Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 247
Eingetragen
16.7.1990
Branche
Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und WarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Entwicklung und Herstellung sowie Vertrieb und Verkauf feuerfester Spezialerzeugnisse sowie Auslegung, Konstruktion und Montage von feuerfesten Auskleidungen; Übernahme von Beteiligungen an anderen Unternehmen, Verwaltung dieser Beteiligungen und Übernahme der Geschäftsführung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Jüttner
seit 2.3.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Claudia Zechner
seit 29.10.2025
Prokura
Peggy Winkler
seit 29.10.2025
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rath GmbH

Meißen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Rath GmbH produziert an drei Standorten feuerfeste Produkte. Im Werk der Hauptniederlassung in Meißen werden Vakuumformteile und Produkte für die Heißgasfiltration hergestellt, das Werk der Zweigniederlassung in Mönchengladbach ist auf die Produktion von Hochtemperaturwolle spezialisiert und im Werk der Zweigniederlassung in Bennewitz werden Feuerleichtsteine produziert.

Die Rath GmbH verkauft ihre Produkte ausschließlich an RATH-Konzerngesellschaften. Abnehmer der RATH-Konzerngesellschaften sind vor allem die keramische Industrie, die Laborofenbauer sowie die metallverarbeitende Industrie. Die Produkte finden weltweiten Absatz, vorrangig jedoch im europäischen Raum.

Um uns auch weiterhin erfolgreich gegen den Wettbewerb (insbesondere aus Fernost) durchsetzen zu können, haben wir unsere Forschung und Entwicklungstätigkeit nochmals intensiviert. Dies dient der Entwicklung neuer Produkte, technischer Lösungen und Anwendungen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Berichtsjahr verlangsamt, der IWF geht in seinem Ausblick vom 30. Jänner 2024 von einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei 3,1% aus. Nach Regionen bedeutet dies, die USA steigerten ihr (BIP) um +2,5% (VJ: +1,9%), im Euroraum kam es zu einer Zunahme des Bruttoinlandsproduktes +0,5% (VJ: +3,4%), in China erreichte das BIP +5,2% (VJ: +3,0%) und in Indien lag das BIP bei +6,7% (VJ: +7,2%). Demnach wächst die Weltwirtschaft um +3,1% gegenüber dem Jahr 2022. Zu den belastenden Faktoren im Jahr 2023 zählten insbesondere die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, die zunehmende Fragmentierung der Weltwirtschaft sowie hohe Inflationsraten und eine restriktivere Geldpolitik.

Der Gaspreis in Nordwesteuropa betrug im Jahresdurchschnitt 40,52 €/MWh. Er lag damit um rund zwei Drittel unter dem Niveau des Vorjahres, aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnittspreis der Jahre 2015 bis 2020 und mehr als fünfmal so hoch wie in den USA.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verlief im Jahr 2023 insgesamt gedämpft, aber mit erheblichen regionalen Unterschieden. Während sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA nach einem moderaten ersten Halbjahr im dritten Quartal deutlich beschleunigte, stagnierte das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU) weitgehend. In den USA wurde die private Nachfrage durch den Abbau von Ersparnissen, die steigende Beschäftigung und wachsende Löhne gestützt. In der EU hielten sich die Verbraucher trotz der soliden Arbeitsmärkte angesichts der gestiegenen Strom- und Gaspreise und der Unsicherheit im Zuge des Kriegs in der Ukraine mit Ausgaben zurück. In Asien verlief die Konjunkturentwicklung uneinheitlich: In China folgte auf einen dynamischen Jahresauftakt im ersten Quartal ein schwaches Wachstum im Rest des Jahres. Die chinesische Inlandsnachfrage blieb aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit im Umfeld der Immobilienkrise verhalten und das Exportgeschäft litt unter der Schwäche der Weltkonjunktur. In der Bauindustrie machte sich das in vielen Ländern stark gestiegene Zinsniveau zunehmend mit einer sinkenden Nachfrage bemerkbar. Die Rath GmbH ist Teil der RATH-Gruppe, welche Mitglied im österreichischen Fachverband der Stein-, und Keramischen Industrie Österreich ist. Das WIFO berichtete, dass es zu einem Schrumpfen der Wirtschaft im Geschäftsjahr 2023 kam, demnach sank das BIP um 0,8% in Österreich. In Deutschland errechnete der IWF für das Jahr 2023 ein Schrumpfen von -0,3% (VJ:+1,8%) der Wirtschaft, in den USA legte die Wirtschaft (BIP) um +2,5% (VJ: +1,9%) zu.

