Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 4720
Vorher
Overbeck GmbH
Eingetragen
28.11.2002
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung, der Vertrieb und der Handel mit Werkzeugmaschinen und Ersatzteilen aller Art, Erbringung von Kundendienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Moos
seit 4.11.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Danobat S.CoopESP
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Danobat S.Coop
Spain
2.535.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DANOBAT-OVERBECK GmbH

Herborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Zu dem vollständigen Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 5. September 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht, wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DANOBAT-OVERBECK GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DANOBAT-OVERBECK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DANOBAT-OVERBECK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellungen, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bamberg, den 19. April 2024

dhpg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Riedhammer, Wirtschaftsprüfer

Wagner, Wirtschaftsprüfer

BESCHLUSSFASSUNG ÜBER DIE FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND ÜBER DIE VERWENDUNG DES JAHRESÜBERSCHUSSES FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Die Gesellschafterversammlung vom 5. September 2024 hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 festgestellt und beschlossen, dass der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen wird.

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.330,89 14.231,08
II. Sachanlagen 364.183,01 375.110,47
372.513,90 389.341,55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 12.093.911,45 10.607.500,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.807.020,63 6.700.048,28
2. Übrige Forderungen 5.716.784,76 3.144.410,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.493.739,47 7.287.566,24
28.111.456,31 27.739.525,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.291,69 10.183,02
28.487.261,90 28.139.050,34

PASSIVSEITE

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.535.000,00 2.535.000,00
II. Gewinnvortag 2.230.279,87 1.635.450,26
III. Jahresüberschuss 2.866.966,13 594.829,61
7.632.246,00 4.765.279,87
B. Rückstellungen 3.420.223,07 2.581.662,60
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.459.200,05 5.258.922,78
2. Übrige Verbindlichkeiten 13.975.592,78 15.533.185,09
davon aus Steuern EURO 181.171,13 (im Vorjahr EURO 150.784,76 )
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EURO 6.259,58 (im Vorjahr EURO 8.875,17 )
17.434.792,83 20.792.107,87
28.487.261,90 28.139.050,34

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

2023 2022
EURO EURO
1. Rohergebnis 18.726.583,33 12.516.473,92
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (6.778.905,89) (5.932.756,26)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (1.236.894,01) (1.127.692,83)
3. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (138.471,95) (176.227,31)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen (6.587.140,32) (4.428.289,76)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.789,19 43.693,79
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1.703,62) (11.311,06)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (1.220.095,23) (285.023,88)
8. Ergebnis nach Steuern 2.871.161,50 598.866,61
11. Sonstige Steuern (4.195,37) (4.037,00)
12. Jahresüberschuss 2.866.966,13 594.829,61

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023

(§ 284 ff. HGB)

A. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

I. Allgemeine Angaben

Das Unternehmen führt die Firma DANOBAT-OVERBECK GmbH und hat seinen Sitz in Herborn. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wetzlar unter der Nummer HRB 4720 eingetragen.

Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB).

1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zum Ansatz.

Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von EURO 250,00 bis EURO 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit 20% linear abgeschrieben wird.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EURO 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst.

2. Umlaufvermögen

a) Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Schwer- bzw. ungängige Posten werden entsprechend wertberichtigt.

Die Bewertung der unfertigen sowie der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten umfassen die angefallenen Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie die Abschreibungen.

Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen werden nur insoweit in die Herstellungskosten einbezogen, als sie durch die Fertigung veranlasst sind.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert abzüglich Umsatzsteuer angesetzt.

b) Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel

Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt.

Die vorgenommenen Wertberichtigungen entsprechen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Auf fremde Währung lautende Forderungen und flüssige Mittel mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag angesetzt.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

4. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Steuerrückstellungen entsprechen dem voraussichtlichen Steuersoll.

Die Jubiläumsrückstellung ist durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nachgewiesen. Der Rückstellungsbetrag ist als versicherungsmathematischer Barwert der Jubiläumsverpflichtung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren berechnet. Als biometrische Berechnungsgrundlage dienen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,74%. Weitere Annahmen wurden nicht getroffen.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind der Höhe nach so bemessen, dass allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen wird. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem, ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für Devisentermingeschäfte wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Diese wurden bewertet auf der Grundlage des Nominalbetrags in Fremdwährung unter Berücksichtigung des Unterschieds aus gesichertem Kurs und Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert abzüglich Umsatzsteuer angesetzt.

