Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRB 6565
Eingetragen
7.7.2006
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder KalksandsteinHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Fabrikation, Vertrieb und Aufbau von Gebäuden; Fertigung und Lieferung von Baumaterial und Ausstattung derselben;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Holz
seit 21.6.2024
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
60.00%
4.60%
A****** B****
2.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AKOST GmbHEigenbeteiligung
29.40%

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Svein Terje Frøiland
Teschendorf
15.000 €
60.00%
AKOST GmbH
Germany
7.350 €
29.40%
A**** H***
1.150 €
4.60%
A****** B****
500 €
2.00%
K****** W*******
500 €
2.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AKOST GmbH

Zirzow

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 64.397,00 81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 944.844,82 972
2. Technische Anlagen und Maschinen 52.179,00 55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.008.888,00 884
2.005.911,82 1.911
III. Finanzanlagen 39.088,59 39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.835.349,72 7.245
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 866.849,65 812
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.177,12 1.120
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.984,07 28
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.834.757,97 11.236

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 17.650,00 18
II. Gewinnvortrag 448.893,45 570
III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 71.874,68 -21
538.418,13 567
B. Rückstellungen 480.772,92 430
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 420.457,19 296
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 236.546 (Vj.: TEUR 93)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 37.800,91 38
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 37.801 (Vj.: TEUR 38)
3. Übrige Verbindlichkeiten 8.357.308,82 9.905
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 8.357.309 (Vj.: TEUR 9.905)
- davon aus Steuern: EUR 189.469 (Vj.: TEUR 254)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 32.522 (Vj.: TEUR 32)
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.834.757,97 11.236

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 6.537.429,38 6.423
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.934.658,68 -2.872
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -867.830,03 -805
- davon für Altersversorgung: EUR 103.545 (Vj.: TEUR 83) -3.802.488,71 -3.677
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -253.958,21 -196
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.374.622,69 -2.526
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.495,75 10
6. Abschreibung auf Finanzanlagen 0,00 -37
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.619,49 -10
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -24.445,96 4
9. Ergebnis nach Steuern 85.790,07 -9
10. Sonstige Steuern -13.915,19 -12
11. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 71.874,88 -21

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 abgeschlossene Geschäftsjahr wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags beachtet. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neubrandenburg unter HRB 6565 eingetragen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die nach § 288 Absatz 2 HGB bestehenden größenabhängigen Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen über die erwartete Nutzungsdauer von fünf bis fünfzehn Jahren vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten für den Umbau des Geschäftshauses beinhalten die zu Einzelkosten bewerteten Eigenleistungen.

Planmäßige Abschreibungen wurden beim unbeweglichen Sachanlagevermögen nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen 33 bzw. 50 Jahre für Gebäude sowie 3 bis 15 Jahre für die übrigen Sachanlagen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 1.000 wurden zu einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Als Anschaffungskosten wurden die Einstandspreise einschließlich Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen (in Ausführung befindliche Bauaufträge) erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Material- und Fertigungseinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung und angemessenen Teilen der Material-, Fertigungs- und allgemeinen Verwaltungsgemeinkosten zusammen.

Zu den Materialeinzelkosten gehören insbesondere die auftragsbezogenen Materiallieferungen. Fertigungseinzelkosten sind die Fertigungslöhne, d.h. die bei einem Bauvorhaben angefallenen Montagezeiten der Mitarbeiter entsprechend der Stundennachweise einschließlich bestimmter Zuschläge, Nebenkosten (Spesen) sowie Sozialabgaben. Hierunter fallen auch die zugekauften Leistungen von externen Gewerken. Die Sondereinzelkosten der Fertigung umfassen die auftragsbezogenen Aufwendungen für die Planung einzelner Bauaufträge.

Materialgemeinkosten sind die nicht einzelnen Bauvorhaben zuordnenbaren Materialkosten sowie angemessene Teile der Lagerkosten. Zu den Fertigungsgemeinkosten gehören angemessene Teile der Fahrzeug-, Verwaltungs-, Werkzeug- und Gebäudekosten.

