Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 5593
Eingetragen
3.3.2005
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Projektentwicklung und -durchführung von Freizeit-, Tourismuseinrichtungen sowie Gewerbe-, Dienstleistungs- und Einkaufszentren sowie das Betreiben von gastronomischen und Hoteleinrichtungen. Darüber hinaus kann die Gesellschaft auch weitere Projekte für Immobilien aller Art entwickeln, koordinieren und durchführen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lutz Lange
seit 12.3.2014
Geschäftsführer
Jan Lange
seit 12.3.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
52.30%
47.70%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Lutz Lange
19322 Wittenberge, Wilhelm-Herz-Str. 5A
52.30%
Jan Lange
19322 Wittenberge, Wilhelm-Herz-Str. 4
47.70%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Genesis GmbH

Wittenberge

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Geschäftsjahresbilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
1. an solchen Rechten und Werten 33.769,00 5.146,00
33.769,00 5.146,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
1. einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.056.327,30 5.761.805,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.588,00 8.456,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 561.630,00 672.176,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 127.700,78 376.519,00
6.753.246,08 6.818.956,62
6.787.015,08 6.824.102,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 409.177,00 469.511,28
2. Waren 24.347,34 21.789,33
3. geleistete Anzahlungen 5.493,87 6.094,70
439.018,21 497.395,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 131.460,98 187.351,71
- davon gegenüber Gesellschaftern € 1.751,80 (Vorjahr: € 11.188,40)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 206.136,72 324.217,88
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis fünf Jahren: € 0,00 (Vorjahr: € 90.000,00) 337.597,70 511.569,59
- davon aus Steuern: € 124.921,00 (Vorjahr: € 107.857,44)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vorjahr: € 3.610,59)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 35.603,03 35.628,07
812.218,94 1.044.592,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.264,86 27.980,76
- davon Disagio: € 1.300,00 (Vorjahr: € 1.660,00)
7.607.498,88 7.896.676,35

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Bilanzgewinn 2.100.091,18 2.058.059,72
- davon Gewinnvortrag: € 2.058.059,72 (Vorjahr: € 1.682.090,12) 2.126.091,18 2.084.059,72
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.283,50 185.552,50
2. Sonstige Rückstellungen 335.469,18 293.286,20
337.752,68 478.838,70
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 754.867,62 1.016.258,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 36.215,54 (Vorjahr: € 20.214,01)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis fünf Jahren: € 718.652,08 (Vorjahr: € 173.813,50)
- davon mit einer Restlaufzeit mehr fünf Jahren: € 0,00 (Vorjahr: € 822.230,94)
2. Erhaltene Anzahungen auf Bestellungen 216.722,42 255.342,48
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 34.423,80 (Vorjahr: € 43.739,45)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis fünf Jahren: € 182.298,62 (Vorjahr: € 211.603,03)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 721.835,97 546.214,07
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 386.288,05 (Vorjahr: € 261.665,81)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis fünf Jahren: € 335.547,92 (Vorjahr: € 284.548,26)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.065.173,03 3.224.032,25
- davon aus Steuern: € 156.648,58 (Vorjahr: € 165.549,69) 4.758.599,04 5.041.847,25
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1.638,87 (Vorjahr: € 40,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 275.173,03 (Vorjahr: 231.032,35)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis fünf Jahren: € 2.790.000,00 (Vorjahr: € 2.993.000,00)
D. Passive latente Steuern 385.055,98 291.930,68
7.607.498,88 7.896.676,35