5. Währungsumrechnung

Forderungen, flüssige Mittel, Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen in Fremdwährung sind wie vorher dargestellt umgerechnet. Die Posten des Anlagevermögens sind mit den historischen Kursen umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht.

6. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft gliedert die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren.

Umsatzerlöse gelten erst zum Zeitpunkt der Lieferung bzw. Leistung als realisiert. Dies gilt auch bei langfristigen Verträgen, deren Abwicklung über den Bilanzstichtag hinaus andauert, d.h. Teilabnahme und eine korrespondierende Umsatzrealisierung erfolgen regelmäßig nicht.

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Stand am 31. Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 526.636,67 5.287,74 0,00 531.924,41
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 760.893,67 0,00 0,00 760.893,67
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.332.513,37 116.356,56 0,00 1.448.869,93
2.093.407,04 116.356,56 0,00 2.209.763,60
2.620.043,71 121.644,30 0,00 2.741.688,01
Wertberichtigung
Stand am 1. Jan. 2023 Zuführung Auflösung Stand am 31. Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 512.405,59 11.187,93 0,00 523.593,52
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 595.962,73 38.912,50 0,00 634.875,23
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.122.333,84 88.371,52 0,00 1.210.705,36
1.718.296,57 127.284,02 0,00 1.845.580,59
2.230.702,16 138.471,95 0,00 2.369.174,11
Restbuchwert
Stand am 31. Dez. 2023 Stand am 31. Dez. 2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.330,89 14.231,08
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 126.018,44 164.930,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 238.164,57 210.179,53
364.183,01 375.110,47
372.513,90 389.341,55

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, insgesamt kurzfristigen Charakter.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Danobat S. COOP, Elgoibar, Spanien, in Höhe von EURO 941.028,84 (im Vorjahr EURO 2.139.256,11)

enthalten. Diese stellen Forderungen gegen Gesellschafter i.S.d. § 42 GmbHG dar. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EURO 4.807.020,63 (im Vorjahr EURO 6.130.035,44) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, ausschließlich kurzfristigen Charakter.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EURO 3.270.458,44 (im Vorjahr EURO 4.710.185,56) Verbindlichkeiten gegenüber der Danobat S. COOP, Elgoibar, Spanien. Diese stellen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.S.d. § 42 GmbHG dar. Es handelt sich bei sämtlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat ihr Fabrik- und Verwaltungsgebäude sowie einen Teil der maschinellen Ausrüstung von einem verbundenen Unternehmen gemietet. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Wird er nicht spätestens 12 Monate vor Ablauf gekündigt, verlängert er sich um weitere drei Jahre. Die hieraus resultierenden künftigen Mietverpflichtungen belaufen sich auf EURO 1.027.867,92.

Zum Bilanzstichtag bestehen insgesamt Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Dienstleistungs- und Serviceverträgen in Höhe von EURO 1.485.774,59.

Weitere im Anhang oder unter der Bilanz zu vermerkende Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Kursgewinne betragen EURO 137.511,77 (im Vorjahr EURO 413.515,74).

2. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EURO 67.223,79 (im Vorjahr EURO 63.843,77) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Kursverluste betragen EURO 269.67,84 (im Vorjahr EURO 218.026,84).

4. Finanzergebnis

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von EURO 26.979,37 (im Vorjahr EURO 28.123,56) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung in Höhe von EURO 2.554,08 (im Vorjahr EURO 593,31), in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von EURO 1.703,62 (im Vorjahr EURO 1.221,67) enthalten.

B. SONSTIGE ANGABEN

I. Geschäftsführung

Herr Fabian Moos, operativer Geschäftsführer der DANOBAT-OVERBECK GmbH

Herr Ekain Arrizabalaga Aguirregomezcorta, Global Operations Director Danobat S. COOP

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

II. Arbeitnehmerzahl

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres belief sich auf 44 Angestellte und 44 gewerbliche Arbeitnehmer.

