Rainer Bausch GmbH
Blumenstraße 11, 35423 Lich, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai-Christopher Roth seit 30.5.2025 | Geschäftsführer |
Christian Bausch seit 12.1.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rainer Bausch GmbHLichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft Die Rainer Bausch GmbH ist seit über 115 Jahren mit dem regionalen Handel von Kartoffeln und Zwiebel bekannt. 1905 wurde das Unternehmen gegründet und vertritt bis heute eine familiäre und multikulturelle Teamgemeinschaft. Durch jahrelange Erfahrung bietet das Unternehmen ein umfangreiches Wissen bezüglich des Handels und der Erzeugung von regional angebauten Zwiebeln, Kartoffeln, Schalotten und Knoblauch. B. Geschäftsentwicklung I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war die wirtschaftliche Leistung in Deutschland rückläufig. Laut der Mitteilung des statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken, während im Jahr zuvor (2022) noch 1,8 % Wachstum zu verzeichnen war. Die Wirtschaft ist spürbar durch den Krieg in der Ukraine, die anhaltende Inflation sowie extreme Energiepreiserhöhungen gezeichnet. Die Konsumausgaben privater Haushalte nahm angesichts der hohen Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr um 0,8 % ab. Auch die staatlichen Konsumausgaben sanken erstmals seit fast 20 Jahren um -1,7 %. Dieser Rückgang ist vor allem auf das Auslaufen staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen zurückzuführen, wie etwa Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Mittels solcher Maßnahmen hatte der staatlich finanzierte Konsum die Wirtschaftsleistung in den letzten drei Jahren maßgeblich unterstützt. Die deutsche Ernährungsindustrie erzielte nach Angaben der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie einen Branchenumsatz von 232,6 Mrd. Euro (+6,5 % gegenüber 2022). Davon 151,0 Mrd. Euro im Inland (+7,7 % gegenüber 2022) und 81,6 Mrd. Euro im Ausland (+4,3 % gegenüber 2022) Die reale Umsatzentwicklung fiel im Vergleich zum Vorjahr um -1,6 % (2022: -1,0 %). Die Märkte für Kartoffeln sind regelmäßig durch erhebliche Ertragsschwankungen und durch eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzungsmöglichkeiten gezeichnet. Die Preise sind infolge dessen unbeständig und schwanken je nach Saison deutlich. Speziell die Preise für die frischen Speisefrüh- und Speisekartoffeln variieren mehrfach. Wie bereits in den Vorjahren hatten auch 2023 viele Kartoffelerzeuger mit witterungsbedingten Herausforderungen zu kämpfen. Allerdings fielen diese regional sehr unterschiedlich aus. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft berichtet, dass im Jahr 2023 mit 11,6 Mio. Tonnen, eine um 8,6 % höhere Ernte gegenüber dem Vorjahr erzielt wurde. Nachdem in den letzten Jahren die Kartoffelanbaufläche stetig erweitert wurde, war sie in 2023 leicht rückgängig (-0,6 % gegenüber 2022). Trotz einer höheren Erntemenge kam es zu einem deutlichen Preisanstieg von Kartoffeln. Speisekartoffeln waren beispielsweise im Dezember 2023 im Vergleich zum Dezember 2022 um 20,2 % teurer. Im Jahresdurchschnitt stieg der Preis bei den Kartoffeln gegenüber dem Vorjahr um 42,8 %. Diese Preissteigerungen sind vor allem auf den zunehmenden Aufwand beim Anbau (Pflege, Düngung, Pflanzenschutz etc.) sowie auf makroökonomische Faktoren wie die Inflation und die damit verbundenen Lohnkostensteigerungen zurückzuführen. Im Wirtschaftsjahr 2023/24 konnte der inländische Bedarf an Kartoffeln in Deutschland vollständig durch heimische Produktion gedeckt werden, wobei der Selbstversorgungsgrad bei 153 % lag. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Trotz des hohen Selbstversorgungsgrads spielt der Export eine bedeutende Rolle in der deutschen Kartoffelwirtschaft. Deutschland bleibt Nettoexporteur und exportierte insgesamt rund 6,2 Millionen Tonnen Kartoffeln, sowohl als Frischware als auch in verarbeiteter Form. Dies entspricht einem Anstieg von 1,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Importe sanken hingegen um 2,4 % auf 2,5 Millionen Tonnen. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Kartoffeln stieg im Vergleich zu 2022/2023 um 7,8 Kg auf 63,5 Kg, was den höchsten Wert seit zwölf Jahren darstellt. Besonders der Verbrauch von Speisefrischkartoffeln legte um 8,4 Kg zu und erreichte 25,5 Kg pro Person. Mögliche Gründe für diesen Anstieg sind Sonderaktionen im Lebensmitteleinzelhandel, kleinere Verpackungsgrößen und ein verstärkter Absatz durch Direktvermarktung. Zudem mussten die Kartoffeln der Ernte 2023 aufgrund des höheren Feuchtegehalts schneller verkauft werden, da die Lagerbedingungen ungünstiger waren. Im Gegensatz dazu ging der Pro-Kopf-Verbrauch von verarbeiteten Kartoffelerzeugnissen wie Pommes frites oder Chips um 0,5 Kg zurück und lag bei 38 Kg. Diese Entwicklung zeigt eine stabile Situation für die Kartoffelwirtschaft in Deutschland, mit einem kontinuierlichen Anstieg des Verbrauchs von Frischkartoffeln und einem exportorientierten Markt. II. Beschaffungsmarkt Das Jahr 2023 war durch deutliche Preissprünge bei den Erzeugerpreisen gekennzeichnet, die die Gesellschaft aber in der Regel an den Handel und die privaten Endverbraucher weiterreichen konnte. Aufgrund der regionalen / inländischen Warenbeschaffung bestehen grundsätzlich keine Kursrisiken. Die Preissituation für Energie war volatil und schwierig, entspannt sich allerdings teilweise wieder ab Jahresende 2023. III. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 konzentrierten sich die wesentlichen Investitionen auf Maschinen (TEUR 897) sowie auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 679). Zu den größeren Anschaffungen gehörte die Aufstockung des Maschinenparks zur Erweiterung der Produktpalette sowie des Fuhrparks um drei weitere LKW (TEUR 420). Ein vierter LKW wurde bereits zum Jahresende 2023 vollständig angezahlt (TEUR 147). Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgte größtenteils aus Eigenmitteln, wobei zusätzlich Fremdkapital in Höhe von TEUR 550 aufgenommen wurde. Insgesamt übersteigen die Investitionen im Jahr 2023 die laufenden Abschreibungen. IV. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Die Rainer Bausch GmbH konnte sich bestens in der Lebensmittelindustrie beweisen und ist seither ein großer Lieferant für viele Märkte in der Region. Durch eine ständige Optimierung der Maschinen ist das Unternehmen vorteilhaft für den bewegten Markt aufgestellt und zudem fördert dies eine effiziente Arbeitsweise für unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter, da sich die Packleistung und die Arbeitswege verkürzen. 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um 16,55 % gestiegen. Auf der Verwendungsseite hat sich im aktuellen Wirtschaftsjahr 2023 die Anlagenintensität im Vergleich zum Vorjahr erhöht (2023: 21,4 %, 2022: 15,9 %). Die Quote der flüssigen Mittel und der Wertpapiere des Umlaufvermögens betrug im Jahr 2023 47,4 % und konnte damit das Niveau von 2022 von 53,3 % fast halten. Insgesamt gab es einen Anstieg der liquiden Mittel, begleitet von der Aufnahme langfristiger Kreditverbindlichkeiten. Auch auf der Passivseite der Bilanz war eine Stetigkeit zu verzeichnen. Die Eigenkapitalquote betrug für 2023 wiederum sehr hohe 79,5 %, im Vorjahr lag diese bei 82,9 %. Die Verbindlichkeiten sind größtenteils kurzfristig, d. h. sie haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Lediglich 17,1 % der Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr, wobei ein Teilbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten längerfristig ist (TEUR 20). Die Anlagendeckung beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 370,7 %, d. h. das langfristig gebundene Vermögen ist durch Eigenkapital mehrfach gedeckt. Insgesamt ist die Vermögenslage der Gesellschaft, insbesondere bedingt durch den hohen Bestand an liquiden Mitteln und der bestehenden Eigenkapitalquote, sehr zufriedenstellend. 2. Finanzlage Die Liquidität in 2023 war durchgehend sehr zufriedenstellend. Dadurch konnten auch evtl. kurzfristig auftretende Zahlungsverpflichtungen mühelos beglichen werden. Infolge hoher Investitionen und gestiegener Kapitalbindung hat sich die Nettofinanzposition (Liquide Mittel, Wertpapiere des Umlaufvermögens abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) von TEUR 7.704 im Vorjahr um TEUR 275 auf TEUR 7.429 vermindert. Die Aufnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten diente zur Finanzierung von Anlagevermögen. Unsere Finanzlage ist als sehr stabil und krisensicher einzustufen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen, um Lieferantenskonti in Anspruch nehmen zu können sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Forderungsausfall ist im Vergleich zu der Höhe der Forderungen als vergleichsweise sehr gering einzustufen. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 30,8 % gestiegen. Das Rohergebnis erhöhte sich ebenfalls signifikant gegenüber dem Vorjahr um 14,8 %. Die Materialintensität (bezogen auf die Umsatzerlöse) ist von 74,0 % im Jahr 2022 auf 77,5 % im Jahr 2023 leicht gestiegen. Im Gegensatz dazu ist die Personalintensität (bezogen auf die Umsatzerlöse) von 9,3 % im Vorjahr auf 7,8 % gesunken. Die Abschreibungen wurden im Berichtsjahr planmäßig vorgenommen, dabei erfolgt dies nach der linearen Methode. Infolge höherer Beteiligungserträge, dem Anstieg des Zinsniveaus sowie in 2023 nicht notwendiger Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens, erhöhte sich das Finanzergebnis von 26 TEUR im Vorjahr auf 455 TEUR. Im Geschäftsjahr 2023 war die Ertragslage der Gesellschaft insgesamt als sehr gut zu beurteilen. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 1.389 TEUR (im Vorjahr: 1.052 TEUR) ab. 4. Belegschaft Der Personalstand (ohne Geschäftsführer) betrug im Jahresdurchschnitt 2023 91 Mitarbeiter und hat sich gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2022 um 7 Mitarbeiter erhöht. Die Personalstatistik weist eine ausgewogene Altersstruktur bei den Beschäftigten sowie eine geringe Personalfluktuation der Mitarbeiter aus. Derzeit ist gewährleistet, dass dem Unternehmen gut ausgebildete Mitarbeiter zur Verfügung stehen, trotz der immer schwieriger werdenden Situation auf dem Arbeitsmarkt. C. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens Die Geschäftsführung zeigte sich mit der positiven Geschäfts- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 zufrieden. Die Umsatzerlöse sowie das Rohergebnis konnten gesteigert werden. Dies war vor allem auf die höheren Beschaffungspreise zurückzuführen, die jedoch zum größten Teil an die Kunden weitergegeben werden konnten. Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Vorjahresprognose für das Geschäftsjahr 2023 weitestgehend zutreffend war. Die unerwartete Steigerung der Umsatzerlöse übertraf unsere Vorjahresprognose um TEUR 6.000, was auf die genannte Erhöhung der Beschaffungs- und damit einhergehende Verkaufspreise zurückzuführen ist. D. Prognosebericht Im Anschluss an den Rückgang von 0,3 % im vergangenen Jahr ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2024, nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes, um 0,2 % gesunken. Für die kommenden zwei Jahre wird jedoch mit einer leichten Erholung gerechnet, wobei ein Wachstum von 1,1 % im Jahr 2025 und 1,6 % im Jahr 2026 erwartet wird. Das Jahr 2024 verlief für die Gesellschaft dennoch sehr zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse sind deutlich gestiegen und auch beim Rohergebnis ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Diese positive Entwicklung beruht unter anderem auf der Erweiterung unseres Maschinenparks sowie der damit verbundenen Steigerung der Packkapazitäten. Das Ergebnis vor Steuern lässt ebenfalls einen Anstieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 verzeichnen. Wir gehen davon aus, dass die prognostizierte Wirtschaftslage in Verbindung mit unserer Erweiterung der Produktionsvorrichtungen in 2023 eine positive Ergebnisentwicklung auch für 2025 erwarten lassen. Die schon bestehenden Geschäftsbeziehungen im Einkaufs- und Verkaufsbereich werden dazu einen weiteren positiven Beitrag leisten. Die Umsatzerlöse für 2025 werden, bei unverändertem Preisniveau, voraussichtlich auf dem Stand wie 2024 bleiben und wir erwarten einen konstanten Jahresüberschuss. Der Fortbestand der Gesellschaft wird als gesichert angesehen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Finanz- und Ertragslage der Rainer Bausch GmbH positiv. Der Prognose liegt die Einschätzung der Geschäftsleitung zu Grunde. Ein dokumentiertes unternehmensinternes Planungssystem existiert nicht. Chancen- und Risikobericht Auf Grund der weiterhin bestehenden Inflation können sich weiter steigende Einkaufspreise und Energiepreise sowie Probleme im Personalbereich aufgrund erhöhter Lohnkosten und mangelnder Verfügbarkeit ergeben; die vorgenannten Problembereiche können wiederum Auswirkungen auf die Nachfrage sowie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nach sich ziehen. Speziell für die Gesellschaft besteht durch die Abhängigkeit von wenigen Großkunden das Risiko des Umsatzrückgangs bei einem eventuellen Wegfallen eines Großkunden. Hierdurch könnte ein Großteil des Umsatzes gefährdet sein. Dem Risiko wird durch eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Großkunden und der Vermeidung von langfristigen finanziellen Verpflichtungen begegnet, so dass eine kurzfristige Anpassung der Kosten möglich wäre. Chancen für die Gesellschaft sind insbesondere in der vertrauensvollen Zusammenarbeit sowohl mit Kunden als auch mit Lieferanten zu sehen. Die Gesellschaft genießt einen guten Ruf, der zur Akquise neuer Kunden beiträgt. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind bisher eine absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen gut aufgestellt, auch unter Berücksichtigung der besonderen Bedingungen aufgrund der nach wie vor andauernden Ukraine-Krise. Insgesamt sind aktuell keine realistischen Risiken erkennbar, welche den Bestand des Unternehmens gefährden.
