TIRA Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Udo Dr. Tüllmann seit 16.4.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Zehner seit 16.4.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Angelantoni Test Technologies s.r.l. | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TIRA GmbHSchalkauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Jena, HRB 302424BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeines Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unverändert unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgte grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand (bis € 250,00) erfasst bzw. voll abgeschrieben (€ 250,01 bis € 800,00) worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten unter Berücksichtigung ihrer Verwertbarkeit angesetzt. Die Unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten aktiviert werden; sofern erforderlich erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird grundsätzlich durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das Stammkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, ggf. unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, gebildet. Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung bei der TIRA GmbH zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Verzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und gleichen sich vollständig aus. Weiterhin werden diese Vermögensgegenstände mit der zugrundeliegenden Verpflichtung verrechnet. Ein sich ergebender Überhang der Vermögensgegenstände wird, sofern vorhanden, als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Ein Verpflichtungsüberhang wird ggf. unter den Sonstigen Rückstellungen erfasst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. . Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen wie im Vorjahr allesamt weniger als ein Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt € 1.000.000,00. Das Stammkapital ist vollständig eingezahlt. Die Stammeinlage wurde am Stichtag von der TIRA Holding GmbH, Schalkau, zu 100 % gehalten. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsverpflichtungen, Nacharbeiten, Urlaubsansprüche, Ergebnisbeteiligungen, Vario-Zeitkonten, Provisionen und Jahresabschlusskosten gebildet. Dem Erfüllungsbetrag aus Rückständen aus Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 198; Vorjahr: T€ 222) steht ein zu verrechnendes Vermögen (Rückdeckungsversicherungen) mit einem beizulegenden Zeitwert (T€ 156; Vorjahr: T€ 174) und Anschaffungskosten in identischer Höhe gegenüber. Sie werden mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet; der sich ergebende Passivüberhang in Höhe von T€ 42 (Vorjahr: T€ 48) wurde unter den Sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Daraus resultierende Zinserträge in Höhe von T€ 2 wurden mit Zinsaufwendungen saldiert innerhalb des Finanzergebnisses verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des verrechneten Vermögens ergibt sich aus dem zum Ende der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital, mindestens jedoch aus dem garantierten Rückkaufswert. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (in T€) im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bzw. Kreditlinien sind durch Vermögenswerte der TIRA GmbH wie folgt besichert:
Des Weiteren besteht eine Mithaft der Muttergesellschaft TIRA Holding GmbH (Schuldbeitritt; Bürgschaft) für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der TIRA GmbH (Valuta am 31.12.2023: T€ 3.989; Vorjahr: T€ 5.139) sowie für Avale (T€ 489). Darüber hinaus sind Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 300 (Vj. T€ 300) zur Sicherung aller gegenwärtigen und künftigen Ansprüche eines Kautionsversicherers zu Gunsten dieses Versicherers abgetreten. Sämtliche weiteren ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind unbesichert. Haftungsverhältnisse Die TIRA GmbH haftet gesamtschuldnerisch für Kreditverbindlichkeiten ihrer Gesellschafterin TIRA Holding GmbH (Valuta 31.12.2023: T€ 654; Vorjahr: T€ 752) mit folgenden Sicherheiten:
Mit einer Inanspruchnahme der Haftung ist aufgrund der aktuellen Vermögens- und Finanzlage der TIRA Holding GmbH gegenwärtig nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge: Die Gesellschaft hat diverse Leasingverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung, insbesondere Pkw. Aufgrund der am Bilanzstichtag bestehenden nichtkündbaren Verträge summieren sich die in folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Das Bestellobligo für am 31.12.2023 bestehende Investitionsaufträge beträgt T€ 137; des Weiteren bestehen Avalverpflichtungen in Höhe von T€ 1.319. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge/Sonstige betriebliche Aufwendungen In den Sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 264 (Vorjahr: T€ 227) sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 7 (Vorjahr: T€ 64) enthalten. In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 16 (Vorjahr: T€ 15) enthalten. Berichtspflichtige außergewöhnliche Erträge bzw. Aufwendungen i. S. des § 285 Nr. 31 HGB fielen im Berichtsjahr nicht an. V. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Hinsichtlich der Bezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Ergebnisverwendung Entsprechend dem mit der TIRA Holding GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag wurde das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 390.914,18 an die Alleingesellschafterin TIRA Holding GmbH abgeführt.
