Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 807
Eingetragen
24.9.1992
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von orthopädischen ErzeugnissenHerstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien a. n. g.
Gegenstand
Produktion und Vertrieb von chirurgischem Näh- und Unterbindungsmaterial sowie Vertrieb medizinischer Spezialprodukte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Claudia Thiem
seit 30.12.2025
Geschäftsführer
Edward Johnson
seit 2.9.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Reymond Ratzmann
seit 2.9.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Groupe Peters Surgical Société par actions simplifiée (SAS)FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Groupe Peters Surgical Société par actions simplifiée (SAS)
France
100.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Catgut GmbH

Markneukirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.028.010,80 2.069.441,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.999,00 11.344,00
II. Sachanlagen 1.394.447,21 1.432.532,99
III. Finanzanlagen 625.564,59 625.564,59
B. Umlaufvermögen 2.775.050,57 3.845.377,16
I. Vorräte 1.805.618,32 2.608.176,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 444.720,14 587.639,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 524.712,11 649.560,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 622.252,81 433.827,02
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 132.453,16 132.071,38
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.557.767,34 6.480.717,14

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.386.925,82 3.636.575,10
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 248.356,16 248.356,16
III. Gewinnrücklagen 420.000,00 420.000,00
IV. Gewinnvortrag 2.868.218,94 2.657.784,03
V. Jahresfehlbetrag 249.649,28 -210.434,91
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 182.183,89 200.760,29
C. Rückstellungen 226.381,19 452.400,96
D. Verbindlichkeiten 1.762.276,44 2.190.980,79
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.557.767,34 6.480.717,14

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

(offenzulegende Fassung gemäß § 326 HGB)

Für den offen zu legenden Jahresabschluss der Gesellschaft wurde von den Offenlegungserleichterungen und der Möglichkeit der Nachholung von Aufstellungserleichterungen nach § 326 i.V.m. § 325 Absatz 1 bis 2 und § 328 HGB für kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Absatz 1 HGB) Gebrauch gemacht.
Die Gesellschaft ist nach den in § 267 HGB bezeichneten Größenmerkmalen in der zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft nimmt jedoch das Wahlrecht nach Artikel 93 Abs. 2 Satz 1 EGHGB in Anspruch, wonach die geänderten Größenmerkmale der §§ 267 Abs.1 und 2 HGB in der ab 17. April 2024 geltenden Fassung bereits für nach dem 31. Dezember 2022 beginnende Geschäftsjahre angewendet werden dürfen.
In Anwendung der geänderten Vorschriften des § 267 HGB weist die Gesellschaft die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft auf.

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Catgut GmbH hat ihren Sitz in Markneukirchen OT Wohlhausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgericht Chemnitz unter HRB 807 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetz­buches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungs­posten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind grundsätzlich nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögens­gegen­ständen erfolgt die Abschreibung linear.

Sachanlagen

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

·  Gebäude, Bauten auf fremden Grundstücken: 20 bis 50 Jahre,
·  Technische Anlagen und Maschinen: 5 bis 20 Jahre,
·  andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 10 Jahre.

In den Vorjahren erhaltene Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der betreffenden Anlagengüter abgesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 EUR wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden anhand eines diskontierten Kapitalflussmodells jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Nr. 5 und 6 HGB) waren danach nicht erforderlich.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).

Sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, wurden die Vorräte auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten) oder den niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten bewertet.

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage, die Gewinnrücklagen, der Gewinnvortrag sowie der Jahresüberschuss sind zum Nennwert bewertet.

Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

Der Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens ist nach handelsrechtlichen Grundsätzen und Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung gebildet und wird korrespondierend zur Abschreibung des jeweiligen geförderten Wirtschaftsgutes im Anlagevermögen ratierlich ertragswirksam aufgelöst.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Währungsumrechnung

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euro­referenz­kurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Weitere Positionen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

D. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Gegen Gesellschafter bestehen Forderungen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 61.124,14 EUR).

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Gemäß versicherungsmathematischem Gutachten vom 28. Dezember 2023 durch die Allianz Lebens- versicherungs-AG wurde der Zeitwert per 31. Dezember 2023 der bei der Allianz Lebensversicherungs-AG bestehenden Rückdeckungsversicherungen der Gesellschaft mit 100.452,45 EUR (Anschaffungskosten: 100.331,34 EUR) und die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 mit 100.522,00 EUR festgestellt.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 1 EUR (Vorjahr: 9 EUR). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Zur Sicherung der Pensionsansprüche der versorgungsberechtigten Person wurde zusätzlich ein Guthaben bei der Sparkasse Vogtland in Höhe von 132.522,71 EUR verpfändet. Dieses wurde zum 31. Dezember 2023 in die Verrechnung mit der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen einbezogen.

Aus der zum 31. Dezember 2023 vorgenommenen Verrechnung der an den Versicherungsnehmer verpfändeten Rückdeckungsansprüche sowie des verpfändeten Guthabens mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen resultiert ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 132.453,16 EUR (Vorjahr: 132.071,38 EUR).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:


Summe
Restlaufzeit
davon

31.12.2023
bis zu 1 Jahr
mehr als 1 Jahr
größer 5 Jahre

EUR
EUR
EUR
EUR
Gesamt
Vorjahr
1.762.276,44
1.038.998,51
723.277,93
185.104,10
Vorjahr
2.190.980,79
1.234.806,56
956.174,23


Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter i.H.v. 12.588,51 EUR (Vorjahr: 59.694,82 EUR).

Verbindlichkeiten i.H.v. 679 TEUR sind durch Grundschulden für die MERKUR BANK KG aA i.H.v. 1.801 TEUR und i.H.v. 500 TEUR und Sicherungsübereignung der finanzierten Anlagegüter besichert.

Für den Globalrahmen der MERKUR BANK KG aA i.H.v. 200.000,00 EUR mit wahlweiser Inanspruchnahme als Kontokorrent- oder Festkredit durch die Catgut GmbH oder die TNI Chirurgisches Nadelwerk GmbH haftet eine Ausfallbürgschaft der R+V Allgemeine Versicherung AG i.H.v. 100.000,00. Der Globalrahmen wurde zum Strichtag von der Catgut GmbH nicht in Anspruch genommen.

Die Verbindlichkeiten sind zudem teilweise durch Bürgschaften und Mitverpflichtungen Dritter gesichert.

Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten in üblichem Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse.

Ausschüttungssperre

Die folgenden Gewinne sind nach § 253 Abs. 6 für die Ausschüttung gesperrt:


EUR
Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen
1,00
Summe
1,00



E. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (ohne Geschäftsführer) in Köpfen betrug 66 (Vorjahr: 69).

2. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Markneukirchen, 3. Januar 2024

gez. Thierry Herbreteau, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

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