Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 389
Vorher
Fleischzentrum Lausitz GmbH
Eingetragen
20.7.2005
Branche
Schlachten von Tieren a. n. g.Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die TierhaltungSchlachten von Rindern
Gegenstand
die Errichtung und Betreibung eines Schlacht- und Zerlegebetriebes; der An- und Verkauf von Schlacht-, Nutz- und Zuchttier aller Art; die Beratung in allen Fragen der landwirtschaftlichen, tierischen Erzeugung von der Zucht bis zur Mast; die Entwicklung, Umsetzung und Durchführung von Zuchtprogrammen; die Durchführung von Schlachtungen, Zerlegungen von Fleisch sowie die Ausübung aller sonst mit der Vieh- und Fleischwirtschaft verbundenen oder anfallenden Tätigkeiten

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Dr. Terkhorn
seit 7.2.2012
Geschäftsführer
Bernd Stange
seit 22.12.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert97.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (5)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
VION Food North GmbH
Germany
9.190.000 DM
91.90%
Peelse Barrier Holding B.V. & Co. KG
Germany
510.000 DM
5.10%

Konzern- und Jahresabschlüsse

VION Lausitz GmbH

Kasel-Golzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz

AKTIVA

31.12.2013 31.12.2012
EUR
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 68.697,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.028,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.864,00 0,00
73.589,00 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 51.836,41 165.263,84
2. Fertige Erzeugnisse 0,00 329.621,63
51.836,41 494.885,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.711,07 656.630,72
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 825.179,66 5.238.202,34
3. Sonstige Vermögensgegenstände 57.074,88 525.709,83
885.965,61 6.420.542,89
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.406,29 81.675,81
940.208,31 6.997.104,17
C. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 15.808.718,00 10.888.790,95
16.822.515,31 17.885.895,12

PASSIVA

31.12.2013 31.12.2012
EUR
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 5.112.918,81 5.112.918,81
II. Bilanzverlust - 20.921.636,81 - 16.001.709,76
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 15.808.718,00 10.888.790,95
0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 2.877.640,00 565.000,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 152.995,74
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 163.588,12 1.853.344,93
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.689.168,73 14.435.977,88
4. Sonstige Verbindlichkeiten 92.118,46 878.576,57
- davon aus Steuern: EUR 48.715,21 (Vj.: EUR 11.709,22)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 990,15 (Vj.: EUR 9.089,00) 13.944.875,31 17.320.895,12
16.822.515,31 17.885.895,12

Gewinn- und Verlustrechnung

2013 2012
EUR
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 52.794.443,92 75.621.875,89
2. Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen - 329.621,63 - 701.125,79
3. Sonstige betriebliche Erträge 593.314,22 477.176,39
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 46.687.411,21 66.566.467,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.269.996,32 3.228.847,76
48.957.407,53 69.795.315,05
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.018.645,68 1.385.572,36
b) Soziale Abgaben 205.975,59 293.715,61
1.224.621,27 1.679.287,97
6. Abschreibungen
a) auf Sachanlagen 8.536,73 742.052,74
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen übersteigen 99.966,81 0,00
108.503,54 742.052,74
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.278.873,13 4.353.371,53
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 179,42 20.446,40
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 27,79 (Vj.: EUR 16.767,94)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 943.581,97 653.453,87
- davon an verbundenen Unternehmen: EUR 702.944,82 (Vj.: EUR 503.946,77)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 1.454.671,51 - 1.805.108,27
11. Außerordentliche Aufwendungen =
12. Außerordentliches Ergebnis 3.556.476,10 3.595.301,92
13. Sonstige Steuern - 91.220,56 - 127.150,41
14. Jahresfehlbetrag - 4.919.927,05 - 5.273.259,78
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr - 16.001.709,76 - 10.728.449,98
16. Bilanzverlust - 20.921.636,81 - 16.001.709,76

Entwicklung des Anlagevermögens

Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.108.412,84 75.643,73 8.427,32 12.175.629,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.647.599,97 18.863,67 715.252,44 14.951.211,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 849.169,60 3.265,33 89.956,82 762.478,11
28.605.182,41 97.772,73 813.636,58 27.889.318,56
Abschreibungen
Stand 01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.108.412,84 6.946,73 8.427,32 12.106.932,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.647.599,97 1.188,67 699.605,44 14.949.183,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 849.169,60 401,33 89.956,82 759.614,11
28.605.182,41 8.536,73 797.989,58 27.815.729,56
Buchwerte
Stand 31.12.2013
EUR
Stand 31.12.2012
EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 68.697,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.028,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 2.864,00 0,00
73.589,00 0,00

Abschreibungsintensität:

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013

A. Grundlagen

Als Folge der Umstrukturierung der VION Food Germany wurde die Geschäftstätigkeit der VION Lausitz GmbH zum 31. Oktober 2013 eingestellt. Die Gründe für die Schließung lagen in den deutlich defizitären Ergebnissen in der Vergangenheit und den nachhaltig negativen Zukunftsaussichten für den Standort. Die wirtschaftliche Entwicklung der VION Lausitz GmbH war seit vielen Jahren defizitär. In der Vergangenheit war durch zahlreiche Maßnahmen versucht worden, den Standort zu einem positiven Betriebsergebnis zu führen, zuletzt im Frühjahr 2011 durch die Reduzierung der Komplexität in der Produktion und Konzentration auf Export- und Industriekunden. Diese durchgeführten Maßnahmen haben leider nicht den erhofften nachhaltigen positiven Effekt erbracht.

