Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
MEGWARE Computer Vertrieb und Service GmbH
Nordstraße 19, 09247 Chemnitz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicole Steiger seit 6.7.2022 | Prokura |
Andrè Singer seit 31.1.2019 | Geschäftsführer |
Axel Dr. Auweter seit 31.1.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Gerd Maudrich Beteiligungs GbR | 40.00% |
Jürgen Gretzschel Beteiligungs GbR | 30.00% |
Steffen Eckerscham Beteiligungs GbR | 30.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MEGWARE Computer Vertrieb und Service GmbHChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023GeschäftsmodellDie MEGWARE Computer Vertrieb und Service GmbH ist ein Anbieter von IT-Lösungen für wissenschaftliche, technische und auf den Bildungssektor zugeschnittene Anwendungen. Schwerpunkte des Lösungsportfolios stellen hierbei das High-Performance Computing (HPC), Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) sowie Lösungen für die Digitalisierung im Bildungswesen dar. Zu unseren Kunden zählen Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus ganz Europa sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in der Industrie, sofern diese in besonderem Maße Rechen- oder Speicherleistung benötigen. Darüber hinaus unterstützen wir vor allem regional Schulen und Bildungseinrichtungen öffentlicher und privater Träger bei der Digitalisierung, zum Beispiel durch die Installation digitaler Tafelsysteme. Ziel unserer Arbeit ist es, mit einem großen Kompetenzportfolio, kundennah immer exakt auf den Anwendungsbereich der Kunden abgestimmte Lösungen zu bieten. Hierfür stehen wir in engem Austausch mit einer Vielzahl von namhaften, internationalen Technologiepartnern, deren Produkte als Bausteine unserer Lösungen dienen. Durch eigene Entwicklungskompetenz in Hard- und Software können wir dabei die Produkte unserer Partner zusätzlich veredeln, Alleinstellungsmerkmale schaffen und unsere Lösungen noch besser an die Bedürfnisse unserer Kunden anpassen. Zur Sicherstellung und kontinuierlichen Verbesserung der Qualität und Umweltleistung sind alle unsere betrieblichen Prozesse nach DIN ISO 9001:2015 und DIN ISO 14001:2015 zertifiziert. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenMit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes der Bundesrepublik Deutschland um 0,3 % im Jahr 2023 zeigt sich, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin unter dem Druck der globalen Krisen und deren Auswirkungen steht. Ursächlich sind hierbei unter anderem die hohen Energiepreise, welche im Zusammenspiel mit anhaltenden Herausforderungen im Bereich der globalen Lieferketten für einen starken Anstieg der Inflation gesorgt haben. Im Rahmen der vom ifo Institut für Oktober 2023 ermittelten Knappheitsindikatoren stehen Datenverarbeitungsgeräte weiterhin hinter der Automobilindustrie an der Spitze der von Lieferengpässen betroffenen Branchen. Entsprechend blieben auch in 2023 die Projektlaufzeiten für größere Hardwareprojekte weit über dem Niveau, welches noch vor der SARS-CoV-2 Pandemie etabliert war. Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank von 2,0 % auf 4,5 % als Reaktion auf die anhaltende Inflation im Berichtszeitraum sorgen dabei noch zusätzlich für ein investitionsunfreundliches Klima. Im für uns relevanten Marktsegment der Serversysteme gingen laut Marktforschungsunternehmen IDC die weltweit verkauften Stückzahlen in 2023 im Vergleich zu 2022 um 22,8 % zurück. Dass die weltweiten Umsätze mit Servertechnik dabei dennoch leicht um 0,5 % gestiegen sind, ist in erster Linie auf die Nachfrage an hochwertigerer, mit KI-Beschleunigern ausgerüsteter