Die RATH-Gruppe und ihre Tochtergesellschaften gliedern ihre Kunden und deren Anwendungen/Applikationen nach Sales Units. Diese Struktur unterstützt die Kunden unserer Schwestergesellschaften mit Vertriebsfunktion dabei, immer die optimale Feuerfestlösung zu erhalten. Die Engineering Abteilung der Vertriebsgesellschaften konstruiert die optimale Zustellung, gemeinsam mit den jeweiligen Kundenbetreuern, die Lösungen werden mit dem Kunden besprochen, produziert, bereitgestellt und übergeben.

2.2 Geschäftsverlauf

Als Produktionsgesellschaft für die gesamte Gruppe ist die Rath GmbH stark von der Performance der RATH-Vertriebsgesellschaften abhängig.

Die Rath GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzrückgang von 11% und erzielte einen Umsatz i.H.v. 26.897 TEUR (Vorjahr: 30.059 TEUR). Die Drittkunden der Schwestergesellschaften aus dem Bereich der keramischen Industrie verschoben Projektaufträge auf 2024, auch im Labor-, und Dentalofenbau kam es zu deutlich schwächerer Nachfrage, insbesondere bedingt durch die doch hohe Inflation und das hohe Zinsniveau in Europa und den USA.

Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatz und Ergebnis vor Ertragsteuern und sonstigen Steuern, die für die interne Steuerung verwendeten, bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen.

Entsprechend den vorstehenden Ausführungen haben sich die finanziellen Kennzahlen wie folgt entwickelt:

2023
EUR Mio.
2022
EUR Mio.
Umsatz 26,9 30,1
Ergebnis vor Ertragsteuern und sonstigen Steuern 7,8 2,4

2.3 Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 Vermögens- und Finanzlage

Die Immateriellen Vermögenswerte haben sich im Vergleich zum Vorjahr von 1,2 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR erhöht. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf Aktivierungen in Höhe von 0,6 Mio. EUR für selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit einer von der EU geförderten Entwicklung zurückzuführen.

Das Sachanlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahresstichtag um 1,6 Mio. EUR auf 14,6 Mio. EUR angestiegen. Den Abschreibungen von 1,5 Mio. EUR stehen Nettoinvestitionen (Investitionen abzüglich Anlagenabgänge) von 3,8 Mio. EUR gegenüber.

Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich zum einen mit 3.814 TEUR (Vorjahr: 5.172 TEUR) um die Komplementäranteile an der Rath Sales GmbH & Co.KG und zum anderen mit 25 TEUR um die 100%-Beteiligung an der Rath Sales Beteiligungs GmbH, die alleinige Kommanditistin der Rath Sales GmbH & Co. KG ist. Die Komplementäranteile an der Rath Sales GmbH & Co KG haben sich anteilig um 1.358 TEUR aufgrund der Auflösung von Kapitalrücklagen und deren Gutschrift auf Verbindlichkeitenkonten in der Rath Sales GmbH & Co KG reduziert.

Das Vorratsvermögen erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 von 9.039 TEUR auf 9.152 TEUR aufgrund eines Bestandsaufbaus im Bereich der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und einen gegenläufigen Effekt bei den Rohstoffen und unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen.

Kapitalstruktur

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen mit Eigenkapital finanziert. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 27.012 TEUR (Vorjahr 24.776 TEUR). Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 52,2 % (Vorjahr: 60,3 %). Zum Bilanzstichtag erhöhte sich der Bilanzgewinn durch den Jahresüberschuss von 5.736 TEUR abzüglich der Vorabausschüttung von 3.500 TEUR auf 17.871 TEUR.

Investitionen und Förderungen von Investitionen

Im Jahr 2023 wurde am Standort Mönchengladbach sowohl die Investition "Altra-Endlosfaser" als auch die Entwicklung von der EU geförderten selbsterstellten immateriellen Vermögenswerten fortgeführt. Alle anderen Investitionen bewegen sich im betriebsüblichen Rahmen. Insgesamt wurden im Berichtsjahr Investitionen von 3,8 Mio. EUR getätigt.