Die Einstellung der betrieblichen Tätigkeit hatte zur Folge, dass alle Arbeitsplätze der VION Lausitz GmbH weggefallen sind (50 Mitarbeiter). Mit Dritten abgeschlossene Verträge wurden gekündigt.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Im Jahresdurchschnitt 2013 stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland gegenüber 2012 um 1,5 %. Preistreibend wirkten im Jahr 2013 vor allem die Nahrungsmittel. Der Einfluss auf die Gesamtteuerung hat sich hier im Vergleich zum Vorjahr 2012 nochmals verstärkt. Nahrungsmittel insgesamt verteuerten sich 2013 für die Verbraucher spürbar um 4,4 % gegenüber 2012. Preiserhöhungen gab es 2013 in allen Nahrungsmittelbereichen.

In Deutschland hat die Bruttoeigenerzeugung von Fleisch in 2013 mit 8,45 Mio. t einen neuen 3 Jahres-Tiefstand erreicht. Schweinefleisch hatte mit 59,1 % (Vorjahr 58,7 %) den höchsten Anteil an der Fleischerzeugung. Der Anteil der Rind- und Kalbfleischerzeugung sank auf 13,5 % (Vorjahr 13,8 %). Der Geflügelfleischanteil legte mit 19,9 % (Vorjahr 19,7 %) etwas zu.

Der Fleischkonsum hatte unter den erhöhten Verbraucherpreisen für Rind- und Schweinefleisch zu leiden. Nach Angaben der GFK stiegen 2013 die Verbraucherpreise für Rindfleisch um 3,2 % und für Schweinefleisch um 3,7 % an. Geflügelfleisch verteuerte sich um 3,0 %.

Der menschliche Verzehr von Fleisch ging nach vorläufigen Angaben der AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH) um 0,6 kg auf 61,0 kg zurück. Während der Geflügelfleischverzehr nach dem skandalbedingten Tiefstand in 2012 sich wieder erholte und leicht um 0,3 kg auf 11,5 kg pro Kopf zunahm, büßte die Nachfrage bei den Rotfleischsorten ein. Besonders stark ging der Schweinefleischverzehr zurück, nämlich um 0,6 kg auf 38,4 kg. Der Pro Kopf Verzehr von Rind- und Kalbfleisch lag mit 9,5 kg um 0,1 kg unter dem Vorjahr.

Mit einem Selbstversorgungsgrad von unverändert 119 % ist der deutsche Fleischmarkt überversorgt. Dies betrifft hauptsächlich den Schweinefleischmarkt (117 %). Der Selbstversorgungsgrad beim Rind- und Kalbfleisch lag bei 102 % und beim Geflügelfleisch bei 108 %.

Exportaktivitäten sind deshalb ein wichtiges Absatzventil zur Entlastung des deutschen Marktes. 2013 wurden 4,69 Mio. t Fleisch (einschließlich Lebendvieh und Erzeugnisse) exportiert. Das waren 0,7 % weniger als 2012. Das Einfuhrvolumen lag mit 3,35 Mio. t (+0,2 % gegenüber dem Vorjahr) 29 % niedriger als die Exportmenge.

Der größte Teil des Einkaufs von Fleisch für den In-Haus-Konsum erfolgte zu 29,5 % (Vorjahr 32,1 %) über Discounter. Grund für diesen Rückgang ist ein verändertes Verhalten der Konsumenten. Neben dem Preis setzen Kunden zunehmend auf Präsentation, Erlebnis und Nachhaltigkeit. Der Anteil der Käufe in Supermärkten und Metzgereien stieg deshalb auf ca. 29,0 % (Vorjahr ca. 27,0 %) bzw. 16,2 % (Vorjahr 13,2 %) an. Die SB-Warenhäuser konnten ihre Position mit 19,3 % gegenüber dem Vorjahr (22,2 %) nicht halten.

Der Außer-Haus-Markt ist in Deutschland neben dem Lebensmitteleinzelhandel der zweite wichtige Absatzkanal für die Ernährungsindustrie. In 2012 wuchsen die Verbraucherausgaben im Außer-Haus-Markt um 2,6 % auf rund 68,2 Mrd. EUR.

Beim Einkauf von Fleischwaren und Wurst ist die Bedeutung der Discounter als Einkaufsort deutlich höher als im Frischfleischbereich. Aber auch hier ging der Anteil auf 43,8 % (Vorjahr 46,6 %) zurück. Supermärkte hatten einen Anteil von 20,6 % (Vorjahr 19,1 %) und SB-Warenhäuser von 15,4 % (Vorjahr 17,7 %). Der Anteil der Metzgereien stieg auf 15,7 % (Vorjahr 12,5 %) an.

In den letzten Jahren hat sich ein starkes gesellschaftliches Bewusstsein zu Art und Weise der Tierhaltung mit der Forderung nach einem hohen Maß an Tierschutz in der tierischen Erzeugung entwickelt. Nach einer aktuellen Umfrage von TNS-Emnid im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Forsten ist Tierschutz ein bedeutendes Kriterium für die Kaufentscheidung. 44 % der Befragten gaben an, auf Tierschutzstandards zu achten und 76 % legen Wert auf Tierschutzangaben auf der Verpackung.

Weiterhin ist der zunehmende Trend zum Kauf von Produkten aus der Region zu berücksichtigen. Die Stiftung Warentest fand heraus, dass 58 % der Verbraucher bei Fleisch und Wurstwaren auf die Region achten.

