H-Line Produktion GmbH
Breitenbrunner Weg 9, 64720 Michelstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Henning seit 2.3.2022 | Geschäftsführer |
Gerd Jung seit 2.3.2022 | Geschäftsführer |
Roland Walter Heinrich seit 7.3.2017 | Geschäftsführer |
Markus Wahl seit 7.3.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (10)
| Name | Anteil |
|---|---|
I**** P********** | 15.45% |
S******* L************** | 11.29% |
M***** W*** | 10.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H-Line Produktion GmbHMichelstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023ANHANG Für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend sind die Vorschriften des GmbH- Gesetzes zu beachten. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird gemäß § 244 HGB in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag, Urkunde Nr. 3444 vom 02.12.2016 gegründet. Die Handelsregistereintragung fand am 07.03.2017 statt. Die H-Line Produktion GmbH hat ihren Sitz in Michelstadt und wird beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 96436 geführt. Bei der Gesellschaft handelt es sich zum Abschlussstichtag um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt und gegliedert. B. Erläuterungen zur Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Warenbestände werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken sind durch angemessene Wertberechtigungen berücksichtigt. Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind mit den Nominalwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen enthalten alle am Bilanzstichtag erkennbaren ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Steuerrückstellungen betreffen die Steuern für das laufende Geschäftsjahr. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR mit dem Stichtagskurs umgerechnet wurden. II. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,00 € (VJ 10.422,73 €) enthalten. Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr 100.000,00 €. Die Firma erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag i.H.v. 323.530,10 € (VJ Jahresüberschuss 674.699,34 €). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar. Verbindlichkeitenspiegel der H-Line Produktion GmbH zum 31.12.2023
*Das im Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Darlehen wurde im Geschäftsjahr entsprechend in den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr entsprechend angepasst. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 241.184,14 € (VJ 112.546,63 €) und aus Darlehen in Höhe von 28.500.000,00 € (VJ 24.700.000,00 €) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.565.723,53 € (VJ 4.207.903,94 €) sind durch Grundpfandrechte, Abtretung von Außenständen, Bürgschaften bzw. Sicherungsübereignungen gesichert. Vom Personalaufwand bezieht sich ein Betrag in Höhe von 3.155,94 € (VJ 1.943,92 €) auf Aufwendungen für Altersversorgung. Von den Zinsaufwendungen in Höhe von 493.148,70 € (VJ 463.011,10 €) entfallen 470.377,78 € (VJ 433.944,45 €) auf Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschafter. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Eine jährliche Verpflichtung für 2024 ergibt sich aus derzeit laufenden Miet- und Leasingverträgen ohne Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 2.370 €. C. Ergänzende Angaben Die Geschäftsführer sind Herr Markus Wahl (Geschäftsführer Verwaltung), 86807 Buchloe und Herr Roland Heinrich (Geschäftsführer Produktion), 97225 Zellingen. Seit dem 02.03.2022 sind darüber hinaus Herr Gerd Jung (Geschäftsführer Produktion Standort Vielbrunn), Bischbrunn und Herr Christian Henning (Geschäftsführer Produktion Standort Dachwig), Rodeberg als Geschäftsführer bestellt. Herr Wahl erhält Geschäftsführerbezüge von einem verbundenen Unternehmen. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB für die weiteren Geschäftsführer unterlassen. Das Abschlussprüferhonorar in Höhe von 9.500,00 € entfallen ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
D. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 2.208.483,21 €, der sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 2.532.013,31 € sowie dem Jahresfehlbetrag in Höhe von 323.530,10 € zusammensetzt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Michelstadt, 23.09.2024 Markus Wahl, Geschäftsführer Roland Heinrich, Geschäftsführer Gerd Jung, Geschäftsführer Christian Henning, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023(Anlagenspiegel)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die H-Line Produktion GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der H-Line Produktion GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H-Line Produktion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 23. September 2024 SONNTAG
GmbH
Wörlein, Wirtschaftsprüfer Layher, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Wiedergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts, der H-Line Produktion GmbHMichelstadt, in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Bei der Printversion des Prüfungsberichts handelt es sich um eine Kopie des digitalen Originals. BILANZ zum 31. Dezember 2023H-Line Produktion GmbH, MichelstadtAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023H-Line Produktion GmbH, 64720 Michelstadt
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung von Geschäftsmodell, Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Die H-Line Produktion GmbH wurde im Jahre 2016 gegründet und baut seit 2017 Kastenwagen ausschließlich für die Pössl Freizeit und Sport GmbH aus. Die so hergestellten Reisemobile werden unter den Marken Pössl, Globecar, Campster, Vanster, Vanstar und Campstar von Pössl über ein europaweites Händlernetz vertrieben. Chassis hierfür werden von der Pössl Freizeit und Sport GmbH gestellt. Die H-Line Produktions GmbH beschäftigt sich daher ausschließlich mit dem Ausbau. Seit Januar 2021 wurde eine weitere Produktionsstätte in Dachwig nahe Erfurt angepachtet. Seit September 2021 werden dort ebenfalls CamperVans produziert. Nach mehreren außergewöhnlichen Rekordjahren befindet sich der Reisemobilmarkt wie erwartet auf dem Weg zu Normalisierung. 1 Caravaning bleibt weiterhin in Europa im Trend. So wurden in Deutschland im Jahre 2023 erneut über 90.000 Freizeitfahrzeuge zugelassen. 2 Auch der europäische Markt zeigte sich mit 210.000 Neuzulassungen stabil. 3 Die Erlöse der H-Line Produktion GmbH sind ausschließlich von den Bestellungen der Pössl Freizeit und Sport GmbH abhängig. Die Nachfrage nach Fahrzeugen aus der H-Line Produktion ist ununterbrochen hoch, konnte jedoch im Jahre 2023 aufgrund Chassismangel und Lieferkettenproblematiken und der damit verbundenen Kurzarbeit bei weitem nicht befriedigt werden. Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz in Höhe von TEUR 69.285 erwirtschaftet werden. Dieser ist somit um 9,6% oder um TEUR 6.084 höher als im Vorjahr. Der Jahresergebnis betrug zum 31.12.2023 TEUR -324. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Ergebnis somit um TEUR 998 verschlechtert. Die Umsatzprognose von TEUR 70.000 konnte zwar erreicht werden, jedoch mussten aufgrund des Mangels an Chassis in den ersten 8 Monaten des Jahres trotz Kurzarbeit Zusatzkosten hingenommen werden, die in den letzten Monaten des Jahres nicht mehr aufgefangen wurden.
1 Jahresband CIVD 2023/24
2. Lage des Unternehmens Die Bilanzsumme betrug zum Stichtag 31.12.23 TEUR 38.463 und war damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.790 höher. Auf der Aktivseite weist das Anlagevermögen ein Betrag in Höhe von TEUR 17.037 aus. Der Bestand an Vorräten erhöhte sich von TEUR 17.100 auf TEUR 20.183. Die Finanzierung der Bestände sowie der Investitionen erfolgte größtenteils mit von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellten Darlehen. Zudem wurden die Investitionen im Anlagevermögen durch Darlehen gegenüber Kreditinstituten und öffentliche Zuschüsse finanziert. Im Sachanlagevermögen wurde die Halle in Dachwig am 01.11.23 mit Anschaffungskosten von EUR 2.908.514,09 fertiggestellt und dient der Produktion von Kastenwägen. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.23 TEUR 2.308 (Vorjahr TEUR 2.632) und betrug damit 6% (Vorjahr 7,4%) der Bilanzsumme. Die Summe der Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 31.852 auf TEUR 34.912. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der H-Line Produktion GmbH ist als solide einzustufen. Alle Verbindlichkeiten konnten innerhalb der Zahlungsfristen beglichen werden. Der Gesellschaft standen ausreichend liquide Mittel sowie Kreditlinien zur Verfügung, die weitgehend nicht in Anspruch genommen wurden. Es wurden keine Geschäfte mit Finanzprodukten und Derivaten getätigt. Der Materialaufwand hat sich entsprechend den Umsatzerlösen von TEUR 47.181 auf TEUR 51.369 erhöht. Ebenso erhöhte sich der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.669 auf TEUR 18.187. Der Personalaufwand ist aufgrund der höheren durchschnittlichen Mitarbeiterzahl gestiegen, während sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen leicht gegenüber dem Vorjahr erhöht haben. Die Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen teil, um das hohe Niveau im Personalbereich aufzubauen und somit Wettbewerbsvorteile zu sichern. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Voraussichtliche Entwicklung und Chancen des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in unserer Geschäftspolitik geplant. Dennoch rechnen wir für das nächste Geschäftsjahr, insbesondere auf Grund der Erhöhung der Produktion, mit weiter steigenden Umsätzen. Der Markt für Freizeitfahrzeuge, vor allem im Bereich des ausgebauten Kastenwagens, befindet sich nach wie vor in einem positiven Umfeld. Für das Jahr 2024 erwarten viele Reisemobilhersteller jedoch aufgrund dem Überangebot an Reisemobilen und den Unsicherheiten im Rahmen des Ukraine-Krieges eine doch deutlich schwierigeres Marktumfeld. 2. Risikobericht Die momentane Kriegssituation in der Ukraine, die Kostensteigerungen und das Überangebot an Reisemobilen wird auch Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der H-Line Produktion GmbH haben. Wir rechnen aber nicht damit, dass es im laufenden Geschäftsjahr zu Rückgängen in der Geschäftstätigkeit kommen wird. Risiken können sich aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und Europa ergeben, die dazu führen, dass der weitere wirtschaftliche Aufschwung ausbleibt und dadurch die Kauflaune der Konsumenten, auch getrieben durch die stark steigenden Preise, abnimmt. Die Entwicklung der Preise an den Rohstoffmärkten können nur schwer vorhergesagt werden. Mit welchen Preisen mittelfristig kalkuliert werden muss, kann nach heutiger Sicht nicht prognostiziert werden. Ebenso können begrenzte Risiken durch Forderungsausfall auftreten. Da die Pössl Freizeit und Sport GmbH alleiniger Abnehmer der H-Line Produktion GmbH ist, ergeben sich weitere Risiken aus der Geschäftsentwicklung der Pössl Freizeit und Sport GmbH. Die Chancen- und Risikolage des Unternehmens wird durch permanentes Monitoring der Geschäftsführung überwacht. Zusammenfassend stellen wir fest, dass wir die Chancen- und Risikosituation des Unternehmens als ausgewogen ansehen und uns derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt sind. 3. Prognosebericht Wir gehen davon aus, dass der Trend zu den kleineren Fahrzeugen sowie zu den sogenannten "ausgebauten Kastenwagen" weiterhin anhalten wird. Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2024 verliefen für die H-Line Produktion GmbH aufgrund des nunmehr normalen Produktionsverlauf sehr erfolgsversprechend. Mit weiter zusätzlich attraktiven Modellen wird daher die Firma Pössl ihr Konzept beibehalten, dem Wettbewerb mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis, mit unterschiedlichen Modellvarianten sowie unterschiedlichen Preissegmenten zu entgegnen. Die Gesellschaft wird auch weiterhin mit einer stabilen Eigenkapitalbasis ausgestattet sein. Auch bei nicht erwarteten Umsatzrückgängen ist die Zahlungsfähigkeit sichergestellt. Nachdem die ersten Monate des Geschäftsjahres 2024 für die H-Line Produktion GmbH erfolgversprechend verliefen, erwarten wir für 2024 trotz des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes eine deutliche Umsatzsteigerung. Wir prognostizieren einen Umsatz in Höhe von 90 Mio. EUR sowie ein deutlich positives Jahresergebnis. 4. Bericht über Forschung und Entwicklung Auch für die weitere Zukunft werden wir bestrebt sein, ständig neue innovative Grundrisse zu entwickeln. Daher sind unsere Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung neben den Anpassungsänderungen vor allem auf die Weiterentwicklung attraktiver Modellvarianten ausgerichtet, um so zusätzliche Käuferschichten zu erschließen.
Michelstadt, 23.09.2024 Die Geschäftsleitung |
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