Wackler Service Group GmbH & Co. KG

81829 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRA 9210
Vorher
Die Münchner Heinzelmännchen Friedrich Wackler GmbH & Co. Gebäudereinigungs KGDie Münchner Heinzelmännchen Friedrich Wackler GmbH & Co. KG
Eingetragen
19.11.2001

Historie

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Management

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Gesellschafter

3 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

2 von 3 angezeigt

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany
Kommanditist
Germany
1.050.000 €

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wackler Service Group GmbH & Co. KG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015

2014
T€
1. Rohertrag   35.179.575,81 30.261
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 23.224.940,15   19.969
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 5.390.880,24   4.625
- davon für Altersversorgung: € 67.062,88 (Vj. T€ 67)   28.615.820,39  
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   349.642,09 406
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   5.382.626,97 4.480
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.072,36   10
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 0,00 (Vj. T€ 0)      
- davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 (Vj. T€ 2)      
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 183.790,52   188
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 89.465,00 (Vj. T€ 94)   -179.718,16  
- davon an verbundenen Unternehmen € 150,97 (Vj. T€ 1)      
8. Außerordentliches Ergebnis -5.009,20    -5
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   100.897,60 119
10. Sonstige Steuern   16.771,48 13
11. Jahresüberschuss   529.089,92 466
12. Gutschrift auf Verrechnungskonto   -529.089,92 -466
13. Ergebnis nach Verwendung   0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und Co. i.S. des § 264a Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibung bewertet.

Das bewegliche Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der von der Gesellschaft ermittelten Nutzungsdauern der Wirtschaftsgüter vorgenommen. Die Bemessung der Nutzungsdauern erfolgt auf Basis der Nutzungsdauern nach den amtlichen AfA-Tabellen, bei gebrauchten Wirtschaftsgütern auch unter Berücksichtigung des Alters.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 410,00 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips und unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt.

Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Zins- und Kreditrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes auf der Basis eines 10 Jahresdurchschnittszinssatz abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2015 und die Entwicklung im Berichtszeitraum sowie die in der Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 hierauf vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus dem nachstehenden Anlagespiegel (Anlage 3, Blatt 7).

2. Aktive latente Steuern

Unter Ausübung des Aktivierungswahlrechts gemäß § 274 HGB wurde auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (T€ 1.079) wurden nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen zur Berechnung berücksichtigt:

Durchschnittlicher Marktzins von 4,31 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"

keine Rentensteigerung aufgrund der Erfahrungswerte aus der Vergangenheit

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von € 75.138,00. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 I 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15, also € 5.009,20 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2015 beträgt € 55.101,00.

Der Pensionsrückstellung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der Allianz Lebensversicherungs-AG vom 04.03.2016 auf Basis der Wahrscheinlichkeitswerte nach den Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck und eines Zinssatzes von 4,31 % zugrunde. Von dem Wahlrecht, dem Abzinsungszinssatz den 10-Jahresdurchschnitt zugrunde zu legen, wurde Gebrauch gemacht. Der sich aus der Anwendung des 10-Jahresdurchschnitts im Vergleich zum 7-Jahresdurchnittszinssatz ergebende Differenzbetrag beträgt € 127.379,00. In dieser Höhe hat sich die Rückstellung reduziert und unterliegt der Jahresüberschuss einer Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen T€ 104, Gewährleistungen T€ 96, Fuhrpark T€ 115, Berufsgenossenschaft T€ 103, Schwerbehindertenausgleichsabgabe T€ 68 sowie Lohnnachträge und Mitarbeiterprämien 29.

4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht (Anlage 3, Blatt 8).

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus langfristigen Leasing- und Mietverträgen sowie sonstigen Leistungen, die wie folgt fällig werden:

2015
T€
Vorjahr
T€
- fällig innerhalb eines Jahres 513 817
- fällig innerhalb zwei bis fünf Jahren 1.403 1.239
- fällig nach Ablauf von mehr als fünf Jahren 0 179
  1.916 2.235

6. Haftungsverhältnisse

Die Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

IV. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG erforderlich sind und gem. Art. 67 I 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zugeführt werden.