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

1.1.2022 - 31.12.2022 1.1.-31.12. 2021
1. Umsatzerlöse 3.988.653,65 3.132.697,28
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -60.334,28 -123.587,29
3. sonstige betriebliche Erträge 151.803,22 236.343,64
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -553.718,47 -351.187,01
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -252.179,29 -276.687,24
-805.897,76 -627.874,25
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.224.186,28 -627.769,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: € 9.759,88 (Vorjahr: € 7.859,88) -266.351,34 -143.445,40
-1.490.537,62 -771.214,80
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -484.190,68 -438.858,02
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.070.289,45 -726.981,86
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 132,34 1.547,59
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen € 0,00 (Vorjahr: € 1.547,59)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von € 1.547,59 (Vorjahr: € 43.212,07) -81.534,67 -142.055,29
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 147.804,75 540.017,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,44 -115.098,60
12. Latente Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -93.125,30 -36.426,21
13. Ergebnis nach Steuern 54.679,01 388.492,19
14. Sonstige Steuern -12.647,55 -12.522,59
15. Jahresüberschuss 42.031,46 375.969,60
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.058.059,72 1.682.090,12
17. Bilanzgewinn 2.100.091,18 2.058.059,72

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, Gliederung

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Genesis GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Wittenberge

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Neuruppin

Register-Nr.: 5593

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der Genesis GmbH, Wittenberge, ist nach den für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Angaben zur Gliederung

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 266 und 275 Abs.2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung §§ 266 Abs. 1, 276 und 288 HGB und bei der Offenlegung § 326 HGB i.V.m. § 327 HGB des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Bilanzierungsverbote nach § 248 HGB wurden beachtet.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going-Concern-Prinzip") ausgegangen. Dem stehen weder sachliche noch rechtliche Gründe entgegen.

Die Posten der Aktiva sind nicht mit Posten der Passiva, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Mitzugehörigkeitspositionen werden innerhalb der Bilanz mittels "Davon'-Vermerken angegeben.

Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear auf Basis einer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angesetzt. Die Zugänge werden zeitanteilig (pro rata temporis) abgeschrieben. Bis zum 31. Dezember 2007 wurden geringwertige Wirtschaftsgüter im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Seit 01. Januar 2008 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von weniger als € 150 im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Im Einklang mit § 6 Abs. 2a EStG werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen € 150 und € 1.000 in einem Sammelposten zusammengefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Aus Wesentlichkeitsgründen wird diese Vorgehensweise auch für den handelsrechtlichen Jahresabschluss übernommen. Zinsen für Fremdkapital sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Auf die Aktivierung von Wahlbestandteilen in den Herstellungskosten wurde verzichtet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zinsen für Fremdkapital sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Auf die Aktivierung von Wahlbestandteilen in den Herstellungskosten wurde verzichtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten bilanziert. Den risikobehafteten Forderungen wird durch Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen wurden zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren Mittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Rückstellungen werden nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen gebildet und tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung.

Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, die bei Abbau in künftigen Geschäftsjahren voraussichtlich zu Steuerbe- oder -entlastungen führen. Zins- und Verlustvorträge werden berücksichtigt, soweit eine Verrechnung mit steuerpflichtigen Ergebnissen innerhalb von fünf Jahren zu erwarten ist. Eine sich insgesamt ergebene Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Bei einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird in Ausübung des Aktivierungswahlrechts auf den Ansatz einer aktiven latenten Steuer verzichtet. Ein passiver latenter Steuerüberhang wurde für das Geschäftsjahr 2018 erstmalig ermittelt und für 2019 fortgeführt. Die Gesellschaft hat ab dem Geschäftsjahr 2018 erstmalig die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB aufgewiesen. Auf weitere Angaben in Bezug auf latente Steuern § 285 Nr. 29 HGB wird wegen § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

Fremdwährungsbeträge werden mit dem Wechselkurs zum Entstehungstag der Forderungen oder Verbindlichkeiten umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs.

III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagespiegel

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagespiegel.

2. Vorräte

Unter den unfertigen Erzeugnissen sind die anteiligen Erschließungsaufwendungen für zum Verkauf stehende Grundstücke ausgewiesen. Die Waren betreffen im wesentlichen Lebensmittel und Getränke.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen € 1.751,80 (Vorjahr: € 11.188,40) gegenüber den Gesellschaftern.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 206.136,72 (Vorjahr: € 324.217,88) sind im Wesentlichen Steuerforderungen mit € 124.921,00 (Vorjahr: € 107.857,44).