Die EU-Förderung für das oben erwähnte Entwicklungsprojekt "Endlosfaser" beträgt ca. 1,9 Mio. EUR, davon wurde die Investitionsförderung in Höhe von 1,2 Mio. in den "Sonderposten für Investitionszuwendungen eingestellt und der Aufwandszuschuss in Höhe von EUR 0,7 Mio. als "Rechnungsabgrenzungsposten" erfasst. Der Aufwandszuschuss wurde im Geschäftsjahr 2023 um 105 TEUR (Vorjahr: 41 TEUR) aufgelöst.

Liquidität

Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die flüssigen Mittel auf 645 TEUR (Vorjahr 955 TEUR). Kurzfristige Liquiditätsbedarfe, die über den normalen Geschäftsbetrieb hinausgehen, können durch Vereinbarungen mit der Muttergesellschaft abgedeckt werden.

2.3.2 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 26,9 Mio. EUR erzielt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem erwarteten Rückgang von 3,2 Mio. EUR bzw. 10,5 %.

Auf der Basis der Gesamtleistung von 28,6 Mio. EUR (Vorjahr 31,4 Mio. EUR) ergibt sich eine Materialaufwandsquote von 54,5% (Vorjahr 58,9%) und eine Personalaufwandsquote von 29,9% (Vorjahr 25,5%). Ursächlich für die Reduktion der Materialaufwandsquote ist eine veränderte Produktstruktur und für die Erhöhung der Personalaufwandsquote die inflationsbedingten Lohn- und Gehaltssteigerungen.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 5,5 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 6,0 Mio. EUR im Jahr 2023 ergibt sich unter anderem aus höheren Währungsumrechnungsdifferenzen von 0,3 Mio. EUR sowie höheren Konzernverrechnungen um 0,3 Mio. EUR.

Die Beteiligungserträge erhöhten sich von 4,0 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 9,7 Mio. EUR in 2023.

Im Berichtsjahr erzielt die Rath GmbH ein Vor-Steuer-Ergebnis von 7,83 Mio. EUR (Vorjahr 2,4 Mio. EUR) und einen Jahresüberschuss von 5,7 Mio. EUR (Vorjahr Jahresfehlbetrag 1,4 Mio. EUR).

2.3.3 Gesamtaussage

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Erwartungen hinsichtlich der Reduktion der Umsatzerlöse eingetroffen sind. Das positive Vor-Steuer-Ergebnis liegt über den Erwartungen und ergibt sich im Wesentlichen aus der Gewinnausschüttung der Tochtergesellschaft Rath Sales GmbH & Co KG. Die Geschäftsführung beurteilt die geschäftliche Entwicklung während des Geschäftsjahres 2023 insgesamt als sehr zufriedenstellend.

3. Chancen und Risiken

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einer Seitwärtsbewegung der Weltwirtschaftsleistung für 2024, erst für 2025 soll die Weltwirtschaft geringfügig wachsen. Die Wirtschaftsleistung der gesamten Eurozone soll für 2024 um 0,9% wachsen. Für Deutschland wird dabei eine Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,5% und für die USA ein Anstieg i.H.v. 2,1% prognostiziert. Für Österreich wird vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2024 von 0,9% erwartet.

Neben den Folgen des Ukraine Angriffskrieges ist die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2024 generell noch weiteren Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt:

Allen voran benötigt ein energieintensives Unternehmen wie es die RATH GmbH ist, sowohl Erdgas als auch Strom, daher ist es essenziell, dass wir eine Versorgungssicherheit an unseren Standorten vorfinden. Zur Erzielung der Versorgungssicherheit wird eine Mehrlieferantenstrategie angewendet. Diese wird fachlich durch die in der RATH Business Service GmbH, Österreich, angesiedelten Einkaufs-Abteilung in enger Zusammenarbeit mit der F&E-Abteilung umgesetzt. Die Risiken im Bereich der weiteren Beschaffung werden zurzeit als eher gering eingeschätzt.

Wie bereits in den Vorjahren ausgeführt, ist ein wesentliches Thema der angeführte Fachkräftemangel für unsere Industrie im deutschsprachigen Raum. Die Situation ist nach wie vor angespannt und die Vorzeichen haben sich vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine nicht gebessert. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wird die In-House-Ausbildung weiterhin konsequent verfolgt.

