Herstellung von orthopädischen Erzeugnissen
RBB Management AG
Theatergasse 8, 02625 Bautzen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Enrico Szuppa seit 9.1.2008 | Vorstandsmitglied |
Carsten Große seit 9.1.2008 | Vorstandsmitglied |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RBB Management AGBautzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AnhangAllgemeine Angaben zu Bilanzierung, Bewertung, Währungsumrechnung und Konsolidierung Die RBB Management AG hat ihren Sitz in Bautzen und ist eingetragen in das Handelsregister beim: Registergericht: Dresden Registernummer: HRB 18821 Der Jahresabschluss der RBB Management AG zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Die RBB Beteiligungsfonds der Sparkassen der Oberlausitz und Niederschlesien AG & Co. KG war mit Bescheid vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit vom 15.04.2003 als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft nach dem Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) anerkannt. Mit Bestätigung des Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit vom 05.07.2013 sowie des Finanzamtes Bautzen vom 24.09.2013 gilt dies nun für die RBB Management AG fort. Somit sind nach § 8 UBGG die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften analog anzuwenden. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276 und 288 Abs.2 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Größenmerkmale Die Merkmale für die Größenklassifizierung der Gesellschaft nach § 267 Abs.1 HGB entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Damit erfolgt die Einordnung der Gesellschaft in die Größenklasse nach § 267 Abs.1 HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Nach § 8 UBGG sind jedoch die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften analog anzuwenden. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (going-concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlusssstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Informationen zur Bilanz Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet und über eine Nutzungsdauer von 3 - 20 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Finanzanlagen beinhalten sowohl offene als auch stille Beteiligungen an anderen Unternehmen. Die Beteiligungen wurden mit den Beträgen ausgewiesen, die gezahlt wurden (Anschaffungskosten). Auf die Finanzanlagen wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB in Höhe von insgesamt 1.080 T€ vorgenommen. Davon entfallen auf das Geschäftsjahr Abschreibungen in Höhe von 325 T€ sowie Zuschreibungen in Höhe von Null T€. Es sind keine Finanzanlagen durch Unterbeteiligungen gedeckt. Zur Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalwerten bewertet; möglichen Ausfallrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden insgesamt Einzelwertberichtigungen in Höhe von 412 T€ gebildet. Davon entfallen auf das Geschäftsjahr 50 T€ Einstellungen in die Einzelwertberichtigungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Körperschaftsteuer-Rückforderungen in Höhe von 76 T€ (Vj. 90 T€). Das voll eingezahlte Grundkapital beträgt 1.000.000,00 € und ist eingeteilt in 1.000.000 nennwertlose Stückaktien, die auf den Namen lauten. Die Kapitalrücklage hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die zum Erstellungszeitpunkt erkennbar waren. Rückstellungen mit einer Laufzeit über einem Jahr wurden abgezinst. Sie umfassen auch solche für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses der Gesellschaft. Die Verbindlichkeiten enthalten solche, die vor dem Abschlussstichtag entstanden sind, aber erst im neuen Geschäftsjahr fällig werden. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betrugen 0,00 Euro (Vj.: 0,00 Euro). In den Umsatzerlösen sind T€ 0,0 (Vj.: 0 TEUR) aus der Veräußerung von Beteiligungen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 2 T€ aus abgeschriebenen Forderungen und 0 T€ aus der Auflösung von Rückstellungen. Desweiteren sind 4,2 T€ aus der Kfz-Privatnutzung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende größere Positionen enthalten:
Abschreibungen auf Finanzanlagen wurden in Höhe von 325 T€ vorgenommen. Der Bilanzgewinn errechnet sich wie folgt:
Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die Vorstände:
Die Vorstände sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB (2. Alternative) befreit. Auf die Angabe der Bezüge der Vorstände wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet. Vorschüsse und Kredite wurden nicht gewährt. Der Aufsichtsrat besteht per 31.12.2023 nach § 9 der Satzung aus 3 Personen. Im Berichtsjahr waren dies:
Anteilsbesitzliste (Angabe nach § 285 Nr. 11 HGB):
1) 31.12.2021
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. ErgebnisverwendungsvorschlagDer handelsrechtliche Jahresabschluss der RBB Management AG zum 31.12.2023 weist einen Bilanzgewinn in Höhe von 354.897,44 Euro aus, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Unterschrift der Geschäftsleitung
Bautzen, den 15. Februar 2024 Enrico Szuppa, Vorstand Carsten Große, Vorstand Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Bericht des Aufsichtsrats der RBB Management AGüber das Ergebnis der Prüfung desJahresabschlusses zum 31.12.2023und Vorschlag zur Verwendung des BilanzgewinnsDer Vorstand der Gesellschaft hat dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 und einen Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns mit den Sitzungsunterlagen für die Aufsichtsratssitzung zugeleitet. Der Aufsichtsrat hat auf seiner Sitzung am 15.05.2024 über die Ergebnisse seiner Prüfung abschließend beraten. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats gebe ich das Ergebnis der Prüfung wie folgt wieder:
Im Geschäftsjahr 2023 fand keine personelle Veränderung im Aufsichtsrat statt.
