Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 127734
Eingetragen
5.6.2013
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenMobile Gastronomie auf Jahrmärkten u. Ä.
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen, insbesondere von Restaurants und alle damit in Zusammenhang stehenden Tätig keiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Eugen Block
seit 5.6.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dirk Eugen BlockElbgastro Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SoHo Chicken GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 150.693,00 371.074,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 2.234,00
II. Sachanlagen 150.690,00 368.840,00
B. Umlaufvermögen 32.168,17 41.420,27
I. Vorräte 968,95 8.610,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.641,42 31.843,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.557,80 965,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 628,50 730,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.617.981,56 1.096.868,12
Aktiva 1.801.471,23 1.510.092,39

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 950.000,00 950.000,00
III. Verlustvortrag 2.071.868,12 1.730.630,79
IV. Jahresfehlbetrag 521.113,44 341.237,33
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.617.981,56 1.096.868,12
B. Rückstellungen 45.134,43 20.849,47
C. Verbindlichkeiten 1.756.336,80 1.489.242,92
Passiva 1.801.471,23 1.510.092,39

Anhang

Allgemeine Angaben

Firma: SoHo Chicken GmbH
Sitz: Hamburg
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Handelsregisternummer: HRB 127734

Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Ergänzende Vorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.
Die für einzelne Posten geforderten Zusatzangaben werden zum Teil in den Anhang übernommen.
Wirtschaftliche Situation, bilanzielle Überschuldung und Rangrücktritt
Die Gesellschaft betrieb in 2023 einen Restaurantstandort im Eppendorfer Weg 204, Hamburg, der am 21. Dezember 2023 geschlossen wurde. Die Geschäftsführung plant das Konzept zukünftig an einem oder mehreren anderen Standorten weiter zu betreiben und hat dies in der aufgestellten Prognoserechnung berücksichtigt.
Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 bilanziell überschuldet. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt TEUR 1.618 und ergibt sich aus dem gezeichneten Kapital von TEUR 25, der Kapitalrücklage von TEUR 950, dem Verlustvortrag von TEUR 2.072 und dem Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 von TEUR 521.
Zur Beseitigung der insolvenzrechtlichen Überschuldung wurde durch Rangrücktrittsvereinbarung vereinbart, dass die Gesellschafterin Elbgastro Holding GmbH, Hamburg, mit ihren Forderungen im Rang hinter sämtliche Forderungen aller gegenwärtigen und zukünftigen weiteren Gläubiger gemäß § 39 Abs. 1 InsO (Insolvenzordnung) zurücktritt. Zum 31. Dezember 2023 belaufen sich die Forderungen der Gesellschafterin auf insgesamt TEUR 1.643.
Die Gesellschafterin hat sich verpflichtet, ihre nachrangigen Forderungen gegenüber der Gesellschaft insoweit nicht geltend zu machen, als die Forderung oder Befriedigung zu einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit gemäß den jeweils geltenden Bestimmungen der InsO führen würde oder eine solche Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit vertieft würde. Tilgung und Zinsen der im Rang zurückgetretenen Forderungen kann die Gesellschafterin außerhalb eines Insolvenzverfahrens nur verlangen, soweit die Gesellschaft die Leistung aus künftigen Jahresüberschüssen, aus sonstigem freiem Vermögen oder einem etwaigen Liquidationsüberschuss möglich ist.
Im Insolvenzfall kann die Gesellschafterin die betreffenden Ansprüche nur nachrangig nach allen anderen Gläubigern gemäß § 39 Abs. 1 InsO geltend machen.
Liquidität
Zur Sicherstellung des für das Geschäftsjahr 2024 budgetierten Liquiditätsbedarfs der Gesellschaft hat die Gesellschafterin der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von TEUR 20 zugesagt und am 11. Januar 2024 zur Verfügung gestellt.
Die Geschäftsführung geht vor diesem Hintergrund und aufgrund der aufgestellten Prognoserechnung, die mittelfristig positive Jahresergebnisse prognostiziert, von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Entsprechend wurde der Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Das Erreichen der in der Prognoserechnung prognostizierten Werte hängt von zukünftigen Ereignissen ab. Insofern unterliegt die Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit einer wesentlichen Unsicherheit.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und wurden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zeitanteilig.
Das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert, wobei die lineare Abschreibungsmethode angewandt wurde. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zeitanteilig.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden in einen Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.
Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.
Die Vorratsbestände sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lager­dauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Auf die Aufstellung eines Anlagenspiegels wird gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet. Die Bewertung zum 31. Dezember 2023 erfolgte am Absatzmarkt orientiert zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

Vorratsvermögen
Die Bewertung zum 31. Dezember 2023 erfolgte am Absatzmarkt orientiert zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.
Rückstellungen
Zum 31. Dezember 2023 bestanden fünf über den Stichtag hinausgehende Arbeitsverhältnisse. Die Gehaltszahlungen des Jahres 2024 wurden aufgrund der Standortschließung zum 21. Dezember 2023 im Jahresabschluss 2023 durch eine Rückstellung in Höhe von EUR 15.655,37 berücksichtigt.
Für im Jahr 2024 zu zahlende Aufwendungen aufgrund der Aufhebung des Mietvertrages wurde zum 31. Dezember 2023 eine Rückstellung in Höhe von EUR 15.000,00 passiviert.
Die Soho Chicken GmbH hat sich darüber hinaus im Falle der Insolvenz des Nachmieters vor dem 30. Juni 2026 verpflichtet den Rückbauverpflichtungen aus dem Mietvertrag nachzukommen. Eine entsprechende Rückstellung wurde mangels überwiegender Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme nicht gebildet.
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten­spiegel im Einzelnen dargestellt.
Verbindlichkeitenspiegel in TEUR


31.12.2023 (31.12.2022)

Restlaufzeit
gesichert
gesamt

bis
über
über
mit

Art der Verbindlichkeit
1 Jahr
1 Jahr
5 Jahre


1. Verbindlichkeiten aus
72
0
0
-
72
 Lieferungen und Leistungen
(74)
(0)
(0)

(74)
2. Weitere Verbindlichkeiten 1) 2)
42
1.642
1.642
-
1.684

(93)
(1.323)
(1.263)

(1.416)
Gesamt
114
1.642
1.642

1.756

(167)
(1.323)
(1.263)

(1.490)


1) Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR1.642.892,85 (Vj.: TEUR 1.334).
2) Es bestehen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 2.381,69 (Vj.: TEUR 5) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vj.: TEUR 0).
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Auf die Angabe von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften wird gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.
Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag haftet die Gesellschaft mit einem Betrag von bis zu EUR 143.000,00 für fremde Kreditverbindlichkeiten der Elbgastro Holding GmbH. Die Kreditverbindlichkeiten bestehen gegenüber der Deutschen Bank und valutieren zum Bilanzstichtag mit insgesamt EUR 150.000,00. Die Gesellschaft ist der Bedienung der sich bisher aus dem bestehenden Kreditverhältnis ergebenden Verpflichtung vollumfänglich nachgekommen, so dass mit einer Inanspruchnahme aus der Haftung derzeit nicht zu rechnen ist.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.
Sonstige Angaben
Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 17 Arbeitnehmer.
Auf die Angabe der Aufteilung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl nach Gruppen wird gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB verzichtet.
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Herr Dirk Block
Der Geschäftsführer hat Alleinvertretungsbefugnis und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Ergebnisverwendung
Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
SoHo Chicken GmbH, Hamburg

 

Hamburg, 25. März 2024

gez. Dirk Block

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 11.11.2024 festgestellt.

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