Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Wolf seit 3.4.2013 | Prokura |
Nadja Christiane Walter seit 3.4.2013 | Prokura |
Peter Siecker seit 9.7.2009 | Prokura |
Ralph Walter seit 9.7.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 87.52% | |
| 12.48% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SST GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht des Geschäftsjahres 2023SST GmbH Internationale Spedition, HamburgI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die SST GmbH ist eine internationale Spedition die an sieben innerdeutschen Standorten Großraum- und Schwertransporte, Container und Modullogistik durchführt. Des Weiteren bietet die Gesellschaft logistische Lösungen für Transporte und Lagertätigkeiten an, welche besonderen Anforderungen unterliegen. Die Gesellschaft konzentriert sich seit Jahren auf höherwertige Logistikdienstleistungen, und erstellt individuelle auf den Kunden zugeschnittene Konzepte mit hoher Flexibilität. In diesen Bereichen gehört die SST GmbH zu einer der markführenden Unternehmen in Deutschland und ist ein kompetenter verlässlicher Partner für Kunden der Bauwirtschaft, Industrie und Handel. 2. Zweigniederlassungsbericht Die SST GmbH mit Hauptniederlassung in Hamburg unterhält unselbständige Standorte in nachfolgenden Regionen: Dresden-München-Stuttgart-Frankfurt-Berlin- Bremen Alle unselbständigen Standorte werden durch eine eigenständige Kostenleistungsrechnung (BWA) laufend auf Wirtschaftlichkeit geprüft und anhand von Vorgaben geführt. Die Ergebnisse der einzelnen Standorte ergibt kumuliert das Ergebnis der SST GmbH. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war für unsere Spedition geprägt von vielfältigen Herausforderungen und bedeutenden Entwicklungen, die maßgeblich durch die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen beeinflusst wurden. Die wirtschaftliche Lage war im Berichtsjahr durch eine anhaltende Inflation sowie steigende Energiepreise gekennzeichnet. Diese Faktoren führten zu erhöhten Kosten in der Logistik und beeinflussten die Rentabilität unserer Transporte. Trotz dieser Herausforderungen konnten wir durch effiziente Prozesse und flexible Anpassungen unsere Servicequalität aufrechterhalten. Im Bauhauptgewerbe, einem wichtigen Wirtschaftsbereich für unsere Branche, zeigte sich eine gemischte Entwicklung. Während in einigen Segmenten die Nachfrage nach Bauleistungen einbrachen, verzeichnete der Modulbau eine deutliche Wachstumsphase. Die zunehmende Nutzung von Modulbauweisen führte zu einem erhöhten Transportvolumen und erforderte eine flexible Logistikplanung. Auch der Containerbau sowie die Vermietung von Containern entwickelten sich positiv, was auf die steigende Nachfrage nach flexiblen Lager- und Transportlösungen zurückzuführen ist. Im Jahr 2023 haben die Bauinvestitionen in Deutschland insgesamt eine leicht rückläufige Tendenz gezeigt. Laut den aktuellen Statistiken des Statistischen Bundesamtes sind die Investitionen im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahr um etwa 2 bis 3 Prozent gesunken. Dieser Rückgang spiegelt die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen wieder, die den Bausektor beeinflussen. Hauptfaktoren für die Entwicklung: • Wirtschaftliche Unsicherheiten : Die globale und nationale Wirtschaftslage sorgt für Zurückhaltung bei privaten und gewerblichen Investoren. • Hohe Kosten: Steigende Materialpreise, Energie- und Arbeitskosten führen dazu, dass Bauprojekte teurer werden und somit weniger Investitionen getätigt werden. • Lieferkettenprobleme: Verzögerungen bei Baumaterialien und -komponenten erschweren die Planung und Umsetzung neuer Bauvorhaben. • Segmentale Unterschiede: Während private Bauvorhaben, wie Ein- und Mehrfamilienhäuser, deutlich zurückgingen, blieben öffentliche Infrastrukturprojekte relativ stabil. Die öffentlichen Investitionen wurden durch staatliche Förderprogramme und geplante Infrastrukturmaßnahmen teilweise stabil gehalten. Ausblick: Trotz des Rückgangs bleibt die Investitionsbereitschaft in bestimmten Bereichen hoch, insbesondere bei nachhaltigen und energieeffizienten Bauprojekten, die durch staatliche Förderprogramme unterstützt werden. Die Branche zeigt sich insgesamt vorsichtig, aber auch anpassungsfähig, um auf die wirtschaftlichen Herausforderungen zu reagieren.. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", Einer der Hauptursachen hierfür ist die weiterhin die seit 2021 anhaltend hohe Inflation (3,1%) und betrug im Jahr 2022 im Schnitt 6,9 %. Für das Jahr 2023 schwächte sich die Inflation nur gering auf 5,3 % ab. Seit Juli 2022 versucht daher die EZB die ausufernde Inflation mit mehreren Zinsschritten in den Griff zu bekommen. Ende Dezember 2023 betrug der Leitzins 4,5 %. Insgesamt rutschte unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen die deutsche Wirtschaft in die Rezession. Mit einer kurzfristigen Entspannung ist nicht zu rechnen, sondern es ist davon auszugehen, dass die vorgegeben Leitzinserhöhung auch in Zukunft zu einer weiteren Belastung der Deutschen Wirtschaft führt. Auch ist weiterhin vollkommen unklar, wie lange die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine andauern wird. Daher ist es schwer zu prognostizieren, inwieweit sich das wirtschaftliche Umfeld aufgrund Kriegs in Europa, steigender Zinsen, Inflationsraten, Lieferkettenunterbrechungen und fehlender Facharbeiter entwickelt. 2. Geschäftsverlauf Die SST GmbH betreibt am Bilanzstichtag Standorte in Hamburg, Dresden, München, Stuttgart, Frankfurt, Berlin, Bremen und gilt als kompetenter Partner für Kunden aus dem Bereich Bauwirtschaft, Industrie insbesondere Automotiv, Herstellern von Modulanlagen, sowie der Containerlogistik für den Handel im Bereich der Seehafenhinterlandverkehre. Das Unternehmen erzielte in 2023 einen Gesamtumsatz von € 17,1 Mio. (Vorjahr € 18,05 Mio.) und verzeichnete damit ein Umsatzminus von € 0,9 Mio. (-5 %) Der Rohertrag fiel auf € 10,6 Mio. (Vorjahr € 11,08 Mio.) Es wird ein Ergebnis vor Ertragsteuern von T€ 255 ausgewiesen. Ursache für das rückläufige Ergebnis der Gesellschaft ist der Bereich Containertrucking / Seehafenhinterlandverkehr. In der Vergangenheit erzielten wir regelmäßig hohe Überschüsse In diesem Teilsegment, aber durch die weltweit einbrechende Wirtschaftsdynamik kam es zu erheblichen Überkapazitäten von Frachtraum der zu Druck auf die Frachtraten führte. Die Frachtraten waren nicht mehr kostendeckend . Das abklingen der Corona Pandemie führte weiterhin dazu, dass unsere Kunden Ihre Container nicht mehr bei uns zwischenlagern mussten, sondern aufgrund der stabileren Lieferketten die Ware wieder direkt bei sich auf das Lager transportierten. Die Mehreinnahmen aus dem Bereich "Lagerung von Vollcontainer" brach daher komplett ein. Aufgrund einer Kosten-Nutzenanalyse, und der zukünftigen Prognose und Entwicklung des Geschäftsfeldes beschloss die Gesellschaft den Standort Bremen zum 15.10.2024 zu schließen. Insgesamt bewerten wir den Geschäftsverlauf der Gesellschaft als positiv. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage Das Unternehmen erzielte in 2023 einen Gesamtumsatz von € 17,1 Mio. (Vorjahr € 18,05 Mio.) und verzeichnete damit ein Umsatzminis von € 0,9 Mio. (-5 %) Der Rohertrag fiel auf € 10,6 Mio. (Vorjahr € 11,08 Mio.) Es wird ein Ergebnis vor Ertragsteuern von T€ 255 ausgewiesen (Vorjahr T€1.034) Die Geschäftsleitung ist unter den derzeitigen Umständen, und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Situation in Deutschland mit dem erzielten Ergebnis zufrieden, und betrachtet die wirtschaftliche Entwicklung als stabil. Aufgrund langjähriger Geschäftsbeziehungen und einer sehr guten Qualität am Markt, schätzen wir die Auftragslage weiterhin positiv ein. b) Finanzlage Die Finanzlage bewerten wir als stabil. Das Finanzmanagement ist stets darauf gerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Ferner wird stets auf eine ausreichende Kapitaldecke geachtet, um evtl. auftretende Zahlungsschwankungen auszugleichen. Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr gut. Ungewöhnliche Einflüsse auf die Finanzlage haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben. c) Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens stellt sich wie folgt dar: Das Anlagevermögen, sowie die Anteile an verbunden Unternehmen betragen per 31.12.2023 Mio. € 1.052. Das Umlaufvermögen beträgt Mio.€ 2.76. Im Wesentlichen sind das die Forderungen aus Lieferungen und Leistung, sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von gesamt Mio. € 1.761. Der Bestand an flüssigen Mittel betrug per 31.12.2023 T€ 603 Der Jahresüberschuss beträgt nach Steuern T€ 164 (Vorjahr: 694 T€) und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Das Eigenkapital steigt auf Mio. € 2.277 (58,9% EK-Quote) und ist damit als sehr gut zu bezeichnen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Auftragsvolumen, Umsatzrendite und Cash-Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen und beträgt im Geschäftsjahr 1,6 % (Vorjahr: 5,8%), den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. III. Prognosebericht Seit dem Jahr 2023 steht die Bauwirtschaft vor großen Herausforderungen. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten, steigende Material- und Energiepreise sowie anhaltende Lieferkettenprobleme wirken sich auf die Branche aus. Viele Bauunternehmen sind vorsichtiger bei Investitionen, was sich in einer insgesamt rückläufigen Nachfrage widerspiegelt. Eine nachhaltige Verbesserung ist derzeit nicht in Sicht. Unser Kerngeschäft liegt weiterhin im Bereich der Logistik für Bau- und Infrastrukturprojekte. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Diversifikation in neue Geschäftsfelder, nur dann sinnvoll ist, wenn sie klaren Kosten-Nutzen-Analysen standhält. Daher prüfen wir zukünftig das Vorantreiben dieser Diversifikation noch genauer, und tiefgründig, um sicherzustellen, dass sie unserem Unternehmen nachhaltigen Mehrwert bringt, ohne unsere Ressourcen zu überdehnen. Ein bedeutender Wachstumsbereich, den wir ab diesem Jahr verstärkt fokussieren, und auch in Zukunft ausbauen möchten, sind Kranlösungen für Event- und Messelogistik. Die zunehmende Anzahl an Veranstaltungen, Messen und Events schafft eine stabile Nachfrage nach flexiblen, effizienten Kran- und Logistiklösungen. Hier sehen wir großes Potenzial, unsere Expertise auszubauen und neue Kunden zu gewinnen. Gleichzeitig bleibt die Kernkompetenz unseres Unternehmens im Bereich der Bau- und Infrastrukturlogistik unser zentraler Fokus. Die Herausforderungen in der Branche erfordern eine effiziente Nutzung unserer Ressourcen und eine klare strategische Ausrichtung. Die Störungen in den globalen Lieferketten haben dazu geführt, dass Lagerflächen und Transporte für den Handel an Bedeutung gewinnen. Die Vorhaltung und Vermietung eigener Lagerflächen sowie flexible Logistiklösungen sind für uns auch zukünftig weiterhin wichtige Wachstumsfelder mit hohem Deckungsbeitrag. Insgesamt gehen wir davon aus, dass das Umfeld weiterhin anspruchsvoll bleibt. Dennoch sind wir gut aufgestellt, um durch unsere schlanke Organisation und unser spezialisiertes Leistungsspektrum die Chancen zu nutzen, die sich ergeben. Was die langfristigen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine betrifft, so sind diese immer noch schwer vorherzusagen. Wir bleiben flexibel und passen unsere Strategien kontinuierlich an die sich verändernden Rahmenbedingungen an. Insgesamt gehen wir auch zukünftig von einem schwierigen Umfeld aus, sehen aber aufgrund unserer schlanken Organisation sowie unserem breit gefächerten Leistungsspektrum vielfältige Möglichkeiten, erfolgreich tätig zu sein. Die systematische Weiterentwicklung unserer IT, und der digitalen Prozessoptimierung bei gleichzeitiger Weiterbildung unserer Mitarbeiter sollte einer der Schlüssel zum Erfolg sein. Es sind im Augenblick keine einfachen Zeiten, wir sind aber vollkommen davon überzeugt, dass wir auch in 2024 und 2025 erfolgreich sein werden, und zukünftig weiterhin unsere Ziele erreichen. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Ab 2025 rechnen wir wieder mit positiven Ergebnissen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Die SST GmbH bedient seit Jahren Kunden aus dem Bereich Bauwirtschaft, Modulanlagenbau für Unterkünfte und Schulen, Containervermieter für Mobile Einrichtungen, sowie Kunden aus dem Bereich Automotive und Handel. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort" Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Nachwehen der Corona Pandemie, und die daraus resultierenden Belastungen betreffen nicht nur einen Wirtschaftszweig, sondern belasteten die Unternehmen immer noch insgesamt, und nachhaltig. Schwerwiegend kommt der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hinzu. Hierdurch wurde die wirtschaftliche Erholung insgesamt unterbrochen und führt zu massiv steigenden Rohstoffen sowie anziehender Inflation. Nachhaltige wirtschaftliche, sowie Politische Lösungen sind derzeit immer noch nicht in Sicht. Der für unsere Güterkraftverkehrsbranche einschlägige Indikatorwert des SCI/Logistikbarometers brach am Anfang des Jahr 2023 regelrecht ein. Seit August 2023 schwanken die Unternehmer in Ihren monatlichen Bewertungen unsicher zwischen positiven und negativen Einschätzungen, jedoch mit ansteigender Tendenz. Mit einer nachhaltigen Besserung ist frühestens ab 2024 / 2025 zu rechnen. Durch die ungebremst hohen Flüchtlingszahlen werden weitere Modulunterkünfte, und Containeranlagen benötigt. Hinzukommen die politischen Aussagen zukünftig das Bauen Modular zu gestalten, um in Ballungsräumen schneller Schulen, und Wohnungen bauen zu können. In diesen schwierigen Zeiten sehen wir daher für uns weiterhin Chancen und bauen auf unsere langjährigen vertrauensvollen Kundenbeziehungen und setzen auf unsere Qualität, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit. b) Ertragsorientierte Risiken Steigende Energiepreise, Finanzierungskosten, Mieten, Grundsteuerern, fehlendes Fachpersonal in allen Bereichen sowie die immer weiter steigende Abgabelast wie CO 2 - Steuer, Mautkosten führt unweigerlich auch für unsere Gesellschaft zu Mehrkosten . Daher ist es unumgänglich immer wieder mit allen Rahmenvertragspartner Preisanpassungsgespräche zu führen, und Verträge an diese Situation anzupassen. Des Weiteren, werden wir alle Mitarbeiter weiter intensiv schulen, um Aufträge am Spotmarkt zu verbesserten Renditen ein.-/ und zu verkaufen. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der im Augenblick vorherrschenden Marksituation von fehlenden LKW Kapazitäten diese Preisanpassungen gelingen. Sollten wir allerdings aufgrund verschärfter Wettbewerbssituationen dazu nicht in der Lage sein, könnte sich dies auf den geplanten Ertrag auswirken. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Die Forderungen und sonstige Vermögensgenstände beliefen sich im laufenden Geschäftsjahr auf Mio. € 1.76. Die Verbindlichkeiten wurden weiter reduziert, und zwar von € 1.32 auf Mio. auf € 1.23. Per 31.12.2023 wies die Gesellschaft ein Banksaldo in Höhe von € 603.610,49 aus. Des Weiteren steht der Gesellschaft ein Kontokorrentkredit in Höhe von € 500.000 zur Absicherung von Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung. Im laufenden Geschäftsjahr wurde das Kontokorrent nicht genutzt. Alle bekannten Zahlungsverpflichtungen wurden im Geschäftsjahr immer pünktlich von der Gesellschaft ausgeglichen. 