberechtigter) gegenüber dem Eigentümer der DeltaPort GmbH & Co. KG eine harte Patronatserklärung abgegeben. Die Laufzeit ist entsprechend der Bestellung des Erbbaurechtes bis zum 31.12.2050. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus der Patronatserklärung schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Auftragslage und des Zahlungsverhaltens des Begünstigten in der Vergangenheit als gering ein. 4.2 Durchschnittliche Zahl des während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
4.3 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
4.4 Gesamtbezüge der Organe Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 4.5 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Verzinsung der Verbindlichkeit erfolgt mit 2,0% über dem 12-Monats Euribor mit einer quatalsweisen Anpassung des Zinssatzes. 4.6 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 07.12.2022 und 25.05.2023 erfolgten Gewinnausschüttungen von 481 T€ aus dem Gewinnvortrag an die Gesellschafter. 4.7 Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind gem. § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz und Ertragslage nach Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.
Wesel, den 6. Mai 2024 Bernd Schepers, Geschäftsführer Jörn Thier, Geschäftsführer ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023IMGRUND Silogistic GmbH Spedition Lagerung Logistic, Wesel
Lagebericht 2023Imgrund Silogistic GmbHWeselI. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage des Unternehmens III. Nachhaltigkeit im Unternehmen 1. Elektrofahrzeuge 2. Wasserstoff IV. Nachtragsbericht V. Prognosebericht VI. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2, Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Unser Geschäftsmodell beruht im Transportbereich weiter vorrangig auf dem Ausbau unserer trimodalen Verkehre mit verstärkten Verlagerungen des Transportvolumens von der Straße auf die Schiene und das Wasser. Durch den Ausbau unserer Umschlagsanlagen am Rheinhafen Wesel sowie am Rhein-Lippe-Kanal Voerde sparen wir bereits erhebliche Mengen CO 2 ein. Dieses Ziel werden wir in den nächsten Jahren intensiv weiterverfolgen und Massengüter mit hohem Streckenanteil auf Wasser und Schiene verlagern. Die Verlagerung ist umso wirtschaftlicher, je kürzer der Nachlauf auf der Straße gelingt. Allerdings verzögert sich der Ausbau der Infrastruktur im Hafen Wesel, da das Hafengelände sich im Hochwassereinzugsgebiet befindet. Hier ist der Hochwasserschutz mit Ausweis von Retentionsflächen zu erbringen. Wir erwarten die Genehmigung noch in diesem Jahr. Wir erwarten, dass auch unter veränderten Bedingungen der Energiewende, der LKW noch einige Jahre seine Vormachtstellung bei staubförmigen Gütern behalten wird bzw. seinen Anteil sogar steigert. Wir haben daher unseren Fuhrpark 2024 bereits erheblich vergrößert und werden das Wachstum auch 2025 über alle Sparten fortsetzen. Sowohl bei Silos Food und Silos Non Food, aber auch bei Kipper-, Plan- und Tankfahrzeugen im Nahverkehr erleben wir Herausforderungen unserer Kunden und gelingt strategisches Wachstum. Der wachsende Fuhrpark dient uns zugleich als Basis für unsere Projektgeschäfte und den Betrieb der Umschlagsanlagen in Wesel und Voerde. An den Lagerstandorten werden Siloauflieger solo bereitgestellt und von den Zugmaschinen erst nach dem Beladen aufgesattelt. So sparen wir Fahrzeugressourcen und Manpower, während wir mit und für unsere Kunden das komplette Handling der Waren organisieren. Ab Eintreffen im Seehafen übernehmen wir den Transport per Binnenschiff, den Umschlag in Silo- oder Kipper-LKWs, die Lagerung und Konfektionierung in Big Bags, Octabins oder Kleingebinde, sowie den Weitertransport zum Endkunden. Die Bereiche Logistik-, Dienstleistungs- und Lager bauen wir entsprechend den Anforderungen unserer Kunden beständig aus. An vier Standorten bewirtschaften wir über 100.000 Quadratmeter Lager- und Dienstleistungsflächen. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft befasst sich weiterhin mit der Entwicklung eines Container-Entladungssystems zum schonenden Ausblasen von Produkten mit geringer Schüttdichte. Gleichzeitig engagieren wir uns in einem Arbeitskreis "MAGPIE-Ports". Ziel ist es, gemeinsam mit 44 Partnern, einen Durchbruch bei der Bereitstellung und Nutzung grüner Energieträger im Transport zu, von und innerhalb von Häfen zu erzielen. Dies geschieht an unserem Hafenstandort in Wesel. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das gesamtwirtschaftliche Wachstum betrug 2023 minus 0,3 Prozent und lag damit 2,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Das Transportaufkommen im Güterverkehr auf der Straße hat sich kaum verändert und liegt einer Schätzung zufolge 0,7 Prozent über der Vorjahreszahl. (Quelle: Statista Transportaufkommen im Straßenverkehr) Der Dieselpreis hat sich im abgelaufenen Jahr wieder stabilisiert. Im Jahresdurchschnitt ging der Preis pro Liter Diesel um 14,37 Prozent zurück. (Quelle: Dieselpreisindex BGL Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung) 2. Geschäftsverlauf Die Aufstockung und Modernisierung unseres Fuhrparks ging weiter. Es wurden 46 neue Sattelzugmaschinen angeschafft, davon 16 Fahrzeuge ausgetauscht und zusätzlich 30 Neufahrzeuge in Betrieb genommen. Die Anzahl der Sattelzugmaschinen stieg auf 153. Es kamen insgesamt 16 neue Kipp-, Planen- und Siloauflieger hinzu, so dass nach dem Austausch über 210 Sattelauflieger zu Verfügung stehen. Mit der Gewinnung neuer Kunden und zusätzlicher Relationen bei Bestandskunden wurden Umläufe im Güterfernverkehr weiter optimiert. Von einem Kunden haben wir ein großes Outsourcing-Projekt vertraglich für fünf Jahre übernommen. Der Umsatz stieg um 12,6 Prozent von 39.017,4 TEUR auf 43.930,9 TEUR. Diese Steigerung ist umso bemerkenswerter, da die Erlöse mit den gesunkenen Kraftstoffpreisen nicht mehr durch Dieselgleitklauseln erhöht wurden, und die Gesamtkostenentwicklung wieder ein normales Niveau erreichte. Ebenfalls erfreulich war die Entwicklung im Bereich Logistik (von Lagerung und Handling). Das stetige Wachstum der letzten Jahre wurde fortgesetzt. und betrug im abgelaufenen Jahr 20,0 Prozent. Der Umsatz stieg von 5.146,0 TEUR auf 6.176,0 TEUR. Gleichzeitig entwickelt sich die externe Projektlogistik sehr stark. Wir haben den Umsatz in diesem Segment mit 1.359,9 TEUR mehr als verdoppelt. 3. Lage des Unternehmens Die Lage der Gesellschaft hat sich erneut wesentlich verbessert. Der Gesamtumsatz des Unternehmens betrug im abgelaufenen Jahr 43.930,9 TEUR (Vorjahr 39.017,4 TEUR.). Dies ist ein Anstieg von 12,6 Prozent. Der Jahresgewinn vor Steuern 2023 betrug 1.952 TEUR (Vorjahr 2.148 TEUR). Die Abschreibungen stiegen mit 3.462 TEUR. (Vorjahr 2.798 TEUR) um weitere 23,7 Prozent. Das Eigenkapital stieg auf 4.984 TEUR (Vorjahr 4.198 TEUR). Die Bilanzsumme stieg um 17,9 Prozent auf 23.674 TEUR (Vorjahr 20.082 TEUR). Das Anlagevermögen hatte mit 15.362 TEUR (Vorjahr 11.541 TEUR) einen Anteil an der Bilanzsumme von 64,9 % (Vorjahr 57,5 %). Unsere Finanzlage ist als äußerst stabil zu bezeichnen. Zum Jahresende wiesen unsere Bankkonten Guthaben von insgesamt 1.855 TEUR aus. Unsere Gesellschaft finanziert ihr Anlagevermögen mittel- und langfristig bei sechs Kreditinstituten. Nur noch bei einer Bank unterhalten wir eine Kontokorrentlinie in Höhe von 1.000 T€, die zum Stichtag nicht in Anspruch genommen wurde. Im Jahr 2023 haben wir Netto-Investitionen in Höhe von 7.164 TEUR vorgenommen. Dafür haben wir neue Kredite in Höhe von 2.741 TEUR und eine Verbindlichkeit gegenüber Gesellschafter von 600 TEUR verwendet. Die Differenz von 3.941 TEUR konnten wir aus dem operativen Cashflow, bestehend aus Gewinn und Abschreibungen, finanzieren. Wir können unsere Zahlungsverpflichtungen stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele aus eigenen liquiden Mitteln erfüllen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. 