Konecranes Noell GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lutz Wächter seit 23.1.2014 | Geschäftsführer |
Kevin P. Bradley seit 24.4.2013 | Geschäftsführer |
Klaus Peter Hoffmann seit 4.8.2012 | Geschäftsführer |
Eric I. Cohen seit 18.11.2009 | Geschäftsführer |
Hubert Dipl.-Ing. Foltys seit 5.3.2007 | Prokura |
Ralf Willer seit 8.3.2005 | Prokura |
Jörg Motschmann seit 19.3.2004 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Noell Mobile Systems GmbHWürzburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2012 und LageberichtLagebericht1. AllgemeinesDie Noell Mobile Systems GmbH (NMS) wurde am 19. März 2004 durch Eintragung in das Handelsregister gegründet. Mit handelsrechtlicher Wirkung zum 1. April 2004 hat die 100 %-ige Muttergesellschaft Noell Crane Systems GmbH (NCS) ihren Geschäftsbereich Mobile Equipment im Wege der Sacheinlage in die NMS eingebracht. Mit Vertrag vom 23. Juli 2009 hat die amerikanische Terex Corp. über ihre deutsche beziehungsweise italienische Landesgesellschaft das Hafentechnik-Geschäft der Fantuzzi-Gruppe erworben. Somit ist die Noell Crane Holding GmbH (NCH) nun eine direkte Tochter der Terex Germany GmbH & Co. KG, Düsseldorf. Durch das 100%ige Beteiligungsverhältnis der NCH an der NCS ist die NMS ebenfalls Teil des Terex-Konzerns. Der Geschäftsbereich der NMS umfasst die Produktion und den Vertrieb folgender Produkte in unserem Hauptwerk in Würzburg:
Die dazugehörigen Serviceaktivitäten umfassen die Lieferung von Ersatzteilen und das Erbringen von Wartungs- und Reparaturarbeiten, letzteres wird durch unser Büro in Hamburg erbracht. Daneben wird die Modernisierung von Portaldrehkranen (PDK) von unserem Büro in Hannover-Langenhagen betrieben. Mit der NMS wurde ein Unternehmen geschaffen, das auf den langfristigen Wachstumsmarkt mobiles Containerhandling-Equipment ausgerichtet ist. 2. Geschäftsverlauf im Berichtsjahr2.1 Wirtschaftliches Umfeld Die Weltkonjunktur hat in 2012 weiter an Fahrt verloren. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften fiel nur sehr mäßig aus, der Euroraum rutschte gar in eine Rezession. Aber auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern, deren Wirtschaft in der Phase der Erholung unmittelbar nach der Finanzkrise sehr kräftig expandiert war, ließ die konjunkturelle Dynamik stark nach. Im Zuge des Nachlassens der Wachstumsdynamik stagnierte der weltweite Containerumschlag auf Vorjahresniveau. Die Hamburger Hafen- und Logistik AG meldet beispielsweise lediglich ein Plus von 1,4%. In Rotterdam und Antwerpen stagnierte der Containerumsatz nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. 2.2 Auftragseingang, Absatz und Beschäftigung Auftragseingang Die zweite Hälfte des Jahres 2012 war geprägt durch die anhaltende Eurokrise. Das führte zu einer verminderten Nachfrage im Euroraum, die nur teilweise durch die gestiegene Nachfrage in den USA kompensiert werden konnte. Zusammen mit den stagnierenden Containerumschlagszahlen führte das zu einer Anspannung auf dem Straddle Carrier Markt, was sich auch im Auftragseingang 2012 der NMS bemerkbar machte. Das führte zu einer Reduzierung unseres Auftragseingangs auf 78 Mio. EUR (Vorjahr: 114 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr 2012 wurden insgesamt für 75 Fahrzeuge (Vorjahr 133) Verträge abgeschlossen. Als "Schlüsselaufträge" sind hierbei der Verkauf von 12 Straddle Carriern an einen deutschen Kunden und 20 Straddle Carriern sowie 17 Sprinter Carriern an Kunden in den USA zu erwähnen. Die als Profit-Center organisierte Modernisierung von Portaldrehkranen lag beim Auftragseingang mit einem Volumen von 0,9 Mio. EUR im Jahr 2012 (Vorjahr: 1,8 Mio. EUR) nochmals unter dem Niveau des Vorjahres. Ursache hierfür ist eine hohe Personalfluktuation in 2011, die eine Nachbesetzung mit einem gleichzeitigen Neustart erforderlich machte. Erfreulich ist, dass in 2012 erstmalig Aufträge mit zwei Neukunden in Deutschland und Litauen akquiriert werden konnten. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2012 beträgt 30 Mio. EUR (Vorjahr: 63 Mio. EUR). Absatz Die NMS erzielte im abgelaufenen Jahr einen Umsatz von 110 Mio. EUR, was einer Steigerung von 18 % gegenüber dem Vorjahr (93 Mio. EUR) entspricht. In 2012 konnten wir 125 Geräte (Vorjahr 106) termingerecht an unsere Kunden übergeben. Hierin sind auch 36 E-Type Straddle Carrier für den neuen Hafen in Wilhelmshaven enthalten. Im Bereich Ersatzteile konnten die Vorjahreswerte nochmals gesteigert werden. So konnte im Ersatzteilbereich ein Umsatzplus von rund 1,6 Mio. EUR auf 14,0 Mio. EUR (Vorjahr: 12,4 Mio. EUR) verzeichnet werden. Im Service ging der Umsatz hingegen um 0,9 Mio. EUR auf 2,6 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR) zurück. Beschäftigung Dank des hohen Auftragsbestandes aus dem Jahr 2011 konnte trotz eines gesunkenen Auftragseingangs im Vergleich zum Vorjahr die Fertigung im Jahr 2012 nahezu voll ausgelastet werden. 2.3 Wirtschaftliche Situation und Ertragslage Die wirtschaftliche Situation der NMS war im Geschäftsjahr 2012 trotz verlangsamter weltweiter Wachstumsdynamik insgesamt stabil. In einem von starkem Wettbewerb geprägten Umfeld konnten die Planungen für das Geschäftsjahr weitgehend eingehalten werden. Bei einem Umsatz von 110 Mio. EUR (Vorjahr 93 Mio. EUR) konnte eine Umsatzrendite von 12% vor Steuern erzielt werden (Vorjahr 12%). Der nur leichte Anstieg der Betriebsleistung (Umsatz und Bestandsveränderung) führte zu einer annähernden Deckung der Fixkosten im Jahr 2012. Die Personalaufwandsquote von 22% (Personalaufwand bezogen auf die Gesamtleistung) ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. Die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung ist im selben Zeitraum auf 63% (Vorjahr 65%) gesunken. Kostensteigerungen waren hingegen aufgrund im Vergleich zum Vorjahr höherer Kursverluste zu verzeichnen. Der gesamte im Geschäftsjahr 2012 erzielte Gewinn von 13.344.149 EUR (Vorjahr: 11.556.793 EUR) wird gemäß dem mit der NCS bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an diese abgeführt. Vermögenslage Die Eigenkapitalausstattung liegt mit einer Eigenkapitalquote von 35% auf einem komfortablen Niveau (Vorjahr 33%). Das Umlaufvermögen übersteigt, wie in Vorjahren, die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen deutlich. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 347% (Vorjahr: 291 %). Finanzlage Durch die kurzen Auftragsdurchlaufzeiten und ein effizientes Forderungsmanagement konnte das in der Auftragsabwicklung gebundene Kapital niedrig gehalten werden. Die NMS ist zum Bilanzstichtag frei von Bankverbindlichkeiten und konzerninternen Finanzierungen und verfügt (inklusive Cashpool-Guthaben) über liquide Mittel in Höhe von 25 Mio. EUR (Vorjahr 30 Mio. EUR). Der Rückgang des Cash Bestandes ist im Wesentlichen darauf zurück zu führen, dass der Bestand zum Jahresende 2011 außerordentlich hoch war, da er bereits die Anzahlung in Höhe von 8,9 Mio EUR für den größten in 2012 abgewickelten Auftrag über 36 Straddle Carrier beinhaltete. 3. Forschung und EntwicklungIm Berichtsjahr wurden wichtige Neuerungen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Wartungskosten unserer Geräte sowie zur Verbesserung des Fahrkomforts getestet. Ein weiterer wesentlicher strategischer Entwicklungsschritt war die Konzeption eines neuen Antriebsstrangs, welcher sicherstellen wird, dass unsere dieselelektrischen Geräte, die ab 2014 in Europa und USA geltenden, weiter verschärften Abgasemissionen einhalten werden. Parallel dazu musste das Steuerungskonzept unserer Fahrzeuge grundlegend neu gestaltet werden, um auch hier neuen, strengeren europäischen Sicherheitsnormen künftig zu genügen. Erste Geräte mit diesen neuen Systemen sollen 2013 in Einsatz gehen. In den letzten Monaten wurde zudem die Kooperation mit den Entwicklern bei unserer Terex- Schwestergesellschaft Gottwald Port Technologies in Düsseldorf intensiviert. Durch den gemeinsamen Wissens- und Erfahrungsaustausch, v.a. auch hinsichtlich moderner Antriebstechnologien und Automatisierungslösungen, erwarten wir hierdurch weitere positive Effekte für unsere Produktentwicklung. 