Autohaus HESS e.K., allein. Inhaber Wieland Heß
Selbe AdresseEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Henning seit 2.3.2016 | Geschäftsführer |
Wieland Heß seit 27.1.2006 | Geschäftsführer |
Giso Heß seit 27.1.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CarUnion HESS GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CarUnion HESS GmbHBad SalzungenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023CarUnion HESS GmbH, Kaltenborner Straße 73, 36433 Bad SalzungenI. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Entwicklung der Branche in der Gesamtwirtschaft Der Gesamtmarkt an Neuzulassungen ist nach dem schwachen Niveau der durch Corona geprägten Vorjahre erstmals wieder angestiegen. Der Gesamtmarkt in Deutschland (Pkw [Personenkraftwagen] und leichte Nutzfahrzeuge) stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte mit 2,84 Millionen neu zugelassenen Pkw eine Steigerung um ca. 193.000 Einheiten bzw. 7,3 % (2022: 2,65 Millionen). Die Neuzulassungen der leichten Nutzfahrzeuge in Deutschland stiegen 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 12,5 % auf 263.350 Neuwagen (2022: 234.124 Einheiten). Im Jahr 2023 wurden 67,1 % (+12,4 %) der Neuwagen gewerblich und 32,8 % (-1,9 %) privat zugelassen. Entwicklung der Marken insgesamt Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei MAN (+26,1 %/0,1 %), Audi (+15,7 %/8,7 %), Mini (+14,4 %/1,6 %), Mercedes (+13,7 %/9,8 %), Porsche (+12,0 %/ 1,2 %) und BMW (+11,2 %/8,2 %). VW (+7,9 %/18,2 %) und Opel (+0,2 %/5,1 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (-11,2 %/4,1 %) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,2 Prozent war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Während GWM (+19.316,7 %/0,2 %), Lotus (+161,0/0,0 %) und Nio (+153,6 %/0,0 %) deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei LEVC (-94,2 %/0,0 %), Lada (-80,3 %/0,0 %), Lynk & Co (-65,4 %/0,1 %), Mitsubishi (-44,8 %/0,7 %), und DS (-39,6 %/0,1 %) Rückgänge von mehr als 30 Prozent. Die Importmarken wurden in der Jahresbilanz von Skoda (+17,1 %) mit einem Anteil von 5,9 Prozent angeführt, gefolgt von Seat (+18,8 %) mit 4,7 Prozent. Mit einem Neuzulassungsanteil von 30,1 Prozent bildeten die SUVs (+10,0 %) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,3 %/+10,0 %), den Kleinwagen (11,9 %/+2,6 %), den Geländewagen (11,4 %/+8,3 %) und der Mittelklasse (10,5 %/+11,1 %). Die Oberklasse verzeichnete mit einem Zuwachs von +12,9 Prozent den größten Zulassungsanstieg, ihr Anteil betrug in der Jahresbilanz 1,0 Prozent, dicht gefolgt von den Sportwagen mit +12,7 Prozent und einem Anteil von 1,0 Prozent. Rückläufig waren die Segmente Mini-Vans (-18,1 %/0,7 %) und Minis (-2,5 %/5,0 %). Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.327/ -28,1 %) mit 0,0 Prozent im Jahr 2023 vertreten. Die CO 2 -Emission der Pkw stieg 2023 um +4,9 Prozent, im Durchschnitt auf 114,9 g/km (Vorjahr: 109,6 g/km). Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.024.629 (+5,7 %) umgeschriebenen Kfz. Mehr als 6,03 Millionen Pkw (+6,9 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin. Gesamtmarkt Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge 1) in Deutschland *
1) bis 5 t zulässigem Gesamtgewicht (Neuzulassungen in Mio. Einheiten) Gesamtmarkt Personenwagen: Die Top Ten in Deutschland *
Gesamtmarkt leichte Nutzfahrzeuge bis 5 t: Die Top Ten in Deutschland *