4. Personal Die Anzahl der Mitarbeiter konnte erneut gesteigert werden. Zum Stichtag betrug die Gesamtzahl der Voll- und Teilzeitbeschäftigten umgerechnet auf Vollzeitbeschäftigung 281 Mitarbeiter. Analog dazu nahmen die Personalkosten um 15,7 Prozent zu. Die Einstellung neuer Fahrer und der Ausgleich altersbedingter Fluktuation sind erneut gelungen. Dies führen wir in erster Linie auf ein sehr flexibles Arbeitszeitsystem zurück. III. Nachhaltigkeit im Unternehmen 1. Elektrofahrzeuge Unser Fuhrpark besteht ausschließlich aus 40-Tonnen Schwerlastfahrzeugen. In dieser Gewichtssparte steht die Entwicklung von Elektrofahrzeugen noch am Anfang, nimmt aber rasant an Fahrt auf. So hat der Gesetzgeber das Gesamtgewicht für Elektrofahrzeuge auf 42 Tonnen erhöht, gleichwohl beträgt der Gewichtsverlust durch die schweren Batterien immer noch mehr als 2 Tonnen. Immerhin hat sich der Verkaufspreis der Autoindustrie für ein 40-Tonnen Elektrofahrzeug innerhalb eines Jahres fast halbiert. Wir stehen mit einem Großkunden bereits in Verhandlungen über den Einsatz eines solchen Versuchsfahrzeuges. Hemmnisse sind weiterhin belastbare Auskünfte der Hersteller über die Reichweite der Fahrzeuge und den Bau von Ladestationen. Realistisch sehen wir das erste Fahrzeug ab Frühjahr/Sommer 2025 im Einsatz. 2. Wasserstoff Logistische Voraussetzung für Wasserstoff-LKWs ist eine flächendeckende Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff, die wir ab Ende 2025 erwarten. Bereits jetzt sind wir an den Entwicklungen in einem weit verzweigten Netzwerk mit Informationsaustausch und Kosten-Nutzen-Betrachtungen eingebunden. In diese Prozesskette werden wir uns als Logistikunternehmen mit dem Transport von Wasserstoffcontainern einbringen. IV. Nachtragsbericht Ende Februar 2024 lag der Umsatz mit 8.961 TEUR um 26,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei einer AfA in Höhe von 634 TEUR betrug der Gewinn 445 TEUR vor Steuern und entsprach damit den Planungen. V. Prognosebericht Die Nachfrage nach Lagerflächen hält unvermindert an. Unsere vorhandenen Lagerkapazitäten sind weitgehend ausgelastet. Für das Jahr 2024 gehen wir von einem hohen Belegungsgrad aus. Im Fuhrparkbereich sind, verteilt über das Jahr, 40 neue Sattelzugmaschinen und 10 neue Silo Sattelauflieger als Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen geplant. Ziel ist es, den eigenen Fuhrpark 2025 auf 170 ziehende Einheiten aufzustocken. VI. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Es gibt Umstände, die auch für uns ein gewisses Gefahrenpotential enthalten: Zu nennen sind der andauernde Ukraine-Krieg, der Anstieg der Maut zum 1. Dezember letzten Jahres, die aktuellen hohen Lohnabschlüsse, aber auch ein hoher Anstieg der Reparatur-, Reifen- und Versicherungskosten. Diese Kostensteigerungen sind unter den aktuellen Marktbedingungen mit hohem Kostendruck zurzeit nur schwer weiterzugeben, da viele Betriebe ebenfalls mit steigendem Kostendruck zu kämpfen haben. Dass die Dieselpreise im Jahresdurchschnitt um 14,37 Prozent zurückgingen, ist für uns nicht relevant. Die Kosten werden in einer Dieselpreisindexklausel Monat für Monat neu errechnet und an den Kunden weitergegeben. An Umsatzeinbrüchen unserer Industriekunden würden wir mit unseren Frachtumsätzen teilnehmen. Solche sind aktuell nicht absehbar, zumal der bereits