Schalkau, 3. Juni 2024 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Anlagenspiegel)
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2023Die TIRA GmbH ist ein Unternehmen ausschließlich am Standort Schalkau, Eisfelder Straße 23/25, welches auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Mess- und Prüftechnik, insbesondere Schwingprüftechnik, Industrielle Auswuchttechnik, Werkstoffprüftechnik und allgemeinen Maschinenbau spezialisiert ist. Das Unternehmen ist seit mehr als 60 Jahren mit diesem Sortiment auf dem deutschen und internationalen Markt erfolgreich. Die Firma kann sich auf den genannten Märkten, z. T. auch in speziellen Nischen, international gut behaupten und zeichnet sich auch durch gewisse Alleinstellungsmerkmale aus. Neben dem für die TIRA GmbH wichtigen Absatzmarkt im Inland befinden sich für die TIRA GmbH gewichtige Absatzmärkte im europäischen und außereuropäischen Ausland. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Weltwirtschaftliches Umfeld Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seinem Jahresbericht 2023 einige wichtige Erkenntnisse über die Weltwirtschaft veröffentlicht: Die Weltwirtschaft wird voraussichtlich um 3,0 Prozent wachsen. Trotz Unsicherheiten und Risiken bleibt die Weltwirtschaft widerstandsfähig, aber die kurz- und mittelfristigen Wachstumsaussichten sind gedämpft und die Abwärtsrisiken erhöht. Die weltweite jahresdurchschnittliche Inflation wird auf 6,9 Prozent geschätzt. Die Inflation hat sich etwas abgeschwächt, aber der zugrunde liegende Preisdruck bleibt hartnäckig. Etwa 60 Prozent der einkommensschwachen Länder und 25 Prozent der aufstrebenden Volkswirtschaften sind von Überschuldung betroffen oder bedroht. Schuldenrestrukturierungen kommen nur langsam in Gang. Die zunehmenden Risiken einer geoökonomischen Fragmentierung erschweren die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen. Entschlossene Schritte zur Wiederherstellung des Vertrauens sind erforderlich. Der IWF setzt sich dafür ein, in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern pragmatische Lösungen zu finden, um die globale Konjunktur auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu führen. Solide innenpolitische Maßnahmen, Stärkung des globalen Handels und Investitionen in digitale Technologien sind Schlüssel zur Stärkung der makroökonomischen Resilienz und zur Bewältigung globaler Herausforderungen. IWF: Globale Wachstumsprognose für 2023 bleibt bei 2.7 Prozent (handelsblatt.com) Monatsbericht des BMF (bundesfinanzministerium.de)Latest World Economic Outlook Growth Projections
Source: IMF, World Economic Outlook Update, January 2023 INTERNATIONAL MONETARY FUND IMF.org Ein weiteres Problem ist, dass politische oder wirtschaftliche globale Krisen immer wieder dafür sorgen, dass Lieferketten ins Stocken geraten. Durch Störungen innerhalb der Lieferkette entstehen in der Folge Lieferengpässe. Dies kann bereits bei der Beschaffung von Materialien beginnen, die für die Herstellung eines Produktes nötig sind. Aber auch Fehler bei der tatsächlichen Produktion oder Verzögerungen und Ausfälle beim Transport von Material zur Produktionsstätte oder vom fertigen Produkt zum Händler sind mögliche Ursachen für Lieferengpässe. Neben den Produktions- und Logistikeinschränkungen durch die Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren führen aktuell auch politische Konflikte, wie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, zu Lieferengpässen und Preisanstiegen. Die daraus resultierende stark angestiegene Inflationsrate sorgt zudem für Sparmaßnahmen innerhalb der Produktion und trägt somit zum Teil zu langen Lieferzeiten bei. Lieferengpässe: Gestörte globale Lieferkette | Statista Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte BIP sank im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Microsoft Word - Statement PK_BIP 2023_final.docx (destatis.de)
Neben den hohen Energiepreisen war auch die Materialknappheit weiter ein Problem für die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe. Zwar nahm laut Umfragen des ifo Instituts im Laufe des Jahres 2023 die Materialknappheit ab, allerdings berichteten im Jahresdurchschnitt noch knapp ein Drittel der Unternehmen von Engpässen. Nach wie vor fällt es den deutschen Unternehmen schwer, ihren Fachkräfte-Bedarf zu decken. Das führt - zusammen mit den Bestrebungen nach Inflationsausgleich - zu hohen Tarifabschlüssen. Dadurch steigen die Lohnkosten. Daher legten die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte ohne Energie, die 2022 bereits durchschnittlich um 14,0 % gestiegen waren, von Januar bis November 2023 nochmals um 3,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dabei stiegen vor allem die Preise für Konsum- und Investitionsgüter. Da sich die Preissteigerungen auf der Erzeugerebene auch in den Verbraucherpreisen niederschlugen, kam zum verstärkten Kostendruck für die Unternehmen erschwerend eine spürbare Konsumzurückhaltung hinzu.
Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die Stimmung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau war zum Ende des Jahres 2023 getrübt. Aufgrund der unklaren Randbedingungen durch die Transformation halten sich die produzierenden Unternehmen mit aufschiebbaren Investitionen in Deutschland sehr zurück. Zu der schwachen Inlands-Konjunktur kommen die angesprochenen Unsicherheiten durch geopolitische Krisen und ein durch Kostensteigerungen bedingter Verlust an Wettbewerbsfähigkeit für deutsche Unternehmen. Besorgt blicken die Entscheidungsträger der Branche daher auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und leiten daraus einen Wachstumsrückgang für die Branche im Jahr 2024 ab. Die noch zu Beginn des Jahres 2023 verhaltene Wachstumserwartung hat sich im Laufe der letzten zwölf Monate ins Negative gedreht und im letzten Quartal seinen Tiefpunkt erreicht, wie das aktuelle Maschinenbau-Barometer der PwC zeigt. Der Maschinenbau gehört zu den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland. Die Bilanz des vergangenen Jahres fällt ernüchternd aus. Die weltweite Nachfrage stockt. Nur bei einigen Spezialisten läuft es noch rund. "Es war ein schwieriges Jahr mit einem durchwachsenen Ergebnis", fasst Chefvolkswirt Ralph Wiechers vom Branchenverband VDMA 2023 zusammen. Nach seinen Angaben gab es bei den Aufträgen ein Minus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung", so Wiechers. Eine weltweit insgesamt schwache Nachfrage nach Maschinen, höhere Zinsen und steigende Lohnkosten sind dabei ein schwieriges Umfeld. 2. Geschäftsverlauf und Lage 2023 der TIRA GmbH Insgesamt musste die TIRA GmbH 2023 gegenüber 2022 sowie gegenüber der Planung einen Umsatzrückgang verzeichnen. Dies war jedoch nicht ursächlich auf die beschriebene gesamtwirtschaftliche Eintrübung zurückzuführen. Stattdessen führten deutliche Verzögerungen bei der Exportgenehmigung durch die Bafa zu Projektverschiebungen von 2,8 Mio. € in das Jahr 2024. Diese Verschiebung konnte wegen der erforderlichen Vorlaufzeiten nicht mehr durch das Vorziehen anderer Aufträge ausgeglichen werden. In der Schwingtechnik blieb der Auftragseingang sowie der Umsatz für Anlagen auch nach 2022 stabil auf einem hohen Niveau. Die Erneuerung der Budgets in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, haben hier einen positiven Einfluss bewirkt. Im Vergleich zum schwachen Deutschen Markt, lagen die Umsätze verstärkt bei Geschäften im Ausland, dies waren sowohl Aufträge aus dem näheren Europäischen Ausland, als auch weltweit von Brasilien bis Taiwan. Diese Internationalisierung ging Hand in Hand mit einer Verschiebung des Geschäftes hin zu großen Systemen, die nicht mehr kundenanonym, sondern im Projekt gefertigt werden. Das Segment der kleinen und mittleren Shaker verlor demgegenüber an Bedeutung. Das lag auch daran, dass die hohe Auslastung mit (Sonder-)Projekten den Fokus raubte, genügend Teile im Vorlauf zu haben, um die erforderlichen schnellen Lieferzeiten realisieren zu können. Der Auftragseingang der Produktgruppe Schwingtechnik konnte erneut gesteigert werden. Die Materialpreissteigerungen und Mehraufwände konnten in 2023 im Bereich Schwingtechnik gut an die Kunden weitergegeben werden. Dies hat erfreulicherweise zur Folge, dass die Materialquote deutlich gesunken ist und dadurch das Ergebnis trotz Verschiebung eines Großprojektes in Höhe von rd. 2,8 Mio. € in das Jahr 2024, stabilisiert werden konnte. Demgegenüber entwickelte sich die Produktgruppe Auswuchttechnik deutlich stärker als 2022. Sie ging in den Jahreswechsel mit einem sehr guten Auftragsbestand, der in etwa 90 % des Jahresbudgets betrug, diese Aufträge waren dank guter Marktposition und technischen Reife gut kalkuliert, was am Jahresergebnis der Produktgruppe abzulesen ist. Nach schwächeren Quartalen 2 und 3 hinsichtlich der Auftragseingänge, konnte man zunächst von einem Einbruch im Ausblick auf 2024 ausgehen, aber im Q4 2023 und Q1 2024 stieg die Nachfrage erneut stark an. Somit geht die Produktgruppe erneut mit einem zu 90 % gefüllten Order Backlog in das Folgejahr 2024. Die Produktgruppe Werkstoffprüftechnik konnte den Umsatz im abgelaufenen Jahr 2023 mit rd. 2,3 Mio. € (Vj. 2,3 Mio. €) trotz der aktuellen wirtschaftlichen Lage in etwa stabilisieren. Das Umsatzziel (2,4 Mio. €) wurde allerdings mangels ausreichender Auftragseingänge in Q3 und Q4 nicht ganz