4. Aktive Rechnungsabgrenzung

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio von € 1.300,00 (Vorjahr € 1.660,00) enthalten.

5. Eigenkapital

Der im Eigenkapital ausgewiesene Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von € 2.058.059,72 (Vorjahr € 1.682.090,12).

6. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Personal (Überstunden und Resturlaub) von € 128.007,85 (Vorjahr: € 36.683,24), für noch zu erbringende Erschließungsaufwendungen € 182.558,20 (Vorjahr: € 227.199,83), den Jahresabschluss € 17.500,00 (Vorjahr: 22.000,00) und die Aufbewahrungspflicht € 7.403,13 (Vorjahr: 7.403,13) enthalten.

7. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Aufstellung:

- Angaben in T€ - ausweis bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 755 36 719 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 217 35 182 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 722 386 336 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3.065 275 2.790 0
4.759 732 4.027 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenüber der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz eG in Höhe von € 701.876,91 sind durch Eintragung von Grundschulden im Grundbuch, durch die Abtretung von Mietforderungen aus dem Grundstück Bad-Wilsnacker-Straße 52, Wittenberge, die Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlage auf dem Gelände sowie durch die Abtretung der Ansprüche aus der Energieeinspeisung der Photovoltaikanlage besichert.

8. Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt € 385.055,98 (Vorjahr: € 291.930,68). Die aktive latente Steuerschuld würde € 5.540,53 (Vorjahr: € 5.959,22) betragen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Berichtspflichtige Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden für den Jahresabschluss 2022 nicht.

IV. Erläuterungen zu den einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden hauptsächlich aus den Bereichen Gastronomie und Beherbergung erzielt.

2. Personalaufwand

Der Personalaufwand ergibt sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung.

3. sonstige betriebliche Aufwendungen

Sonstige betriebliche Aufwendungen von übergeordneter Größe haben sich nicht ergeben.

V. Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Herr Lutz Lange, Wittenberge und

Herr Jan Lange, Wittenberge.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Angaben zu Arbeitnehmern

Während des Geschäftsjahres waren ohne Geschäftsführung durchschnittlich 67 Mitarbeiter beschäftigt, davon 16 Teilzeitbeschäftigte. Zusätzlich beschäftigte das Unternehmen 8 Auszubildende.

3. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 42.031,46 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Nachträgliche Ereignisse

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine weiteren Ereignisse ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wittenberge, 31.05.2024

gez. Lutz Lange

gez. Jan Lange

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2022
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.315,01 33.935,51 0,00 0,00 70.250,52
Immaterielle Vermögensgegenstände 36.315,01 33.935,51 0,00 0,00 70.250,52
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.171.296,49 193.089,44 23.451,32 344.638,62 7.685.573,23
Technische Anlagen und Maschinen 14.872,68 0,00 0,00 0,00 14.872,68
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.356.662,92 196.544,31 52.933,38 0,00 2.500.273,85
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 376.519,00 95.820,40 0,00 -344.638,62 127.700,78
Sachanlagen 9.919.351,09 485.454,15 76.384,70 0,00 10.328.420,54
Anlagevermögen 9.955.666,10 519.389,66 76.384,70 0,00 10.398.671,06
Abschreibungen
Stand am 1.1.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2022
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.169,01 5.312,51 0,00 0,00 36.481,52
Immaterielle Vermögensgegenstände 31.169,01 5.312,51 0,00 0,00 36.481,52
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.409.490,87 219.755,06 0,00 0,00 1.629.245,93
Technische Anlagen und Maschinen 6.416,68 868,00 0,00 0,00 7.284,68
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.684.486,92 258.255,11 4.098,18 0,00 1.938.643,85
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 3.100.394,47 478.878,17 4.098,18 0,00 3.575.174,46
Anlagevermögen 3.131.563,48 484.190,68 4.098,18 0,00 3.611.655,98
Nettowerte
Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.769,00 5.146,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 33.769,00 5.146,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.056.327,30 5.761.805,62
Technische Anlagen und Maschinen 7.588,00 8.456,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 561.630,00 672.176,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 127.700,78 376.519,00
Sachanlagen 6.753.246,08 6.818.956,62
Anlagevermögen 6.787.015,08 6.824.102,62

