Albert Walter Niederer Vermögensverwaltung eGbR
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Horst Peter Pink seit 30.4.2013 | Prokura |
Uwe Scherer seit 2.8.2006 | Geschäftsführer |
Michael Niederer seit 19.12.2003 | Geschäftsführer |
Jürgen Schulze seit 19.12.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Niederer GmbHVölklingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Allgemein Die Niederer GmbH ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen und betätigt sich auf dem Gebiet des Baustoff- und Fliesenfachhandels. Im Saarland gehört Niederer zu den größten Händlern der Branche. Zum Kundenkreis zählen Bauunternehmen, Bauhandwerker, Wohnungsbauunternehmen, private Bauherren und Renovierer, Industrie, Architekten und Behörden. Das Artikelsortiment umfasst namhafte Hersteller, mit denen langfristige Partnerschaft gepflegt wird. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Branchenentwicklung Gemäß Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% gegenüber Vorjahr gesunken. Hochrechnungen des Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) auf Basis September weisen für 2023 einen realen Umsatzrückgang von -5,3% aus. Bei nominaler Betrachtung ergibt sich ein Plus von 1,4%. Für 2024 erwartet der ZDB einen Umsatzrückgang real von -3% und nominal von -5%. Ursächlich dafür ist ein zu erwartender Rückgang im Wohnungsbau während der Umsatz im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau stabil ist. Laut dem Statistischen Landesamt Saarland verzeichnete das saarländische Bauhauptgewerbe im Jahr 2023 einen nominalen Umsatzrückgang von -5,0% gegenüber Vorjahr. Die Rückgänge sind maßgeblich beeinflusst durch die deutliche Zurückhaltung im Wohnungsbau. Neben dem Bauhauptgewerbe, zu dem Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern zählen, sind für den Baustoff-Fachhandel auch die kleineren Handwerksbetriebe von Bedeutung. Zum 3. Quartal 2023 lag der Umsatz bei den zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen des Baugewerbes um 2,9% über dem Vorjahresquartal. Die Anzahl der Beschäftigten sank gegenüber Vorjahresquartal um -1,9%. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Rahmenbedingungen für den Baustofffachhandel in 2023 schwierig waren. Gestiegene Bau- und Finanzierungskosten, steigende Lebenshaltungskosten und die allgemeine Verunsicherung der Bauherren, Investoren und Renovierer haben zu einem deutlichen Nachfragerückgang bei den Bauleistungen und somit auch bei Baustoffen geführt. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1 Leistungs-, Kosten- und Ergebnisentwicklung Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 liegt mit 39.769 T€ um 17,7 % unter dem Niveau des Vorjahres (48.331 T€). Der Wareneinsatz ist um 16,4 % auf 28.484 T€ gesunken. Insgesamt ist damit der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um 20,9 % (-2.977 T€) auf 11.286 T€ gesunken. Der betriebliche Aufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 920 T€ (7,7 %) auf 10.960 T€ gesunken. Nach Abzug der betrieblichen Aufwendungen vom Rohertrag ergibt sich ein Betriebsergebnis in Höhe von 326 T€ (Vorjahr 2.382 T€). Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses in Höhe von -65 T€ und des neutralen Ergebnisses in Höhe von 287 T€ verbleibt ein Ergebnis vor Steuern für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von 548 T€ (Vorjahr 2.609 T€). Das neutrale Ergebnis ist geprägt durch Erträge aus Rückstellungsauflösungen und Erstattungen aus Versicherungsschäden. Nach Abzug der Ertragsteuern für 2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss von 305 T€ (Vorjahr 1.761 T€). 2.2.2 Investitionen und Finanzierung Im Jahr 2023 wurden Investitionen im Gesamtwert von 663 T€ getätigt. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um drei Pkw (107 T€), fünf LKW/Transporter (559 T€) abzgl. -194 T€ in 2022 aktivierte AHK, drei Stapler (140 T€), Hubwagen (10 T€), Betriebsausstattung (3 T€) und EDV Soft- und Hardware (10 T€), sowie sofort abschreibbare geringwertige Wirtschaftsgüter (28 T€). Zur Finanzierung der Investitionen des Jahres 2023 wurden ausschließlich Eigenmittel verwendet. 