erreicht. Durch die relativ geringe Durchlaufzeit der Aufträge in der Produktgruppe Werkstoffprüftechnik wirkte sich der unerwartet rückläufige Auftragseingang unmittelbar auf den Umsatz aus. Dank der guten Materialquote wurde das Jahr 2023 dennoch mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Die Produktgruppe mechanische Fertigung hat die strategische Aufgabe, Teile für die anderen Produktgruppe herzustellen. Nach dem Erstarken des Maschinenbaus in 2022 hat diese Produktgruppe die Inflations- und krisenbedingten Probleme der Branche am härtesten zu spüren bekommen. Die externen Aufträge sind in der zweiten Jahreshälfte auf nahezu Null gesunken. Da auch in dieser Produktgruppe die Durchlaufzeiten gering sind, schlug der schlechte Auftragseingang noch in 2023 auf Umsatz und Ergebnis der Produktgruppe durch. Der Umsatz lag am Ende des Jahres insgesamt (einschließlich innerbetrieblicher Umsätze) bei rd. 2,6 Mio. € (Plan 3 Mio. €). Insgesamt war der Geschäftsverlauf der Gesellschaft vor dem Hintergrund der beschriebenen nachteiligen Entwicklungen im vergangenen Jahr gut bis zufriedenstellend, vor allem unter Berücksichtigung der durch die fehlenden Exportfreigaben bedingten Projektverschiebungen in Höhe von 2,8 Mio. €. Dadurch lagen Umsatzerlöse und Gesamtleistung der TIRA GmbH im Geschäftsjahr 2023 um rd. 5 % unter Vorjahresniveau und unter Plan. Ergebnisseitig schließt die TIRA GmbH das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Jahresergebnis von rd. 0,4 Mio. € (Vj. 0,2 Mio. €) ab und liegt damit im Bereich der ursprünglichen Planung. Der Auftragsbestand zu Beginn des Jahres 2024 liegt mit rd. 17 Mio. € weitgehend auf sehr gutem Niveau und über dem Vorjahr, jedoch ist dies nur durch die sehr starken Produktgruppen Auswuchttechnik und Schwingprüftechnik begründet. Die anderen beiden Produktgruppen müssen durch Vertriebsoffensiven die Auftragslücke schließen und die Planung 2024 absichern. 3. Forschung und Entwicklung (FuE) Die TIRA hat das zunächst prototypisch realisierte 3D Shaker-System weiter vorangetrieben und als Versuchsmodell an eine renommierte Ingenieurschule verkauft. Dort wurden im Laufe der Installation und Inbetriebnahme wichtige Erkenntnisse gesammelt, die es der TIRA erlauben werden, weitere 3D-Systeme mit geringerem Aufwand zu realisieren. Im Bereich Schwingtechnik wurde mit dem Induktionsring-Shaker ein strategisch wichtiges FuE-Projekt fortgeführt. Induktionsring-Shaker besitzen anstelle der mit Armatur verbundenen Schwingspule, die sich zwischen zwei Kupfer-Statorringen bewegt, ein umgedrehtes Design. Die stehenden Schwingspulen umgeben einen Kupfer-(Induktions-)Ring, der mit der Armatur verbunden ist. Besonderer Vorteil dieses modifizierten Designs besteht in der Vereinfachung der bewegten Teile. Dadurch wird eine höhere Beschleunigungs- und Schock-Performance möglich. Diese Bauform wurde bisher im Wesentlichen von einem amerikanischen Wettbewerber verwandt. Indem TIRA sich dieses Design erschließt, können weitere Marktanteile gewonnen werden. Zudem beteiligt sich die TIRA GmbH an einem durch die Thüringer Aufbaubank geförderten Projekt für Leichtbau im Bereich optischer Messeinrichtungen in der Raumfahrt. 4. Ertragslage Die Eckwerte der Ertragslage stellen sich wie folgt dar:
Insgesamt haben sich aufgrund der Projektverschiebungen und des Einbruchs des Auftragseinganges in der mechanischen Fertigung in der zweiten Jahreshälfte die Umsatzerlöse um rd. 1 Mio. € (- 5,4 %) im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die im Vorfeld von 2023 erfolgte Prognose wurde deshalb nicht erreicht. Das EBT bzw. Jahresergebnis (vor Gewinnabführung) lag bei rd. 391 T€ und somit um 183 T€ über dem Vorjahresniveau. Ursächlich dafür waren insbesondere folgende Faktoren: Die Materialeinsatzquote hat sich in 2023 um 6,2 %-Punkte verringert und liegt bei rd. 46,4 % der Gesamtleistung. Dies liegt an dem deutlich verbesserten Marktumfeld im Bereich Auswucht- und Schwingprüftechnik, hier sind die Produkte technisch gefragt und können so verbesserte Preise erzielen. In 2023 haben sich die Personalaufwendungen, insbesondere durch den durch den Fachkräftemangel und die Inflation entstandenen Lohndruck gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 erneut erhöht. Die Personalaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, hat sich in 2023 um rd. 2,7 %-Punkte auf 35,9 % erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 422 T€ Mio. erhöht. Ursächlich dafür waren insbesondere vertriebsbedingte Aufwendungen, wie Nachlaufkosten und Aufwandsentschädigungen; daneben auch Energiekosten, Kosten des Fuhrparks sowie Werbekosten v.a. für Messebeteiligungen. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags wird der Jahresüberschuss an die Muttergesellschaft abgeführt. 5. Finanz- und Vermögenslage Eckdaten zur Vermögens- und Finanzlage:
Die Bilanzsumme hat sich bei leichtem Anstieg des Anlagevermögens (+ 72 T€) und gleichzeitigem Rückgang des Umlaufvermögens (- 463 T€) insgesamt um rd. 0,4 Mio. € verringert. Wobei der Wert der Vorräte an Roh-, Hilfs,- und Betriebsstoffen und sowohl fertigen und unfertigen Erzeugnissen auf Vorjahresniveau liegt (8.312 T€; Vorjahr: 8.249 T€) und sich die erhaltene Anzahlung um rd. 614 T€ erhöht haben. Gleichzeitig konnten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um 441 T€ reduziert werden. Die Eigenkapitalquote beläuft sich im Jahre 2023 auf 47,2 % (Anstieg um 1,4 %-Punkte, aufgrund des Abbaus der Verbindlichkeiten). Die TIRA GmbH hat weiterhin eine solide Finanzierung mit Kontokorrentlinien, die auch langfristig zu sichern ist. Die Zinsbelastung durch die hohe Ausnutzung der Kontokorrentlinien muss reduziert werden. Die freien Kontokorrentlinien betragen zum Stichtag rd. 2,3 Mio. €. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Der vereinfacht ermittelte Cashflow des Geschäftsjahres 2023 beträgt 864 T€ (Vj. 879 T€). 6. Chancen- und Risikobericht Als eine Gesellschaft des Anlagenbaus unterliegt die TIRA GmbH den spezifischen Risiken dieser Branche. Die Rahmenbedingungen sind - wie geschildert - nicht ideal: tendenziell steigende Materialkosten, weiter steigende Personalkosten und Fachkräftemangel bedingen einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen im Allgemeinen. Die durch Klimakrise, globale Konflikte und die nicht immer glücklichen Reaktionen der Politik verlorengegangene Planungssicherheit und immer weiter wachsende Bürokratie gefährden die Aufstellung jedes mittelständischen deutschen Unternehmens. Das Risiko besteht somit im Verlust der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und der Unternehmen. Dem hat sich die TIRA durch eine gelungene Positionierung in der Nische bisher entziehen können - insbesondere die gute Entwicklung im Bereich Schwing- und Auswuchttechnik hilft, diesem Risiko gegenzusteuern. In diesen Bereichen sieht die TIRA weiter gute Chancen. In 2024 gilt es, diese positiven Entwicklungen gegen den allgemeinen Trend abzusichern, die Werkstoffprüftechnik zu stabilisieren und die im Wesentlichen durch die äußeren Faktoren bedingte, schlechte Entwicklung der mechanischen Fertigung zu stoppen und ihre Auswirkungen auf den gesamten Unternehmenserfolg gering zu halten. Absatzmarktrisiken Die TIRA GmbH ist von der allgemeinen konjunkturellen Lage auf deutschen und internationalen Märkten abhängig. Daher beobachten wir die Entwicklung in den bedeutenden Regionen und Märkten intensiv. Im Zusammenhang mit den weltweiten Multikrisen u.a. des kriegerischen Einmarsch Russlands in die Ukraine und dem Israel-Hamas-Krieg besteht jedoch gegenwärtig die Gefahr, dass nationale und internationale Investitionsentscheidungen verzögert werden oder Kunden Lieferungen von Anlagen und Inbetriebnahmen sowie Serviceeinsätze weiter in die Zukunft verschieben. Zudem hat der Mangel im Handwerker- und Baubereich trotz Schwäche der Baubranche weiterhin starken Einfluss auf die Fertigstellung der Rahmenbedingungen und Gebäude beim Kunden, was erneut zu unkalkulierbaren Verzögerungen führen kann. Unverändert zu den Vorjahren bestehen Risiken für den Auftragseingang insoweit, als dass für genehmigungspflichtige Aufträge, die Bafa-Genehmigungen nicht erteilt werden. Bedingt durch den Ukraine Konflikt haben sich die Risiken am Absatzmarkt tendenziell verstärkt. Andererseits bedingen die Krisen auch Chancen. Die Transformation der Gesellschaften hin zur Nachhaltigkeit sorgt teilweise für eine Belebung des Eisenbahn-Marktes, was für die Auswuchttechnik interessant ist. Die Entwicklung in der Rüstungsindustrie bedeutet insbesondere für die Schwingtechnik eine Vergrößerung eines Teils des Marktes. Beschaffungsmarktrisiken Das erwartete Maximum der Materialpreissteigerungen bei nahezu allen Rohstoffen und Einkaufskomponenten (vor allem