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Der Ursprung der heutigen Genesis GmbH geht auf die Gründung der Wittenberger Ölmühle durch den Berliner Kaufmann Salomon Herz im Jahre 1823 zurück.

Nach einem Brand 1856 wurde auf dem heutigen Gelände der Genesis GmbH die damals größte und modernste Industrieanlage Europas errichtet.

Unter den Nachfahren Salomon Herz' werden auf dem Gelände Ölsaaten gepresst, später Kunstharzlacke hergestellt. Die Weltwirtschaftskrise, der erste und der zweite Weltkrieg beeinträchtigen das Geschäft, bringen es aber nicht zum Erliegen.

In 1945 schließlich werden die damaligen Besitzer enteignet.

Zur Zeit der DDR werden hauptsächlich Öle und Kunstharze hergestellt. Das Werk wird in der Fläche erweitert und erhält einen Bahnanschluss bis es 1991 zur Liquidation des Unternehmens kommt.

Das Landesamt für Denkmalpflege trägt 1992 zwölf Gebäude der Ölmühle als Einzeldenkmal ein, was noch heute erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des Geländes und vor allem auf den Charme der Einrichtungen hat.

Am 20.06.2000 finden die ersten Elblandfestspiele auf dem Gelände der Alten Ölmühle Stadt Die Genesis GmbH wurde im Jahre 2001 mit dem Zweck, ein hochmodernes Elbe-Atlantik- Aquarium zu erstellen, gegründet. Das Konzept scheitert allerdings im Jahre 2005.

Der Gesellschafterwechsel durch Lutz Lange und weitere Mitgesellschafter im Jahre 2007 legte den Grundstein für die heutige Ausrichtung der Genesis GmbH.

Seitdem werden die denkmalgeschützten Gebäude restauriert und für die touristische Nutzung erschlossen.

Begonnen wurde im Jahre 2008 mit der Nutzung des Uferturms als Strandbar.

Gleich im Anschluss in 2009 wurden im Speichergebäude das Restaurant mit Schaubrauerei und der Festsaal eröffnet.

Die Eröffnung des ersten Hotelteils in der Fabrikanten-Villa mit 31 Betten erfolgte im Jahre 2011.

In den ehemaligen Tankgebäuden konnten 2012 ein Kletterturm und 2015 der größte Tauchturm Norddeutschlands eröffnen.

Der zweite Hotelteil der Genesis GmbH im Speichergebäude mit 30 weiteren Zimmern, 5 Tagungsräumen, Ballsaal und Frühstücksraum wurde 2016 fertig gestellt.

Und schließlich konnte im August 2018 das Loft Spa mit 8 Themensaunen und einer 400 qm großen Dachterrasse auf dem Speichergebäude in Betrieb gehen.

Seit 2007 führt Lutz Lange die Genesis GmbH als Geschäftsführer. Und seit 2014 gemeinsam mit seinem Sohn Jan Lange.

Die Genesis GmbH hat sich über die Jahre zu einem wesentlichen touristischen Leuchtturm für Wittenberge und die Prignitz entwickelt.

Tagestouristen können die Angebote wie Kanutouren, Stand-Up Paddling Tauchturm, Kletterturm, Loft Spa, Fahrradausleihe ebenso nutzen, wie unsere Hausgäste.

Unser Restaurant ist an sieben Tagen durchgehend geöffnet und bietet neben ausgesuchten Speisen und Getränken auch das von uns selbst gebraute "Herzbräu" an.