Bautzen, 15. Mai 2024 Gerald Iltgen, Vorsitzender des Aufsichtsrats E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des unabhängigen Abschlussprüfers"An die RBB Management AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RBB Management AG - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RBB Management AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfung hat sich gemäß § 8 Abs. 3 des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften auch auf die Einhaltung der Anforderungen dieses Gesetzes erstreckt. Die Gesellschaft hat die Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften, insbesondere die §§ 3 und 4 UBGG, eingehalten.
02625 Bautzen, den 04. April 2024 Treuhand-Gesellschaft
gezeichnet: Dipl.Ing. Martin Steinebach, Wirtschaftsprüfer GewinnverwendungBeschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2024 über die Verwendung des Bilanzgewinns: Die Hauptversammlung hat am 15. Mai 2024 beschlossen, den Bilanzgewinn des Jahres 2023 in Höhe von 354.897,44 € wie folgt zu verwenden:
Bautzen, 15. Mai 2024 Der Vorstand LageberichtA. GESCHÄFTSVERLAUF 1. ALLGEMEINE ENTWICKLUNG In wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht wurde das Jahr 2023 von den weiteren Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine beherrscht, insbesondere den erheblich gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten. Insgesamt gesehen sind die bisherigen negativen Auswirkungen auf die betriebswirtschaftliche Entwicklung der Beteiligungsunternehmen erkenn- aber auch noch beherrschbar. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Beteiligungsunternehmen können nach wie vor überwiegend als zufriedenstellend eingeschätzt werden. Unsicherheiten hinsichtlich der staatlichen Förderung nachhaltiger Abwärmenutzung, die unerwartete Schließung aller Werke eines Hauptabnehmers und die Volatilität von Beschaffungs- und Verkaufspreisen waren unmittelbar auf unsere Beteiligungsunternehmen wirkende Themen, die bisher weitestgehend bewältigt werden konnten. Die Nachfrage von Beteiligungskapital insbesondere im Umfeld von Unternehmensnachfolgen, Wachstumsfinanzierungen und Folgefinanzierungsrunden in frühen Phasen ist aus unserer Sicht gestiegen und die im zurückliegenden Niedrigzinsumfeld übersteigerte Preissensibilität hat sich egalisiert. In Verbindung mit den von der RBB angebotenen umfassenden Beratungs- und Unterstützungsleistungen sowohl gegenüber den potentiellen Beteiligungsunternehmen als auch deren Finanzierungspartnern konnten in diesem Umfeld die Investitionsziele der RBB erreicht werden. 2. UMSATZ- UND ERTRAGSENTWICKLUNG Im Berichtsjahr sind die Beteiligungserträge aus den laufenden Beteiligungen mit 396 T€ gegenüber dem Vorjahr um 48 T€ gestiegen. Erlöse in Höhe von insgesamt 33 T€ aus Beratungs- und Vermittlungsleistungen, 6 T€ aus Bearbeitungsgebühren, 76 T€ aus Vorfälligkeitsentschädigungen und 53 T€ Zinsen aus Darlehens- und Abwicklungsverhältnissen führten insgesamt zu einem Umsatz in Höhe von 565 T€, der damit gegenüber dem Vorjahr um 66 T€ gesteigert werden konnte. Die betrieblichen Aufwendungen lagen (bereinigt um die Aufwendungen für Forderungsverluste, Anlageabgänge und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen und Finanzanlagen) 15 T€ über dem Vorjahreswert. Es mussten ergebniswirksame Teilwertabschreibungen und Forderungsverluste in Höhe von 401 T€ verbucht werden. Einzelwertberichtigungen in Höhe von 2 T€ konnten aufgrund von Zahlungseingängen aufgelöst werden. Es wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 182 T€ ausgewiesen. B. DARSTELLUNG DER LAGE 1. FINANZLAGE UND LIQUIDITÄT Auszahlungen wurden im Umfang von 1.017 T€ als stille Beteiligungen und Darlehen vorgenommen. Der Saldo aus den Auszahlungen von Beteiligungs- und Darlehensmitteln und den Tilgungszahlungen auf stille Beteiligungen und Darlehen sowie dem zahlungswirksam gewordenen Ergebnis führt zu einer weiteren Verminderung der vorhandenen Barmittel auf 1.388 T€. Die Liquidität war damit während des gesamten Geschäftsjahres uneingeschränkt gegeben. Die Finanzlage ist stabil. 