Die Gesellschaft ist Teil des zentralen Risikomanagementsystems der Muttergesellschaft RATH AG, die Risiken regelmäßig analysiert, bewertet und vorbeugende Maßnahmen umsetzt. Zum Bilanzstichtag, und damit unverändert zum Vorjahr, verfügte die Gesellschaft über keine derivativen Finanzinstrumente.

4. Prognose

Durch die gewünschte Umstellung in der Europäischen Union (Green Deal) auf grüne, erneuerbare Energieträger zu setzen und fossile Brennstoffe aus (in) unserem täglichen Leben zu minimieren, erwarten wir für die Rath GmbH eine deutliche Mehrbelastung unter anderem durch die ausschließlich in der Europäischen Union vorherrschende Regelung der CO 2 Zertifikate/Steuern. Dies stellt einen Wettbewerbsnachteil gegenüber unseren weltweiten produzierenden und agierenden Konkurrenten dar und führt in Europa zu deutlich höheren Energiepreisen.

Die Rath GmbH wird aber aller Voraussicht nach auch diese Herausforderung meistern. Mit Innovationsprogrammen zur Senkung der Energieeinträge in unseren Produktionen werden wir den genannten Wettbewerbsnachteil minimieren. Weiterhin im Fokus stehen Qualität, Innovation und Kostenoptimierung.

Die Gesellschaft rechnet im Wirtschaftsjahr 2024 mit einer schwächeren Auslastung als im Jahr 2023 und auf Basis der Ergebnisse Juni 2024 geht die Gesellschaft davon aus, die im Rahmen der Budgetplanung prognostizierten Ergebnisse nicht mehr im vollen Umfang zu erzielen. Aufgrund der weiter steigenden Kosten erwarten wir bei annähernd konstanten Umsatzerlösen eine deutliche Verminderung des Vor-Steuer-Ergebnisses.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 45.338,37 69.966,70
2. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte in Entwicklung 1.866.887,80 1.219.790,94
1.912.226,17 1.289.757,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 242.224,92 153.699,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.485.937,86 11.863.935,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 720.259,02 715.021,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.184.106,56 318.375,58
14.632.528,36 13.051.032,60
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.839.061,26 5.196.968,91
20.383.815,79 19.537.759,15
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 915.029,46 1.256.302,28
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.388.278,87 1.504.865,40
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.848.974,69 6.174.706,78
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 103.520,51
9.152.283,02 9.039.394,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.122.713,51 10.609.503,16
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.459.066,69 929.841,01
21.581.780,20 11.539.344,17
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 644.860,18 954.780,58
31.378.923,40 21.533.519,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 10.479,32
51.762.739,19 41.081.758,19

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.557.000,00 2.557.000,00
II. Kapitalrücklage 6.584.179,71 6.584.179,71
III. Bilanzgewinn 17.871.177,62 15.634.837,57
27.012.357,33 24.776.017,28
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen 1.303.844,32 1.303.844,32
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.464.968,56 1.312.248,00
2. Sonstige Rückstellungen 707.903,38 241.211,90
3.172.871,94 1.553.459,90
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.371.925,41 2.211.142,29
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.049.566,31 10.033.087,47
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.016.749,49 379.942,04
(davon aus Steuern € 125.222,47; 31.12.2022 € 150.092,67)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 8.393,65; 31.12.2022 € 8.538,28)
19.438.241,21 12.624.171,80
E. Rechnungsabgrenzungsposten 606.267,04 699.610,58
F. Passive latente Steuern 229.157,35 124.654,31
51.762.739,19 41.081.758,19