2.2.3 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Lang- bzw. mittelfristig gebundene Mittel sind fristgerecht finanziert. Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr 2023 um 77 T€ (3,5 %) auf 2.305 T€ gestiegen. Die Vorräte sind gegenüber Vorjahr um 579 T€ (10,8 %) auf 4.796 T€ gesunken. Die Bewertung der Lagervorräte ist sehr vorsichtig und nach strengem Niederstwertprinzip vorgenommen. Der Forderungsbestand ist um 450 T€ (11,6 %) auf 3.424 T€ gesunken. Die flüssigen Mittel sind zum Bilanzstichtag um 605 T€ auf 1.657 T€ gestiegen. Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 305 T€ erwirtschaftet. Dem Jahresüberschuss stehen Gewinnausschüttungen in Höhe von 4.000 T€ gegenüber. Damit ist das Eigenkapital um 3.695 T€ gesunken und die Eigenkapitalquote beträgt 10,9 % (Vorjahr 40,1 %). Der Anteil der eigenen Mittel, zu denen neben dem Eigenkapital auch die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gerechnet werden, liegt bei 66,5 % (Vorjahr 60,2 %). 2.3 Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und solide. Insgesamt stellt sich die Lage der Gesellschaft weiterhin positiv dar. 3. Nachtragsbericht Nach dem 31. Dezember 2023 ergaben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung über die zu berichten wäre. 4. Chancen- und Risikobericht Markt- und Produktrisiken, bilanzielle Risiken, Betriebs- und Rechtsrisiken sind die wesentlichen Kategorien, die auf die Gesellschaft ihren Einfluss haben. Gleichzeitig ist es für die Gesellschaft wichtig, mögliche Chancen zu identifizieren, um so die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen. Um die unternehmerischen Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und zu bewerten, werden Controllingsysteme eingesetzt, um frühzeitig die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können. Auf die Gesellschaft wirken insbesondere folgende Risiken und Chancen ein: Risiken liegen in dem Kreditrisiko bei Kunden aus dem Baugewerbe. Diesen Risiken wirken wir mit unseren Mechanismen des Forderungsmanagements entgegen. Wie die Vergangenheit und das Geschäftsjahr 2023 beweisen, sind diese Kreditrisiken beherrschbar. Eine Herausforderung der Zukunft wird weiterhin der Fachkräftemangel sein. Es wird zunehmend schwieriger, offene Stellen adäquat zu besetzen. Dem wirken wir entgegen, indem wir stetig selbst Mitarbeiter ausbilden. Darüber hinaus entwickeln wir Konzepte zur Personalentwicklung und Steigerung unserer Arbeitgeberattraktivität. Die fortschreitende Digitalisierung sehen wir als Chance. Digitale Instrumente können den Vertrieb unterstützen. Prozesse werden durch Digitalisierung klar, schlank und transparent. Die Digitalisierung liefert Daten, die wiederum als Grundlage für fundierte Entscheidungen herangezogen werden können. Daher werden wir in diesem Bereich stetig investieren. Die Marktentwicklung wird in 2024 durch vielfältige und zugleich auch gegenläufige Faktoren beeinflusst: Die Verfügbarkeit bei Rohstoffen und Energie ist für 2024 vermutlich gesichert. Der anziehende Wettbewerb um Aufträge wird für eine nachlassende Dynamik bei den Preisen für Baustoffe sorgen. Dennoch bliebt der Preis für Baumaterial weiterhin auf einem hohen Niveau. Für 2024 schlagen die erhöhten Mautgebühren und die steigenden CO 2 -Aufschläge durch. Das weiterhin hohe Zinsniveau, hohe Baukosten und ein aufgrund der hohen Energiekosten geringeres verfügbares Einkommen werden zu einem Rückgang im Segment des Neubaus von Ein- und Zweifamilienhäusern führen. Das wiederum setzt Arbeitskräfte frei, die wiederum dem Markt für Renovierung zur Verfügung stehen. Die hohen Energiepreise und die angestrebten Klimaziele fördern die Nachfrage nach energetischer Sanierung. Das wird den Renovierungsmarkt beleben. In Zeiten hoher Inflation gewinnen Investitionen in die eigene