4. InvestitionenIm abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 10 Anhänger für den innerbetrieblichen Transport sowie Lizenz-Upgrades von SAP 4.7 zu SAP Enterprise angeschafft. Die ansonsten meist kleineren, im Jahr 2012 durchgeführten Projekte, zielten vor allem auf die Verbesserung der Arbeitssicherheit und Ersatzbeschaffungen. 5. PersonalDie Gesellschaft beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 2012 362 Mitarbeiter (Vorjahr: 347). Die Belegschaft umfasste 217 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 210), 115 Angestellte (Vorjahr: 117) und 30 Auszubildende (Vorjahr: 20). Für das Jahr 2013 ist kein wesentlicher Anstieg des Personalstandes geplant. Neben dem Bereich Engineering, der um drei Mitarbeiter aufgestockt werden soll, werden Vakanzen, die aufgrund natürlicher Fluktuation frei werden, ebenfalls wieder besetzt. 6. RisikomanagementAuftragsbezogenen Risiken wird mit einer dezidierten Auftragsvorkalkulation und einer Vertragsanalyse begegnet. Nur Aufträge, die die Unternehmensstandards erfüllen, werden angenommen. Projektbegleitend werden die auftragsbezogenen technischen und kommerziellen Risiken durch das Projektmanagement und das Projektcontrolling überwacht. Fremdwährungsrisiken im Zusammenhang mit der Auftragskalkulation werden durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Da die Projektkosten im Wesentlichen in Euro anfallen, werden die künftigen Einnahmen aus in Fremdwährung abgeschlossenen Aufträgen im Voraus verkauft. Entsprechende Absicherungsgeschäfte werden über die Konzernmutter abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag waren Devisentermingeschäfte mit einem Volumen von 16,2 Mio. USD offen. Zum 31.12.2011 betrug das Volumen der auf Termin verkauften Fremdwährungen 23 Mio. USD und 1,4 Mrd. KRW. Das Forderungsausfallrisiko ist gering, da die NMS im Wesentlichen Geschäfte mit Kunden guter Bonität abschließt bzw. dieses Risiko durch Akkreditive absichert; zudem werden mit den Kunden Anzahlungen vereinbart. Die Geschäftsführung wird mit regelmäßigen Berichten über die Geschäftsentwicklung sowie die Ertrags- und Finanzlage informiert. 7. Ausblick, Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung und Ereignisse nach dem BilanzstichtagAuch im Jahr 2012 erholte sich die Weltkonjunktur kaum merklich. Zu Beginn des Jahres 2013 steht die Weltwirtschaft auch weiterhin unter dem Eindruck der Staatsschuldenkrise im Euroraum, der Unsicherheiten über den Zustand des Finanzsektors, der Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der finanzpolitischen Diskussion in den Vereinigten Staaten und einer fortgesetzten abgeschwächten Dynamik in den Schwellenländern. Die Prognosen gehen davon aus, dass auch im Verlauf des Jahres 2013 keine wesentliche Erholung eintreten wird. Es wird erwartet, dass der Welthandel zunächst im ersten Halbjahr 2013 wenig wachsen und sich in der zweiten Jahreshälfte nur schwach beleben wird. Das Frachtaufkommen war rückläufig, verbunden mit Überkapazitäten beim Schiffsraum. Aufgrund der stagnierenden Containerumschlagszahlen in 2012 haben viele Hafenbetreiber ihre Handling-Flotten nicht erweitert. Damit einhergehend hat sich der Preisdruck beim Containerumschlag weiter verschärft. Wir müssen deshalb davon ausgehen, dass die Containerterminals in naher Zukunft weiter vorsichtig in ihren Beschaffungen agieren werden. Unter Berücksichtigung der uns vorliegenden Projektpläne unserer Kunden ist heute davon auszugehen, dass sich das Marktvolumen im kommenden Jahr auf ähnlichem Niveau wie 2012 bewegen wird. Somit dürfte das Marktumfeld auch im Jahr 2013 von einem intensiven Wettbewerb geprägt sein. Da wir die Zeit der Wirtschaftskrise und der damit verbundenen Unterauslastung im Jahre 2011 dazu genutzt haben, an Produkt-, Kostensenkungs- und Prozessverbesserungsmaßnahmen zu arbeiten, sehen wir uns für diesen Wettbewerb durchaus gerüstet. Aufgrund der schwierigen Marktlage und des insgesamt schwächeren Auftragseingangs erwarten wir aktuell für das Jahr 2013 einen insgesamt der Auftrags- und Marktlage entsprechenden