rückläufige Baubereich für uns nur eine untergeordnete Rolle spielt. Wir sind mit Kunden aus der gesamten Industrie und der Herstellung von Lebensmitteln, sowie der Entsorgung breit aufgestellt und können partielle Rückgänge grundsätzlich durch Verlagerungen ausgleichen. Es ist uns erneut gelungen einige Neukunden zu akquirieren und auch bei bestehenden Kunden zusätzliches Geschäft zu generieren. Unsere Liquiditätslage ist in jeder Hinsicht zufriedenstellend. Zu den bestehenden Finanzierungsinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Kreditlinien bei Kreditinstituten. Für alle Kunden, für die Factoring sinnvoll ist, haben wir dies vereinbart. Da unsere Factoring-Verträge auch eine Warenkreditversicherung einschließen, gab es keinen Forderungsausfall. Mit einigen Kunden ist ein sehr kurzes Zahlungsziel vereinbart, so dass ein Factoring unwirtschaftlich wäre. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Unsere Verbindlichkeiten zahlen wir innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Dabei bringen wir vertragliche Skontobeträge in Abzug. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken führen wir eine Liquiditätsplanung, basierend auf einer für 24 Monate erstellten Businessplanung, die wir laufend fortschreiben und uns als Basis für alle Finanzmitteldispositionen dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkenn-bar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über eine Factoring-gestützte Bonitätsbeurteilung mit individuellen Kreditrahmen, sowie ein adäquates Debitorenmanagement und Mahnwesen. Alle unser Geschäftsmodell berührenden Risiken haben wir erfasst und schreiben sie ständig fort. Wir grenzen unsere Umsätze nach einzelnen Abteilungen und Lager- bzw. Umschlagsorten ab. Ebenso findet eine detaillierte Kostenzuordnung statt. Damit erhalten wir eine exakte Aussage über die Rentabilität einzelner Sparten, die wir monatlich monitoren. Dies ermöglicht uns schnelle Anpassungen an alle Veränderungen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 2. Chancenbericht Die positive Ertragsentwicklung wurde auch im Berichtsjahr fortgesetzt. Die konservative Schätzung aufgrund der geopolitischen Lage wurde übertroffen. Wir wollen weiterhin stetiges Wachstum generieren, indem wir unseren Kunden für ihre individuellen Logistikanforderungen maßgeschneiderte Komplettlösungen aus einer Hand anbieten. Wir begleiten den Kunden in allen Bereichen von der Annahme der Ware ab Schiff oder Container, Umschlag, Lagerung, Silierung, Vermischung, Verpackung, Kommissionierung und Transport zum Endkunden. Weitere Chancen sehen wir in dem Ausbau der Projektgeschäfte und einem Einstieg in für uns neue Transportgüter mit speziellen Anforderungen, ggf. einschließlich Sicherung dieser Märkte durch Veredlung und Aufbereitung von festen Rohstoffen in eigenen Anlagen. Dies soll in einer eigens für diesen Zweck gegründeten Gesellschaft stattfinden. 3. Gesamtaussage Die gesamte Auftragslage, die Nachfrage nach weiteren Dienstleistungen und Projekten stimmen uns zuversichtlich, zumindest den Umsatz und den Gewinn des Vorjahres zu erreichen. Ziel ist es Umsatz und Gewinn um 10 Prozent zu steigern. Dabei unterstellen wir, dass das prognostizierte Wirtschaftswachstum von nur 0,2 Prozent nicht in einer Rezession mündet.
Wesel, den 6. Mai 2024 Bernd Schepers, Geschäftsführer Jöm Thier, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IMGRUND Silogistic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IMGRUND Silogistic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMGRUND Silogistic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, 6. Mai 2024 REVISCON
GMBH
Dipl-Kfm. Andreas Klein M.A., Wirtschaftsprüfer |
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