TreeMarque GmbHLiquidiert

Mühlenberg 55, 22587 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 105955
Eingetragen
15.7.2008
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Wirtschafts- und Immobilienberatung sowie das Management unternehmerischer Beteiligungen der Gesellschaft.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Middendorf
seit 9.1.2026
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Thomas Middendorf
Mühlenberg 55, 22587 Hamburg
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

TreeMarque GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018

1. Geschäftsmodell

Die Tätigkeit der TreeMarque GmbH besteht im klassischen Portfolio-Management am Aktien-, Renten- und Devisenmarkt für einen festen Kundenstamm. Die TreeMarque GmbH beschäftigt einen Geschäftsführer sowie eine Teilzeitkraft für Büroarbeiten.

2. Wirtschaftsbericht

a) Wirtschaftliche Entwicklung

Nach einem starken Beginn hat sich die konjunkturelle Dynamik im Jahr 2018 deutlich abgeschwächt. Insbesondere politische Themen -der ungewisse Ausgang des BREXIT, der Budgetstreit zwischen Italien und der EU sowie der Handelsstreit zwischen China und den USA- haben die Stimmung der Unternehmen und der Privathaushalte nachhaltig belastet und zu einer Abschwächung des Investitionswachstums, der Exporte und des privaten Verbrauchs geführt.

Von dieser Entwicklung sind mittlerweile fast alle Länder betroffen. Insofern ist auch ein schwerer konjunktureller Rückschlag nicht ausgeschlossen. Der IWF hat seine globale Wachstumsprognose für 2019 auf +3,5% reduziert. Dies erscheint uns tendenziell noch optimistisch.

Angesichts des anhaltenden Konsolidierungsdrucks aufgrund der Verschuldung der öffentlichen und der privaten Haushalte kommt eine globale Wachstumsabschwächung mehr als ungelegen. Eine expansive Geldpolitik in einem Nullzinsumfeld ist zumindest in Europa herausfordernd.

Alles in allem erwarten wir eine schwächere wirtschaftliche Dynamik 2019 in den USA und Europa, die divergierende Zinspolitik wird in 2019 zu einem Ende kommen. Wir können uns maximal eine weitere Anhebung der Geldmarktzinsen in den USA vorstellen, gehen aber von keinen weiteren Zinsanhebungen aus. Eine Zinsanhebung in Europa ist nicht in Sichtweite, der Zeitpunkt verpasst.

Ein nachhaltiger Inflationsdruck zeichnet sich nicht ab, da die Wettbewerbssituation die Preisüberwälzungsspielräume der Unternehmen begrenzt und der Lohndruck trotz abnehmender Arbeitslosigkeit gering ist.

Bislang ist nicht zu erkennen, dass der Tiefpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung erreicht ist. Die Aktienkurse können zwar auch dann steigen, wenn die Wirtschaft schwächelt. Allerdings sollten die Erwartungen für die Gewinnentwicklung der Unternehmen schon hinreichend skeptisch sein und die Frühindikatoren müssen erkennen lassen, dass die wirtschaftliche Talfahrt bald beendet ist. So scheint die Erholung der Aktienmärkte Anfang des Jahres 2019 bei den bevorstehenden Gewinnrevisionen technisch bedingt. Aus fundamentaler Sicht kann unseres Erachtens noch keine Entwarnung gegeben werden.

Auf der Basis der erkannten negativen Kapitalmarktentwicklung und in einem weiterhin auch liquiditätsgetriebenen Gesamtmarkt waren die Kapitalanlageentscheidungen im Berichtsjahr 2018 geprägt durch eine sehr vorsichtige Anlagepolitik.

b) Geschäftsverlauf

Die Provisionserträge sind, verglichen mit dem Vorjahr, gesunken und betragen T€ 770 gegenüber T€ 840 in 2017. Die Provisionserträge werden als Prozentsatz vom jeweiligen verwalteten Depotwert erhoben. Der Rückgang der Provisionserträge (T€ 70) ist auf einen geringeren durchschnittlichen Depotanlagewert als im Vorjahr sowie Preisanpassungen bei den Verwaltungsgebühren zurückzuführen.

Der Jahresüberschuss beträgt T€ 28 nach einem Jahresfehlbetrag von T€ 70 im Vorjahr. Der Jahresfahlbetrag war im Wesentlichen auf höhere Steueraufwendungen aufgrund der Ergebnisse einer steuerlichen Außenprüfung zurückzuführen. Der Steueraufwand war im Vorjahr dadurch einmalig in Höhe von T€ 48 belastet. Die Personalkosten sanken von T€ 732 im Vorjahr auf T€ 660.

Die Anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen leicht von T€ 73 im Vorjahr um T€ 2 auf T€ 75. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höhere Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (T€ 2) und Rechts- und Beratungskosten (T€ 2). Dem standen geringere Beiträge (T€ 2) gegenüber. Insgesamt betrachtet ist die Kostenstruktur in ihren Relationen konstant.