leichteren Umsatz und einen dementsprechend geringeren Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung. Bezüglich der weiteren Zukunft kann die Staatsschuldenkrise innerhalb der EU und deren Nebeneffekte, wie der schwierigere Zugang zu Kreditlinien und die Dämpfung der Konjunktur die Geschäftslage unseres Unternehmens negativ beeinflussen. Während der letzten beiden Monate hat sich die Lage jedoch leicht verbessert. Unter der Annahme dass sich dieser Trend fortsetzt, erwarten wir für 2013 und die Folgejahre eine grundsätzlich positive Entwicklung des Marktes und der Unternehmensergebnisse, wobei der Auftragseingang erfahrungsgemäß Schwankungen unterliegt. Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, sind nicht bekannt.
Würzburg, den 28. März 2013 Noell Mobile Systems GmbH Guido Luini BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDie Bilanz zum 31. Dezember 2012 und die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 sind nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften und entsprechend dem GmbH-Gesetz aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Mit der Alleingesellschafterin Noell Crane Systems, Würzburg (kurz: "NCS") wurde am 25. Mai 2004 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, dessen Eintragung in das Handelsregister am 15. Juni 2004 erfolgte. Die Verpflichtung zur Gewinnabführung galt erstmals für den ganzen Gewinn des am 31. Dezember 2004 endenden ersten Geschäftsjahres der Noell Mobile Systems GmbH (kurz: "NMS"). Die Noell Mobile Systems GmbH ist über ihre Muttergesellschaft, die Noell Crane Systems GmbH, Würzburg, indirekt eine Tochtergesellschaft der Terex Germany GmbH & Co., Dortmund, und somit in den Terex Konzern einbezogen. Das oberste Mutterunternehmen, die Terex Corporation, Westport (USA), erstellt den Konzernabschluss nach US GAAP Grundsätzen zum 31. Dezember 2012 für den größten Kreis der Unternehmen. Der Abschluss der Terex Corporation ist unter Terex.com einsehbar. Die Terex Germany GmbH & Co. KG, Düsseldorf, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Noell Mobile Systems GmbH einbezogen wird. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, WährungsumrechnungEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und der durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen. Verwaltungsgemeinkosten werden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden mit linearen Sätzen berechnet. Der jeweilige Abschreibungszeitraum entspricht der branchenüblichen Nutzungsdauer. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden bei Anschaffungskosten unter 150 Euro im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 und 1.000 Euro werden in einem jährlichen Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird bei allen Posten des Anlagevermögens der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Abzug eines pauschalen Wertabschlags für Verwertungsrisiken bzw. mit dem zum Bilanzstichtag aktuell niedrigeren verfügbaren Bezugspreis bewertet. Darüber hinaus werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen Gängigkeitsabschläge vorgenommen. Die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen werden mit ihren Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und der fertigungsbedingten Abschreibungen. Freiwillige soziale Leistungen und Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht in die Gemeinkosten einbezogen. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen, wenn die Herstellungskosten unter Berücksichtigung der noch zu erwartenden Aufwendungen die erzielbaren Veräußerungserlöse überschreiten. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden beim Posten "Vorräte" offen abgesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt die Bewertung zum Nominalwert. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die von uns seit dem Jahr 2010 durchgeführte Einzelbetrachtung nach Konzernvorgaben, die vorschreiben, alle ausstehenden Forderungen mit einer Überfälligkeit von mehr als 180 Tagen zu 100% zu wertberichtigen, macht, wie im Vorjahr, keine weitere Pauschalwertberichtigung nötig. Wertpapiere des Umlaufvermögens bestehen lediglich zur Absicherung bestimmter Rückstellungen, sie sind mit dem Börsen- oder Marktpreis zum Bilanzstichtag bewertet. Eine Verrechnung mit den Rückstellungen erfolgt gemäß §246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Bankguthaben und Kassenbestände sind zum Nominalwert bewertet. Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank innerhalb von drei Monaten vor Bilanzstichtag veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,05% (Vorjahr: 5,14 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von je nach Altersgruppe zwischen 0 % und 8 % p.a. unterstellt. Der Zinsanteil wurde wie im Geschäftsjahr 2011 den "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" zugeordnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Garantierückstellungen werden pauschal in Höhe eines Prozentsatzes, der sich aus Erfahrungswerten ergibt, angesetzt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,71% (Vorjahr: 3,81%) p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag passiviert. Forderungen, flüssige Mittel, Rückstellungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs vom Tage des Geschäftsvorfalls, gegebenenfalls auch im Rahmen von Bewertungseinheiten mit einem Sicherungskurs, umgerechnet. Zum Bilanzstichtag wurden die oben genannten Positionen mit dem Konzernumrechnungskurs bewertet. Aufgrund der unwesentlichen Abweichung zwischen dem Konzern-Umrechnungskurs und dem Kurs gemäß §256a HBG wurde der Konzern-Umrechnungskurs verwendet. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften werden vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin ausgewiesen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der Organträgerin erfasst. C. Erläuterungen zu den Bilanzposten1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. 2. Finanzanlagen Die Gesellschaft hält an folgenden Unternehmen gemäß § 285 Nr. 11 HGB mehr als 20 % der Anteile:
Die Restlichen 10% werden von der Noell Reggiane France S.A.R.L. gehalten. 3. Vorräte Wie in den Vorjahren wurde bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen eine Gängigkeitsabschreibung vorgenommen. Die Höhe der Gängigkeitsabschläge ergibt sich nach dem Zeitpunkt der letzten Entnahme des jeweiligen Artikels. Der Gängigkeitsabschlag beträgt zum 31. Dezember 2012 insgesamt TEUR 2.095 (Vorjahr: TEUR 2.675). 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen, sowie aus dem in 2010 eingeführten Cash-Pooling ausgewiesen. Die Forderungen aus Cash-Pooling betragen zum 31.12.2012 TEUR 24.065 (Vorjahr: TEUR 27.018). 5 . Wertpapiere des Umlaufvermögens Bei den Wertpapieren handelt es sich im Wesentlichen um Anteile an Geldmarktfonds und Festgelder. Ein Betrag von TEUR 2.101 (Vorjahr: TEUR 1.468) und Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 2.143 ist zur Insolvenzsicherung der Arbeitszeitkonten und weitere TEUR 337 (Vorjahr: TEUR 341) mit Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 347 zur Absicherung der Altersteilzeitkonten verpfändet. Der komplette Bestand mit einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 2.438 wurde zum Bilanzstichtag mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Überstunden und Altersteilzeit saldiert. Bei den Arbeitszeitkonten bestand in 2012 ebenso wie in 2011 kein Überhang des Deckungsvermögens. Im Jahr 2012 bestand bei der Altersteilzeit ein Überhang der verpfändeten Guthaben gegenüber der verrechnungsfähigen und -pflichtigen Altersteilzeitrückstellung in Höhe von TEUR 166 (Vorjahr: TEUR 79), der unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung" ausgewiesen wurde. 6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der NMS beträgt TEUR 10.000. Die Kapitalrücklage von TEUR 11.700 resultiert mit TEUR 5.000 aus der Einbringung des Teilbetriebs Mobile Equipment durch die NCS im Jahr 2004 und mit TEUR 3.000, TEUR 2.000 und TEUR 1.700 aus zusätzlichen Einlagen der Muttergesellschaft in 2004, 2005 und 2006. Es handelte sich hierbei jeweils um andere Zuzahlungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Der gesamte im Geschäftsjahr 2012 erzielte Gewinn von EUR 13.344.149,35 (Vorjahr: EUR 11.556.793,97) wurde gemäß dem mit der NCS bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an diese abgeführt. 7. Sonstige Rückstellungen