Auf unserem Gelände finden auf der großen Elblandbühne neben den jährlichen Elblandfestspielen weitere Konzerte mit bis zu 5000 Besuchern statt. Hinzu kommen diverse Veranstaltungen, welche unsere Gäste auch außerhalb der Hauptsaison erreichen.

Die touristischen Attraktionen werden auch vermehrt von Tagungsgruppen genutzt und in deren Seminaren eingebunden. Besonders der Kletter- und der Tauchturm bieten hierfür viele Möglichkeiten, um die Arbeit in unseren technisch modern ausgestatteten Seminarräumen zu variieren und zu ergänzen.

Die Genesis GmbH wird das Gelände auch weiterhin ausbauen und damit für Geschäfts- und Privatreisende ein attraktives Angebot bereithalten. Die breit gefächerte Aufstellung ermöglicht es uns, ganzjährig hohe Erlöse zu erwirtschaften und nicht nur auf die Saisonmonate angewiesen zu sein.

II. Wirtschaftsbericht

1. Überblick

Zuletzt konnte sich die Wirtschaft wieder erholen: Im Jahr 2021 nahm das BIP trotz der noch nicht überwundenen Corona-Pandemie um 2,6% zu und im Jahr 2022 trotz des Kriegs in der Ukraine sowie der Energiekrise um weiter 1,8%. Damit wurde zugleich das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 wieder erreicht und übertroffen (um 0,6%).

Die Inflation bleibt nach 2022 mit 6,9% auf einem hohen Niveau mit 5,9% in 2023. Nahrungsmittel sind mit 12,3% in 2023 besonders betroffen.

Der Mindestlohn wird in den Jahren 2024 zunächst auf € 12,41 und 2025 dann auf € 12,82 steigen.

2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2022

Im Jahr 2022 konnten die Geschäfte in der Gastronomie und Beherbergung erstmals wieder ohne Beschränkungen stattfinden.

Die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Speisen gilt noch bis zum 31.12.2023.

Die Umsatzerlöse sind nach dem Wegfall der Beschränkungen deutlich gestiegen. Durch den erhöhten Umsatz sind die proportionalen Kosten entsprechend angestiegen und durch die Inflation verhältnismäßig erhöht.

Insbesondere die Lohnkosten sind nach Wegfall von KUG und aufgrund des Mindestlohnes deutlich gestiegen.

Der Erlös aus Grundstücksverkäufen ist geringer als in den Vorjahren.

In den Jahren 2022 und 2023 wird die Änderung der Firmierung hin zum "Elbe Resort" inklusive der Einführungen eines neuen property management systems abgeschlossen.

3. Lage des Unternehmens

3.a. Vermögenslage

Die Reduzierung der Bilanzsumme um TEUR ist insbesondere durch den Abbau sonstiger Verbindlichkeiten gelungen. Die sonstigen Forderungen haben sich reduziert.

31.12.22 31.12.21
Vermögen T€ % T€ % delta T€
Langfristig gebundenes Vermögen * 7.196 94,6% 7.300 92,44% -104
Kurz- und mittelfristig geb. Vermögen 411 5,4% 597 7,56% -186
Aktiva 7.607 100,00% 7.897 100,00% 0 -290
31.12.22 31.12.21
Kapital T€ % T€ % delta T€
Eigenkapital 2.126 28,0% 2.084 26,39% 42
Langfristige Finanzierung 3.509 46,1% 4.486 56,80% -977
Kurzfristige Finanzierung 1.972 25,9% 1.327 16,81% 645
Passiva 7.607 100,00% 7.897 100,00% -290

* mit unfertigen Erzeugnissen

3.b. Finanzlage

Forderungen können innerhalb der Zahlungsziele realisiert werden. Das Risiko des Forderungsausfalls ist gering. Ein Großteil der Erlöse wird vor Ort per Kreditkarte oder bar bezahlt. Eventuelle Ausfallrisiken werden regelmäßig evaluiert und als gering eingestuft.