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 26.897.041,37 30.058.645,33
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.031.707,01 891.852,86
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 647.096,84 445.209,50
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.151.188,32 639.079,62
(davon aus Währungsumrechnung € 53.373,67; Vorjahr € 216.268,64)
29.727.033,54 32.034.787,31
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.950.858,97 13.165.620,61
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.624.567,49 5.322.753,46
15.575.426,46 18.488.374,07
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.055.590,12 6.604.575,69
b) Soziale Abgaben 1.489.901,15 1.409.728,00
8.545.491,27 8.014.303,69
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.507.310,92 1.627.724,77
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.983.462,84 5.467.639,38
(davon aus Währungsumrechnung € 150.470,84; Vorjahr € 61.759,16)
9. Erträge aus Beteiligungen 9.719.790,98 3.998.000,00
(davon aus verbundenen Unternehmen € 9.719.790,98; Vorjahr € 3.998.000,00)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 15.946,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.555,75 2.509,28
7.832.577,28 2.448.182,12
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.797.524,44 783.014,96
(davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern € 104.503,04; Vorjahr Ertrag €132.454,56)
13. Ergebnis nach Steuern 6.035.052,84 1.665.167,16
14. Sonstige Steuern 298.712,79 236.120,79
15. Jahresüberschuss 5.736.340,05 1.429.046,37
16. Gewinnvortrag 15.634.837,57 16.205.791,20
17. Vorabausschüttung -3.500.000,00 -2.000.000,00
18. Bilanzgewinn 17.871.177,62 15.634.837,57

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

1 Allgemeines

1.1 Grundlagen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Rath GmbH, Meißen (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt), wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den relevanten Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 HGB). Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Meißen und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Dresden unter HRB 247 eingetragen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB auf der Aktivseite um die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in Entwicklung und auf der Passivseite um den Sonderposten für Investitionszulagen ergänzt.

1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend abgeschrieben.

Die Abschreibungssätze pro Anlagenklasse erfolgen wie im Vorjahr wie folgt:

Posten Abschreibungssatz
%
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 25,0 linear

Sachanlagen werden zu fortgeschriebenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden planmäßig linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei Vorliegen dauerhafter Wertminderungen vorgenommen.

Die Abschreibungssätze pro Anlagenklasse sind wie im Vorjahr innerhalb der folgenden Bandbreiten:

Posten Abschreibungssatz
%
Bauten 2,0 bis 20,0 linear
Technische Anlagen und Maschinen 5,0 bis 33,3 linear
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9,1 bis 33,3 linear

Die Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsaufwand erfasst, wenn sie, vermindert um einen enthaltenen Vorsteuerbetrag, € 250,00 nicht übersteigen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00, vermindert um einen enthaltenen Vorsteuerbetrag, werden im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang dargestellt.

Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Finanzanlagen enthalten die Anteile an verbundenen Unternehmen und werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB, bewertet.

Der Wertansatz für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Verwertbarkeitsrisiken wegen mangelnder Gängigkeit und Überalterung werden durch angemessene Wertabschläge entsprechend den Konzernrichtlinien berücksichtigt.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der allgemeinen Verwaltung. Ferner beinhalten sie den Werteverzehr des auf die Fertigung entfallenden Anlagevermögens. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch entsprechende Abwertung berücksichtigt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen.

Die Bilanzierung des gezeichneten Kapitals erfolgt zum Nennwert.

Im Sonderposten für Investitionszulagen wurden die Investitionszulagen erfasst, mit denen Zugänge im Anlagevermögen finanziert wurden. Der Sonderposten wird entsprechend der Abschreibungsdauer des bezuschussten Anlagevermögens ertragswirksam aufgelöst.

Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle bis zum Bilanzstichtag entstandenen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfüllen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Berücksichtigung etwaiger erwarteter Preis- und Kostensteigerungen mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung angesetzt und am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet, wobei bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr noch nicht realisierte Kursgewinne nicht berücksichtigt werden.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht des saldierten Ausweises Gebrauch.

Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

01.01.2023
TEUR
Veränderung
TEUR
31.12.2023
TEUR
Aktive latente Steuer 377 29 406
Passive latente Steuer -502 -133 -635
Saldo -125 -104 -229

2 Erläuterungen zur Bilanz

2.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu ersehen.

Die Rath GmbH hält seit dem Geschäftsjahr 2020 eine Komplementärbeteiligung an der Rath Sales GmbH & Co. KG, Meißen, die durch Ausgliederung zum 1. Januar 2020 aus der Rath GmbH entstanden ist. Der Anteil am Kapital beträgt 99,95 %. Der noch nicht festgestellte Jahresabschluss der Rath Sales GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2023 weist einen Jahresüberschuss von 5.773 TEUR (Vorjahr: 4.310 TEUR) und ein Eigenkapital von 3.814 TEUR (Vorjahr: 9.124 TEUR) aus.