III. Angaben zum Mutterunternehmen

Die Danobat S. COOP, Elgoibar, Spanien, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und für den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt. Der Konzernabschluss wird beim Registro de Cooperativas de Euskadi, Vitoria, Spanien, eingereicht.

IV. Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EURO 2.866.966,13 auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Herborn, den 19. April 2024

Geschäftsführer

Fabian Moos Ekain

Arrizabalaga Aguirregomezcorta

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Bereits 1924 durch Gustav Overbeck in Herborn gegründet, produziert und entwickelt die Overbeck GmbH bis heute Präzisionsschleifmaschinen verschiedenster Art.

Über die vergangenen mehr als 90 Jahre konnte sich die Overbeck GmbH einen hervorragenden Ruf aufbauen und ist zu einem der führenden Produzenten auf ihrem Gebiet geworden. Dies ist vor allem durch den ständigen Dialog mit den Kunden und das Anbieten individueller Lösungen bedingt.

Im Jahr 2002 erfolgte die Einbindung der Overbeck GmbH in die baskische DANOBAT Gruppe mit Sitz in Elgoibar, Gipuzkoa, Spanien, um gemeinsame Synergieeffekte nutzen, die Wettbewerbsfähigkeit stärken und weitere geografische Märkte erschließen zu können. Nach 16 Jahren sehr erfolgreicher Zusammenarbeit wurde in 2018 das "global branding" der DANOBAT Gruppe nun endlich auch Teil des Namens der Overbeck GmbH, die seitdem offiziell als DANOBAT-OVERBECK GmbH firmiert.

Die DANOBAT-OVERBECK GmbH, als einer der globalen Marktführer für Hochgeschwindigkeits-CBN-Schleifmaschinen, entwickelt und liefert schlüsselfertige Lösungen, sowie Einzelmaschinen für Hightech-Industrien und Kunden mit den höchsten technologischen Anforderungen. DANOBAT-OVERBECK Schleifmaschinen können gemäß den spezifischen Anforderungen individuell angepasst werden, egal um welche Branche es sich handelt. Darüber hinaus bietet die DANOBAT-OVERBECK GmbH maßgeschneiderte Leistungsangebote in den Bereichen Instandhaltung, Upgrade und Re-Engineering sowie Mitarbeiterschulung an.

B. Wirtschaftsbericht

I. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die Branche ging mit einem deutlichen Auftragsüberhang in das Jahr 2023, wobei sich die Lücke zwischen Bestellungen und Umsatz schließt. Die Kapazitätsauslastung steigt langsam an und lag im Januar bei 91,1%. Entsprechend schaut die Branche optimistisch in das Jahr 2023.

Makroökonomisch wird die Prognose durch die Annahme gestützt, dass die Inflation ihren Höhepunkt überschritten hat. Energie- und Rohstoffpreise haben ihre Höchststände hinter sich gelassen. Die Aufhebung der Covid-Restriktionen in China stimuliert das Geschäft. Auch andere Länder Asiens tragen zum Wachstum bei. Weltweit steigen die Investitionen zum dritten Mal in Folge, wenn auch weniger dynamisch als in den beiden vergangenen Jahren. In der Folge profitiert davon der internationale Werkzeugmaschinenverbrauch. 1

1 Quelle: VDMA

Das Produktionsvolumen bei Werkzeugmaschinen liegt im Jahr 2023 bei spanenden Maschinen umrd. 11 % höher und bei umformenden Maschinen etwa gleichauf wie im Vorjahr. Insgesamt steigt die Produktion von Werkzeugmaschinen um ca. 8 % an. 2

2 Quelle: VDMA

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im Vergleich dazu ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2023 ist um etwa 0,3 % gesunken und beträgt 4.121 Mrd. Euro. 3

3 Statistisches Bundesamt (www.destatis.de).

II. Auftragsentwicklung und Betriebsergebnis

Im Geschäftsjahr 2023 konnten die zu Beginn des Jahres getroffenen Prognosen für die DANOBAT-OVERBECK GmbH erreicht werden. Die Umsätze des Geschäftsjahres liegen mit einem Plus von 46,88% erwartungsgemäß über dem des Vorjahres und über dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Das Jahresergebnis konnte die Erwartungen vollständig erfüllen und zeigt sich mit einem Zuwachs von 381,9% bzw. TEUR 2.272 über dem Vorjahresergebnis.