Und in einer Befragung des Marktforschungsinstitutes "konkret" sind 70 % der befragten Personen bereit, für regionale Lebensmittel mehr Geld auszugeben.

Rindfleisch

Auf dem Rindfleischmarkt ging das Aufkommen an Rind- und Kalbfleisch aus der Schlachtung erneut zurück, und zwar um 3,3 % auf 1,11 Mio. t. Ursache für diese Entwicklung waren weiter rückläufige Rinderschlachtzahlen. Nach vorläufigen Angaben der AMI gingen diese um 3,1 % auf 3,14 Mio. Stück zurück. Die weiblichen Rinder (Färsen, Kühe) verzeichneten mit -5 % den stärksten Rückgang. Die Schlachtungen männlicher Rinder verringerten sich um 2 %.

Der menschliche Verzehr von Rind- und Kalbfleisch nahm um 0,3 % auf 730.000 t ab. Begründet wird dieser Trend mit den gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % erhöhten Endverbraucherpreisen und der milden Witterung in den Herbst- und Wintermonaten. Auch gemischtes Hackfleisch wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich teurer (+6,2 %) und verlor seit Juni an Bedeutung. Der höhere Preis, die zurückliegenden Fleischskandale und die stärkere Hinwendung zum Geflügelfleisch schienen sich hier bemerkbar zu machen.

Im Außenhandelsgeschäft mit Rindfleisch sanken sowohl die Einfuhren als auch die Ausfuhren. Die AMI berichtet für den Zeitraum Januar bis Oktober 2013 von einem Rückgang der Ausfuhren um 8,5 % auf insgesamt 332.326 t. In die gleiche Richtung bewegte sich die Entwicklung bei den Einfuhren. Sie verminderten sich um 8,7 % auf 266.579 t.

Weit über 80 % des Außenhandels wird mit den EU-Ländern abgewickelt. Der Drittlandanteil betrug bei den Ausfuhren 13 % und bei den Einfuhren 16 %.

Die Einfuhren aus EU-Ländern sanken um 10,2 % auf 223.646 t. Dagegen gab es bei den Einkäufen in Drittländern ein leichtes Plus von 0,6 % auf 42.933 t.

Die Rindfleischexporte in EU-Länder gingen um 10,6 % auf 289.154 t zurück. Die Exporte nach Drittländern wurden um 8,3 % auf 43.172 t ausgeweitet.

Die rückläufige inländische Rindfleischnachfrage und das schwächelnde Exportgeschäft führten zu einer Entspannung bei den Einkaufspreisen. Die Rinderpreise gingen auf breiter Front zurück. Jungbullen kosteten mit 3,71 EUR/kg im Mittel der Handelsklassen E-P 0,14 EUR/kg (-3,6 %) weniger als im Vorjahr. Auch bei weiblichen Rindern sank das Einkaufspreisniveau. Der Kuhpreis ging ebenfalls um 0,14 EUR/kg (-4,6 %) auf 2,93 EUR/kg zurück. Bei Färsen gab es einen Preisrückgang um 0,08 EUR/kg (-2,3 %) auf 3,45 EUR/kg.

Der Rinderbestand in Deutschland hat erstmals seit vielen Jahren wieder zugenommen. Das Statistische Bundesamt weist nach der Rinderzählung vom November 2013 einen Bestand von 12,69 Mio. Stück aus. Das ist ein Zuwachs von 1,4 % gegenüber der entsprechenden Zählung vom November 2012. Der Bestand an männlichen Rindern (älter als 1 Jahr) für die Mast ist sprunghaft um 5,3 % angestiegen.

Schweinefleisch

Nach dem Rückgang der Schweineschlachtungen in 2012 nahmen die Schlachtzahlen in 2013 nach Angaben der AMI um 0,8 % auf 58,54 Mio. Stück zu. Bei nahezu unveränderter Bruttoeigenerzeugung von 46,22 Mio. Stück waren es besonders die gestiegenen Einfuhren von Ferkeln und Schlachtschweinen (+ 2,3 % auf 15,5 Mio. Stück) sowie auch die gesunkenen Exporte (-5,6 % auf 3,21 Mio. Stück) die zur Steigerung des Schlachtaufkommens beitrugen. Hauptimportländer von lebenden Schweinen waren die Niederlande und Dänemark. Schwerpunktabsatzgebiete im Schlachtschweineexport waren Polen und Österreich. Beide Länder orderten aber auf Basis des bisher vorliegenden Auswertungszeitraums Januar bis Oktober mit 802.621 Stück (-11,0 %) bzw. 460.053 Stück (-10,5 %) deutlich weniger Tiere als im Vorjahr.

Die Schweinefleischerzeugung (Nettoerzeugung = Schweinefleischangebot aus Schlachtungen) erreichte 2013 nach Angaben der AMI 5,52 Mio. t. Das waren 0,9 % mehr als im Vorjahr. Der Verbrauch schwächte sich allerdings mit -0,8 % auf 4,28 Mio. t ab, so dass der Selbstversorgungsgrad leicht um 1 Prozentpunkt auf 117 % anstieg. Das ist bisher der höchste Wert in den vergangenen Jahrzehnten. Der Anstieg verdeutlicht die Überversorgung des deutschen Schweinefleischmarktes und die Abhängigkeit vom Exportgeschäft.

Der Schweinefleischexport nahm im Zeitraum Januar bis Oktober 2013 um 0,6 % auf 2,36 Mio. t zu.