Als Verwaltungsgemeinkosten werden u.a. Kosten der allgemeinen Geschäftsleitung (Raumkosten, Instandhaltungskosten) sowie nicht als Fertigungseinzelkosten zugeordnete Personalaufwendungen berücksichtigt.

Vertriebskosten und Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

Die Bewertung der Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.

Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung (norwegische Kronen) lautende Geschäftsvorfälle wurden mit den im Zu- bzw. Abgangszeitpunkt gültigen Stichtagskursen angesetzt. Am Bilanzstichtag wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Aufwendungen und Erträge werden unabhängig von den Zahlungszeitpunkten erfasst, soweit sie dem Geschäftsjahr zuzuordnen sind und die Leistung bzw. der Gefahrenübergang im Geschäftsjahr erfolgt ist.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhang ist, zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3) und entfällt auf die sonstigen Vermögensgegenstände.

Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 217 (Vorjahr: TEUR 173) ausgewiesen. Hiervon entfallen TEUR 170 auf den Geschäftsführer und resultieren aus laufenden Verrechnungen; der jeweils offene Forderungsbestand wird mit 5,5 % p.a. verzinst.

Eigenkapital

Die AKOST GmbH hat im Geschäftsjahr 2021 eigene Anteile zum Nennwert von TEUR 7 erworben. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennwert und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile wurde mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen mit TEUR 347 auf Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen sowie mit TEUR 73 auf Verpflichtungen aus dem Personalbereich.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 184 (Vorjahr: TEUR 203) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von insgesamt TEUR 6.

Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von insgesamt TEUR 295 durch Sicherungsübereignungen der durch sie finanzierten Vermögensgegenstände (Kraftfahrzeuge) sowie eine Buchgrundschuld besichert; der Betrag entfällt auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 55) Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 57) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 70 , davon 13 Angestellte und 57 gewerblich Tätige.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer ist Herr Svein-Terje Frøiland. Die Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft wird hauptberuflich ausgeübt.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Name/Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis 2023 Eigenkapital
Styr Haus GmbH i.L. (vormals: Boreal Hausbau GmbH), Rostock 72,0% TEUR -3 TEUR 53
AKOST AS, Sandnes (Norwegen) 100,0% TEUR -2 TEUR 50

Die Angaben für die AKOST AS wurden für das Eigenkapital mit dem Devisenkurs am Bilanzstichtag (11,4205 NOK/EUR) sowie für das Jahresergebnis mit dem Durchschnittskurs für das Jahr 2023 (11,4248 NOK/EUR) umgerechnet.

 

Zirzow, den 10. September 2024

gez. Svein-Terje Frøiland

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 10. Oktober 2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 206.175,69 0,00 0,00 0,00 206.175,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.109.632,40 0,00 0,00 0,00 1.109.632,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 59.102,98 0,00 0,00 0,00 59.102,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.433.776,82 393.214,21 0,00 168.523,10 1.658.467,93
2.602.512,20 393.214,21 0,00 168.523,10 2.827.203,31
III. Finanzanlagen 114.883,44 0,00 0,00 0,00 114.883,44
2.923.571,33 393.214,21 0,00 168.523,10 3.148.262,44
Aufgelaufene Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 125.334,69 16.444,00 0,00 0,00 141.778,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 138.126,58 26.661,00 0,00 0,00 164.787,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.762,98 3.161,00 0,00 0,00 6.923,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 549.847,82 207.692,21 0,00 107.960,10 649.579,93
691.737,38 237.514,21 0,00 107.960,10 821.291,49
III. Finanzanlagen 75.794,85 0,00 0,00 0,00 75.794,85
892.866,92 253.958,21 0,00 107.960,10 1.038.865,03
Nettobuchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 64.397,00 80.841,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 944.844,82 971.505,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 52.179,00 55.340,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.008.888,00 883.929,00
2.005.911,82 1.910.774,82
III. Finanzanlagen 39.088,59 39.088,59
2.109.397,41 2.030.704,41

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die AKOST GmbH mit Sitz in Zirzow bei Neubrandenburg wurde 2006 gegründet und hat sich auf den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern in traditionell klassischer Holzbauweise spezialisiert.

