Alptekin Personalservice GmbH
Hauptstraße 104A, 63773 Goldbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hasan Alptekin seit 4.1.2024 | Geschäftsführer |
Hüseyin Alptekin seit 4.1.2024 | Geschäftsführer |
Abdullah Alptekin seit 4.1.2024 | Geschäftsführer |
Süleyman Alptekin seit 2.7.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alptekin Personalservice GmbHGoldbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022Alptekin Personalservice GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Die Alptekin Personalservice GmbH ist ein familiengeführtes Personaldienstleistungsunternehmen, mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Unser Leistungskatalog umfasst neben der klassischen Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung auch das On-site-Management, Outsourcing, Weiterbildungen und Master Vendor. Die Erbringung der genannten Leistungen erfolgt deutschlandweit und wird durch die Ausnutzung aller technischen Möglichkeiten am Standort Aschaffenburg geplant, koordiniert und verwaltet. Aktuell liegt unsere Kernkompetenz in der Unterstützung von Kunden der Transport- und Logistikbranche, sowie der Metall- und Elektroindustrie. In der Zukunft sollen diese Kompetenzen weiter gefördert und die aktuellen Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden gestärkt werden. Des Weiteren steht die Gewinnung neuer Kunden, auch in anderen Wirtschaftszweigen im Fokus, um weiterhin ein starker Partner im Bereich der Personaldienstleistungen zu sein und das Unternehmen weiter auszubauen. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft erstmalig in sehr geringem Umfang Fahrzeuge (Pkw) angekauft und wieder verkauft. Unser Unternehmen betreibt keine Forschung und Entwicklung, da es als Personaldienstleister tätig ist. II. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliche Rahmenbedingungen (Vgl. Pressemitteilung Nr. 020 vom 13.01.2023 des statistischen Bundesamts) Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Jahr 2021 (auch kalenderbereinigt). Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2022 stark geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Zusätzlich war das Jahr geprägt von Material- und Lieferengpässen sowie massiven Preissteigerungen im Nahrungsmittelsektor. Auch der andauernde Fachkräftemangel sowie die im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie hatten erheblichen Einfluss. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Erkenntnissen aus der Lünendonk-Studie 2023 "Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland" stieg das berechnete Marktvolumen für Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland im Jahr 2022 um 9,3 % auf 33,9 Milliarden Euro. Das stellt nach der Zunahme des Jahres 2021 (+14 %) den stärksten Zuwachs seit Beginn der Berechnungen durch Lünendonk im Jahr 2014 dar. Wachstumstreiber ist insbesondere der hohe Personalbedarf der deutschen Wirtschaft. Ein weiterer Treiber für das Marktwachstum ist der hohe Personalbedarf, insbesondere von Logistikunternehmen und der Automobilbranche. Zudem sind qualifizierte Fachkräfte besonders gefragt. Anbieter, die hauptsächlich Personen mit Ausbildung oder Studium überlassen, wachsen mit 16,5 % deutlich stärker als Unternehmen mit überwiegend niedrig qualifizierten Zeitarbeitskräften (+4,6 %). b. Geschäftsverlauf Bereits nach dem ersten Schock der Corona-Pandemie im Jahr 2020 konnten wir vom sehr hohen Personalbedarf in der Transport- und Logistikbranche profitieren und somit unsere Mitarbeiterzahl und unseren Umsatz im Gegensatz zu den Vorjahren deutlich steigern. Dies setzte sich auch im Jahr 2022 fort. Unsere Umsätze stiegen von 13,8 Mio. Euro im Jahr 2020 auf 20,7 Mio. Euro in 2021 auf nunmehr 23,9 Mio. Euro im Jahr 2022. Dieser Erfolg ist vor allem unserer hohen Kompetenz in der Logistikbranche und der kurzen Reaktionszeit bei der Unterstützung unserer Kunden geschuldet. So konnten wir neue und ehemalige Kunden für uns gewinnen und unseren Kundenstamm erweitern. Das hat unseren Unternehmenserfolg deutlich gesteigert. c. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Für das Geschäftsjahr 2022 konnte ein Jahresumsatz in Höhe von 23,9 Mio. Euro (Vorjahr: 20,7 Mio. Euro) erzielt werden. 