Rechentechnik im Zuge des starken Wachstums im Bereich der KI-Lösungen zurückzuführen. GeschäftsverlaufÜbersicht Entgegen dem allgemeinen Branchentrend blicken wir auf einen günstigen Geschäftsverlauf im Berichtsraum zurück, in welchem wir einen insgesamt gesunden Mix aus kleineren und mittelgroßen HPC-, KI- und Schul-Digitalisierungs-Projekten erfolgreich abschließen konnten. Zudem konnten wir zwei HPC-Großprojekte an der Universität Bonn und der Universität Duisburg-Essen wie geplant zum Abschluss bringen. Im Bereich der Bildungslösungen haben wir allein für das Landratsamt Bautzen, die Stadt Chemnitz und die Stadt Leipzig zusammen über 190 interaktive Tafelsysteme ausgeliefert. Begünstigt durch einen hohen Auftragsvorlauf in Höhe von über EUR 34 Mio. zum Jahresbeginn waren unsere Teams trotz der langen Lieferzeiten unserer Technologiepartner kontinuierlich ausgelastet. Ausgezahlt haben sich auch im Jahr 2023 wieder unsere Bemühungen um eine längerfristige Bindung einzelner Kunden mit Hilfe von Rahmenvereinbarungen bzw. Nachkaufoptionen. Hierdurch konnten wir allein im ersten Quartal relativ kurzfristig ein Projekt mit über 100 Serversystemen am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) realisieren und auch unser bisher leistungsfähigstes HPC-System bei der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG) konnte sich durch zusätzliche Ergänzungslieferungen über eine weitere Leistungssteigerung freuen. Gleichermaßen wie der globale Trend im Bereich des Servermarktes sehen auch wir einen starken Zuwachs im Bereich der KI-basierten Anwendungen und in der Folge eine gestiegene Nachfrage nach Serversystemen mit spezieller, auf KI-Anwendungen optimierter Hardware. Darüber hinaus hat sich die positive Entwicklung des EUR/USD Kursverhältnisses zum Jahresende 2022 positiv auf den Ertrag ausgewirkt, da die Realisierung einiger Projekte in 2023 zu einem günstigeren Kurs erfolgte als dies bei Angebotserstellung 2022 kalkulatorisch berücksichtigt worden war. Für den Geschäftsbereich unserer Lösungen für die Digitalisierung an Schulen zeichnet sich nach mehrjährigem Wachstum inzwischen eine leichte Konsolidierung ab. Ursächlich dürfte hier in erster Linie das sukzessive Auslaufen des DigitalPakts Schule sein, für welchen mit Stand 30.06.2023 bereits 90 % der zugesagten Mittel für beantragte Projekte gebunden waren. In diesem Zusammenhang begrüßen wir die Bestrebungen von Bund und Ländern, den in 2024 auslaufenden DigitalPakt zu erneuern. Vertrieb und Repräsentanz Da ein großes Verständnis über die Anforderungen unserer Kunden für die erfolgreiche Zusammenarbeit unabdingbar ist, haben wir auch in 2023 viele Gelegenheiten genutzt, unseren direkten Kontakt zur HPC- und KI-Community zu pflegen. Auf den beiden weltweit größten Veranstaltungen für Hochleistungsrechner, der Internationalen Supercomputing Conference (ISC) 2023 in Hamburg, sowie auf der Supercomputing Conference (SC) 2023 in Denver, Colorado waren wir wieder jeweils mit einem eigenen Messestand vertreten. Im Rahmen unserer Mitgliedschaft und als Vorstandsmitglied der European Technology Platform for High Performance Computing (ETP4HPC), durch unsere Vertretung in der EuroHPC Research and Innovation Advisory Group sowie als Mitglied im Arbeitskreis High Performance Computing und Quantencomputing des Bitkom leisteten wir auch 2023 wieder einen Beitrag zur Weiterentwicklung des europäischen HPC-Ökosystems. Im Einklang mit unserer Strategie, künftig unser Geschäft außerhalb der Bundesrepublik Deutschland stärker auszubauen, freuen wir uns darüber, im Berichtsjahr in den Katalog der österreichischen Bundesbeschaffung GmbH (BBG) aufgenommen