Neben Hausmodellen der Boreal-Serie wurde, den sich entwickelnden Kundenansprüchen Rechnung tragend, die Produktlinie FJORD-Häuser im modernen, innovativen Stil entwickelt. Die Häuser beider Produktlinien werden in Zusammenarbeit von Bauherren, Verkäufern und hauseigenen Architekten entwickelt und vor Ort auf den Grundstücken der Bauherren von erfahrenen Zimmerern in traditioneller Handwerksarbeit auf höchstem Niveau errichtet. Individuelle Lösungen für den Bauherrn sind aufgrund des Verzichts auf Fertigbauteile kein Problem. Eine kurze Bauzeit, Einhaltung der aktuellen Energiesparverordnungen, niedrige Betriebskosten, hohe Wertbeständigkeit und hoher Wohnkomfort gehören zu den selbst gestellten und mit jedem Haus von uns erfüllten Ansprüchen. Wir bieten ein modernes umweltverträgliches Produkt an, dessen Qualität jährlich durch den BMV e.V. überprüft und durch die Verleihung des RAL-Gütesiegels bestätigt wird. Inzwischen werden deutschlandweit, hauptsächlich aber in Berlin und Umgebung, Häuser beider Produktlinien gebaut.

Neben dem Wohnungsbau in Deutschland ist die AKOST GmbH über ihre Tochtergesellschaft AKOST AS auch in Norwegen tätig, hier insbesondere als Subunternehmer auf Großbaustellen, ebenfalls im Wohnungsbau, zuletzt zunehmend aber auch im Gewerbebau. Seit dem Beginn der Corona-Maßnahmen Anfang 2020 hat die Gesellschaft so gut wie keine Bautätigkeiten in Norwegen mehr ausgeübt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wie aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 bezogen auf das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um -0,3 % im Vergleich zu 2022 gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, nach dem wirtschaftlichen Einbruch durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020, kam im Jahr 2023 nach wie vor ins Stocken. Die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland führen zu keiner Erholung der deutschen Wirtschaft.

Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs, die Auswirkungen der Corona-Krise und die hohe Inflation haben zu einer generellen Abschwächung der Baukonjunktur 2023 geführt. Die Nachfrage an bezahlbaren Wohnraum ist wie bereits im Vorjahr zurückgegangen. Gleichzeitig sind neue Wohnungen nötiger denn je und die Baubranche ist ein entscheidender Pfeiler der Energie- und Heizwende. Die weiterhin hohen Kosten für beschaffbares Baumaterial und somit höhere Baupreise, der Fachkräftemangel am Bau sowie schlechtere Finanzierungsbedingungen führten dennoch zu einem Rückgang der Nachfrage. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (-39,1%) und Zweifamilienhäuser (-48,03%) ging im Jahr 2023 besonders stark zurück ist. Niedriger war die Zahl der Baugenehmigungen zuletzt 2012.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Geschäftsjahr 2023 ist die Gesamtleistung um 1,9 % gestiegen, die darin enthaltenen Umsatzerlöse (20.479 TEuro; Vorjahr: 19.285 TEuro) sind um 6,2 % gestiegen. Es wurden 90 Bauvorhaben (Vorjahr 95) in Deutschland durch Fertigstellung abgeschlossen und an die Kunden übergeben. Bei den noch nicht abgeschlossenen Bauvorhaben sank der Auftragsbestand daher von 163 am Ende des Jahres 2022 auf 90 am Ende des Jahres 2023.

Die in den Vorjahren abgeschlossenen Bauverträge werden kontinuierlich fertiggestellt, was sich unmittelbar auf den Umsatz im Häuserbau auswirkte. Gegenüber den Vorjahren hat sich die Zahl der jährlich abgeschlossenen Neu-Verträge von 7 im Jahr 2009 auf 78 im Jahr 2012 und 107 im Jahr 2015 erhöht und blieb mit 110 Neu-Verträgen im Jahr 2018, 114 Neu-Verträgen im Jahr 2020 und 102 Neu-Verträgen im Jahr 2021 auf annähernd gleichem Niveau. 2022 sind die abgeschlossenen Neu-Verträge durch die Auswirkungen der Anhebung des Zinssatzes und durch den Ukraine Krieg drastisch auf 65 gesunken. In 2023 machten sich diese Auswirkungen weiterhin mit 30 Neu-Aufträgen deutlich bemerkbar. Die Bautätigkeiten in Norwegen sind weiterhin nicht vorhanden.

a) Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

01.01. bis 31.12.2023 01.01. bis 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEuro % TEuro % TEuro %
Umsatzerlöse 20.479 104,3 19.286 100,1 1.194 6,2
Bestandsveränderungen -850 -4,3 -20 -0,1 -830 >-100,0
andere akt. Eigenleistungen 0 0,0 1 0,0 -1 -100,0
Gesamtleistung 19.629 100,0 19.267 100,0 363 1,9
Materialaufwand 13.182 67,2 13.073 67,8 109 0,8
Personalaufwand 3.802 19,4 3.677 19,1 125 3,4
Abschreibungen 254 1,3 233 1,2 21 9,0
sonst. betrieb. Aufwand 2.375 12,1 2.526 13,1 -151 -6,0
sonstige Steuern 14 0,1 12 0,1 2 16,7
Betriebsaufwand 19.627 100,0 19.521 101,3 106 0,5
Sonstige betriebliche Erträge 90 0,5 230 1,2 -140 -60,9
Betriebsergebnis 92 0,5 -24 -0,1 117 >100,0
+ Finanzerträge 14 0,1 10 0,0 4 40,0
- Finanzaufwand 10 0,0 10 0,0 0 0,0
Ergebnis vor Ertragsteuern 96 0,5 -24 -0,1 121 >100,0
- Ertragsteuern -24 -0,1 -3 0,0 -20 >-100,0
Jahresergebnis 72 0,4 -21 -0,1 93 >100,0

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Jahresergebnis von 72 TEuro (Vorjahr: negatives Jahresergebnis von -21 TEuro) ab.

Die Gesamtleistung stieg in 2023 um 363 TEuro. Die Materialaufwendungen sind im Jahr 2023 im Verhältnis zu der Gesamtleistung leicht gesunken. Zurückzuführen ist dies auf eine erste Entspannung der Lieferengpässe und Preisanpassungen von Lieferanten im Zusammenhang mit der Corona-Krise und des Ukrainekriegs.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 125 TEuro. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr wurden die Aufwendungen für Verkaufsprovisionen um 71 TEuro verringert. Grund dafür ist die seit 2022 kontinuierlich deutlich sinkende Anzahl der Neuvertragsabschlüsse. Des Weiteren wurde der Verkauf ohne Vermittler verbessert. Gegenläufig erhöhten sich die Werbekosten um 75 TEuro. Diese sind zurückzuführen auf vermehrte Messeauftritte und eine grundsätzliche Ausweitung der Werbemaßnahmen zur Gewinnung neuer Vertragsabschlüsse.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote hat sich mit 5,5% im Vergleich zum Vorjahr (5,1%) gering verbessert.

Die bei der Hausbank bestehende Kontokorrentkreditlinie beträgt 650 TEuro. Zum Ende des Jahres 2023 wurde ein Kontokorrentkredit in Höhe von 125 TEuro in Anspruch genommen. Die AKOST GmbH konnte ihren Zahlungsverpflichtungen sowohl im Geschäftsjahr 2023 als auch bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts für dieses Geschäftsjahr jederzeit nachkommen; zum letztgenannten Zeitpunkt wird die Kontokorrentkreditlinie in Höhe von 372 TEuro in Anspruch genommen.

Für die umfangreiche Sanierung des Gebäudes im Jahr 2020 wurde ein Kfw gefördertes Darlehen in 2021 von der Hausbank ausgezahlt. Dieses Darlehen wird in 7 Jahren beglichen sein.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.401 TEuro gemindert. Auf der Aktivseite ist diese Entwicklung im Wesentlichen auf die deutliche Verringerung der Flüssigen Mittel zurück zu führen. Gegenläufig hat sich zunächst der Vorratsbestand durch Kauf eines Grundstücks erhöht, wurde dann aber durch Abschluss vieler in Ausführung befindlicher Bauaufträge insgesamt gemindert. Die Veränderung der Bilanzsumme auf der Passivseite ist im Wesentlichen auf die Minderung der Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen und der Verbindlichkeiten zurück zu führen.