Das Exportgeschäft wurde zu 74 % (Vorjahr: 73 %) mit EU-Staaten abgewickelt. Der Anstieg hängt mit einer rückläufigen Schweinefleischerzeugung in den meisten EU-Ländern zusammen. Der Export in Drittländer ging dagegen um 4 % auf 619.227 t zurück.

Aufgrund der höheren inländischen Fleischerzeugung in Deutschland und des rückläufigen Verbrauchs entwickelten sich die Importe von Januar bis Oktober 2013 mit -6,0 % auf 975.312 t rückläufig. Von dem Rückgang waren EU-Importe mit -5,9 % auf 959.066 t betroffen. Das Importvolumen aus Drittländern ist mit 16.246 t (-9,5 %) nicht von Bedeutung.

Um den Tierschutz in der Schweinehaltung voranzubringen sind außerhalb der Gesetzgebung private Initiativen entwickelt worden. So hat Anfang des letzten Jahres der Deutsche Tierschutzbund in maßgeblicher Zusammenarbeit mit VION das Tierschutzlabel eingeführt.

Die Schweinepreise erreichten mit durchschnittlich 1,70 EUR/kg (Basispreis 57 % Magerfleischanteil) knapp das Vorjahresniveau (1,71 EUR/kg). Im Jahresverlauf verhielt sich die Preiskurve jedoch abweichend. Im Frühjahr blieb der sonst übliche Preisaufschwung aus. Der Preis verlief von März bis April 2013 auf ungewohnt konstantem Niveau. Die hohen Schlachtzahlen und das wetterbedingt schwache Grillgeschäft führten zu anhaltendem Druck am Markt. Nach dieser Phase schnellte der Preis bis Anfang September 2013 kurzfristig auf ein Niveau von 1,93 EUR/kg, und fiel dann wieder abrupt ab. Das stockende Fleischgeschäft und die ruhige Nachfrage der Schlachtbetriebe führten zu diesem Zusammenbruch in kurzer Zeit.

Der Schweinebestand entwickelte sich auf Basis der Schweinezählung vom November 2013 im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Der Gesamtbestand verringerte sich um 1 % auf 28,1 Mio. Stück. Am stärksten waren vom Bestandsabbau die Zuchtsauen betroffen. Die Sauenbestände gingen um 3,0 % zurück. Der Mastschweinebestand verfehlte die Vorjahreszahl um 0,9 %.

Geschäftsverlauf/Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft sowie finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Ertragslage

Die Gesellschaft hat bei Gesamtumsatzerlösen von TEUR 52.794 (2012: TEUR 75.622) einen Jahresfehlbetrag von TEUR 4.920 (2012: Jahresfehlbetrag TEUR 5.273) erwirtschaftet. In diesem Jahresfehlbetrag sind außerordentliche Aufwendungen von TEUR 3.556 (2012: TEUR 3.595) enthalten. Der Jahresfehlbetrag resultiert vor allem aus der Einstellung der Geschäftstätigkeit. Der EBIT ohne Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses liegt bei ./. TEUR 511 (2012: ./. TEUR 1.172). Die Materialaufwandsquote hat sich zum Vorjahr mit 92,7 % nur unwesentlich verändert (2012: 92,3 %).

Rindfleisch

Der Fokus im Rindfleischbereich lag im Geschäftsjahr 2013 - wie auch im Geschäftsjahr 2012 - ausschließlich auf dem Zu- und Verkauf von Rinderhandelsware.

Der Zukauf von Rindfleisch, inklusive Innereien, wurde um rd. 30 % im Vergleich zum Vorjahr abgebaut. Hauptlieferant mit einem Anteil von 95,2 % war die VION Bad Bramstedt GmbH (2012: 99,9 %).

Der Rindfleischabsatz reduzierte sich um rd. 32 % auf 93 Tonnen (2012: 136 Tonnen). Der Rückgang ist hauptsächlich in der Kundengruppe Industrie von 40 Tonnen auf 15 Tonnen (-63 %) zu verzeichnen.

Die Umsatzerlöse im Bereich Rindfleisch sind um 34 % auf TEUR 427 (2012: TEUR 646) gesunken.

Schweinefleisch

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2012 reduzierte sich die Schlachtzahl der Schweine um rd. 27 %. Die durchschnittliche Schlachtstückzahl inklusive der Lohnschlachtungen pro Woche im Geschäftsjahr 2013 lag bei 5.765 Schweinen (2012: 6.519 Schweine).

Der Zukauf von Schweinefleisch inklusive Innereien reduzierte sich um 2.893 Tonnen (-63 % im Vergleich zum Vorjahr) auf 1.771 Tonnen (2012: 4.615 Tonnen) und entspricht einen Anteil von 7 % (2012: 12 %) vom Gesamtabsatz Schwein einschließlich Innereien.

Der Schweinefleischabsatz inklusive Innereien ist aufgrund der Betriebsschließung um 31 % auf 27.046 Tonnen (2012: 39.199 Tonnen) gesunken.

Die Umsatzerlöse im Bereich Schweinefleisch sind um 31 % auf TEUR 51.062 (2012: TEUR 73.487) gesunken.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bewertung der Vermögensgegenstände im Jahresabschluss 2013 erfolgte unter Veräußerungsgesichtspunkten.

Die Bilanzsumme der VION Lausitz GmbH hat sich um TEUR 1.063 (-6 %) auf TEUR 16.823 minimiert.