worden zu sein. Künftig können so sämtliche öffentliche Einrichtungen in Österreich über die BBG unsere Produkte und Dienstleistungen unkompliziert in Anspruch nehmen. Auch bei der Neuvergabe der Rahmenvereinbarung für HPC-Server am DESY konnten wir uns wieder erfolgreich positionieren. Forschung und Entwicklung Schwerpunkte unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind die Weiterentwicklung der ColdCon® Technologie für die energieeffiziente direkte Warmwasserkühlung in HPC-Systemen sowie die kontinuierliche Verbesserung unserer ClustWare® Management-Software für Computer Cluster. Ergänzend hierzu haben wir im Berichtszeitraum beschlossen, zusammen mit einem Konsortium aus weiteren mittelständischen, internationalen HPC-Lösungsanbietern die Betreuung der Open-Source Software xCAT übernommen. Diese bisher maßgeblich von IBM entwickelte Software dient der automatisierten Installation und Verwaltung von Betriebssystemen in Großrechnern und findet daher in den meisten unserer HPC-Lösungen Anwendung. Des Weiteren beteiligen wir uns an einer Reihe von national und EU-geförderten Drittmittel-Forschungsprojekten, da wir auch hier einen engen technologischen Schulterschluss mit unseren Kunden und der HPC-Community im Allgemeinen pflegen können. Diese Projekte reichen von domänenspezifischen Anwendungen (z.B. der HPC-gestützten Simulation von Herzmuskelzellen im Rahmen des Projektes MICROCARD) bis hin zu Technologieprojekten, wie z.B. "Energy-Efficient AI in the Data Center by Approximating DNNs for FPGAs" (EKI) zur Entwicklung Verbesserung der Energieeffizienz von KI-Anwendungen. Corporate Social Responsibility Als modernes Unternehmen in einer vom Strukturwandel geprägten Region sind wir uns unserer sozialen Verantwortung in besonderem Maße bewusst. Dabei liegt uns neben der Bereitstellung von sicheren Arbeitsplätzen für unsere Mitarbeitenden auch besonders am Herzen, dass wir gerade für jüngere Menschen die Attraktivität unserer Region erhalten. Vor diesem Hintergrund haben wir im Jahr 2023 eine weitere zusätzliche Ausbildungsstelle für die Berufsausbildung zum Fachinformatiker geschaffen. In der Unterstützung von Sport-, Jugend- und Kulturarbeit in der Region sehen wir des Weiteren eine gute Gelegenheit, sowohl gesundheitliche Aspekte als auch unsere eigenen Werte im Hinblick auf Toleranz, Weltoffenheit und Gerechtigkeit adäquat zu fördern. Neben der schon traditionellen Förderung des Chemnitzer Laufvereins (CLV) MEGWARE unterstützten wir im Berichtszeitraum unter anderem den Eishockey-Nachwuchs der ESV 03 Chemnitz mit einer Buspatenschaft, den Eisschnelllaufclub Chemnitz, die Nachwuchs-Basketballer der Niners Academy sowie den Sporthort der Integrativen Sport- und Bildungsförderung Chemnitz e. V. Um auch innerbetrieblich für unsere Mitarbeitenden weitere Akzente in der Gesundheitsförderung zu setzen, etablieren wir aktuell in Zusammenarbeit mit der AOK Sachsen ein betriebliches Gesundheitsmanagement, welches unter anderem wöchentliche, auf die Bedürfnisse unserer Belegschaft abgestimmte Sportkurse vorsieht. Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und ErtragslageMit einem Gesamtumsatz von EUR 44,5 Mio. (i. Vj. EUR 38,0 Mio.) konstatieren wir für das Geschäftsjahr 2023 einen äußerst günstigen Verlauf, welcher unsere bereits optimistische Planung zu Beginn des Jahres i.H.v. EUR 39,0 Mio. Umsatz nochmals überstiegen hat. Ursächlich für das Umsatzwachstum waren in erster Linie der hohe Projektvorlauf zu Beginn des Jahres sowie die steigende Nachfrage nach Lösungen für Anwendungen im reinen KI- bzw. gemischten HPC- und KI-Segment. Der größte Teil der Umsätze des Geschäftsjahres wurde dabei wie in den vergangenen Jahren in der Bundesrepublik erwirtschaftet. Die produktorientierte Umsatzerlösentwicklung stellt sich wie folgt dar:
In Ergänzung zur positiven Umsatzentwicklung steig auch die Rohertragsquote auf 26,7 % (i. Vj. 16,4 %). Ursächlich hierfür waren in erster Linie die positive Entwicklung der EUR/USD-Kursverhältnisses über die Laufzeit der im Berichtszeitraum abgeschlossenen Projekte sowie nachträgliche Verkaufsboni in außergewöhnlicher Höhe unserer Technologiepartner. Zum 31.12.2023 konnten wir im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der unfertigen Erzeugnisse verzeichnen. Aufgrund der daraus resultierenden positiven Bestandsveränderung (TEUR 1.607; i. Vj. TEUR -9.197) und dem bereits erwähnten Umsatzwachstum konnte die Betriebsleistung auf EUR 46,4 Mio. (i. Vj. EUR 29,1 Mio.) gesteigert werden. Der Personalaufwand im Berichtszeitraum beläuft sich auf EUR 4,7 Mio. (i. Vj. EUR 3,3 Mio.). Ursächlich für diesen Anstieg sind sowohl die geplanten Neueinstellungen, Beteiligungen der Beschäftigten und Geschäftsführung am Ertrag der Gesellschaft, sowie eine in Zeiten des Fachkräftemangels gebotene Anpassung der Gehälter zum Inflationsausgleich. Durch das Übertreffen unserer Planung bei Umsatz und Rohertrag schließen wir das Geschäftsjahr mit einem positiven Jahresergebnis von EUR 3,7 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.) - einer deutlichen Steigerung gegenüber unserer Planung i.H.v. EUR 1,2 Mio. Mit einem Eigenkapital i.H.v. EUR 6,8 Mio. (i. Vj. EUR 5,1 Mio.) ist die Vermögenssituation der Gesellschaft weiterhin solide. Dem gestiegenen Ertrag entsprechend hat die Gesellschaft Rückstellungen für Steuern i.H.v. TEUR 813,8 (i. Vj. TEUR 229,6) getätigt. Bedingt durch einige im letzten Quartal des Berichtsjahres gewonnene, aber noch nicht umgesetzte Projekte, aus denen sich signifikante Anzahlungen ergeben haben, betragen die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen zum Stichtag insgesamt EUR 20,2 Mio. (i. Vj. EUR 9,5 Mio.). Diese sind auch hauptursächlich für den stichtagsbezogen hohen Kassenbestand auf der Aktiva-Seite i.H.v. EUR 27,4 Mio. (i. Vj. EUR 10,0 Mio.). Besichert werden diese Anzahlungen in der Regel durch Avale. Zum Stichtag 31.12.2023 standen der Gesellschaft mehrere Avallinien i.H.v. zusammen EUR 29 Mio. zur Verfügung, von denen EUR 25 Mio. ausgenutzt waren. Zusätzlich zur Vereinbarung von Anzahlungen ist die Gesellschaft bestrebt den Liquiditätsbedarf, der sich aus den teilweise langen Projektzeiträumen ergibt, durch eigene Rücklagen zu decken. Darüber hinaus stehen der Gesellschaft Betriebsmittelkreditlinien i.H.v. EUR 5 Mio. zur Verfügung (welche sich zu EUR 3,8 Mio. mit den Avallinien überschneiden). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 18.511 (i. Vj. TEUR 8.878). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Verbindlichkeiten. Der Mittelfluss aus Investitionstätigkeit ist aufgrund weiterer Investitionen in das Anlagevermögen negativ (TEUR -80 i. Vj. TEUR -62). Ebenso der Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit. Dieser beträgt aufgrund der Auszahlungen an die Gesellschafter TEUR -1.097 (i. Vj. TEUR -5.152). Die Liquidität ersten Grades ist gegenüber dem Vorjahr von 149 % auf 116 % und die Liquidität zweiten Grades ist von 192 % auf 133 % gesunken. Ausblick, Chancen und RisikenChancen Öffentliche Investitionen in die Digitalisierung im Allgemeinen und HPC im Besonderen, wie sie über den Verbund für nationales Hochleistungsrechnen (NHR) und auf europäischer Ebene im Rahmen von EuroHPC getätigt werden, sind Langzeitinvestitionen und somit innerhalb ihrer Förderdauer von der allgemeinen