Die aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEuro % TEuro % TEuro %
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 65 0,7 81 0,7 -16 -19,7
Sachanlagen 2.006 20,4 1.911 17,0 95 5,0
Finanzanlagen 39 0,4 39 0,3 0 0,0
Vorräte 6.835 69,5 7.245 64,5 -410 -5,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 516 5,2 450 4,0 66 14,7
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 0,0 32 0,3 -32 -100,0
Sonstige Vermögensgegenstände 351 3,6 331 2,9 20 6,0
Liquide Mittel / Wertpapiere 12 0,1 1.119 10,0 -1.107 -98,9
Rechnungsabgrenzungsposten 11 0,1 28 0,3 -17 -60,7
9.835 100,0 11.236 100,0 -1.401 -12,5

PASSIVA

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEuro % TEuro % TEuro %
Eigenkapital 538 5,5 567 5,1 -29 -5,1
Rückstellungen 481 4,9 430 3,8 51 11,9
Verbind. gegenüber Kreditinstituten 420 4,3 296 2,6 124 41,9
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.128 72,5 8.735 77,8 -1.607 -18,4
Verbind. aus Lieferungen und Leistungen 823 8,4 712 6,3 111 15,6
Verbind. ggü. verbundenen Unternehmen 38 0,4 38 0,3 0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 407 4,0 458 4,1 -51 -11,1
Summe Passiva 9.835 100,0 11.236 100,0 -1.401 -12,5

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, durchschnittlicher Umsatz pro abgewickelten Bauvorhaben und Umsatzrendite heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 2023 259 TEuro (20,5 Mio. Euro Umsatz bei durchschnittlich 79 Mitarbeitern) und ist damit um 18 TEuro gegenüber dem Vorjahr 241 TEuro (19,3 Mio. Euro Umsatz bei durchschnittlich 80 Mitarbeitern) gestiegen.

Der erzielte durchschnittliche Umsatz pro abgewickeltem Bauvorhaben in Deutschland ist gegenüber dem Vorjahr von 201 TEuro auf 226 TEuro (12,5 %) gestiegen.

Die Umsatzrendite (Jahresergebnis im Verhältnis zur Gesamtleistung) beträgt 0,4 % (gegenüber -0,1 % im Vorjahr).

4. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss. Der Auftragsbestand hat sich im Vergleich zu den Vorjahren fast halbiert. Am Bilanzstichtag befinden sich noch 90 Bauaufträge im Auftragsbestand. Da die AKOST GmbH in den letzten Jahren durchschnittlich 88 Bauaufträge im Geschäftsjahr abgeschlossen hat, beträgt die rechnerische Reichweite des Auftragsbestands noch rd. ein Jahr. Ziel bleibt weiterhin die finanziell voneinander unabhängige Auftragserfüllung sowohl in Deutschland wie auch in Norwegen.

III. Voraussichtliche Entwicklung und wesentliche Chancen und Risiken

An der Entwicklung weiterer Haus-Typen in beiden Produktlinien wird zur Sicherung einer zeitgemäßen, noch besseren Produkt-Palette gearbeitet.

Die Corona-Pandemie hat im März 2020 zum Abbruch der laufenden Aufträge in Norwegen geführt. Bis zum heutigen Stand (September 2024) konnten noch keine neuen Projekte in Norwegen generiert werden.

Der Häuserbau in Deutschland ist der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit. Durch die nachlassende Dynamik bei Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt der Druck auf die Baupreise allmählich nach. Dennoch halten sich die Preise für Bauleistungen auf einem hohen Niveau. Andererseits bleiben die Einkaufspreise im Vergleich zu den Vorjahren trotz sinkender Holzpreise hoch. Die Einkaufspreise für Baumaterial verharren weiterhin auf einem historisch hohen Niveau. Wir rechnen auch im Jahr 2024 nur mit einer leichten Erholung der Verkaufszahlen. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht wurden 27 Neuverträge in 2024 abgeschlossen. Das ist eine Erhöhung von 28,6% im Vergleich zum selben Zeitraum in 2023 (21 Neuverträge). Im Vergleich zum selben Zeitraum in 2022 (53 Neuverträge) erkennt man noch deutlich die anhaltenden politisch und konjunkturell schwierigen Rahmenbedingungen.