2. VERMÖGENSLAGE Wertkorrekturen auf den Bilanzansatz der Beteiligungsunternehmen, die sich aus der Prüfung der uns vorliegenden, endgültigen Jahresabschlüsse sowie aus der unterjährigen Entwicklung der Beteiligungsunternehmen im Geschäftsjahr ergeben haben, wurden in erforderlichem Umfang gebildet. Die Portfoliounternehmen haben sich aus unserer Sicht im Geschäftsjahr überwiegend stabilisiert und positiv entwickelt. Risiken aus fehlender Sicherstellung von Anschlussfinanzierungen waren zum Bilanzstichtag nicht erkennbar. Wir schätzen die Vermögenslage als stabil und werthaltig ein. Zur frühzeitigen Erkennung und Steuerung von Geschäftsrisiken besteht ein Risikomanagementsystem. In dessen Rahmen haben alle Mitarbeiter mit monatlichen Reports über erkannte Risiken berichtet und Gegensteuerungsmaßnahmen vorgeschlagen. Risiken, zu denen ein Handlungsbedarf signalisiert wurde, konnten umgehend entgegengewirkt werden. Im Berichtsjahr wurden keine relevanten bisher nicht erfassten Risiken aufgedeckt. Das installierte Risikomanagementsystem hat sich damit als wirksam und ausreichend erwiesen. 3. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG Rechtsstreitigkeiten waren zum Bilanzstichtag nur in unbedeutender Größenordnung anhängig Ereignisse von besonderer Bedeutung ergaben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht oder wurden mit ihren Auswirkungen im Jahresabschluss berücksichtigt. C. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG UND HINWEISE AUF KÜNFTIGE RISIKEN Die Einnahmen aus Festverzinsung werden in den nächsten Jahren aufgrund der planmäßigen Investitionstätigkeit weiter ansteigen. Die Planung für 2024 sieht Neuinvestitionen i.H.v. insgesamt mindestens 1.000 T€ vor. Wir unterstellen für 2024 und die Folgejahre eine Entspannung des Marktumfeldes für Beteiligungskapital und eine anhaltende Nachfrage nach Finanzierungen für Unternehmensnachfolgen. Das Geschäftsmodell der RBB wird diesem Umfeld in besonderer Weise gerecht, so dass wir den weiteren Aufbau des Beteiligungsportfolios und kurzfristig die nahezu vollständige Investition der verfügbaren Fondsmittel erwarten. Weiterhin wird es nach wie vor unser Ziel sein, Potentialunternehmen in anderweitigen Umbruchphasen und schwierigem Finanzierungsumfeld zu erkennen und zu begleiten. In solchem Umfeld sollen auch weiterhin Kleinbeteiligungen im Volumen von 50 bis 100 T€ eingegangen werden. Die Risikostruktur der RBB Management AG wird nahezu ausschließlich durch die Finanzrisiken im Beteiligungsgeschäft bestimmt. Allein aus dem Geschäftsgegenstand resultiert bereits ein erhöhtes Ausfallrisiko, das durch Ausbleiben von Beteiligungsentgelten, erforderlichen Einzelwertberichtigungen und Abschreibungen die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen kann. Diesen Risiken begegnen wir mit einer umfassenden Analyse der Beteiligungsunternehmen sowohl im Vorfeld der Engagements als auch während der Laufzeit der Beteiligungen. Ziel ist es, aus der Gesellschafterposition bzw. aus vertraglichen Vereinbarungen heraus rechtzeitig negativen Entwicklungen entgegenwirken zu können. Um die Vorteile der besonderen Marktkenntnis und des Verständnisses für regionale Besonderheiten Rechnung für die Risikostruktur des Beteiligungsportfolios vollständig zu nutzen, werden Beteiligungen außerhalb des Geschäftsgebietes der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und der Kreissparkasse Bautzen nicht angestrebt. Die RBB Management AG wird bei ihren Investitionsentscheidungen weiterhin eine breite Diversifikation in Bezug auf die Branchen anstreben und hierzu auch die in den vergangenen Geschäftsjahren geübte Praxis, auch kleinere Tranchen zu platzieren, fortsetzen. Insgesamt erwarten wir für 2024 ein positives Ergebnis. In den kommenden Jahren wird die von Refinanzierungsmöglichkeiten weitgehend unabhängige Gesellschaft ihre Investitionstätigkeit beibehalten, das Geschäftsfeld Begleitung von Unternehmensnachfolgen weiter verstärken und damit die Basis für ein langfristig stabiles Umsatzerlöspotential ausbauen. Darüber hinaus sind derzeit keine Risiken erkennbar, die die Entwicklung der Gesellschaft erheblich beeinträchtigen würden. Kurzfristig sind keine wesentlichen außerordentlichen Erträge durch den Verkauf von Unternehmensbeteiligungen zu erwarten.
Bautzen, 15. Februar 2024 Vorstand RBB Management AG Enrico Szuppa Carsten Große Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
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