Steuerungskomponenten) steht bevor, sodass weiterhin mittleres Risko besteht, durch hohe Einkaufspreise die Ergebnissituation zu verschlechtern. Zudem sind die Beschaffungszeiten kalkulierbarer worden, aber immer noch zu hoch, um den vorliegenden Liefer- und Auftragsverpflichtungen stets mit Sicherheit nachkommen zu können. Die TIRA GmbH ist von keinem einzelnen Lieferanten abhängig. Der gestartete Prozess zur Suche von alternativen Lieferanten zur wirtschaftlichen und qualitätstechnischen Verbesserung wurde weiterhin erfolgreich fortgeführt. So wurden und werden weiterhin selektierte alternative Lieferanten, insbesondere für hochpreisige Komponenten, qualifiziert. Dadurch konnten wirtschaftliche Effekte am Markt umgesetzt werden. Gleichzeitig wird versucht, Materiallieferungen zeitnah zu ordern, um Lageraufbau zu vermeiden. Die Beschaffungsrisiken wurden durch Bestandsaufbau in einzelnen Lagerbereichen kompensiert. Bezugnehmend auf die Situation in der Ukraine und Israel besteht weiterhin die Gefahr, dass Materiallieferungen seitens Lieferanten nur verzögert geliefert werden, mit Folge der Stockung in der Auftragsbearbeitung. Personalrisiken Insbesondere bei der Realisierung von Großprojekten ist der wirtschaftliche und technische Erfolg davon abhängig, inwiefern es gelingt, erfahrene Fachkräfte an das Unternehmen langfristig zu binden. Die wahrnehmbare Inflationsrate und damit der weiterhin erhöhte Erwartungsdruck der Mitarbeiter hinsichtlich Gehaltsanpassungen ist im Hinblick auf die nachhaltige Unternehmensentwicklung kritisch zu bewerten. Die Attraktivität des Unternehmens ist im Hinblick auf Lohn-, Gehaltsniveau, Arbeitsbedingungen, Werkzeuge und Arbeitszeitgestaltung an die Bedürfnisse der aktuellen und potentiellen Belegschaft kontinuierlich anzupassen. In 2023 hat die TIRA GmbH daher eine umfassende Anpassung der Arbeitszeitgestaltung, mit mehr Flexibilität für Arbeitgeber und Mitarbeiter, umgesetzt und zudem ein mehrstufiges Gehaltssteigerungspaket vereinbart. Als Risiko für die Zukunft sehen wir weiterhin den verstärkt auftretenden Fachkräftemangel, in allen Bereichen. Damit könnten künftig Probleme in der zeitgerechten Umsetzung von Projekten entstehen. Diesem Risiko steuern wir insbesondere mit der Ausbildung eigener Mitarbeiter entgegen. Im Geschäftsjahr 2023 lag die Ausbildungsquote im Unternehmen bei über 10 %, um den anhalten Fachkräftemangel zu begegnen. Ebenso wurde durch den Einsatz von Socialmedia, lokalen Messebeteiligungen und Sponsoring die Bekanntheit weiterbetrieben, um gleichzeitig die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Finanz und Liquiditätsrisiken Die TIRA GmbH verfügt nach unserer Ansicht gegenwärtig über solide Finanzstrukturen; die Eigenkapitalquote betrug am 31.12.2023 rd. 47,2 %. Weiterhin erfolgt die Finanzierung teilweise über langfristige Finanzierungsdarlehen, welche planmäßig getilgt werden sowie über die Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien. Währungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung. Am Bilanzstichtage standen Kontokorrentlinien (teilweise alternativ nutzbar für Avale) in Höhe von insgesamt 5,4 Mio. € zur Verfügung; davon waren rd. 3 Mio. € am 31.12.2023 in Anspruch genommen. Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen am 31.12.2023: 359 T€ (Vj. 413 T€). IT-Sicherheitsrisiken Durch die zunehmende internationale Vernetzung und die damit verbundene Möglichkeit des Missbrauchs von IT-Systemen bestehen entsprechende E-Kriminalitätsrisiken, wie z.B. der Ausfall zentraler IT-Systeme, der Verlust der Datenintegrität oder die Preisgabe vertraulicher Daten, die Manipulation von IT-Systemen in der Prozesssteuerung oder eine erhöhte Belastung oder Beeinträchtigung von IT-Systemen durch Virenangriffe. Die TIRA GmbH begegnet diesen Risiken mit verschiedenen Hard- und Softwarelösungen (z. B. Firewalls, Ransomware und Multi-Faktor-Identifikation) und Sicherheitsaudits, um diese Risiken zu minimieren. Chancenbericht Durch die technische Marktposition und die damit hohe Attraktivität für die wachsenden Märkte im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, sehen wir aufgrund der einhergehenden Marktzutrittsbeschränkungen durch Wettberber aus Asien Chancen für den Ausbau unseres Marktanteils im Bereich Schwingtechnik. Die Marktakzeptanz und Durchdringung im Bereich Auswuchttechnik ist ebenfalls mit einem sehr positiven