Die sonstigen insbesondere langfristigen Verbindlichkeiten konnten erneut deutlich abgebaut werden. Die Eigenkapitalquote wurde erneut gesteigert und beträgt nunmehr 28,0%.

Die Kennzahlen zur Finanzlage stellen sich wie folgt dar:

2022 2021 delta
T€ T€ T€
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 708 716 -8
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -447 -501 54
0
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -261 -233 -28
Cash Flow Gesamt 0 -18 18
Liquide Mittel am Anfang der Periode 36 54 -18
Liquide Mittel am Ende der Periode 36 36 18
Zahlungswirksame Veränderung 0 -18 18

Der Cash Flow hat sich im Rahmen der normalen Gechäftstätigkeit unwesentlich verändert.

3.c. Ertragslage

Coronabedingt sind die Werte von 2022 nicht mit Vorjahreswerten vergleichbar.

Die Gesamtleistung hat sich nach Wegfall der Beschränkungen und trotz gesunkener Grundstücksverkäufe deutlich verbessert.

Der Materialeinsatz ist entsprechend gestiegen und aufgrund der hohen Inflation war eine anteilige Steigerung unvermeidbar.

Insbesondere die Personalkosten mussten dem Vollbetrieb wieder angepasst werden und sind aufgrund der Mindestlohnsteigerung im Anteil gestiegen.

Die sonstigen Kosten beinhalten den Energieaufwand.

Es konnte im ersten Nach-Corona-Jahr ein positives Ergebnis erzielt werden. Das EBITDA weist mit fast 18% ein sehr gutes Ergebnis aus.

31.12.22 31.12.21
Ertragslage T€ % T€ %
Gesamtleistung * 4.081 100,00% 3.245 100,00%
Materialeinsatz -806 -19,75% -628 -17,25%
Rohertrag 3.275 80,25% 2.617 71,90%
Personalaufwand -1.491 -36,54% -771 -21,18%
Abschreibung -484 -11,86% -439 -12,06%
Sonst. Betr. Aufwendungen -1.071 -26,24% -727 -19,97%
EBIT 229 5,61% 680 18,68%
Zinserträge 0 0,00% 2 0,05%
Zinsaufwand -81 -1,98% -142 -3,90%
EBT 148 3,62% 540 14,84%
Steuern EuE 0 0,00% -115 -3,16%
Steuern latent -93 -2,27% -36 -0,99%
Sonst. Steuern -13 -0,32% -13 -0,36%
Jahresüberschuss 42 1,02% 376 10,33%
delta
Ertragslage T€
Gesamtleistung * 836 25,45%
Materialeinsatz -178 -28,34%
Rohertrag 658 25,14%
Personalaufwand -720 -93,38%
Abschreibung -45 -10,25%
Sonst. Betr. Aufwendungen -344 -47,31%
EBIT -451 -66,32%
Zinserträge -2 -100,00%
Zinsaufwand 61 -42,96%
EBT -392 -72,59%
Steuern EuE 115 100,00%
Steuern latent 57 -158,33%
Sonst. Steuern 0 0,00%
Jahresüberschuss -334 -88,83%

* mit Bestandsänderung, sonst. Betr. Erträge

3.d. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

In 2022 wurde die betriebliche Tätigkeit nach Corona wieder strukturiert und die Kostenpositionen sind trotz der generellen Einflüsse (Inflation, Mindestlohn, Energiepreise) nur moderat gestiegen.

Die Gastbetreuung wird mit dem neuen PMS verbessert und es sind ergänzende Erlöse zu erwarten.

III. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung

Im Jahr 2023 wird es möglich sein, die Erlöse aus betrieblicher Tätigkeit erneut zu steigern. Die Kostensteigerungen durch Inflation und Mindestlohn können durch neue Abschlüsse mit Schlüssellieferanten aufgefangen werden.