Im Berichtsjahr erfolgte eine Umgliederung von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Personalkosten. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst (T€ 165).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:

In der Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 wurden durchschnittlich 2.381 (Vj. 1.891) Mitarbeiter beschäftigt, davon

2015 2014
Gewerbliche Arbeitnehmer 2.322 1839
Angestellte 59 52
  2.381 1.891

Die genannten Zahlen beinhalten nicht die Mitglieder der Geschäftsführung und die im Unternehmen tätigen Gesellschafter.

2. Geschäftsführung:

Zur Geschäftsführung der Gesellschaft ist die Komplementärin Friedrich Wackler GmbH, München, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von T€ 60 bestellt; vertreten durch:

Herr Günter Alfred Hagn

Frau Birgit Ullrich (seit 05. Februar 2015)

Herr Dieter Wünsche (bis 24. Februar 2015)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

3. Persönlich haftende Gesellschafter:

Einzig persönlich haftender Gesellschafter ist die Friedrich Wackler GmbH, München, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von € 60.000,00.

 

München, 01. April 2016

Wackler Service Group GmbH & Co. KG, München

gez. Birgit Ullrich

Geschäftsführerin der Friedrich Wackler GmbH, München

Der Jahresabschluss wurde am 19.04.2016 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens 2015

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2015 Zugänge Umbuchungen (U) Abgänge Umbuchungen (U) Stand 31.12.2015
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 147.159,00 4.013,00   0,00   151.172,00
II. Sachanlagen            
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.377.739,65 754.629,81   1.095.280,70   4.037.088,76
  4.524.898,65 758.642,81   1.095.280,70   4.188.260,76
Abschreibungen
Stand 01.01.2015 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2015
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 130.124,70 4.412,00 0,00 134.536,70
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.876.826,15 345.230,09 109.770,95 3.112.285,29
  3.006.950,85 349.642,09 109.770,95 3.246.821,99
Nettowerte
31.12.2015 31.12.2014
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.635,30 17.034,30
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 924.803,47 1.500.913,50
  941.438,77 1.517.947,80

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Deutschlands Wirtschaft ist im Jahr 2015 so stark gewachsen wie seit Jahren nicht mehr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag mit 1,7 Prozent deutlich höher als im Vorjahr (1,5 Prozent) und über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,3 Prozent. Laut Prognosen von Regierung, Bundesbank und Wirtschaftsexperten wird auch das BIP 2016 zwischen 1,6 und 2,0 Prozent über Vorjahr liegen. Auch auf dem Arbeitsmarkt setzte sich die positive Entwicklung fort. So erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit 43,2 Millionen das neunte Jahr in Folge einen neuen Höchststand.

Auch die Entwicklung in den Dienstleistungsbereichen in Deutschland zeigte sich weiterhin positiv, so stieg die Beschäftigtenzahl in diesem Sektor im vierten Quartal 2015 um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Wackler Group konnte in 2015 ein organisches Inlandswachstum von gut 20 Prozent erreichen. Hierzu stiegen auch unsere Beschäftigtenzahlen in dieser Größenordnung an. Zum Vergleich prognostizierte die Lünendonk-Studie ein Inlandswachstum bei den Top 25 Facility Service Unternehmen 2015 von lediglich 4,8 Prozent, bezogen auf organisches und anorganisches Wachstum.

Das Gebäudereiniger-Handwerk ist das beschäftigungsstärkste Handwerk Deutschlands. Jeder 100. Arbeitnehmer in Deutschland ist im Gebäudereiniger-Handwerk tätig.

Demnach betrug die Zahl der in der Gebäudereinigung tätigen Personen laut statistischem Bundesamt im Jahr 2008 noch 549.591, im Jahr 2012 waren es 616.894. Seitdem verzeichnet man einen minimalen Rückgang auf 604.007 Beschäftigte in 2014 bei aber zunehmendem Umsatzwachstum. Ganz überwiegend ist dies auf den weiteren Ausbau der voll sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse zurückzuführen, während diejenige der so genannten geringfügig Beschäftigten weiter zurückging. Der bereits seit einigen Jahren zu beobachtende Trend des Ausbaus der voll sozialversicherungspflichtig Beschäftigten scheint sich dabei zu stabilisieren.