Trend im Bereich Gebäudebelüftung inkl. Wärmepumpen, Elektromobilität und Bahn zu beobachten. Die anhaltende Investitionsbereitschaft und die freigegebenen Gelder im Bereich Verteidigung bieten weltweit gute Marktchancen, sofern die entsprechenden Firmen und Länder durch die Bafa keiner Reglementierung unterliegen. Der Flüchtlingsstrom (u.a. aus der Ukraine) wird als Chance am Arbeitsmarkt bewertet, da teils hochqualifizierte Menschen nach Deutschland kommen. Die TIRA GmbH hat durch gezielte Integration solcher Mitarbeiter, bereits Fachkräfte gewinnen können. Risikoposition Wir sehen nach derzeitiger Kenntnis unter sorgfältiger Abschätzung unseres unternehmensweiten Risikoprofils, auch unter Berücksichtigung der Situation in der Ukraine und Israel, keine greifbaren wesentlichen Risiken dafür, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist. Nach unserer Einschätzung werden nach aktuellem Kenntnisstand die Auswirkungen aus dem Krieg in der Ukraine und in Israel sowie den Spannungen zwischen den USA und China allerdings zu einer nicht sprunghaft verbesserten Finanz- und Ertragslage führen; eine weitere negative Beeinträchtigung der Vermögens- Finanz und Ertragslage kann nicht ausgeschlossen werden. 7. Prognosebericht Gesamtwirtschaftsausblick Die Weltwirtschaft wird nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im kommenden Jahr weiterhin nur langsam zulegen. Gleichzeitig soll die Inflation auf hohem Niveau bleiben. Die globale Wirtschaftsleistung dürfte demnach im Jahr 2024 um 2,7 Prozent steigen. Im Jahr 2023 waren es noch 3,0 Prozent. In Deutschland blicken die Wirtschaftsverbände ebenfalls pessimistisch ins neue Jahr. Die OECD hat Anfang Mai 2024 ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum 2024 in Deutschland erneut nach unten korrigiert. Für das laufende Jahr erwarten die OECD-Konjunkturexperten nur noch ein Plus von 0,2 Prozent. (Quelle: Welt.de/Prognose-2024-OECD-erwartet-nur- Mini-Wirtschaftswachstum-fuer-Deutschland.html) Die Mehrheit der Verbände geht ebenfalls mit niedrigen Erwartungen in das Jahr 2024. Es wird erwartet, dass 2024 ein schwaches Jahr für Investitionen wird, mit großen Wachstumssprüngen ist nicht zu rechnen. Gleichzeitig steht der klare Verlust an Wettbewerbsfähigkeit für deutsche Unternehmen durch steigende Material-, Personal- und Energie-Kosten, Fachkräftemängel, Planungsunsicherheit und wachsende Bürokratie zu Buche. Mit Blick auf die Aussichten der Maschinenbauer für dieses Jahr bleibt Ralph Wiechers vom VDMA vorsichtig: "Unsere Branche hat ihren Absatzschwerpunkt im Ausland, also auf Exporten. Bei den Bestellungen aus dem Ausland deutet sich zuletzt eine Bodenbildung an. In Deutschland dagegen sehen wir weiter kein Ende der Abwärtsentwicklung. Da ist die Bundesrepublik weiter eine Ausnahme." Auch das Institut für Weltwirtschaft (ifW) in Kiel bleibt in seiner Prognose für Deutschland und die Welt insgesamt zurückhaltend. In der Bundesrepublik sei eine konjunkturelle Dynamik nicht absehbar. Insgesamt rechnet das ifW nur mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von + 0,1 Prozent. Auch für die Weltwirtschaft zeichne sich keine konjunkturelle Belebung ab. Die Experten gehen von einem Wachstum um 2,8 Prozent aus. Für die deutschen Maschinenbauer sind das eingetrübte Aussichten. Die Branche steht vor einem schwierigen Jahr 2024. So Karl Haeusgen, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Situation im deutschen Maschinenbau Die Stimmung in den Chefetagen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus ist zum Ende des Jahres getrübt. Die Entscheidungsträger der Branche blicken besorgt auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und leiten daraus einen Wachstumsrückgang für die Branche im Jahr 2024 ab. Die noch zu Beginn des Jahres 2023 verhaltene Wachstumserwartung hat sich im Laufe der letzten zwölf Monate ins Negative gedreht und im letzten Quartal seinen Tiefpunkt erreicht. Die Mehrheit der Befragten (53 %) blickt offen pessimistisch auf die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2024. Ein weiteres Drittel ist bei dieser Frage unentschlossen. Lediglich 15 % der Befragten prognostizieren eine positive Konjunkturentwicklung hierzulande. Für die exportorientierten Maschinenbauer gibt es weitere Warnsignale. Auch mit Blick auf die weltweite Entwicklung dominieren negative Erwartungen. Rund zwei Drittel der