Entwicklung der Marken Renault und Dacia Die Renault Deutschland AG erlebte 2023 mit der Marke Renault im dritten Jahr in Folge einen starken Rückgang während die Marke Dacia im Vergleich zum Vorjahr ungefähr auf gleichem Niveau wie der Gesamtmarkt zulegen konnte. Insgesamt erreichten die Marken Renault und Dacia mit einem Rückgang von -2,7 % jetzt 155.738 neu zugelassene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (2022: 160.096 Einheiten). Renault musste aufgrund der schwachen Entwicklung der Marke Renault den ersten Platz in der Importeurswertung auf dem deutschen Markt an Skoda abgeben. Der Gesamtmarkt der PKW legte 2023 zu und landete bei einem Plus von 7,29 %. Die Pkw-Zulassungen der Renault Gruppe erreichten 2023 insgesamt 138.183 Einheiten (-2,4 %, 2022: 141.566 Einheiten). Bei den leichten Nutzfahrzeugen verlor die Renault Gruppe mit insgesamt 17.555 Einheiten erneut -5,3 % (2022: 18.530 Einheiten) und verhielt sich damit konträr zum Gesamtmarkt, der stark um 12,48 % gegenüber dem Vorjahr zulegte. Die Gesamtbilanz beim Marktanteil der Gruppe fällt mit einem Marktanteil in Höhe von 5,01 % erneut schwächer aus (-0,54 Prozentpunkte, 2022: 5,55 %). Die Marke Renault setzte mit 86.922 neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen -12,7 % weniger Einheiten ab als im Vorjahr (2022: 99.591 Zulassungen). Grund für den starken Einbruch der Zulassungszahlen war die Lieferfähigkeit seitens des Herstellers, die durch Teileverfügbarkeit für die Produktion und mangelnde Transportkapazitäten im Anschluss an die Produktion erheblich beeinträchtigt war. Zusätzlich war aufgrund der Neupositionierung der Marke Renault mit Modellen in höheren Preissegmenten bei gleichzeitiger Drosselung der Produktion im Kleinstwagensegment und deutlicher Reduktion verkaufsfördernder Absatzprämien der Rückgang der Verkaufszahlen unvermeidlich. Die Renault Pkw-Zulassungen lagen mit 69.597 Einheiten nochmal unter dem historischen Tief des Vorjahres und im vierten Jahr in Folge unter dem jeweiligen Vorjahr (-14,3 %; 2022: 81.176 Einheiten). Der Pkw-Marktanteil von Renault erreichte dadurch nur noch 2,45 % und lag damit klar unter Vorjahr (2022: 3,06 %). Meistverkauftes Renault Pkw-Modell auf dem deutschen Markt war in 2023 der Renault Clio mit 11.372 Einheiten und einem Zulassungsminus von -3,2 % (2022: 11.753 Zulassungen). Der Clio verwies damit Vorjahressieger Captur und den Austral auf die Plätze zwei und drei. Dicht dahinter folgt der Twingo mit 8.006 Neuzulassungen in 2023 (-30,8 %; 2022: 11.576 Einheiten). Der Captur verkaufte sich mit 9.984 Einheiten um -19,1 % weniger (2022: 12.336 Einheiten), der Austral mit 8.263 Einheiten um +752,7 % (2022: 969 Einheiten) deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Absatz der SUV-Modelle von Renault pro Modell verhielt sich unterschiedlich. Während der Koleos nur noch mit 1.595 neu registrierten Fahrzeugen ein Drittel gegenüber dem Vorjahr einbüßte (-33,3 %; 2022: 2.392 Einheiten), erreichte der Austral in seinem ersten vollen Zulassungsjahr nach Neueinführung in 2022 mit 8.263 Einheiten auf Anhieb die Bronzemedaille im Renaultranking (+752,7 %; 2022: 969) und die SUV-Krone bei Renault. Bei den leichten Nutzfahrzeugen verlor Renault erneut und verhielt sich entgegen dem gestiegenen Gesamtmarkt. Mit 17.325 Einheiten reduzierten sich die Zulassungen der Marke um -5,9 % gegenüber dem Vorjahr (2022: 18.415 Einheiten). Der Marktanteil sank um -1,29 Prozentpunkte auf 6,58 %. Renault behauptet trotzdem wiederholt die Position des stärksten Importeurs, verliert einen Platz im Ranking der Marken und belegt im Jahre 2023 Platz fünf auf dem deutschen Markt. Mit 68.816 neu registrierten Pkw und Transportern erlebte die Marke Dacia 2023 eine weitere Steigerung im zweiten Jahr nacheinander und ein großes Zulassungsplus von 8.311 Einheiten