Das Anlagevermögen ist zum 31. Dezember 2012 in voller Höhe außerplanmäßig abgeschrieben worden, da für diese Wirtschaftsgüter kein nennenswerter Liquidationswert zu erzielen ist. Der Buchwert von TEUR 74 zum 31. Dezember 2013 entfällt auf die im Jahr 2013 neu angeschafften Wirtschaftsgüter. Die Gesamtinvestitionsvolumen ohne GWG für das Geschäftsjahr 2013 beträgt TEUR 97 (2012: TEUR 63). Schwerpunkte waren hier die Reparatur des Daches im Bereich der Schlachtung (TEUR 74) und die Anschaffung eines Servers (TEUR 17). Alle anderen Investitionen dienten dem Ersatz und dem Austausch technischer Anlagen.

Das Vermögen enthält noch nicht veräußerte Vorräte von TEUR 52. Dies betrifft noch vorhandenes Leergut.

Die Summe der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist um TEUR 5.536 (-86 %) gesunken.

Im Geschäftsjahr 2009 hat VION ein langfristiges Projekt zur Optimierung des Working Capitals gestartet. Das Projekt beinhaltet u. a. ein Programm zur Verbriefung eines Teils der kurzfristigen Forderungen. Zielsetzung dieses Projektes ist es, das gebundene Gesamtkapital zu reduzieren und die Liquidität zu erhöhen. Am Bilanzstichtag war ein Betrag in Höhe von TEUR 5 an Forderungen in das Verbriefungsprogramm einbezogen. Da die im Rahmen des Verbriefungsprogramms rechtlich übertragenen Forderungen die Kriterien zur Ausbuchung nach den anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften erfüllen, werden die einbezogenen kurzfristigen Forderungen im Zeitpunkt der Übertragung ausgebucht.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Jahresfehlbetrag liegt in 2013 bei TEUR 15.809. Die Mehrheitsgesellschafterin hat die Liquidität der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013 sichergestellt. Zur Vermeidung einer bilanziellen Überschuldung hat die Mehrheitsgesellschafterin eine Patronatserklärung zugunsten der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von TEUR 17.500 gegeben. Im Dezember 2013 erfolgte eine Anpassung der bestehenden Patronatserklärung. Die Mehrheitsgesellschafterin verpflichtet sich nun, die VION Lausitz GmbH bis zu einem Betrag von TEUR 17.800 finanziell so auszustatten, dass sie ihre sämtlichen Verpflichtungen gegenüber allen Gläubigern stets erfüllen kann. Diese Verpflichtung erlischt zum 31. Dezember 2015.

Die Summe der Rückstellungen hat sich um TEUR 2.313 (+409 %) auf TEUR 2.878 (2012: TEUR 565) erhöht. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf die Bildung von Rückstellungen für Restrukturierungskosten von TEUR 2.720 zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Finanzierung haben sich um TEUR 2 (-0,02 %) reduziert und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (exklusive verbundene Unternehmen) haben sich um TEUR 1.690 (-91 %) reduziert. Die Summe der Verbindlichkeiten hat sich um TEUR 3.377 auf TEUR 13.945 (2012: TEUR 17.321) verringert, was vor allem auf das Auslaufen des operativen Geschäfts zum Jahresende zurückzuführen war.

Die Rückzahlungsverpflichtungen der VION Veredelungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH & Co. KG wurden durch den Übergang der VION Lausitz GmbH zur VION Fresh Meat North GmbH von VION Fresh Meat North GmbH mit übernommen (TEUR 878,5). Aus dem positiven Ergebnis für das Geschäftsjahr 2008 wurden TEUR 21,5 an die VION Fresh Meat North GmbH zurückgeführt. Aufgrund der negativen Ergebnisse in den Geschäftsjahren 2009 bis 2013 erfolgten keine weiteren Rückzahlungen. Insgesamt bestehen noch Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber der VION Fresh Meat North GmbH aus den erworbenen Rückzahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 857,0.

Finanzierung

Seit 30. Oktober 2013 ist die VION Lausitz GmbH Mitglied eines sogenannten "Zero Balancing" Cash Pools der VION-Gruppe.

Mitarbeiter

Der durchschnittliche Personalbestand der VION Lausitz GmbH im Geschäftsjahr 2013 (ohne Geschäftsführung) wurde auf 47 Mitarbeiter gesenkt (2012: 55 Mitarbeiter). Am Jahresende betrug der Personalbestand (ohne Geschäftsführung) 38 Mitarbeiter. Die Ursache für die Personalreduzierung war die Schließung des Standortes der VION Lausitz GmbH zum 31. Oktober 2013.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.

Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognose- und Chancenbericht

Im Geschäftsjahr 2014 wird die Gesellschaft keine operative Geschäftstätigkeit ausüben und somit keine Umsatzerlöse mehr erzielen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass alle Risiken im Jahresabschluss 2013 erfasst sind, so dass im Geschäftsjahr 2014 keine negativen Auswirkungen auf das Jahresergebnis erwartet werden. Es besteht die Absicht, dass die Veräußerung des Anlagevermögens, die Abwicklung der offenen sonstigen Vermögensgegenstände und Schulden innerhalb des Geschäftsjahres 2014 erfolgen soll. Das Betriebsergebnis 2014 wird deswegen ausgeglichen sein. Sollte die Veräußerung des Anlagevermögens nicht im Geschäftsjahr 2014 erfolgen, sind negative Auswirkungen auf das Jahresergebnis 2014 zu erwarten, da weitere Folgekosten aus dem stillgelegten Standort entstehen können. Chancen für eine positive Ergebnisauswirkung 2014 bestehen aus einer kurzfristigen Veräußerung des Anlagevermögens bei der Erzielung von Verkaufsgewinnen, da das Anlagevermögen überwiegend abgeschrieben ist.