Die Personalrückstellungen berücksichtigen u. a. Verpflichtungen für noch nicht genommenen Urlaub, Stundenguthaben und eine Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 581. Im Vorjahr betrug die Rückstellung für Altersteilzeit TEUR 0, da hier ein Überhang des Deckungsvermögens bestand und die Rückstellung komplett saldiert wurde. Altersteilzeitverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 751. Diese wurden mit Deckungsvermögen (TEUR 170) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Rückstellungen für Zeitguthaben in Höhe von TEUR 2.199 wurden mit Deckungsvermögen (TEUR 2.101) verrechnet. Das Ergebnis aus dem Deckungsvermögen (Verlust TEUR 24; Vorjahr: Ertrag TEUR 8) wurde gemeinsam mit den Zinszuführungen TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 11) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ausgewiesen. Der sich ergebende Saldo von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 19) ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. Gewährleistungsverpflichtungen mit einer Laufzeit> 1 Jahr werden abgezinst. Basis dieser Zinsberechnung ist der von der Dt. Bundesbank veröffentlichte Marktzins der letzten 7 Jahre. Für Gewährleistungsrückstellungen, die zum 01.01.2010 (erstmalige Anwendung BilMoG) bereits bestanden haben, würde sich zum 31.12.2012 eine Reduzierung um TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 121) aufgrund der Abzinsung ergeben. Auf die Verbuchung dieser Auflösung haben wir verzichtet. Für Gewährleistungsrückstellungen, die im Geschäftsjahr 2010 und 2011 gebildet, und somit bereits zum 31.12.2011 abgezinst wurden, haben wir zum 31.12.2012 einen Zinsaufwand aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 74 verbucht. Neue Gewährleistungsrückstellungen, die seit 01.01.2012 dazu gekommen sind, wurden auf Basis ihrer vertraglich vereinbarten Gewährleistungszeiten mit TEUR 135 abgezinst. 8. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen, nach Saldierung, mit TEUR 13.699 (Vorjahr: TEUR 12.203) die Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen aus dem Ergebnisabführungsvertrag TEUR 13.344 (Vorjahr: TEUR 11.557) und den erhaltenen Anzahlungen TEUR 1.052 (Vorjahr TEUR 0) entstanden. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.078 (Vorjahr TEUR 1.652) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 9 . Haftungsverhältnisse Für die NMS wurden zum Bilanzstichtag im Wesentlichen auftragsbezogene Bürgschaften in Höhe von TEUR 16.887 (Vorjahr: TEUR 41.931) herausgelegt, aus denen der Bürge gegebenenfalls einen Rückgriffsanspruch gegen die Gesellschaft hat. Diese umfassen mit TEUR 1.379 (Vorjahr: TEUR 12.725) Konzernbürgschaften, mit TEUR 6.728 (Vorjahr: TEUR 10.230) von Versicherungsgesellschaften abgegebene Bürgschaften und mit TEUR 8.780 (Vorjahr: TEUR 18.976) Bankbürgschaften. Die Noell Mobile Systems GmbH haftet gesamtschuldnerisch mit verbundenen Unternehmen des Teilkonzerns Terex Germany GmbH & Co. KG aus einer Kreditzusage der Commerzbank, die schon in Vorjahren bestand, und den aus den im Jahre 2012 neu vereinbarten Kreditzusagen der Coface und der Zürich Versicherung gegenüber der TEREX Germany GmbH & Co. KG. Diese umfassen zum Bilanzstichtag eine Gesamtlinie für Avale und Devisentermingeschäfte von insgesamt TEUR 85.000 (Vorjahr: TEUR 39.000). Nach den uns vorliegenden Kenntnissen ist mit einer Inanspruchnahme aus den eingegangenen Haftungsverhältnissen bzw. Mithaftungen nicht zu rechnen. 10. Derivative Finanzinstrumente Fremdwährungsgeschäfte (der auftragsbezogene Kauf bzw. Verkauf von Devisen) werden durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Der Bestand der zum Stichtag abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte ergibt sich inklusive der diesen entsprechenden Zeitwerte (Fair Values) aus der nachfolgenden Tabelle.