2. Chancenbericht Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, mit unkalkulierbaren Risiken sind wir der Auffassung unsere Gesellschaft die letzten Jahre gut vorbereit zu haben, um auch bei rauer See bestehen zu können. Durch weitere Diversifikation, Digitalisierung sowie Ausbildung, und Weiterbildung unserer Mitarbeiter haben wir das Rüstzeug auch in Zukunft weiter zu wachsen. Die Gesellschaft wird auch zukünftig versuchen im Bereich von speziellen Nischengeschäften zu investieren. Insbesondere werden wir versuchen unsere bereits etablierten Standorte durch Zukäufe weiter auszubauen. 3. Gesamtaussage Deutsche Speditionshäuser, Logistikdienstleister, gewerbliche Lager- und Umschlagbetriebe beschäftigten am 31. Dezember 2023 insgesamt 599.636 Menschen (Quelle: Beschäftigungsstatistik, Bundesagentur für Arbeit). Die Beschäftigtenzahlen bewegen sich damit trotz des konjunkturell bedingten Rückgangs 2023 auf einem hohen Niveau. Ein Großteil der Beschäftigten arbeitet in mittelständischen Betrieben. Unter anderem prägen die regionalen Produktions- und Verbrauchsstrukturen die Betriebsgröße der Branche. So verfügen rund 50 Prozent der Betriebe über bis zu 50 und nur 15 Prozent über mehr als 200 Mitarbeiter. Seit 2010 steigt der jährliche Branchenumsatz kontinuierlich. Deutsche Speditionshäuser, Logistikdienstleister, gewerbliche Lager- und Umschlagbetriebe erzielten im Jahr 2022 einen Branchenumsatz in Höhe von 141,2 Mrd. Euro; der jährliche Umsatz des Straßengüterverkehrssektors liegt bei zusätzlich 58,5 Mrd. Euro (Quelle: Unternehmensstrukturstatistik, Statistisches Bundesamt). Für 2023 lassen die indexierten Daten aus der Konjunkturstatistik des Statistischen Bundesamts einen Umsatzrückgang infolge der konjunkturellen Abschwächung erwarten. Auf dieser Basis ist nach einer Prognose des von einem Branchenumsatz in Höhe von 131 Mrd. Euro für 2023 auszugehen. Die genannten Umsatz- und Beschäftigtenzahlen beziehen sich ausschließlich auf den Markt der Anbieter von Speditions- und Logistikdienstleistungen. Die Leistungen und Beschäftigten der Logistikabteilungen von Industrie und Handel werden dabei nicht berücksichtigt. Der Schiffsverkehr war massiv gestört, und die Container stauen sich in den jeweiligen Häfen. Diese Situation entzerrte sich erst Mitte 2023. Hinzukommt der andauernde Krieg in der Ukraine sowie die daraus resultierenden Krisen in Deutschland und Europa, die immer noch nicht nachhaltig gelöst ist. Ein weiterer Konflikt im Nahen Osten ist nun komplett eskaliert, und Israel und diverse Terrororganisationen befinden sich im Krieg. Dies führt zu weiterer Unsicherheit, und droht immer weiter zu eskalieren. Ob hier eine kurzfristig, oder auch zukünftig eine Besserung zu erwarten ist, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Ferner sind die transatlantischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten schwieriger geworden. Lösungsorientierte Wirtschaftspolitik ist in Deutschland leider auch nicht zu finden, sondern es werden immer weiter ausufernde Abgaben erhoben, und indiziert, wobei von der Politik außer Acht gelassen wird, dass diese von den Unternehmen kaum noch tragbar sind. Der Mangel an Berufskraftfahrern wird zukünftig weiter zunehmen, sollte nicht kurzfristig von der Politik gegengesteuert werden. Dieser Mangel kann für Unternehmen existenzbedrohende Formen annehmen. Trotz all dieser Hemmnisse, und Unabwägbarkeiten sind wir sicher, dass wir unserer Unternehmen im derzeitigen Umfeld optimal aufgestellt haben, und auch in Zukunft erfolgreich am Markt teilnehmen werden. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Ab 2025 rechnen wir wieder mit positiven Ergebnissen. V. Berichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen ausschließlich originäre Finanzinstrumente wie Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Das Controlling befindet sich in einem permanenten Verbesserungsprozess und gibt uns die Möglichkeit jeden Auftrag sowohl beim Angebot, als auch nach erbrachter Leitung richtig und zeitnah zu bewerten. Die Möglichkeit den Auftragsbestand, die Abwicklung der einzelnen Aufträge sowie der daraus resultierende Deckungsbeitrag zu prüfen, ist jedem Mitarbeiter möglich. Wöchentlich werden alle Niederlassungsleiter aus der Finanzbuchhaltung über die Außenstände Ihrer Kunden informiert. Des Weiteren wurde direkt bei der Auftragserfassung je Kunde ein Kreditlimit hinterlegt, damit hier Risiken bei der Auftragsannahme minimiert werden.
Hamburg, den 05. Mai 2025 SST GmbH Ralph Walter Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der SST GmbH, Hamburg1.) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der SST GmbH, Hamburg für das Geschäftsjahr vom1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die SST GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung und Vermittlung von nationalen und internationalen Transporten. Die Gesellschaft firmiert unter der Bezeichnung "SST GmbH" mit Sitz in Hamburg. Die Gesellschaft ist unter der Nummer 110138 im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg eingetragen. 2.) Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die SST GmbH, Hamburg, beachtet bei der Aufstellung des Jahresabschlusses hinsichtlich Bilanzierung, Bewertung und Gliederung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Soweit steuerliche Vorschriften eine entsprechende Bilanzierung im Jahresabschluss vorsehen und keine handelsrechtlichen Vorschriften entgegenstehen, folgt die Gesellschaft diesen. Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften werden in Anspruch genommen. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit Zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 in voller Höhe werden im Anschaffungsjahr als Betriebsausgabe geltend gemacht. Vorräte / Waren Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. LKW-Leasing Rückläufer sind zum Weiterverkauf bestimmt und werden unter dieser Position ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei zweifelhaften und mit erkennbaren Risiken behafteten Forderungen werden direkte Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Andere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet und entsprechen den anteiligen Vorleistungen. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt, der der nach vernünftigen kaufmännischen Beurteilungen notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Langfristige Rückstellungen (größer ein Jahr) werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, abgezinst, es sei denn, die ermittelten Beträge liegen unterhalb der Wesentlichkeitsgrenze. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 3.) Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagervermögens sind in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Bruttoanlagespiegel dargestellt. Ein aktiviertes Grundstück befindet sich auf dem Messering 17 in Dresden und ein Grundstück in der Johannes-Giesser-Str. 6 in Winnenden. Beteiligung Die SST GmbH hält 77 % der Anteile an der Firma Paul Bölingen GmbH. Sitz: Angermunder Straße 187, 47269 Duisburg, Registergericht Duisburg HRB 7382, Stammkapital 51' T€ Auf die Angabe des Ergebnisses des letzten Geschäftsjahres wird gemäß § 286 Abs. 3 HGB verzichtet. Vorräte / Waren Rückläufer aus Leasingverträgen werden unter dieser Position als Waren ausgewiesen, da sie ohne größere Be- oder Verarbeitung zum Weiterverkauf vorgesehen sind. Teilweise werden die Rückläufer bei Bedarf im Unternehmen verwendet. Aufgrund der Veräußerungsabsicht im Zeitpunkt des Zugangs, erfolgt der Ausweis unter dem Vorratsvermögens. Forderungen aus Lieferung und Leistung Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Rückstellungen Für das Geschäftsjahr 2023 wurden keine Steuerrückstellungen gebildet. Die bestehenden Rückstellungen betreffen das Geschäftsjahr 2022. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 148 T€ wurden im Wesentlichen gebildet für Personalkosten (72 T€) sowie Reparaturen, Versicherungen und Prüfungskosten. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 124 T€ setzen sich hauptsächlich zusammen aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten 85 T€ und Lohnsteuer 30 T€. Verbindlichkeiten Spiegel
Besicherungen / Bürgschaften der Verbindlichkeiten Per 31.12.2023 weist die Darlehnsverbindlichkeit für die Grundstücks- und Baufinanzierung in Winnenden 318 T€ aus. Ralph Walter bürgt selbstschuldnerisch mit 250 T€. Ferner besteht eine Besicherung über Grundschulden auf den Finanzierungsobjekten. Der bestehende Kontokorrent in Höhe von 300 T€ des Bankhauses Ludwig Sperrer ist durch eine Grundschuld auf dem Grundstück der SST GmbH, Messering 17, in Dresden besichert. Der bestehende Kontokorrent in Höhe von 200 T€ bei der Hamburger Sparkasse ist mit einer selbstschuldnerischen Bürgschaft von Ralph Walter besichert, welche mit einer 60%igen Ausfallbürgschaft über die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg abgesichert ist. Zwei Mietbürgschaften für die Lager in Göppingen (18 T€ und 23 T€) sind über Avalkredite der Hamburger Sparkasse besichert. Für diese Avalkredite haftet der Hauptgesellschafter Ralph Walter selbstschuldnerisch. Weitere Mietsicherheiten über gesamt 31 T€ sind über Avale des Bankhauses Ludwig Sperrer besichert. 4.) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Materialaufwand Bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen handelt es sich in Höhe von 6.510 T€ um eingekaufte Speditionsleistungen von Subunternehmern, welche einen umsatzabhänigen variablen Kostenbestandteil darstellen. Personalaufwendungen In den Personalaufwendungen von 4.207 T€ sind keine Abfindungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Von den Fahrzeugkosten 4.818 T€ stellen die laufenden Kfz-Betriebskosten und die Maut (gesamt 2.322 T€) einen variablen Kostenanteil dar. Wertberichtigung zu Forderungen Forderungen an Kunden, die Insolvenz angemeldet haben werden nicht im Forderungsbestand ausgewiesen, sondern wurden als Forderungsverlust berichtigt. Die Aufwendungen hierfür betrugen 36 T€ im Jahr 2023. Die Einzelwertberichtigung zu zweifelhaften Forderungen betrug 11 T€. 5.) Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind setzen sich wie folgt zusammen:
Leasingverpflichtungen Kfz Die zukünftigen Kfz Leasing Verpflichtungen Verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Jahre:
Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 97. Geschäftsführung Geschäftsführer ist Herr Ralph Walter, Hamburg. Er ist alleinvertretungsberechtigt und von den Bestimmungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Offenlegung Der Jahresabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer wird in der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 164 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Der zum 01.06.2021 eröffnete Standort Bremen wurde aufgrund der wirtschaftlichen Lage per 15.10.2024 geschlossen.
Hamburg, den 05. Mai 2025 Die Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SST GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SST GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SST GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. • Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 10.06.2025 EBN
Bracht Noje-Knollmann
Gerrit Noje-Knollmann, Wirtschaftsprüfer |
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