konjunkturellen Lage unabhängig. Somit ist von öffentlicher Seite auch in den kommenden Jahren von einem positiven Marktumfeld auszugehen. Im Bildungssektor bleibt abzuwarten, wie schnell und in welchem Umfang im Zuge der aktuellen Situation öffentlicher Haushalte eine Nachfolgeregelung zum Digitalpakt verabschiedet werden kann. Im Bereich der Privatwirtschaft erwarten wir, gestützt durch die Nachfrage nach Lösungen im KI-Umfeld, ebenfalls eine stabile bis steigende Nachfrage. Risiken Trotz der positiven Aussichten hinsichtlich des Marktes und der Nachfrage nach unseren Produkten und Lösungen bleibt es vor dem Hintergrund der aktuellen globalen politischen Lage in Osteuropa, in Ostasien sowie im Nahen Osten äußerst schwierig, adäquate Prognosen über die weitere Geschäftsentwicklung zu tätigen. Hier stellt unsere Abhängigkeit vom Funktionieren globaler Lieferketten und eines freien globalen Welthandels inklusive seiner Finanzmärkte ein großes Risiko dar, welchem wir vor allem durch die große Breite unserer Technologiepartnerschaften begegnen. Eine der größten Herausforderungen beim Einsatz unserer Lösungen bleibt der mit dem Betrieb von Großrechnern zwangsweise verbundene hohe Stromverbrauch, gerade in Zeiten steigender Energiekosten. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir weiterhin, gerade auch mit unseren eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in die Verbesserung der Energieeffizienz unserer Lösungen investieren. Mit Verabschiedung des Energieeffizienzgesetzes hat die Bundesregierung im Berichtszeitraum die Anforderungen an Rechenzentren hinsichtlich ihrer Energieeffizienz und der Nachnutzung der beim Rechnerbetrieb anfallenden Abwärme signifikant erhöht. Dies könnte zu einer Verlagerung von Rechenkapazitäten aus der Bundesrepublik in andere Staaten mit weniger ambitionierter Energieeffizienz-Gesetzgebung führen. Unsere Lösungen erfüllen jedoch schon seit einigen Jahren alle Anforderungen, die unsere Kunden und Rechenzentrumsbetreiber zur Umsetzung des Energieeffizienzgesetzes an ihre Rechentechnik stellen. Darüber hinaus stehen wir Rechenzentrumsbetreibern und Planungsbüros in der Regel kostenlos mit unserer Expertise rund um alle Themen des nachhaltigen Rechenzentrumsbetriebs auf Basis unserer Lösungen zur Seite. Zusammen mit dem allgemeinen Wachstum der IT-Branche nimmt auch der Wettbewerb um die für die erfolgreiche Umsetzung der Projekte nötigen Fachkräfte zu. Somit besteht für uns ein fortwährendes Risiko im fehlenden Nachwuchs und dem möglichen Weggang von Fachkräften. Mit gezielten Investitionen in die Qualität der Arbeitsplätze und einem hohen Maß an Gestaltungsspielräumen und Eigenverantwortung ergänzen wir die in der Branche ohnehin üblicherweise sehr hohen arbeitsvertraglichen Standards. Mit unserem Engagement in der Ausbildung angehender Fachkräfte, vom Fachinformatiker über duale Bachelor-Studiengänge bis hin zu Praktika und Werkstudenten-Tätigkeiten für Studierende der Hochschulen leisten wir einen wichtigen Beitrag für unsere Branche in der Region. Den für das Projektgeschäft typischen, moderaten Risiken bezüglich Kostenüberschreitungen begegnen wir durch sorgfältig vorgenommene Angebotskalkulationen und ein effektives Projektmanagement und -controlling. Ein weiterhin großes Risiko stellen in unserem Markt Währungsschwankungen dar. Da große Teile unserer IT-Lösungen einkaufsseitig in Dollar bezahlt werden, können Kursschwankungen zu Verlusten führen. Diesem Risiko begegnen wir mit projekt-spezifischen Hedging-Strategien. Da gerade im Bereich des Hochleistungsrechnens in der Regel Komponenten der neuesten Generation zum Einsatz kommen und Projekte