Die Bewertung erfolgt durch Vergleich der kontrahierten Sicherungskurse und der Terminkurse zum Bilanzstichtag. Auf Grund bestehender Sicherungszusammenhänge werden die Devisentermingeschäfte nicht bilanziert. 11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen sowie anderen Dauerschuldverhältnissen betragen für deren Restlaufzeit TEUR 813 (Vorjahr: TEUR 315). Davon haben TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 140) eine Laufzeit von über einem Jahr, der Rest hat eine Laufzeit von unter einem Jahr. Der Anstieg kommt größtenteils aus der im Jahre 2012 neu gemieteten Linde Staplerflotte für unseren innerbetrieblichen Transport. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 12. Umsatzerlöse
Die Gesellschaft hat mit verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr Verkäufe von Waren und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 4.400 (Vorjahr: TEUR 3.512) und Einkäufe von Waren und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 4.175 (Vorjahr: TEUR 6.114) getätigt. 13. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u. a. Erträge aus Nebengeschäften, Weiterberechnung von Kosten, Kursgewinne und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Jahr 2012 sind im Gegensatz zum Vorjahr keine Erstattungen der Arbeitsagentur aus der Kurzarbeit angefallen. Es werden auch die Auflösungen von Auftragsrückstellungen in Höhe von TEUR 7.306 (Vorjahr: TEUR 5.472) in den sonstigen betrieblichen Erträgen dargestellt, die aus der guten Abwicklung von ausstehenden Verpflichtungen im Projektgeschäft, sowie aus dem guten Management des Gewährleistungsbudgets resultieren. Im Jahr 2011 war als einmaliger Sondereffekt die Auflösung einer pauschalen Gewährleistungsrückstellung für verlängerte Einzelgarantien in Höhe von TEUR 2.790 enthalten, da diese Garantien über die projektbezogenen Gewährleistungsrückstellungen abgedeckt werden konnten. Neben der Auflösung der Auftragsrückstellungen sind als weitere periodenfremde Erträge die Auflösung von Personalrückstellungen (Tantiemen, Jubiläen, Pensionsverpflichtungen etc.) in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 126) und Versicherungsrückstellungen in Höhe von TEUR 562 (Vorjahr: TEUR 99), sowie andere Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. An Kursgewinnen sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen TEUR 894 (Vorjahr: TEUR 333) enthalten. Wie im Vorjahr sind die Veränderungen der Einzelwertberichtigungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 69) und den sonstigen betrieblichen Erträgen mit TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 87) enthalten. 14. Materialaufwand
15. Personalaufwand
Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Geschäftsführer) stellt sich wie folgt dar:
Zum Stichtag 31. Dezember 2012 waren 362 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende) beschäftigt (Vorjahr: 347). 16. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten u. a. Mieten, Pachten, Auslösungen, Reisekosten, Aufwendungen für Verwaltung und Vertrieb, Rückstellungszuführungen für sonstige Risiken sowie Konzernbelastungen für Serviceleistungen (HR, Marketing, etc.) in Höhe von insgesamt TEUR 2.109 (Vorjahr: TEUR 2.410). Außerdem sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Abschlussprüferhonorare in Höhe von TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 71) enthalten. Wie im Vorjahr sind die Veränderungen der Einzelwertberichtigungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 69) und den sonstigen betrieblichen Erträgen mit TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 87) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursverluste in Höhe von TEUR 746 (Vorjahr: TEUR 544) enthalten. 17. Finanzergebnis Die Zinserträge verringerten sich durch den im Jahre 2012 wieder gesunkenen Zinssatz. Die Zinsaufwendungen erhöhten sich von TEUR 204 im Vorjahr auf TEUR 243 in 2012. Im Finanzergebnis befinden sich Aufwendungen aus Aufzinsungen in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 92). Somit ergibt sich insgesamt ein negatives Finanzergebnis im Jahr 2012 von TEUR -181 (Vorjahr: TEUR -29). Im Zinsergebnis sind Aufwendungen und Erträge gegenüber Verbundenen Unternehmen wie folgt enthalten: Zinserträge aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 152) und Zinsaufwendungen auf offene Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 104). 18. Steuerliche Situation Durch den Ergebnisabführungsvertrag fallen keine Ertragsteuern bei der NMS an (steuerliche Organschaft). Mitglieder der Geschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß §286 (4) HGB verzichtet.
Würzburg, 28. März 2013 Noell Mobile Systems GmbH Guido Luini Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Noell Mobile Systems GmbH, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 28. März 2013 PricewaterhouseCoopers
Bernd Wagner, Wirtschaftsprüfer ppa. Roland Kandziora, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der Noell Mobile Systems GmbH für das Geschäftsjahr zum 31.12.2012 wurde am 11. Dezember 2013 festgestellt. |
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