Darüber hinaus hält die Rath GmbH seit dem Geschäftsjahr 2020 eine 100 %ige Beteiligung an der Rath Sales Beteiligungs GmbH, Meißen, die die einzige Kommanditistin der Rath Sales GmbH & Co. KG ist. Der noch nicht festgestellte vorläufige Jahresabschluss der Rath Sales Beteiligungs GmbH zum 31. Dezember 2023 weist einen Jahresüberschuss von 0,5 TEUR (Vorjahr: 2,1 TEUR) und ein Eigenkapital von 29 TEUR (Vorjahr: 28 TEUR) aus.

2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben analog dem Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von 16.006 TEUR (Vorjahr: 9.662 TEUR) aus Lieferungen und Leistungen.

2.3 Eigenkapital und Ergebnisverwendung

Am 22. Dezember 2023 beschloss die Gesellschafterin eine Gewinnausschüttung in Höhe von 3.500 TEUR aus dem möglichen ausschüttbaren Jahresüberschuss 2023 durchzuführen. Vom verbleibenden Jahresüberschuss 2023 wird keine weitere Gewinnausschüttung durchgeführt und daher wird der verbleibende Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen.

2.4 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Personalkosten 247 173
Rechts- und Beratungskosten 56 27
Für ausstehende Rechnungen 403 41
706 241

2.5 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Bilanzwert Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
TEUR Vorjahr
TEUR
TEUR Vorjahr
TEUR
TEUR Vorjahr
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.372 2.211 1.372 2.211 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.050 10.033 17.050 10.033 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.017 380 1.017 380 0 0
Summe 19.439 12.624 19.439 12.624 0 0

Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 17.050 TEUR (Vorjahr: 10.033 TEUR) resultieren mit 10.722 TEUR (Vorjahr: 7.478 TEUR) aus Lieferungen und Leistungen. 9.876 TEUR (Vorjahr 5.285 TEUR) sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter, davon resultieren 5.500 TEUR (Vorjahr: 2.000 TEUR) aus Dividenden und 828 TEUR (Vorjahr: 555 TEUR) aus Lizenzverrechnungen.

2.6 Latente Steuern

Latente Steuern wurden für die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die aktiven latenten Steuern setzten sich im Wesentlichen aus den temporären Unterschieden des Vorratsvermögens, von Rückstellungen und des Sonderpostens für Investitionszulagen des Anlagevermögens zusammen und wurden mit den passiven latenten Steuern, die im Wesentlichen aus den Unterschieden bei selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen resultieren, saldiert. Es wurde bei der Berechnung ein Steuersatz von 30,49 % (Vorjahr: 30,53 %) zugrunde gelegt. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich aus der Saldierung ein passiver Überhang von latenten Steuern in Höhe von 229 TEUR (Vorjahr: 125 TEUR).

3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse ausschließlich mit dem Verkauf von Feuerfestprodukten an RATH-Konzerngesellschaften.

3.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von 891 TEUR (Vorjahr: 358 TEUR) inklusive der Vergütungen von Schadensfällen aus Vorperioden.

3.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von 50 TEUR (Vorjahr: 29 TEUR).

4 Sonstige Angaben

4.1 Haftungsverhältnisse

Zum Stichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von 24 TEUR (Vorjahr: 131 TEUR). Wir gehen aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit von keiner Inanspruchnahme der Haftungen aus den Gewährleistungsverträgen aus.

4.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht aus der Bilanz ersichtlich sind. Sie verteilen sich auf folgende Zeiträume:

2024
TEUR
2025 und später
TEUR
Gesamt
TEUR
Grundstücke und Gebäude Rath Sales GmbH & Co KG 600 600 1.200
Fahrzeuge und sonstige 213 261 474
Summe 813 861 1.674

In den Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Grundstücke und Gebäude sind die zukünftigen Mietzahlungen an die Rath Sales GmbH & Co. KG für die Grundstücke und Gebäude der Produktionsstandorte in Bennewitz, Mönchengladbach und Meißen enthalten, die im Zuge der Ausgliederung übertragen wurden.