Die Anzahl der Unternehmen entwickelte sich von 14.276 Unternehmen des Gebäudereiniger-handwerks in 2008 auf 20.526 Unternehmen in 2013. Seitdem beobachtet man einen leichten Rückgang der Anzahl der Unternehmen auf 20.214 in 2014 und 20.130 in 2015. Das Jahr 2016 wird mit einem weiteren leichten Rückgang prognostiziert.

Die Umsatzzahlen im Gebäudereiniger-Handwerk entwickelten sich von 11,4 Mrd. € im Jahr 2008 stetig aufwärts auf 15,9 Mrd. € in 2015.

Unter diesem Aspekt blickt die Branche auch weiterhin positiv in die Zukunft, dies wird voraussichtlich auch in den nächsten Jahren so bleiben. Schon 2007 identifizierte die Zukunftsstudie des Instituts der Deutschen Wirtschaft "Unternehmensbezogene Dienste" als Nummer 1 unter den Top-Boom- und Zukunftsbranchen. Dabei wird sich die Facility Management-Branche und insbesondere das Gebäudereiniger-Handwerk auch 2016 den Herausforderungen Fachkräftemangel, Lohnsteigerungen und Preisdumping stellen müssen.

Im kommenden Geschäftsjahr 2016 stellen wir uns erneut der Rezertifizierung nach ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem), ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) und OHSAS 18001 (Gesundheit und Arbeitssicherheit). Zusätzlich werden wir die Erstzertifizierung für das Energiemanagement nach ISO DIN EN 50001 und das Zertifikat für SCC/SCP (Sicherheitszertifikat für Kontraktoren/Personal) erlangen. Damit wollen wir mit hohem Qualitätsbewusstsein Standards schaffen und weiteres Wachstum sichern sowie den Bestand stabilisieren.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Schwerpunkte unserer Tätigkeit lagen in folgenden Bereichen:

a)

Gebäudereinigung

b)

Glas- und Fassadenreinigung

c)

Industriereinigung

d)

Verkauf von Handelswaren

e)

Kfz-Pflege

f)

Hausmeisterservice

g)

Winterdienst

Das Neukundengeschäft konnte gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich gesteigert werden. Dagegen standen Kundenabgänge deutlich unter dem für das Geschäftsjahr geplanten Niveau.

Kundenaufträge in Baden Württemberg wurden mit Wirkung zum 01.10.2015 von der Schwestergesellschaft Wackler Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt übernommen. Mit dieser Umgliederung und einem kräftigen organischen Wachstum konnte ein Umsatzzuwachs von 18,1 Prozent gegenüber Vorjahr erzielt werden.

3. Beschaffung

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Arbeitskleidung konnten gegenüber dem Vorjahr durch den Wegfall der geleisteten Anzahlungen (62 TEUR) bei gleichzeitig höheren Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen von 108 TEUR auf 76 TEUR reduziert werden.

Der Materialaufwand erhöhte sich bei einem deutlich höheren Umsatzniveau von 643 TEUR auf 813 TEUR. Der Materialeinsatz erhöhte sich von 2,0% im Vorjahr auf 2,2%, was im Zusammenhang mit der Neueinrichtung gewonnener neuer Objekte mit Anschaffungen unterhalb der Aktivierungsgrenze von geringwertigen Wirtschaftsgütern zu sehen ist.

Der Bezug von Fremdleistungen durch Subunternehmer erhöhte sich im Berichtszeitraum bei steigenden Umsatzerlösen von 1.481 TEUR auf 2.250 TEUR.

Die Kosten des Fuhrparks haben sich von 812 TEUR auf 924 TEUR erhöht. Dies bedeutet gegenüber dem Umsatzwachstum eine unterproportionale Erhöhung, so dass sich die Fahrzeugkosten relativ zum Umsatz von 2,5% auf 2,4% vom Umsatz verringert haben. In den Einsparungen zeigen sich die positiven Effekte aus der Bündelung der Beschaffungsaktivitäten auf weniger Marken und Händler.

4. Investitionen

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere aufgrund des stark gestiegenen Neukundengeschäfts Investitionen in Höhe von 759 TEUR in das Anlagevermögen getätigt. Das Investitionsvolumen hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 44 TEUR verringert. Die Höhe des Investitionsbedarfs richtet sich letztlich nach den konkreten Erfordernissen in den neu gestarteten Objekten. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von 350 TEUR (Vorjahr 406 TEUR) gegenüber.