Zur Abwicklung und Verwaltung stehen noch bis 31. Mai 2014 Mitarbeiter der Gesellschaft zur Verfügung. Darüber hinaus wird eine Stelle auch für eine bestimmte Zeit weiter besetzt bleiben.

Risikobericht

Alle Unternehmen sind eingebunden in das Risikomanagement der VION Food Group.

Als Unternehmen der Lebensmittelbranche mit einem gegebenen krisenanfälligen Marktumfeld bewegt sich die VION Lausitz GmbH operativ auf einem Markt mit einer Vielzahl an speziellen Risiken. Dies gilt gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung des Wettbewerbs sowie der sich schnell verändernden Strukturen in der deutschen Fleischwirtschaft. Daher zählt eine professionelle Bewertung und Bewältigung von Risiken für die VION Food Group zur Grundlage für nachhaltiges Wirtschaften und somit zum gewählten Selbstverständnis.

Im Jahr 2013 hat die VION Food Group die Ausrichtung des Risikomanagements mit Hilfe des COSO 1-Rahmenwerks, einem weltweit verwendeten Modell zum Enterprise Risk Management, fortgesetzt. Dieses die dezentrale Unternehmensphilosophie unterstützende Rahmenwerk stellt klare Kernprinzipien und Konzepte, eine einheitliche Terminologie sowie klare Anweisungen und Hilfestellungen bereit. Das Risikomanagement innerhalb der VION Food Group wird auf allen organisatorischen Ebenen verwendet.

1 Rahmenwerk des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission

Ziel ist es, auf Basis einer umfassenden Kenntnis der Risiken und Risikozusammenhänge Handlungsspielräume durch den bewussten Umgang mit Risiken optimal zu nutzen. Daneben sollen bestehende Chancen erkannt werden, um zur Steigerung des Unternehmenswertes beizutragen.

Geschäftsrisiken

Die Gesellschaft muss 2014 oder in den Folgejahren das vorhandene Anlagevermögen veräußern. Je länger der Prozess der Veräußerung dauert, je höher werden die finanziellen Belastungen sein, die aus der Schließung des Standortes resultieren. Dies wird sich auch auf die Jahresergebnisse der Folgejahre auswirken.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die VION Food Group ist ein global operierendes Unternehmen mit internationalen Geschäftsverbindungen, die eine Vielzahl unterschiedlicher Währungsströme mit sich bringen. Zins- und Liquiditätsrisiken sowie Währungsrisiken, die mit der Veränderung von Zins- und Wechselkursen einhergehen, begegnen wir sowohl mit derivativen als auch mit originären Finanzinstrumenten. Derivative Geschäfte schließen wir nur mit Banken erstklassiger Bonität oder mit verbundenen Unternehmen ab. Das Zins- und Währungsmanagement übernimmt im Wesentlichen zentral der Bereich Konzern-Treasury.

Das Liquiditätsrisiko wird zentral im Bereich Konzern-Treasury gemanagt. Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden im Rahmen der durch Gesellschaften der VION Food Group gewährten Darlehen liquide Mittel bereitgestellt, um innerhalb der VION Food Group sämtliche geplanten Zahlungsverpflichtungen zur jeweiligen Fälligkeit erfüllen zu können. Letztere bestehen sowohl in operativen Zahlungsströmen als auch in der Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten und werden aus der Liquiditätsplanung abgeleitet.

Die VION Lausitz GmbH ist Vertragspartei eines am 30. November 2010 mit einem Bankenkonsortium vereinbarten Finanzierungspakets zur Finanzierung der VION Food Group über revolvierende Kreditlinien und Darlehen in einer Gesamthöhe von 1,1 Milliarden EUR. Durch die vorhandene Liquidität und die Teilnahme an der VION-Konzernfinanzierung ist eine ausreichende Liquiditätsversorgung der VION Lausitz GmbH sichergestellt.

Gesetze und Regelungen

Die Compliance-Risiken, mit denen die VION Lausitz GmbH konfrontiert werden kann, wurden identifiziert und im Enterprise Risk Management System beschrieben. Die VION Lausitz GmbH erfüllt alle relevanten gesetzlichen Bestimmungen und Regelungen. Eine Bestandsaufnahme und anschließende Umsetzung erfolgt auch im laufenden Jahr wieder auf der Ebene der operationalen Unternehmen.

 

Kasel-Golzig, 23. Juni 2014

Bernd Stange

Dr. Uwe Terkhorn

Anhang

1. Anwendung gesetzlicher Bestimmungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013, der VION Lausitz GmbH, Kasel-Golzig, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Das operative Geschäft der Gesellschaft wurde Ende Oktober 2013 eingestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

• Die Vermögens- und Schuldpositionen sind ordnungsgemäß nachgewiesen. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, ist durch Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen worden.

• Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften sind eingehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Aufstellung erfolgt nach teilweiser Ergebnisverwendung.

• Die Gesellschaft hat den Jahresabschlusses nicht mehr unter Zugrundelegung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt, da zum Ende August 2013 die Schließung bekannt gegeben wurde. Demzufolge wurde der Grundsatz der Ansatz- und Bewertungsstetigkeit durchbrochen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgte unter Veräußerungsgesichtspunkten. Schulden wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 Nr. 2 HGB), d. h. mit dem bei der Fälligkeit zur Tilgung der Schulden voraussichtlich aufzubringenden Geldbetrag angesetzt.