Immobilie an Bedeutung. Das wird neue Nachfrageimpulse zur Folge haben. Der hohe Bedarf an Wohnraum in Deutschland wird unverändert weiterbestehen. Es ist zu erwarten, dass die Bundesregierung hier nun endlich Impulse setzt, um das angestrebte Ziel von 400.000 neuen Wohnungen jährlich zu erreichen. Weitere Chancen liegen im Bereich der Service-Qualität und der Gewinnung von Neukunden. In diesen Bereichen arbeiten wir kontinuierlich an einer Optimierung. Gesamtbewertung der Risiko- und Chancensituation Die Gesamtsituation der Gesellschaft wird regelmäßig analysiert und gesteuert. Wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sehen wir nicht. Der Fokus der Aktivitäten liegt auf dem Management der finanziellen Risiken und der Marktrisiken. Im Rahmen der Betrachtung der jeweiligen Chancenseite werden Potenziale sichtbar, die gleichzeitig als Herausforderungen anzusehen sind. 5. Prognosebericht Das Jahr 2024 hält mit Blick auf die Marktindikatoren einige Herausforderungen für die Branche bereit. Trotz fehlender Planbarkeit ist unsere Erwartung vorsichtig optimistisch. Unsere Umsatz- und Kostenplanung 2024 haben wir vorsichtig angesetzt. Unser Planergebnis 2024 ist positiv und weiterhin auf einem guten Niveau.
Völklingen, den 22.04.2024 gez. Dipl.-Kfm. Michael Niederer, Geschäftsführer gez. Uwe Scherer, Geschäftsführer gez. Jürgen Schulze, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Niederer GmbH Sitz: Völklingen Amtsgericht Saarbrücken HRB 75019 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten abzgl. Boni und Skonti bzw. im Falle verminderter Verwertungsmöglichkeiten zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Wertansätze tragen dem strengen Niederstwertprinzip Rechnung. Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3. Angabe zu Forderungen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Angabe zu Verbindlichkeiten Im Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten i.H.v. € 9.609.851,94 (Vorjahr: € 4.950.465,13) sind Beträge mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr i.H.v. € 3.334.551,78 (Vorjahr: € 2.610.839,53) sowie Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i.H.v. € 6.275.300,16 (Vorjahr: € 2.339.625,60) und Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren i.H.v. € 129.832,92 (Vorjahr: € 726.333,13) enthalten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). 5. Haftungsverhältnisse und nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag lagen keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse vor. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 2.646.671 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Wesentlichen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
6. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von € 305.072,16 wird auf neue Rechnung vorgetragen. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Namen der Geschäftsführer Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Herr Dipl.-Kfm. Michael Niederer bestellt. Zu gesamtvertretungsberechtigten Geschäftsführern sind Herr Uwe Scherer und Herr Jürgen Schulze bestellt. Sie vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 2. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. 3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Völklingen, den 22.04.2024 gez. Dipl.-Kfm. Michael Niederer, Geschäftsführer gez. Uwe Scherer, Geschäftsführer gez. Jürgen Schulze, Geschäftsführer AnlagespiegelANLAGENGITTER ZUM 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023 und dem Lagebericht 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Niederer GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Niederer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Niederer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dillingen, den 22.04.2024 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
ppa. Raimund Münz, Wirtschaftsprüfer Dieter Schneider, Wirtschaftsprüfer |
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