Der Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende ist mit ca. TEUR 38.412 sehr zufriedenstellend.

Die Politik der Erschließung von neuen Auslandsmärkten wurde weiter forciert. Hauptabsatzmärkte waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Nordamerika, China und die Europäische Union. Dennoch ist der gesamteuropäische Markt, allen voran Deutschland und die Schweiz, weiterhin der bedeutendste Absatzmarkt der Gesellschaft.

Insgesamt war das Geschäftsjahr 2023 sehr gut. Die Prognosen des Vorjahres haben sich weitestgehend erfüllt und die DANOBAT-OVERBECK GmbH konnte, gemäß den Zielen, die in ihrem strategischen Plan vorgegeben waren, gute Umsätze und ein gutes Ergebnis erwirtschaften. Daher ist das abgelaufene Geschäftsjahr in Summe als zufriedenstellend zu beurteilen.

III. Produktion

Die DANOBAT-OVERBECK GmbH hat sich auch im Jahr 2023 weiterhin auf ihre Kernkompetenz, die Produktion von hoch präzisen Schleifmaschinen, konzentriert. Die Durchlaufzeiten der Maschinen hängen dabei weiterhin stark von den individuellen Besonderheiten der jeweiligen Projekte bzw. Kundenanforderungen ab und sind projektbezogen zu errechnen und zu sehen. In Zusammenarbeit mit der DANOBAT Gruppe deckt die Gesellschaft das komplette Anforderungsspektrum der Kunden ab. Auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr konnten wir mit unserem erfahrenen und hoch motivierten Personal sowie durch die strategische Zusammenarbeit innerhalb der DANOBAT Gruppe diverse hoch komplexe Maschinenprojekte abwickeln.

IV. Beschaffung

Die gemeinsame Einkaufssparte der DANOBAT Gruppe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr seine volle Wirkung besser entfalten. Der Anteil der gemeinsam abgewickelten Einkäufe hat weiter zugenommen, wodurch Einsparpotential realisiert werden konnte.

Dem gegenüber wurden und werden die Projektplanung und die interne Einkaufsstrategie der DANOBAT-OVERBECK GmbH ständig optimiert und Produktionsteile mit langen Lieferfristen werden frühzeitig bestellt, um Leerstandzeiten zu vermeiden.

V. Investitionen

Die Investitionen des abgelaufenen Geschäftsjahres in das Anlagevermögen betragen TEUR 122 und sind damit um TEUR 50 höher als im Vorjahr. Sie betreffen insbesondere den Produktionsbereich, aber auch, ressortübergreifend, das Unternehmen insgesamt. Dabei wurde im Geschäftsjahr insbesondere in die Erweiterung und Verbesserung der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie der EDV investiert.

VI. Finanzierungsmaßnahmen

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist ausgezeichnet. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über freiwerdende Mittel aus dem operativen Geschäft und über Anzahlungen von Kunden. Überdies stehen im Bedarfsfall finanzielle Mittel aus der DANOBAT Gruppe zur Verfügung. Ein zusätzlicher externer Finanzierungsbedarf besteht nicht und wird auch künftig nicht erwartet.

VII. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die folgende Übersicht stellt die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr dar:

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Anlagevermögen 372 1,3 389 1,4 (17)
Umlaufvermögen und
Rechnungsabgrenzungsposten 28.115 98,7 27.750 98,6 365
28.487 100,0 28.139 100,0 348
Eigenkapital 7.632 26,8 4.765 16,9 2.867
Kurz- und mittelfristiges
Fremdkapital 20.855 73,2 23.374 83,1 (2.519)
28.487 100,0 28.139 100,0 348

Die Veränderung im Anlagevermögen beruht auf Investitionen des Geschäftsjahres abzüglich der planmäßigen Abschreibung.

Der Anstieg im Umlaufvermögen ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Vorräte zurückzuführen. Diese Entwicklung ist auf die gestiegene Auftragszahl als auch auf längere Projektlaufzeiten zurückzuführen. Das Vorratsvermögen hält mit etwa 43% oder TEUR 12.094 den größten Anteil am kurzfristigen Vermögen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 10.524 (37%). Die liquiden Mittel mit TEUR 5.494 (ca. 19%) sind im Wesentlichen das Resultat aus vereinbarten Zahlungsmodalitäten bzw. -zielen und den, für die Auftragsbearbeitung, erhaltenen Kundenanzahlungen.