häufig vor der eigentlichen Markteinführung der zugrundeliegenden Technologien geplant werden, besteht in unseren Projekten immer ein Erfüllungsrisiko, falls die geplante Technologie zum Realisierungszeitpunkt entweder gar nicht oder nicht in der erhofften Leistungsfähigkeit zur Verfügung steht. Wir begegnen diesem Risiko durch eine besonders enge Zusammenarbeit mit unseren Technologiepartnern, der Berücksichtigung von mehreren Technologiealternativen bereits in der Planungsphase und größtmöglicher Transparenz gegenüber unseren Kunden und Partnern. Im Zusammenhang mit wachsenden Projektvolumina bei gleichzeitig langen Projektlaufzeiten besteht zudem ein Liquiditätsrisiko, dass die anstehenden Projekte nicht in ausreichendem Umfang vorfinanziert werden können. Wir begegnen diesem Risiko durch Anzahlungen sowie eine frühzeitige, projektbezogene enge Abstimmung mit unseren Finanzierungspartnern, ggf. auch im Rahmen von Sonderfinanzierungsvereinbarungen. Im Falle hoher Anzahlungsbeträge besteht jedoch ergänzend die Herausforderung, dass avalbesicherte Anzahlungen zu einem Teil auf die uns eingeräumten Betriebsmittelkreditlinien angerechnet werden. Auch wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich globale politische und wirtschaftliche Entwicklungen signifikant auf unsere Geschäftsprozesse auswirken, sind aktuell keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken erkennbar. Ausblick Wir starten in das Geschäftsjahr 2024 mit einem Projektvorlauf von über EUR 45 Mio. Da jedoch einige der bereits gewonnen Projekte mit Technologien geplant sind, deren Verfügbarkeit wir erst Ende 2024 erwarten, wird ein Teil der laufenden Projekte erst im Jahr 2025 zum Abschluss gebracht werden. Zusammen mit kleineren Projekten mit kürzerer Laufzeit und Abrufen aus bestehenden Rahmenverträgen erwarten wir daher für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz i.H.v. EUR 45 Mio. Unter Berücksichtigung unserer Prognosen zum EUR/USD-Kurs und anderer Risiken rechnen wir hierbei mit einer Rückkehr der Rohertragsquote auf 17 % und in der Folge einem Ergebnis vor Steuern von knapp EUR 1,8 Mio. Die Finanzierung der Gesellschaft soll auch in Zukunft aus dem operativen Cashflow, über Bankkredite und Projektfinanzierungen erfolgen. Dabei streben wir an, wie auch in der Vergangenheit den größten Teil der Projekte aus eigenen Mitteln vorzufinanzieren. An unserem langfristigen Ziel eines gesunden, nachhaltigen Wachstums, halten wir fest. Hierfür wollen wir unsere Aktivitäten zur Lieferung in weitere europäische Regionen weiterführen. Ebenso wollen wir durch die bessere Vermarktung unseres Dienstleistungsportfolios unsere Kunden über die Grenzen der hardwarebasierten Lösungen hinweg bei ihren Digitalisierungsprojekten künftig noch besser unterstützen. Um das geplante Wachstum adäquat zu untersetzen, möchten wir unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter steigern, um somit sowohl neue Fachkräfte zu gewinnen als auch gegenüber unseren langjährigen Mitarbeitenden mit ihrem Erfahrungsschatz die angebrachte Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Neben einer marktgerechten Bezahlung und branchenüblichen Benefits schließt dies für uns auch ein familiäres Arbeitsklima und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten ein. Mit der bewährten Kombination aus einem großen Verständnis der Bedürfnisse unserer Kunden, innovativen Lösungen, qualifizierten und motivierten Mitarbeitenden und einer professionellen Projektabwicklung wollen wir auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für unsere Kunden bleiben und unsere Kundenzufriedenheit auf ihrem hohen Niveau erhalten.