gegenüber dem Vorjahr (2022: 60.505 Einheiten). Mit einer leichten Steigerung des Marktanteils um 0,1 Prozentpunkt auf jetzt 2,21 % gehörte Dacia auch 2023 zu den klaren Gewinnern auf dem deutschen Automobilmarkt. Dacia verteidigte die Position als wertbeständige Marke mit besonders gutem Preis-Wert-Verhältnis. Die Pkw-Verkäufe von Dacia nahmen um 13,6 % auf 68.586 Einheiten zu (2022: 60.390 Einheiten). Der Dacia Sandero behauptete die Position des meistgefragten Modells der Marke mit 23.238 Zulassungen und einem deutlichen Anstieg um 25,3 % (2022: 18.543 Einheiten). Der zweite Platz ging auch in 2023 an den SUV Duster, der sich 18.143 Mal verkaufte (+12,7 %; 2022: 16.100 Einheiten). Das Modell Lodgy wurde eingestellt. Platz drei im Modellranking der Marke Dacia eroberte auf Anhieb der im Verlauf des Jahres 2022 neu eingeführte Jogger mit 14.774 Neuzulassungen und einem plus von 56,2 % (2022: 9.458 Einheiten) und verwies im Jahr 2023 den vollelektrischen Dacia Spring auf Platz vier, der mit 12.406 Einheiten (-13,7 %; 2022: 14.369 Neuzulassungen) knapp 20 % an Volumen verlor. Bei den leichten Nutzfahrzeugen ist Dacia mit keinem echten Nfz-Modell am Markt präsent. Die Renault und Dacia Neuwagenzulassungen (Einheiten) *
* Bei allen Angaben handelt es sich um aufbereitete Zahlen auf Basis der veröffentlichten KBA-Zahlen. Die Vorjahresangaben wurden auf den letzten Stand angepasst. Rangangaben beziehen sich ausschließlich auf den Berichtszeitraum. Entwicklung der CarUnion HESS GmbH Gesamtentwicklung und Marktanteile Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bad Salzungen und umfasst mit ihren Tochtergesellschaften das Marktgebiet Süd- und Westthüringen und mit Bad Hersfeld einen Teil von Osthessen. Im Verbund der CarUnion Gruppe zählt die Gesellschaft zu den größten Partnern im Renault-Händlernetz Deutschlands. Die CarUnion Gruppe ist gleichzeitig einer der größten privaten Renault- und Dacia-Händler in den neuen Bundesländern. Die Gesellschaft hat Herstellerverträge mit der Renault Deutschland AG für die Marken Renault und Dacia an allen Standorten, mit der Nissan Center Europe GmbH für die Marke Nissan (Gebiete Bad Salzungen, Meiningen, Hildburghausen) sowie mit der Seat Deutschland GmbH für die Marke Seat (Gebiet Bad Hersfeld). Der Gesellschaft sind 7 Sekundärnetzpartner mit Renault Sekundärnetzverträgen angeschlossen. Die CarUnion Hess GmbH unterhält eine effiziente Filialstruktur mit 4 Filialen in Bad Salzungen, Meiningen, Hildburghausen und Hauneck für das Marktgebiet Bad Hersfeld. Dort werden die Marken Renault, Nissan, Seat, Cupra und Dacia vertreten. Außerdem betreiben die Tochterfirmen drei Renault/Dacia Händlerstandorte in Schmalkalden, Suhl und in Eisenach. Alle Filialen sind miteinander vernetzt und dadurch Funktionen auch austauschbar. Der Gesamtmarkt PKW im aktuellen Marktbeobachtungsgebiet der Gesellschaft ist im Berichtszeitraum um nur 0,24 % gestiegen. Die Zulassungen von Renault-PKW sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,89 % gefallen. Der Marktanteil bei Renault beträgt im Gesamtjahr 2023 daher jetzt 3,75 %. Das entspricht einem Marktanteils-Minus von 0,38 Prozentpunkten. Der Dacia Marktanteil ist im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf einen Marktanteil von 5,77 % gestiegen. Das entspricht einem Marktanteils-Plus von 0,76 Prozentpunkten. Mit 9,52 % Marktanteil für die Marken Renault und Dacia im Marktgebiet liegt die Gesellschaft deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 4,86 %. Somit erreichen im Marktbeobachtungsgebiet der Gesellschaft die Marken Dacia Platz 6 und Renault Platz 10 der