Die Abschreibungen betrugen T€ 15 wie im Vorjahr.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt wie im Vorjahr T€ 40.

c) Lage des Unternehmens

Das Eigenkapital der TreeMarque GmbH beläuft sich auf 62,8% der Bilanzsumme (Vorjahr 39,9%) und beträgt T€ 324 (Vorjahr T€ 256). Die Kapitalrücklage wurde im Geschäftsjahr um T€ 40 auf T€ 220 erhöht.

Die Forderungen gegen Kreditinstitute betreffen ausschließlich täglich fällige Gelder und haben einen Anteil von 65,9% (Vorjahr 93,0%) an der Bilanzsumme. Infolge der Umstellung der Leistungsabrechnung wurden am Bilanzstichtag Forderungen gegen Kunden in Höhe von T€ 108 ausgewiesen.

Die Rückstellungen bilden einen Anteil an der Bilanzsumme von 27,5% nach 48,2% im Vorjahr. Wesentlicher Bestandteil der Rückstellungen ist die Sondervergütung. Infolge der höheren Gehälter fiel diese jedoch deutlich geringer aus als im Vorjahr.

Die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 1 betreffen eine Bürolampe.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftssituation im Bereich Asset Management verbleibt wettbewerbsintensiv und schwer zu prognostizieren. Aufgrund privater Dispositionen von Kunden sinkt das verwaltete Depotanlagevolumen zum 1. Januar 2019 nochmal deutlich. Den in diesem Zuge erwarteten geringeren Provisionen wird mit einer angepassten Kostenstruktur begegnet. Die wiederum geplante deutliche Senkung der Personalkosten ermöglicht den Ausweis eines soliden Ergebnisses vor Steuern wie in den Vorjahren.

Die Volatilität der Kapitalmärkte und die aktuell hohe Bewertung führen weiterhin zu einer unternehmerischen Risikosituation im Finanzbereich, die auch bei vermeintlich umsichtigem Handeln des Managements plötzliche Provisions- und Gewinneinbrüche nach sich ziehen können. Um den hohen regulatorischen Anforderungen der Finanzmarktaufsicht gerecht werden zu können, nehmen wir auch in 2019 an Fortbildungsveranstaltungen teil.

Trotz der dargestellten Entwicklungen Anfang des Jahres 2019 sind wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung nicht zu erkennen, da es sich bei dem bestehenden Kundenstamm um finanzstarke Partner handelt. Außerdem bestehen bei der TreeMarque GmbH nur geringe finanzielle Verpflichtungen aus dem Geschäft, die im Falle einer negativen Geschäftsentwicklung keine Auswirkungen auf Dritte hätten. Ein weiterer Abzug von Kundengeldern im Rahmen einer Reallokation der Finanzmittel bei Privatkunden oder Unternehmen, wie er zum Teil Ende 2018 und Anfang 2019 stattgefunden hat, kann auch zukünftig nicht ausgeschlossen werden.

4. Sonstiges

Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Hamburg, den 26. Februar 2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
3. Forderungen an Kreditinstitute 340.243,29 596.305,75
a) täglich fällig 340.243,29 596.305,75
4. Forderungen an Kunden 107.838,44 0,00
12. Sachanlagen 15.470,00 29.923,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 49.640,76 13.591,23
15. Rechnungsabgrenzungsposten 2.984,00 1.492,00
Summe der Aktiva 516.176,49 641.311,98

Passiva

   
  31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 52,37
a) täglich fällig 0,00 52,37
5. Sonstige Verbindlichkeiten 49.597,38 73.963,98
6. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.753,16
7. Rückstellungen 142.390,10 309.111,92
b) Steuerrückstellungen 1.134,80 2.322,80
c) andere Rückstellungen 141.255,30 306.789,12
12. Eigenkapital 324.189,01 256.430,55
a) Eingefordertes Kapital 60.000,00 60.000,00
Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
b) Kapitalrücklage 220.000,00 180.000,00
d) Bilanzgewinn 44.189,01 16.430,55
Summe der Passiva 516.176,49 641.311,98