Chemnitz, den 20. März 2024 Dr. Axel Auweter, Geschäftsführer André Singer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231 Angaben zu Bilanzierung und BewertungDie MEGWARE Computer Vertrieb und Service GmbH hat ihren Sitz in Chemnitz und ist unter der Nummer HR B 584 im Handelsregister des Amtsgerichtes Chemnitz eingetragen. Die Gesellschaft hat nach handelsrechtlichen Vorschriften bilanziert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt im Geschäftsjahr 2023 analog zum Vorjahr gemäß § 267 Abs. 2 i.V.m. (4) HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Demnach gelten die Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Sofern es der Übersichtlichkeit diente, wurden bei Wahlrechten die Angaben in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht. 1.1 AnlagevermögenImmaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, sofern abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear. Die Nutzungsdauern werden in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen festgelegt. Es kamen die Mindestwerte zum Ansatz. Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen wurden pro rata temporis abgeschrieben. 1.2 UmlaufvermögenDie Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den einzeln ermittelten Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. zu jeweils niedrigeren beizulegenden Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen zum Bilanzstichtag ergeben. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, die Material- und Fertigungseinzelkosten und -gemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens und die Verwaltungsgemeinkosten beinhalten. Abwertungen der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wegen eingeschränkter Verwertbarkeit und Gängigkeit wurden in Abhängigkeit von der Lagerdauer zum 31. Dezember 2023 wie folgt vorgenommen:
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden mit dem Betrag angesetzt, der dem Unternehmen zugeflossen ist (abzüglich der Umsatzsteuer) und offen von den Vorräten abgesetzt. Der darüber hinaus gehende Betrag wird unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte sind mit ihren Anschaffungskosten (= Nennwert) bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Kreditrisiken und etwaige Einzelrisiken wurden durch vorgenommene Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt (Pauschalwertberichtigung 1,0 %). Einzelwertberichtigungen waren nicht zu bilden. Kurzfristig fällige Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bewertet. Bankguthaben in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. 1.3 Aktiver RechnungsabgrenzungspostenDer Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. 1.4 EigenkapitalDas gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. 1.5 RückstellungenDie Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen ist zum Verpflichtungsbetrag angesetzt. Der Pensionsrückstellung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Bewertung erfolgt nach der Projected Unit Credit Method (PUC), wobei die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (2018 G) sowie ein durchschnittlicher Zinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 1,83 % p.a. (i. Vj. 1,79 % p.a.) bei einer Anwendung der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB zugrunde gelegt wurden. Gehalts- und Rentenanpassungen wurden nicht berücksichtigt, da keine Gehalts- und Rentenerhöhungen vorgesehen sind. Die Rückstellung wurde für drei ehemalige Mitglieder der Geschäftsleitung gebildet. Bei der Bewertung mit dem Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in Höhe von 1,76 % ergibt sich im Vergleich zur Bewertung mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,83 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 14. Der sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen ergebende Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag (TEUR 148) und Gewerbesteuer (TEUR 666). Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, für Erfolgsbeteiligungen, für Abschlusskosten sowie für ausstehende Eingangsrechnungen. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags gebildet. Zur Abschätzung des Erfüllungsbetrags der Garantierückstellung wird (wie im Vorjahr) der gewährleistungsbehaftete Umsatz des Geschäftsjahres herangezogen, wobei 1 % (i. Vj. 1 %) als Rückstellungsbetrag passiviert wird. Gesondert bepreiste Garantieerlöse oder eingekaufte Garantien für längere Zeiträume werden nicht abgegrenzt. Im Zeitpunkt der Übernahme von Garantien für Kunden, werden diese gleichzeitig von den Lieferanten bezogen, so dass diese Verpflichtungen entsprechend weitergegeben werden. Die o.g. Rückstellung bildet die Fälle ab, bei denen zukünftigen Aufwendungen keine Erlöse (oder Lieferantengarantien) gegenüberstehen. 1.6 VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristig fällige Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 2 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung2.1 AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im aktuellen Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). 2.2 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 2.3 EigenkapitalDas Stammkapital in Höhe von EUR 792.502,42 (DM 1.550.000,00) ist im Handelsregister in D-Mark eingetragen. Die Umstellung auf den Euro ist noch nicht erfolgt. Die Gesellschafterversammlung vom 30. Oktober 2023 hat beschlossen, einen Betrag von TEUR 593 an die Gesellschafter auszuschütten. Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
2.4 VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Als Sicherheiten für gegenwärtige und künftige Ansprüche der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, aus den gewährten Kontokorrentkrediten sowie für eingeräumte Avale (TEUR 22.657) dienen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (TEUR 3.976) und aus Mitarbeiterdarlehen (TEUR 349). 3 Sonstige Angaben3.1 MitarbeiterDie durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und ohne zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigte) beträgt 45 , davon Teilzeitkräfte 10 und Vollzeitkräfte 35. Unter Berücksichtigung der Geschäftsführer und Auszubildenden waren zum 31. Dezember 2023 47 Mitarbeiter angestellt. 3.2 Geschäftsführung
Auf die Angabe der gewährten Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Frühere Mitglieder der Geschäftsführung haben Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 233 im Geschäftsjahr 2023 erhalten. 3.3 Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingzahlungen in Höhe von TEUR 1.890 sowie aus Bestellobligo in Höhe von TEUR 2.940. 3.4 ErgebnisverwendungsbeschlussDas Jahresergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 3.653 wird gemäß Gesellschaftsvertrag in Höhe von TEUR 1.341 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Korrespondierend hierzu hat die Gesellschaft eine Verbindlichkeit gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.341 passiviert. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 2.312 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 3.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem GeschäftsjahresendeVorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresende, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken können, sind nicht festzustellen.
Chemnitz, den 20. März 2024 Dr. Axel Auweter, Geschäftsführer André Singer, Geschäftsführer Anlage zum AnhangEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss ‒ bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung sowie verkürztem Anhang - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach den §§ 276 Satz 1, 288 Abs. 2, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, unter dem 20. März 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MEGWARE Computer Vertrieb und Service GmbH, Chemnitz PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der MEGWARE Computer Vertrieb und Service GmbH, Chemnitz, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEGWARE Computer Vertrieb und Service GmbH, Chemnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 20. März 2024 Deloitte
GmbH
Andreas Franke, Wirtschaftsprüfer Zoltán Fodor, Wirtschaftsprüfer"
Chemnitz, den 20. März 2024 Dr. Axel Auweter, Geschäftsführer André Singer, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 Abs. 1a Satz 1 HGBDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der MEGWARE Computer Vertrieb und Service GmbH, Chemnitz, wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 12. April 2024 festgestellt. |
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