Zulassungsstatistik. Alle Modelle der vier Marken entsprechen den Markterfordernissen, bieten in verschiedenen Fahrzeugkategorien Hybrid- und Elektromodelle an, um alle Kundenbedürfnissen bezüglich umweltschonender Antriebstechnik gerecht werden zu können. Die Modelle von Dacia haben sich vom Billigangebot zum preiswertesten Angebot am Automobilmarkt gewandelt. Dieses Image wird durch höchste Wertbeständigkeit der Fahrzeuge in den jeweiligen Segmenten im Vergleich aller Hersteller bestätigt. Bei der Marke Renault war die Einführung des Austral Hybrid als Nachfolger des Kadjar im Berichtszeitraum ein großer Erfolg. Aktuell umfasst die Elektropalette der Marken weiterhin den zweisitzigen Renault Twizy, den Renault Twingo, den Renault Zoe, den Renault Megane, den Renault Kangoo ZE, den Renault Master ZE, den Nissan Leaf und den Cupra Born. Diese Modelle werden mittlerweile ergänzt durch Hybride und Plugin-Hybride der Modellreihen Clio, Captur, Megane, Austral, Leon, und Cupra Formentor. Alle diese Modelle bilden eine gute Basis, um nahezu jeden Kundenwunsch im Bereich der Elektromobilität erfüllen zu können. Investitionen Im handwerklichen Bereich wurden Ersatzinvestitionen zur ordentlichen Geschäftsausübung, wenn notwendig, getätigt. Dies schließt insbesondere Investitionen in Prüfgeräte, die den veränderten Ansprüchen der Hersteller und den veränderten gesetzlichen Ansprüchen gerecht werden, mit ein. Es steht noch die CI Umrüstung der Filiale Hauneck für die Marke Renault im Außenbereich und für die Marke Cupra im Innenbereich an. II. Darstellung der betriebswirtschaftlichen Lage am Ende des Geschäftsjahres Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Berichtszeitraum durch eine gestiegene Bilanzsumme gekennzeichnet. Der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 10.738 gestiegen und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 17.354. Der Gebrauchtwagenbestand ist gegenüber dem Endbestand des vorherigen Geschäftsjahres von EUR 931.248,09 auf jetzt EUR 1.646.146,32 gestiegen. Im Berichtszeitraum ist der Neuwagenbestand um EUR 9.113.398,09 gestiegen auf jetzt EUR 11.920.386,04 (VJ: EUR 2.806.987,95). Der Vorführwagenbestand ist von EUR 1.962.701,32 im Vorjahr auf EUR 2.508.746,33 Geschäftsjahr angestiegen. Die Debitoren der Gesellschaft haben sich zum Stichtag um TEUR 936 auf TEUR 2.180 erhöht. Die Forderungen im Verbund sind auf EUR 1.631 gestiegen. Kapitallage Die Eigenkapitalquote ist im Berichtsjahr von 24,8 % auf 14,0 % gefallen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 12.526 auf TEUR 20.348 (VJ: TEUR 7.822) angestiegen. Hauptgrund hierfür ist eine deutliche Erhöhung des Neuwagenbestands auf TEUR 11.920. Finanzlage Kredite wurden gruppenmäßig per Saldo zurückgeführt. Die Finanzlage ist im Zusammenhang mit der gesamten Gruppe zu sehen. Die Finanzlage der Gruppe ist stabil. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber der Vorjahresperiode um TEUR 9.923 erhöht. Die Materialeinsatzquote ist von 89,27 % auf 89,91 % gestiegen. Im Neuwagenbereich konnten TEUR 42.204 (Vorjahr: TEUR 30.891) Neuwagenumsatz generiert werden. Der starke Anstieg lässt sich durch die erweiterten Absatzgebiete und durch die konstant guten Verkaufsstrukturen in allen Filialen erklären. Der Gebrauchtwagenbereich hat sich mit TEUR 5.600 fakturiertem Umsatz um TEUR 999 gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Im Vorführwagenbereich lag die Gesellschaft mit TEUR 2.993 Umsatzerlösen TEUR 2.617 unter dem Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse aus dem Teile- und Zubehörbereich haben sich um TEUR 35 erhöht. Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem Jahresergebnis von EUR 461.585,35 ab. Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 Innerhalb des Lageberichts 2021/2022 rechneten wir für das Jahr 2022/2023 mit einem leichten, prozentual einstelligen Anstieg im Gesamtmarkt an zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Das Kraftfahrt-Bundesamt registrierte mit 3,108 Millionen neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen einen deutlichen Anstieg um ca. 222.000 Einheiten bzw. +7,7 % (2022: 2,885 Millionen). Nach drei Jahren in Folge mit teils starken Rückgängen wurde durch die Stabilisierung der Lieferkettenproblematik und der Erholung nach den Coronajahren im Berichtsjahr ein Teil der Vorjahresverluste des Gesamtmarktes zurückerobert. Das Gesamtgeschäft der CarUnion Hess GmbH blieb im Geschäftsjahr 2022/2023 stabil. III. Prognose und Risikobericht1. Voraussichtliche Entwicklung 2023 2024 Die CarUnion HESS GmbH erwartet für den deutschen Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge Stabilität gegenüber dem Vorjahr, was die Ergebnisse der ersten Monate auch zeigen und bestätigen. Die politische Situation in Osteuropa und weitere Themenstellungen zu Produktionskapazitäten der Automobilindustrie im Allgemeinen und der Hersteller Renault und Dacia lässt zum jetzigen Zeitpunkt keine präzisere Prognose der Entwicklung des Gesamtmarktes und der Volumina zu. Die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen erfährt seit Wegfall der staatlichen Förderung im Spätsommer 2023 einen spürbaren Nachfrageknick. Mit dem 100 % elektrischen Renault Mégane und dem vollelektrischen Dacia Spring hatten unsere beiden Hersteller ihre elektrifizierte Modellpalette bereits erweitert. Im Laufe des Jahres 2024 vervollständigt Renault die vollelektrische Modellpalette mit der Einführung des neuen Renault Scénic und dem neuen R5. Dies wird uns auch in den Folgejahren eine sehr gute Marktposition in diesem wichtigen Segment sichern. Durch oben gemachte Ausführungen verbunden mit im Einzelfall zu prüfenden Ertragsmaximierungsmaßnahmen über alle Abteilungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein positives operatives Ergebnis. Auch bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, insbesondere der Kundenzufriedenheit, gehen wir davon aus, dass wir weiterhin unsere Zielerreichung nachhaltig und dauerhaft sicherstellen. 2. Chancen und Risiken in der künftigen Entwicklung Unsere guten Standorte, der hohe rollende Park und eine überdurchschnittliche Kundentreue und Kundenbindung sind weiterhin die Basis zur Sicherung eines hohen Auslastungsgrades im Bereich Aftersales. Das vorhandene Bewusstsein für Qualität und die hohe Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sowie die Ausbildung unseres eigenen Nachwuchses waren stets und bleiben die Grundlage für Service mit Leidenschaft. Alle wesentlichen durch den Hersteller geforderten Qualitätskennziffern und -boni wurden im Berichtszeitraum erreicht. Die weiterhin sehr gute Rotation bei der Vermarktung der Vorführ- und Gebrauchtwagen im Berichtszeitraum halten das Bestandsrisiko niedrig. Der Bestand stellt somit beim Verkauf kein wesentliches Risiko dar. Durch die angepasste Kostenstruktur ist die Ertragsprognose der Gesellschaft trotz schwieriger weltpolitischer Rahmenbedingungen und der damit verbundenen Verunsicherung der Konsumenten für die Folgejahre voraussichtlich positiv. Die ersten Monatsergebnisse des neuen Wirtschaftsjahres zeigen eine stabile Entwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag und sonstige Angaben Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.