4.3 Ausschüttungssperre

Eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB besteht aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern in Höhe von 1.329 TEUR (Vorjahr: 899 TEUR) sowie aus aktiven latenten Steuern, die die verbleibenden passiven latenten Steuern übersteigen in Höhe von 354 TEUR (Vorjahr: 266 TEUR). Der Gesamtbetrag im Sinn des § 268 Abs. 8 HGB beträgt 1.684 TEUR (Vorjahr: 1.165 TEUR).

4.4 Entwicklungskosten

Die Entwicklungskosten in Höhe von insgesamt 647 TEUR (Vorjahr: 478 TEUR) wurden im Berichtsjahr aktiviert. Forschungskosten sind nicht angefallen.

4.5 Geschäfte mit nahestehenden Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:

Kauf/Verkauf von Vermögensgegenständen

Bezug/Erbringung von Dienstleistungen

Finanzierungen

Gewährung/Erhalt von Sicherheiten

Abreden im Ein- oder Verkauf.

Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der RATH AG, Wien, einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.

4.6 Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 43 TEUR (Vorjahr: 39 TEUR) und betrifft mit 31 TEUR (Vorjahr: 27 TEUR) Abschlussprüfungsleistungen sowie mit 12 TEUR (Vorjahr: TEUR 12) andere Bestätigungsleistungen.

4.7 Beschäftigte

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 168 (Vorjahr: 172) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon entfielen auf:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 110 115
Angestellte 58 57
Summe 168 172

4.8 Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 die folgenden Personen an:

Herr Dipl.-Ingenieur Ingo Gruber, COO der Rath AG, Wien und

Herr Andreas Pfneiszl, Sprecher des Vorstands der Rath AG, Wien.

Sämtliche Geschäftsführer sind auch bei der Gesellschaft angestellt und erhielten bzw. erhalten auch Bezüge von der Gesellschaft. Die Anhangsangabe betreffend der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

4.9 Angaben zum Konzern

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Rath AG, Wien, einbezogen. Die Rath AG, Wien, stellt den Konzernabschluss für den größten und für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Internet unter www.bilanzen.at (Firmenbuchnummer 83203h) offengelegt.

4.10 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

Es sind keine Vorgänge i.S.v. § 285 Nr. 33 HGB eingetreten.

 

Meißen, den 9. September 2024

Geschäftsführer

Andreas Pfneiszl

Ingo Gruber

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 441.580,01 0,00 0,00 0,00 441.580,01
2. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte in Entwicklung 1.219.790,94 0,00 647.096,86 0,00 1.866.887,80
1.661.370,95 0,00 647.096,86 0,00 2.308.467,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 161.844,93 102.880,29 0,00 0,00 264.725,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 42.454.333,03 799.818,66 171.647,59 20.020,65 43.405.778,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.693.363,26 165.122,63 63.876,62 104.119,77 3.818.242,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 318.375,58 2.748.352,05 -882.621,07 0,00 2.184.106,56
46.627.916,80 3.816.173,63 -647.096,86 124.140,42 49.672.853,15
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Unternehmen 5.196.968,91 0,00 0,00 1.357.907,65 3.839.061,26
53.486.256,66 3.816.173,63 0,00 1.482.048,07 55.820.382,22
Abschreibungen Buchwerte
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 371.613,31 24.628,33 0,00 396.241,64 45.338,37 69.966,70
2. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte in Entwicklung 0,00 0,00 0,00 0,00 1.866.887,80 1.219.790,94
371.613,31 24.628,33 0,00 396.241,64 1.912.226,17 1.289.757,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.145,53 14.354,77 0,00 22.500,30 242.224,92 153.699,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 30.590.397,22 1.329.443,55 0,00 31.919.840,77 11.485.937,86 11.863.935,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.978.341,45 138.884,27 19.242,00 3.097.983,72 720.259,02 715.021,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 2.184.106,56 318.375,58
33.576.884,20 1.482.682,59 19.242,00 35.040.324,79 14.632.528,36 13.051.032,60
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 3.839.061,26 5.196.968,91
33.948.497,51 1.507.310,92 19.242,00 35.436.566,43 20.383.815,79 19.537.759,15

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Rath GmbH, Meißen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rath GmbH, Meißen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rath GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 10. September 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carl Erik Daum, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dirk Leja, Wirtschaftsprüfer

Gewinnverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss von € 5.736.340,05 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 02.10.2024 festgestellt.

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