Lich-Langsdorf, den 14.02.2025 Christian Bausch Edith Bausch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Rainer Bausch GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden nach den Gliederungsschemata für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Für die Aufstellung des Anhangs nimmt die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des HGB in Anspruch. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen linear unter Annahme einer Nutzungsdauer von 3 Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen unter Annahme einer Nutzungsdauer von 3 bis 20 Jahren für das bewegliche Sachanlagevermögen und von 10 bis 33 Jahren für das abnutzbare unbewegliche Sachanlagevermögen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten, vermindert um die darin enthaltenen Vorsteuern, zwischen 250,01 Euro und 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Ausleihungen zu Anschaffungskosten abzüglich Tilgungszahlungen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung von entsprechenden Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsenkurs am Bilanzstichtag. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in dem Umfang gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und unter Berücksichtigung der kaufmännischen Vorsicht notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Sieben-Jahres-Durchschnittszins zum 31. Dezember 2023 abgezinst worden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft kurz- und mittelfristige Abgrenzungen. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren in Höhe von 33.045,91 Euro aus Lieferungen und Leistungen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden 53.393,45 Euro noch nicht verrechenbare Vorsteuern ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Ausschüttungssperre
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das modifizierte Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4.397,00 Euro. Die Gesellschaft macht von der Möglichkeit des Wahlrechts aus der Veränderung des Rechnungszinses Gebrauch und hat den Differenzbetrag aus Dienstzeitaufwand und den im Geschäftsjahr erbrachten Leistungszahlungen im operativen Ergebnis als Personalaufwand erfasst. Unterlassene Rückstellungsbildung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Erleichterungsmöglichkeit gemäß Artikel 28 Abs. 1 EGHGB wurde in Anspruch genommen. Der Betrag der nicht gebildeten Rückstellungen für laufende Pensionen, Anwartschaften und ähnliche Verpflichtungen beträgt 68.514,00 Euro. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 30.278,88 Euro (Vorjahr: 30.348,24 Euro). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 270.300,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Mietaufwendungen für Immobilien in Höhe von 75.000,00 Euro - Leasingaufwendungen für Mobilien in Höhe von 195.300,00 Euro Daneben besteht eine Verpflichtung in Höhe von 6.750,00 Euro zur Kapitaleinzahlung in ein Unternehmen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht. Es bestehen keine besonderen Chancen und Risiken aus diesen Verträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Zuschreibung auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 61.659,24 Euro. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung Gegenüber einer Hinterbliebenen eines früheren Geschäftsführers besteht eine Pensionszusage mit einem Barwert von 512.624,00 Euro. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Den Jahresüberschuss auf neue Rechnungen vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Lich-Langsdorf, den 14.02.2025 Christian Bausch Edith Bausch Bericht des AufsichtsratsKein Aufsichtsrat vorhanden sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkRainer Bausch GmbH, Lich BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rainer Bausch GmbH, Lich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rainer Bausch GmbH, Lich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rainer Bausch GmbH, Lich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dillenburg, den 14. Februar 2025 WESTTREU
GmbH
Schlappig-Klockhaus, Wirtschaftsprüferin Droste, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung oder Weitergabe des obigen Bestätigungsvermerks bedarf, außer in den gesetzlich vorgesehenen Fällen, unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird insbesondere verwiesen. |
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