• Im Einzelnen wurden folgende Bewertungsgrundsätze angewandt:

Anlagevermögen

• Der Ausweis der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen des Geschäftsjahres erfolgt zu Anschaffungskosten und planmäßiger Abschreibungen nach der linearen Methode.

• Gebäude werden über einen Zeitraum von 20 bis 33 Jahren, technische Anlagen und Maschinen werden über einen Zeitraum von fünf bis 15 Jahren und die Betriebs- und Geschäftsausstattung über einen Zeitraum von drei bis zehn Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zeitanteilig.

• Im Gegensatz zum Vorjahr wurden keine weiteren außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Umlaufvermögen

• Die Bewertung der Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zum Marktwert.

• Bedingt durch die Einstellung der Unternehmenstätigkeit wurden im Geschäftsjahr im Bereich des Umlaufvermögens in den Vorräten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 100 vorgenommen. Damit verblieb nur noch ein werthaltiger Bestand von Leergut in Höhe von TEUR 52.

• Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt.

• Das übrige Umlaufvermögen wird mit dem Nennwert ausgewiesen.

Rückstellungen

• Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerung) angesetzt. Die Laufzeit aller Rückstellungen wird mit weniger als ein Jahr angenommen.

Verbindlichkeiten

• Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

• Einzelheiten zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt (Anlage).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

• Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

• Am Bilanzstichtag war ein Betrag in Höhe von TEUR 5 (oder 100 %) (Vj.: TEUR 4.500 oder 100 %) an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in das Forderungsverbriefungsprogramm zur Optimierung des Working Capitals einbezogen. Da im Rahmen des Verbriefungsprogramms rechtlich übertragene Forderungen die Kriterien zur Ausbuchung nach den anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften erfüllen, werden die einbezogenen kurzfristigen Forderungen im Zeitpunkt der Übertragung ausgebucht.

• Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 825 (Vj.: TEUR 5.238) entfallen mit TEUR 722 auf das Cash Pool Guthaben (Vj.: TEUR 0) und mit TEUR 103 auf Lieferungen und Leistungen (Vj.: TEUR 5.238).

Eigenkapital

• Zum 31. Dezember 2007 sind sämtliche Geschäftsanteile von der VION Fresh Meat North GmbH, Bad Bramstedt, und der Peelse Barrier Holding B.V. & Co. KG, Düsseldorf, übernommen worden. Die Beteiligungsverhältnisse betragen 94,9 % bzw. 5,1 %.

Rückstellungen

• Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Restrukturierungen (TEUR 2.720, Vj.: TEUR 0), Rückstellungen für Kundenboni (TEUR 69; Vj.: TEUR 123), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 71; Vj.: TEUR 410), Rückstellungen für Abschlusskosten (TEUR 15; Vj.: TEUR 8), Personalrückstellungen (TEUR 2; Vj.: TEUR 11) sowie Rückstellungen für Provisionen (TEUR 1, Vj.: TEUR 13).

Verbindlichkeiten

• Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind unbesichert.

• Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Finanzverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 13.618 (Vj.: TEUR 13.573) und Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 71 (Vj.: TEUR 863). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Unternehmen betragen TEUR 164 (Vj.: TEUR 1.853).

4. Ergänzende Hinweise zur Bilanz

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

• Die VION Lausitz GmbH ist Vertragspartei eines am 30. November 2010 mit einem Bankenkonsortium vereinbarten Finanzierungspakets zur Finanzierung der VION Food Group über revolvierende Kreditlinien und Darlehen in einer Gesamthöhe von 1,1 Milliarden EUR.

• Im Rahmen einer Garantiedeckung hat die VION Lausitz GmbH, wie alle anderen einbezogenen Gesellschaften der VION Food Group, gegenüber dem Bankenkonsortium die Haftung auch zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen aller übrigen in diese Finanzierung einbezogenen Unternehmen übernommen. Die Haftung der VION Lausitz GmbH ist entsprechend der gesetzlichen Kapitalerhaltungsvorschriften der Höhe nach jedoch beschränkt auf einen Betrag, der nicht zu einer Reduktion ihres Grund- bzw. Stammkapitals führt.

• Zum Jahresende 2013 betrug die Gesamthöhe der Finanzierung der VION Lausitz GmbH und der Konzernfinanzierung der VION Food Hamburg-Gruppe TEUR 0, davon wurden TEUR 0 aus dem neuen Finanzierungspaket weitergeleitet. Wird die VION Lausitz GmbH für Zahlungsverpflichtungen anderer Unternehmen der VION Food Group in Anspruch genommen, so steht der VION Lausitz GmbH ein Aufrechnungsanspruch mit den Verbindlichkeiten aus Konzernfinanzierung zu.

• Nicht mehr valutierende Grundpfandrechte, Vorräte, sowie Forderungen dienen teilweise als Sicherheit für Verbindlichkeiten von Konzernunternehmen

• Das Risiko aus der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da die betroffenen Gesellschaften über ausreichende Liquidität verfügen.