Wie auch im Vorjahr wurden teurere Maschinen ab einem bestimmten Einkaufswert über Sale-and-lease-back finanziert. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 972 TEUR auf diese Weise refinanziert.

Unsere wichtigsten Investitionsziele waren neben der Neuausstattung von gewonnen Objekten weiterhin die Rationalisierung und Modernisierung der vorhandenen Kapazitäten.

5. Personal- und Sozialbereich

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die durchschnittliche Zahl unserer Mitarbeiter von 1.891 auf 2.394 um Mitarbeiter in 2015 erhöht. Der Anstieg ist bedingt durch das Umsatzwachstum.

Der Personalaufwand (+16,4%) erhöhten sich unterproportional zum Umsatzanstieg mit 18,1%. Damit einhergehend ist der Personalaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 4.022 TEUR gestiegen. Die Summe der Kosten aus Personalaufwand und bezogenen Fremdleistungen blieb mit 81,9% im Vergleich zum Vorjahr mit 81,7% in 2014 nahezu konstant.

Die personellen Strukturen in den Niederlassungen wurden gestärkt und im fachlichen sowie administrativen Bereich weiter ausgebaut.

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir in beträchtlichem Umfang Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung (u.a. Meister- und Gesellenkurse) unserer Mitarbeiter durchgeführt. Das Programm der Wackler-Akademie umfasst die Themen Führung und persönliche Entwicklung sowie fachspezifische Seminare aus dem Bereich Gebäudemanagement.

Alle Mitarbeiter der Wackler Group haben sich zur Einhaltung von Compliance-Richtlinien verpflichtet. Auch in 2015 haben dazu wieder die jährlichen Schulungen stattgefunden.

6. Qualitätsmanagement und Umweltschutz

Die im Februar 2014 erfolgreich durchgeführten Überwachungsaudits nach DIN EN ISO 9001:2008, ISO 14001:2004, OHSAS 18001:2007 wurden im Jahr 2015 an jeweils zwei Terminen pro Quartal im Sinne eines gelebten Qualitätsmanagements nachbesprochen.

Mitarbeiterschulungen:

Im Jahr 2015 wurden von der IMS-Abteilung 111 Mitarbeiterschulungen durchgeführt, wovon 82 geplante turnusmäßige Schulungen waren. 29 Schulungen erfolgten nach Bedarf aufgrund von durchgeführten Qualitätskontrollen.

Qualitätskontrollen:

Im Jahr 2015 wurden von der IMS-Abteilung 117 Qualitätskontrollen mit eQSS durchgeführt. Das Ergebnis der Qualitätskontrollen liegt durchschnittlich bei 93 Prozent, was noch etwas besser als im Vorjahr ist und zeigt, dass wir auch im Jahr 2015 wieder den hohen Qualitätsansprüchen unserer Kunden gerecht werden.

Arbeitssicherheit:

Die Mitarbeiter der Glasabteilung wurden 2015 von Frau Doris Montavon avb Ingenieurbüro, in Bedienung und Sicherheit im Umgang von Fassadenbefahranlagen, Scheren-, Teleskop-, LKW-Hubarbeitsbühnen unterwiesen. Die jährliche Prüfung der Leitern und Gerüste sowie der Auffanggurte und Falldämpfer wurde ordnungsgemäß durchgeführt.

Die Gefährdungs- und Belastungsanalysen für die Wackler Service Group werden laufend aktualisiert.

Zur Förderung der Erstunterweisung aller Mitarbeiter sowie der jährlichen Arbeitsunterweisungen wird weiterhin die entwickelte Broschüre eingesetzt, die diesen Prozess verbessert.

Die Überprüfung der ortsveränderlichen Geräte im Rahmen der BGV A3 Prüfung erfolgte termingerecht und vollumfänglich.