Der Personalaufwand steigt deutlich um 14%, was aufgrund desgestiegenen Mindestlohnes und des Fachkräftemangels als gutes Ergebnis bewertet wird.

Weitere Konsolidierungsmaßnahmen senken die Kosten in fast allen Bereichen.

Das EBITDA wird voraussichtlich dem aus 2022 entsprechen.

2. Risikobericht

Die Risiken in unserem Segment bestehen weniger in Forderungsausfällen (die meisten Rechnungen werden bar oder per Kreditkarte beglichen); wir haben auch keine Währungsrisiken. Beschaffungsseitig ist der Markt hart umkämpft. Wir profitieren davon und können mit unseren Lieferanten aus einer starken Position heraus verhandeln. Dennoch sind hier deutliche Preissteigerungen zu erwarten, da die Inflation deutlich zunimmt. Und dies betrifft insbesondere den Bereich der Lebensmittel. Die Risiken für uns und die gesamte Branche liegen im eklatant schwierigen Personalmarkt. Es sind kaum Fachkräfte zu finden. Hinzu kommt, dass wir seitens der Arbeitszeiten und der Entlohnung in der Branche noch immer kein attraktives Angebot machen können. Der Mindestlohn steigt nach der Erhöhung in 2022 weiter deutlich an, womit die Personalausgaben auch in den Folgejahren ergebnisentscheidend sein werden. Mit dem Krieg in der Ukraine verschärft sich der Beschaffungsmarkt deutlich. Sowohl preislich als auch in der Verfügbarkeit. Insbesondere der Energiesektor ist hiervon betroffen. Derzeit wird es hier in 2024 zu deutlichen Preissteigerungen kommen. Ein weiteres Risiko ist die allgemeine Konjunkturlage, welche sich auf die Ertragslage auswirken kann und schließlich das Wetter. Da wir sehr breit aufgestellt sind, sollten diese Risiken nicht zu deutlichen Veränderungen in den Erlöszahlen führen.

3. Prognosebericht

Die Genesis GmbH wird weiterhin ein ganzheitliches touristisches Angebot an alle freizeitsuchenden - ob Tagestourist oder Hotelgast - unterbreiten. Wir verlieren dabei den Geschäftsreisenden nicht aus den Augen. Ob Handelsreisender für eine Nacht, klein- und mittelständischer Unternehmer auf der Suche nach Seminar- und Tagungsräumen für das Motivationsseminar (Teambuilding) oder Großkonzern für Abteilungsscouting. Das Angebot wird weiterhin bestehen. Unsere Konzentration werden wir jedoch auf den touristischen Bereich legen.

Wir präsentieren weiterhin die Elblandfestspiele, bringen große und großartige Bands nach Wittenberge, betreuen den Elbebadetag, das Stadt- und Hafenfest, begleiten Hochzeitspaare fröhlich und mit einem Feuerwerk in den neuen Lebensabschnitt, feiern runde Geburtstage.

Dabei vergessen wir auch nicht die Schulklassen, welche bei uns einen Tag im Kletterturm verbringen, die Tauchgruppen, die hier ihren Tauchschein erwerben.

Wir werden den Betrieb als Elbe Resort "Alte Ölmühle" fortführen und freuen uns, unseren Gästen ein umfassendes Angebot bieten zu können.

IV. Bericht über Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang im Zusammenwirken mit ihren Kunden eigene Entwicklungen zur Qualitätsverbesserung und zur technischen Weiterentwicklung ihres Angebots.

 

Wittenberge, den 31. Mai 2024

Genesis GmbH

Geschäftsführung

Lutz Lange

Jan Lange

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Genesis GmbH, Wittenberge

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Genesis GmbH, Wittenberge, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Genesis GmbH, Wittenberge, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

Gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während unserer Prüfung feststelle.

 

Berlin, den 31. Mai 2024

Till Andreesen, Wirtschaftsprüfer

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