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Zinserträge 116,00 972,03
a) aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 116,00 972,03
2. Zinsaufwendungen 237,68 2.111,54
Ergebnis 1. - 2. -121,68 -1.139,51
5. Provisionserträge 770.260,74 839.905,04
Ergebnis 5. - 6. 770.260,74 839.905,04
8. Sonstige betriebliche Erträge 19.910,00 20.516,45
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 734.940,34 804.752,98
a) Personalaufwand 660.171,49 731.562,38
aa) Löhne und Gehälter 658.545,92 729.980,66
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.625,57 1.581,72
b) andere Verwaltungsaufwendungen 74.768,85 73.190,60
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 15.108,72 14.529,00
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 40.000,00 40.000,00
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11.678,88 109.624,47
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 562,66 563,00
Ergebnis 23. + 24. 12.241,54 110.187,47
27. Jahresüberschuss 27.758,46 -70.187,47
28. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 16.430,55 86.618,02
Ergebnis 27. + 28. 44.189,01 16.430,55
Ergebnis 27. + 28. + 29. 44.189,01 16.430,55
Ergebnis 27. + 28. + 29. + 30. 44.189,01 16.430,55
Ergebnis 27. + 28. + 29. + 30. + 31. 44.189,01 16.430,55
Ergebnis 27. + 28. + 29. + 30. + 31. + 32. 44.189,01 16.430,55
34. Bilanzgewinn 44.189,01 16.430,55

Anhang zum 31. Dezember 2018

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Gesetzes über das Kreditwesen und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungs-Institute (RechKredV) erstellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: TreeMarque GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Hamburg

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Hamburg

Registernummer: 105955

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nominalwerten angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr 2017 betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Notwendige Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die in Fremdwährung abgewickelten Provisionsforderungen werden mit dem Transaktionskurs bewertet. Ein in Fremdwährung geführtes Guthaben wurde zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Die Forderungen an Kreditinstitute entfallen auf Festgeldkonten und Kontokorrentguthaben.

Die Forderungen an Kunden betreffen Forderungen aus Verwaltungsgebührenrechnungen. Sie haben eine Laufzeit bis drei Monate.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten eine gestellte Kaution, debitorische Kreditoren sowie Körperschaft- und Gewerbesteuer-Erstattungsansprüche für das laufende Geschäftsjahr.

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Posten der Sachanlagen sind mit ihren Nettobuchwerten ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten des Wirtschaftsjahres 2018 (€ 19.990,19), Lohnsteuer-Verbindlichkeiten (€ 21.293,16) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 3.944,31) sowie Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter enthalten. Die Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter betragen € 4.369,72 (Vorjahr € 2.003,26)

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu drei Monaten.

Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht veranlagte Gewerbe- und Körperschaftsteuer des Veranlagungsjahres 2017. Latente Steuern fielen nicht an, da keine Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen.

Die Anderen Rückstellungen in Höhe von € 141.255,30 betreffen im Wesentlichen die Sonderzahlung an den Gesellschafter-Geschäftsführer sowie Abschlusserstellung und Prüfung.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbericht Umsatz
Finanzdienstleistungen 628.457,04
Wirtschaftsberatung 141.803,70
  770.260,74
Geographisch bestimmter Markt Umsatz
Deutschland 628.457,04
USA 141.803,70
  770.260,74

Periodenfremde Aufwendungen

Im Posten "Sonstige betriebliche Erträge" sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 2.413,59 enthalten.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigt durchschnittlich zwei Arbeitnehmer.

Geschäftsführer des Geschäftsjahres 2018 war

Herr Dipl.-Kfm. Thomas Middendorf, Diplomkaufmann, Hamburg.

Die Angaben zu den Geschäftsführerbezügen unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen keine Transaktionen zu marktunüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch.

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar in 2018 beträgt netto € 8.000,00 und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers €

Abschlussprüfungsleistungen 5.000,00
Prüfung nach dem Wertpapierhandelsgesetz 3.000,00

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Wirtschaftsprüfers 2018 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Besondere Vorgänge nach dem Bilanzstichtag

Das verwaltete Depotvolumen sank auf den 1. Januar 2019 deutlich infolge des Wegfalls von vier Kunden. Dies wird zu geringeren Provisionserlösen führen. Aufgrund einer angepassten Kostenstruktur wird dies keine negative Auswirkung auf das Ergebnis haben.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

 

Hamburg, den 26. Februar 2019

gez. Dipl.-Kfm. Thomas Middendorf

Anlagespiegel

TreeMarque GmbH, Hamburg

Anlagenspiegel zum 31.12.2018

Anschaffungs- / Herstellkosten
Stand 01.01.2018
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2018
Euro
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 97.202,95 655,72 655,72 97.202,95
Summe Sachanlagen 97.202,95 655,72 655,72 97.202,95
Abschreibungen Buchhwerte
Stand 01.01.2018
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2018
Euro
Stand 31.12.2018
Euro
Stand 31.12.2017
Euro
Sachanlagen            
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.279,95 15.108,72 655,72 81.732,95 15.470,00 29.923,00
Summe Sachanlagen 67.279,95 15.108,72 655,72 81.732,95 15.470,00 29.923,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Thomas Middendorf

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TreeMarque GmbH, Hamburg,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TreeMarque GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TreeMarque GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 15. April 2019

Hanseatische Treuhand Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Randi Gräfin von der Schulenburg, Wirtschaftsprüferin

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