Befragten rechnen im Jahr 2024 nicht mit einer positiven Weltkonjunktur. Die Umsatzerwartung für 2024 beläuft sich auf durchschnittlich -2,4 Prozent, ein erneuter Rückgang gegenüber dem Vorquartal. Der Kostendruck bleibt hoch, und die Ausgaben für Personal und Sachkosten werden auch im kommenden Jahr ansteigen. Es bleibt eine herausfordernde Zeit für den deutschen Maschinenbau. Ausblick TIRA GmbH Die Planung für das Geschäftsjahr 2023 ist unter der Annahme einer verbesserten Marktposition und Steigerungen im Auftragseingang durch den Belüftungs-, Luft- und Raumfahrt-, Verteidigungs- und Bahnbereich erstellt worden. Der Auftragsvorlauf von gut 90 % des geplanten Umsatzes ist ein gutes Signal. Dies ist jedoch nicht über alle Produktgruppen zu verzeichnen, jedoch gilt es die Auftragslücke in den Bereichen Materialprüftechnik und mechanische Fertigung mit ertragsmäßig guten Projekten zu füllen, die auch im laufenden Geschäftsjahr abzuarbeiten sind. Mit der Erkenntnis durch Markt Recherche und Rückmeldung von Vertriebspartnern werden im Bereich Materialprüftechnik hier Auftragseingänge zur Vorausentwicklung oder Lagerproduktion genutzt werden können, um mit dem hoffentlich kurzfristig eintretenden Nachfrageanstieg sowohl Lieferzeiten zu verkürzen, als auch verbesserte Schlüsseltechnologien vorzeigen zu können. Diese Strategie wird adaptiert an die veränderte Nachfragesituation auch in allen Produktgruppen umgesetzt. Im Bereich der mechanischen Fertigung wird weiterhin ein konsequenter Umbau und eine Anpassung des Portfolios und des Produktspektrum und nachhaltige Investition in den Maschinenpark vorgenommen. Unter anderem wurde ein neues Laserzentrum 2023 in Betrieb genommen, mit dem sich das Portfolio und die Wertschöpfungstiefe deutlich erweitern. Die Auftragslage muss allerdings sehr konzentriert beobachtet werden und ggf. mit konsequenten Gegenmaßnahmen reagiert werden. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung der vorgenannten Projektverschiebungen in das Geschäftsjahr 2024, werden nach aktueller Prognose der TIRA GmbH für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt zu 2023 leicht steigende Umsatzerlöse bei Erzielen eines positiven Jahresergebnisses erwartet, leicht über dem Niveau des Jahres 2023. Tendenziell kann es jederzeit zu Schwierigkeiten sowohl in der Energie- und Materialversorgung und damit auch zu Einschränkungen bzw. Verzögerungen in Produktion und Außengeschäft kommen. Ebenso wird ein anhaltendes Inflationsrisiko gesehen, verbunden mit einem Anstieg bei den Personal-, Material-, sowie Fracht- und Energiekosten. Der geplante Finanzmittelbedarf der TIRA GmbH wird neben Eigenmitteln durch langfristige Darlehen, die auch konsequent und planmäßig getilgt werden, und im Kurzfristbereich durch Kontokorrentlinien, gedeckt. Die Zinslast ist hier als kontinuierliches Risiko zu bewerten, da die Anpassung der Leitzinsen, durch die Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation, stets Einfluss auf die Höhe der Zinsen der Kontokorrentlinien haben. Die Marktstellung und das Produktportfolio der TIRA GmbH sind nach wie vor als attraktiv und wettbewerbsfähig zu bewerten. Die Erweiterung des Produktportfolios wird durch den Markt positiv bewertet und durch erste Auftragseingänge bestätigt. Marketing, Prozesse der Materialwirtschaft und Wertschöpfungskette als auch die strategische Ausrichtung werden an die veränderten politischen und weltwirtschaftlichen Umstände kontinuierlich angepasst.
Schalkau, den 3. Juni 2024 Dr. Udo Tüllmann, Geschäftsführer In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die Größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TIRA GmbH, Schalkau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TIRA GmbH, Schalkau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TIRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 3. Juni 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer Yvonne Schneider-Klodner, Wirtschaftsprüferin" HRB 302424 (Amtsgericht Jena)Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 21. Juni 2024 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesAufgrund des mit der TIRA Holding GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wurde der Jahresüberschuss 2023 der TIRA GmbH in Höhe von EUR 390.914,18 an die Alleingesellschafterin TIRA Holding GmbH abgeführt. |
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