Die Veränderung des Eigenkapitals beinhaltet den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.867.

Mit etwa 38% bzw. TEUR 10.741 bilden die erhaltenen Anzahlungen den größten Teil des Fremdkapitals. Diese sind im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleichgeblieben. Die Rückstellungen mit TEUR 3.420 sind um TEUR 838 gestiegen, was im Wesentlichen auf die Zuführung der Steuerrückstellung und von maschinenbezogenen Rückstellungen zurückzuführen ist. Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Garantie- und Nachlaufkosten und Personal. Die übrigen Verbindlichkeiten betreffen zusammen mit TEUR 6.694 etwa 23% des Fremdkapitals und sind stichtagsbedingt um TEUR 3.344 gesunken.

Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung stellt sich, vereinfach, wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
Mittelzufluss / (-abfluss) aus laufender Geschäftstätigkeit (1.694) 6.795
Mittelzufluss / (-abfluss) aus der Investitionstätigkeit (16) (29)
Mittelzufluss / (-abfluss) aus der Finanzierungstätigkeit (1) (3.610)
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 7.205 4.049
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 5.494 7.205
Praktiker-Cash-Flow 3.005 771

Der Praktiker-Cash-Flow errechnet sich aus dem Periodenergebnis zuzüglich Abschreibungen. Er ist wie im Vorjahr deutlich positiv. Die wesentlichen Einflüsse der Veränderung des operativen Cash-Flows sind das deutlich höhere Periodenergebnis und eine Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Passiva.

Die liquide Situation der Gesellschaft ist sehr gut und es sind keinerlei finanzielle Engpässe zu erwarten.

Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohertrag 18.726 12.516 6.210 49,6
Betriebsergebnis 3.985 851 3.134 368,3
Ergebnis der Geschäftstätigkeit 4.091 884 3.207 362,8
Jahresüberschuss 2.867 595 2.272 381,8

Der Rohertrag ermittelt sich aus der Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand. Das Betriebsergebnis ergibt sich als Ergebnis vor Steuern und vor Finanzergebnis, das Ergebnis der Geschäftstätigkeit als Ergebnis vor Steuern.

Die Veränderung im Rohertrag ist auf gestiegene Umsatzerlöse bzw. gestiegener Gesamtleistung trotz gestiegener Materialkosten zurückzuführen.

Auf das Betriebsergebnis hatten insbesondere die Erhöhung maschinenbezogener sonstiger betrieblicher Aufwendungen um TEUR 1.239 (im Vorjahr TEUR 340) sowie die gestiegenen Aufwendungen für Kursverluste in Höhe von TEUR 51 (im Vorjahr um TEUR 101) einen negativen Effekt. Gleichzeitig belasteten um TEUR 868 gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten (im Vorjahr TEUR 270) sowie um TEUR 956 höhere Personalaufwendungen (im Vorjahr Erhöhung um TEUR 56) das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres. Gegenläufig wirkte sich die Verminderung der Abschreibungen um TEUR 38 (im Vorjahr Minderung um TEUR 17).

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

I. Prognosebericht

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie rechnet für 2024 mit einer Erholung. Der VDW-Prognosepartner Oxford Economics sieht für das globale GDP 2024 ein Plus von 2,4%.

Im Verlauf des Jahres 2024 wird voraussichtlich eine Erholung der weltweiten Industriekonjunktur eintreten und an Fahrt gewinnen. In fortgeschrittenen Volkswirtschaften dürften niedrigere Großhandelspreise für Energie, die Überwindung der Auswirkungen früherer Zinserhöhungen sowie die Stabilisierung des Lagerabbaus der Industrie zur positiven Entwicklung beitragen.

Gleichzeitig wird die chinesische Industrie dank angebotsseitiger Anreize und der fortgesetzten Förderung umweltfreundlicher Produktion voraussichtlich ein weiteres Jahr mit robustem Wachstum verzeichnen können.