• Seit 30. Oktober 2013 ist die VION Lausitz GmbH Mitglied eines sogenannten "Zero Balancing" Cash Pools der VION-Gruppe. Dabei wird das Bankkonto arbeitstäglich auf Null gestellt. Die Gegenposition ist eine Darlehensposition gegen die VION Food Hamburg GmbH. Zum 31. Dezember 2013 besteht eine Darlehensforderung von TEUR 722. Die VION Lausitz GmbH haftet dabei gesamtschuldnerisch für einen Soll-Saldo, der aufgrund der Zusammenführung der Salden entstanden ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

• Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 2, mit Fälligkeit von unter einem Jahr. Daneben bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 2, mit Fälligkeit von unter einem Jahr.

• Darüber hinaus besteht eine Verpflichtung in Höhe von TEUR 857 zur Rückzahlung von in Vorjahren gewährten Ergebniszuschüssen gegenüber der VION Fresh Meat North GmbH, Bad Bramstedt. Die Rückzahlungen werden bei einem positiven Ergebnis vor Ertragsteuern fällig.

5. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

• Nach regionalen Aspekten setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:

2013 2012
TEUR % TEUR %
Umsätze mit konzernfremden Unternehmen
Inland 19.700 37,3 25.889 34,2
Ausland 24.271 46,0 35.974 47,6
43.971 83,3 61.863 81,8
Umsätze mit verbundenen Unternehmen
Inland 8.708 16,5 13.309 17,6
Ausland 434 0,8 766 1,0
9.142 17,3 14.075 18,6
Erlösschmälerungen und Währungsdifferenzen - 319 - 0,6 - 316 - 0,4
52.794 100,0 75.622 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

• Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 288 (Vj.: TEUR 145). Die periodenfremden Erträge resultieren vor allem aus dem Verkauf von Anlagevermögen TEUR 164 (Vj.: TEUR 4) und aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 75 (Vj.: TEUR 139).

Abschreibungen

• Es wurden folgende Abschreibungen vorgenommen:

2013
TEUR
2012
TEUR
Planmäßige Abschreibungen
Sachanlagen
Grundstücke und Gebäude 7 378
Technische Anlagen und Maschinen 2 335
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 0 29
Umlaufvermögen
Vorräte 100 0
109 742

Außerordentliches Ergebnis

• Im Geschäftsjahr 2013 sind TEUR 3.556 (Vj.: TEUR 3.595) außerordentliche Aufwendungen zu berücksichtigen, die aus der Aufgabe des operativen Geschäfts der VION Lausitz GmbH resultieren. Diese beinhalten Kosten für rechtliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 768 (Vj.: TEUR 0), Personalauslaufkosten in Höhe von TEUR 1.026 (Vj.: TEUR 33) und Abfindungskosten in Höhe von TEUR 931 (Vj.: TEUR 56) und weitere Folgekosten wegen der Schließung von TEUR 831 (Vj.: TEUR 0).

Sonstige Steuern

• Die sonstigen Steuern enthalten periodenfremde Steuererstattungen in Höhe von TEUR 107 (Vj.: TEUR 142).

6. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Dr. Uwe Terkhorn, Hamburg, Geschäftsführer für Vertrieb, Einkauf, Produktion, Controlling und Finanzen

Herr Bernd Stange, Münster, Managing Director Division Fresh Meat Germany

• Die Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

• Die Gesellschaft beschäftigte ohne Berücksichtigung der Geschäftsführung im Jahresdurchschnitt 47 Mitarbeiter, davon 21 Angestellte und 26 gewerbliche Arbeitnehmer (Basis: Vollzeitarbeitskräfte).

• Im Geschäftsjahr 2013 wurden folgende Geschäfte (in Mio. EUR) mit nahe stehenden Unternehmen getätigt.

Art des Geschäfts Art der Beziehung Verkäufe
in Mio. EUR
Käufe
in Mio. EUR
Erbringung von Dienstleistungen
in Mio. EUR
Bezug von Dienstleistungen
in Mio. EUR
Assoziierte Unternehmen 9,3 11,1 0,2 1,8

• Die VION Fresh Meat North GmbH, Bad Bramstedt, hat gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben. Betragsmäßig begrenzt ist diese Erklärung auf TEUR 17.800 und befristet bis zum 31. Dezember 2015.

7. Konzernobergesellschaft

• Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der VION Food Hamburg GmbH, Hamburg (Amtsgericht Hamburg; HRB 103076) (kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger eingereicht und im Unternehmensregister hinterlegt.

• Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der VION Holding N.V., Best/Niederlande, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird bei der Handelskammer von Eindhoven unter der Nummer 17053901 hinterlegt.

 

Kasel-Golzig, 23. Juni 2014

Die Geschäftsführung

Bernd Stange

Dr. Uwe Terkhorn

Gesellschaft, Name VION Lausitz GmbH
Gesellschaft, Kurzname VION Lausitz
Gesellschaft, Sitz Kasel-Golzig
Geschäftsjahresbeginn 1. Januar 2013
Abschlussdatum, aktuell 31. Dezember 2013
Abschlussdatum, Vorjahr 31. Dezember 2012
Geschäftsjahr 2013
Vorjahr 2012

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VION Lausitz GmbH, Kasel-Golzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Angabe im Anhang und im Lagebericht hin. Im Anhang ist im Abschnitt "2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" dargestellt, dass der Jahresabschluss unter Abkehr vom Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt wurde. Die Gesellschaft hat am 31. Oktober 2013 die Geschäftstätigkeit eingestellt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung unter Abkehr von der Unternehmensfortführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Leipzig, 23. Juni 2014

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Weichert, Wirtschaftsprüfer

gez. Renken, Wirtschaftsprüfer

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