Umweltschutz:

Für das Jahr 2015 wurden folgende Umweltziele definiert und umgesetzt:

Entsorgung von leeren Druckerpatronen über das Kinderhilfswerk und das Druckerpatronen-Rückführungsprogramm der Caritas

Entsorgung der defekten Handys über das Tierheim München. (Der Erlös wird für den Kauf von Tierfutter verwendet)

Weitere Umstellungen im A und B Kundenbereich auf dezentrale Dosieranlagen sowie die Umstellung auf vorgefertigte Reinigungstextilien bei Neustarts zur Realisierung der Chemieeinsparung

CO 2-Reduzierung bei Neuanschaffungen im Fuhrpark (hierzu Verabschiedung einer Green Car Policy mit dem Ziel den durchschnittlichen Flottenverbrauch auf unter 130 g/km zu senken)

B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Das Eigenkapital erhöht sich von 1.003 TEUR auf 1.007 TEUR durch Hinzurechnung höherer Jahresendverbindlichkeiten gegenüber der Komplementärin Friedrich Wackler GmbH. Die Abführung des Jahresüberschusses an die Wackler Holding SE ist bereits als Gutschrift auf dem Verrechnungskonto berücksichtigt. Das Gesamtvermögen stieg durch die Ausweitung des Geschäfts von 6.811 TEUR auf 7.192 TEUR (+5,3%). Der Anteil vom Eigenkapital hat sich durch die Erhöhung der Bilanzsumme von 14,7% in 2014 auf 14,1% verringert.

Das Eigenkapital und die Pensionsrückstellungen als langfristiges Kapital haben zusammen einen Anteil von 41,7% an der Bilanzsumme (Vorjahr 44,3%) und stellen somit die Basis für eine solide Finanzierungsstruktur

Der absolute Wert des Anlagevermögens verringerte sich von 1.518 TEUR auf 941 TEUR. Damit ging auch der Wert am Gesamtvermögen von 22,3% auf 13,2% zurück was eine Folge der Abbildung von Maschineninvestitionen über Leasing ist. Die Anlagenintensität verringerte sich von 4,8 auf 2,5 Prozent.

Die Höhe der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände hat sich gegenüber dem Vorjahr von 5.183 TEUR auf 6.173 TEUR erhöht, was einem Anstieg um 19,1% entspricht, welcher dem Umsatzwachstum geschuldet ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bei steigendem Umsatz von 4.530 TEUR auf 4.753 TEUR angestiegen. Die durchschnittliche Debitorenlaufzeit hat sich bei Ermittlung aus den Forderungen zum Bilanzstichtag im Verhältnis zum Jahresumsatz von 43 Tagen auf 38 Tage verbessert. Wird die unterjährige Umsatzsteigerung berücksichtigt und vergleicht man den durchschnittlichen Forderungsbestand des 4. Quartals dem Umsatz des 4. Quartals, so befindet sich die Laufzeit mit 36 Tagen noch deutlicher unter dem Vorjahresniveau (42 Tage).

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens entwickelte sich im Berichtsjahr sehr positiv.

Durch die konsequente Umstellung auf das Cash Pooling bei der Wackler Holding SE liegen die liquiden Mittel bei 1 TEUR. Unter Berücksichtigung der Cash-Pool-Forderungen gegenüber der Wackler Holding SE als liquide Mittel, haben sich diese deutlich von 503 TEUR in 2014 auf 1.780 TEUR verbessert. Der Anteil der liquiden Mittel liegt bei 24,9% gegenüber 7,4% in 2014.

Die Liquidität 2. und 3. Grades liegt hierbei jeweils bei rund 180 Prozent gegenüber 150 Prozent im Vorjahr. Wir sind dadurch jederzeit in der Lage, jederzeit unsere finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

3. Ertragslage

Mit Geschäftsbesorgungsvertrag vom 1. August 2011 hat die Wackler Holding SE Service und Beratungsleistungen in folgenden Bereichen übernommen:

Personalwesen,

Finanzbuchhaltung,

Datenverarbeitung,

Controlling,

Marketing,

Fuhrparkverwaltung/Einkauf.

Der Aufwand für die Geschäftsbesorgung im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug 2.662 TEUR (Vorjahr 2.302 TEUR).

Wir haben einen Jahresüberschuss von 529 TEUR erzielt. Damit hat sich das Ergebnis des Berichtsjahres zum Vorjahr um 63 TEUR verbessert.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir im Geschäftsjahr 2016 die bestehenden Niederlassungen weiter ausbauen und in ihrer Struktur stärken. Die Integration der WSG Frankfurt durch Fusion wird einen Schwerpunkt darstellen, von dem wir uns erhebliche Synergieeffekte versprechen.