Bad Salzungen, 15.05.2024 CarUnion HESS GmbH Wieland Heß, Geschäftsführer Giso Heß, Geschäftsführer Andreas Henning, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023A. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung Eckdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge Der Jahresabschluss der CarUnion HESS GmbH zum 31.08.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Bestimmungen wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Das von der Gesellschaft pachtweise genutzte Grundstück in Bad Salzungen und Teile des Anlagevermögens sind Eigentum von Herrn Wieland Heß. Steuerrechtlich besteht deshalb eine sogenannte Betriebsaufspaltung zwischen der Gesellschaft als sogenanntes Betriebsunternehmen und Herrn Wieland Heß als sogenannte Besitzgesellschaft. Seit 01.01.2014 besteht ein Organkreis aufgrund geänderter Rechtsprechung zur organisatorischen Eingliederung zwischen der CarUnion HESS GmbH (Muttergesellschaft) als Organträger und der CarUnion HESS Schmalkalden GmbH sowie CarUnion Suhl GmbH (beides Tochtergesellschaften). Ab dem 01.01.2021 besteht der umsatzsteuerliche Organkreis zwischen der CarUnion HESS GmbH (Muttergesellschaft) als Organträger und der Carunion HESS Schmalkalden GmbH, der CarUnion HESS Suhl GmbH sowie der CarUnion Steinhardt GmbH (drei Tochtergesellschaften). Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Hierbei wurde in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen. Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt, auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit einem Wert von bis zu Euro 800,00 wurden übereinstimmend mit den steuerlichen Regelungen (§ 6 Abs. 2 EStG) voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu ihrem Nennwert berücksichtigt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. B. Weitere Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 4) zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter ist in der Geschäftsjahresabschreibung enthalten. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 370.00,00 (Vorjahr: EUR 370.000,00). Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Steuerforderungen, gewährte Darlehen und über den Jahreswechsel bestehende Geldtransite erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen In dem Posten sonstige Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von EUR 53.800,00,(für das laufende Geschäftsjahr und Vorjahr), für bestehenden Urlausanspruch von EUR 21.810,13, Jahresabschluss und Prüfung von EUR 50.520,00 (für das laufende Geschäftsjahr und Vorjahr), für zu erwartende Kosten einer zukünftigen Betriebsprüfung von EUR 2.500,00 Beitrag Berufsgenossenschaft EUR 3.200,00 sowie Aufwand für Gewährleistung von EUR 20.385,99 enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 247.000,00 (Vorjahr: EUR 370.600,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 880.280,30. Die Verbindlichkeiten aus Fahrzeugfinanzierungen sind grundsätzlich mit einer Sicherungsübereignung der jeweils finanzierten Fahrzeuge besichert. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 20.988.070,11 (Vorjahr: EUR 8.347.314,54). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 50.460,27 (Vorjahr: EUR 11.010,54) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 5.226,78 (Vorjahr: EUR 2.360,89). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 751.537,94 (Vorjahr: EUR 880.280,30). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Betrag in Höhe von EUR 504.537,94 in mehr als einem und weniger als 5 Jahren fällig. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 22.610,00 (Vorjahr: EUR 22.610,00). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 400.449,52. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Zahlungsverpflichtungen aus - Mietverträgen jährlich EUR 400.449,52. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Der anhaltend starke Einfluss der weltweiten Lieferkettenproblematik durch die politische Situation in Osteuropa, die Auswirkungen der Inflation und weitere Themenstellungen zu Produktionskapazitäten der Automobilindustrie im Allgemeinen und der diversen Hersteller lässt zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin keine präzisere Prognose der Entwicklung des Gesamtmarktes und der Volumina zu. Des Weiteren verweisen wir auf den Lagebericht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 461.585,35. Auf neue Rechnung werden EUR 3.213.618,64 vorgetragen. Anlage 4 Anlagenspiegel 31.08.2023
sonstige Berichtsbestandteile
Unterschrift der Geschäftsführung
Bad Salzungen, den 22.05.2024 gez. Wieland Heß gez. Giso Heß gez. Andreas Henning Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CarUnion HESS GmbH, Bad Salzungen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CarUnion HESS GmbH, Bad Salzungen - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CarUnion HESS GmbH, Bad Salzungen für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, den 22. Mai 2024 Muth
& Co. GmbH
ppa. Lukas Geiger, Wirtschaftsprüfer Marco Bug, Wirtschaftsprüfer |
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