Auch wenn das gesamtwirtschaftliche Umfeld derzeit Sorgen bereitet, gibt es eine Reihe von Trends, die die Nachfrage nach Fertigungstechnik kurz- und mittelfristig stützen. Dazu gehören die E-Mobilität, Luft- und Raumfahrt, Digitalisierung, Automatisierung, der Klimaschutz und die Energiewende mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir für die DANOBAT-OVERBECK GmbH erneut ein positives Ergebnis, das sich voraussichtlich auf dem Niveau des Berichtsjahres bewegen wird. Als Konsequenz des stabilen Auftragseingangs werden stabile Umsatzerlöse, vergleichbar zum Berichtsjahr, erwartet. Die Abgabe einer detaillierteren Prognose ist angesichts der derzeitigen politischen Entwicklungen sehr schwierig. Vieles hängt vom weiteren Verlauf des Ukraine-Krieges und dem Krieg in Nahost ab.

II. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Durch ein umfassendes, monatliches Berichtswesen wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird und somit unmittelbar notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Für die Gesellschaft relevante Risiken, die sich aus der normalen Geschäftstätigkeit ergeben, sind insbesondere die Folgenden:

Im Rahmen des Forderungsmanagements werden wichtige Parameter wie gewährte Kreditdauer, Umschlagshäufigkeit sowie Fälligkeit von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen überwacht und regelmäßig überprüft. Zudem wird bei ausländischen, insbesondere Nicht-EU-Kunden, ein potentielles Forderungsrisiko überwiegend durch Vorauszahlungen abgesichert.

Das aus den Geschäften in fremder Währung, insbesondere US-Dollar, resultierende Währungsrisiko wird, abweichend zu den Vorjahren, nicht komplett von der Gesellschaft getragen. Geschäfte zur Absicherung des Kursrisikos wurden eingegangen und sind auch künftig beabsichtigt.

Das Finanzierungs- und Kreditrisiko ist durch die gute Innenfinanzierungskraft der DANOBAT-OVERBECK GmbH weitgehend eliminiert. Des Weiteren kann durch die Einbindung der Gesellschaft in die DANOBAT Gruppe gegebenenfalls auf finanzielle Mittel zurückgegriffen werden.

Wesentliche Chancen

Aus der Geschäftstätigkeit einer Unternehmung und aus den oben bereits ausgeführten Risiken ergeben sich immer auch Chancen für die künftige Entwicklung der Gesellschaft.

Wesentliche Chancen sieht die Gesellschaft insbesondere in den vorhandenen Synergieeffekten innerhalb der DANOBAT Gruppe. Vor allem der bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich implementierte strategische Einkauf soll laufend weiter ausgebaut und verbessert werden, um Kostensenkungspotentiale nutzen zu können.

Die Zugehörigkeit der DANOBAT-OVERBECK GmbH zur DANOBAT Gruppe bietet ebenfalls die Möglichkeit, in neue geografische Märkte vorzustoßen oder bestehende Marktanteile auszubauen.

Durch die enge Zusammenarbeit und den ständigen Dialog mit den Kunden ist eine Produktentwicklung, die eng an den Kundenwünschen orientiert ist, gewährleistet. Hierdurch kann eine sich verändernde Nachfrage frühzeitig erkannt werden und es können mit neuen Produktinnovationen und -entwicklungen neue Märkte oder Marktnischen besetzt werden.

Gesamtaussage zu den Chancen und Risiken

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir insgesamt in einem immer schwieriger und komplexer werdenden Marktumfeld auf nationaler wie auch internationaler Ebene, wie auch in den gesamten geopolitischen Entwicklungen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken jedoch sehr gut gerüstet. Aus heutiger Sicht sind Risiken, die den Fortbestand der DANOBAT-OVERBECK GmbH gefährden könnten, nicht erkennbar.

D. Forschung und Entwicklung

Innovation als Grundziel der Unternehmensentwicklung hat auch in diesem Jahr wieder besondere Beachtung verdient. Die Neuentwicklungen im Softwarebereich und die mechanischen Verbesserungen des Maschinenbestandes wurden in 2023 konsequent weitergeführt. Wie in den letzten Jahren wurden auch während des Jahres 2023 entsprechende Mittelvolumina für die Verbesserung und Entwicklung neuer Produkte aufgewendet.

 

Herborn, im April 2024

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