99 % dieses Umsatzes entfielen auf unser Hauptgeschäft die Arbeitnehmerüberlassung. Die Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr konnte vor allem durch unsere Kunden in der Transport- und Logistikbranche erreicht werden. Durch die nachlassende Corona-Pandemie im Jahresverlauf 2022 bestand ein erheblicher Mehrbedarf an Personal. Somit konnte im Jahr 2022 der Umsatz um 15,5 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 843 TEuro im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund der Änderung der Beitragserhebung durch die VBG wurde eine Rückstellung in Höhe von 400 TEuro aufgelöst. Auch die Vermietung von Wohnraum an die Arbeitnehmer (+319 TEuro) sowie höhere Sachbezüge (+ 59 TEuro) führten zu den deutlich gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträgen. Den Erträgen aus der Überlassung von Wohnraum steht ein korrespondierender Aufwand unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entgegen. Im Materialaufwand sind erstmalig Aufwendungen für den Ankauf von Fahrzeugen enthalten, die im Geschäftsjahr wieder veräußert wurden. Der Personalaufwand liegt im Geschäftsjahr, wie auch im Vorjahr bei ca. 90 % des Umsatzes. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres lagen um 32 TEuro über den Vorjahresabschreibungen. Dies resultiert überwiegend aus Abschreibungen auf Kfz, die erstmalig ganzjährig in der Abschreibung enthalten waren, sowie erstmalige Abschreibungen auf im Geschäftsjahr erworbene Kfz. Hinzu kommt ein Anstieg der Abschreibungen für Sachanlagen, welche durch Neuinvestitionen im Jahr 2022 begründet sind. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 969 TEuro resultiert überwiegend aus höheren Reisekosten (Übernachtungen, Verpflegung und Fahrzeugkosten), gestiegenen Raumkosten, sowie zusätzlichen Leasingaufwendungen für Stapler und Hubwagen. In Summe konnte der Jahresüberschuss von 43 TEuro im Vorjahr auf 149 TEuro im Geschäftsjahr gesteigert werden. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 24 % auf nunmehr knapp 5 Mio. Euro. Dies resultiert aus den gestiegenen Umsatzerlösen und den damit zum Jahresende deutlich höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ein weiterer Faktor sind umfangreiche Investitionen im Jahr 2022. Diese haben zu einer Erhöhung des Anlagevermögens um 114 % geführt. Dies war insbesondere durch die Neuanschaffung von KFZ sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung bedingt. Auf der Passivseite führt der Zuwachs der sonstigen Verbindlichkeiten zu einer deutlichen Steigerung. Weiterhin konnte das Eigenkapital im Jahr 2022 um 178,5 % gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Dies resultiert weitestgehend aus einer Erhöhung des Stammkapitals auf 100 TEuro. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Abschlussstichtag 11 TEuro (Vorjahr 3 TEuro). Grundsätzliche finanzieren wir unsere laufenden Betriebsausgaben aus dem operativen Cashflow. Als negative Auswirkung der Corona-Pandemie musste jedoch eine schlechtere Zahlungsmoral der Kunden festgestellt werden. Dies macht sich dadurch bemerkbar, dass die Zahlungseingänge leider nur verspätet eingingen und die Zahlungsziele somit nicht eingehalten wurden, was zu einer Verschlechterung des Cashflows und einer Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten geführt hat. Hierauf müssen wir uns in den kommenden Jahren einstellen und Lösungen zur kurzfristigen Erhöhung des Cashflows finden. d. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir verwenden außer der Umsatz- und Ergebnisentwicklung keine weiteren finanziellen Leistungsindikatoren zur internen Unternehmenssteuerung. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht gemessen. e. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Insgesamt blicken wir auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr mit großem Umsatzwachstum zurück. Unsere wirtschaftliche Lage ist stabil, unsere geschäftliche Entwicklung ist zufriedenstellend. III. Chancen und Risiken Die Alptekin Personalservice GmbH ist abhängig von der allgemeinen konjunkturellen Lage und der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Die Branche unterliegt einer hohen Konjunkturabhängigkeit und erfüllt im volkswirtschaftlichen Sinne eine Frühindikatorfunktion. Unverändert stellen wir jedoch fest, dass die Akzeptanz der Zeitarbeit in der deutschen Wirtschaft im Vergleich zu Vorjahren wächst. Dies ist durch einen höheren Flexibilisierungsgrad der Wirtschaft begründet. So konnte die Anzahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant gehalten werden. Hier war jedoch die abnehmende Qualität der Arbeitskräfte jüngerer Generationen ein Problem, was es gilt in den nächsten Jahren weiter zu beobachten und durch Weiterbildungen, Schulungen und Investitionen in diesem Bereich zu verbessern. Weiterhin ist durch die Erhöhung des Mindestlohns in der Branche die Beschäftigung in der Leiharbeitsbranche für viele attraktiver geworden. Dies ist eine große Chance neue Mitarbeiter und Kundenaufträge zu gewinnen. Gleichzeitig ist es jedoch auch ein Risiko, da viele Betriebe die gestiegenen Kosten für Leiharbeitnehmer abschrecken könnten und somit das Wachstum ausbremsen kann. Weitere Risiken für die Zukunft sind die politischen Entwicklungen in Deutschland und in ganz Europa, da die hieraus entstehenden Probleme bzw. Möglichkeiten bisher nicht abzuschätzen sind. Außerdem wird die Gewinnung von neuem Personal im Niedriglohnbereich aufgrund der steigenden Preise und Lebenshaltungskosten immer schwieriger, was zu Problemen in der Mitarbeitergewinnung führt und weiter zu beobachten ist. IV. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft trat im ersten Halbjahr 2023 auf der Stelle. Die hohe Inflation zehrte an der Kaufkraft der privaten Haushalte und ließ die Europäische Zentralbank die Leitzinsen kräftig anheben. Darunter litten die Konsum- und die Baukonjunktur, da die realen Haushaltseinkommen gesunken und die Finanzierungskosten gestiegen sind. Aber auch der Industriekonjunktur ging die Luft aus. Zwar verloren die angebotsseitigen Engpässe, die die Produktion im vergangenen Jahr noch spürbar hemmten, zunehmend an Bedeutung. Allerdings machte sich nachfrageseitig zunehmend die Abkühlung der Weltkonjunktur bemerkbar. Denn vielerorts bremsten Notenbanken die Konjunktur durch rasche und kräftige Leitzinsanhebungen, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Zudem ist eine merkliche Kehrtwende bei der Produktion in den energieintensiven Industriezweigen in Deutschland trotz kräftig gesunkener Energiepreise bislang ausgeblieben. In den vergangenen Monaten hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft spürbar eingetrübt. Nahezu kein Wirtschaftsbereich blieb davon verschont. Anders als noch im Sommer erwartet, dürfte daher die Erholung in der zweiten Jahreshälfte ausbleiben und sich die konjunkturelle Abkühlung fortsetzen. Den Bauunternehmen, insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus, dürften allmählich die Aufträge ausgehen, da sich die umfangreichen Stornierungen bestehender Aufträge und der Rückgang neuer Aufträge bis zuletzt fortgesetzt haben. Daher wird die Bauproduktion in den kommenden Quartalen wohl zurückgehen. Auch vom Verarbeitenden Gewerbe dürften zunächst keine konjunkturellen Impulse ausgehen. Die Nachfrage nach Industriewaren in wichtigen Absatzmärkten wird schwach bleiben und erst gegen Jahresende wieder anziehen. Der private Konsum dürfte sich im zweiten Halbjahr wieder allmählich erholen. Der Anstieg der verfügbaren Haushaltseinkommen wird kräftig bleiben und bei langsam sinkenden Inflationsraten auch zu einem Kaufkraftplus führen. Vor diesem Hintergrund wird das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 auf Basis der IW-Konjunkturprognose Herbst 2023 um 0,4 % zurückgehen. In den kommenden beiden Jahren wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,4 % und 1,2 % zulegen. Nichtsdestotrotz herrscht in vielen Branchen und insbesondere in den von uns bedienten Branchen weiterhin ein großer Arbeitskräftemangel, der aus unserer Sicht weiter anhalten wird. Dies lässt weiteres Wachstum für unser Geschäft erwarten. Für das Geschäftsjahr 2023 rechnen wir mit Umsatzerlösen zwischen 25 Mio. Euro bis 30 Mio. Euro. Aufgrund von signifikanten Kostensteigerungen wird dies voraussichtlich nur zu einem ausgeglichenen Ergebnis führen. Für das darauffolgende Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aktuell mit keiner weiteren Steigerung der Umsatzerlöse oder einer Steigerung des Jahresüberschusses gegenüber dem Geschäftsjahr 2023, da die Kostensteigerungen weiter anhalten werden und die Unternehmen sich in Deutschland neu positionieren müssen. Somit wir der Umsatz auch für das Jahr 2024 zwischen 25 und 30 Mio. Euro betragen, was erneut nur zu einem ausgeglichenem Ergebnis führen wird. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zu den im Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten. Wesentliche Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen nicht. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement, ein effizientes Mahnwesen und eine Warenkreditversicherung. Insgesamt reduzieren diese Maßnahmen die im Unternehmen vorhandenen Risiken auf ein Minimum. Angaben zur Unternehmensführung Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat eingerichtet. Die Gesellschafter haben sich hinsichtlich des Frauenanteils in der Geschäftsführung und in den zwei Ebenen unterhalb der Geschäftsführung einen Zielwert von Null gesetzt. Die Gesellschaft hat alle Führungspositionen besetzt und benötigt aufgrund der einfachen Struktur und flachen Hierarchie keine weiteren Führungskräfte.
Goldbach, den 06. November 2023 Geschäftsführung Süleyman Alptekin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Anlagevermögen Die Zugänge für das entgeltlich erworbene immaterielle Vermögen und Sachanlagevermögen sind zu zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die jeweiligen Abschreibungen werden unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt. Die folgende Tabelle dokumentiert die angewandte Abschreibungsmethode sowie den Abschreibungszeitraum:
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800 Euro werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Wert, der den Gegenständen am Bilanzstichtag beizulegen ist, bewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand der Folgejahre darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel dargestellt.
Angabe zu Forderungen
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beträgt 3.262,94 Euro (Vorjahr: 3.732,32 Euro). Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen, sämtliche mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, sind im Wesentlichen folgende Rückstellungen enthalten: Rückstellung für Resturlaubsverpflichtungen in Höhe von 403,7 TEuro, Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge und Schwerbehindertenabgabe in Höhe von 141,7 TEuro, Rückstellungen für Tantiemen in Höhe von 192,5 TEuro, Rückstellung für Jahresabschlusskosten in Höhe von 62,3 TEuro und Rückstellung für Archivierungsaufwendungen in Höhe von 13,1 TEuro. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Unter den Verbindlichkeiten werden ausgewiesen: Verbindlichkeiten aus Lohn- u. Gehaltszahlungen: 1.191.313,23 Euro (Vorjahr 987.824,54 Euro) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: 15.000,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) Angaben und Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen Weiterhin sind Erträge aus der Aufllösung von Rückstellungen in Höhe von 400.000,00 Euro enthalten. Diese ergeben sich aus einer Umstellung der Beitragserhebung der Berufsgenossenschaft. Sonstige betriebliche Erträge Aufgrund der Änderung der Buchungssystematik werden im Geschäftsjahr Erträge aus der Vermietung von Wohnraum an die Arbeitnehmer (319,5 TEuro) erstmalig in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Der korrespondierende Aufwand wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Im Vorjahr wurde der sonstige betriebliche Aufwand um die Weiterbelastung der Mietaufwendungen gekürzt. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf 69 TEuro. Sie betreffen ausschließlich inländische Ertragsteuern. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen 332 TEuro Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasingverträgen 333 TEuro Rückzahlungsverpflichtung Garantiestunden 50 TEuro Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Geschäftsführer war im Berichtszeitraum Herr Süleyman Alptekin, Kaufmann, Goldbach. Im Berichtsjahr unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 286 Abs. 4 HGB (Schutzklausel). Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 150 TEuro wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Goldbach, 06. November 2023 Süleymann Alptekin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.02.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Alptekin Personalservice GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Alptekin Personalservice GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Alptekin Personalservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bad Nauheim, 8. Februar 2024 Dipl.-Kfm. Artur Bieganski, Wirtschaftsprüfer |
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