Der deutliche Nachfrageeinbruch im Baugewerbe und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben für alle Unternehmen nicht ohne Folgen. Dennoch sind wir für die Zukunft positiv gestimmt. Die Perspektive hat sich leicht verbessert. Mitte August 2024 sind die Bauzinsen gesunken. So wurden die Bauzinsen der Commerzbank kürzlich von 3,84% auf 3,25% gesenkt.

Der starke Wettbewerb erfordert aktuell eine sorgfältige Kalkulation der Projekte, um bei Ausschreibungen erfolgreich zu sein. Unter anderem liegt die AKOST GmbH bei einer Ausschreibung für eine Holzfassade einer Schule an erster Stelle (Umsatz ca. 350 TEuro). Neben dem gewöhnlichen Hausverkauf steht auch ein Auftrag zum Bau eines Schwimmbades im Raum.

Durch den angespannten Markt, haben wir unsere Bandbreite angefangen zu erweitern. Durch den Kauf von Grundstücken werden wir unsere Arbeitskräfte anders aufteilen und damit die Arbeit weiter sichern. Durch den Verkauf von fertiggestellten Häusern mit Grundstück hoffen wir den Einbruch bei den verkauften Häusern durch die Handelsvertreter einiger maßen abzufedern.

Vor dem Hintergrund der vorherigen Ausführungen sowie des am Bilanzstichtag bestehenden Auftragsbestands und der bisherigen Geschäftsentwicklung im aktuellen Kalenderjahr erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von knapp 15 Mio. Euro. Die Einkaufspreise für Baumaterialien verharren zwar unverändert auf einem hohen Niveau, sind aber bzw. sollten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 gesunken bzw. weiter sinken, so dass wir für das Geschäftsjahr 2024 ein geringfügig positives Jahresergebnis erwarten.

Auf der Basis der aktuellen Marktgegebenheiten gehen wir für 2025 von weiter rückläufigen Umsatzerlösen aus. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, bestehen u.E. am Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nicht. Wir gehen unverändert von der Unternehmensfortführung aus.

Dennoch müssen die kontinuierliche und zeitnahe Nachkalkulation und entsprechende Preisanpassungen gegenüber Kunden auch deshalb noch mehr in den Fokus des Finanzmanagements rücken. Hier werden der Ausbau unseres Vertriebssystems und die fachliche Schulung und Anleitung unserer Verkäufer wichtig bleiben. Darüber hinaus setzen wir einen Fokus auf den Verkauf ohne Vermittler um eigene Ressourcen bestmöglich zu nutzen.

Für die Minimierung von Forderungsausfällen ist Kundenzufriedenheit als wesentlicher Faktor einzustufen. Hier wird verstärkt auf zeitnahe Behebung kleinerer Mängel und schnelle Erledigung der abschließenden Arbeiten geachtet werden müssen. Im Bereich Bauleitung und Verwaltung sind ebenfalls personelle Maßnahmen erforderlich, um den Anforderungen der Geschäftsführung an Controlling, Nachkalkulation und Qualitätssicherung bei allen Abläufen weiter gerecht werden zu können. Der Mangel an Fachkräften stellt unverändert hohe Anforderung an die organisatorische Absicherung der Bauvorhaben. Die Ausbildung eigener Fachkräfte im Bereich Zimmerer muss weiter wesentlicher Bestandteil der Personalplanung sein.

 

Zirzow, den 10. September 2024

gez. Svein-Terje Frøiland

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AKOST GmbH, Zirzow

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AKOST GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AKOST GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 11. September 2024

HTB Hanseatische Beratungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. J. Zembski, Wirtschaftsprüfer

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