Weiterhin wollen wir das Thema Cross-Selling ausbauen um die Wackler Group verstärkt am Markt zu platzieren.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

2. Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht:

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin mit Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität begegnen. Unsere Führungskräfte werden die Zukunft weiter konsequent gestalten und verwirklichen.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen.

Spezieller Risikobericht:

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels eigenen Mitteln, Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

3. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2015 war wie schon 2014 geprägt durch ein sehr starkes Neugeschäft mit einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich sowie durch Optimierungsmaßnahmen bei Bestandskunden. Das Eröffnen einer neuen Niederlassung in Stuttgart im Sommer 2015 war ein Schwerpunkt, der in den ersten Start-Monaten das Ergebnis kurzfristig etwas belastet hat. Dem wurde mit personellen und prozessualen Maßnahmen begegnet. Der weitere Ausbau dieses neuen Standortes eröffnet spannende Wachstumsperspektiven.

Das Umsatzniveau konnte gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich gesteigert werden. Die hohen aufwandswirksamen Investitionskosten bei diesem großen organischen Wachstum und den damit verbundenen Neustarts von Objekten haben im Geschäftsjahr 2015 den Deckungsbeitrag kurzzeitig etwas reduziert. Durch Maßnahmen der Prozess- und Ablaufoptimierung wurde dieser Entwicklung entgegengewirkt, was sich auf die Geschäftsentwicklung positiv auswirkte. Die neuen Objekte haben einen positiven Beitrag zum Ergebnis 2015 geleistet.

Fast alle Kunden sind die Preiserhöhungen durch die Tarifanpassungen in der Gebäudereinigung mitgegangen. Wir rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem verbesserten Betriebsergebnis aufgrund optimierter Ablaufprozesse und der positiven Entwicklung der Neukunden aus dem Geschäftsjahr 2015.

Außergewöhnliche Investitionen sind weder geplant noch budgetiert. Die Finanzlage wird weiterhin stabil bleiben.

Es sind keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken sowie sonstige Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorhanden.

Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB

1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Planungen in gewohntem Raum entwickelt.

2. Risikomanagementziele und -methoden (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt.

Diese beinhalten:

die Anwendung einheitlicher Richtlinien,

den Einsatz zuverlässiger Software,

die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals,

Abweichungsanalysen,

Arbeitsanweisungen,

Regelungen zur Vertretungsvollmacht,

Maßnahmen zur Funktionssteuerung.

Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Dazu haben das im Jahr 2013 in der Wackler Holding SE eingeführte professionelle Risikomanagement sowie die geltende Compliance-Richtlinie wesentlich beigetragen.

 

München, 14. April 2016

gez. Birgit Ullrich

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlage 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht der Wackler Service Group GmbH & Co. KG, München, folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der an dieser Stelle wiedergegeben wird:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wackler Service Group GmbH & Co. KG, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss, unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Augsburg, 01. April 2016

Keil und Hirschbeck Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Keil, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA

2014
T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   16.635,30 17
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   924.803,47 1.501
III. Finanzanlagen   0,00 0 *)
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   76.137,02 108
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.752.787,00   4.530
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.164.869,28   356
- davon gegen Gesellschafter € 1.161.563,59 (Vj. T€ 26)      
3. Sonstige Vermögensgegenstände 255.400,86 6.173.057,14 296
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   1.179,45 1
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 1
    7.191.812,38 6.810

PASSIVA

     
      2014
  T€
A. Eigenkapital      
I. Kapitalanteile      
1. Persönlich haftende Gesellschafterin 6.739,13   3
2. Kommanditist 1.000.000,00   1.000
    1.006.739,13  
B. Rückstellungen   2.743.323,63 2.707
C. Verbindlichkeiten      
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellung 0,00   59
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 543.444,48   508
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 76.596,67   1
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.815.196,82   2.532
- davon aus Steuern € 881.331,70 (Vj. T€ 690)   3.435.237,97  
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 75.136,22 (Vj. T€ 104)      
D. Rechnungsabgrenzungsposten   6.511,65 0
    7.191.812,38 6.810
E. Haftungsverhältnisse      
Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten   198.543,52 341

*) Betrag unter T€ 1

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